Hallo! Willkommen auf dem neuen Server. Möglicherweise ist hier noch nicht alles ganz übertragen, aber das kommt alles noch!
Darum siehst du hier vielleicht auch noch nicht alle Beiträge und noch nicht alle Kommentare, ich werde jedoch so schnell als möglich alles auf den neusten Stand bringen!

abseits und nah am Alltag – vom Apple iPhone über Wetter bis zum Zürcherapfel

Archiv der Kategorie 'Life'

Twitter verbindet

Dienstag, Juni 29th, 2010

Ihr kennt bestimmt das Vorurteil des twitternden Nerds, der bloss stundenlang vor seiner Flimmerkiste hockt und sonst nichts anderes tut. Ausser vielleicht etwas essen, schlafen oder so ähnlich. Der Pizzadienst bringt die warme Mahlzeit ja schliesslich bis nach Hause.

Doch es geht auch anders, denn Twitter kann verbinden. Das sah man am #go2leu2606, wo natürlich auch Blogs eine wichtige Rolle gespielt haben. So hat @werkarniggel am längsten Tag dieses Monats, nämlich am Montag des 21. Junis in die Welt hinausgewittert, dass sie gerne Postkarten versendet. So habe ich mich natürlich gemeldet und prompt am 24. eine Postkarte erhalten:

Da kann man nur sagen: Wow! Danke an @werkarniggel! Und Twitter ist eben doch eine tolle Plattform, ganz unbestritten (auch wenn ich vor einiger Zeit noch nicht so ganz wusste, wofür twitter zu gebrauchen ist).

Twittergrillaare

Sonntag, Juni 27th, 2010

So, zweiter Teil:


Unzertrennbar: Leu & BloggingTom mit Frau

Ich habe schon lange nicht mehr so viele motiverte, nette Menschen kennengelernt, wie am go2leu2606 von Christian. Vielen Leuten, die ich sonst nur als Avatar auf Twitter gesehen habe, habe ich die Hand geschüttelt und einige Worte ausgetauscht, nachdem wir drei spannende Referate geniessen konnten.

Spontan war Christian (?) bereit, noch eine kleine Stadttour zu machen, denn einige, die anwesend waren, sind nicht jeden Tag in Bern (bei mir liegt Bern ja auch nicht gerade «am Weg»).

Geplant war eine halbe Stunde, aber wir waren in Bern, darum ging es halt etwa 3 mal länger – aber es hat sich gelohnt. Es wurde viel diskutiert, neue Bekanntschaften geschlossen, fotografiert, getweetet, übers iPhone, Android und die Welt philosphiert. Wir hatten sogar das Glück, einen jungen Bären beim Bärengraben zu sehen.

Grill, Salat, Bier, Glacé, Wein, iPhone, HTC und viele tolle Gespräche
Hungrig kamen wir auf der Dachterasse von Leu an und niemand kam dabei zu kurz. Wir wurden begrillt mit Fleisch von Bell (dank @kusito auch gut gebraten und essbar), man konnte mit Bier, Wein, Wasser, etc. anstossen und später gab es noch die wunderbare Glacé von @WorldofFineFood. Nicht zu vergessen natürlich die verschiedenen Salate (z.B. der Trashgolfnudelsalat von @dworni) – mhjammy!

Worüber quatschte man mit anderen? Man kann es eigentlich ohne weiteres als Info- und Erfahrungsaustausch zum Thema Twitter, Facebook und Blogs bezeichnen. Auch ein beliebtes Thema natürlich iPhone, iPad (ich durfte heute zum ersten Mal eines von @schnitzel86 bewundern), Android, Google, Apple, Microsoft oder Nokia.
Die Verrückten, Badehosenbesitzenden unter uns stürzten sich in die ungefähr 16° Grädige Aare und kamen anschliessend gerne nochmals zum Grillen auf die Dachterasse.

Ein toller Tag, viele tolle Menschen, alle mit ähnlichen Interessen, praktisch alle entweder mit iPhone oder HTC-Handy ausgestattet und allesamt sympatisch und aufgestellt! Und da soll mal jemand sagen, wir Blogger seien ein Volk, das nur vor dem Bildschirm rumgammelt.

Doch dies ist auch nur dank der tollen Organisation von Christian Leu möglich und den vielen Leuten, die an diesen Anlass gekommen sind. Danke! Es war toll mit euch!

iPhoneradiojournalismus

Samstag, Juni 26th, 2010


This Born und Alexander Sautter am go2leu2606

Da es einiges zu berichten gibt, spalte ich den Bericht in zwei Beiträge, den Morgen könnt ihr bereits jetzt hier nachlesen, der Bericht zum Rest folgt natürlich noch.

Journalismus, wie funktioniert das? Dies war die Frage, die als Hauptthema für diesen Morgen gestellt wurde. Gar nicht so einfach zu beantworten, auch für Leute, die mittendrinn sind.

Einige Personen haben sich eingesammelt in der Wohnung von «Löi» und nach einer Ration Kaffe und Gipfeli ging es dann auch schon los. Gestartet hat Peter Hogenkamp, der uns via Skype viele interessante Dinge dazu erzählt, warum er Leiter von NZZ Digitale Medien wurde und uns auch einen Einblick in seine aktuelle Situation gab. Man erfahrte dabei viele Dinge, teilweis auch mit dem Kommentar «dies bitte nicht twittern ;-)».

Matthias Born von der Berner Zeitung war der nächste Referent, der uns von A-Z Dinge erzählte, die die Berner Zeitung und seinen Arbeitsplatz betreffen. Ich staunte einige Male, wie komplex die ganze Sache doch ist und man sich doch gerne die ganze Sache bei Zeitungen etwas leichter und weniger komplex vorstellt. Da wir natürlich eine ganze Gruppe Geeks waren, ging er (wie auch die anderen beiden Referenten) auch immer auf aktuelle Themen, wie iPhone / iPad Apps, ePaper oder Paidcontent ein. Es ist anders, wenn man einmal auch die Seite der Journalisten selber sieht.

Alexander Sautter vom Schweizer Radio DRS war der Referent, der als Abschluss seinen Alltag auch noch vorstellte. Auch hier kann ich ohne weiteres «Wow!» sagen. Ich weiss selber ein bisschen, wie aufwändig Audioarbeiten sein können, aber man unterschätzt schlussendlich den Aufwand, der hinter einem Radiobeitrag steckt – Recherchen, Interviews, Gespräche, Mails, Aufnahmen und Cuts, Zeitdruck bis zum Sendetermin.

Bei beiden (This und Alexander) sah man, dass man als Journalist eigentlich meist noch viel mehr Infos oder Hintergrundwissen zu einem Thema mitbringen würde, jedoch alles aufs Minimum kürzen muss. Sei es, weil es sonst nicht mehr ins Layout passt (bei einer Zeitung) oder weil es schon sonst viele Themen in der Sendung gibt und fünf Minuten auf zwei Minuten gekürzt werden müssen (Radio).
Man muss also wirklich sehr flexibel sein und sich anpassen. Doch auch haben beide berichten können, dass einiges noch etwas nachhinkt und die alte Schule sich in die älteren Semester nun einmal eingeprägt hat und die schnellen Wandel, die es in der Gesellschaft gibt, manchmal nicht gleich schnell mitgemacht werden können.

Danke an Peter, Alex, und This für ihre äusserst spannenden Beiträge und danke an Leu fürs organisieren!

Auf zum go2leu2606!

Samstag, Juni 26th, 2010

Halb verschlafen kämpfte man sich aus dem Bett und fragte sich, warum man sich so was antut und so früh aufsteht. Doch irgendwie war die Müdigkeit überraschenderweise rasch verflogen. Heute ging es in Richtung Bern und witzigerweise muss ich nicht einmal umsteigen.

So sitze ich nun bequem auf eine SBB-Sitz, warte bis ich endlich in Bern ankomme und schau, dass die Zeit vorübergeht. Unterhaltung hat man in einem Zug ja eigentlich immer genug. Wenn man zum Beispiel den Gesprächen der Deutschen Nachbarn lauscht, freut man sich, dass man selber nicht gerade einen solchen Stress hat, die Banknachbarin setzt sich mit einem reizenden kleinen Kätzchen auf die Bank und wenn ich euch jetzt ein Foto davon machen würde, dann würden alle (zumindest sicher die weiblichen Leser) garantiert «Jööööh» schreien und das Bild als Schnüggel des Tages für den Blick am Abend einsenden wollen.

So sitze ich nun noch fast 45 Minuten in diesem Doppelstöcker und freue mich schon einmal auf einige spannende Referate und ein tolles Grillfest beim Leumund und wahrscheinlich auch viele neue Bekanntschaften!

Bis bald,

Geschafft!

Dienstag, Juni 22nd, 2010

Ich hab schon etwas gezittert vor der Gürtelprüfung, die ich im Judo ja unbedingt machen wollte. Ich habe ja schon im Januar davon geschrieben. Und ich hatte bis gerade vor der Prüfung die deutschen Übesetzungen der Japanischen Begriffe noch nicht intus. Sie wollten also am Montagnachmittag noch etwas gelernt werden und irgendwie schaffte ich dies sogar. Und jaja, ich weiss jetzt zum Beispiel, dass «Sumi Gaeshi» der «Eck Wurf» ist.

Glücklicherweise habe ich mich ausreichend auf die Prüfung vorbereitet, was dann anschliessend auch mit einem Erfolg belohnt wurde, denn ich und mein Prüfungspartner erreichten gestern beide den 2. Kyū, d.h. den Blaugurt. Falls ihr etwas mehr über die Gürtel wissen wollt, dann findet ihr hier auf Wikipedia übersichtlich und schön geschrieben das Wichtigste.

Ich für meinen Teil habe nun endlich eines meiner Ziele erreicht und vielleicht werde ich ja sogar noch den Braungurt machen, doch dafür werde ich wohl noch etwas Erfahrungen sammeln müssen – schon bald habe ich 6 Jahre Judoerfahrung! :)

Judo war für mich schon immer ein Teil meiner Woche, der nicht fehlen durfte. Auch wenn ich manchmal nicht besonders Bock auf Sport hatte am Montagabend, habe ich mich immer durchgebissen und habe es nie bereut. Judo konnte mich irgendwie so erreichen, wie das der Schulsport nie konnte, denn im Judo bin ich wirklich motiviert, auch wenn ich lieber im Bett liegen würde.