Sommernacht

Geschrieben am 30.08.2011 um 10:02 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Poetext.


Bild © by Michael Eugster

Es ist nach Mitternacht, du fährst nach einer langer Nacht vollern Spass, Drinks und Gesprächen mit deinem Fahrrad durch die Gegend nach Hause. Der Wind bläst dir durch die Haare, die angenehm warme und doch etwas kühle Luft lässt dich geniessen. Eine Fledermaus fliegt über deinem Kopf durch und der Mond scheint mit seinem etwas milchigen Licht auf die Strassen deiner Heimat.

Die zuckersüssen Momente deines Lebens scheinen hier vereint zu sein. Du fühlst dich frei wie ein Fisch im Meer, ein Vogel in windiger Höhe, ein Eichörnchen im Wald, ein Schmetterling auf einer duftenden Blumenwiese. Du riechst das getrocknete Heu, der jeden Atemzug zu einem angenehmen Genuss werden lässt.

Die Sterne am Himmel scheinen zum Greifen nahe und doch ziehen sie langsam an dir vorbei. Der Himmel wie ein Meer aus tausenden von Lichtern und das Spotlight auf dich.

Es drehen sich nicht nur die Räder an deinem Fahrrad, nein, im Moment scheint sich die Welt nur um dich zu drehen, Du bist gerade der Mittelpunkt der Show, die den Namen der angenehm erfrischenden Sommernacht trägt.

Die Fahrt hat ein Ende, du stehst da und staunst über die kleinen Dinge, die dir die Welt diese Nacht auf dem Silbertablet im Mondschein präsentieren. Die Eule, die zwischen den Ästen der Bäume aufmerksam die Gegend beobachtet, kleine unscheinbare Glühwürmchen, scheinbar in der Luft schwebend. Die Grillen verkünden eine warme Nacht und läuten aber auch schon den kommenden Morgen ein.

Du lässt dich in die Federn deines Bettes fallen und das nächste, was du realisierst ist das Zwitschern der Vögel am nächsten Morgen.

Und genau diese kleinen Dinge des Lebens machen das Leben interessanter, fühlbarer, wertvoll, lebenswert. Wann hast du das letzte Mal diese kleinen Dingen genossen und realisiert? Es lohnt sich!

Kreativ sein

Geschrieben am 26.08.2011 um 21:38 von gastautor, abgelegt in der Kategorie Poetext, rausgepickt.

Kreativ Sein
Bild: (cc) Sharon Drummond

Dies ist ein Gastbeitrag von meiner Kollegin Ramona Castelberg. Sie kommt wie ich aus der Ostschweiz (deshalb schreiben wir ja auch nicht im Dialekt, sonst würden uns ja die ganzen Berner nicht verstehen. 8-D Gäu?!) und wird hier in Zukunft ab und zu einen Gastbeitrag schreiben. Dieses Mal hat sie sich mit dem Thema «Songwriting» befasst.

«Kreativ sein» ist gar nicht so einfach… Das habe ich kürzlich wieder einmal bemerkt als ein guter Freund mich auf die Idee brachte, eigene Songs zu schreiben. Nach kurzen Panikattacken und Anfällen von Zweifel begann ich frisch, fröhlich und hell begeistert, auf meiner Gitarre ein paar Akkorde zu klimpern…

Hmm… Und nun war da die Frage: «Über was, um Himmels Willen, soll ich überhaupt schreiben?» Eine sehr gute Frage… und eine sehr schwierige! Dann stellte sich noch die Frage: «Welche Sprache?» Okay, ich habe mich dann schnell für Englisch entschieden. Klar, das verstehen die meisten. Und Deutsche Songs sind doch entweder schnulzig oder einfach nur total langweilig…

Nun gut, Thema und Sprache gewählt, fehlte noch eine gute Melodie… Dieses Problem hatte ich schnell behoben, denn eine Melodie hatte ich schon lange im Kopf… Nach langem Dichten, Schreiben, Papier zusammenknüllen, Bleistift durchs Zimmer schmeissen und Haare raufen merkte ich: trotz dem 6er im Zeugniss kenne ich einfach zu wenige Englische Wörter… Was bringt mir «table» oder «department board», wenn ich einen Song texten will? Ja, das ist hier die grosse Frage… Naja… Das tut hier jetzt nichts zur Sache. Schlussendlich habe ich es aufgegeben. Mein Papierkorb ist überfüllt mit nutzlosen Zetteln, ich bin mit den Nerven am Ende und frage mich: «was haben mir 4 Jahre Englischunterricht gebracht?» Naja. Das Texten überlasse ich nun doch meinem Kolleg… ;D

«Kreativ sein» ist eben gar nicht so einfach…

Was taugt das iPad? – Video Review

Geschrieben am 19.08.2011 um 13:11 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, Film, Review, Technische Geräte und so.

Vor 4 Monaten habe ich ein Päckchen von Brack mit einem iPad 2 32GB WiFi erhalten. Irgendwie schon ironisch, dass gerade ich ein iPad 2 gekauft habe, wo ich doch so kritisch darüber geschrieben habe, als es raus kam. Nichts destotrotz reizte es mich, einfach einmal gegen meine eigentliche Meinung, das Gerät trotzdem zu bestellen und zu kaufen. Ich erhielt das Gerät etwas günstiger und versprach als Gegenleistung dieses Review mit einem Videobeitrag. Ich möchte euch nun meine 4 Monate Erfahrungen mit euch teilen.

«Wozu braucht man ein iPad?»

Die häufigste Frage, die mir gestellt wird, ist wozu man ein iPad überhaupt braucht. Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass eigentlich alle mit dem iPad rumspielen wollen, aber selbst nicht einsehen, weshalb man ein solches Teil kaufen sollte.

Das iPad ist kein Ersatz für einen Computer oder für ein iPhone. Auch ein MacBook Air wird nicht vom iPad ersetzt. Es ist in der Tat ein Zwischending zwischen Notebook und Smartphone, aber es ist auch nicht ein Ersatz für eines der beiden Dinge. Der Spruch, dass es ein iPhone mit grossem Display sei, stimmt auch nicht ganz, aber es kommt der ganzen Sache halt schon ziemlich nahe.

Medien konsumieren kann Spass machen! Ich lese nämlich eigentlich praktisch nie Zeitung. Seitdem ich gemerkt habe, dass unsere Zeitung auch eine PDF-Version der Tageszeitung anbietet, lese ich diese meistens auf dem iPad und zwar mit iBooks. Ich lese meine Blogfeeds gerne mit einem Feederader auf dem iPad, ich schaue gerne Videos auf dem iPad, ich habe ein ganzes Maturabuch auf dem iPad gelesen, ich lese mit Flipboard die Inhalte, die auf Facebook, Twitter & Co. gepostet werden im Magazinstyle. Es macht unglaublich Spass, mit dem iPad Medien zu konsumieren.

«Also ist das alles nur Zeitvertreib?»

Nein! Das iPad ist nicht «nur Zeitvertreib». Beispielsweise hatte ich beim Organisieren des Kantiballs immer alle meine Dokumente dabei und musste nicht einen Stapel Papier mit mir rumschleppen. Ein riesigier Vorteil! Ich habe als Maturavorbereitungen jeweils mein BWL-Buch auf dem iPad mit der Pages-App zusammengefasst. So wurde ich definitiv weniger abgelenkt, als wenn ich am MacBook Pro gesessen wäre. Mails beantworten kann man auch mit einem angenehmen GUI. Den Kalender hingegen habe ich praktisch nie benutzt, dann eher auf dem iPhone.

«Was ist geil am iPad?»

Geil am iPad ist nicht nur, dass der Akku scheinbar ewig hält (das fand ich ziemlich heftig – das Laden dauert dafür auch länger als beim iPhone (ist ja irgendwie auch logisch)), sondern auch das Betriebsystem. iOS ist definitiv für Touchscreens ausgelegt und mit dem Betriebsystem-Update im kommenden Herbst 2011 auf iOS 5.0 werden noch einige tolle Erneuerungen dazu kommen. Daneben ist natürlich der App Store ein riesiger Vorteil gegenüber anderer Plattformen und Tablets. Die Auswahl ist riesig und es gibt massenweise sehr gute Anwendungen fürs iPad. Was man durch diese Apps alles machen kann, seht ihr zum Beispiel auch im Video, den ich unten eingebettet habe.

Das Display selber brilliert durch tolle Farben und dadurch, dass man auch seitwärts noch alles gut sehen kann. Übrigens empfehle ich euch allen die (mit Magneten funktionierende) Hülle «SmartCover» von Apple. So kann man (zumindest ich) im Zehnfingersystem ziemlich angenehm schreiben.

Und die Zeit fliesst hinweg…

Trotz all der Vorteile, die man fürs Produktive Arbeiten hat das iPad natürlich auch die Seite des grossen Zeitvertreibs! Es ist schon ziemlich erstaunlich, wie viel Zeit man mit einem solchen Gerät verbrauchen kann. Da es so viele verschiedene tolle Anwendungen gibt, kann man locker mal eine Stunde mit einer davon verbraten. Und dann gibts noch einige weitere Apps, wie z.B. eine Live TV – App, mit welcher man auch noch länger seine Zeit vertreiben kann. Die vielen Games mit atemberaubender Grafik und toller Bedienung folgen dann gleich darauf.

Was nervt!

Das spiegelnde Display kann einen schon ziemlich in den Wahnsinn treiben, wenn man mal an der frischen Luft etwas auf dem Tablet anschauen möchte. Zum Glück kann man die Helligkeit noch ziemlich nach oben schrauben. An praller Sonner ein Buch lesen ist jedoch nicht besonders lustig.

Die Dateiverwaltung ist eine Katastrophe. Zwar sagte man einmal an einer Präsentation von Apple, dass man das «herkömmliche Dateisystem» so gut wie möglich verstecken wollte, damit der Benutzer es viel einfacher hat. Es fehlt mir aber eine zentrale Dateiverwaltung, auf die alle Anwendungen zugreifen können. Momentan muss ich die Datei immer in einem Programm haben oder sonst mühsam via iTunes auf das Gerät kopieren. Das nervt!

Keine USB-Anschlüsse, kein Cardreader? Weshalb? Wieso kann man nicht schon von Haus aus den Speicher eines iPads mit SD-Karten erweitern und einen USB-Stick anschliessen? Es nervt ziemlich, dass man als iPad-Besitzer zuerst einmal Apple nochmals etwas Geld in den Ar… schieben muss, um einen entsprechenden Adapter zu kaufen, der zum Beispiel SD-Karten lesen kann. Nervt wohl am meisten.

Fazit und Videoreview!

Damit ihr ungefähr sehen könnt, was das iPad so drauf hat, habe ich euch in einem kleinen (aber feinen) Video die wichtigsten Dinge zusammengestellt:

Als Fazit kann man definitiv sagen, dass das iPad ein tolles Gerät ist. Es brilliert durch gute Bedienung und dank App Store durch die Funktionsvielfalt. Es ist realtiv leicht, der Akku hält unglaublich lange, das Display überzeugt durch die schönen Farben. Es ist jedoch für mich trotzdem hauptsächlich ein Gerät, das unterhaltet. Ein Gerät, das zum Medienkonsum geschaffen ist. Man kann zwar damit arbeiten, aber ich persönlich habe dann lieber eine echte Tastatur und einen Computer vor meiner Nase. Und das iPad nur «Just For Fun» zu kaufen, ist dann schon etwas teuer. Aber chame mache. Ich bin jedenfalls begeistert von diesem Gerät – mit kleinen Abstrichen, die viele Leute dazu bewegen, das Gerät eben gerade nicht zu kaufen.

So kann ich auch weder eine Kaufsempfehlung noch das Gegenteil aussprechen, denn das Gerät ist zweifelsohne grossartig. Ob man es wirklich braucht? Man kann es brauchen, aber man benötigt es nicht zwingend.

Danke!

Wie oben schon angetönt, habe ich das Gerät etwas verbilligt erhalten (jedoch nicht gratis) und mich deshalb verpflichtet, diesen Bericht zu machen. Ich möchte Brack für diese Geste herzlich danken!

Des Weiteren möchte ich meinem Bruder danken, der mir bei den Dreharbeiten geholfen hat.

Technisches Gschmeus

Es gibt immer wieder Leute, die mich nach einem solchen Videoreview nach nach Kameramodell, etc. fragen. Hier also noch etwas technisches Gschmeus, das man als nicht-Technikinterssierter überspringen kann:

Gedreht habe ich alles mit einer Canon EOS 550D (oder auch als Rebel T2i bezeichnet). Ich habe für alle Aufnahmen das Canon 50mm f/1.8 Objektiv verwendet und meist mit ziemlich offener Blende gefilmt, damit der Effekt der Tiefenunschärfe gut zu Geltung kommt. Geschnitten habe ich alles in Final Cut Pro und die Musik kommt von «The Acousticals», die ich auf jamendo entdeckt habe.

Fahrradfahren mit Dauer-Adrenalinkick

Geschrieben am 18.08.2011 um 14:11 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Film, rausgepickt.

Ihr dachtet , ihr könnt richtig gut fahrradfahren oder biken? Wahrscheinlich weit gefehlt, denn was Danny Macaskill kann, kann wahrscheinlich fast niemand so gut wie er. An unmöglichsten Orten bewegt er sich mit eine solchen Leichtigkeit durch die Luft, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, so rumzufahren. Irgendwann habe ich einen Clip von ihm auf dem Blog von Julian entdeckt, der Clip ist jedoch nun schon einige Jahre alt.

Nun gibt es neue Clips von Danny Macaskill und die müsst ihr euch unbedingt einmal reinziehen. So etwas sieht man normalerweise echt nie! Der fährt auf Seilen ohne Sicherung, auf Geländer, macht Saltos und Umdrehungen, die unmöglichsten und höchsten Sprünge und das alles mit seinem Fahrrad (ohne Federung, wohlgemerkt – man muss das unglaublich gut beherrschen, gerade von der Gewichtsverlagerung, etc.). Enjoy:

Londoner Aufstände – Jetzt brodelts auch in der Schweiz!

Geschrieben am 17.08.2011 um 22:46 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Quatschstory.

Unglaublich, was da in London gerade abgeht! Und, ihr habt es vielleicht noch nicht bemerkt, aber auch in der Schweiz brodelt es. Aber schaut selber her:

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