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Was taugt die Wilmaa Box 2015? Das Videoreview.

Veröffentlicht am 27.08.2015 » Keine Kommentare » Kategorie: Film, Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Nachdem ich bereits über meine ersten Erfahrungen beim Wechsel zum Glasfasernetz-Anbieter easyzone berichtet habe, wollte ich mich gerne einmal von der Wilmaa Box überzeugen. Wilmaa bot mir die Möglichkeit, die Box zu testen und aktivierte mir auch die Premium – oder besser: «Monster» – Funktionen der Box.

Den Lieferumfang der Box sieht man oben im Bild. Im Vergleich zum Start der Box wird zum Beispiel nur noch die «grosse» Fernbedienung mitgeliefert.

 

Die Box im Videoreview

Wer wie ich eher auf das Visuelle Wert legt, der schaut sich mein ungefähr zehnminütiges Videoreview an und weiss am Schluss genau, was die Box taugt und wie sie sich anfühlt. Ich erspare im Video dabei technische Details oder Senderlisten.

 

Etwas Text zur Box

Einrichtung

Hat man sich die Box für CHF 199.– einmal gegönnt, ist die Einrichtung ein Kinderspiel. Auspacken, einstecken, warten, fern sehen. Sofern man mindestens eine Downloadgeschwindigkeit von 10 Mbit/s als Leitung hat, schaut man laut Wilmaa schön flüssig fern. Ich hatte mit meiner 40Mbit/s-Leitung nie Wiedergabeprobleme.

 

Funktionen

Live-TV (Youtube-Video)
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Unter Live-TV findet man die Basis-Funktionen. Pro Monat kann man so bis zu 30h fernsehen. Einfach ohne HD. Mit dem mühsamen Programmwechsler sieht man, was gerade auf dem aktuellen Sender läuft – oder was man verpasst hat. Man kann auch den Sender wechseln und dann das Programm jenes Senders anschauen. Schade: Die Senderreihenfolge kann man nur im Web ändern. Und da meine Box mit einem Marketing-Account verbunden ist, hat bei mir das Ändern der Reihenfolge nie geklappt. Da habe ich wohl den falschen Login erhalten. :( Edit, 28. August 2015: Mit dem richtigen Login funktioniert das Ändern der Senderreihenfolge tiptop. Aber eben nur über den Webbrowser.

Mit der Funktion Top 10 sieht man beliebte Sendungen, die aufgrund ihrer Likes, die sie erhalten haben und aufgrund der Zuschauerzahlen hier angezeigt werden. Now & Next zeigt das Programm das aktuell laufenden Senders – also eigentlich nochmals dasselbe wie unter dem Programmwechsler. Ich nenne diesen Button übrigens absichtlich nicht TV-Guide, weil es eben genau kein vollständiger TV-Guide ist und keine Übersicht bietet, was gerade läuft (oder einmal lief). Ein Like-Button bietet dem Zuschauer die Möglichkeit, anderen Wilmaa-Usern zu zeigen, dass ihm die Sendung gefällt. Kann man benutzen, muss man nicht.

 

Smart-TV (Youtube-Video)
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Mit der Funktion Smart-TV hat man alle Funktionen wie unter Live-TV, sowie zusätzlich einige weitere Menupunkte. Hat man sich also erst einmal das «Monster-Paket» für 29.– CHF pro Monat oder 290.– CHF pro Jahr gekauft, wird man den Punkt «Live-TV» gar nicht mehr brauchen. Zusätzlich erscheinen hier also weitere Funktionen: Mit Time Machine kann man vergangene Sendungen des aktuell laufenden Senders anschauen und abspielen. Etwas mühsam aber leider, da mann sich bis zum gewünschten Zeitpunkt durchscrollen muss. Und etwas unnötig, da der Programmwechsler genau die gleiche Funktion bietet. Praktisch sind die Buttons Start Over und sein Gegenstück, wo man zum Start der aktuellen Sendung oder eben zum Ende springen kann. Mit dem Record-Button nimmt man die aktuell laufende Sendung auf – übrigens auch, wenn sie im Replay-Fenster von 7 Tagen liegt. Mit dem Stern fügt man eine Sendung als Favorit hinzu.

Das Spulen kommt in meinem Videobeitrag nicht ganz zur Geltung – es funktioniert aber gut, sofern man in einzelnen Schritten spult. Man kann in 15-Sekundenschritten oder 60-Sekundenschritten spulen. Macht Spass! Schaut euch das bitte alle ab!

 

TV-Programm (Youtube-Video) und Verpasste Sendungen (Youtube-Video)
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Unter diesen beiden Menupunkten verstecken sich die TV-Empfehlungen der Zeitschrift TELE. Man kann jeweils den ganzen Tag, die Primetime, Highlights und die Top 10 eines Tages anschauen. Beim TV-Programm schaut man dabei in die Zukunft, bei Verpasste Sendungen bis zu 7 Tage in die Vergangenheit – dank Replay.

Das klingt alles nett, ist aber furchtbar unübersichtlich gemacht. Es macht keinen Spass, diese Empfehlungen wirklich anzuschauen. Please hire a UX Designer, Wilmaa!

 

Video-Recorder (Youtube-Video) und Meine Aufnahmen (Youtube-Video)
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Der Video Recorder hat einen eigenen Punkt im Hauptmenu erhalten. Vollkommen unverständlich, denn die Bedienung dieser «App» ist sehr umständlich und die Box ist mir schon mehrmals abgestürzt, nachdem ich diesen Punkt gewählt habe. Man muss mit Pfeiltasten einen Sender wählen und anschliessend den Tag – nur in der Zukunft, obwohl man auch Sendung im Replayfenster aufnehmen kann. Egal, wie man die Sendungsaufnahme macht, sie landet schlussendlich in Meine Aufnahmen. Was mir dabei auffällt: Ich kann keine Serienaufnahmen machen. Das kann mittlerweile praktisch jeder andere Anbieter und Wilmaa kanns nicht. Das ist schlecht.

Was Wilmaa hingegen kann und alle anderen Anbieter nicht: Aufnahmen kann man auf einem USB-Stick oder der SD-Karte abspeichern und auf jedem geeigneten Gerät abspielen. Das ist gleichzeitig auch ein Nachteil, denn die Aufnahmen werden nur gespeichert, wenn man ein externes Speichermedium anschliesst, da in der Wilmaa Box keine Festplatte oder ähnliches steckt. Macht man das nicht, verschwinden sie nach sieben Tagen wieder. Schade. Und im Web, Tablet oder Smartphone kann man die Aufnahmen leider auch nicht anschauen.

 

Favoriten (Youtube-Video)
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Ganz verstanden habe ich die Favoriten nicht. Man kann Sendungen als Favorit markieren, dann erscheint sie hier. Sie verschwindet aber auch wieder, wenn das Replay-Fenster vorbei ist. Sonst habe ich was falsch verstanden. Ich kann’s ja auch einfach aufnehmen? Zudem ist mir die Box öfters hängen geblieben, nachdem ich einen Favorit hinzugefügt habe.

 

Teletext (Youtube-Video)
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Was soll man sagen. Der gute alte Teletext. Mit umständlicher Bedienung. Man muss auch hier einfach zu viele Tasten drücken, bis man beim gewünschten Sender die Nummer XYZ anschauen kann. Wozu noch Pfeiltasten brauchen?

 

Aquarium (Youtube-Video)
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Meine absolute Lieblingsfunktion: Ein Aquarium fürs Wohnzimmer. Total… ähm… sinnvoll.

 

Helpcenter (Youtube-Video)
Hier findet man nicht etwa ein Handbuch, sondern einige technische Daten, die man überprüfen sollte und dem Support senden kann, falls mal die Box spuken sollte.

 

tl;dr – oder: Fazit

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Zum Fazit im Youtube-Video springen.

Einige Dinge sind toll, einige nerven total.

+ Optisch schönes Interface-Design
+ Stromsparendes, leises Gerät
+ Gute Senderauswahl
+ Aufnahmen auf eigene Speichermedien
+ Gute Spulmöglichkeiten
+ Unabhängigkeit von Internetanbietern

– Total unübersichtliches Interface, viel zu komplizierte Schritte
– Ein echter TV-Guide fehlt
– Senderreihenfolge nur im Web änderbar (wenn man Glück hat, klappts auch)
– Abstürze und Verzögerungen, wodurch man meint, noch gar nicht gedrückt zu haben (die Box ist etwas langsam)
– Nur 720p, kein 1080p
– Keine Serienaufnahmen
– Aufnahmen nur auf Box planbar

Die positiven und negativen Punkte halten sich für mich ungefähr die Waage.

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Open Air Lumnezia 2015 im Slow Motion Rückblick

Veröffentlicht am 31.07.2015 » Keine Kommentare » Kategorie: Film, Musik von Michael Eugster

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Es ist ein Open Air mit einer einzigartigen Bergkulisse, die ich so bis jetzt noch an keinem anderen Festival miterlebt habe. Zusammen mit Marina und Freunden besuchten wir auch dieses Jahr wieder das Open Air Lumnezia – für mich bereits zum vierten Mal.

Dieses Jahr kam zwar keine Kamera mit, aber das iPhone 6 hingegen schon. Das Smartphone besitzt bekanntermassen auch eine tolle Funktion: Slow Motion Videos. Ich habe ohne wirkliches Konzept ab und zu Schnappschüsse aus dem Festival eingefangen und kurz in einem «Slow Motion Rückblick» zusammengeschnitten. 240fps sind halt schon noch lässig. Enjoy!

Ansonsten so: Das Open Air Lumnezia 2015 im Textrückblick

Wir konnten dieses Jahr echt von Wetterglück sprechen. Regnete es am Anfahrts-Donnerstagmorgen noch, war um 15.30 Uhr beim Anstehen Sonne angesagt:

Ready fürs #oal15! @openairlumnezia @derfusel

Ein von Michael Eugster (@gsagt) gepostetes Foto am

So macht Open Air mehr Spass. Abgesehen von einem Regenschauer blieb es auch trocken. Nicht wie in anderen Jahren. Doch 2015 durfte man sich nicht beklagen. Es war aber auch so trocken, dass Grillieren auf dem Festivalgelände verboten war. Und solange man nicht einen unfreundlichen Mitarbeiter im Raclettestübli erwischte, kam es dann beim «Stützligrill» auf dem Festivalgelände (wo man seine eigene Bratware mitbringen konnte) auch richtig gut.

Meine musikalischen Höhepunkte waren Müslüm, Rotfront und Fettes Brot. Nicht so toll dieses Jahr waren die langen Warteschlagen an den Toiletten und das lange Anstehen am Einlass-Tag. Da könnte man gut wieder einen Tag weniger lange Festival machen, der Donnerstag hat’s nicht so gebracht.

Aber ansonsten muss ich einmal mehr sagen, dass das Open Air Lumnezia mein persönlicher Favorit der Festivals in der Schweiz ist. Wir kommen wieder.

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History of German Rap – Jan Böhmermann und Dendemann zeigen, wie’s geht!

Veröffentlicht am 29.05.2015 » Keine Kommentare » Kategorie: Film, Musik, rausgepickt von Michael Eugster

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Bild: Screenshot Youtube

Und schon wieder macht Jan Böhmermann der ganzen deutschen Fernsehwelt vor, wie Fernsehen gehen sollte. In Anlehnung an Jimmy Fallons «History of Rap» performen Dendemann und die Freie Radikale mit Jan Böhmermann die Geschichte des Deutschen Raps. 10 Minuten Ohrenschmaus und obendrauf noch ein genialer Schachzug mit der Implementierung eines Skype-Telefonats.

Einfach. E.P.I.S.C.H.! Aber schaut selber:

Ganz neben der Tatsache, dass Jan Böhmermann tatsächlich rappen kann (sonst hätte es nicht funktioniert) und die Studioband einen fetten Groove drauf hat: Das Video ist grossartig. Mir gefällt die Art, wie im neo magazin royale mit verschiedenen Videostilen und sogar Programmen wie Skype gearbeitet und gemixt wird. Eine «Skype-Session» mit Liveband verbinden. Grossartig.

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Shem Leupin bringt euch bei, wie vielfältig Kaffee wirklich ist

Veröffentlicht am 28.05.2015 » Keine Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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Foto: Noëlle Guidon, SRF Virus

Wer mich kennt, weiss, dass ich gerne guten Kaffee trinke. Begonnen hat es vor einiger Zeit mit einer Turmix, bis ich dann anschliessend bei Migg Frei eine alte Olympia Express Club gesehen habe. Der Fall war klar, ich musste mir diese Maschine genauer anschauen… und zu Hause aufstellen.

Wenn man eine solche Handhebel-Espressomaschine besitzt und eine Mühle daneben steht, die man stufenlos einstellen kann, weiss man, was man zu lernen hat. Den perfekten Espresso hinzukriegen. Dazu gehört auch, sich Kaffeewissen anzueignen, viel Koffein in Form von Kaffee zu sich zu nehmen und verschiedene Sorten, Mahlgrade, etc. mehr auszuprobieren. Und natürlich gehört es dann auch dazu, dass man mit Freunden darüber spricht und sie dazu bewegt, auch etwas auf den eigenen Kaffeekonsum zu achten. Es öffnen sich ganz andere Welten, wenn man denn möchte.

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Foto: Noëlle Guidon, SRF Virus

Shem Leupin, Kaffee-Nerd

Glück gehabt. Ich bin nicht der einzige, den man in Kaffee-Hinsicht als «Nerd» bezeichnen würde. Shem Leupin arbeitet als Kaffeeröster bei Stoll Kaffee in Zürich und ist dazu noch ehem. Barista-Schweizermeister. Er hat also die Nase noch ein ganzes Stück weiter vorne und kennt sich noch viel besser mit Kaffee aus als ich. Grund genug, dass SRF Virus für die Doku-Serie «Virus Voyage» ein Portrait von ihm realisierte. Dort erklärt er einige interessante Kaffee-Facts und auch, weshalb wir uns nicht zu sehr am italienischen Espresso orientieren sollten. Anschau-Befehl!

Mehr Videos und ein schönes Portrait von Shem findet ihr hier bei SRF Virus.

 

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Audioaufnahmen mit Zoom H4n

Veröffentlicht am 27.05.2015 » Keine Kommentare » Kategorie: Film, Musik, Review, Sponsored Post von Michael Eugster

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Zoom H4N

Wenn wir an unserer Schule Audioaufnahmen brauchen, dann ist meist ein Gerät in Reichweite. Es hat sich etabliert und bewährt – und zwar zu Recht. Die Rede ist vom Audiorecorder Zoom H4n. Ein Gerät, um welches man eigentlich fast nicht herumkommt, sobald man mit Audio arbeitet – oder mit Videoaufnahmen, die man mit besserer Geräuschkulisse haben muss.

Im Conrad-Webshop durfte ich mir das geliebte Teil dank der freundlichen Unterstützung von CupoNation bestellen – vielen Dank an dieser Stelle. CupoNation ist eine Gutschein-Plattform (ähnlich wie z.B. gutscheine4free), die es einem ermöglicht, bei Bestellungen wie meiner mit einem Conrad-Gutschein von Aktionen, und Rabatten zu profitieren. Ganz praktisch, wenn einem so zum Beispiel die Versandkosten geschenkt werden – gerade, wenn man sowieso bei diesem Shop bestellt.

Zoom H4N

Das Zoom H4n

Es ist klein, handlich, kommt in einer kleinen Plastikbox daher (damit das tolle Gerät auch nicht staubig wird) und bietet bereits ohne zusätzliches Zubehör tolle Funktionen / Hardware. Dank zwei mitgelieferten AA-Batterien kann man im Prinzip gleich nach dem Auspacken des Aufnahmegeräts loslegen.

Gerade für Umgebungsgeräusche, kleine Aufnahmen von Unplugged-Konzerten oder allgemein einer Atmosphäre an einem Ort, eignet sich das bereits eingebaute Mikrofon sehr gut. Genauer gesagt: Die beiden Mikrofone, die einem zusammen eine Stereoaufnahme erlauben.

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Quelle: Zoom.co.jp

Die beiden Mikrofone können gedreht werden, um einen weiteren Aufnahmewinkel zu erreichen. Was bei ersten Aufnahmen schnell auffällt: Da die Mikrofone logischerweise am Gehäuse festgemacht sind, sollte man es nicht gross bewegen, sondern am besten irgendwo hinlegen oder auf einem Stativ platzieren, um unerwünschte Störgeräusche zu verhindern.

Gute Software und Hardware

Wenn man sich den Preis (ca. CHF 200.–) des Aufnahmegeräts anschaut, hat man wohl bereits die richtige Wahl getroffen. SD-Karte rein, Aufnahme starten, los gehts. Je grösser die Speicherkarte, desto länger braucht der Recorder am Anfang, bis er aufstartet. Die Software bietet bereits einige tolle Dinge – unter anderem auch Einstellungen von verschiedenen Audioformate (WAV, MP3 in verschiedene Qualitätsstufen und Mono / Stereo). Um einfach weitere Punkte zu nennen: Vier Spuren gleichzeitig aufnehmen, Stimmgerät für Musiker, rudimentäre Bearbeitungsfunktionen, etc.

Die Bedienungsoberfläche würde wohl noch viel mehr bieten, schlussendlich brauche ich persönlich jedoch hauptsächlich einfache Audioaufnahmen in guter Qualität und ab und zu mal eine Mono-Aufnahme für Interviews. Gerade bei Interviews kommen die guten Anschlussmöglichkeiten des Zooms zum Spiel: Man kann bis zu zwei XLR (oder Klinken)-Kabel anschliessen und mit einem Kopfhörer live die Aufnahme mithören. Zusammen mit dem ersichtlichen Audiopegel auf dem Display gibt es so keine Überraschungen mehr, die man erst nach der Aufnahme entdeckt. Und: Wenn ein Interview mal länger dauern soll, kann man den sogenannten «Stamina-Modus» aktivieren, der einem bis zu 11 Stunden Aufnahmezeit bringen soll (sonst: 5h).

 

Fazit

Auch wenn bereits Nachfolgemodelle (H5 und H6) erschienen sind, die noch bessere Qualität und mehr Einstellungsmöglichkeiten bieten, ist das H4n wahrscheinlich in Bezug auf das Preis- / Leistungsverhältnis ungeschlagen. Die Software ist zwar ab und zu (bei Start) etwas langsam, aber während der Aufnahme sehr zuverlässig und frisst auch nicht viel Strom. Filmemacher können durch weiteres Zubehör wie ein Blitzschuhadpter, Windschutz oder ein Netzteil noch mehr mit diesem Ding erledigen. Externe Mikros können auch ganz einfach angeschlossen werden – und wer es ganz auf die Spitze treiben möchte, kann den Zoom via USB als Audiointerface brauchen. Das H4n ist ein Alleskönner, den man dank seiner geringen Grösse immer mitnehmen kann und bereits gute Soundqualität mit dem integrierten Mikrofon bietet.

Zoom H4N

Beispielsounds

So viel Text und so wenig Ton? Zeit für Beispiele. Ich habe zum Beispiel dieses Interview mit einem Zoom und einem externen Mikrofon aufgenommen und anschliessend nur noch kurz am Computer geschnitten, wenig gepegelt:

 

Noch Fragen? Kein Problem. Stellt sie mir einfach in den Kommentaren.

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Blind sein – Viele Fragen, Tommy Edisons Antworten

Veröffentlicht am 17.03.2015 » Keine Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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Bild: Screenshot aus einem Video von Tommy Edisons Youtube-Channel

Dank meiner Eltern hatte ich das Glück, mit einem wunderbaren blinden Menschen befreundet zu sein. Blind sein kann verschiedene Gründe haben. Es kann sein, dass man komplett blind geboren wurde oder aber anfangs noch mehr Augenlicht hatte und dieses immer mehr verliert. Durch diesen Freund kam ich schon früh mit diesem «Thema» in Berührung und lernte eine engagierte, sehr humorvolle, einfühlsame, sportliche und intelligente Person kennnen. Er kannte sich unglaublich gut in der klassischen Musik aus. Er konnte früher schon einmal Farben sehen. Doch zur Zeit, in welcher ich ihn kennenlernen durfte, beschrieb er seine Sehfähigkeit eher in Form von Helligkeitsabstufungen und grobe Umrisse.

Bei Tommy Edison aus den USA sieht das etwas anders aus. Er ist seit seiner Geburt blind und kennt somit auch keine Farben. Auf seinem Youtube-Channel beantwortet er typische Fragen, die man sich als sehende Person einer blinden Person häufig stellt. Es kommen Fragen/Videos wie «Wie beschreibst du Farben?» «Wie verwenden blinde Personen Noten und Münzen», «Wie träumen blinde Leute?», «Wie verwenden blinde Personen Computer»,… und noch vieles mehr. Jede Frage wird in kurzen und knackigen ~2 Minuten beantwortet und man kann beinahe nicht aufhören, die Videos zu schauen, gerade weil Tommy Edison auch sehr gerne mal Selbstironisch ist und auch mal die Frage beantwortet, ob Blinde malen können. Es lohnt sich, seinen Youtube-Channel einmal anzuschauen. Aber aufgepasst: Es könnte sein, dass das Abschalten schwierig sein wird.

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Endlich Humor, aber zeitgemäss: Neo Magazin Royale

Veröffentlicht am 15.02.2015 » Keine Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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Foto: Jonas Rogowski

Seit einiger Zeit freue ich mich jeden Donnerstagabend über den aktiven Download in meiner Podcast-App vom «neo magazin», seit diesem Jahr unter dem neuen Namen «Neo Magazin Royale».

Das «Neo Magazin Royale» mit Jan Böhmermann sieht sich als offizielle Neuinterpretation des «ZDF-Magazin mit Gerhard Löwenthal» und erst jetzt habe ich realisiert, woher seine bisherige Titelmelodie kam. Mittlerweile hat’s der olle Jan bereits ins Hauptprogramm vom ZDF und in ein neues Studio geschafft, haut seine Sendung jedoch immer noch zuerst ins Internet, bevors vor dem Fernseher flimmert. Seine allererste Sendung (und die Ankündigung davon) war schon toll und unter dem neuen Namen mit Zusatz royale gefällt mir alles auch immer noch sehr gut. Humor, wie er mir gefällt. Man nimmt sich selber und die anderen nicht immer ganz so ernst und Jan weiss es, die aktuellen Geschehnisse – egal ob im Web oder in der realen Welt – in ganze Kurzfilmformate oder gute Witze zu verwandeln. Ja, Jan, der kann das. Und der Sendungsbeginn im neuen Studio war schon recht legendär:

Ach, und man sollte sich die erste Sendung im neuen Studio echt mal anschauen, die komischen Vögel auf Facebook liken und als Podcast abonnieren. Warum? Weil Jan zusammen mit William Cohn – dem Mann mit der wohl grossartigsten rauchigen Stimme und den schönsten Pullovern – eine Show macht, in der er die Internetspuren seines Livepublikums genau anschaut, auf Social Media mit Humor reagiert, ganze Kurzfilme aus Youtube-Kommentaren dreht und… und… Ja. Vieles mehr. Ihr müsst einfach. Mir ganz egal, ob ihr wollt. Eine solche Sendung mit Formaten, die momentan noch niemand anders in dieser Form bringt.

 

Ach und P.S.: «Am Ende singen immer alle ein fröhliches Lied (auch die Bösewichte). Kurzum: ein toller Fernsehunterhaltungsspaß für die ganze Patchworkfamilie. Sieh’s mal neo!», meint die Facebook-Beschreibung.

Wenn sich berühmte Gebäude bewegen #ZHdK – Short Form Animation

Veröffentlicht am 02.12.2014 » Keine Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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Walking Styles

Darfs auch mal etwas trashig sein? In unserem letzten Animations-Modul mit After Effects an der Zürcher Hochschule der Künste realisierte ich einen Kurzfilm. Das Thema war mit «Moving House» vorgegeben und liess viel Spiel- und Interpretationsfreiraum für verrückte Ideen.

Ich interpretierte es auf meine Art, indem ich bekannten Gebäuden wie dem Eiffelturm, dem schiefen Turm von Pisa, dem Empire State Building, Parthenon oder dem Toni-Areal neues Leben einhauchte.

Et voilà:

Hinter den Kulissen sah es so aus, dass ich viele Stunden Arbeit mit Photoshop verbringen durfte. Die lieben Gebäude schnitten sich leider nicht von alleine aus. Zudem ist auch der Hintergrund meist ein total anderer, als ursprünglich auf dem Bild. Beim Eiffelturm musste ich gar zwei verschiedene Bilder zu einem vereinen, da er praktisch nie von oben bis unten ohne Bäume davor ersichtlich ist.

Es mag vielleicht nicht nach besonderer Animations- und Arbeitsleistung aussehen. Der Schein trügt jedoch. Das Ding war nämlich echt aufwändig. ;-)

Falls ihr noch etwas wissen möchtet, dürft ihr mich gerne in den Kommentaren darauf ansprechen.

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Was steht für «Gleichhelles Unbunt»? Berner im witzigen Wortratequiz.

Veröffentlicht am 27.10.2014 » Keine Kommentare » Kategorie: Film, Life von Michael Eugster

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In einem witzigen Video beantworten Berner Passanten – unter anderem der Stadtpräsident Tschäpät – witzige Fragen zu unmöglich komplizierten Fragen. Mit einfachen Antworten. Ich wüsste nicht, ob ich da eine Antwort gewüsst hätte… Ach und übrigens ein «gleichhelles Unbunt» ist: Weiss.

Genug des Textes, hier dier Clip:

Disclaimer: Dieser Beitrag ist gesponsert und erlaubt mir, beim den nächsten Blogbeiträgen mal wieder einen ausgezeichneten Cappuccino zu trinken. Oder die Domainkosten zu bezahlen.

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Hinter den Kulissen: Wenn ZFFDaily von Cast / Audiovisuelle Medien produziert wird

Veröffentlicht am 02.10.2014 » Keine Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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ZFFDaily

A: Was machst du eigentlich gerade?
Ich: Ich studiere an der Zürcher Hochschule der Künste, weisch dort im neuen Toni-Areal.
A: Aha. Du studierst also was mit Kunst?
Ich: Ähm. Der Studiengang heisst «Cast / Audiovisuelle Medien».
A: Ah. Okay.
A: Was ist das, Cast?

Genau so läuft meist ein Gespräch, wenn ich mal wieder zum gefühlten hundertausendsten Mal meinen Studiengang anderen Leuten erklären muss. Gewiffte Leser haben bemerkt: Die Antwort fehlt.

Nun, Cast / Audiovisuelle Medien ist (unter anderem), das WebTV des Zurich Film Festival zu betreiben und dabei die Verantwortung für Interviews, Recherche, Kamera, Schnitt, Regie, Distribution, Social Media Monitoring zu tragen. Oder besser: Diese Dinge auszuführen und die Verantwortung für die zeitnahe Durchführung gemäss Planung zu tragen. Oder so ähnlich.

Sprich: Wir sitzen vor dem Computer, schauen uns die Filme vom Festival an, recherchieren über die Studiogäste (Regisseure, Produzenten, Schauspieler), stehen hinter Kamera oder Bildmischer in der Regie, filmen an grünen Teppich bei den Stars, sind an den verschiedenen Veranstaltungsorten mit mehreren Kameras und Mikrofon ausgerüstet, schneiden das Filmmaterial und veröffentlichen es auf Youtube. Soweit alles klar? In Kurzform sieht’s dann so aus:

ZFFDaily
ZFFDaily
ZFFDaily
ZFFDaily
ZFFDaily Studio

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[Animierte Infografik] Velofahren in Zürich

Veröffentlicht am 06.08.2014 » 12 Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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Velofahren Stadt Zürich

200 Ebenen, viele Stunden Arbeit und ganz viel Statistik-Wissen vom Amt für Statistik der Stadt Zürich flossen in diese Infografik ein, welche in einem Modul an der ZHdK entstanden ist. Es war eine sehr interessante Arbeit mit After Effects, welche mir die Möglichkeiten, jedoch auch teilweise Grenzen des Programmes zeigte.

After Effects Velo

Genug Gerede. Ihr wollt wahrscheinlich sowieso nur den Video sehen. Hier kommt’s – unbedingt in HD anschauen!

Edit: Untertitel in «Hochdeutsch» ergänzt.

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Mittendrin und live dabei: Syn City aus dem Theater Neumarkt

Veröffentlicht am 09.04.2014 » Keine Kommentare » Kategorie: Film, Life von Michael Eugster

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Scheinbar niemals endende 35 Sekunden verstreichen. «Drei, zwei, eins… live», sagt mir mein Kameramann per Handzeichen. Wir streamen live aus dem Theater Neumarkt. Meine Nervosität vor der Kamera macht sich innerlich stark bemerkbar, die Anmoderation ist jedoch schnell geschafft. Noch kurz ein Portrait über «Das Helmi» und wir schalten schon bald live in den Theatersaal.

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Ungefähr so erlebte ich den gestrigen ersten Tag unserer Echtzeit-Übertragung des Theaterstücks. Nach intensiven Aufbauarbeiten vom Morgen bis kurz vor der Vorstellung, war die Anspannung gut spürbar. Und ich in meiner Rolle als Moderator des Livestreams spürte meinen Puls bis in die Finger. Noch kurz den Anfang proben, ein Sandwich essen und schon gehen die 90 Minuten los.

Nach meiner Anmoderation steige ich die Treppen hoch, setze mich an den Joystick der ferngesteuerten Pan-Tilt-Kamera. Die Regie – dieses Mal durch Cast-Studis aus dem Kanton Bern vertreten – zieht ihr Ding in einer Ruhe durch, dass ich kaum bemerke wie die Zeit vergeht. Und schon zeigte die Uhr «21.30», ich spreche eine kurze Abmoderation, verabschiede mich und unsere Vorstellung ist geschafft.

Livestream verpasst?

Schade eigentlich. Wir hätten uns gefreut, wenn du auch zugeschaut hättest. Du hast jedoch noch an zwei Abenden die Gelegenheit, das Theater live und kostenlos mitzuverfolgen. Schalte kurz vor 20 Uhr ein auf syncitylive.ch, chatte mit uns, twittere mit dem Hashtag #SynCity, like uns auf Facebook und schau unsere Videos auf Youtube an. Ich freue mich auf deine Rückmeldung!

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