1’095 Tage in der Blogosphäre – 3 Jahre mit Herz und Blut

Geschrieben am 20.12.2011 um 8:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein, Life.

Es ist schon fast unglaublich. Was einmal einfach so aus einer Idee «aus dem Bauch heraus» entstand, wurde zu einem Blog. Da feierte man das erste, das zweite Jubiläum, präsentierte gar seine Maturaarbeit unter dem Titel «bloggerfilm» vor grossem Publikum und jetzt habe ich 18 und der Blog auch schon 3 Jahre auf dem Buckel. Ich bin nicht mehr Kantischüler, sondern bin Praktikant als Videojournalist.

In meinem Leben hat sich in den letzten Jahren so viel geändert, dass ich gar nicht wüsste, wo ich beginnen sollte. Ich habe etwas weniger gebloggt. Weniger applelastig, weniger Technews (kann man ja eh überall lesen) und mehr Eindrücke, Erfahrungen, Tipps, Perlen und so. Mehr ich. Dass das dies auf Anklang stösst, zeigen meine Besucherzahlen, die sich trotz weniger Beiträge immer in einem schönen Bereich mit leichter Tendenz nach oben bewegen.

Und so verzichte ich für ein Mal auf einen Jahresrückblick, auf die achsotollen Wünsche für die kommenden «Festtage» (für viele eher Stresstage) und auf einen tollen philosophischen Spruch am Schluss. Aber wer wissen möchte, was denn in der Welt so bedeutendes passiert ist gegooglet wurde, der soll doch einfach mal auf der tollen Seite «Google Zeitgeist» vorbeischauen (nebenbei: ganz ohne Flash, dafür mit viel HTML5).

Stay hungry, stay foolish. (Oh, ich habs doch getan. Aber der Spruch stammt von Steve Jobs.)

Musikalische Entdeckungen als Videojournalist

Geschrieben am 19.09.2011 um 16:55 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Film, Life, Musik.

Videojournalist am jazzin
Bild: Mario Fuchs

Am vergangenen Wochenende hatte ich als Videojournalist bei der dfmeda die Aufgabe, am «jazzin» zu filmen und darüber zu berichten. Ich konnte mir anfangs überhaupt nicht vorstellen, was mich an diesem Flawiler Jazz-Festival erwartet. Ich stellte mir komplizierte Jazz-Musik vor, die man nur gut findet, wenn man selber Jazz studiert hat. Es kam anders. Soulig-jazzig mit einer Spur Funk klangen die Frauen von «X-Elle». Die grosse Überraschung war dann aber die 17-jährige Laura Boldo, die zusammen mit der Band «off&out» auf der Bühne stand. Der ganze Saal reagierte schon nach dem ersten Song begeistert mit Applaus, denn die erstaunliche Stimme überzeugte durchs ganze Programm. Hier mein Beitrag zum Abend vom «jazzin»:

Am Nachmittag davor machte uns die Band «Firehouse Brass» aus Zürich den New Orleans Jazz schmackhaft. In ihren roten Jacken fielen sie natürlich sofort auf und liessen einige Besucher vom jazzin begeistert mittanzen.


Bild: Mario Fuchs

Auch hier machte ich einen kurzen Zusammenschnitt für die Internetplattform fürstenlandTV.

Ich konnte an diesen Tagen also regelrecht erleben, was echte, gute Musik ist. Die Musiker beherrschten ihr «Handwerk» perfekt und als Musikliebhaber konnte ich trotz der Arbeit die Musik etwas geniessen.

Das sind Momente, wo ich meinen Job liebe!

Signatur

ERUGF – von Leuten, die man vielleicht nicht versteht, wenn man nicht dabei ist

Geschrieben am 01.08.2011 um 19:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life, Reisen, WWW.

Wie kann es sein, dass 100 Gratis-Tickets für einen Event unter dem Namen «ERUGF» (Eidgenössisches Raclette- und Grillfestival der Schweizer Blogger und Twitterer) innerhalb von 10 Stunden vollkommen weg sind?

Twitterer und Blogger kann jeder werden. Innerhalb von wenigen Minuten. Unter den verschiedenen Mitgliedern entwicklen sich Sprüche mit Kultstatus, man lernt sich kennen. Warum also nicht auch im echten Leben? Dass wir alle etwas verrückt sind, beweist, dass wir alle mit unseren Smartphones unterwegs sind und regelmässig etwas belangloses oder nichtbelangloses in die Welt des Internets pusten. Und nein, was wir gerade essen, interessiert kein Schwein. Ob wir gerade nach Hause gehen oder auf der Kloschüssel sitzen? Auch nicht. Die Unterhaltung und der Mehrwert durchs Lesen der Tweets, das ist der Hauptpunkt, warum man bei Twitter ist.

Doch Twitter und Blogs verbinden auch sehr stark! So kommt es, dass diese Schweizer «Szene» sich langsam aber sicher etwas kennt und stetig wächst und wächst. So werden auch Events wie das ERUGF möglich. David Worni, eher bekannt als @dworni, hat mit diesem Anlass sein Organisationstalent bewiesen und die vielen Sponsoren und freiwilligen Helfer haben einen tollen Gratisanlass für uns ermöglicht. DANKE!

Ich fuhr also am Morgen ab nach Bern, traf mich dort mit Dave (@fossil12) und genoss zusammen mit Daniel (@indero) eine etwas andere Berner Stadtführung mit dem Führer Guide Stephan (@LiFrT). Anschliessend wurde auf dem Gelände des mediaparx mit insgesamt 94 Twitterern / Bloggern gefeiert. Wie es der Name sagt wurden neben vielen anregenden Gesprächen Raclette und Fleisch genossen, dazu viele Beilagen, Bier, Dessert, Energy Drink, Wasser,… und einiges mehr!

Um Wiederholung wird gebeten! ;-) Vielen Dank noch einmal für all die netten Gespräche, fürs Wiedersehen, fürs Stadtführen, für die Unterhaltung im Zug, fürs Organisieren und so!


Bild: Michael Schmid (@Schnitzel)


Bild von mir selber; Stadtführung Bern.


Bild von mir selber; Stadtführung Bern.


Bild von mir selber; Stadtführung Bern.

Von der hohen See zum ERUGF

Geschrieben am 31.07.2011 um 10:25 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.

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Ganz unter dem Motto “chame mache” fahre ich heute an das sogenannte ERUGF oder ausgeschrieben “Eidgenössisches Raclette- und Grillfest der Schweizer Blogger und Twitterer. Ich hatte noch nicht einmal Zeit, euch etwas von meinem Sommerlager in Holland zu erzählen, wo wir mit 30 Leuten auf einem Segelschifff durch die Weltgeschichte schifften.

Doch ich werde euch schon bald einige Impressionen hier im Blog vorstellen und auch das ERUGF etwas näher bringen.

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Fahrt nach Bern – mit Rolling Shutter Effekt.

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Von den Eiswüsten der Mathematik und mehr – Unser Rückblick an der Maturafeier

Geschrieben am 11.07.2011 um 9:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life, Poetext, rausgepickt.


Bild von Simon Eugster: Michael Eugster (ich) und Marina Niedermann im Stadtsaal Wil

Während den letzten vier Jahren war vor allem eines angesagt für den ganzen goldenen Jahrgang: Schule. An der Kanti Wil kämpften wir uns durch die Schulzeit an die Matura ran. Ich, Marina Niedermann und Mirjam Aschwanden haben zu diesem Anlass Ideen gesammelt und daraus einen humoristischen Rückblick der Kantijahre gemacht.

Neben dem vielen Lob, das wir gleich nach der Feier erhalten haben, wurde ich mehrmals darauf angesprochen, ob man die Rede später nochmals nachlesen könne. Das kann man selbstverständlich und aus diesem Grund stelle ich hier die PDF-Datei unserer Rede zum Download zur Verfügung. Lest euch durch die verschiedensten Höhlenlabyrinthe der Physik zum Piz Vormatura durch und einiges mehr.

Doch lest selber – und zwar in unserer schönsten Sprache, die man überhaupt sprechen kann:


Download Rückblick Maturafeier