New York in Bildern

Geschrieben am 28.10.2011 um 9:05 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Fotografie, Reisen.

Ich wurde von verschiedenen Leuten angehauen, ob ich nicht noch weiter Bilder von New York hochladen könne. Damit ihr euch ein Bild machen könnt, wie die Stadt ist, hier eine kleine Auswahl von weiteren Bildern. Die meisten habe ich mit meinem Weitwinkel-Objektiv gemacht, was bei einer solch grossen Stadt mit den riesigen Hochhäusern natürlich auch irgendwie nachvollziehbar.

Ich habe übrigens keine Ahnung, weshalb WordPress zwischen der ersten und zweiten Linie einen Abstand einbaut, aber jänu. However, there you go:

Das Copyright der Bilder liegt natürlich bei mir. :)

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Verrückte Typen bei Joiz: M-Budget WG

Geschrieben am 20.10.2011 um 20:18 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Film.

M-Budget WG

Schon mal etwas von der M-Budget WG gehört? Na? Nein? Schäm dich! Okay, so schlimm ist es nicht, denn du hast ja mit diesem Beitrag noch die Gelegenheit, dieses Projekt kennenzulernen.

In Zusammenarbeit mit der Migros hat joiz die Sendung «M-Budget WG» gestartet. Es konnten sich WGs aus der ganzen Schweiz per Video bewerben und eine Jury wählt dann die besten und kreativsten Bewerbungen aus. Diese WGs kämpfen nun in verschiedenen Wettbewerben gegeinander an.

Alter Käse, sagst du? Nun, wer weiterkommt, das bestimmt dann nicht die Jury, sondern du. Im Onlinevoting treten die WGs gegeneinander an (nicht wie beim SF, wo man mit teuren SMS und Anrufen und über WAP voten kann). Das Voting ist selbstverständlich live und man kann während der Sendung mitchatten, Fragen stellen, Sprüche klopfen, etc. Also nichts mit alter Käse!

Ich konnte ein solche Sendung schon selber live miterleben und zwar direkt im Studio. Witzigerweise nicht hinter, sondern vor der Kamera. An einem Nachmittag nahm ich mir extra frei, um bei einem Testlauf den Moderator Stefan Büsser mit überraschenden Wörtern zu bombardieren, damit sich dieser gleich einmal auf alles gefasst machen konnte. ([EGO]Die Sendung ist also nur dank mir mindestens so gut, wie sie das schlussendlich geworden ist.[/EGO])

Es war interessant, zu sehen, wie sich joiz seit meinem letzten Besuch im Studio weiterentwickelt hat. Mehr Technik, bessere Technik, ein grösseres Team und einfach professioneller. Chapeau, Joiz! Ich liebe das Gefühl, vor der Kamera zu stehen. Eigentlich ziemlich ironisch, denn als Videojournalist bei der dfmedia stehe ich eigentlich immer hinter der Kamera. Aber man weiss ja nie. Und falls ich mal eine WG hab, mache ich auch bei der M-Budget WG mit, denn wer möchte schon nicht eine geile Party veranstalten und ein Jahr wohnen dürfen – auf Kosten der Migros?! Na also!

Für euch lohnt sich das Voten übrigens auch, denn man kann Preise im Wert von 20’000.– Stutz gewinnen. Findi guet!

Mehr M-Budget WG:

Da wäre Sendungs-Seite auf der Joiz-Homepage und hier die Seite mit dem Voting bei Migros im kultigen M-Budget-Design.

Neuste Sendung:

Damit ihr eine Ahnung vom Sendeformat erhält, könnt ihr euch hier gleich die erste Sendung (bei gewissen Leuten mit Kult-Potential) anschauen:

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Dieser Beitrag ist übrigens weder gesponsert, noch durch irgendwelche Bestechung entstanden. Ich bin einfach begeistert von diesem Projekt und möchte es so etwas unterstützen.

New York City – Meine Eindrücke vom Big Apple

Geschrieben am 15.10.2011 um 17:21 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Reisen.

New York City

Weshalb New York Big Apple heisst, konnte uns auf dem «Empire State Building» niemand wirklich sagen. Einer der Sicherheitskräfte meinte, das komme von der Form des Planes der New Yorker U-Bahn-Netze. Ich kann dort jedoch keinen Apfel erkennen. Wikipedia weiss es auch nicht so genau (oder zumindest nur einige Vermutungen), aber spätestens nach einer offiziellen Marketing-Kampagne von New York (1971), war der Name «The Big Apple» in aller Munde.

Wie auch immer. Nach einer langen Reise mit der Lufthansa – mein erster Langstreckenflug – war mir klar, dass mich in Zukunft noch einige Klimaanlagen mit eisigen Temperaturen erwarten werden. Am Newark Airport angekommen durften wir erst einmal so ca. 2 Stunden anstehen, damit ein Beamter einen Stempel auf unserem Zollformular machen konnte. Zum Glück ist das dort alles so gut organisiert, denn sie machten circa unglaubliche 4 Schalter von 20 auf. War ja auch keine lange Warteschlange hintendran. Neeein.

Irgendwann schaffte es unsere ganze vierköpfige Gruppe durch die Kontrollen und fuhr samt Gepäck mit einem gelben Taxi zum Hotel (es war billiger als der Shuttlebus). Glücklicherweise war unser Hotel gleich neben McDonald’s – man kann ja zu Hause wieder gesund essen. In ca. 40 Minuten (je nach Verkehr) waren wir dann auch mit dem auf gefühlte -100° C runtergekühlten Bus in Manhattan. Was man oben als Bild sieht, war auch unser erster Eindruck: WOW!

Massen an Menschen auf den Strassen, gelbe Taxis, Autos, vielspurige Strassen, riesige Leuchtreklamen, Wolkenkratzer zum Abwinken, Shoppingmeilen mit riesigen Läden, noch einmal unglaublich viele Leute, verschiedenste Nationen, musizierende Demonstranten an der Wall Street, überall Promoter, die irgendwelche Flyer verteilen, ziemlich schlechte Luft, Strassenmusiker, ein eher kompliziertes U-Bahn-System und ein ungmöglicher Busbahnhof, China Town, parfümierter Abercrombie & Fitch-Läden, Starbucks und McDonald’s an jeder Ecke, verschiedenste Gerüche, Polizeisirenen hier, Feuerwehr dort,… das ist New York, das ist Manhattan.

Eindrücklich war der Central Park als Kontrast, denn die Ruhe inmitten der Stadt war wirklich erstaunlich. Der Park war schön gestaltet und bot etwas Ruhe in der unglaublichen Stadt, die wirklich niemals schläft.

New York

Der Jetlag war bei mir zwar nicht sehr schlimm, aber ich merkte sehr wohl, dass manchmal einfach nicht Tag sein sollte, wenn wir noch unterwegs waren. So war ich jeweils meist etwas müde unterwegs, aber who cares, oder?

New York bietet unglaublich viel. Während den vier Tagen sahen wir viel, aber noch längst nicht alles. Die Mentalität dort ist wirklich anders als bei uns in der Schweiz. Man ist direkter, spricht auch gerne einmal mit fremden Leuten, ist freundlich und einfach lockerer als der typische Schweizer. Manchmal nervte mich das «hey, du bist jetzt mein Freund»-Getue in den Shops etwas, denn übertreiben muss man ja auch nicht.

Weshalb New York als «die Stadt, die niemals schläft» bezeichnet wird, ist mir nach diesem Besuch völlig klar. Es ist halt einfach so.

New York Manhattan Empire State Building

Der Blick vom Empire State Building bot trotz Nebel einen Überblick auf New York. Überall brennten Lichter, fuhren Autos, liefen Menschen durch die Strassen. Egal wann man unterwegs ist, es sind immer viele Leute auf den Beinen (ausser, wenn es richtig regnet).

Wenn man New York besucht, gibt es einige Orte, die man wohl gesehen haben muss. Meistens sind dort zwar hauptsächlich Touristen, aber man muss es trotzdem gesehen haben. Wir sahen beispielsweise die Freiheitsstatue in der Nacht von der Fähre aus, den Central Park, die Wall Street, den Times Square, den Überblick vom Empire State Buildung runter, die U-Bahn, verschiedenste Restaurants und McDo/Starbucks-Filialen, das «Spider Man»-Theater mit unglaublicher Bühnenshow und Kulissen (das hat mich wirklich beeindruckt) und einiges mehr.

New York stinkt

Das nervt!

Wasser ist teuer und die Flüssigkeit, die aus dem Wasserhahn rausläuft kann man knapp als Wasser bezeichnen, aber niemals trinken. Die Luft ist trocken und schlecht, wenn man sich an Schweizer Luft gewöhnt hat. Das Trinkgeld muss immer gegeben werden und als Schweizer ist das etwas ungewohnt, aber da gewöhnt man sich daran. Das Bus-Terminal ist zwar gross und man kommt an viele Orte (vergesst aber bitte die Schweizer Mentalität – hier ist man niemals ganz pünktlich, aber das ist auch egal). Bei welchem Terminal der Buss nun jedoch fährt, bleibt ein Rätsel. Die Kontrollen bei der Ein- und Ausreise dauern einfach zu lange. Ein durchgekautes Thema, das aber etwas leidig bleibt.

Typisch New York

Das rockt!

Die Leute sind freundlich und zuvorkommend, geben gerne Auskunft. Die Stimmung ist fast unbeschreiblich, man muss die Stadt erlebt haben. Es ist Spider-Man Theaterriesig! Das Strassensystem ist sehr einfach, da jede Strasse eine Nummer hat und alle Strassen gerade sind. Ich hatte bis zum Schluss trotzdem nie wirklich die Orientierung, aber das braucht bei mir immer eine Weile. Das Taxi ist relativ billig, bei uns bezahlt man einiges mehr. Das Essen ist gut, da man praktisch die ganze internationale Palette hat. Trotzdem landet man schnell wieder beim fettigen, möglichst fritierten Essen. Jänu. Günstiger ist es dort definitiv, aber dort wo viele Touristen einkaufen, sind die Preise wohl etwas teurer. Man findet praktisch alles an Kleider oder sonstigen Dingen, die man sich gerade so vorstellen kann. Das Musical mit der Spider-Man-Aufführung war unglaublich. Die Kulisse war wirklich ein anderes Niveau als bei unseren Musicals. Der Spirit der Stadt ist einfach geil, richtig erlebbar.

Naked Cowboy

Aufgefallen!

Die Stadt ist übersäht mit WLAN-Netzen. Einige davon sind auch kostenlos. Bye bye, Roaming. Überall Polizisten! An jeder Strassenecke stehen Polizisten oder fahren Polizeiautos durch. Die Stadt ist bestimmt viel sicherer als vor einigen Jahren. Die Polizisten sind übrigens auch sehr freundlich und cool drauf (im Polizeiauto mit dem iPad&iPhone gamen? chame mache.), trotz allem hat man Respekt vor ihnen. Campierende Leute vor dem Apple Store: Da wollten einige wirklich die Ersten sein. So rumlaufen, wie man will? Das kann man in New York. Da fällt einem höchstens noch der gitarrenspielende Naked Cowboy auf. Reklamen, Hochhäuser, gelbe Taxis, die Stadt entspricht zum grossen Teil wirklich den Vorstellungen, die man bereits von New York hat. Es ist einfach noch etwas grösser. Noch mehr ist mir aufgefallen, aber ich habs irgendwie auch wieder vergessen.

Die Stadt ist unglaublich und es ist wirklich toll, wenn man die Gelegenheit hat, sie zu sehen. Jeder sollte sie einmal besuchen und erleben. So wie ich mich kenne, wird es auch nicht der letzte Besuch dieser Stadt sein. Sie ist zu cool dafür.

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Der Apfel im Spotlight: Viel Analysten- und Expertengeschwafel

Geschrieben am 08.10.2011 um 15:24 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, WWW.

«Was wird jetzt aus Apple?» «Geht es nun abwärts?» «Apple ist nichts ohne Steve Jobs!» «Verkauft eure Apple-Aktien!» «Mit dem Verlust von Steve Jobs verliert Apple die innovativen Produkte!» «An die Perfektion und die liebe am Detail von Steve Jobs kommt niemand heran.» «Jetzt wird aus Apple eine Firma wie jede andere auch.»

Sätze wie diese waren in den Medien zur Genüge vorhanden. Viele Leute, die meinen, sie seien jetzt plötzlich der Apple-Experte. Na klar, oder? Jeder musste schon seinen Senf dazugeben, als Steve Jobs als CEO zurücktrat. Tragisch war dann jedoch der plötzliche Tot des Apple-Mitgründers, der leider an Krebs verstarb. Wenn ein solch schlimmes Ereignis durch die Welt geht wird aber auch viel geredet, jeder mausert sich selber zum tollen Experten. Ich musste ab und zu den Kopf schütteln, als ich Texte wie oben geschreiben gelesen hatte. Man liess Steve Jobs in eine Rolle des allwissenden Apple-CEOs schlüpfen, der uns «all diese weltverändernden, revolutionären Produkte gebracht hat». Als wäre es immer Steve selber gewesen, der die Produkte erfunden und entwickelt hat.

Klar, der Einfluss von Jobs war bestimmt noch gross und er hat einen grossen Teil zum Erfolg von Apple beigetragen. Die Firma mit dem angebissenen Apfel hat es schon immer verstanden, bereits vorhandene Dinge so zu verbessern, dass es die Masse auch verwenden kann. Neu erfunden hat man nicht unbedingt, man hat es vereinfacht und an die Masse gebracht, man hatte die richtigen Leute in der Firma, man kaufte die richtigen Firmen mit guten Ideen – kurz: man hatte eine Strategie, die man klar verfolgte.

Dies wird sich auch nicht ändern. Zwar war Steve Jobs mit seiner Detailverliebtheit und dem Sinn für das, was der Kunde kaufen möchte, in einer wichtigen Rolle, aber die Produkte werden jetzt nicht schlechter werden. Längst wurden intern Aufgaben an andere Personen übergeben, längst wurde geregelt, wer in Zukunft welche Aufgaben übernehmen wird. Er soll sogar Pläne für neue Produkte in den nächsten vier Jahren hinterlassen haben.

Es wird sich kurzfristig nicht viel ändern bei Apple. Die Firma hat sowieso einen Kurs angesteuert, der anders ist, als er früher war. Früher war man eher der Aussenseiter, man war das, was Apple damals unter dem Slogan «Think Diffrent» verstand. Heute wird jedoch eine viel grössere Masse angesprochen und Apple ist mittlerweilen sowas wie ein Lifestyle, weshalb die Produkte auch entsprechend der neuen Kundengruppe entwickelt werden. Sonst wird sich die Firma nicht gross ändern. Es werden weiterhin Produkte kommen, die (angeblich) die Welt «revolutionieren». Nächstes Jahr wird ein neues iPhone vorgestellt und viele andere Dinge.

Abwärts? Abwärts geht es mit Apple nicht. Ich behaupte sogar, dass Apple in den nächsten Jahren noch weiter wachsen wird. Und eure Apple-Aktien dürft ihr getrost behalten.

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Danke, Steve

Geschrieben am 06.10.2011 um 22:06 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple.

Mehr muss eigentlich nicht gesagt werden.