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abseits und nah am Alltag – vom Apple iPhone über Wetter bis zum Zürcherapfel

Archiv der Kategorie 'Apple'

Giana Sisters kehren als iPhone App zurück!

Montag, Februar 08th, 2010

Giana Sisters App

Morgen, dem 9. Februar ist es soweit und mit den GIANA SISTERS kehrt eine Legende der Computerspiele-Geschichte zurück! Der Düsseldorfer Softwarehersteller Bad Monkee haucht dem Jump’n’Run Klassiker der 80er Jahre in Form einer App für iPhone und iPod touch wieder das Leben ein!

Ich habe bereits einmal über die Anwendung berichtet und morgen wird es soweit sein und die APp kommt in den iTunes App Store! Mit Giana Sisters erschuff Armin Gessert 1987 einen Gameklassiker, der von Genre-Liebhabern anscheinend noch bis heute beinahe kultisch verehrt wird. Somit wird wohl das Jump’n'Run-Herz dieser Leute morgen höher schlagen, denn neben 32 restaurierten Levels bietet die Anwendung auch 80 neue Levels, die stundenlangen Spielspass für überall versprechen.
Wie auch bereits im anderen Beitrag erwähnt, wurde das Spiel von Grund auf neu programmiert, also mit komplett neuer Graphik, Multilanguage-Funktion, neuen Steuerungsoptionen und vielem mehr. Ausserdem wurde mit Open Feint auch gleich ein tolles Community Tool für Highscores, Challanges und Achievements mitgeliefert.

Über den Entwickler: Die Bad Monkee GmbH ist ein auf die Entwicklung von iPhone Applikationen spezialisierte Kreativzelle mit Sitz in Düsseldorf. Die Gründer sind ausgewiesene Experten der Gaming- und Unterhaltungsindustrie mit einem breit gefächerten Netzwerk. Die erste Veröffentlichung ist am 9.2.2010 mit der hier angepriesenen App Giana Sisters. Übrigens sind weitere iPhone Applikationen bereits in Planung.

Hier übrigens noch eine kleine Vorschau auf die App in Form eines Youtubevideos von aptgetupdate.de:

iPad – Das Gerät, das die Welt nicht braucht und trotzdem kauft

Freitag, Januar 29th, 2010

Und da ist es nun also, das iPad. Vorher viele Gerüchte um Namen, Design und dergleichen, nun haben sich diese Gerüchte wirklich bewahrheitet und Apple hat gestern Abend (naja, in San Francisco wohl eher gestern Nachmittag) ihr neues Tablet mit Touchscreen vorgestellt. Ihr habt wohl bestimmt schon davon gehört und ich möchte nur kurz auf die Hardware selber eingehen, denn Zahlen sind nicht immer besonders attraktiv.

Hardware

Das Gerät besitzt einen 9.7″-Multitouchscreen, was soviel heisst, wie dass man mehrere Finger für die Gesten verwenden kann. Das (der?) iPad wird in 6 verschiedenen Versionen ausgeliefert: Jeweils mit 16GB, 32GB oder 64GB Flash-Speicher. Von jedem Gerät gibt es dann noch eine Version mit 3G (Internet übers Mobilfunknetz) und WLAN (Wi-Fi) oder nur mit WLAN-Zugriff. Wie man es sich vom iPhone gewohnt ist beinhaltet das Gerät einen «Kippsensor», der alle möglichen Bewegungen registriert und somit Homepages in den horizontalen oder vertikalen Modus drehen kann oder als Steuerung bei einem Game verwendet werden kann. Verbaut ist ein 1GHz-Prozessor. Der Akku prahlt mit sagenhaften 10 Stunden Laufzeit, aufgeladen wird dieser wie beim iPhone über das Dock-Connector-Kabel via USB (angeschlossen an einen stromliefernden Anschluss, wie z.B. beim MacBook oder sonstigen Notbooks, PCs, Netbooks oder natürlich den «Power-Adapter» von Apple). Ansonsten hat das Teil noch Lautsprecher, Mikrofon, Kopfhöreranschlüsse, jedoch kein USB-Anschluss!

Das wärs also von der Hardware her gesehen. Mehr kann man auf der Apple-iPad-Seite sehen.

Software

Auf dem iPad läuft eine abgwandelte, neue Version des iPhone OS – kein Mac OS! Zusätzlich dazugekommen ist der iBook-Store, worüber man später diverse eBooks kaufen kann. Natürlich sind bisherige Programme, wie Kalender, Kontakte, Karten, Videos, Youtube, iTunes, iPod, Mail, Fotos und AppStore auch auf dem iPad vorhanden. Diese Programme wurden jedoch alle extra für den iPad neu geschrieben, damit die Bedienung auch schön flüssig funktioniert. Alle Apps im AppStore funktionieren auch ohne Anpassungen auf dem iPad. Desweiteren hat Apple eine spezielle Version von iWork fürs Tablet geschrieben und so kann man damit auch seine Präsentationen, Tabellen oder Textdokumente gestalteten – alles per Touchscreen!

Meine Meinung

Bei der Präsentation des Tablets sah man ganz klar, dass das iPad ein tolles Produkt ist. Es sieht gut aus, die Bedienung so innovativ, einfach und flüssig wie auf dem iPhone. Auch die neu entwickelten Programme sehen toll aus – da kann man wirklich nichts sagen.

Natürlich gibt es in der ganzen Sache auch noch ein «, aber»! Denn man muss sich mal folgende Punkte vor Augen setzen:

  • Das iPad (ich bleibe mal bei «das») ersetzt kein iPhone

Denn das iPad ist eigentlich, etwas simple gesagt, ein gross geratener iPod touch. Er sieht auch optisch so aus, was etwas enttäuschend ist, denn gerade vom designerischen hätte man bei Apple gerne auch mal etwas Neues gesehen. Doch zurück zum Thema. Es ersetzt kein iPhone, denn: Man kann damit nicht telefonieren. Skypen ist möglich, da 3G-Zugriff von überall möglich ist, aber das ersetzt immer noch kein Handy. Es ist zudem zu gross und doch «zu unhandlich» um es überall hin mitzunehmen.

  • Das iPad ersetzt kein Netbook, kein Notebook, keinen Mac

«It’s the best way to browse the internet!», sagt Apple. Doch das Teil hat (noch) nicht einmal Flash! Somit wäre es für viele schon mal recht unbrauchbar. Hier haut das Argument mit nicht vorhandenen Ressourcen einfach sowas von nicht. Der Prozessor ist locker schnell genug, um mit Flash zurecht zu kommen. Die Bedienung selber zeigt jedoch schon, dass es damit Spass machen würde, im Internet zu surfen.

Das iPad ersetzt jedoch keinen Computer, denn es beinhaltet niemals die gleiche Menge an Programmen wie ein Computer, bietet weniger Möglichkeiten, viele Einschränkungen, hat weder USB-Anschluss noch CD-Laufwerk, eingeschränkte Bluetooth-Funktionalität und aufgrund der komplett Touch-basierten Bedienung natürlich auch keine physikalische Tastatur. Darauf wird es wohl auch nicht besonders Spass machen, lange Texte zu schreiben oder Tabellen zu füllen / gestalten. Das Gestalten von Präsentationen könnte jedoch etwas sein, was sich gut machen liesse.

Und um das ganze noch mit einem Sahnehäubchen zu versehen wird das Tablet auch noch mit iTunes synchronisiert, benötigt also immer noch einen Mac oder PC.

  • Das iPad füllt die Lücke zwischen iPhone und MacBook

Gibt es diese Lück wirklich? Ist sie gross genug, dass das Tablet seine Berechtigung im Alltag hat? Meiner Meinung besitzt das Tablet in der momentanen Form viel zu viele Einschränkungen und bietet weder für das eine noch das andere eine wirkliche Alternative. Ein für die meisten zu teures Zwischending.

  • Ein Zwischending, das doch Potential hat.

Es wäre jetzt jedoch falsch, wenn man sagen würde, dass das iPad einfach nur ein Flop wäre. Ich sehe in diesem Gerät durchaus Potential, gerade wenn man den eBook-Markt betrachtet. Der Kindle von Amazon ist zum Beispiel ein recht tolles Produkt, von welchem ich jedoch überzeugt bin, dass es niemals wirklich an die breite Masse gelangen wird (oder zumindest nicht in absehbarer Zeit). Beim iPad könnte ich mir das eher vorstellen. Es sieht gut aus, es wirkt irgendwie vertraut und es bringt eine geballte Ladung an Unhterhaltung und Inhalt.

Nur schon weil das iPad eine tolle Bedienung besitzt und die Bedürfnisse viele Leute gut abdeckt, hat es doch bei einer bestimmten Gruppe Potential, das es auszunutzen gilt. Ich gehöre nicht zu dieser Gruppe, denn ich bin sowieso einer der Freaks, die gerne so viel als möglich aus ihrem Gerät rausholen wollen, und wenn auf dem Teil kein Photoshop läuft, kauf ichs nicht (überspitzt formuliert natürlich). Leute, die in diese Gruppe gehören, nenne ich jetzt mal «Freaks».
Doch es gibt eine Gruppe, die sich mit einfacheren Dingen im Alltag begnüngen. Dies soll heissen: Im Internet surfen, Mails schreiben, Facebook anschauen, Filme schauen, Musik hören, Fotos verwalten, vielleicht einige Spiele spielen, Chatten und das eine oder andere Dokument betrachten und bearbeiten. Nennen wir sie doch einfach «Consumer». Diese Zielgruppe, die sich damit begnügt, passt eigentlich perfekt zum iPad!
Es würde sich perfekt in den Alltag integrieren lassen:

Ein «Consumer» will kurz die News wissen und auf dem aktuellsten Stand sein, Information steht im Zentrum. Er schaut sich also am Morgen die neusten Nachrichten an, checkt seine Mails und schaut sich den Wetterbericht im Internet an. Unterwegs hört er einen Podcast, währenddem er noch kurz eine Präsentation gestaltet. Auf dem Rückweg schaut er einen Film und schreibt einige Mails. Zu Hause angekommen kopiert er kurz einige Fotos aufs Tablet, schreibt einem guten Freund aus China via Skype und vergüngt sich schlussendlich mit dem neusten Game von Gameloft, EA & co.

Einem «Freak» genügt dies jedoch nicht. Er möchte ohne irgendwelches SDK auf dem Tablet programmieren können, nicht auf einen Store angewiesen sein, alternative System installieren können, keine Einschränkungen, bessere Schnittstellen und am besten ein angepasstes Mac OS haben, kein iPhone OS.

Zusammengefasst

Ein gross und mit tollen Worten angekündigter und durchgeführter Event von Apple, der mich persönlich etwas enttäuscht hat. Ich habe nichts dergleichen erwartet, ich habe mich überraschen lassen und ich bin nicht nur positiv überrascht. Auf der einen Seite bietet das Tablet für «Freaks» wie mich zu wenig (zu viele Einschränkungen), auch wenn der Preis von 499.-$ recht gut ist. Der Speicher würde für mich auch definitiv zu klein ausfallen, und da es kein Ersatz für iPhone oder MacBook ist werde ich mir ein solches Teil nicht kaufen, aber bei Gelegenheit doch gerne mal testen.

Für den Normal-«Consumer» bietet das iPhone praktisch alles, was er möchte. Es kann sich gut in den Alltag integrieren und befriedigt viele Bedürfnisse – und das Ganze auch noch mit einer tollen, einfachen, schönen Bedienungsumgebung, bei dem Apple wieder einmal gezeigt hat, dass Bedienung auch logisch und toll sein kann – gleichzeitig.

Auch hat es Apple mit diesem Gerät trotz allem wieder einmal geschafft, einen gewissen «Will-ich-haben»-Effekt zu schaffen, bevor man sich erst überlegt, ob man es wirklich braucht. Denn mal ehrlich: Wer würde schon nein sagen, wenn er ein solches Teil erhielte?

Der iPad ist also für die einen wirklich ein Gerät, das man nicht wirklich braucht, aber trotzdem will und trotzdem kauft (wenn man denn das Geld hat).

Was denkt ihr vom iPad? Hat es sein Daseinsberechtigung? Könnte es sich in eueren Alltag integrieren?

Gruss,
Michael

Gerüchte und ihre Wirkung

Mittwoch, Januar 13th, 2010

Nun, einen Artikel ohne ein Bild zu beginnen ist eigentlich nicht meine Art. Doch zu diesem Artikel habe ich kein wirklich passendes Bild, das nicht schon irgendwie etwas wertend ist. However, hier trotzdem zwei Bilder von zwei Mock-Ups:

In diesem Falle habe ich – nicht ohne Grund zwei Mock-Ups (= Attrappen) von Apple Produkten. Denn häufig gibt es bei Gerüchten, die die Runde machen, auch irgendwelche geschickte Photoshopler, die ihre Ideen, wie ein solches Gerücht in Produktform aussehen könnte, umsetzen. Doch etwas zurück in meinen Gedanken.

Gerüchte sind auf der einen Seite schlecht, aber natürlich auf der anderen Seite auch toll. Gerüchte haben so ihre Tücken und es gibt Vorteile als auch Nachteile von Gerüchten, in diesem Fall bezogen auf Firmen, die irgendwelche technischen Geräte auf den Markt bringen. Das muss aber nicht unbedingt Apple sein, sondern auch irgendeine andere Firma.

Gerüchte sind toll, weil…

Gerüchte und Spekulationen sind darum toll, weil man sieht, was eigentlich auch von den Kunden gewünscht wird. Gerade Apple lebt ja schon fast von Gerüchten. Es wird ein riesiger Hype aus den Dingen gemacht, wie damals vor dem iPhone. Man weiss nicht genau, ob es jetzt kommt oder nicht, auf jeden Fall gibt es sehr viele Spekulationen, die sehr interessant sein können. Man sieht, was die Leute für Wünsche, Vorstellungen und Phantasien haben. Und es wäre nicht das erste mal, dass dadurch wirklich tolle Ideen auf den Tisch kommen, die vielleicht sogar in dieser Form mal realisiert werden. Die Kreativität wird schön in Anspruch genommen.

Gerüchte sind schlecht, weil…

…man häufig sehr grosse Erwartungen aufbaut. Man wünscht sich dieses und jenes bei einem Gerät. Man spekuliert in hohen Massen und freut sich schon auf ein Produkt. Wenn man bei solchen Sachen mitmacht, ist die Chance jedoch, enttäuscht zu werden, sehr gross. Vielleicht kommt das Erwünschte Produkt so gar nicht auf den Markt oder die Firma dementiert die Gerüchte. Vielleicht kommt das Produkt dann wirklich, jedoch hat man so grosse Erwartungen und Vorstellungen, dass man praktisch nur noch enttäuscht werden kann. Man sagt sich danach schnell mal etwas im Stil von: «Ach, wäre es doch schön gewesen, wenn» oder «Es könnte doch das beinhalten…» oder «Ach wie schade, das hätte noch kommen müssen».

Gerüchte und Spekulationen erwecken Wünsche in jedem, der sich darauf einlässt. Man kann es prinzipiell nie allen recht machen. Das Produkt kann noch so toll sein, aber man findet immer etwas, was einem fehlt, was man vermisst. Deshalb sind Gerüchte für jeden nicht so toll, der sich nicht enttäuschen lassen will. Wer sich nicht darauf einlässt und sich einfach überraschen lässt, wird dann bestimmt mehr Freude haben.

Und irgendwie komme ich nicht darum herum, Apple doch nochmals anzusprechen. Gerade in diesem Bereich kursieren sehr viele Gerüchte, aber auch gefakte Bilder oder ähnliches. Die Community erwartet bei jeder Vorstellung von Apple eine riesige Innovation und dies mag auch manchmal so kommen, jedoch natürlich nicht immer. Mit dem iPhone hat man erstmal viele Leute begeistert, doch es hätte ja noch eine bessere Kamera enthalten können,… Ihr merkt bestimmt worauf ich hinaus will.

Für eine Firma / Unternehmung haben solche Dinge ganz klar zwei Seiten. Die eine Seite ist kostenlose Werbung, Aufmerksamkeit und vielleicht sogar Medienpräsenz – alles dank der Community, die sich Gedanken macht, was möglicherweise kommen könnte. Auf der anderen Seite sollte die Firma die Bedürfnisse der Kunden befriedigen und möglichst auch das liefern, was diese sich wünschen. Dabei muss das Produkt noch in ihr Segment, ihre Philosophie und ihren Fachbereich fallen. Ist dies nicht alles vereinbar mit den Wünschen der Kunden, können Gerüchte für eine Firma auch nicht toll sein, denn wenn immer wieder Erwartungen nicht erfüllt werden, sind die möglichen Kunden häufig enttäuscht.

Viel Text und eigentlich eine kurze Message: Gerüchte und Spekulationen mögen toll scheinen, sind es aber nicht immer. Sowohl für den Kunden als auch für die Firmen.

Gruss,
Michael

Tabulator-Problem auf Mac OSX gelöst

Samstag, Januar 09th, 2010

Als Umsteiger von Windows XP auf Mac OS 10.6 (natürlich besser bekannt als «Snow Leopard») fand ich ich mich bis jetzt erstaunlich gut zurecht mit dem neuen System. Es ist teilweise immer etwas anders gelöst, als vorher, aber es ist ja schliesslich auch ein neues System. Ich muss sagen, dass ich für alle Dinge, die ich auf meiner Windows-Kiste gemacht habe, eine gleichwertige Alternative gefunden habe, was die Programme angeht. Auch Betriebsystem ist sehr gut und eigentlich recht einfach aufgebaut – aber eben trotzdem so, dass man viele Fuktionen hat und zwar Funktionen, die so «laufen», wie man es will. Wenn ich daran denke, wie andere mit ihren Notebooks Probleme haben, eine WLAN-Verbindung herzustellen, da lob’ ich mir doch mein Mac OS!

Wie auch immer, in diesem Artikel wollte ich eigentlich nicht das System über alles loben, denn ein Nachteil, der mich wirklich genervt hat, betraf die Bedienung mit der Tastatur. Von Windows war ich es gewohnt, sehr viel mit der Tastatur zu machen. So wählte ich vieles mit Tabulator, Pfeiltasten, Leertaste und Entertaste aus. Doch irgendwie wollte das bei Snow Leopard nicht so toll funktionieren. Zum Beispiel wurden bei Formularen Auswahlfelder einfach übersprungen, das selbe bei Buttons. Ich habe recht lange gesucht und auch danach gegooglet, ja sogar einen Beitrag im Apfelblog.ch Forum erstellt und einen Apple Mitarbeiter gefragt, nichts und niemand konnte mir weiterhelfen.

Heute bin ich jedoch rein per Zufall auf die Einstellung gestossen, als ich die Tastenkombination für das Starten von Front Row deaktivieren wollte. Spotlight-Suche sei Dank war die entsprechende Einstellung schnell gefunden und somit gehört das nervice Starten von Front Row durch nicht absichtliches drücken von “cmd + ESC” der Vergangenheit an. Da stach mir plötzlich eine Einstellung ins Auge und ich realisierte, dass dies die Lösung auf mein Problem sein könnte (siehe Färbung oben im Bild).

Ich wählte unten die Einstellung von «Tastatursteuerung: In Fenstern und Dialogen mithilfe der Tabulatortaste der Reihe nach auswählen:» den Punkt «Alle Steuerungen». Nun war ich gespannt, ging in den Browser – und siehe da! Ich konnte nun wieder mit der Tabulatortaste zum Absenden-Button wechseln bei Formularen, mit Tabulator bei Dialogen (z.B. Speichern oder Nicht Speichern) den entsprechenden Punkt auswählen, ohne dabei den Mauszeiger bewegen zu müssen.

Du hast es noch nicht so ganz kapiert?

Hier nochmals Schritt für Schritt, was du machen musst.

1. Variante (zuerst kompliziert)

  1. Systemeinstellungen aufrufen
  2. Auf «Tastatur» klicken
  3. Wie im Bild oben «Alle Steuerungen» wählen
  4. Sich freuen

2. Variante (für die grössten Ärgernisse gibts die einfachsten Lösungen)

  1. CTRL+F7 drücken (Achtung: Bei aktuelleren MacBooks muss u.U. noch die Fn-Taste gedrückt werden, da sonst nicht F7 angewählt wird, sondern die Steuerung von iTunes)
  2. Sich freuen

So habe ich nun endlich meine Tastatur-Bedienung zurück und bin erstmal für den Abend glücklich. Man soll sich ja schliesslich über die kleinen Dinge im Leben freuen ;-)

Gruss,
Michael

[iPhone] Labyrinth heute kostenlos!

Samstag, Januar 02nd, 2010

Die Anwendung war schon auf der Firmware 1.1.3 & Co. eine Legende, d.h. als es noch keinen AppStore gab und der Jailbreak noch nicht so einfach war, wie heute. Damals, als Apple noch keine Möglichkeiten bot, fürs iPhone zu entwickeln, mussten sich die Hacker eben anders helfen. Labyrinth war eines der Games, das man damals via Cydia erhielt und ich war schon damals davon begeistert!

Später kam die App auch mit der Firmware 2.0 in den AppStore und schaffte später auch den Sprung auf die Firmware 3.0. Und heute gibts das Teil kostenlos! Wer es also nicht schon vorher für gutes Geld gekauft hat, sollte da unbedingt zuschlagen! Mit dem Bewegungssensor, etwas Geschicklichkeit in den Händen und Finger und dem Game Labyrinth kann man echt lange Spass haben. Es lohnte sich auch, das Spiel zu kaufen!

Übrigens: Von diesem Spiel gibt es nun auch einen Nachfolger mit neuen Dingen, die implementiert wurden. Labyrinth 2 sieht noch moderner und toller aus. Während Labyrinth in der ersten Version praktisch ein Must-Have geworden ist, wird das die zweite Version ja vielleicht auch noch?

Gruss,
Michael