Auf ein Neues!

Geschrieben am 31.12.2010 um 19:17 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein.

Wenn ihr auch gerade etwas am Kauen seid, sei es ein tolles Silvesterfestmahl oder einfach irgendwas anderes, dann ist dies wohl halb so wild. Die Vögel vor meinem Hausfenster tun dies auch und in dieser Weihnachts-/Neujahrszeit darf man sich das auch mal gönnen.

Und jetzt wünsch ich euch, wie es wahrscheinlich schon dutzend andere gemacht haben, einen guten Rutsch und kommt wieder gut im Jahr 2011 an. Ich mach hier mal bis nächstes Jahr dicht.

Schreibblockade

Geschrieben am 29.12.2010 um 12:05 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein.


cc Carroy, Wikimedia

Aller Anfang ist schwer und momentan mache ich es mir irgendwie unglaublich schwer, mit meinen etwas spärlich ausfallenden Ideen etwas anzufangen. Blogger sprechen da gerne von einer «Schreibblockade», wobei es bei mir wohl nur vorübergehend und weniger ausgeprägt ist. Während andere vielleicht sogar ein halbes Jahr dauert, bis sie wieder mit dem Schreiben beginnen, ging es bei mir halt doch etwa eine Woche. Doch damit ist jetzt Schluss, denn dieser Beitrag hier läutet das Ende der Blockade ein.

In einem Kommentar hat man mir gesagt, ich solle wieder mehr Bilder posten. Ich beginne gleich damit und ihr dürft gerne grinsen oder euch am Kopf kratzen:

Eines kalten Samstags stand dies an der Anzeigetafel am St. Galler Bahnhof. Ich wäre gern an diesen Ort gefahren, den Ort mit dem klingeden Namen «Lautsprecherdurchsagen beachten». Wo der wohl liegt?

MacBook Pro: Zum Teufel mit der blinkenden LED

Geschrieben am 21.12.2010 um 10:54 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, Technische Geräte und so.

Apple hat viele geniale Dinge in ihre Produkte eingebaut. Eines davon ist der sogenannte «Sleep Indicator». Klingt schön und es wird natürlich gleich mit einem «ach-wie-bin-ich-toll»-Video angepriesen. Die LED, die nur dann was anzeigt, wenn sie dies auch soll.

Nun, Apple denkt nicht immer ganz an alles, kann die Firma auch nicht, denn es gibt so viele Anwender mit unterschiedlichsten Bedürfnissen. So habe ich mir daran gewohnt, mein MacBook Pro kurz zuzuklappen und mich dann schnellstmöglich ins Bett zu werfen, das MacBook auf dem Tisch stehend. Wie es eine LED so hat, leuchtet sie gerne und in diesem Fall blinkt, nein, eher pulsiert die LED und zeigt an, dass das MacBook gerade schläft.

«Sleep Indicator». Irgendwie schon ironisch, dass die LED so heisst, denn ich kann nicht schlafen, wenn das Ding so vor sich hin blinkt. Es mag verrückt klingen, aber ich gehöre zu den Leuten, die sich auch mit geschlossenen Augen noch unglaublich daran stören, wenn da irgendwo etwas hell ist oder blinkt.

Nun, wenn man im Internet nach einer Softwarelösung sucht, wird man nicht fündig. Würde man in einem Forum nachfragen, würde man Antworten erhalten, die in etwa so wären: «Dreh doch einfach das MacBook um, du realitätsfremder, blöder MacUser!» oder «Etwas Klebeband und die Sache leuchtet nicht mehr» oder «Wie wärs, wenn du es einfach akzeptierst, dass es keine Softwarelösung gibt? Stell’ einfach etwas vor die LED!». Alles schön und eher weniger als mehr nützlich. Kurz: Es gibt keine Softwarelösung, um die LED auszuschalten.

Nun fragt man sich als Kritiker: Warum kann er nicht einfach etwas vor die LED stellen? Die Antwort ist simple: Wenn ich im Bett liege, bin ich einfach zu müde und möchte nicht nochmals aufstehen, alles reine Bequemlichkeit in einem müden Zustand des Körpers.

Doch es gibt eine alternative Lösung:

Deep Sleep (Widget)

Unter deepsleep.free.fr kann man sich ein Widget herunterladen, welches man auf seinem Dashboard installieren kann. Ein Klick auf dieses Widget befördert das MacBook Pro in den sogenannten Hibernate – Modus, manchmal auch Software Suspend – Modus genannt. Dabei wird alles, was sich auf dem RAM-Speicher befindet auf die Festplatte geschrieben und das MacBook komplett heruntergefahren (braucht keinen Strom mehr).

Die Fakten: Man könnte es durchaus als Pendant zum im Windows bekannten «Ruhezustand» bezeichnen. Nach dem Hochfahren ist alles wieder im Zustand wie vorher (sprich alle Apps laufen noch, etc.). Da der aktuelle Stand auf die Festplatte geschrieben wird, ist die Methode sicherer.

Der Vorteil: Die LED blinkt nicht!

Der Nachteil: Dauert länger als der normale Standby-Modus (, wo der aktuelle Status nur in den schnelleren RAM-Speicher geschrieben wird).

Fazit: Dank Widget kann man den Suspend-Modus vor dem Einschlafen verwenden und sonst den normalen Standby-Modus. Man hat so während dem Schlafen keine störende LED. Ich bin zufrieden.

Bloggen seit zwei Jahren

Geschrieben am 20.12.2010 um 8:20 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein, Life, Quatschstory.

Es sind nun tatsächlich zwei Jahre. Vor zwei Jahren habe ich mich mit einem Beitrag in die Blogosphäre kataplutiert und seither viele verschiedene Bloguniversen kennengelernt.

Mal mit Witz, mal verliebt, mal enttäuscht und verletzt, mal als Beobachter, mal von der Technik begeistert, mal in den Ferien, mal das erste Mal, mal zu viel Stress, mal vom Wetter nicht besonders angetan, mal mit Musik beglückt, mal ohne Schnee, mal ironisch, aber immer mit Herzblut dabei.

Am Jahresende machen viele Leute einen Jahresrückblick, in der Adventszeit hagelt es an Sonderangeboten, Adventsaktionen, Adventskalender, Gewinnspielen und Wettbewerben. Hoppla, ich kam vom Thema ab. Jahresrückblick. Warum eigentlich nicht?

Mein Jahr kann man bereits jetzt recht einfach zusammenfassen: Es war ein Jahr gezeichnet davon, dass es im Leben aufwärts und abwärts gehen kann. Down and up again. Ein Jahr, in welchem ich das schönste und das schlimmste vom Leben kennenlernen durfte, ein Jahr mit kulinarischen Reisen durch Berlin, ein jahr mit Vormatura und eine Maturaarbeit, auf die ich stolz bin, ein Jahr mit Freud und Leid, ein Jahr mit Sonnenseiten und Schattenseiten, ein Jahr voller Gegensätze, ein Jahr voller Lebensironie.

Doch wenn ich ehrlich bin und einen Schlussstrich ziehe und meine Schlussbilanz mache, sieht es doch unterm Strich positiv aus. Ich habe wunderbare Leute kennengelernt. Ich habe Leute kennengelernt, denen ich Vertrauen schenken kann und dasselbe auch zurückerhalte. Ich habe Leute kennengelernt, mit welchen ich feiern, lachen, Zeit verbringen konnte. Ich habe Leute besser kennengelernt, aus manchen wurde ich schlau, aus anderen überhaupt nicht. Doch da macht nichts aus. Es ist egal, wenn nicht immer alles perfekt lauft, denn wenn es so wäre, würden wir das perfekte nicht zu schätzen wissen. Es ist egal, wenn die Welt auch mal in Trümmern erscheint, wenn sie von Freunden und Bekannten in neuem Glanz wiedererbaut wird.

Es geht weiter. Die Welt dreht sich noch immer. Die IPS von IPv4 werden bald ausgehen. Facebook wird immer mehr von mir wissen, Google auch, aber es wird mir egal sein. Ich werde mir keine Vorsätze machen, denn ich werde sie sowieso nicht einhalten. Ich werde noch einige Liter Kaffee trinken. Ich werde einen Kantiball organisieren. Ich werde die Kanti abschliessen. Ich werde mich bestimmt wieder einmal verlieben. Ich werde bestimmt wieder einmal von einem neuen Land begeistert sein. Ich werde Musik machen, hören, erleben. Ich werde weiterbloggen. Ich werde weiterhin nicht ganz normal, gut bepackt mit einem Rucksack voller Ironie, sein. 2011 wird garantiert wieder ein sehr spannendes Jahr.

P.S.: Danke fürs Lesen. Ihr seid tolle Leser! Und ich werde nicht nur Quatsch bloggen, auch wenn oben «2 Jahre Quatsch für euch» steht.

Die Liebesillusion

Geschrieben am 19.12.2010 um 11:29 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life, Quatschstory.


Bild von flickr-User nattu

Am Anfang steht die Begegnung. Aus einer Begegnung entsteht ein Blickkontakt, ein Gespräch. Es kommt zum Wiedersehen.
Aus einem Wiedersehen wird ein nahes Kennenlernen und es ist da, man spürt es. Es ist magisch. Man nähert sich, aus einer Annäherung wird eine scheue Berührung, aus einer Berührung folgt die Vereinung zweier Hände. Da ist ein Kuss nicht weit. Aus dem zärtlichen Kuss wird ein leidernschaftlicher Kuss, aus dem Zungenkuss ein langer Abend und aus dem langen Abend entsteht eine Beziehung.
Das Spiel scheint sich zu wiederholen, es wird viel geredet, es wird viel geküsst, man ist sich nah. Man kommt sich immer näher. Aus Nähe wird Geborgenheit und Vertrauen, aus Geborgenheit und Vertrauen entsteht ein Band der Illusion, man nennt es auch die Liebe, die Liebe, bei der man meint, es gäbe nur genau diesen Moment, diese Beziehung. Man meint die Beziehung hält für immer.
Und ja, aus dieser Mischung von Vertrauen, Nähe und Illusion entsteht Sex und daraus entsteht im Normalfall nichts, ausser vielleicht mehr Sex. Vielleicht zerbricht die Illusion, vielleicht bleibt sie jedoch bestehen. Und falls sie wirklich standhält, wird daraus vielleicht eine Hochzeit. Aus der Hochzeit werden vielleicht Kinder, die schreien, gefüttert werden wollen und einen 24 Stunden die Woche beschäftigen. Die Kinder wollen die Welt entdecken, ihre eigenen Erfahrungen machen. Ihre Neugier bringt sie in jugendlichen Jahren zur ersten Beziehung und das Spiel beginnt von vorn.

Spielst du mit?