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Darum siehst du hier vielleicht auch noch nicht alle Beiträge und noch nicht alle Kommentare, ich werde jedoch so schnell als möglich alles auf den neusten Stand bringen!

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Archiv vom Monat Februar 2010

One Step Higher

Sonntag, Februar 28th, 2010

One step higher. So sah das Programm – sehr kurz gefasst – für den Leiterkurs dieses Wochenende aus. Es sollte ein bedeutender Schritt nach oben sein und mehr Anforderungen stellen als der Vorgängerkurs. Der Kurs heisst «first step» und ich besuchte den Kurs 2. Wir lernten hier viel über Kommunikation und Konfliktlösung, auch so dass man es nachher praktisch anwenden kann. Kurzum ein Kurs, der auch etwas bringt, nicht nur beinharte Theorie.

Und das ist genau der Punkt, der mir an diesem Kurs so gefällt. Schon im ersten Teil wurden Theorie und Praxis in einem Programm verpackt, so dass man seine eigenen Wege, seine eigenen Schlüsse für Dinge beim Leiten finden konnte. Man lernte Dinge, die man später auch wirklich so anwenden konnte.

Diese Rollenübungen mögen für einige vielleicht etwas komisch wirken, aber genau durch diese lernt man dann schlussendlich am meisten, in Kombination mit der Theorie. Besonders spannend war bei den Übungen, dass wenn man richtig reagierte, es einen richtig traf als Gegenspieler. Es war dann nicht mehr nur eine Übung, einem fehlten dann manchmal gleich die Worte. Man nimmt dem anderen den Wind aus den Segeln. Man ist richtig geschafft, müde – auch wenn es bloss «nachgestellt» ist. Dies war eine sehr eindrückliche Erfahrung für mich.

Am Morgen des zweiten Kurstages konnte ich sagen, dass der Kurs zwar streng, aber hochspannend ist.

Geschont wurde man an diesem Tag jedoch keinesfalls. Es ging mindestens so intensiv und mit vielen praktischen Übungen weiter. Dabei wurden alle gefordert, nicht nur diejenigen, die während den Übungen gewisse Situationen nachstellten. Man musste also genau hinhören und hinsehen, damit man anschliessend auch die Fragen der leitenden Person beantworten konnte. Es wurde eine Herausforderung.

Nun, nach zwei Tagen kann ich wirklich sagen, dass ich etwas gelernt habe. Ich konnte die Fragen klären, die ich am Anfang des Kurses hatte und kann meine Kenntnisse im Leiten auch praktisch umsetzen (versuchen).

So gehe ich nun müde, aber bepackt mit vielen Ideen nach Hause ins Weeken… – ah nein, morgen ist ja Montag ;-).

Gruss,
Michael

Leitern

Freitag, Februar 26th, 2010

Gut, mit dem Titel und diesem Bild von Mensi auf pixelio habe ich euch schon einmal in die falsche Richtung geführt. Denn in diesem Beitrag geht es nicht um Leitern, sondern um etwas anderes.

Denn bald ist es für mich wieder soweit und ich werde den zweiten Teil eines Leiterkurses besuchen. Dafür werde ich ein Wochenende einsetzen und hoffentlich wieder so viel lernen, wie beim letzten Mal, wo der Kurs wirklich sehr spannend war.

Mit diesem Kurs werde ich dann auch wieder neue Kenntnisse sammeln, damit ich (v.A. Jugend-)Gruppen leiten kann. So werde ich wahrscheinlich in den Sommerferien auch bei einem Lager bei der Leitung mithelfen und mein hier erlerntes Wissen wieder anwenden.

Ich freue mich schon richtig auf den Kurs, das letze Mal war er schon sehr toll. So hoffe ich nun auf zwei tolle Tage, auch wenn danach eine etwas stressige Woche folgen wird, wenn man vorher kein Wochenende hatte.

Gruss,
Michael

Langsam reichts, Gaddafi!

Donnerstag, Februar 25th, 2010

gaddafi

Es reicht langsam, Gaddafi. Zuerst einmal ein paar Tipps, danach werden wir ernst: Kauf dir ein Rasiermesser und Rasierschaum, rasier dich. Zieh dir dann am besten mal ne Gesichtsoperation durch, du siehst grässlich aus. Und deine Kleider sind wohl auch aus dem schlechtesten Theater, das du gefunden hast. Im ernst, nur schon dein Auftritt ist lächerlicher als jeder Hofnarr.

Aber werden wir mal wieder ernst. Und aus diesem Anlass möchte ich gerne mal aus dem Beitrag Tagesanzeiger.ch zitieren:

In einer Rede in Bengasi bezeichnete der libysche Revolutionsführer die Schweiz wegen des Minarettverbots als «ungläubig» und «abtrünnig», wie die Nachrichtenagentur AFP meldet. «Es ist gegen die ungläubige und abtrünnige Schweiz, die die Häuser Allahs zerstört, gegen die der Dschihad mit allen Mitteln ausgerufen werden muss», sagte Gaddafi in der Küstenstadt im Osten des Landes vor Tausenden Zuhörern. Sie feierten dort die Geburt des Propheten Mohammed.

Für den libyschen Staatsführer ist «der Dschihad gegen die Schweiz, gegen den Zionismus, gegen die ausländische Aggression [...] kein Terrorismus», heisst es weiter. Jeder Muslim auf der ganzen Welt, der mit der Schweiz verkehre, sei ein Ungläubiger und sei «gegen den Islam, gegen Mohammed, gegen Gott, gegen den Koran», sagte Gaddafi.

Ich weiss ja auch nicht, woher Gaddafi diesen absoluten Schwachsinn herhat, auf jeden Fall sollte man dem mal gründlich die goldene Kappe polieren. Nur weil Muslime bei uns keine Türmchen mehr an ihre Moscheen bauen dürfen, macht sich niemand in die Hosen. Wir lassen die Muslim trotzdem in Frieden weiterleben. Sie haben bei uns die genau gleichen Rechte wie alle anderen auch. Wer hier von ausländischer Aggression spricht, der spricht wohl eher von sich selber.

Wie viel Schwachsinn braucht es denn von dieser diktatorischen Hackfresse noch? Müssen wir uns sowas gefallen lassen? Der meint wohl, er müsse nun den tollen Aufstandsführer spielen, aber dieses Kasperlitheater verdient endlich einmal ein Ende. Wir können ja froh sein, wenn Max Göldi, der ja in ein libysches Gefängnis eingeliefert wurde, wieder heil rauskommt – wenn überhaupt.

Grosse Auseinandersetzungen beginnen immer im Kleinen. Ein falsches Wort, ein kleiner Streit und irgendwann kommt es vielleicht dann zum grossen Desaster. Und gerade Gaddafi beherrscht es sehr gut aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, zumal das Ganze ja mit einigen Faustschlägen seines ach so tollen und unschuldigen Sohnes begonnen hat. Und genau diesem sollte man mal ordentlich den Hintern versohlen, nicht nur seinem Vater Muammar al-Gaddafi.

In diesem Sinne wünsche ich dem Herr der Übertreibungen aus dem Wüstenland Libyen alles mögliche Pech, möge er viele Albträume haben nächste Nacht und was auch immer. Lächerlich gemacht hat er sich schon genug, aber solche Beleidigungen gegenüber der Schweiz sind einfach nicht angebracht. Ich bin gespannt wie unsere sieben Köpfe vom Bundeshaus darauf reagieren.

Gruss,
Michael

Springtime

Donnerstag, Februar 25th, 2010

Es ist einfach herrlich! Das Termometer schiesst wieder etwas weiter nach oben, die Vögel verkünden am Morgen frohe Botschaften, man kann beim Hinweg zur Schule die Schlagzeilen der 20min-Zeitung lesen und die Stimmung ist einfach grundsätzlich besser.

Ich liebe es, wenn es beginnt, wärmer zu werden. Ich mag die Mittelwarmen, angenehmen Temperaturen und den Winter haben wir nun definitiv gesehen. Der blaue Himmel lässt mein Herz wieder etwas höher schlagen, ich wärme mich in der Mittags  oder gar Nachmittagssonne auf und freue mich etwas mehr im Leben. Ich hoffe der Frühling kommt nun, ich bin bereit für ihn!

Wie fühlt ihr euch bei diesem wärmeren Wetter?

Gruss,
Michael

Weltrekord aus der Schweiz!

Mittwoch, Februar 24th, 2010

Vor etwas weniger als zwei Monaten habe ich bereits darüber berichtet, über die grösste Glückwunschkarte der Welt. Das Projekt wurde von Alpiq geplant, mit Fans zusammen realisiert (man konnte seinen Namen ja auf der «Karte», bzw. dem Riesenposter verewigen) und an die Staumauer gehängt. 63x43m gross ist das Teil und es wiegt auch einiges. Schlussendlich wird es zudem zu Taschen verarbeitet.

Das Ziel war, einen Weltrekord aufzustellen und dies wurde heute bestätigt! Alpiq schreibt heute:

Jetzt ist es amtlich: Unsere Glückwunschkarte am Lac de Cleuson ist “DAS GRÖSSTE POSTER” der Welt. Die notariell beglaubigte Grösse von 63 x 43 Meter hat auch die Hüter aller Weltrekorde der Guinness World Records in London überzeugt.

Damit haben wir – und mit uns auch Sie! – den alten Rekord aus Schweden von 11 x 28 Meter mit unserer 2700 Quadratmetern grossen und über einer Tonne schweren Blache um ein Vielfaches überboten.

Ich gratuliere und denke, die Idee war toll, die Sportler geben nun an der Olympiade ihr bestes und haben auch schon einige der goldenen Plättchen für die rotweisse Flagge geholt. Weiter so!
Hier noch ein Bild der ganzen Sache an der Staumauer:

Gruss,
Michael

Ach ja; Wer etwas mehr über die Montage des Riesendings wissen will, kann hier einen Video dazu anschauen.