Rest In Peace, Steve Lee!
Geschrieben am 06.10.2010 um 13:28 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.

Viele Musiker bleiben nicht mehr auf dem Boden, wenn sie etwas erfolgreicher werden. Kaum haben sie etwas Erfolg, schwebt ihr Ego 1km hoch in den Wolken, was sehr schnell nicht mehr authentisch wirkt.
Vor etwas mehr als drei Jahren, hatte ich am Loveride die Gelegenheit, Steve Lee im Backstagebereich kennenzulernen, bevor er als Gast später auch mal noch mit Gölä auf der Bühne rockte. Steve Lee ist ein unglaublich sympathischer, authentische Rocker mit einer hinreissenden Stimme. Ich würde einmal behaupten, er hatte ungefähr die geilste Stimme aller Schweizer Rocker. Trotz des Erfolges mit der Band Gotthard blieb er im Backstagebereich immer nett und auf dem Boden.
Mit seiner Sympathie, seiner Stimme und seiner Musik hat der Mann grossen Respekt verdient.
Dieser Mann ist laut einer Meldung von 20min in Kalifornien bei einem Motorradunfall gestorben. Es ist echt schrecklich, zu hören, dass eine solche Person sterben musste. R.I.P. Steve Lee!

Bild von tillate.com (vom Konzert in St. Gallen, Kreuzbleiche)





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Kommentar von Graval — 9. Oktober 2010, 11:42
Umso schmerzlicher, wenn man noch eine persönliche Erinnerung an den verstorbenen “Star” hat. War bei mir beim Tod von Mike van Audenhove so (kennt man den in SG?). :/
Ich war kein Gotthard-”Fan”, ich mochte ihre Musik und lieh mir die Alben immer vom Bruder, der glaube ich alle hatte. Er war Fan, und ihn wird es vermutlich noch stärker getroffen haben als mich. :& Aber Lee war auch als Person sympathisch und war ein Star, der keiner zu sein pflegte. :/
RIP Steve Lee. :(
Kommentar von Michael Eugster — 9. Oktober 2010, 11:55
@Graval: Ja, das ist irgendwie echt anders. Bei Michael Jackson bspw. hatte ich keine solche Erinnerung oder etwas ähnliches, dementsprechend zog das auch eher an mir vorbei. Aber auch dort hat die Welt einen grossen Musiker verloren. Aber es ist halt schon so; sobald man eine persönliche Erinnerung mit einer Person verbindet, geht es einem näher. Gotthard hat mich praktisch durch meine ganze Kindheit durch begleitet. Nicht sehr extrem, aber schon immer ein bisschen.