Darum Apple!

Geschrieben am 06.07.2010 um 16:06 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple.

iPhone 3GS

Es gibt einige Gründe, warum ich auf Apple setze. Ich kann aber auch ohne Probleme mit Leuten leben, die bewusst keine Apple-Produkte kaufen. Doch warum setze ich eigentlich auf Apple? In diesem Beitrag möchte ich einige Punkte zeigen und ein Beispiel geben, das mich begeistert hat.

Es funktioniert

Es ist wohl der am häufigsten genannte Grund, aber es ist wirklich so. Ich setze aufs iPhone und aufs MacBook Pro, weil die Geräte wunderbar zusammenspielen. Mit dem MacBook Pro hatte ich noch nie Treiberprobleme (was man auf Windows überhaupt nicht sagen konnte), mein MacBook Pro musste ich auch noch nicht neu aufsetzen. Dasselbe gilt fürs iPhone (, ausser wenn man wie ich manchmal etwas rumfrickelt und mit dem Jailbreak Dinge tut, die vielleicht dann doch zu Abstürzen führen – selber Schuld ;) !).

Tolles Stück Hardware

Die Verarbeitung der Produkte ist ein Traum. Vergleicht nur einmal MacBook Pro mit Aluminium-Unibody mit irgendeinem Plastiknotebook. Man merkt schnell, dass dies kein Vergleich ist. Auch beim iPhone sieht man ganz klar, dass hier Qualität dahinter steckt und man sagt auch beim iPhone 4, dass die Verarbeitung ein Traum ist. Ich konnte das Teil auch schon befingern und kann das nur bestätigen!

Garantie garantiert! Und sogar weltweit?

Auf das iPhone erhält man von Haus aus ein Jahr Garantie. Treten irgendwelche Mängel auf, kann man beispielsweise einen Termin im Apple Store abmachen und klären, ob es auf Garantie geht. Hier möchte ich gerne ein Fallbeispiel zeigen:

Ich war am vergangenen Samstag in Zürich. Am Mittag habe ich über die AppleStore-App (US-Store Link) einen Termin an der Genius-Bar abgemacht. Die App gibts im Schweizer AppStore eigentlich noch gar nicht, aber der AppleStore in Zürich ist dort schon drin und so konnte ich einen Termin abmachen.

Ich war natürlich gespannt, ob es klappen würde. Und tatsächlich erhielt ich eine Stunde vor meinem Termin eine Pushbenachrichtigung als Erinnerung und danach die «Einladung» per Mail. Im AppleStore angekommen sah ich mich dann wirklich auf dem Screen der Reservierungen für einen iPhone-Termin. Einen Namen musste ich nicht angeben, der wurde vom iTunes Account übernommen.

Tatsächlich kam ich dann auch dran und wurde freundlich und kompetent bedient. Unter meinem iPhone Display hat sich schöner Staub angesammelt und ich fragte einfach einmal frech, ob dies auf Garantie geht. Eine halbe Stunde später sah mein iPhone wieder wie neu aus und der Displaywechsel ging gratis auf Garantie. Echt cool, denn das iPhone habe ich ja bei einem Gewinnspiel gewonnen und stammt aus Italien – die Garantie hat in der Schweiz trotzdem problemlos funktioniert!

Mich fasziniert einfach das ganze System, dass man sich über ne App via iTunes-Account einen Termin abmachen kann und alles reibungslos funktioniert hat – und zwar völlig einfach und «tubelisicher». Darum Apple!

Einfache, aber gute Bedienung

Davon könnten sich Entwickler mobiler Plattformen noch ein grosses Stück abschneiden. Ich habe bis jetzt noch kein einziges mobiles Betriebsystem gesehen, das sich so flüssig, einfach und intuitiv bedienen lässt (ach, übrigens: die Bedeutung von intuitiv…). Gleichzeitig sieht iOS auch noch toll aus, wofür man in gewisser Weise auch mitbezahlt, denn die Designer von Apple lassen sich wohl gut bezahlen.

Produktdesign

Dieser Punkt ist natürlich Geschmackssache, aber kennt ihr eine Firma, die solch stilvolle Designs bringt? Die Produktdesigner von Apple haben wohl auch ein entsprechendes Salaire, wenn gerade schon dabei sind.

ABER! – Die Minuspunkte

Wie bei jedem Markenprodukt bezahlt man gerne auch mal für die Marke. Wenn irgendwo ein Apfel von Apple draufklebt, dann zahlt man auch fürs Logo und unterstützt eine grosse Firma (, die übrigens Microsoft nun überholt hat). Einige Leute wollen weder für eine Marke noch für eine solch grosse Firma zahlen und kaufen aus Prinzip keine Produkte von Apple (oder auch Microsoft, Google, etc.). Der Preis ist meistens das grosse Gegenargument für viele und auch der Grund, warum man schlussendlich vielleicht doch zum Nokia-Handy mit Symbian greift…

Doch die anderen holen auf. Mit dem iPhone hat Apple wirklich eine neue Zeit von Smartphones eingeläutet, doch die Konkurrenz schläft nicht. Konkurrenz belebt das Geschäft und bringt Innovation. Das ist gut so und deshalb finde ich es auch gut, wenn andere Leute andere Firmen unterstützen.

Der Mann kommt neu auch mit Multitasking!

Geschrieben am 24.06.2010 um 20:14 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, Quatschstory.

Der Beweis.

Ha, ich habs doch schon lange gewusst! Eine Studie beweist nun folgendes:

Wer Multitasking betreibt, riskiert schlechtere Leistungen, erhöhte Anspannung und steigert das Unfallrisiko – das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeit und Gesundheit.
20min

In letzter Zeit machen sich alle gross, indem sie sagen, dass sie nun auch Multitasking beherrschen. Nicht nur das iPhone kann nun dank dem iOS 4 Multitasking, nein, seit dem Update kann es auch der Mann (zumindest gleich gut/schlecht wie die Frau). Ich sage ja schon lange, dass wir Männer das eigentlich gar nicht schlechter können, aber das wollte mir natürlich noch keine Frau glauben (vielleicht war das bei mir nur so, weil ich auch gleichzeitig die Entwicklerversion von iOS 4 testen konnte?*).

Die gute Ausrede

Auch wenn der Ruf von uns Männern wohl auch in Zukunft noch so sein wird, dass man uns nachschwatzt, wir können kein Multitasking und so, können wir dieses köstliche Vorurteil auch zu unseren Gunsten nutzen. Denn was gibt es schöneres als der Freundin, Frau, Mutter, Kollegin nach einer Aussage im Stil von «Kannst du das nicht besser?» die tolle Ausrede «Sorry, ich bin nun mal ein Mann, ich kann nicht zwei Sachen gleichzeitig machen» an den Kopf zu werfen? Köstlich, und jedes Mal wieder ein super Satz (auch wenn er jetzt wissenschaftlich widerlegt ist).

Die Lösung**

Ab sofort installieren wir auf allen Männern Betriebsysteme. Für die konservativen gibts Windows Mobile mit Task Manager (sie haben meist keine Übersicht, was sie gerade tun), für die krass-liberalen gibts Android (der Kopf wird schnell einmal heiss) und für die coolen iOS 4 (ihr Multitasking ist etwas eingeschränkt, aber für die Coolness beissen sie gerne in den süsssauren Apple Apfel).

* und ** Ja, ich weiss – schlechter Scherz am Rande ;-)

Wenn der Server streikt

Geschrieben am 22.06.2010 um 12:49 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple.

Bild von cstrike.de

Etwa ähnlich sah es wohl auch bei den Apple-Servern aus gestern, als iOS 4.0 für alle freigegeben wurde. Jeder wollte sich das Ding auf sein iPhone laden und von der neuen Firmware profitieren. Kann ich auch verstehen, denn es ist wirklich ein tolles System, das ich schon etwas länger nutze, weil ich bereits die Beta und GM installieren konnte.

Auch dieser Server musste gestern etwas leiden und so kam es, dass leider nicht ein ganz aktuelles Backup eingespielt werden konnte, die Beiträge sind jetzt aber wieder online. Es kann also sein, dass die letzten beiden Beiträge nochmals im Feedreader erscheinen und falls dies so ist; sorry!

So, und jetzt ist auch meine Mittagspause schon (fast) vorbei, also zisch ich mal wieder ab.

Schlagwörter: , ,

Heute will ich noch sagen

Geschrieben am 07.06.2010 um 18:33 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple.

Ich möchte heute noch sagen, dass ich an diesem Montag keinen wirklichen Beitrag schreiben werde, da er wohl sowieso dank der Keynote von Apple an der WWDC10 untergehen wird. Stattdessen könnt ihr ja auch einen Livestream oder Liveticker anschauen, wenn ihr euch für die Apfelproduktneuigkeiten interessiert.

Viel Spass und einen tollen Abend,

Schlagwörter: , , ,

6 Monate MacBook Pro

Geschrieben am 13.05.2010 um 13:51 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple.

Seit 6 Monaten bin ich nun stolzer Besitzer eines 15″ MacBook Pro und dass ich noch keinen Erfahrungsbericht darüber geschrieben habe ist schon fast etwas komisch.

Gehen wir nochmals etwas zurück. Am ersten Novembertag hat es mir gereicht und ich habe den Entschluss gefasst, zu switchen. Ich habe mir einige Gedanken gemacht, welches Gerät ich kaufen möchte und schlussendlich kam es sogar noch besser als ich mir gedacht hätte. Ich fuhr mit einem 15″ MacBook Pro nach Hause und freute mich auch schon an der Schönheit des Gerätes.

So konnte ich seit etwa 180 Tagen mit einem Gerät arbeiten, das mir wirklich den Alltag erleichtert.

Es läuft stabil.

Ich habe gehofft, dass ich solche Abstürze, wie ich es unter Windows noch hatte nicht mehr antreffen werde. Ich hatte es satt, täglich eine Fehlermeldung mit einem Button zum Senden oder Nicht senden zu haben. Ich wollte endlich ein stabiles System auf guter Hardware. Und mit dem Macbook habe ich das gefunden.
Mit 4GB RAM und einem 2.66 GHz Core 2 Duo Prozessor bin ich gut versorgt im Alltag. Die 500GB-Festplatte lässt mir viel Platz offen für kommende Bilder, Filme, etc. Meine externe Festplatte bringt mir zudem 1GB Speicher und Datensicherheit. Ich kann ohne Sorgen arbeiten und habe auch (wenn ich die Festplatte anschliesse) ein Backup zur Hand, falls mal was schief laufen sollte.

Es ist mein Mediacenter, mein Radio.

Ehrlich gesagt, ich weiss nicht mehr, wann ich das letzte Mal meine Stereoanlage gehört habe, um Radio zu hören. Seitdem ich mein MacBook Pro in meinem Zimmer platziert habe, wurde der Arbeitsplatz mit der eigenhändig ausgewählten Musik und Video aufgewertet. Radio höre ich nur noch selten. Ich möchte auch nicht dauernd Pop hören, ich mag auch gerne ab und zu einmal richtige nicht-kommerzielle Musik.

Es ist mein Arbeitsgerät.

In der Zeit, in welcher ich früher noch etwas die Registry optimiert und Fehler behoben, das System «aufgetunt» habe, kann ich nun arbeiten. Das MacBook eigenet sich perfekt, wenn man einfach arbeiten will. Ich game auch nicht mehr wirklich und das ist nicht so, weil die Games fehlen. Ich glaube, dass meine Produktivität am Computer eindeutig gestiegen ist, seitdem ich das MacBook habe.

Es ist mein Konsumergerät.

Ich konsumiere Filme, lese News, schau mir Blogartikel an, kommentiere Beiträge, tweete, schau mir Facebook an, höre die aktuelle Musik und vieles mehr. Mit dem Gerät wird man auch eingeladen, zu konsumieren – aber ob der Konsum allgemein gestiegen ist, kann ich nicht so sagen. Ich höre sicher mehr Musik, das ist klar.

Es ist mein mobiles Gerät.

Überall die eigenen Daten dabei zu haben und überall arbeiten zu können ist schon ein tolles Gefühl. Endlich muss ich nicht mehr mühsam alles auf USB-Sticks kopieren und an einem Uralt-Laptop weiterarbeiten, der eine halbe Tonne wiegt. Im Zug einen Blogbeitrag schreiben oder einen Song editieren – kein Problem! Und der Akku spielt auch mit, denn die Laufzeit ist wirklich toll!

Es ist mein Creativity-Device.

Hier ein Flyer, dort eine Homepage und noch einen Bericht für die Schule. Da einen Song aufnehmen und editieren und einen Promovideo für den Kantiball erstellen. Es macht wirklich Spass, auf dem MacBook etwas zu erarbeiten und ich hatte kein Probleme mit Software, denn ich habe für alle Programme, die ich auf Windows verwende eine Alternative für Mac gefunden oder auch eine Macversion des selben Programmes.

Wer sich übrigens interessiert, mit welcher Softwar ich arbeite, der darf gern das Interview bei «Das Setup» lesen. Dort sind die meisten Programme aufgelistet und auch verlinkt.

Alles in allem

Alles in allem muss ich sagen, dass mich das MacBook Pro und auch das System (Mac OS X Snow Leopard) voll und ganz überzeugt hat. Das System funktioniert einfach und das sollte überall so sein. Und wenn ich gerade nicht mein MacBook mitschleppen will, kann ich meine Mails immer noch mit dem iPhone beantworten und meine Blogs darüber lesen.

Es war zwar anfangs schon eine Umgewöhnung, jedoch hat sich der Umstieg in jeder Hinsicht gelohnt und ich würde mein MacBook Pro niemals mehr hergeben.