Dieses mal aber richtig: Getting Things Done!
Geschrieben am 26.10.2010 um 10:35 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life, WWW.

Bild gefunden auf Flickr.
Wer kennt sie nicht? Die verhasste ToDo-Liste. Man beginnt einmal eine Liste und dann liegt sie tagelang auf dem Schreibtisch rum, ohne dass man sie abarbeitet. Jedes Mal, wenn man sie sieht, schlägt einem das Gewissen eins an den Kopf und sagt: «Hey, erledige dein Zeug endlich!»
Ich habe mich schon durch viele verschiedene Varianten von ToDo-Listen durchgearbeitet und irgendwie habe ich alle nach einigen Tagen oder im Idealfall nach einigen Wochen wieder aufgegeben. Es gab einfach nie eine Variante, die ich wirklich durchgezogen habe. Bis ich auf eine kleine, aber genial einfache Idee kam, die für mich einfach nur perfekt ist:
Ich richte mir einfach eine Emailadresse im Stil von todo@deinedomain.ch ein! Jedes Mal, wenn mir etwas einfällt, das ich noch erledigen muss, sende ich mir einfach ne Mail. Die Idee ist nämlich sowas von simple, aber sehr effizient: Ich hasse ungelesene Mails in meinem Posteigang. Ich habe überall auf meine Mails Zugriff – zu Hause, mit dem iPhone, in der Schule – überall. D.h. ich habe meine ToDo-Liste immer bei mir. Und wenn ein Mail gelesen ist, ist die Arbeit erledigt.
Was soll in so eine Mail? Wenn ich jemanden anrufen soll, kommt gleich die Telefonnummer rein, wenn ich irgendwo eine Besprechung habe, kommt der Ort dort rein, etc. Einfach gleich Dinge, die ich dafür brauchen werde. So einfach ist dies.
Funktionierts? Bei mir schon. Vielleicht wollt ihr es ja auch ausprobieren?





RSS-Feed
Kommentar von Touni — 26. Oktober 2010, 11:06
Steve Jobs macht das auch so. Schau dir mal die Notiz/Todo-Funktion in Apple Mail an. Basiert alles auf simple Mails.
Kommentar von Martin Rechsteiner — 27. Oktober 2010, 01:44
Ich arbeite was ToDo Listen abenlangt streng nach GTD, aber komme auch immer wieder ein bisschen davon ab, und teste neue Allternative wege, denn GTD muss einem gegeben sein sonnst macht man sich zu viel arbeit…
Ich hatte zusätzlich auch eine solche mail, aber mittlerweilen nutze ich für genau diese geschichten Evernote und dies finde ich eine geniale app, darin sammle ich alle infos, über die ich auf meinen blogs schreiben möchte und auf dem mac selber arbeite ich mit einem Taging programm welches daten, webseiten und mails in projekte einteilt, ist wirklich praktisch braucht einfach konsequentes anwenden, aber wenn man es mal drin hat, ists genial *g*
Kommentar von Michael Eugster — 27. Oktober 2010, 07:32
@Martin Rechsteiner: Alle diese Geschichten mit Apps und zusätzlichen Programmen haben bei mir nicht funktioniert, weil ich es nie lange durchgezogen hab. Mail hat bis jetzt sehr gut funktioniert.
Aber wie du gesagt hast; es muss einem selber passen.