Die Spinnen, die Libyer!

Geschrieben am 23.02.2010 um 21:15 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.

Zuerst kommt das Gaddafi-Söhnchen in die Schweiz, schlägelt sich in unseren Hotels, wird festgenommen und schon beginnt die Krise zwischen der Schweiz und Libyen. Den Erdölhahn wollten sie uns zudrehen und dazu ihren Sohnemann, der ja gar nichts gemacht hat, zurück. Nun, aufs Erdöl dieser Halbgebackenen könnten wir wohl verzichten. However, sie schnappen sich zwei Schweizer als Geiseln und reden jede Menge Stuss. Man schickt dann denn Schlägersohn wieder in seine Wüste zurück, was jedoch nicht heisst, die Krise sei gelöst. Nein, der liebe Terroris… äh das liebe Staatsoberhaupt Libyens will eine Entschuldigung. Merz gibt sich jede Mühe, fliegt ein paar Mal in das Sandland. Das Ergebnis ist leider recht ernüchternd. Gaddafi möchte die Schweiz entweder mit einer Atombombe auflösen oder auf die Nachbarländer aufteilen. So müsste man nicht einmal eine Atombombe für uns Käsefresser verschwenden. So dreist wie er ist, geht er mit dieser Idee an zur UNO.

Und, ach wer hätte das erwartet, sein Vorschlag wird abgelehnt. Nun vergehen (vom Gefühl her) Wochen, ja Monate. Während dieser Monate gibt es immer wieder tolle Vorwürfe gegenüber den beiden Schweizern. Man will sie vor Gericht sehen, man beschmutzt sie mit diesem und jenem und eine der beiden Geiseln hatte wohl recht viel Glück (oder wahrscheinlich eher: die erschwindelten oder aus der Luft gegriffenen Argumente hakten einfach nicht ein) und wurde frei gesprochen. Rachid Hamdani wird also bald wieder in der Schweiz landen. Für Max Göldi sieht es jedoch anders aus. Den Schweizern in Libyen wurde ein Ultimatum für die Auslieferung von Max Göldi gesetzt, denn 4 Monate Haft warten auf ihn.

Das Gefängnis, in welchem Max seine Haftstrafe absitzen muss, ist dafür bekannt, dass Folter an der Tagesordnung steht. In diesem Terroristenland macht ja irgendwie eh jeder, was er will.

Amnesty International hat darum eine Aktion gestartet, bei welcher ihr unbedingt mithelfen müsst. Tragt euch hier bei Amnesty International ein und setzt zusammen mit vielen anderen Schweizern ein Zeichen dafür, dass der Saustall Libyen endlich einmal aufgeräumt werden muss!

Gruss,
Michael

Mein Browser ABC

Geschrieben am 22.02.2010 um 18:47 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Quatschstory.

Leumund hat eine Blogparade gestartet. Was für eine URL wird euch angezeigt, wenn ihr einen Buchstaben in die Brwoserzeile tippt. Nun, ich wollte auch meinen Beitrag dazu abgeben und habe nun mal hier das abc notiert.

ahnungslos.ch
blog.meugster.net
css4you.de
digitec.ch
everydns.com
facebook.com
google.com/analytics/reporting/
iphone-ticker.de
juliansmith.tv
kantipark.ch
leumund.ch
meugster.net
bplaced.net (ok, etwas geschummelt – aber Firefox zeigt mir das bei n!)
openair-zuzwil.ch
pixelio.de
questler.de
myspace.com/royse (ok, ich hab nochmals geschummelt)
so-kantiwil.ch
translate.google.com
unblock.at
video.google.com
we-design.ch
xtrazone.ch
youtube.com
z – leider leer (Hier würde openair-zuzwil.ch nochmals kommen).

Romeo und Julia – mal anders

Geschrieben am 20.02.2010 um 23:29 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.

Romeo und Julia
Bild © bei mir – sorry für die schlechte Qualität – ist halt nur mit dem iPhone fotografiert ;)

Etwas Kultur musst wieder einmal reingezogen werden. Und warum nicht gleich ein Theater? So brachte mich eine Bekanntschaft aus dem Aargau darauf, wieder einmal dorthin zurückzukehren. Er spielte dort in einem Theater mit, bei welchem ich auch gerne einmal dabei sein wollte – als Zuschauer versteht sich. Der Umstand, dass ich nächstes Wochenende weg bin brachte mich dazu, gleich mal in den Zug zu steigen und nach Aarau zu fahren. Ihr erratet es bestimmt – spontan ;-).

In der «Neuen Kantonsschule Aarau» eingetroffen wurde ich an der Kasse sogleich auch als «der Ostschweizer Kollege» von einem der Artisten begrüsst. War ja an meinem Dialekt unschwer zu erkennen.

Das Theater begann und spielte, wie man es vermuten konnte, in der Schule.
Im «Wilhelmianum» gibt es zwei Gruppen – die Rocker, Punks, Heavy Metal Fans und die etwas Anständigeren, Zivilisierten (leider weiss ich die richtigen Namen der Gruppierungen nicht mehr auswendig…). In einem abwechslungsreichen Programm mit selbst komponierter Musik führen uns Romeo und Julia durchs Programm. Doch sie selber werden dabei nicht von den anderen bemerkt und sind sozusagen wie die Sprecher in einem Film. So bringt dies der ganzen Sache noch etwas mehr Abwechslung.

Schlägereien und Streitigkeiten gehören im «Wilhelmianum» zur Tagesordnung. Das passt der Schulleitung jedoch ganz und gar nicht. So wird zwischendurch auch immer von den strengen Lehrern der Tarif durchgegeben.

Für (wortwörtlich) Bewegung sorgen auch die Schauplatzwechsel. Man bleibt also nicht immer am gleichen Ort sitzen, sondern darf seine Muskeln ab und zu wieder etwas in Gang setzen. Damit es auch noch zum individuellen Erlebnis wird, erleben die Zuschauer übrigens beim Schülerfest auch nicht genau das gleiche – schliesslich ist die Schule ja auch in zwei Gruppierungen getrennt.

Mit tollen Liedern und Darbietungen untermalt bringt einem das Theaterstück die Geschichte von Julia und Romeo mit einer guten Prise Humor und transferiert in die heutige Zeit näher. Wer von einem langweiligen Drama mit alten Texten, die sowieso niemand versteht, ausgeht, der täuscht sich. Die Spannung und der Witz geht bis zum Schluss nicht verloren.

Übrigens: einen solchen Schulpsychologen brauchen wir für unsere Schule unbedingt auch mal. Nicht unbedingt weil er (fast) das ganze Stück durch von Drogen eines Schülers etwas bekloppt ist, sondern weil er durch sein lockeres und doch professionelles Verhalten noch jedes Problem löst. Oder den Patienten (Dealer) zum Psychlogen macht.

Wie auch immer – ein Stück voll Emotionen, Feindschaft, Liebe, Musik und Humor. Ein perfekter Samstagabend!

Übrigens: Wer das Stück noch nicht gesehen hat, kann dies noch nachholen! «Romeo und Julia» wird vom Donnerstag 25.02 bis Samstag 27.02 nochmals aufgeführt. Die Vorstellung startet an den drei Tagen um 19.30 und kostet für Schüler / Studenten gerade einmal 12.-. Gut investiertes Geld! Ich empfehle jedem wärmstens, sich dieses Stück zu Gemüte zu nehmen, es lohnt sich!

Mehr Infos findet ihr genau hier.

So, und nun fahre ich nach Hause und schlafe dann aus.

Gruss,
Michael

P.S.: Meiner Begleitung Remo H., den ich per Zufall auch noch dort getroffen hab, wünsche ich noch tolle Ferien. Und jetzt hat er bestimmt Freude, dass ich das hier noch erwähne ;-P

Frühling, ich bin bereit!

Geschrieben am 20.02.2010 um 14:26 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Quatschstory.

Also von mir aus darf der Frühling nun kommen. Nach dem letzten Beitrag musst ich das einfach noch sagen. Das Wetter war nun heute für kurze Zeit traumhaft schön und die Wolken waren noch weniger dicht am Himmel vorhanden als auf diesem Bild (ja, bin etwas zu spät mit der Cam gekommen). Ich liebe die wärmeren Temperaturen und freue mich schon auf den Frühling, den Sommer!

Und um zu zeigen, dass ich es wirklich ernst meine mit dem Frühling (oder Sommer), musste ich aus Protest am vergangenen Freitag gleich mal ein tolles Eis essen. Wohl die erste Glacé am Stengel im neuen Jahr ;-).

Ja, es taut! Yeah!

sign

Schnee!

Geschrieben am 19.02.2010 um 23:21 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Quatschstory.

Ich liebe ja Schnee! Es gibt nichts schöneres als Schnee! Die weisse, kalte Pracht, die für uns alle die Grundlage der schönsten Jahreszeit bildet. Der kühle Wind weht durch die Gegend und verwandelt den Schnefall in tausend kleine Wirbel. Langsam werden Dächer weiss, Strassen, Wiesen, der Bahndamm. Eine Eisschicht bildet sich auf dem Weiher und das weisse, kalte, weiche Wasser fliegt wie tausend Blätter vom Himmel.

Der Morgen kommt, die Sonnenstrahlen wecken die Flocken. Das erste Mal muss der Schnee beim Anblick der Strahlen staunen. Aus diesem Winkel hat er sie noch gar nie betrachtet. Und er schmelzt dahin, lässt sich leiten. Der Boden verwandelt sich in eine dickflüssige Masse, die bei jedem Schritt das schöne Geräusch verkünden. Es war einmal Schnee! Ach, wie ich ihn liebe. Rutschig und doch toll verwandelt sich die Strasse in eine Erlebnisfahrt. Es bildet eine Grundlage fürs Leben (denn nicht umsonst wünscht man sich einen guten Rutsch). Ein neues Leben vielleicht? Langsam wird es dunkel. Es wird kalt. Der etwas andere Schnee wird zu Eis. Ein schützende Schicht bildet sich an der Oberfläche auf dem Teer der Strasse.
Der Schnee, ja, der Winter ist einfach toll!

Und ich nie ironisch.

sign

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