Verplant

Geschrieben am 30.04.2010 um 17:16 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life, Quatschstory.


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Du stehst auf. Dein Kopf hämmert dir das ein, was dein Verstand wohl noch nicht so ganz kapiert hat. Du musst mehr schlafen! Die letzten waren Stress pur für dich und du sehnst dich einfach nur noch nach einem Bett und 10 Stunden Schlaf.

Doch daraus wird erstmal nichts. Du kämpfst dich aus dem Bett, ziehst dich mühsam um und schleppst dich zum Frühstückstisch, wo du natürlich noch alles selber hinstellen darfst, weil der Rest der Familie noch süss schläft.

Ein paar Scheiben Brot später schwingst du dich auf dein Bike und fährst zum Bahnhof. Dank defekter Gangschaltung wird das «zum-Bahnhof-fahren» jedes mal eine Challenge, denn die Zeit ist begrenzt.
Ausser Atem sitzt du im Zug und wünschst dir dein Bett zurück. Vergiss es! Jetzt musst du in die Schule, dort warten zwei schöne Tests auf dich, die dir die Energie rauben.
Da muss ein gutes Mittagessen her! In der Mensa entscheidest du dich schlussendlich doch für die Pommes Frites, weil jeden Tag Teigwaren essen ist langweilig und der Rest schmeckt dir entweder nicht besonders oder ist… versalzen. Oder so ähnlich.

Der Schultag geht zu Ende, du wirfst dich in den Zug, geniesst die Heimfahrt und weisst, dass du nun endlich ein Wochenende geniessen kannst.

Doch irgendwie kannst du dich nicht auf alles von deinem Weekend freuen. Denn die kommenden Tage sind alle verplant. Das Gefühl von Einschräkung trifft dich und drückt dich. Du fühlst dich nicht mehr wirklich frei und möchtest einfach einmal nichts tun. Doch da ist weit gefehlt! Das nächste Wochenende ist schon verplant, am übernächsten musst du eine Arbeit schreiben und das darauf folgende hat auch schon ein Programm aufgeschwatzt bekommen.

Kennst du dieses Gefühl? Dieses Gefühl von zu viel Planung? Es erdrückt dich fast von so viel Planung und einiges macht dir nicht wirklich Spass, aber es muss gemacht werden.

Etwas ausruhen. Einfach einmal nichts tun. Am Morgen im Bett liegen bleiben, bis die Sonne auf dem Gesicht kitzelt. Einfach einmal nichts tun. Und ausruhen.

So fühl ich mich jetzt gerade etwa. Das will ich jetzt echt mal wieder.

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Josef Hader – Lacht euch weg!

Geschrieben am 28.04.2010 um 17:21 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie WWW.

Er ist ehrlich, direkt und sagt, was er denkt. Mit seinen Witzen spricht er Dinge an, die uns bestimmt auch schon aufgefallen sind. Er bringt seine Sprüche dann auf eine erfrischende Art, die wahrscheinlich viele von euch zum Lachen bringen wird.

Mein Lieblingszitat aus seinen Nummern:

Das ganze Fett, das du dir nicht gönnst ist auf der Katz um!

So empfehle ich euch allen, euch einmal diese beiden Clips zu Gemüte zu ziehen – es lohnt sich!

Und wer noch nicht genug hat, dem empfehle ich auch seine Nummer «Scheidung».

Viel Spass!

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Zukunftspläne.

Geschrieben am 27.04.2010 um 15:03 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Quatschstory.

Was für ein Weekend, was für eine Woche. Manchmal merke ich, wie mir Stress einfach nicht besonders gut tut. So hat die vergangene Woche bereits deutliche Spuren in Form von tollem Schlafmangel hinterlassen und ich bin sehr froh, dass der Kantiball vorbei ist. Ich denke, es war ein guter Anlass und unser ganzes OK-Team hat trotz den strengen Regeln hart gearbeitet und ist zu einem soliden Ergebnis gekommen. Ich hatte selber zwar nicht extrem viel zu tun, aber die Mithilfe und die Dinge, die ich gemacht haben, haben mich während der Schulzeit schon recht gefordert.

Doch will ich aus diesem Grund nicht weniger machen. Auch nächstes Jahr wird man mich sicher im OK-Team antreffen und ich möchte mich noch mehr in der Schülerorganisation engagieren. Daneben habe ich viele weitere Projekte, wie beispielsweise die Mitarbeit bei m2entertainment (wo wir auch dieses Jahr das Open Air Zuzwil organisieren), mein Webdesignprojekt weDesign, meine Maturaarbeit (bald mehr dazu) oder einfach mein Blog, Website, etc.

Mehr für die Schüler engagieren. Das ist mein Ziel und dabei werde ich für das kommende Jahr für das SO-Präsidium kandidieren.

Kurz gesagt – ich habe viel vor in der kommenden Zeit.

Gruss
Michael

Zum Sprechen geboren

Geschrieben am 24.04.2010 um 12:35 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.

Es gibt Leute, die sind einfach geboren, um zu sprechen. Man kann ihnen locker auch mal eine Stunde länger zuhören, wenn sie ein Thema präsentieren. Sie wissen vielleicht selber nicht so genau, warum das so ist, doch sie haben die Begabung. Und es ist kein Zufall, dass ich Steve Jobs als Bild hier in den Artikel eingebunden habe, denn er bringt genau ein solches Talent mit. Dazu muss man, wie er beweist, auch nicht toll aussehen und die neusten Kleider tragen.

Dann gibt es Leute, die ein Talent haben, eine Präsentation so langweilig zu gestalten, dass man nach den ersten fünf Minuten zu gähnen beginnt und das Ende des Vortrages sehnlichst erwartet.

Durch WIFONA, das Wiler Forum für Nachhaltigkeit, wurden bei uns an der Schule an einem Tag in verschiedenen Workshops Themen bearbeitet, die etwas mit der Thematik «Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik» zu tun hatten. Dazu wurden verschiedenste Gäste eingeladen, unter anderem auch von der Helvetas, von Fastenopfer oder auch von der ETH. Dazu referierte Peter Niggli vor dem Mittag vor allen Schülern in der Aula.

Jeder Schüler der dritten Klasse besuchte zwei Workshops an diesem Tag. Ich wurde am Morgen in einen Workshop mit einem Mitarbeiter von Fastenopfer eingeteilt. Der Workshop war interessant und abwechslungsreich – ein Vortrag, wo ich auch gerne noch etwas länger geblieben wäre. Man merkte, dass der Referent die Schüler richtig abgeholt hat und dementsprechend wurden am Schluss auch viele Fragen gestellt.

Am Nachmittag wurde ich in einen Workshop mit zwei jungen Frauen der ETH Zürich (Süd) eingeteilt, die uns Informationen über Nahrungsmittelprobleme der Welt brachten. Leider war der Vortrag am Anfang langatmig, nicht überzeugend und mit Informationen gespickt, die langsam zur Allgemeinbildung gehören. Es war die Art Vortrag, wo man noch mehr müde wird und nicht mehr zuhören will, auch wenn das Thema ansich interessant wäre.

Und so habe ich wieder einmal deutlich gesehen: Entweder man kann präsentieren und sprechen oder man kann es nicht. Und viele Leute wissen nicht, dass man mit recht einfachen Mitteln (von der Präsentierart) die Aufmerksam der Leute etwas erhöhen kann. Und auch mal ein Tipp an alle Studenten: Comic Sans ist die hässlichste Schrift auf Erden – verwendet sie nie, aber auch wirklich niemals in Vorträgen. Es wirkt lächerlich und unprofessionell!

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Mikrokredite

Geschrieben am 20.04.2010 um 11:51 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein.

Für die Schule und anlässlich eines Anlasses (WIFONA) mussten wir in Geschichte eine Arbeit über ein Thema schreiben, welches etwas mit Menschenrechten oder nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit zu tun hat. Ich habe mich dem Bereich Mikrokredite gewidtmet und eine Arbeit darüber geschrieben.

Die Struktur war grösstenteils schon gegeben und wir mussten uns danach richten. Der Inhalt wurde vollständig von mir gesammelt oder geschrieben. Die Arbeit enthält eine kommentierte Artikel und Linksammlung, sowie ein Interview und weitere Dinge (z.B. ein Abschnitt über Kiva).

Ich möcht allen Interessierten gerne (natürlich kostenlos) die Möglichkeit geben, einen Blick in diese Arbeit zu werfen und stelle sie hier zum Download bereit. Die Arbeit darf gerne zitiert und verwendet werden, solange sie nicht kommerziell verwendet wird.

Download PDF (Mikrokredite)

Gruss,
Michael