Alles eine Frage der Perspektive. Aber ich bin ANDERS.

Veröffentlicht am: 17.12.11 | Fotografie Poetext  | 3 Kommentare

Ganz normal bin ich nicht, das ist mir klar. Doch «normal» gibt es nicht. Wenn ihr dies durchliest, wer von euch würde sagen, er sei normal, ja durchschnittlich, wie «alle anderen»? Nur existiert etwas wie ein Durchschnitt nicht. Er existiert nur in unseren Köpfen. Da mag es noch so tolle durschnittliche 17°C in einem Land sein, aber es kann auch mal arschkalte -3°C haben (ich weiss, bestimmt ein blödes Beispiel, in Mathe bin ich ja sowas von der King – NICHT).

So sind wir doch alle ein bisschen anders, individuell.

Und so wie viele Dinge, ist alles nur eine Frage der Perspektive. Das merke ich sehr extrem beim Fotografieren und Filmen. Ich brauche meine Ruhe, wenn ich wirklich kreativ sein möchte. Man kann ein Bild insezenieren, so scheinen lassen, wie man sich das im Kopf vorstellt. Plötzlich sind Türklinken Kunstwerke, die hässliche Weihnachtsbeleuchtung ein Meer aus Lichtern und das knallgrüne Kreuz der Apotheke (oder, pardon, Drogerie?) bietet ein wunderbare Symmetrie.

Man muss es nur einmal aus einem anderen Blickwinkel sehen. Den finde ich meistens nur, wenn ich mich wirklich aufs Fotografieren einlasse. Plötzlich sehe ich die Umgebung wie mit anderen Augen.


Apothekensymmetrien

Apothekensymmetrien II

Hinteren Eingang benutzen…

Türklinke

Kirchenstern

Schirmstern

Stern im Asphalt

Sternenmeer


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  • wir werden alle als unikate geboren und sterben meist als billige kopie … :)