Audioaufnahmen mit Zoom H4n

Veröffentlicht am: 27.05.15 | Film Musik Sponsored Post Tests & Reviews  | Keine Kommentare

Zoom H4N Wenn wir an unserer Schule Audioaufnahmen brauchen, dann ist meist ein Gerät in Reichweite. Es hat sich etabliert und bewährt – und zwar zu Recht. Die Rede ist vom Audiorecorder Zoom H4n. Ein Gerät, um welches man eigentlich fast nicht herumkommt, sobald man mit Audio arbeitet – oder mit Videoaufnahmen, die man mit besserer Geräuschkulisse haben muss. Im Conrad-Webshop durfte ich mir das geliebte Teil dank der freundlichen Unterstützung von CupoNation bestellen – vielen Dank an dieser Stelle. CupoNation ist eine Gutschein-Plattform (ähnlich wie z.B. gutscheine4free), die es einem ermöglicht, bei Bestellungen wie meiner mit einem Conrad-Gutschein von Aktionen, und Rabatten zu profitieren. Ganz praktisch, wenn einem so zum Beispiel die Versandkosten geschenkt werden – gerade, wenn man sowieso bei diesem Shop bestellt. Zoom H4N

Das Zoom H4n

Es ist klein, handlich, kommt in einer kleinen Plastikbox daher (damit das tolle Gerät auch nicht staubig wird) und bietet bereits ohne zusätzliches Zubehör tolle Funktionen / Hardware. Dank zwei mitgelieferten AA-Batterien kann man im Prinzip gleich nach dem Auspacken des Aufnahmegeräts loslegen. Gerade für Umgebungsgeräusche, kleine Aufnahmen von Unplugged-Konzerten oder allgemein einer Atmosphäre an einem Ort, eignet sich das bereits eingebaute Mikrofon sehr gut. Genauer gesagt: Die beiden Mikrofone, die einem zusammen eine Stereoaufnahme erlauben.

h4n_02 Quelle: Zoom.co.jp

Die beiden Mikrofone können gedreht werden, um einen weiteren Aufnahmewinkel zu erreichen. Was bei ersten Aufnahmen schnell auffällt: Da die Mikrofone logischerweise am Gehäuse festgemacht sind, sollte man es nicht gross bewegen, sondern am besten irgendwo hinlegen oder auf einem Stativ platzieren, um unerwünschte Störgeräusche zu verhindern.

Gute Software und Hardware

Wenn man sich den Preis (ca. CHF 200.–) des Aufnahmegeräts anschaut, hat man wohl bereits die richtige Wahl getroffen. SD-Karte rein, Aufnahme starten, los gehts. Je grösser die Speicherkarte, desto länger braucht der Recorder am Anfang, bis er aufstartet. Die Software bietet bereits einige tolle Dinge – unter anderem auch Einstellungen von verschiedenen Audioformate (WAV, MP3 in verschiedene Qualitätsstufen und Mono / Stereo). Um einfach weitere Punkte zu nennen: Vier Spuren gleichzeitig aufnehmen, Stimmgerät für Musiker, rudimentäre Bearbeitungsfunktionen, etc. Die Bedienungsoberfläche würde wohl noch viel mehr bieten, schlussendlich brauche ich persönlich jedoch hauptsächlich einfache Audioaufnahmen in guter Qualität und ab und zu mal eine Mono-Aufnahme für Interviews. Gerade bei Interviews kommen die guten Anschlussmöglichkeiten des Zooms zum Spiel: Man kann bis zu zwei XLR (oder Klinken)-Kabel anschliessen und mit einem Kopfhörer live die Aufnahme mithören. Zusammen mit dem ersichtlichen Audiopegel auf dem Display gibt es so keine Überraschungen mehr, die man erst nach der Aufnahme entdeckt. Und: Wenn ein Interview mal länger dauern soll, kann man den sogenannten «Stamina-Modus» aktivieren, der einem bis zu 11 Stunden Aufnahmezeit bringen soll (sonst: 5h).  

Fazit

Auch wenn bereits Nachfolgemodelle (H5 und H6) erschienen sind, die noch bessere Qualität und mehr Einstellungsmöglichkeiten bieten, ist das H4n wahrscheinlich in Bezug auf das Preis- / Leistungsverhältnis ungeschlagen. Die Software ist zwar ab und zu (bei Start) etwas langsam, aber während der Aufnahme sehr zuverlässig und frisst auch nicht viel Strom. Filmemacher können durch weiteres Zubehör wie ein Blitzschuhadpter, Windschutz oder ein Netzteil noch mehr mit diesem Ding erledigen. Externe Mikros können auch ganz einfach angeschlossen werden – und wer es ganz auf die Spitze treiben möchte, kann den Zoom via USB als Audiointerface brauchen. Das H4n ist ein Alleskönner, den man dank seiner geringen Grösse immer mitnehmen kann und bereits gute Soundqualität mit dem integrierten Mikrofon bietet. Zoom H4N

Beispielsounds

So viel Text und so wenig Ton? Zeit für Beispiele. Ich habe zum Beispiel dieses Interview mit einem Zoom und einem externen Mikrofon aufgenommen und anschliessend nur noch kurz am Computer geschnitten, wenig gepegelt:

  Noch Fragen? Kein Problem. Stellt sie mir einfach in den Kommentaren.

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