Bloggertherapie

Veröffentlicht am: 08.11.10 | Aus dem Leben  | 3 Kommentare


Bild von Gerd Altmann gefunden auf pixelio.de

Ich wurde nicht erst einmal, sondern schon mehrmals gefragt, wie ich es denn schaffe, neben der Schule und all meinen Interessen und Tätigkeiten noch zum Bloggen zu kommen. Und die Frage ist wirklich berechtigt, denn ich bin eine Person, die einfach schlecht nein sagen kann und gerne mithilft. Ich bin eine Person, die gerne kritisiert, aber es dann auch selber besser machen möchte. So bin ich SO-Präsident, mache nebenbei Webdesign (damit ich nicht wie andere Schüler immer heulen muss, dass ich kein Geld habe und weil es meine Passion ist), halte meinen Körper mit Judo in Form, spiele Cajon, interessiere mich für Fotografie und Film, gehe an die Kanti Wil, mache dort als Maturaarbeit einen Film. Oh, und dann blogge ich ja auch noch.

Doch woher nehme ich die Zeit dazu? Ganz einfach: Wenn man Zeit für etwas finden will, findet man sie auch. Und etwas, was viele nicht begriffen haben, ist dass Bloggen befreiend wirkt, denn man kann sich die «Seele vom Leib schreiben» und schreiben, was einen gerade beschäftigt.

Und so ist bloggen irgendwie auch eine Therapie. Ich könnte euch nämlich erzählen, dass die Schule für mich momentan ein riesiger Druck und viel Stress bedeutet. Die Schülerorganisation bedeutet zusätzliches Engagement in meiner Freizeit und weniger Zeit zum erholen. Zusätzlich kommen verschiedenste Dinge und (wie schon einmal geschrieben) die vielen kleinen Dinge machen nun mal das Gefühl aus, das dir sagt: Montag ist ein Scheisstag. Oder sogar: die Woche wird scheisse (bzw. verdammt stressig).

Aber auch das geht vorbei, Zeiten ändern sich, Krämpfe vom Judotraining heute gehen vorbei und irgendwann (ich bin sicher, irgendwann kommt der Moment) bin ich auch wieder einmal ausgeschlafen.

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