Logo m_Blog Logo m_Blog

Kurz notiert: Lösung Update-Problem iOS 7 beta 1 auf beta 2

Veröffentlicht am 26.06.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Apple von Michael Eugster

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrBuffer this pageEmail this to someone

iOS7 beta Einstellungen löschen

Diese Kurznotiz richtet sich an Entwickler oder Leute, die ein Entwickler-Gerät mit dem noch instabilen Betriebsystem iOS 7 betreiben.

Ich hatte das Problem, dass ich mein iPhone von iOS 7 beta 1 nicht auf die beta 2 updaten konnte. Es kam das Apple-Logo auf dem Handy und darin blieb der Prozess dann auch stehen. Im MacRumors-Forum stellte dann jemand fest, dass folgender Workaround funktioniert:

Unter «Einstellungen» > «Allgemein» den Punkt «Zurücksetzen» anwählen und «Alle Einstellungen» zurücksetzen. Danach von der beta 1 das Update OTA oder mit iTunes durchführen.

Funktionierte bei mir dann einwandfrei. Nachteil: Alle Einstellungen müssen neu gemacht werden (Helligkeit, Datenschutzeinstellungen, WiFi-Passwörter sind weg). Nichtsdestotrotz wird Apple diesen Bug im Update-Prozess beheben müssen und hoffentlich in der beta 3 nicht das selber Spiel bringen. Aber dieses Risiko trägt man natürlich, wenn man ein noch instabiles System für Entwickler auf seinem iPhone installiert.

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Genau so, Apple! Flat Design und mehr Typographie

Veröffentlicht am 10.06.2013 » 2 Kommentare » Kategorie: Apple von Michael Eugster

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrBuffer this pageEmail this to someone

iOS7

Nur wenige Minuten nach Schluss der Keynote der WWDC habe ich mir die Neuerungen von Apple angeschaut und bin begeistert. Apple hat genau das gebracht, was mir in der letzten Zeit gefehlt hat: Die Einfachheit und die Funktionalität in einem wunderbaren Design vereint.

Mir persönlich gefällt das «Flat Design» in iOS 7 sehr. Im neuen Betriebsystem, das im Herbst 2013 für alle kommen soll, sieht alles weniger verspielt und aufgeräumter aus. Typographie setzt Akzente – etwas, was mir bei Windows Phone gefallen hat. Von den Funktionen gibts auch einige Dinge, die endlich eingebaut werden (z.B. der Schnellzugriff auf Bluetooth, Bildschirmhelligkeit, etc.).

Wie dem auch sei. Ich will euch Listen zu Funktionen ersparen. Die könnt ihr weiterhin auf Techblogs wie gizmodo, Apfelblog oder Technikblog nachlesen.

Schlagwörter: , ,

A never-ending story: Mein bestellter iMac 27″

Veröffentlicht am 15.02.2013 » 2 Kommentare » Kategorie: Apple von Michael Eugster

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrBuffer this pageEmail this to someone

iMac - Warten

Ihr kennt das. Man bestellt sich etwas, was man sich schon lange mal gewünscht hat und kann es kaum erwarten, bis das Ding endlich eintrudelt. Gerade wir technikbegeisterten neigen dann dazu, jeden einzelnen Tag zu betonen, dass man schon eeeeewig darauf wartet!

Wie dem auch sei. Ich habe meinen iMac 27″ mit 8GB RAM, 1TB Fusion Drive und 2GB Grafikkarte und zusätzlich 32GB RAM bestellt und bezahlt. Am 4.12.12 hat digitec dafür meine Zahlung erhalten. Mein zusätzlicher Arbeitsspeicher war schon sehr schnell lieferbereit, der Liefertermin meines iMacs war auf «Dezember» terminiert.

Der Liefertermin wurde verschoben, es wurde «Ende Dezember» daraus. Aus «Ende Dezember» wurde «Anfangs Januar», «Mitte Januar», «Anfangs Februar», «Mitte Februar» und jetzt doch tatsächlich «Februar». Und wenn man die Tage nachzählt, kann merkt man:

Und meine Fresse, aber das ist echt einfach eine Frechheit. Lieferschwierigkeiten hin oder her, Apple ist hier einfach nachlässig. Vielleicht sieht Apple Schweiz ja diesen Blogbeitrag und kann mir sagen, wie lange ich denn noch warten muss und weshalb diese miserablen Lieferzeiten der Fall sind. Meine Geduld ist jetzt wirklich langsam überstrapaziert!

Schlagwörter: , , ,

Reisen mit dem iPhone 5, iOS 6 und Apple Maps

Veröffentlicht am 10.12.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Apple, Fotografie, Reisen, Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrBuffer this pageEmail this to someone

Es ist schon mehr als ein Monat vergangen, seitdem ich einen kleinen Railwaytrip in der Schweiz geniessen konnte. Ich war an mir noch unbekannten Orten und da sind technische Hilfsmittel im Idealfall schon sehr hilfsreich. Mein Hilfsmittel war in diesem Fall das iPhone 5, von Werk aus bestückt mit iOS 6 und entsprechend auch Apple Maps.

Schnappschüsse

Ouyeah! Mit dem iPhone 5 machte es bedeutend mehr Spass, einige Schnappschüsse von den Reisen einzufangen. Wenn ich meine Spiegelreflex-Kamera nicht zur Hand hatte oder nicht hervornehmen wollte, kam das iPhone zum Zug. Die Qualität der Kamera ist erstaunlich gut und Panoramafotos machen echt Spass!

Navigation

Ein leidiges Thema. Beim Reisen jedoch ein entscheidender Punkt, denn ich musste ja meine Jugendherberge finden, etc. Apple Maps war zum kotzen. Ich dachte, dass es nicht so schlecht sein konnte, aber die Navigation war während den Reisen einfach nicht brauchbar. Apple Maps fand Bushaltestellen nicht, Adressen existierten nicht und spezielle Orte fand man erst recht nicht. Glücklicherweise konnte ich über die Webanwendung von Google auf Google Maps zugreifen, wo ich dann die Orte fand, die ich suchte. Die Webanwendung an sich ist leider einfach nicht besonders benutzerfreundlich.

Schliesslich verwendete ich Google Maps in Kombination mit den genialen Guides von OffMaps (Open Street Map) und Apple Maps kam eher selten zum Zug. So funktionierte die Navigation mehr oder weniger. Mit der nativen Google Maps – Anwendung gings jedoch viel einfacher und flüssiger.

Update (13.12.12): Die offizielle Google-Maps-Anwendung ist im AppStore erschienen. Das Thema sollte sich damit erledigen, die Navigation ist wieder toll, wenn man diese App auf seinem iOS-Gerät installiert hat. Auf die Verbesserung von Apple Maps warten wir immer noch gespannt.

Akkulaufzeit

Wenn GPS gebraucht wird, sauft dies Akku wie blöd. Dazu brauchte ich meistens noch länger für die Navigation als mit Google Maps, was zu längerem Gebrauch vom GPS führte. So musste ich sparsam sein, um am Ende des Tages (oder Abends) noch ein wenig Akku zu haben, um die letzten Busverbindungen rauszusuchen. Ich warte ja immer noch auf ein Smartphone mit wirklich langer Akkulaufzeit und hoher Leistung. Bis dahin freue ich mich über Steckdosen im Zug und Ladegeräte in der Tasche.

Alles in allem

Überrascht es wohl nicht, dass ich auf die Google Maps – Anwendung im AppStore warte, da die von Haus aus mitgelieferte Navigation momentan schlicht unbrauchbar und das Kartenmaterial qualitativ schlechter ist. Die Akkulaufzeit leidet beim Reisen, bei schlechtem Empfang und beim Gebrauch von GPS ziemlich, man kann es sich für einen Tag trotzdem so einteilen, dass es reicht. Die Kamera lädt zu Schnappschüssen ein und macht auch mir Spass! Fürs Ideale Reisephone fehlt (wie allen anderen Smartphones) ein Akku, der wirklich lange durchhält und auch die gute Navigation. Die Aufgabe der Schnappschüsse erfüllt das aktuelle iPhone bravourös!

Schlagwörter: , , , , , , , ,

«Michi, soll ich ein Android- oder iOS-Smartphone kaufen?»

Veröffentlicht am 13.02.2012 » 3 Kommentare » Kategorie: Apple, Technische Geräte und so von Michael Eugster

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrBuffer this pageEmail this to someone


Bild: (cc) Beau Giles / flickr

Die technikbegeisterte Garde von Leuten wird es kennen. Die eine mühsame Frage, die Freunde, Bekannte und andere Leute immer wieder stellen. «Was ist denn nun besser? Ein Android-Smartphone oder ein iPhone?» (es gäbe natürlich auch noch Windows-Phones und so weiter, aber die kommen eigentlich nie zur Ansprache).

Die kurze Antwort

Es ist mir eigentlich scheissegal völlig egal, was ihr kauft. Ich kann die Frage nicht mehr hören und sie ist etwa so unsinnig, wie wenn man fragt, ob die eine Automarke besser ist als die andere. Man könnte meinen, dass ich als kleiner Apple-Fan ausschliesslich Apple-Produkte empfehlen würde. Könnte man meinen, ist aber nicht so. Schlussendlich ist es mittlerweilen wirklich eine Geschmacksfrage, ob man nun auf ein iPhone oder das Android-Smartphone der eigenen Wahl setzt.

«Komm, etwas ausführlicher geht das schon noch.»

Stimmt. Ein wenig ausführlicher könnte ich tatsächlich werden. Wer weniger lesen möchte, geht zur Quintessenz. Voilà;

Betriebsystem: iOS vs. Android


Bild: (cc) Johan Larsson / flickr | Twitterclient unter Android

Android von Google steht dem Betriebsystem iOS von Apple eigentlich in keinem Punkt nach. Beide Betriebsysteme beiten ungefähr dasselbe, beide haben ihre Vor- und Nachteile. So ist das Betriebsystem von Apple geschlossen und Anwendungen von Entwickler müssen erst einmal bei einer Eingangskontrolle durchgewinkt werden. Im direkten Vergleich zeigt sich hier Android wesentlich liberaler, offener. Es gibt hier auch weniger Einschränkungen, was die Funktionen der Anwendungen der Mobiltelefone betrifft.
Der Fluch des offenen Systems ist hier noch der Faktor Sicherheit: Während es bei Apples Mobiltelefon noch keinen Virenbefall gibt, hat man diese Problem bei Android-Geräten deutlich öfter.

Gerätevielfalt

Das iPhone gilt als relativ kostspieliges Gerät. Es gibt jedes Jahr normalerweise ein neues Modell, nicht mehr und nicht weniger. Dies bedeutet für Entwickler, dass sie einen wesentlich kleineren Aufwand haben, da sie bedeutend weniger Geräte berücksichtigen müssen.

Die Gerätevielfalt ist unter dem Android-Betriebsystem viiiiiel grösser. In einem Handyshop oder im Internet findet man heutzutage praktisch alles vom Lowbudget-Smartphone bis hin zum powervolleren und teureren Gerät. Leider ist hier der Nachteil, dass Entwickler viele verschiedene Auflösungen, Hardwaregegebenheiten, etc. berücksichten müssen/sollen. Auch besteht überhaupt keine Garantie, dass neue Versionen des Betriebsystems auch jemals auf dem eigenen Gerät ankommen. Dies ist beim iPhone von Apple anders; in der Regel wird das Gerät mindestens ca. 2 Jahre lang unterstützt und erhält auch neue Funktionen.

Bedienung, Apps, Geschmack und so


Bild: (cc) Vasile Cotovanu / flickr | Siri unter iOS

Mir persönlich sagt die Bedienung des iOS als iPhone-User der ersten Stunde um einiges mehr zu als derjenigen des Android-Betriebsystems. Sie wirkt für mich irgendwie flüssiger, angenehmer, logischer. Doch die Android-Oberfläche hinkt hier eigentlich nicht gross nach. Was meiner Meinung nach noch etwas fehlt, sind wirklich schön gestaltete Apps. Aber hier solls sich ja schon bald bessern. Der Android Market bietet trotzdem eine gute Auswahl, wie der grosse Bruder AppStore.

Die Quintessenz

Worauf ich jedoch schlussendlich hinaus möchte, ist folgendes: Egal ob Android oder iOS, ihr seid mit beiden Betriebsystemen gut unterwegs. Wofür ihr euch schlussendlich entscheidet, ist Geschmackssache, Budgetsache, Einstellungssache gegenüber offenem oder geschlossenen System oder kann sonstige Gründe beinhalten. Es gibt gute Gründe für ein iPhone, aber ich kann auch die Leute verstehen, die sich das Gerät aus Prinzip nicht kaufen möchten. Ich werde wohl nur schon aufgrund der vielen Apps, die ich für iOS gekauft habe, nicht zu Android wechseln. Da wäre ich ja irgendwie blöd.

Also: Bevor ihr mich das nächste Mal fragt, was ihr kaufen sollt oder was nun besser ist; nehmt die Geräte in die Hand, testet sie. Wenn ihr merkt, dass ihr an einem Gerät mehr Spass haben könntet, kauft es. Grundsätzlich gibt es auf beiden Seiten gute Geräte, die Zielgruppe ist jedoch nicht per se die Gleiche.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , ,

Der Apfel im Spotlight: Viel Analysten- und Expertengeschwafel

Veröffentlicht am 08.10.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Apple, WWW von Michael Eugster

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrBuffer this pageEmail this to someone

«Was wird jetzt aus Apple?» «Geht es nun abwärts?» «Apple ist nichts ohne Steve Jobs!» «Verkauft eure Apple-Aktien!» «Mit dem Verlust von Steve Jobs verliert Apple die innovativen Produkte!» «An die Perfektion und die liebe am Detail von Steve Jobs kommt niemand heran.» «Jetzt wird aus Apple eine Firma wie jede andere auch.»

Sätze wie diese waren in den Medien zur Genüge vorhanden. Viele Leute, die meinen, sie seien jetzt plötzlich der Apple-Experte. Na klar, oder? Jeder musste schon seinen Senf dazugeben, als Steve Jobs als CEO zurücktrat. Tragisch war dann jedoch der plötzliche Tod des Apple-Mitgründers, der leider an Krebs verstarb. Wenn ein solch schlimmes Ereignis durch die Welt geht wird aber auch viel geredet, jeder mausert sich selber zum tollen Experten. Ich musste ab und zu den Kopf schütteln, als ich Texte wie oben geschreiben gelesen hatte. Man liess Steve Jobs in eine Rolle des allwissenden Apple-CEOs schlüpfen, der uns «all diese weltverändernden, revolutionären Produkte gebracht hat». Als wäre es immer Steve selber gewesen, der die Produkte erfunden und entwickelt hat.

Klar, der Einfluss von Jobs war bestimmt noch gross und er hat einen grossen Teil zum Erfolg von Apple beigetragen. Die Firma mit dem angebissenen Apfel hat es schon immer verstanden, bereits vorhandene Dinge so zu verbessern, dass es die Masse auch verwenden kann. Neu erfunden hat man nicht unbedingt, man hat es vereinfacht und an die Masse gebracht, man hatte die richtigen Leute in der Firma, man kaufte die richtigen Firmen mit guten Ideen – kurz: man hatte eine Strategie, die man klar verfolgte.

Dies wird sich auch nicht ändern. Zwar war Steve Jobs mit seiner Detailverliebtheit und dem Sinn für das, was der Kunde kaufen möchte, in einer wichtigen Rolle, aber die Produkte werden jetzt nicht schlechter werden. Längst wurden intern Aufgaben an andere Personen übergeben, längst wurde geregelt, wer in Zukunft welche Aufgaben übernehmen wird. Er soll sogar Pläne für neue Produkte in den nächsten vier Jahren hinterlassen haben.

Es wird sich kurzfristig nicht viel ändern bei Apple. Die Firma hat sowieso einen Kurs angesteuert, der anders ist, als er früher war. Früher war man eher der Aussenseiter, man war das, was Apple damals unter dem Slogan «Think Diffrent» verstand. Heute wird jedoch eine viel grössere Masse angesprochen und Apple ist mittlerweilen sowas wie ein Lifestyle, weshalb die Produkte auch entsprechend der neuen Kundengruppe entwickelt werden. Sonst wird sich die Firma nicht gross ändern. Es werden weiterhin Produkte kommen, die (angeblich) die Welt «revolutionieren». Nächstes Jahr wird ein neues iPhone vorgestellt und viele andere Dinge.

Abwärts? Abwärts geht es mit Apple nicht. Ich behaupte sogar, dass Apple in den nächsten Jahren noch weiter wachsen wird. Und eure Apple-Aktien dürft ihr getrost behalten.

Signatur

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Was taugt das iPad? – Video Review

Veröffentlicht am 19.08.2011 » 15 Kommentare » Kategorie: Apple, Film, Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrBuffer this pageEmail this to someone

Vor 4 Monaten habe ich ein Päckchen von Brack mit einem iPad 2 32GB WiFi erhalten. Irgendwie schon ironisch, dass gerade ich ein iPad 2 gekauft habe, wo ich doch so kritisch darüber geschrieben habe, als es raus kam. Nichts destotrotz reizte es mich, einfach einmal gegen meine eigentliche Meinung, das Gerät trotzdem zu bestellen und zu kaufen. Ich erhielt das Gerät etwas günstiger und versprach als Gegenleistung dieses Review mit einem Videobeitrag. Ich möchte euch nun meine 4 Monate Erfahrungen mit euch teilen.

«Wozu braucht man ein iPad?»

Die häufigste Frage, die mir gestellt wird, ist wozu man ein iPad überhaupt braucht. Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass eigentlich alle mit dem iPad rumspielen wollen, aber selbst nicht einsehen, weshalb man ein solches Teil kaufen sollte.

Das iPad ist kein Ersatz für einen Computer oder für ein iPhone. Auch ein MacBook Air wird nicht vom iPad ersetzt. Es ist in der Tat ein Zwischending zwischen Notebook und Smartphone, aber es ist auch nicht ein Ersatz für eines der beiden Dinge. Der Spruch, dass es ein iPhone mit grossem Display sei, stimmt auch nicht ganz, aber es kommt der ganzen Sache halt schon ziemlich nahe.

Medien konsumieren kann Spass machen! Ich lese nämlich eigentlich praktisch nie Zeitung. Seitdem ich gemerkt habe, dass unsere Zeitung auch eine PDF-Version der Tageszeitung anbietet, lese ich diese meistens auf dem iPad und zwar mit iBooks. Ich lese meine Blogfeeds gerne mit einem Feederader auf dem iPad, ich schaue gerne Videos auf dem iPad, ich habe ein ganzes Maturabuch auf dem iPad gelesen, ich lese mit Flipboard die Inhalte, die auf Facebook, Twitter & Co. gepostet werden im Magazinstyle. Es macht unglaublich Spass, mit dem iPad Medien zu konsumieren.

«Also ist das alles nur Zeitvertreib?»

Nein! Das iPad ist nicht «nur Zeitvertreib». Beispielsweise hatte ich beim Organisieren des Kantiballs immer alle meine Dokumente dabei und musste nicht einen Stapel Papier mit mir rumschleppen. Ein riesigier Vorteil! Ich habe als Maturavorbereitungen jeweils mein BWL-Buch auf dem iPad mit der Pages-App zusammengefasst. So wurde ich definitiv weniger abgelenkt, als wenn ich am MacBook Pro gesessen wäre. Mails beantworten kann man auch mit einem angenehmen GUI. Den Kalender hingegen habe ich praktisch nie benutzt, dann eher auf dem iPhone.

«Was ist geil am iPad?»

Geil am iPad ist nicht nur, dass der Akku scheinbar ewig hält (das fand ich ziemlich heftig – das Laden dauert dafür auch länger als beim iPhone (ist ja irgendwie auch logisch)), sondern auch das Betriebsystem. iOS ist definitiv für Touchscreens ausgelegt und mit dem Betriebsystem-Update im kommenden Herbst 2011 auf iOS 5.0 werden noch einige tolle Erneuerungen dazu kommen. Daneben ist natürlich der App Store ein riesiger Vorteil gegenüber anderer Plattformen und Tablets. Die Auswahl ist riesig und es gibt massenweise sehr gute Anwendungen fürs iPad. Was man durch diese Apps alles machen kann, seht ihr zum Beispiel auch im Video, den ich unten eingebettet habe.

Das Display selber brilliert durch tolle Farben und dadurch, dass man auch seitwärts noch alles gut sehen kann. Übrigens empfehle ich euch allen die (mit Magneten funktionierende) Hülle «SmartCover» von Apple. So kann man (zumindest ich) im Zehnfingersystem ziemlich angenehm schreiben.

Und die Zeit fliesst hinweg…

Trotz all der Vorteile, die man fürs Produktive Arbeiten hat das iPad natürlich auch die Seite des grossen Zeitvertreibs! Es ist schon ziemlich erstaunlich, wie viel Zeit man mit einem solchen Gerät verbrauchen kann. Da es so viele verschiedene tolle Anwendungen gibt, kann man locker mal eine Stunde mit einer davon verbraten. Und dann gibts noch einige weitere Apps, wie z.B. eine Live TV – App, mit welcher man auch noch länger seine Zeit vertreiben kann. Die vielen Games mit atemberaubender Grafik und toller Bedienung folgen dann gleich darauf.

Was nervt!

Das spiegelnde Display kann einen schon ziemlich in den Wahnsinn treiben, wenn man mal an der frischen Luft etwas auf dem Tablet anschauen möchte. Zum Glück kann man die Helligkeit noch ziemlich nach oben schrauben. An praller Sonner ein Buch lesen ist jedoch nicht besonders lustig.

Die Dateiverwaltung ist eine Katastrophe. Zwar sagte man einmal an einer Präsentation von Apple, dass man das «herkömmliche Dateisystem» so gut wie möglich verstecken wollte, damit der Benutzer es viel einfacher hat. Es fehlt mir aber eine zentrale Dateiverwaltung, auf die alle Anwendungen zugreifen können. Momentan muss ich die Datei immer in einem Programm haben oder sonst mühsam via iTunes auf das Gerät kopieren. Das nervt!

Keine USB-Anschlüsse, kein Cardreader? Weshalb? Wieso kann man nicht schon von Haus aus den Speicher eines iPads mit SD-Karten erweitern und einen USB-Stick anschliessen? Es nervt ziemlich, dass man als iPad-Besitzer zuerst einmal Apple nochmals etwas Geld in den Ar… schieben muss, um einen entsprechenden Adapter zu kaufen, der zum Beispiel SD-Karten lesen kann. Nervt wohl am meisten.

Fazit und Videoreview!

Damit ihr ungefähr sehen könnt, was das iPad so drauf hat, habe ich euch in einem kleinen (aber feinen) Video die wichtigsten Dinge zusammengestellt:

Als Fazit kann man definitiv sagen, dass das iPad ein tolles Gerät ist. Es brilliert durch gute Bedienung und dank App Store durch die Funktionsvielfalt. Es ist realtiv leicht, der Akku hält unglaublich lange, das Display überzeugt durch die schönen Farben. Es ist jedoch für mich trotzdem hauptsächlich ein Gerät, das unterhaltet. Ein Gerät, das zum Medienkonsum geschaffen ist. Man kann zwar damit arbeiten, aber ich persönlich habe dann lieber eine echte Tastatur und einen Computer vor meiner Nase. Und das iPad nur «Just For Fun» zu kaufen, ist dann schon etwas teuer. Aber chame mache. Ich bin jedenfalls begeistert von diesem Gerät – mit kleinen Abstrichen, die viele Leute dazu bewegen, das Gerät eben gerade nicht zu kaufen.

So kann ich auch weder eine Kaufsempfehlung noch das Gegenteil aussprechen, denn das Gerät ist zweifelsohne grossartig. Ob man es wirklich braucht? Man kann es brauchen, aber man benötigt es nicht zwingend.

Danke!

Wie oben schon angetönt, habe ich das Gerät etwas verbilligt erhalten (jedoch nicht gratis) und mich deshalb verpflichtet, diesen Bericht zu machen. Ich möchte Brack für diese Geste herzlich danken!

Des Weiteren möchte ich meinem Bruder danken, der mir bei den Dreharbeiten geholfen hat.

Technisches Gschmeus

Es gibt immer wieder Leute, die mich nach einem solchen Videoreview nach nach Kameramodell, etc. fragen. Hier also noch etwas technisches Gschmeus, das man als nicht-Technikinterssierter überspringen kann:

Gedreht habe ich alles mit einer Canon EOS 550D (oder auch als Rebel T2i bezeichnet). Ich habe für alle Aufnahmen das Canon 50mm f/1.8 Objektiv verwendet und meist mit ziemlich offener Blende gefilmt, damit der Effekt der Tiefenunschärfe gut zu Geltung kommt. Geschnitten habe ich alles in Final Cut Pro und die Musik kommt von «The Acousticals», die ich auf jamendo entdeckt habe.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Frische Schweizer Apps dank Fidelis Factory

Veröffentlicht am 18.05.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: Apple von Michael Eugster

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrBuffer this pageEmail this to someone

Zwei Jungs stehen hinter der Fidelis Factory. Mit kreativen Einfällen programmieren sie Apps für iOS (sprich: iPhones, iPads und iPod Touches) und für Mac OS X.

Vor einiger Zeit hat mich Luis Martins, der «Lead Graphics Designer» von Fidelis Factory, angeschrieben und gefragt, ob ich eine ihrer Apps testen möchte und gleich einen Promocode dazu mitgesendet (super Vorgehen, so macht man das richtig!). Ich konnte natürlich nicht widerstehen und hab kurzerhand nun endlich auch einen kleinen Videoclip ihrer Apps gemacht. Okay, als Videoreview kann man es eigentlich nicht so recht bezeichnen, aber immerhin erhält man einen kurzen Eindruck, worum es geht:

Zusammen mit Sandro Meier, dem «Lead Programmer» haben die beiden Jungs folgende Anwendungen in den AppStore gebracht:

Birdy (AppStore-Link 1.10 CHF) Birdy Lite (AppStore-Link – gratis):

Ein witziges, simples Game mit dem Ziel, alle Punkte auf dem Bildschirm wegzukriegen. Dazu muss man Birdy mit Tippen auf dem Bildschirm durch die Punkte lotsen (anscheinend kann der arme Vogel gar nicht fliegen).

Jasstafel (AppStore-Link – 1.10 CHF):

Mit dieser App kann man das Papier oder die Tafel zu Hause lassen und das iPhone als Jasstafel brauchen. Schade jedoch, dass man gerade beim Schieber auf 4 Personen beschränkt ist, denn man macht auch gerne einmal zu sechst oder zu dritt ein Spiel. In der Regel zeigt sich jedoch, dass man doch lieber ein Blatt zur Hand nimmt, das iPhone ist schlicht zu klein für eine Jasstafel. Da wär doch einmal eine iPad-Version angesagt, oder?

Giessenhof (AppStore-Link – gratis):

Unter dem klingenden Namen «Ristorante Giessenhof» bringt die App nicht nur aktuelle Informationen, Preise, etc. sondern auch gleich ein witziges Game und somit einen Mehrwert zugunsten der Unterhaltung mit sich. Darf man sich nur schon darum laden. Und dann irgendwann mal dort essen gehen. ;-)

PlusPoints (AppStore-Link – gratis) / PlusPoints Pro (AppStore-Link – gratis):

Ich habe mir meine Noten noch in ein Hausaufgabenheft notiert, dank den beiden Apps kann man dies nun auch mit dem iPhone tun und dabei wird sogar noch automatisch der Schnitt ausgerechnet. Zudem liegt eine für das Kollegium St. Fidelis in Stans optimierte Version unter dem Titel PlusPoints vor. Beide Versionen sind gratis!

Nicht getestet habe ich ich die App SecretNote (AppStore-Link – 1.10 CHF), mit welcher Notizen und Bilder, die in der App gespeichert wurden, mit einem Passwort schützen kann. Kann man brauchen. Ebenfalls nicht getestet, aber für Retro-Gamer sehr geil: Pong Oldschool (Mac AppStore-Link – 1.10 CHF). Nur schon der epische Trailer und Soundtrack mit Musik vom Komponisten Raphael Sommer macht das Ganze schon fast zum Retro-Must-Have.

Und jetzt bitte alle mal auf die Website von Fidelis Factory klicken und die Jungs auf Facebook liken!

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

Das weisse iPad ist wirklich magical!

Veröffentlicht am 20.04.2011 » 1 Kommentar » Kategorie: Apple, Technische Geräte und so, WWW von Michael Eugster

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrBuffer this pageEmail this to someone

Vor einigen Tagen wurde ein Youtube-Video durch Facebook und Twitter durchgereicht, wie man sein weisses iPad zum Tron-iPad machen konnte, beziehungsweise den weissen Rahmen zum Leuchten bringen kann. Ich war gespannt, ob das wirklich funktioniert, probierte es aus und tadaa, there we are!

Einfach eine Taschenlampe oder ein iPhone 4 mit Taschenlampenapp starten und den Rahmen des weissen iPads beleuchten. Wenn die Umgebung dunkel ist, leuchtet der ganze Rahmen auf. Und die Fingerabdrücke. ;-)

Das meinte Steve Jobs also immer, wenn er vom iPad gesprochen und es als magical bezeichnet hat!

Hier übrigens noch der Youtube-Clip, von welchem ich gesprochen habe:

Weg mit dem Papiergutscheinen – Samy4me bringt euch Vorteile direkt aufs iPhone

Veröffentlicht am 16.03.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: Apple, Technische Geräte und so von Michael Eugster

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrBuffer this pageEmail this to someone

Ein Unternehmen namens Aixum aus dem lichtensteinischen Triesen realisierte eine simple, aber geniale Idee. Warum soll man immer verschiedenste Kundenkarten, Papiergutscheine und Rabattkarten mit sich rumtragen, wenn es doch ein Medium gibt, das der Kunde sowieso immer mit sich rumträgt?

Genau, das Smartphone! Die Schweiz, ein Land mit einer iPhone-Dichte wie kein anderes (jeder zehnte Schweizer besitzt – rechnerisch – ein iPhone), eignet sich also perfekt für ein neues System. Die Anwendung mit dem klingenden Namen «samy4me» bringt uns genau dieses papierlose Prinzip. Mir ist zwar nicht ganz klar, welche Drogen gebraucht wurden, um auf einen solchen Namen zu kommen, aber das ist in Ordnung.

Doch so ganz ohne Recherche lasse ich diesen Namen nicht. Wirft man nämlich einen Blick ins Wörterbuch von dictionary.reference.com, sieht man, dass «Sammy» (ja, ich weiss – da sind jetzt plötzlich zwei «m» drin) nicht nur ein Name (für Samuel) ist, sondern auch noch eine andere Bedeutung hat:

an Indian fruit and vegetable vendor who goes from house to house
(Quelle)

Dies heisst soviel wie «ein Indischer Früchte- und Gemüseverkäufer, der von Haus zu Haus geht». In Kombination mit «4me» könnte man da also eine Verbindung herstellen, die im entfernten Sinn auch etwas Logik in sich hat. Ob sich die Macher der App darum für den Namen entschieden haben?

Wie auch immer. Die App bietet also die Möglichkeit, Kundenkarten, Nachrichten oder (Rabatt-)Gutscheine direkt in die App zu bringen. Der Benutzer erhält nur die Gutscheine und Nachrichten, die er auch will und kann momentan (16. März 2011) bei folgenden Unternehmen profitieren: Babyhaus Wehrli, Chicorée, Spar, Forcar, Helikopterflug.ch, Interhome, McDonalds, S’Parts, Schweizer Jugendherbergen, Swiss Squash, tuningguide.ch und World Vision Schweiz. Und es werden immer mehr!

Man erhält also immer die neusten Angebote direkt aufs iPhone (momentan erst fürs iPhone erhältlich) und kann diese im Geschäft mit einem Fingerdruck einlösen. Es wird dann ein Strichcode angezeigt und der Gutschein verfällt innerhalb einer bestimmten Zeit automatisch.

Meiner Meinung nach eine gute Richtung, auch wenn es an der Anwendung noch Verbesserungspotential gibt (Stabilität, Geschwindigkeit, Bedienung). Daumen hoch!

Schlagwörter: , , , , , ,

Vom Land ohne Hauptstadt und vom iPhone

Veröffentlicht am 13.02.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Apple, rausgepickt von Michael Eugster

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrBuffer this pageEmail this to someone


Heute mal so herrlich klischeehaft ein Bild mit Bergen. Von mir geschossen.

Habt ihr das gewusst? Ich wusste es nämlich nicht. Rechtlich gesehen (de jure) hat die Schweiz keine Hauptstadt. Die Hauptstadtfrage der Schweiz wurde so gelöst, dass man sich auf eine Bundesstadt geeinigt hat und die ist, wie man halt so weiss, Bern. In der Praxis (de facto) wird Bern jedoch auch als Hauptstadt bezeichnet und jeder Schweizer würde wohl auf die Frage, was die Hauptstadt der Schweiz ist, mit «Bern» antworten

Was man nicht alles durch die schöne, tolle Wikiepdia lernt? Unglaublich. Wie komme ich überhaupt dazu, so etwas zu schreiben? Das iFun-Team hat sich erlaubt, in einem Artikel über die Verbreitung des iPhones in der Schweiz genau dieses Detail einzubauen, worauf eine heisse Diskussion in den Kommentaren folgte.

[…] Und auch das Mac-Geschäft brummt in dem Land ohne Hauptstadt […]

Und somit wären wir wieder einmal schlauer. Rechtlich gesehen hat die Schweiz keine Hauptstadt. Damit sind wir Schweizer übrigens nicht alleine: Monaco, Nauru, Liechtenstein und die Vatikanstadt haben de jure auch keine Hauptstadt.

Um dem Titel gerecht zu werden muss ich natürlich auch noch aufs iPhone zu sprechen kommen. Die Schweiz ist ein iPhone-Land, rein rechnerisch gesehen besitzt jeder 10. Schweizer ein iPhone. Da verwundert es eigentlich nicht mehr gross, wenn ich im Zug beobachte, dass in vielen Abteilen jemand mit einem iPhone sitzt.

So long, wir sind mal wieder etwas gescheiter.

Schlagwörter: , , ,