Vorschau der offenen Tabs in Firefox

Geschrieben am 01.03.2011 um 15:38 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Computer, WWW.

Eine Funktion, die eigentlich ganz nett ist, steckt in Firefox und wenn ich sie nicht per Zufall entdeckt hätte, würde ich wohl auch nichts davon wissen. Denn ohne sie vorher aktiviert zu haben, war sie bei mir plötzlich für einmal aktiv (Bug?). Ich recherchierte kurz und fand dann irgendwo eine Firefox-FAQ-Seite.

Die Funktion, standardmässig deaktiviert, zeigt beim drücken von CTRL+TAB, bzw. CTRL+SHIFT+TAB, Vorschaubilder der offenen Tags, welche man anwählen kann. Etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch ganz nett.

Wie aktiviert man die Funktion?

Ganz einfach:

  • about:config in die Browserzeile tippen und Enter drücken
  • Bestätigen, dass man vorsichtig sein wird
  • Ins Suchfeld «tab.p» eintippen, dann solte der entsprechende Einstellungsname erscheinen (siehe Screenshot)
    (der Einstellungsname heisst «browser.ctrlTab.previews»)
  • Auf die Zeile doppelklicken
  • Fertig

So sieht der Befehl dann aus, wenn er aktiv ist:

Ob diese Funktion auch in Zukunft (d.h. bei der aktuellen Beta-Version 4) noch in Firefox bleiben wird, habe ich nicht getestet. Ich verwende momentan Firefox Version 3.6.13.

Kopierschutz: Der Fehler der Musik- und Filmindustrie

Geschrieben am 25.01.2011 um 10:06 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Computer, Film, Musik.

Es sind schon einige Jahre vergangen, aber damals war die Welt noch in Ordnung damals war DJ Bobo tatsächlich angesagt und damals hörte ich das Zeug sogar noch. Wie habe ich mich grün und blau geärgert, dass sich seine Alben meist nicht auf dem Computer abspielen liessen. Diese Zeit ist vorbei und einen solchen Kopierschutz habe ich schon lange nicht mehr angetroffen.

«Es gibt also keinen Kopierschutz mehr?», ist schnell gedacht, wenn man die Zeilen oben liest. Zu früh gefreut, denn der Kopierschutz existiert noch heute und sorgt für Ärger. Ich möchte euch jedoch nicht Fachbegriffe an den Kopf werfen, denn ich verstehe das Prinzip selber nicht zu 100% (und das Prinzip existiert schon seit 2003). Was ich jedoch zu 100% unterschreiben kann, ist dass dieser Kopierschutz alles andere als konsumentenfreundlich ist. Ein kleines Fallbeispiel:

Ich kaufe mir bei iTunes einen Film und möchte ihn auf meinem MacBook Pro anschauen. Kein Problem. Ich möchte meinen grösseren Bildschirm verwenden und schliesse ein VGA-Kabel ans MacBook Pro. Fertig lustig. Sobald ich das Fenster des Filmes auf den anderen Bildschirm schiebe, reklamiert iTunes (und jedes andere Programm), dass dieser Bildschirm den Film leider nicht abspielen darf. Und jetzt der Fehler an der ganzen Sache: Der zahlende Konsument wird benachteiligt, indem er den Inhalt nicht überall und auf allen Geräten abspielen kann. Wer sich jedoch den Film aus dem Internet zieht und sich in der Schweiz in einer Grauzone bewegt, zahlt nichts und kann den Film überall abspielen.

Das darf nicht sein. Solche Arten von Kopierschutz sind kontraproduktiv. Seht euch als Konsument. Würdet ihr eher für den Film bezahlen und ihn dafür nicht auf allen Bildschirmen oder unter Umständen sogar nicht mit dem Beamer anschauen können oder würdet ihr den Film in diesem Fall vielleicht eher herunterladen, nicht bezahlen und überall anschauen, wo ihr möchtet.

Das Gleiche gilt auch für Musik, etc. Warum muss man dem (potentiell zahlenden) Konsument diese Freiheiten wegnehmen? Man will angeblich die Musiker und Künstler schützen. Meiner Meinung macht man damit genau das Gegenteil. Bei der Musik hat sich Apple vor einigen Jahren entschieden, nur noch DRM-freie Musik anzubieten. Ich hoffe, dass das Gleiche schon bald mal mit den Filmen passiert.

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Scheiss auf Facebook!

Geschrieben am 16.08.2010 um 22:32 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Computer, Life.

Für alle, die manchmal keine anderen Hobbys haben, die die sich darüber lustig machen, die die meinem Blog lesen, alle Geeks, die die 24/7 online sind, für alle und für mich (yay).

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Heute

Geschrieben am 07.08.2010 um 21:04 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, Computer, Technische Geräte und so.

Heute kann ich euch leider nicht den Artikel zeigen, der eigentlich schon vorbereitet hab. Stattdessen blogge ich via iPhone… Warum?

Darum:
Ich wollte parallel zu MacOS Snow Leopard Linux installieren. Kein Problem dachte ich, doch nur schon das Partitionieren funktionierte nicht. Zum Glück hat man immer so eine MacOS X Installations-DVD zur Hand und schnell die HD überprüft und repariert.
Linux war anschliessend innerhalb fünf Minuten installiert und funktionierte sogar mit dem Bootmanager, den ich aus dem Internet gezogen hab. Nun kommt der weniger tolle Teil der Geschichte; Von Linux aus kein Schreibzugriff (zuert nicht einmal Lesezugriff) und irgendwann hats mit dem Lesen geklappt. Schreiben wollte er nie wirklich und nach etwas rumdrehen der Berechtigungen überprüfte ich nochmals die Macpartition… et voilà: Fehler. Man soll ihn doch eben mal kurz reparieren (, was dank journaled-Filesystem ja so gut gehen sollte). Ging natürlich mit einer entsprechenden Fehlermeldung nicht und nun durfte ich die Partition formatieren und stelle das System mit einem Timemachine Backup wieder her. Klingt nach Spass, oder?
Wenigstens hab ich vor dem Experimentieren brav Backups gemacht, da darf ich mir selber danken…

More to come…

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Gerüchte und ihre Wirkung

Geschrieben am 13.01.2010 um 20:24 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, Computer, Technische Geräte und so.

Nun, einen Artikel ohne ein Bild zu beginnen ist eigentlich nicht meine Art. Doch zu diesem Artikel habe ich kein wirklich passendes Bild, das nicht schon irgendwie etwas wertend ist. However, hier trotzdem zwei Bilder von zwei Mock-Ups:

In diesem Falle habe ich – nicht ohne Grund zwei Mock-Ups (= Attrappen) von Apple Produkten. Denn häufig gibt es bei Gerüchten, die die Runde machen, auch irgendwelche geschickte Photoshopler, die ihre Ideen, wie ein solches Gerücht in Produktform aussehen könnte, umsetzen. Doch etwas zurück in meinen Gedanken.

Gerüchte sind auf der einen Seite schlecht, aber natürlich auf der anderen Seite auch toll. Gerüchte haben so ihre Tücken und es gibt Vorteile als auch Nachteile von Gerüchten, in diesem Fall bezogen auf Firmen, die irgendwelche technischen Geräte auf den Markt bringen. Das muss aber nicht unbedingt Apple sein, sondern auch irgendeine andere Firma.

Gerüchte sind toll, weil…

Gerüchte und Spekulationen sind darum toll, weil man sieht, was eigentlich auch von den Kunden gewünscht wird. Gerade Apple lebt ja schon fast von Gerüchten. Es wird ein riesiger Hype aus den Dingen gemacht, wie damals vor dem iPhone. Man weiss nicht genau, ob es jetzt kommt oder nicht, auf jeden Fall gibt es sehr viele Spekulationen, die sehr interessant sein können. Man sieht, was die Leute für Wünsche, Vorstellungen und Phantasien haben. Und es wäre nicht das erste mal, dass dadurch wirklich tolle Ideen auf den Tisch kommen, die vielleicht sogar in dieser Form mal realisiert werden. Die Kreativität wird schön in Anspruch genommen.

Gerüchte sind schlecht, weil…

…man häufig sehr grosse Erwartungen aufbaut. Man wünscht sich dieses und jenes bei einem Gerät. Man spekuliert in hohen Massen und freut sich schon auf ein Produkt. Wenn man bei solchen Sachen mitmacht, ist die Chance jedoch, enttäuscht zu werden, sehr gross. Vielleicht kommt das Erwünschte Produkt so gar nicht auf den Markt oder die Firma dementiert die Gerüchte. Vielleicht kommt das Produkt dann wirklich, jedoch hat man so grosse Erwartungen und Vorstellungen, dass man praktisch nur noch enttäuscht werden kann. Man sagt sich danach schnell mal etwas im Stil von: «Ach, wäre es doch schön gewesen, wenn» oder «Es könnte doch das beinhalten…» oder «Ach wie schade, das hätte noch kommen müssen».

Gerüchte und Spekulationen erwecken Wünsche in jedem, der sich darauf einlässt. Man kann es prinzipiell nie allen recht machen. Das Produkt kann noch so toll sein, aber man findet immer etwas, was einem fehlt, was man vermisst. Deshalb sind Gerüchte für jeden nicht so toll, der sich nicht enttäuschen lassen will. Wer sich nicht darauf einlässt und sich einfach überraschen lässt, wird dann bestimmt mehr Freude haben.

Und irgendwie komme ich nicht darum herum, Apple doch nochmals anzusprechen. Gerade in diesem Bereich kursieren sehr viele Gerüchte, aber auch gefakte Bilder oder ähnliches. Die Community erwartet bei jeder Vorstellung von Apple eine riesige Innovation und dies mag auch manchmal so kommen, jedoch natürlich nicht immer. Mit dem iPhone hat man erstmal viele Leute begeistert, doch es hätte ja noch eine bessere Kamera enthalten können,… Ihr merkt bestimmt worauf ich hinaus will.

Für eine Firma / Unternehmung haben solche Dinge ganz klar zwei Seiten. Die eine Seite ist kostenlose Werbung, Aufmerksamkeit und vielleicht sogar Medienpräsenz – alles dank der Community, die sich Gedanken macht, was möglicherweise kommen könnte. Auf der anderen Seite sollte die Firma die Bedürfnisse der Kunden befriedigen und möglichst auch das liefern, was diese sich wünschen. Dabei muss das Produkt noch in ihr Segment, ihre Philosophie und ihren Fachbereich fallen. Ist dies nicht alles vereinbar mit den Wünschen der Kunden, können Gerüchte für eine Firma auch nicht toll sein, denn wenn immer wieder Erwartungen nicht erfüllt werden, sind die möglichen Kunden häufig enttäuscht.

Viel Text und eigentlich eine kurze Message: Gerüchte und Spekulationen mögen toll scheinen, sind es aber nicht immer. Sowohl für den Kunden als auch für die Firmen.

Gruss,
Michael