Logo m_Blog Logo m_Blog

Regen- und Sonnentanz bei gutem Kaffee und Wein in Italien 2014

Veröffentlicht am 23.07.2014 » Keine Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

DSCF4873_b

Ende Juni 2014. Die Sonne brennt auf die Haut. Gut habe ich mich eingecrèmt und sitze unter einem Sonnenschirm. Sonst wäre wohl schon bald nichts mehr mit brauner Haut und mehr etwas mit roter Haut.

Es war erneut soweit. Meine Freundin, ich und ihre Eltern fuhren gemeinsam nach Italien. In der Schweiz zählten wir noch nicht wirklich warme Temperaturen, in Italien kletterte das Thermometer jedoch gut und gerne mal über 30° C. Ich lernte die Region rund um Montoro Superiore dieses Jahr mit anderen Augen kennen, denn dieses Jahr war ich glücklicherweise völlig gesund und glücklicherweise nicht von Kopfschmerzen geplagt (nicht wie letztes Jahr). Es lohnte sich, diesen Teil des Jahres gewählt zu haben, denn der Eintritt ins Strandbad und der Preis fürs Parking war halb so teuer wie derjenige in der Hauptsaison.

DSCF4846_b

Was sonst zu erwähnen gibt

… habe ich euch gleich unter die Bilder aus Italien geschrieben. Extra kurz, damit auch textscheue Besucher mit dem Beitrag zufrieden sind. ;-)

Die Amalfi-Küste ist immer wieder ein schöner Anblick. Man sieht sie ja häufig auf Postkarten mit den typischen Dörfchen, die an steilen Hängen aufgebaut wurden.

DSCF4886_b

DSCF4894_b

IMG_8799_b

In Italien kann’s auch mal regnen. Auch ne ganze Woche lang. Da war in der zweiten Woche nix mit Liegestuhl am Strand.

IMG_8678_b

IMG_8718_be

IMG_8808

Die napolitanischen Espresso-Kännchen von Bialetti sind mir ans Herz gewachsen. Wer’s richtig kann, bringt damit richtig guten Kaffee hin. Ich musste mir gleich eine Kanne für die Schweiz anschaffen.

espresso

Der italienische Espresso bleibt unschlagbar gut und kostet überall gerade mal einen Euro. Hallo Schweiz. Hier besteht Aufholbedarf.

Mein Pizza-Erlebnis in Italien hat eine positive Wendung genommen: Isst man die Pizza nämlich in der lokalen Pizzeria Rendez-vous, schmeckt’s einfach köstlich.

DCIM100GOPRO

Auch in Italien kann man köstliches Fleisch essen. Man muss einfach wissen, wo. Zum Beispiel in Salerno im La Botte Pazza. Dort hat’s uns sehr gut gefallen. Und zwar nicht nur, weil man sich den Wein kostenlos am Weinhahn nachfüllen konnte. Das Ambiente konnte mit der feinen Küche mithalten.

_MG_0225_b

_MG_0261_b

Wenn man täglich am Traumauto vorbeifährt, muss man (= meine Freundin) es kaufen. Der Fiat Nuova 500L von 1971 macht eine gute Falle!

_MG_0264_b

_MG_0271_b

_MG_0273_b

_MG_0202_b

_MG_0220_b

Ob der Hund der Auto-Garage so ruhig ist, weil er täglich feine Abgase und andere Dünste einatmet? Wir wissen’s nicht so genau… ;-)

DCIM100GOPRO

Touri-Tipp: In der Reggia di Caserta lohnt es sich, ein Fahrrad zu mieten. Kommt nach den hohen Eintrittspreisen sowieso nicht mehr darauf an. Zu Fuss schmerzen die Füsse nach einem kompletten Rundgang durch den langen Garten dann doch ein wenig, wenn man nicht die richtige Schuhe mitgenommen hat. Der Ausblick war jedoch wunderschön – übrigens alles mit dem iPhone fotografiert.

IMG_8753_b

IMG_8757_b

IMG_8763_b

IMG_8767_b

IMG_8775_b

IMG_8781_b

IMG_8783_b

Und wie es halt so ist, gehen die Ferien sowieso immer viel zu schnell vorbei. Immerhin gab’s noch einen Schnappschuss vom Sonnenaufgang.

DSCF4903_b

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Facetten von London und Erfahrung mit Airbnb

Veröffentlicht am 28.02.2014 » 2 Kommentare » Kategorie: Fotografie von Michael Eugster

ap_MG_0855

Manchmal soll man sich ja etwas gönnen. Aus diesem Grund gönnten wir – ich und meine Freundin – uns fünf Nächte in London. Nachdem wir letztes Jahr in Paris waren, besuchten wir diesen Frühling die Stadt London.

 

Dunkles Bier, Wochenmärkte und fritiertes Essen

In etwa so lässt sich unser Londonaufenthalt auch zusammenfassen. Aber das wäre etwas unfair. Denn London hat viel zu bieten. Mir hat mein erster Besuch dieser 8-Millionen-Stadt sehr gut gefallen. Die Touristen-Spots habe ich jetzt auch gesehen, die Einkaufsstrasse war jetzt nicht unbedingt mein Ding (oder Budget), die Stadt aber allemal eindrücklich. Die Architektur bietet so viel mehr, als das eher düstere Paris. Ich frage mich, weshalb Paris in Filmen immer so behimmelt wird, denn mir hat Paris von der Architektur und Mentalität nicht so zugesagt – für eine Woche ist’s okay, aber in Paris leben müsste ich nicht. In London könnte ich mir dies eher vorstellen.

Guiness

Obligatorisch für einen London-Besuch ist natürlich auch ein Guiness im Offenausschank. Schmeckt definitiv besser als Guiness in der Schweiz. Das Essen in London ist sehr international – die «traditionelle» Friteuse Küche bietet bekanntlich nicht viel, was man sich dem Gaumen wirklich antun möchte.

 

London ist (für mich)…

… für einen Madame Tussauds Besuch 30 Pounds hinblättern. Es war zwar eindrücklich, aber jetzt hab ich’s gesehen.

… bei einer älteren Dame über Airbnb ein günstiges Zimmer zu zwei zu buchen. Inklusive Schwarztee zum Morgenessen. Und viel Kitsch und Katzen. Ich kann’s wärmstens weiterempfehlen.

… an einer Bushaltestelle zu stehen und nicht zu wissen, wie man mit dem Bus zum Camden Market kommt. Und dann angesprochen zu werden, wo man hinmöchte – ein anderer Markt sein nämlich sowieso weniger kommerziell und wir können gleich mitkommen. Why not? Backyard Markets in der Old Truman Brewery.

… Bier zu bestellen und nach einem Ausweis gefragt zu werden. Tipp: Das nächste Mal den Reisepass mitnehmen, denn die ID kennen die Briten nicht als offizielles Dokument.

… beim lokalen Pub zu sitzen und verschiedene lokale Ale’s degustieren. Für mich bitte mit Kohlensäure, aber das geht ja anscheinend aufgrund des Brauverfahrens mit höherer Temperatur nicht, wie mir erklärt wurde.

… viele tolle Fotos schiessen, ab und zu das Objektiv wechseln. Stichwort Festbrennweite.

… Livemusik in einem Pub geniessen.

… nasses, kaltes Wetter. Und wenn nicht nass, dann windig und noch kälter. Vielleicht sehe ich London mal in einer wärmeren Jahreszeit wieder?

… im ältesten noch durchgehend seit Eröffnung im Betrieb gehaltenen Kino der UK «The Railway Man» zu schauen. Toller Film.

… erstaunlich viel guten Kaffee geniessen. Zum Beispiel im Nude Espresso.

… hilfsbereiten Einwohnern zu begegnen.

… in Cafès eher italienischsprechende Bedienungen zu erhalten, wenn man gerade mit seinem Englisch loslegen möchte.

… noch einen Tag vor dem Tube-Streik wieder abzureisen. Glück gehabt.

 

Bilder sprechen mehr als tausend Worte

Und darum hier eine Bilderauswahl. Wenn man’s anklickt, gibt’s das Ganze etwas grösser und mit Beschreibung.

 

 

ap_MG_0001

ap_MG_0972

ap_MG_0956

ap_MG_0954

ap_MG_0949

ap_MG_0948

ap_MG_0947

ap_MG_0945

ap_MG_0940

ap_MG_0932

ap_MG_0930

ap_MG_0921

ap_MG_0916

ap_MG_0907

ap_MG_0904

ap_MG_0891

ap_MG_0867

ap_MG_0846

ap_MG_0818

ap_MG_0806

ap_MG_0805

ap_MG_0755

ap_MG_0746

ap_MG_0623

ap_MG_0593

ap_MG_0570

ap_MG_0565

ap_MG_0556

ap_MG_0538

ap_MG_0524

ap_MG_0511

ap_MG_0421

ap_MG_0418

ap_MG_0388

ap_MG_0263

ap_MG_0251

ap_MG_0132

ap_MG_0120

ap_MG_0099

ap_MG_0086

ap_MG_0059

Schlagwörter: , , , , , ,

Einmal mehr grossartig: #AvatarDay 2014

Veröffentlicht am 18.11.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Fotografie von Michael Eugster

547874_450883401683149_292752007_n

Letztes Jahr war’s ein tolles Erlebnis und dieses Jahr machte es mindestens gleich viel Spass. Oder noch ein wenig mehr. Die Rede ist vom AvatarDay, intiiert von Barbara Hess.

Viele altbekannte Gesichter sind am Samstag, dem 16. November nach Bern ins Burreau Parterre gepilgert. Ich hatte Glück, ich und einige weitere waren früh dran und mussten noch nicht allzu lange in die Schlange stehen. Nach einem Abstecher in die Maske gings vor die Kamera.

Doch den grössten Teil haben wir wohl alle damit verbracht, miteinander zu sprechen, zu merken, dass man sich schon Ewigkeiten nicht mehr wirklich getroffen hat und gemerkt, hat, dass man dies öfter tun sollte. Schön wars. Und fein war das Buffet. Und gut das Burgdorfer Bier. Dankeschön!

Dieses Jahr hat es dank @Schnitzel übrigens auch meine gelbe Hose aufs Bild geschafft. Und er hat dafür gesorgt, dass der AvatarDay durch seinen Geburtstag eine fette Afterparty bekommen hat, vielen Dank für den unvergesslichen Abend!

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

#twalender 2014 – Schweizer Twitterer gestalten einen Kalender

Veröffentlicht am 17.11.2013 » 1 Kommentar » Kategorie: Fotografie, Review von Michael Eugster

#twalender 2014

Von Marcel und «Monah» initiert, gibt es den #twalender bereits seit 2011. Der Kalender kam damals in die erste Ausgabe und mit 2014 geht der #twalender in eine neue Runde.

Das Prinzip ist einfach: Twitterer reichen über flickr ihre Fotos ein, über ein Voting wird bestimmt, wer es in den gedruckten Kalender schafft. 12 Bilder haben es also in den #twalender, der neu im Postkartenformat erscheint, geschafft.

Schaut euch das tolle Teil doch auf twalender.ch an, kauft euch einen für gerade mal CHF 9.90 inkl. Porto und helft damit, dass der Kalender weiterhin bestehen kann und auch einmal schwarze Zahlen schreiben kann. Schnell, die Auflage ist limitiert auf 100 Stück!

Ich freue mich schon gross auf den Kalender, den mir Monah freundlicherweise bereitstellt. Dankeschön!

Schlagwörter: , , , , ,

Aus dem Land der besten Glacé und grossartigen Pasta: Italien 2013

Veröffentlicht am 09.10.2013 » 1 Kommentar » Kategorie: Fotografie, Life von Michael Eugster

IMG_1354

Jetzt, wo es schon langsam kalt und grau wird (im Fachjargon auch «Herbst» genannt), ist es höchste Zeit, dass ich über meine für mich eindrücklichen und schönen Ferien schreibe.

Am Sonntagvormittag, gleich nachdem die letzte Nacht vom Open Air Lumnezia überstanden war, hiess es für mich und meine Freundin: Ab nach Italien. Eine vielstündige Fahrt stand uns bevor – schon eine kleine Herausforderung für mich, wenn man bedenkt wie «viel» ich davor schlafen konnte und da ich den Führerschein erst eine Woche lang besass.

Die ungefähr zehnstündige Reise war problemlos überstanden und an italienische Autobahnverhältnisse und -geschwindigkeiten gewöhnt man sich.

Zusammengefasst waren dies zwei Wochen…
… mit der wohl besten Glacé der Welt.
… mit Strandbesuchen und Meerwasser mit Badewannentemperatur.
… zu Gast bei der italienischen Nonna – gehungert habe ich nie.
… in einem Land, wo ich der dortigen Sprache nicht mächtig war.
… froh um die beste fliessend Italiensch sprechende Freundin.
… OLIVEN. Und zwar nicht diejenigen, die man sich in der Schweiz so kauft. Besser.
… Pizza. Wobei mich beide Pizzen etwas enttäuscht haben. Anstatt knuspriger Teig erwartete mich eine Kartonkonsistenz.
… Wasser aus PET-Flaschen. Das fliessende Chlorwasser trinkt niemand freiwillig.
… Gas-betriebene Herdplatten, Heizung für Warmwasser
… mit wunderschöner Landschaft an der Amalfi-Küste.
… Hitze. Am Abend «kühlte» es jeweils so auf 30°C ab – im Haus. Mein Körper ist wohl nicht so ganz für solche Temperaturen geschaffen.
… Städte und Städtchen in italienischem Charme.
… mit eher schlechtem Schlaf. Sei es wegen der hohen Temperatur, wegen einem Feuerwerk in einer Sonntagsnacht oder den bellenden Hunden von einem Nachbarn. You get used to it.
… mit einer stets griffbereiter GoPro (Unterwasseraufnahmen!). Vielleicht gibts mal noch einen kleinen videomässigen Einblick.
… mal abseits vom Tourismus – günstig, mal mittendrin im touristischen – sackteuer!
… voller Eindrücke, die mir auch mal wieder unseren Lebensstandard in der Schweiz zeigte.
… Verkehrschaos. :D
… enge Strassen und viele Kurven an der Amalfiküste.

Zusammengefasst muss ich unbedingt wieder einmal in diese Region. Und am besten auch mal gesund, nicht mit einer ganzen Woche Kopfschmerzen und danach einer Woche mit viel nicht-fit-sein.

Hier nun noch eine kleine Auswahl an Fotos von unseren Ferien:

DSCF4478

DCIM100GOPRO

DSCF4229

DSCF4243

DSCF4244

DSCF4276

DSCF4287

DSCF4311

DSCF4327

DSCF4329

DSCF4383

DSCF4392

DSCF4395

IMG_1386

IMG_1439

IMG_1451

IMG_1455

DSCF4414

DSCF4450

DSCF4460

DSCF4476

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Einmal Meer Kroatien

Veröffentlicht am 15.08.2013 » 5 Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

Kroatien 2013 - Das Meer!

Fleissige Leser dieses Blogs mögen sich vielleicht noch erinnern: Vor ziemlich genau drei Jahren war ich bereits in Kroatien, so quasi das erste Mal. Da habe ich schon einiges überlebt.

Dieses Jahr ging es wieder mit einem Lager und ca. 20 anderen Jungs und Mädels aus den Kirchgemeinden Niederuzwil und Wattwil nach Kroatien. Die lange Busfahrt lohnte sich definitiv. Die kalte Schweiz wurde durch wärmstes Wetter und strahlendem Sonnenschein abgelöst.

Kroatien 2013 - Unsere Zeltstadt

Einmal mehr war es ein sehr erfrischendes Lager. Ich kam dieses Mal wieder als Hilfsleiter mit, was zwar etwas Verantwortung, aber trotzdem viel Freiraum und Spass bot.

Auf der Halbinsel Stoja genossen wir nämlich eine Woche lang Sonnenschein, wirklich kristallklares Meerwasser, die Sicht auf wilde Delfine gleich neben der Insel (und das nächste Mal habe ich auch meine Kamera wieder dabei, wenn die Tiere auftauchen). Wir gaben uns wieder den Kick beim Klippenspringen (die 9 Meter sehen beim ersten Sprung einfach echt hoch aus!), fuhren Speedboat und Jet Ski, genossen eine frische Lager-Küche, schnorchelten im Meer, spielten Volleyball, hörten und machten Musik, tranken am Abend ein Bierchen.

Kroatien 2013 - Klippenspringen

Kroatien 2013 - Briefkästen bei Stoja

Kroatien 2013 - Jet Ski fahren

Abgesehen von den Dingen, die ich oben beschrieben habe, besuchten wir natürlich Pula, das nächste Städtchen neben unserem Campingplatz. Dort kann man neben der Altstadt auch noch das recht gut erhaltene Amphitheater betrachten. Mir gefällts dort gut.

In Kroatien ist das Essen übrigens unglaublich günstig. Wir haben für 24 Leute Pizza und Getränke in einer Pizzeria umgerechnet für ca. CHF 230 genossen. Leider ist Kroatien ja nun EU Mitglied und wird bestimmt bald Kuna mit Euro ablösen. Dann heissts wohl «gute Preise, adee»…

Wie dem auch sei. Das Lager war vielfältig, die Spitäler Kroatiens habe ich nun definitiv gesehen, aber vom Meer, der Landschaft und diesem Lagergroove habe ich noch nicht genug. Gerne wieder!

Und: Das obligatorische Lagervideo folgt natürlich noch.

Kroatien 2013 - Pula

Kroatien 2013 - Pula

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

Reisen mit dem iPhone 5, iOS 6 und Apple Maps

Veröffentlicht am 10.12.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Apple, Fotografie, Reisen, Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

Es ist schon mehr als ein Monat vergangen, seitdem ich einen kleinen Railwaytrip in der Schweiz geniessen konnte. Ich war an mir noch unbekannten Orten und da sind technische Hilfsmittel im Idealfall schon sehr hilfsreich. Mein Hilfsmittel war in diesem Fall das iPhone 5, von Werk aus bestückt mit iOS 6 und entsprechend auch Apple Maps.

Schnappschüsse

Ouyeah! Mit dem iPhone 5 machte es bedeutend mehr Spass, einige Schnappschüsse von den Reisen einzufangen. Wenn ich meine Spiegelreflex-Kamera nicht zur Hand hatte oder nicht hervornehmen wollte, kam das iPhone zum Zug. Die Qualität der Kamera ist erstaunlich gut und Panoramafotos machen echt Spass!

Navigation

Ein leidiges Thema. Beim Reisen jedoch ein entscheidender Punkt, denn ich musste ja meine Jugendherberge finden, etc. Apple Maps war zum kotzen. Ich dachte, dass es nicht so schlecht sein konnte, aber die Navigation war während den Reisen einfach nicht brauchbar. Apple Maps fand Bushaltestellen nicht, Adressen existierten nicht und spezielle Orte fand man erst recht nicht. Glücklicherweise konnte ich über die Webanwendung von Google auf Google Maps zugreifen, wo ich dann die Orte fand, die ich suchte. Die Webanwendung an sich ist leider einfach nicht besonders benutzerfreundlich.

Schliesslich verwendete ich Google Maps in Kombination mit den genialen Guides von OffMaps (Open Street Map) und Apple Maps kam eher selten zum Zug. So funktionierte die Navigation mehr oder weniger. Mit der nativen Google Maps – Anwendung gings jedoch viel einfacher und flüssiger.

Update (13.12.12): Die offizielle Google-Maps-Anwendung ist im AppStore erschienen. Das Thema sollte sich damit erledigen, die Navigation ist wieder toll, wenn man diese App auf seinem iOS-Gerät installiert hat. Auf die Verbesserung von Apple Maps warten wir immer noch gespannt.

Akkulaufzeit

Wenn GPS gebraucht wird, sauft dies Akku wie blöd. Dazu brauchte ich meistens noch länger für die Navigation als mit Google Maps, was zu längerem Gebrauch vom GPS führte. So musste ich sparsam sein, um am Ende des Tages (oder Abends) noch ein wenig Akku zu haben, um die letzten Busverbindungen rauszusuchen. Ich warte ja immer noch auf ein Smartphone mit wirklich langer Akkulaufzeit und hoher Leistung. Bis dahin freue ich mich über Steckdosen im Zug und Ladegeräte in der Tasche.

Alles in allem

Überrascht es wohl nicht, dass ich auf die Google Maps – Anwendung im AppStore warte, da die von Haus aus mitgelieferte Navigation momentan schlicht unbrauchbar und das Kartenmaterial qualitativ schlechter ist. Die Akkulaufzeit leidet beim Reisen, bei schlechtem Empfang und beim Gebrauch von GPS ziemlich, man kann es sich für einen Tag trotzdem so einteilen, dass es reicht. Die Kamera lädt zu Schnappschüssen ein und macht auch mir Spass! Fürs Ideale Reisephone fehlt (wie allen anderen Smartphones) ein Akku, der wirklich lange durchhält und auch die gute Navigation. Die Aufgabe der Schnappschüsse erfüllt das aktuelle iPhone bravourös!

Schlagwörter: , , , , , , , ,

CHrailwaytrip – Wer Italienisch spricht, ist im Vorteil und Kunst mit Fenstern

Veröffentlicht am 21.10.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

Dies ist der letzte Teil aus meinen Berichten vom «CHrailwaytrip».

Another day, another Zmorgebuffet. Meine Zimmerkollegen sind bereits wieder über alle Berge, nachdem ich vom Zmorge mit Gesprächen und Tipps (notiere für mich: nächstes Mal das Dorf «Gandria» besuchen) von einer in Lugano aufgewachsener Mutter mit Kind meine sieben Sachen packe. Ich wundere mich über den langen Satz gerade eben, äh, ja. Heute steht auf jeden Fall einmal Kultur auf dem Programm.

Bei meinen Schlendertouren durch Lugano habe ich bereits das «museo cantonale d’art» entdeckt und genau dorthin wollte ich nun. Unter dem Slogan «Ein Fenster zur Welt» werden Gemälde und andere Kunstwerke zum Thema «Fenster» ausgestellt. Der zweite Teil der Ausstellung befindet sich in einem anderen Museum und musste ich mir ja fast beide Teile anschauen. Es gab viel zu sehen (nix zu fotografieren, da nicht erlaubt) und es war wirklich inspirierend!

Nach einem Abstecher ins Restaurant «Mary» muss ich eines noch geschrieben haben. Italienisch sprechen zu können, ist echt toll. Denn hier in Lugano ist zwar alles mal etwas Englisch benannt, jedoch spricht man hier häufig weder Deutsch, noch Schweizerdeutsch, noch Französisch, noch Englisch, sondern nur Italienisch. Irgendwie ironisch für eine Stadt, die grösstenteils vom Tourismus lebt, nicht?

Genug genörgelt jetzt, die Sonne hat mich ja doch noch reich beschenkt und beim Abstecher zum Park fand ich doch tatsächlich leckere Glacé in der kleinen Bude “La Gelateria” und wurde prompt von einer charmanten schweizerdeutschsprechenden Luganerin bedient. Zweisprachig sollte man aufwachsen.

Der Abend naht bekanntlich immer schnell genug und so nahte auch meine Heimreise, zu der ich mich mindestens so spontan entschieden habe wie zu diesem #CHrailwaytrip. Schön wars, Lugano. Ich habe viele Fotos von dir gemacht. Schön wars, einfach mal einzusteigen und loszufahren. Mach ich mal wieder. Kann man ja auch einfach mal an einem Wochende machen.

Und noch was: Danke SBB für die Steckdosen. Danke Gott für den Kaffee und sag Petrus einen Gruss fürs gute Wetter. Danke euch fürs Lesen, auch wenn ich von einer Zeitform zur anderen gehüpft bin.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

CHrailwaytrip – Viel Ramsch in Luino und Apéretif im Süden

Veröffentlicht am 20.10.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

Dies ist der vierte Teil aus meinen Berichten vom «CHrailwaytrip».

Wer reist, der lernt ja bekanntlich auch fürs Leben. So wars auch bei mir.

Zuerst lernte ich jedoch einmal, wie es in der Jugi von Lugano am Morgen abläuft. Eine typische Tessiner-Grossmami (stellt sie euch ruhig bildich und auch akkustisch vor, also quasi audiovisuell) begrüsst mich mit einem «Buongiorno» und fragt mich «Was wolle sie su trinke, eine Cafè oder eine Tee?» (bitte das «r» jeweils so richtig schön rollen beim Nachsprechen). Ich muss etwas schmunzeln, denn clichéhafter könnte die Situation im Esssaal kaum sein und bestelle mir «eine Cafè», lausche die klassische Musik und wundere mich, dass ich einer der ersten hier bin und alle beinahe zu flüstern scheinen. Normalerweise kennt man es aus Cafés, dass eine Kellnerin das Geschirr weg räumt oder man das Geschirr maximal bis zu einem Geschirrwagen trägt. Zuhause ist es selbstverständlich, die benutzten Tassen und Teller in den Geschirrspüler zu stellen. In der Jugi von Lugano findet man eine Mischform aus beidem: Hier ist es so, dass man seine Geschirr nach dem Essen zur Küche trägt und abtrocknet (nicht alle hatten den Anstand dazu).

Heute stand bei mir der Markt von Luino (Italien) auf dem Programm. Man müsse das mal gesehen haben, hat man mir gesagt. Man hat mir jedoch nicht gesagt, dass das Wort Pünktlichkeit bei den Busfahrern von Lugano auch mehr ein Witz untereinander, als was anderes ist, aber man macht ja gerne zusätzlich etwas Sport, um zum Bähnchen nach Ponte Tresa gelangen. Eine Postautofahrt von ebendiesem Dorf später treffe ich in Luino (Italien – oder soll ich doch schon eher «CH» schreiben?) und staune nicht schlecht, als ich den langgezogenen Markt sehe. Was ich noch nicht gesehen habe, ist dass der Markt bedeutend länger als nur ein Teil der Strasse ist.

Taschen, Hosen, Jacken, Schuhe, Schirme, Unterwäsche, Hüte, Taschen, Taschen, Schuhe, Röcke und natürlich überall «Ich mache dir good price!». Nach 10 Minuten habe ich die gefälschte Ware langsam gesehen und einem Händler, der 30 Euro für ne Tasche wollte klargemacht, dass ich dafür nicht so viel bezahle und später wieder komme.

Etwas später, ein älterer Herr an einem Stand mit «sexy Unterwäsche» sagt zu seiner Frau: «Lug mol, das wär doch no öppis für diich!» Schweizerdeutsch scheint hier sowieso mehr gesprochen zu werden als sonst was. An den Ständen höre ich Wortfetzen aus schlechtem Englisch, Französisch, Deutsch und sehr selten auch mal italienisch. Irgendwann hatte ich genug vom Salamiprobieren, meine Tasche habe ich für 20 Euro gekriegt und für einen Apfel einen Euro bezahlt. Viel mehr Ramsch habe ich mir nicht gekauft. Den Markt habe ich gesehen und die Verkäufer, die Kindern an der Bushaltestelle Laser mit Taschenlampe für fünf Euro verkaufen wollen sind auch nicht mehr soo witzig.

Witzig wäre ein Kurzfilm darüber gewesen, wie Michi zu Fuss zur Talstation der Standseinbahn auf den Monte Brè läuft, dabei die Distanzen unterschätzt und trotzdem noch in die Migros mit der gemütlichen Bedienung gehen muss. Der Aufwand lohnt sich. Nach Busfahrt mit stickiger Luft und viel Schweizerdeutsch erwartet mich eine tolle und windige Aussicht auf den Lago Maggiore, einene Kappelle mit erstaunlicher Akkustik und einige geschlossene Restaurants.

Das Nachtleben Luganos fühlte sich an diesem Mittwochabend belebter an als noch am Vorabend. Und auch wenn mein Mix der verschiedenen Zeitformen eine wahre Katastrophe ist, habe ich dann einen Ort gefunden, wo es mir gemütlich schien. Endlich einmal etwas anderes als Heineken-Bier! Die Bar «Caruso» scheint meinen Feierabend zu versüssen. «Menabrea» nennt es sich und es kommt aus Italien. Ich lerne gerade vom Tischnachbarn, dass der Snack, der mir gerade serviert wurde, hier im Süden zu gewissen Zeiten gratis zum Getränk serviert wird. Hab ich nicht gewusst, aber trifft sich gut und schmeckt. Ich soll übrigens mal bei der Bar «Milk» vorbeischauen. Machnwiadoch, net woa. Danach noch einige Fotos in der Nacht und ab auf den Bus.

In «meinem» Zimmer sind nun plötzlich vier Leute – keiner spricht Deutsch, Französisch oder Englisch. Jänu, ich sage etwas wie «Gute Nacht» und lösche das Licht.

In diesem Sinne: Ciao! (Italienisch)

Schlagwörter: , , , , , , , ,

CHrailwaytrip – Im Westen einges Neues und im Süden nicht so warm

Veröffentlicht am 19.10.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

Dies ist der dritte Teil aus meinen Berichten vom «CHrailwaytrip».

Die Idee: Das GA auch mal nutzen, wenn man’s schon hat. Der Weg: Von Jugi zu Jugi – spontan. Der Zeitrahmen: maximal eine Woche.

Dies waren mal die Grundlagen für meinen «CHrailwaytrip». Einfach mal drauflosreisen, alleine und unabhängig. Über meine Reise über Lausanne nach Montreux habe ich ja bereits was gebloggt. Die Reise war damit natürlich noch nicht beendet.

Montreux, Dienstagmorgen. Ich wache früh genug auf, um weder den Tag noch das Früstücksbuffet zu verpassen. Gemeinsam mit meinem Zimmerkollegen Filip esse ich mich satt. Am Abend zuvor habe ich mich entschieden, nach Lugano zu fahren und dorthin telefoniert; es hat noch Platz in der Jugi. Filip arbeitet heute bei einem potentiellen zukünftigen Arbeitsgeber in Montreux, also trennen sich unsere Wege nach meinem Check-Out.

Montreux wollte von mir noch bei Tag entdeckt werden und es ist ein wirklich schönes Städtchen. Den Jazz vergroovets zwar irgendwie, wenn nicht gerade das Montreux Jazz Festival ist, denn viele Spuren von Musik habe ich nicht gefunden und ein Reichtum an Museen ist auch eher in Lausanne zu finden anstatt in Montreux. Nichtsdestotrotzz hat es mir dort gefallen und im Ortsmuseum konnte ich mich (mehr oder weniger) schlau machen über die Region.

Es ist Mittag, der Zugfährt ein und ich Richtung Süden. Nächste Destination Lugano. Die fünfstündige Zugfahrt und mein Buch fanden irgendwann ein Ende und so fand ich mich am frühem Abend in einem kühlen Lugano wieder. Irgendwann verstand ich dann auch, welchen Bus ich nehmen musste, um zur Jugendherberge zu gelangen.

Schon bald trug ich gelbe Hosen, fand mich im grossrn Fünferzimmer zurecht und trug meine (irgendwie definitiv zu kleine) Umhängetasche. Quasi voll integriert, denn sonst erkennt man den typischen Tourist ja am Rucksack, der «Dächlichappe» und der Kamera auf dem Wohlstandsranzen baumelnd. Mein Ziel war ja nicht, in diese Richtung aufzufallen.

Das Nachtleben an einem Dienstagabend ist in Lugano für einen Neuankömmling ungefähr so aufregend wie ein Sack Reis in China: gar nicht. Man sieht wenig Junge Leute, Clubs sind geschlossen und eine gute Bar muss man mit Apple Maps erst mal finden.

Weitere Erkenntnisse des Dienstag-Abends: Viele Bars schenken kein Bier aus, dafür erhält man etwas namens “Heineken” und bezahlt dann natürlich doppelt so viel wie in einem normalen “Spunten”. Es läuft nicht viel, dank Wind jedoch wenigstens mal die Nase. Ein Seeufer eignet sich tiptop für einige Fotos.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

CHrailwaytrip – Tag 4: Lugano

Veröffentlicht am 18.10.2012 » 2 Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

Dies ist der zweite Teil aus meinen Berichten vom «CHrailwaytrip».

Ich melde mich aus Lugano. Italienisch sollte man können, muss man aber nicht unbedingt. Ich berichte euch später noch etwas ausführlicher von dieser Region, jetzt mache ich mich jedoch nach einem reichhaltigen Frühstück auf nach Lugano. Heute ist etwas Kultur angesagt. Und Spontaneität!

Der Süden grüsst,

Michi

Schlagwörter: , , , ,

CHrailwaytrip – Tag 1: Lausanne und Montreux

Veröffentlicht am 15.10.2012 » 1 Kommentar » Kategorie: Fotografie, Life, Reisen von Michael Eugster

Dies ist der erste Teil aus meinen Berichten vom «CHrailwaytrip».

Was macht man, wenn man mal ne Woche Ferien hat? Vor dieser Entscheidung stand ich letzte Woche und schon bald war die Entscheidung gefasst: Ich mache eine Art Roadtrip mit dem Zug durch die ganze (oder halbe) Schweiz!

Gestern (Sonntag) buchte ich spät abends noch meine erste Jugendherberge. Erste Destination: Montreux. Da Lausanne auch gleich auf dem Weg liegt, musste diese Westschweizer Stadt natürlich auch noch besucht werden.

Uzwil, 9.30 Uhr. Etwas ausser Atem setze ich mich in den Doppelstöcker und öffne mir erst einmal etwas Koffein aus der Flasche (fritz-kola, gekühlt im WG-Kühlschrank). Soweit alles ruhig, da kann man gut einige Seiten in einem Buch lesen. Die Reise darf beginnen!

Irgendwo, ohne Vorwarnung. Eine Familie steigt ein und beschlagnahmt die freien Plätze im bisher ruhigen Zweierabteil. Der Vater versucht seine zwei «Goofen» mit: «So, fertig umeturnet, jetzt isch aber Fürobe! De Maa hets auso sicher nid gärn wenner euri Bei am Chnüü het.» Ergebnis: Kreischende, noch heftiger turnende Jungs. Ich kann mich irgendwie nicht mehr so recht auf die neue The Big Bang Theory Episode konzentrieren.

Bern, so vor Mittag. Die Familie steigt aus. Halleluja!

Fribourg uuuund dann um 12.40 Uhr: Lausanne. Ich checke mal mit foursquare in neue Gebiete ein und frage mich, wo die Erinnerungen an die Stadt aus dem Sek-Lager geblieben sind (Edit: gerade wurde ich hingewiesen, dass das Lager in Neuchâtel war – logisch sind da keine Erinnerungen :D). Apple Maps ist da ehrlich gesagt auch nicht so der Bringer und irgendwie finde ich den nächsten Starbucks trotzdem. Ich fitnesse mich den Hügel auf einer altstadtähnlicher Strasse hoch und geniesse meine nächste Ration Koffeein mit Kalorien.

Irgendwie fühle ich mich schon etwas blöd, in einem Starbucks zu sitzen. Also geht’s auf zur nächsten Metro (ja, Lausanne hat ne Metro!) zum Seeufer. Ich geniesse die frische Luft und gewöhne mich allmählich daran, dass hier Französisch gesprochen wird.

Irgendwann zieht es mich weiter, so dass ich nach kurzer Zug und Busfahrt in Montreux ankomme und auch die Jugendherberge finde. Einchecken kann man hier aber erst um 17.00 Uhr, also setze ich mich ans Ufer vom Lac Lemon und esse mal was.

17.30 oder so. Eingecheckt, Bett bezogen, Zimmerkollege kennengelernt. Er heisst Philipp und ist Grafik-Designer aus München. Man entschliesst sich, gemeinsam noch Montreux unsicher zu machen und geniesst die Uferpromenade, macht ein 0815-Touristenfoto vor der Freddy Mercury Statue, schaut sich die Altstadt in der Nacht an, eine Bar von innen.

23.54, wieder in der Jugendherberge, müde, Blogbeitrag fertig, gute Nacht!

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,