Hallo! Willkommen auf dem neuen Server. Möglicherweise ist hier noch nicht alles ganz übertragen, aber das kommt alles noch!
Darum siehst du hier vielleicht auch noch nicht alle Beiträge und noch nicht alle Kommentare, ich werde jedoch so schnell als möglich alles auf den neusten Stand bringen!

abseits und nah am Alltag – vom Apple iPhone über Wetter bis zum Zürcherapfel

Archiv vom Monat Januar 2009

Wir werden alle ersticken!

Samstag, Januar 31st, 2009

Ja, ich weiss. Das Thema Luft wurde bereits in einem vorherigen Eintrag aufgegriffen, aber dieses Mal geht es nicht um Plastiksäcke, sondern um die natürlich miserable Luftqualität in unseren Schulzimmern der Kantonsschule Wil.
Es ist allen klar; wenn eine Klasse über eine Lektion im Schulzimmer ist, dann verbraucht diese Sauerstoff. Und wie der Mensch so ist, produziert er etwas, was wir eigentlich gar nicht brauchen können, nämlich CO2. So steigt der CO2-Gehalt stets und gegen Ende der Lektion ist die Luft nicht mehr sehr gut und beinhaltet weniger Sauerstoff als zuvor.

Jetzt kommt die gute Nachricht: Wir werden doch nicht ersticken! Denn irgendjemand an der Kanti Wil hatte eine zündende Idee für die wohl beste Investition, die die Schule in diesem Semester überhaupt machen konnte: CO2-Messgeräte in jedem Zimmer, zumindest im K-Trakt (die Fächer Naturwissenschaft und Geografie benötigen ja keine gute Luft, da kanns ja mal passieren, dass irgendwas raucht bei einem Experiment). Auf jeden Fall wurde der ganze K-Trakt mit den Dingern ausgestattet und diese garantieren uns nun, dass wir auch ja keine schlechte Luft im Schulzimmer haben.

Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Es ist bloss ein CO2-Messgerät, keine automatische Frischluftzufuhr.
Auf jeden Fall ist das Gerät der Hit! Am Anfang, wenn die Schule um 7:20 beginnt, muss man zuvor etwas lüften. Man hat also gute Luft und das Gerät gibt sich zufrieden und strahlt mit seiner grünen Lampe. Wir leben also noch völlig gesund.
Etwa fünf Minuten später haben wir plötzlich den Status Orange. Es besteht jedoch noch keine Gefahr – die Schüler und Lehrer werden lediglich informiert, dass die Luft etwas schlechter ist, als zuvor (komisch… wer atmet denn da so viel?). Wir arbeiten weiter, die schlechter werdende Luft stets im Hinterkopf.
Plötzlich gilt es ernst: die Lampe steht auf rot! Was soll man denn da tun? Lüften natürlich! Lüften! Wir werden sonst alle ersticken!
Nachdem die Fenster einige Minute offen waren und die Schüler schon frieren, macht man das Fenster wieder zu. Die Wärme ist nun noch in etwa da, aber einige beginnen zu frösteln. Auf jeden Fall achtet unser Lebensretter an der Wand immer noch stets darauf, dass der CO2-Gehalt in der Luft nicht zu hoch ist.
Nach fünf weiteren Minuten haben wir wieder Orange, gleich darauf schon bald wieder rot. Lüften, lüften! Die Heizung könnten wir nun eigentlich abstellen, es wäre etwa gleich warm. Aber die hauptsache ist ja, dass wir gute Luft einatmen.

Nachdem dann ein paar Tage und ein viele Lektionen mit dem CO2-Messgerät vorüber waren, erhielten wir ein informatives Blatt über das CO2-Messgerät.
Grün bedeutet, dass die Luft super ist, orange ist etwas schlecht, aber auch noch keine Sache. Wenn die Lampe auf rot geht, ist dies eine Erinnerung daran, dass man nach der Lektion die Fenster aufmachen und lüften sollte – gesundheitliche Schäden sind noch meilenweit entfernt, wenn man vom Wert bei der roten Lampe ausgeht.
Ich habe es nicht mehr ganz in Erinnerung, aber ich glaube, man müsste noch ungefähr zehn mal mehr C02 in der Luft haben, damit es irgendwelche gesundheitliche Folgen haben könnte.

Anhand dieses Beispiels möchte ich einfach mal sagen, dass es durchaus richtig schlechte, unnötige Investitionen geben kann. Das Beispiel ist praktisch perfekt. Denn warum sollte man ein Messgerät brauchen, das einem den CO2-Wert anzeigt und uns warnt, nach der Stunde zu lüften, wenn wir dies sowieso tun? Brauchen wir wirklich eine “Erinnerung” daran, dass unsere Luft etwas stickig ist und das Schulzimmer vielleicht gerade nicht besonders gut riecht?
Wir werden ja mit einer Nase geboren und ich denke, dass diese Nase ziemlich genügt, um festzustellen, ob wir jetzt frische Luft brauchen oder nicht.
Das Ziel der ganzen Aktion war, soviel ich weiss, dass man möglichst richtig lüftet (kurz und kräftig) und damit Energie spart. Wenn man jedoch immer lüften würde, wenn die Lampe rot leuchtet, dann hätte man garantiert keine Energie gespart! Die Kosten, die für so viele Messgeräte (es sind mindestens 22 Messgeräte) entstehen stehen in keinem Verhältnis zu den Einsparungen, die man dadurch machen würde, wenn man überhaupt Heizungskosten spart (was ich sehr bezweifle).
Alles sieht aus, als ob die Schule noch etwas Geld im Budget zur Verfügung hatte und keine Ahnung hatte, was man damit anstellen könnte. Also investierte man kurzerhand in Geräte, die kein normaler Mensch braucht.
Hätte man da nicht etwas sinvolleres kaufen können? Nur schon ein paar neue Notebooks hätten ihren Dienst getan, denn die aktuellen sind wirklich eher alte Kaliber und im Vergleich zu aktuellen Geräten schleifend langsam. Und auch wenn man keine Notebooks gekauft hätte, hätte man bestimmt noch etwas sinvolleres gefunden, als CO2-Messgeräte an den Wänden aller Schulzimmer!

Gruss,
Michael Eugster

Copy & Paste – Update

Mittwoch, Januar 28th, 2009

hallo zusammen

anlässlich zum letzten beitrag über copy & paste auf dem iPhone habe ich hier was neues:

es ist auf jeden fall erwähnenswert, das update von clippy, das einem copy & paste aufs iPhone bringt.

seit dem update hat das teil einige neue features. so kann man nun auch mehrere dinge gleichzeitig in die zwischenablage verschieben, denn es wurde ein sogenannter “stapel” eingeführt. das oberste objekt wird beim einfügen verwendet. man kann die einzelnen texte im stapel löschen und neu anordnen.
seit diesem update ist das teil auch auf deutsch erhältlich.

weitere erneuerungen:
- die bar, die unter ’123′ erscheint (mit “kopieren”, “einfügen” etc.) ist nun etwas transparent
- die bar wurde mit einem “schliessen”-button versehrt
- die sprache von clippy passt sich dem app an.

fazit:
eine hand voll neuerungen bringt clippy mit diesem update näher an hClipboard. für leute, die sonst noch einige internationale tastaturen benutzen, ist clippy wahrscheinlich attraktiver, weil man dann nicht durch alle tastaturen durch muss.
für mich (ich benutze nur die deutsche tastatur) ist hClipboard jedoch noch viel besser, weil es schneller ist, als wenn man noch beim stapel anordnen muss etc. Update: Muss man nicht. Man kann auch ganz einfach einen Eintrag anwählen und so einfügen. Der Nachteil jedoch ist, dass sich das Pop-Up mit dem Stapel jedes mal, wenn man etwas eingefügt wieder schliesst, d.h man kommt wieder zurück zur normalen Tastatur mit Buchstaben und muss immer wieder auf “123″ und danach zum Stapel. Bei hClipboard ist das nicht nötig; wenn man die Tastatur angewählt hat, bleibt sie auch offen. Dies erlaubt auch mehrfaches einfügen und kopieren. Bei hClipboard wählt man den eintrag und schonn ist er da. es geht wirklich viel flotter als bei Clippy.

aber eben; jedem sein eigenes copy & paste ;-)

gruss,
michael eugster (via iPhone, Update via PC)

Offline Bloggen

Dienstag, Januar 27th, 2009

Hallo zusammen,

Ich habe mich irgendwie dafür interessiert, ob es ein Programm gibt, mit welchem man offline bloggen kann. Auf Anhieb hat mir Google zwar nicht das gewünschte Resultat ausgespuckt, aber nach einigen Suchanfragen, fand ich dann das Programm, welches mir genau dies bot, das ich wollte – und vor Allem: es ist kostenlos. Das Teil heisst Qumana und man kann es unter auf ihrer Website herunterladen.

Was heisst das, offline bloggen?

Offline bloggen heist eigentlich nichts anderes, als den Blogeintrag, den man später online stellen will, offline zu schreiben und danach bequem per Mausklick zu veröffentlichen. Dies funktioniert mit dem Programm Qumana völlig einwandfrei, wie man hier sieht. Dieser Beitrag ist nämlich auch mit diesem Programm geschrieben. Offline bloggen kann man übrigens auch mit dem iPhone und der Anwendung “WordPress” aus der iTunes AppStore.

Was bringt das?

Offline bloggen wird dann attraktiv, wenn man mal keine Internetverbindung hat und trotzdem schon einen Blogeintrag verfassen will. Sei das auf Reisen oder sonst wo, wo man kein Internet hat. Es hat den Vorteil, dass man nicht warten muss, bis man ins Web kann, sondern gleich mal vorher den Beitrag schreibt und dann schnell veröffentlicht.

Was kann denn das Programm Qumana?

Es unterstützt diverse Blogsysteme:

  • Angelfire
  • Blogger/Blogspot
  • BlogHarbor
  • Blogware
  • Bryght
  • DiaryLand
  • Drupal
  • LiveJournal
  • MovableType
  • MSN Spaces
  • Tripod
  • TypePad
  • Roller
  • SquareSpace
  • WordPress.com
  • WordPress.org
  • die meisten Plattformen, die kompatibel mit Blogger, MovableType oder MetaWeblog APIs sind

Es beinhaltet ausserdem einen WYSIWYG-Editor (What you see is what you get), die Source Ansicht (HTML-Quellcode). Zudem kann man im Fenster, wo man den Blogpost schreibt mit Häckchen Kommentare und Trackbacks zulassen oder verbieten, Trackbacks lassen sich in eine Box rechts vom Blogpost einfügen, die üblichen Buttons zur WYSIWYG-Bearbeitung des Textes sind verfügbar, wie man es von WordPress gewohnt ist. Man kann ebenfalls Bilder per Drag and Drop einfügen (auch anders natürlich). Das Ergebnis davon sieht man hier:

Nachdem man das Bild hineingezogen hat, erscheint ein Formular, wo man das Bild gleich hochladen kann.

Ein Nachteil des Programmes ist, das es nur in englischer Sprache erhältlich ist und ein anderer ist, dass ich bis jetzt keine Möglichkeit gefunden habe, Tags hinzuzufügen (diese hier bei diesem Eintrag habe ich noch bei WordPress hinzugefügt).

Wo kann man das Programm herunterladen?

Hier kann man das edle Teil auf der hauseigenen Website herunterladen. Man kann eine Emailadresse angeben, der Download funktioniert jedoch auch, wenn man das Feld leer lässt. Downloads sind für Windows und Mac OS X erhältlich und das Programm selber basiert auf Java.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend, ob online oder offline.

Gruss,
Michael Eugster

Gewonnen!

Dienstag, Januar 27th, 2009

Ein paar Stunden am PC und etwas Kreativität haben mir nun schlussendlich wirklich zum Gewinn eines iPod Shuffle verholfen! Auf Apfelblog.ch war eine Wettbewerb ausgeschrieben, wo man dem Besitzer des Blogs etwas ins Militär senden konnte. Der kreativste Einsender konnte einen iPod Shuffle gewinnen:

«Dem Versender mit der originellsten Idee schenke ich einen neuen iPod shuffle in der Farbe seiner Wahl!»

(mehr dazu hier)

Und siehe da; ich habe mit meiner Idee doch wirklich diesen Wettbewerb gewonnen. Was habe ich gemacht? Ich habe eine Schokolade, bzw. die Verpackung einer Schokolade ausgemessen und am PC mit Photoshop nachkonstruiert. Das war dann eigentlich der Anfang. Als zweites machte ich den Inhalt, d.h. die wirkliche Beschriftung etc. – vorher sah das Ganze noch überhaupt nicht nach einer Schokolade aus. Auf jeden Fall druckte ich dann die fertige Verpackung aus, packte gleich mal eine Schokolade darin ein und schickte diese samt Brief an Renato Mitra ins Militär.

An dieser Stelle möchte ich Renato ganz herzlich für diese grosszügige “Belohnung” (mir fällt da einfach kein gescheites Wort ein…) danken. Ich freu mich schon auf das kleine, blaue Teil ;-)

Gruss,
Michael Eugster

iPhone: Kein Copy&Paste? Das war gestern!

Samstag, Januar 24th, 2009

hallo zusammen

ein kritikpunkt am iphone war schon länger, dass man kein copy & paste habe. nun, das war gestern. heute kann man via cydia (jailbreak des iphones oder ippd touch vorausgesetzt) sogar schon zwei verschiedene varianten fürs copy & paste herunterladen und installieren.

ich möchte euch die beiden varianten gerne vorstellen;

Clippy

die erste copy & paste erweiterung fürs iPhone heisst clippy. die methode ist ziemlich anders als hClipboard.
die bedienung ist etwas schwerer als hClipboard, aber die springboard-erweiterung lässt sich trotzdem gut sehen.
man kann den gewünschten text markieren, indem man zuerst an die startposition geht und dann mit der lupe zur endposition geht. den markierten text kann man nun gleich löschen oder aber kopieren, indem man auf den knopf “123″ geht, wo oben “copy” und “paste” steht, sowie der aktuelle text im springboard. texte, die man in der zwischenablage gespeichert hat, können auch bei praktisch allen apps eingefügt werden, z.T. gibt es jedoch noch einige apps, die nicht gehen.
aber clippy ist ja schliesdlich noch im BETA-stadium und dann kann man nur sagen: “gute arbeit, jungs!”

hClipboard




hClipboard ist völlig anders gemacht als clippy. während clippy grundlegende dinge verändert (-> lupe), lösten die macher von hClipboard das ganze einfach so, dass sie die copy&paste funktion in eine neue tastatur verpackten, die man unter den einstellungen bei den internationalen tastaturen einfach aktivieren kann.
beim text schreiben drückt man dann einfach auf den globus neben der leertaste und erhält die copy&paste funktionen.

mein persönlicher favorit von beiden ist hClipboard, weil das markieren einfacher ist, es schneller geht und weil man mehrere texte gleichzeitig in die zwischenablage verschieben kann, was sehr nützlich ist.

übrigens: wer die markierfunktion vermisst, kann die beiden programme auch einfach parallel laufen lassen – sie beissen einander nicht ;-)

gruss,
michael eugster (via iPhone)