Twitter verbindet

Geschrieben am 29.06.2010 um 20:47 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life, WWW.

Ihr kennt bestimmt das Vorurteil des twitternden Nerds, der bloss stundenlang vor seiner Flimmerkiste hockt und sonst nichts anderes tut. Ausser vielleicht etwas essen, schlafen oder so ähnlich. Der Pizzadienst bringt die warme Mahlzeit ja schliesslich bis nach Hause.

Doch es geht auch anders, denn Twitter kann verbinden. Das sah man am #go2leu2606, wo natürlich auch Blogs eine wichtige Rolle gespielt haben. So hat @werkarniggel am längsten Tag dieses Monats, nämlich am Montag des 21. Junis in die Welt hinausgewittert, dass sie gerne Postkarten versendet. So habe ich mich natürlich gemeldet und prompt am 24. eine Postkarte erhalten:

Da kann man nur sagen: Wow! Danke an @werkarniggel! Und Twitter ist eben doch eine tolle Plattform, ganz unbestritten (auch wenn ich vor einiger Zeit noch nicht so ganz wusste, wofür twitter zu gebrauchen ist).

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Twittergrillaare

Geschrieben am 27.06.2010 um 17:29 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.

So, zweiter Teil:


Unzertrennbar: Leu & BloggingTom mit Frau

Ich habe schon lange nicht mehr so viele motiverte, nette Menschen kennengelernt, wie am go2leu2606 von Christian. Vielen Leuten, die ich sonst nur als Avatar auf Twitter gesehen habe, habe ich die Hand geschüttelt und einige Worte ausgetauscht, nachdem wir drei spannende Referate geniessen konnten.

Spontan war Christian (?) bereit, noch eine kleine Stadttour zu machen, denn einige, die anwesend waren, sind nicht jeden Tag in Bern (bei mir liegt Bern ja auch nicht gerade «am Weg»).

Geplant war eine halbe Stunde, aber wir waren in Bern, darum ging es halt etwa 3 mal länger – aber es hat sich gelohnt. Es wurde viel diskutiert, neue Bekanntschaften geschlossen, fotografiert, getweetet, übers iPhone, Android und die Welt philosphiert. Wir hatten sogar das Glück, einen jungen Bären beim Bärengraben zu sehen.

Grill, Salat, Bier, Glacé, Wein, iPhone, HTC und viele tolle Gespräche
Hungrig kamen wir auf der Dachterasse von Leu an und niemand kam dabei zu kurz. Wir wurden begrillt mit Fleisch von Bell (dank @kusito auch gut gebraten und essbar), man konnte mit Bier, Wein, Wasser, etc. anstossen und später gab es noch die wunderbare Glacé von @WorldofFineFood. Nicht zu vergessen natürlich die verschiedenen Salate (z.B. der Trashgolfnudelsalat von @dworni) – mhjammy!

Worüber quatschte man mit anderen? Man kann es eigentlich ohne weiteres als Info- und Erfahrungsaustausch zum Thema Twitter, Facebook und Blogs bezeichnen. Auch ein beliebtes Thema natürlich iPhone, iPad (ich durfte heute zum ersten Mal eines von @schnitzel86 bewundern), Android, Google, Apple, Microsoft oder Nokia.
Die Verrückten, Badehosenbesitzenden unter uns stürzten sich in die ungefähr 16° Grädige Aare und kamen anschliessend gerne nochmals zum Grillen auf die Dachterasse.

Ein toller Tag, viele tolle Menschen, alle mit ähnlichen Interessen, praktisch alle entweder mit iPhone oder HTC-Handy ausgestattet und allesamt sympatisch und aufgestellt! Und da soll mal jemand sagen, wir Blogger seien ein Volk, das nur vor dem Bildschirm rumgammelt.

Doch dies ist auch nur dank der tollen Organisation von Christian Leu möglich und den vielen Leuten, die an diesen Anlass gekommen sind. Danke! Es war toll mit euch!

iPhoneradiojournalismus

Geschrieben am 26.06.2010 um 21:56 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life, WWW.


This Born und Alexander Sautter am go2leu2606

Da es einiges zu berichten gibt, spalte ich den Bericht in zwei Beiträge, den Morgen könnt ihr bereits jetzt hier nachlesen, der Bericht zum Rest folgt natürlich noch.

Journalismus, wie funktioniert das? Dies war die Frage, die als Hauptthema für diesen Morgen gestellt wurde. Gar nicht so einfach zu beantworten, auch für Leute, die mittendrinn sind.

Einige Personen haben sich eingesammelt in der Wohnung von «Löi» und nach einer Ration Kaffe und Gipfeli ging es dann auch schon los. Gestartet hat Peter Hogenkamp, der uns via Skype viele interessante Dinge dazu erzählt, warum er Leiter von NZZ Digitale Medien wurde und uns auch einen Einblick in seine aktuelle Situation gab. Man erfahrte dabei viele Dinge, teilweis auch mit dem Kommentar «dies bitte nicht twittern ;-)».

Matthias Born von der Berner Zeitung war der nächste Referent, der uns von A-Z Dinge erzählte, die die Berner Zeitung und seinen Arbeitsplatz betreffen. Ich staunte einige Male, wie komplex die ganze Sache doch ist und man sich doch gerne die ganze Sache bei Zeitungen etwas leichter und weniger komplex vorstellt. Da wir natürlich eine ganze Gruppe Geeks waren, ging er (wie auch die anderen beiden Referenten) auch immer auf aktuelle Themen, wie iPhone / iPad Apps, ePaper oder Paidcontent ein. Es ist anders, wenn man einmal auch die Seite der Journalisten selber sieht.

Alexander Sautter vom Schweizer Radio DRS war der Referent, der als Abschluss seinen Alltag auch noch vorstellte. Auch hier kann ich ohne weiteres «Wow!» sagen. Ich weiss selber ein bisschen, wie aufwändig Audioarbeiten sein können, aber man unterschätzt schlussendlich den Aufwand, der hinter einem Radiobeitrag steckt – Recherchen, Interviews, Gespräche, Mails, Aufnahmen und Cuts, Zeitdruck bis zum Sendetermin.

Bei beiden (This und Alexander) sah man, dass man als Journalist eigentlich meist noch viel mehr Infos oder Hintergrundwissen zu einem Thema mitbringen würde, jedoch alles aufs Minimum kürzen muss. Sei es, weil es sonst nicht mehr ins Layout passt (bei einer Zeitung) oder weil es schon sonst viele Themen in der Sendung gibt und fünf Minuten auf zwei Minuten gekürzt werden müssen (Radio).
Man muss also wirklich sehr flexibel sein und sich anpassen. Doch auch haben beide berichten können, dass einiges noch etwas nachhinkt und die alte Schule sich in die älteren Semester nun einmal eingeprägt hat und die schnellen Wandel, die es in der Gesellschaft gibt, manchmal nicht gleich schnell mitgemacht werden können.

Danke an Peter, Alex, und This für ihre äusserst spannenden Beiträge und danke an Leu fürs organisieren!

Auf zum go2leu2606!

Geschrieben am 26.06.2010 um 8:49 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.

Halb verschlafen kämpfte man sich aus dem Bett und fragte sich, warum man sich so was antut und so früh aufsteht. Doch irgendwie war die Müdigkeit überraschenderweise rasch verflogen. Heute ging es in Richtung Bern und witzigerweise muss ich nicht einmal umsteigen.

So sitze ich nun bequem auf eine SBB-Sitz, warte bis ich endlich in Bern ankomme und schau, dass die Zeit vorübergeht. Unterhaltung hat man in einem Zug ja eigentlich immer genug. Wenn man zum Beispiel den Gesprächen der Deutschen Nachbarn lauscht, freut man sich, dass man selber nicht gerade einen solchen Stress hat, die Banknachbarin setzt sich mit einem reizenden kleinen Kätzchen auf die Bank und wenn ich euch jetzt ein Foto davon machen würde, dann würden alle (zumindest sicher die weiblichen Leser) garantiert «Jööööh» schreien und das Bild als Schnüggel des Tages für den Blick am Abend einsenden wollen.

So sitze ich nun noch fast 45 Minuten in diesem Doppelstöcker und freue mich schon einmal auf einige spannende Referate und ein tolles Grillfest beim Leumund und wahrscheinlich auch viele neue Bekanntschaften!

Bis bald,

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Der Mann kommt neu auch mit Multitasking!

Geschrieben am 24.06.2010 um 20:14 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, Quatschstory.

Der Beweis.

Ha, ich habs doch schon lange gewusst! Eine Studie beweist nun folgendes:

Wer Multitasking betreibt, riskiert schlechtere Leistungen, erhöhte Anspannung und steigert das Unfallrisiko – das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeit und Gesundheit.
20min

In letzter Zeit machen sich alle gross, indem sie sagen, dass sie nun auch Multitasking beherrschen. Nicht nur das iPhone kann nun dank dem iOS 4 Multitasking, nein, seit dem Update kann es auch der Mann (zumindest gleich gut/schlecht wie die Frau). Ich sage ja schon lange, dass wir Männer das eigentlich gar nicht schlechter können, aber das wollte mir natürlich noch keine Frau glauben (vielleicht war das bei mir nur so, weil ich auch gleichzeitig die Entwicklerversion von iOS 4 testen konnte?*).

Die gute Ausrede

Auch wenn der Ruf von uns Männern wohl auch in Zukunft noch so sein wird, dass man uns nachschwatzt, wir können kein Multitasking und so, können wir dieses köstliche Vorurteil auch zu unseren Gunsten nutzen. Denn was gibt es schöneres als der Freundin, Frau, Mutter, Kollegin nach einer Aussage im Stil von «Kannst du das nicht besser?» die tolle Ausrede «Sorry, ich bin nun mal ein Mann, ich kann nicht zwei Sachen gleichzeitig machen» an den Kopf zu werfen? Köstlich, und jedes Mal wieder ein super Satz (auch wenn er jetzt wissenschaftlich widerlegt ist).

Die Lösung**

Ab sofort installieren wir auf allen Männern Betriebsysteme. Für die konservativen gibts Windows Mobile mit Task Manager (sie haben meist keine Übersicht, was sie gerade tun), für die krass-liberalen gibts Android (der Kopf wird schnell einmal heiss) und für die coolen iOS 4 (ihr Multitasking ist etwas eingeschränkt, aber für die Coolness beissen sie gerne in den süsssauren Apple Apfel).

* und ** Ja, ich weiss – schlechter Scherz am Rande ;-)