[smallPost] Googleschreiber

Geschrieben am 15.01.2010 um 18:27 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie smallPost.

Kurz zur neuen Kategorie [smallPost]: Ich schreibe unter diesem Titel kürzere Beiträge, sozusagen Microblogging. Jedoch will ich es nicht auf 140 Zeichen reduzieren und twittern, sondern hier auf meinem Blog schreiben. Heute zum Thema Googleschreiber.

Per Zufall stiess ich während dem Aufenhalt vom Leu am LeWeb09 auf einen Tweet, wo Leu fragte, wer gerne einen Kugelschreiber haben möchte. Ich dachte mir, warum nicht und antwortete dementsprechend. Nun, ich hab einen solchen Schreiber gewonnen und vor einigen Tagen ist er per Post eingetrudelt.

Wie man es von Google gewohnt ist, ist auch bei diesem Kugelschreiber noch etwas speziell – in diesem Fall wurde ich durch dies überrascht:

«bio-degradable» steht da, was soviel heisst wie biologisch abbaubar. Ich habe schon ein paar Mal von solchem Plastik gehört, jedoch nicht, dass es bei einem Produkt gross eingesetzt wurde. Witzig, dass gerade Googles Kugelschreiber mit solchem Plastik produziert wurde.

Doch irgendwie passt das doch wunderbar, wenn man ein entsprechendes Image aufbauen will (Nachhaltigkeit, etc.) und es ist schon etwas besonderes, wenn man einen solchen Kugelschreiber in den Händen hält. Hoffen wir mal, dass er sich nicht plötzlich selber auf meinem Schreibtisch zersetzt ;-).

Gruss,
Michael

Bloggerbuch

Geschrieben am 14.01.2010 um 20:05 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein.


Es ist ohne Zweifel etwas anderes, wenn man ein altes, verstaubtes Tagebuch in den Händen hält, als wenn man in einem Blog einige Artikel vor vergangener Zeit durchliest. Viele Blogger sind kreativ und haben ein Händchen für tolle Texte. Man könnte jedoch fast anzweifeln, ob sie noch «von Hand» schreiben können. Am Computer schreibt es sich ring und schnell, aber eine spezielle Stimmung entsteht natürlich immer noch, wenn man das ganze noch mit Schreiber und Papier verfasst – ohne irgendwelchen strahlenden Elektronikanhängsel.

Und so kam es, dass Daniel Gerber aus Luzern eine tolle Idee auf seinem Blog birewei.ch publizierte.

Darum gehts:

Schweizer Blogger schreiben ein Buch. Dabei verwenden sie keinen Computer, sondern schreiben alles von Hand. Kreative Gedanken werden auf weissem Papier verewigt. Danny hat alle Schweizer Blogger dazu aufgerufen, sich doch anzumelden. Jeder Blogger darf dann eine Doppelseite gestalten und sendet das Buch dann an den nächsten Blogger. Eine echt geniale Idee! So sammelt sich etwas Schweizer Bloggergeschichte in einem Buch und jeder darf seine Fähigkeiten, mit Stift und Papier umzugehen beweisen.

Noch knapp vor Anmeldeschluss und wahrscheinlich als einer der letzten Blogger habe ich mich auch noch angemeldet und bin nun einer der 60 Blogger, die das Buch dann gestalten können – sofern es für alle Platz hat. Sollte ich das Buch erhalten, werdet ihr natürlich von mir hören lesen.

Gruss,
Michael

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Gerüchte und ihre Wirkung

Geschrieben am 13.01.2010 um 20:24 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, Computer, Technische Geräte und so.

Nun, einen Artikel ohne ein Bild zu beginnen ist eigentlich nicht meine Art. Doch zu diesem Artikel habe ich kein wirklich passendes Bild, das nicht schon irgendwie etwas wertend ist. However, hier trotzdem zwei Bilder von zwei Mock-Ups:

In diesem Falle habe ich – nicht ohne Grund zwei Mock-Ups (= Attrappen) von Apple Produkten. Denn häufig gibt es bei Gerüchten, die die Runde machen, auch irgendwelche geschickte Photoshopler, die ihre Ideen, wie ein solches Gerücht in Produktform aussehen könnte, umsetzen. Doch etwas zurück in meinen Gedanken.

Gerüchte sind auf der einen Seite schlecht, aber natürlich auf der anderen Seite auch toll. Gerüchte haben so ihre Tücken und es gibt Vorteile als auch Nachteile von Gerüchten, in diesem Fall bezogen auf Firmen, die irgendwelche technischen Geräte auf den Markt bringen. Das muss aber nicht unbedingt Apple sein, sondern auch irgendeine andere Firma.

Gerüchte sind toll, weil…

Gerüchte und Spekulationen sind darum toll, weil man sieht, was eigentlich auch von den Kunden gewünscht wird. Gerade Apple lebt ja schon fast von Gerüchten. Es wird ein riesiger Hype aus den Dingen gemacht, wie damals vor dem iPhone. Man weiss nicht genau, ob es jetzt kommt oder nicht, auf jeden Fall gibt es sehr viele Spekulationen, die sehr interessant sein können. Man sieht, was die Leute für Wünsche, Vorstellungen und Phantasien haben. Und es wäre nicht das erste mal, dass dadurch wirklich tolle Ideen auf den Tisch kommen, die vielleicht sogar in dieser Form mal realisiert werden. Die Kreativität wird schön in Anspruch genommen.

Gerüchte sind schlecht, weil…

…man häufig sehr grosse Erwartungen aufbaut. Man wünscht sich dieses und jenes bei einem Gerät. Man spekuliert in hohen Massen und freut sich schon auf ein Produkt. Wenn man bei solchen Sachen mitmacht, ist die Chance jedoch, enttäuscht zu werden, sehr gross. Vielleicht kommt das Erwünschte Produkt so gar nicht auf den Markt oder die Firma dementiert die Gerüchte. Vielleicht kommt das Produkt dann wirklich, jedoch hat man so grosse Erwartungen und Vorstellungen, dass man praktisch nur noch enttäuscht werden kann. Man sagt sich danach schnell mal etwas im Stil von: «Ach, wäre es doch schön gewesen, wenn» oder «Es könnte doch das beinhalten…» oder «Ach wie schade, das hätte noch kommen müssen».

Gerüchte und Spekulationen erwecken Wünsche in jedem, der sich darauf einlässt. Man kann es prinzipiell nie allen recht machen. Das Produkt kann noch so toll sein, aber man findet immer etwas, was einem fehlt, was man vermisst. Deshalb sind Gerüchte für jeden nicht so toll, der sich nicht enttäuschen lassen will. Wer sich nicht darauf einlässt und sich einfach überraschen lässt, wird dann bestimmt mehr Freude haben.

Und irgendwie komme ich nicht darum herum, Apple doch nochmals anzusprechen. Gerade in diesem Bereich kursieren sehr viele Gerüchte, aber auch gefakte Bilder oder ähnliches. Die Community erwartet bei jeder Vorstellung von Apple eine riesige Innovation und dies mag auch manchmal so kommen, jedoch natürlich nicht immer. Mit dem iPhone hat man erstmal viele Leute begeistert, doch es hätte ja noch eine bessere Kamera enthalten können,… Ihr merkt bestimmt worauf ich hinaus will.

Für eine Firma / Unternehmung haben solche Dinge ganz klar zwei Seiten. Die eine Seite ist kostenlose Werbung, Aufmerksamkeit und vielleicht sogar Medienpräsenz – alles dank der Community, die sich Gedanken macht, was möglicherweise kommen könnte. Auf der anderen Seite sollte die Firma die Bedürfnisse der Kunden befriedigen und möglichst auch das liefern, was diese sich wünschen. Dabei muss das Produkt noch in ihr Segment, ihre Philosophie und ihren Fachbereich fallen. Ist dies nicht alles vereinbar mit den Wünschen der Kunden, können Gerüchte für eine Firma auch nicht toll sein, denn wenn immer wieder Erwartungen nicht erfüllt werden, sind die möglichen Kunden häufig enttäuscht.

Viel Text und eigentlich eine kurze Message: Gerüchte und Spekulationen mögen toll scheinen, sind es aber nicht immer. Sowohl für den Kunden als auch für die Firmen.

Gruss,
Michael

Die Media Markt – Werbung

Geschrieben am 12.01.2010 um 11:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Webdesign & Co..

Und es gibt sie doch noch, die originelle Werbung und ganz ehrlich gesagt hätte ich die originelle Werbung jetzt nicht unbedingt von Media Markt erwartet, wo sie doch immer mit ihren völlig überrissenen Begriffen werben (so ganz im Sinne von «PC mit gigantischen 300GB Speicher und turboschnellem Prozessor Pentium XY»). Doch diese Werbung ist ein richtiger Hingucker! Wenn man sie sieht denkt man auf den ersten Moment «Was fürn Scheiss.» Denn zum Jubiläum 0% Rabatt auf alles zu geben ist doch irgendwie kein besonders verlockendes Angebot, oder?

Was auf diesem Banner jetzt erst nach einem Klick zu erkennen ist, ist bei Plakaten nur klein gedruckt. Es geht hier nicht um Rabatte, sondern um Null-Prozent Sonderfinanzierungen (Ratenzahlungen), die man mit einer Media Markt Shopping Card haben kann.

Die Werbung ist meiner Meinung darum toll, weil sie zwar auf den ersten Moment verwirrt, aber man sich danach mit der Werbung auseinander setzt und sich Gedanken darüber macht. Die Aufmerksamkeit des potentiellen Kunden ist damit schon einmal bestimmt geweckt. Gut gemacht!

Gruss,
Michael

100 mal am Tag

Geschrieben am 11.01.2010 um 16:29 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.

Ohrbooten – 100 mal am Tag

Alles begann in etwa so. Damals. Zwar begann und endete es im letzten Jahrzent, im letzten Jahr und doch ist es noch nicht lange her. Im letzten Jahr erlebte ich, das muss ich so sagen, etwas vom Schönsten in meinem Leben, doch erlebte ich auch etwas vom Schlimmsten in meinem Leben, das leider das Schöne in manchmal in den Schatten stellt.

Doch der Text stimmt nicht ganz, denn Schönheit ist in einer Beziehung ein Faktor, der nicht an erster Stelle steht. Man verliebt sich (meist) nicht in aufgrund des Aussehens der anderen Person. Vielleicht ist das Aussehen ein Auslöser, der bewirkt, dass man überhaupt erst auf eine Person aufmerksam wird. Vielmehr zählen Gespräche, das Lachen der Person, die Ausstrahlung, das Verhalten und natürlich die Sympathie, die man für sie entwickelt. So kann eine Beziehung entstehen, aber es muss nicht so sein. Menschen verlieben sich, aus verschiedenen Gründen, die man wohl niemals vollständig kennen lernen wird.
Der Titel des Songs passt jedoch gut, denn man denkt wirklich an fast nichts anderes mehr, wenn man dann wirklich verliebt ist. 100 mal am Tag – und mehr.

Doch was erzähle ich euch da, ihr kennt das Gefühl bestimmt selber.

2009 war ein Jahr, wo ich nicht nur ein Hoch und Tief erlebte. Ich freute mich über kleine Dinge des Lebens, oder über grössere, wie ein mitorganisiertes Open Air, einen Fremdsprachenaufenthalt, ein Musical, über den Gewinn eines iPhones, über eine gestartete Beziehung, über den Kauf eines MacBook Pro. Ich erlebte kleine Tiefs, wie schlechte Laune und schlechte Tage, schlechte Noten, ein defektes Bike oder grössere Tiefs wie eine zerbrochene Beziehung, der Tod von meinen Haustieren. Und es gab ganz bestimmt mehr tolle Momente als andere. Und doch überschatten diese Tiefs manchmal meinen ganzen Alltag, bzw. die Erinnerungen daran. Ich werde zu oft wieder daran erinnert, ich sehe Personen wieder und Erinnerungen kommen hoch, die schmerzen. Ich wollte mit dem neuen Jahr einen Schlussstrich setzen und vieles vergessen, neu anfangen. So wie es sich herausstellt ist dies leichter gedacht als gemacht. Und schon ist gilt es 100 mal am Tag an etwas denken, was man vergessen wollte und man kann es nicht einmal verhindern.

Doch Zeit heilt wirklich Wunden und das lässt mich dann schlussendlich doch wieder mehr positiv denken. Hoffentlich mehr als 100 mal am Tag.

Gruss,
Michael