Hallo! Willkommen auf dem neuen Server. Möglicherweise ist hier noch nicht alles ganz übertragen, aber das kommt alles noch!
Darum siehst du hier vielleicht auch noch nicht alle Beiträge und noch nicht alle Kommentare, ich werde jedoch so schnell als möglich alles auf den neusten Stand bringen!

abseits und nah am Alltag – vom Apple iPhone über Wetter bis zum Zürcherapfel

Archiv der Kategorie 'Apple'

Heute will ich noch sagen

Montag, Juni 07th, 2010

Ich möchte heute noch sagen, dass ich an diesem Montag keinen wirklichen Beitrag schreiben werde, da er wohl sowieso dank der Keynote von Apple an der WWDC10 untergehen wird. Stattdessen könnt ihr ja auch einen Livestream oder Liveticker anschauen, wenn ihr euch für die Apfelproduktneuigkeiten interessiert.

Viel Spass und einen tollen Abend,

6 Monate MacBook Pro

Donnerstag, Mai 13th, 2010

Seit 6 Monaten bin ich nun stolzer Besitzer eines 15″ MacBook Pro und dass ich noch keinen Erfahrungsbericht darüber geschrieben habe ist schon fast etwas komisch.

Gehen wir nochmals etwas zurück. Am ersten Novembertag hat es mir gereicht und ich habe den Entschluss gefasst, zu switchen. Ich habe mir einige Gedanken gemacht, welches Gerät ich kaufen möchte und schlussendlich kam es sogar noch besser als ich mir gedacht hätte. Ich fuhr mit einem 15″ MacBook Pro nach Hause und freute mich auch schon an der Schönheit des Gerätes.

So konnte ich seit etwa 180 Tagen mit einem Gerät arbeiten, das mir wirklich den Alltag erleichtert.

Es läuft stabil.

Ich habe gehofft, dass ich solche Abstürze, wie ich es unter Windows noch hatte nicht mehr antreffen werde. Ich hatte es satt, täglich eine Fehlermeldung mit einem Button zum Senden oder Nicht senden zu haben. Ich wollte endlich ein stabiles System auf guter Hardware. Und mit dem Macbook habe ich das gefunden.
Mit 4GB RAM und einem 2.66 GHz Core 2 Duo Prozessor bin ich gut versorgt im Alltag. Die 500GB-Festplatte lässt mir viel Platz offen für kommende Bilder, Filme, etc. Meine externe Festplatte bringt mir zudem 1GB Speicher und Datensicherheit. Ich kann ohne Sorgen arbeiten und habe auch (wenn ich die Festplatte anschliesse) ein Backup zur Hand, falls mal was schief laufen sollte.

Es ist mein Mediacenter, mein Radio.

Ehrlich gesagt, ich weiss nicht mehr, wann ich das letzte Mal meine Stereoanlage gehört habe, um Radio zu hören. Seitdem ich mein MacBook Pro in meinem Zimmer platziert habe, wurde der Arbeitsplatz mit der eigenhändig ausgewählten Musik und Video aufgewertet. Radio höre ich nur noch selten. Ich möchte auch nicht dauernd Pop hören, ich mag auch gerne ab und zu einmal richtige nicht-kommerzielle Musik.

Es ist mein Arbeitsgerät.

In der Zeit, in welcher ich früher noch etwas die Registry optimiert und Fehler behoben, das System «aufgetunt» habe, kann ich nun arbeiten. Das MacBook eigenet sich perfekt, wenn man einfach arbeiten will. Ich game auch nicht mehr wirklich und das ist nicht so, weil die Games fehlen. Ich glaube, dass meine Produktivität am Computer eindeutig gestiegen ist, seitdem ich das MacBook habe.

Es ist mein Konsumergerät.

Ich konsumiere Filme, lese News, schau mir Blogartikel an, kommentiere Beiträge, tweete, schau mir Facebook an, höre die aktuelle Musik und vieles mehr. Mit dem Gerät wird man auch eingeladen, zu konsumieren – aber ob der Konsum allgemein gestiegen ist, kann ich nicht so sagen. Ich höre sicher mehr Musik, das ist klar.

Es ist mein mobiles Gerät.

Überall die eigenen Daten dabei zu haben und überall arbeiten zu können ist schon ein tolles Gefühl. Endlich muss ich nicht mehr mühsam alles auf USB-Sticks kopieren und an einem Uralt-Laptop weiterarbeiten, der eine halbe Tonne wiegt. Im Zug einen Blogbeitrag schreiben oder einen Song editieren – kein Problem! Und der Akku spielt auch mit, denn die Laufzeit ist wirklich toll!

Es ist mein Creativity-Device.

Hier ein Flyer, dort eine Homepage und noch einen Bericht für die Schule. Da einen Song aufnehmen und editieren und einen Promovideo für den Kantiball erstellen. Es macht wirklich Spass, auf dem MacBook etwas zu erarbeiten und ich hatte kein Probleme mit Software, denn ich habe für alle Programme, die ich auf Windows verwende eine Alternative für Mac gefunden oder auch eine Macversion des selben Programmes.

Wer sich übrigens interessiert, mit welcher Softwar ich arbeite, der darf gern das Interview bei «Das Setup» lesen. Dort sind die meisten Programme aufgelistet und auch verlinkt.

Alles in allem

Alles in allem muss ich sagen, dass mich das MacBook Pro und auch das System (Mac OS X Snow Leopard) voll und ganz überzeugt hat. Das System funktioniert einfach und das sollte überall so sein. Und wenn ich gerade nicht mein MacBook mitschleppen will, kann ich meine Mails immer noch mit dem iPhone beantworten und meine Blogs darüber lesen.

Es war zwar anfangs schon eine Umgewöhnung, jedoch hat sich der Umstieg in jeder Hinsicht gelohnt und ich würde mein MacBook Pro niemals mehr hergeben.

An apple a day…

Freitag, Mai 07th, 2010

…keeps the doctor away. Das weiss man aber schon länger. So liebe ich meinen Mac und mein iPhone (nenne wir es einmal die Technikliebe), denn es ist echt toll, damit zu arbeiten und beim iPhone natürlich auch das Spielen (auf dem Mac arbeite ich primär).

Apfelkraft weiss jedoch, dass man auch auf dem Mac spielen kann und man findet noch vieles mehr auf dieser tollen Seite. Deshalb und auch weil Colin Jörg, der Gründer von ApfelKraft.ch, mir mit seinem Beitrag unter anderem auch zu einem MacBook Pro verholfen hat, habe ich nun einen Artikel auf meiner Webseite geschrieben. Den vollen Bericht gibts wie immer drüben, auf meugster.net.

Giana Sisters kehren als iPhone App zurück!

Montag, Februar 08th, 2010

Giana Sisters App

Morgen, dem 9. Februar ist es soweit und mit den GIANA SISTERS kehrt eine Legende der Computerspiele-Geschichte zurück! Der Düsseldorfer Softwarehersteller Bad Monkee haucht dem Jump’n’Run Klassiker der 80er Jahre in Form einer App für iPhone und iPod touch wieder das Leben ein!

Ich habe bereits einmal über die Anwendung berichtet und morgen wird es soweit sein und die APp kommt in den iTunes App Store! Mit Giana Sisters erschuff Armin Gessert 1987 einen Gameklassiker, der von Genre-Liebhabern anscheinend noch bis heute beinahe kultisch verehrt wird. Somit wird wohl das Jump’n'Run-Herz dieser Leute morgen höher schlagen, denn neben 32 restaurierten Levels bietet die Anwendung auch 80 neue Levels, die stundenlangen Spielspass für überall versprechen.
Wie auch bereits im anderen Beitrag erwähnt, wurde das Spiel von Grund auf neu programmiert, also mit komplett neuer Graphik, Multilanguage-Funktion, neuen Steuerungsoptionen und vielem mehr. Ausserdem wurde mit Open Feint auch gleich ein tolles Community Tool für Highscores, Challanges und Achievements mitgeliefert.

Über den Entwickler: Die Bad Monkee GmbH ist ein auf die Entwicklung von iPhone Applikationen spezialisierte Kreativzelle mit Sitz in Düsseldorf. Die Gründer sind ausgewiesene Experten der Gaming- und Unterhaltungsindustrie mit einem breit gefächerten Netzwerk. Die erste Veröffentlichung ist am 9.2.2010 mit der hier angepriesenen App Giana Sisters. Übrigens sind weitere iPhone Applikationen bereits in Planung.

Hier übrigens noch eine kleine Vorschau auf die App in Form eines Youtubevideos von aptgetupdate.de:

iPad – Das Gerät, das die Welt nicht braucht und trotzdem kauft

Freitag, Januar 29th, 2010

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Und da ist es nun also, das iPad. Vorher viele Gerüchte um Namen, Design und dergleichen, nun haben sich diese Gerüchte wirklich bewahrheitet und Apple hat gestern Abend (naja, in San Francisco wohl eher gestern Nachmittag) ihr neues Tablet mit Touchscreen vorgestellt. Ihr habt wohl bestimmt schon davon gehört und ich möchte nur kurz auf die Hardware selber eingehen, denn Zahlen sind nicht immer besonders attraktiv.

Hardware

Das Gerät besitzt einen 9.7″-Multitouchscreen, was soviel heisst, wie dass man mehrere Finger für die Gesten verwenden kann. Das (der?) iPad wird in 6 verschiedenen Versionen ausgeliefert: Jeweils mit 16GB, 32GB oder 64GB Flash-Speicher. Von jedem Gerät gibt es dann noch eine Version mit 3G (Internet übers Mobilfunknetz) und WLAN (Wi-Fi) oder nur mit WLAN-Zugriff. Wie man es sich vom iPhone gewohnt ist beinhaltet das Gerät einen «Kippsensor», der alle möglichen Bewegungen registriert und somit Homepages in den horizontalen oder vertikalen Modus drehen kann oder als Steuerung bei einem Game verwendet werden kann. Verbaut ist ein 1GHz-Prozessor. Der Akku prahlt mit sagenhaften 10 Stunden Laufzeit, aufgeladen wird dieser wie beim iPhone über das Dock-Connector-Kabel via USB (angeschlossen an einen stromliefernden Anschluss, wie z.B. beim MacBook oder sonstigen Notbooks, PCs, Netbooks oder natürlich den «Power-Adapter» von Apple). Ansonsten hat das Teil noch Lautsprecher, Mikrofon, Kopfhöreranschlüsse, jedoch kein USB-Anschluss!

Das wärs also von der Hardware her gesehen. Mehr kann man auf der Apple-iPad-Seite sehen.

Software

Auf dem iPad läuft eine abgwandelte, neue Version des iPhone OS – kein Mac OS! Zusätzlich dazugekommen ist der iBook-Store, worüber man später diverse eBooks kaufen kann. Natürlich sind bisherige Programme, wie Kalender, Kontakte, Karten, Videos, Youtube, iTunes, iPod, Mail, Fotos und AppStore auch auf dem iPad vorhanden. Diese Programme wurden jedoch alle extra für den iPad neu geschrieben, damit die Bedienung auch schön flüssig funktioniert. Alle Apps im AppStore funktionieren auch ohne Anpassungen auf dem iPad. Desweiteren hat Apple eine spezielle Version von iWork fürs Tablet geschrieben und so kann man damit auch seine Präsentationen, Tabellen oder Textdokumente gestalteten – alles per Touchscreen!

Meine Meinung

Bei der Präsentation des Tablets sah man ganz klar, dass das iPad ein tolles Produkt ist. Es sieht gut aus, die Bedienung so innovativ, einfach und flüssig wie auf dem iPhone. Auch die neu entwickelten Programme sehen toll aus – da kann man wirklich nichts sagen.

Natürlich gibt es in der ganzen Sache auch noch ein «, aber»! Denn man muss sich mal folgende Punkte vor Augen setzen:

  • Das iPad (ich bleibe mal bei «das») ersetzt kein iPhone

Denn das iPad ist eigentlich, etwas simple gesagt, ein gross geratener iPod touch. Er sieht auch optisch so aus, was etwas enttäuschend ist, denn gerade vom designerischen hätte man bei Apple gerne auch mal etwas Neues gesehen. Doch zurück zum Thema. Es ersetzt kein iPhone, denn: Man kann damit nicht telefonieren. Skypen ist möglich, da 3G-Zugriff von überall möglich ist, aber das ersetzt immer noch kein Handy. Es ist zudem zu gross und doch «zu unhandlich» um es überall hin mitzunehmen.

  • Das iPad ersetzt kein Netbook, kein Notebook, keinen Mac

«It’s the best way to browse the internet!», sagt Apple. Doch das Teil hat (noch) nicht einmal Flash! Somit wäre es für viele schon mal recht unbrauchbar. Hier haut das Argument mit nicht vorhandenen Ressourcen einfach sowas von nicht. Der Prozessor ist locker schnell genug, um mit Flash zurecht zu kommen. Die Bedienung selber zeigt jedoch schon, dass es damit Spass machen würde, im Internet zu surfen.

Das iPad ersetzt jedoch keinen Computer, denn es beinhaltet niemals die gleiche Menge an Programmen wie ein Computer, bietet weniger Möglichkeiten, viele Einschränkungen, hat weder USB-Anschluss noch CD-Laufwerk, eingeschränkte Bluetooth-Funktionalität und aufgrund der komplett Touch-basierten Bedienung natürlich auch keine physikalische Tastatur. Darauf wird es wohl auch nicht besonders Spass machen, lange Texte zu schreiben oder Tabellen zu füllen / gestalten. Das Gestalten von Präsentationen könnte jedoch etwas sein, was sich gut machen liesse.

Und um das ganze noch mit einem Sahnehäubchen zu versehen wird das Tablet auch noch mit iTunes synchronisiert, benötigt also immer noch einen Mac oder PC.

  • Das iPad füllt die Lücke zwischen iPhone und MacBook

Gibt es diese Lücke wirklich? Ist sie gross genug, dass das Tablet seine Berechtigung im Alltag hat? Meiner Meinung besitzt das Tablet in der momentanen Form viel zu viele Einschränkungen und bietet weder für das eine noch das andere eine wirkliche Alternative. Ein für die meisten zu teures Zwischending.

  • Ein Zwischending, das doch Potential hat.

Es wäre jetzt jedoch falsch, wenn man sagen würde, dass das iPad einfach nur ein Flop wäre. Ich sehe in diesem Gerät durchaus Potential, gerade wenn man den eBook-Markt betrachtet. Der Kindle von Amazon ist zum Beispiel ein recht tolles Produkt, von welchem ich jedoch überzeugt bin, dass es niemals wirklich an die breite Masse gelangen wird (oder zumindest nicht in absehbarer Zeit). Beim iPad könnte ich mir das eher vorstellen. Es sieht gut aus, es wirkt irgendwie vertraut und es bringt eine geballte Ladung an Unhterhaltung und Inhalt.

Nur schon weil das iPad eine tolle Bedienung besitzt und die Bedürfnisse viele Leute gut abdeckt, hat es doch bei einer bestimmten Gruppe Potential, das es auszunutzen gilt. Ich gehöre nicht zu dieser Gruppe, denn ich bin sowieso einer der Freaks, die gerne so viel als möglich aus ihrem Gerät rausholen wollen, und wenn auf dem Teil kein Photoshop läuft, kauf ichs nicht (überspitzt formuliert natürlich). Leute, die in diese Gruppe gehören, nenne ich jetzt mal «Freaks».
Doch es gibt eine Gruppe, die sich mit einfacheren Dingen im Alltag begnüngen. Dies soll heissen: Im Internet surfen, Mails schreiben, Facebook anschauen, Filme schauen, Musik hören, Fotos verwalten, vielleicht einige Spiele spielen, Chatten und das eine oder andere Dokument betrachten und bearbeiten. Nennen wir sie doch einfach «Consumer». Diese Zielgruppe, die sich damit begnügt, passt eigentlich perfekt zum iPad!
Es würde sich perfekt in den Alltag integrieren lassen:

Ein «Consumer» will kurz die News wissen und auf dem aktuellsten Stand sein, Information steht im Zentrum. Er schaut sich also am Morgen die neusten Nachrichten an, checkt seine Mails und schaut sich den Wetterbericht im Internet an. Unterwegs hört er einen Podcast, währenddem er noch kurz eine Präsentation gestaltet. Auf dem Rückweg schaut er einen Film und schreibt einige Mails. Zu Hause angekommen kopiert er kurz einige Fotos aufs Tablet, schreibt einem guten Freund aus China via Skype und vergüngt sich schlussendlich mit dem neusten Game von Gameloft, EA & co.

Einem «Freak» genügt dies jedoch nicht. Er möchte ohne irgendwelches SDK auf dem Tablet programmieren können, nicht auf einen Store angewiesen sein, alternative System installieren können, keine Einschränkungen, bessere Schnittstellen und am besten ein angepasstes Mac OS haben, kein iPhone OS.

Zusammengefasst

Ein gross und mit tollen Worten angekündigter und durchgeführter Event von Apple, der mich persönlich etwas enttäuscht hat. Ich habe nichts dergleichen erwartet, ich habe mich überraschen lassen und ich bin nicht nur positiv überrascht. Auf der einen Seite bietet das Tablet für «Freaks» wie mich zu wenig (zu viele Einschränkungen), auch wenn der Preis von 499.-$ recht gut ist. Der Speicher würde für mich auch definitiv zu klein ausfallen, und da es kein Ersatz für iPhone oder MacBook ist werde ich mir ein solches Teil nicht kaufen, aber bei Gelegenheit doch gerne mal testen.

Für den Normal-«Consumer» bietet das iPhone praktisch alles, was er möchte. Es kann sich gut in den Alltag integrieren und befriedigt viele Bedürfnisse – und das Ganze auch noch mit einer tollen, einfachen, schönen Bedienungsumgebung, bei dem Apple wieder einmal gezeigt hat, dass Bedienung auch logisch und toll sein kann – gleichzeitig.

Auch hat es Apple mit diesem Gerät trotz allem wieder einmal geschafft, einen gewissen «Will-ich-haben»-Effekt zu schaffen, bevor man sich erst überlegt, ob man es wirklich braucht. Denn mal ehrlich: Wer würde schon nein sagen, wenn er ein solches Teil erhielte?

Der iPad ist also für die einen wirklich ein Gerät, das man nicht wirklich braucht, aber trotzdem will und trotzdem kauft (wenn man denn das Geld hat).

Was denkt ihr vom iPad? Hat es sein Daseinsberechtigung? Könnte es sich in eueren Alltag integrieren?

Gruss,
Michael