Studiogast bei Joiz – Teil 1

Geschrieben am 25.05.2011 um 11:15 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Film, Life.

Das war einmal ein Erlebnis. Eigentlich ist es gar nicht einmal so lange her, da stand ich noch am Casting vor einer Kamera von joiz. Wenn man nun jedoch in einer Livesendung von Joiz sitzt, ist das doch noch einmal ein anderes Gefühl.

Beginnen wir von vorne. Am 5. Mai erhielt ich von Joiz die Anfrage, ob ich bei Ihnen ins Studio komme und zwar als Gast von JoiZone Digital. Ich fand die Idee cool und nahm an. Warum Joiz gerade mich ausgewählt hat ist auch noch witzig: Das junge Medien-Projekt tink.ch hat über meine Maturaarbeit, den bloggerfilm berichtet. Tink war dann auch bei Joiz im Studio und der Redaktor Andrew Joiz hat mein Projekt dann auf der Website von Tink entdeckt.

Ich wurde also direkt ins Studio eingeladen, um zusammen mit Mike Pelzer eine halbstündige Live-Sendung zum Thema «Blogging» zu bestreiten. Wenn man in die Büroräume von Joiz an der Schärenmoosstr. 77 in Zürich Oerlikon eintritt und gleich von einer freundlichen Dame empfangen wird, wirkt alles bereits unglaublich frisch und sympathisch. Die Büros sind alle auf der gleichen Ebene angelegt. Das heisst, dass der Chef neben dem normalen Mitarbeiter sitzt, wenn er nicht gerade im Flugzeug unterwegs ist. Mitten in diesem Büro ist dann der sogenannte «Living Room» von Joiz, wo schon diverse Stars und Sternchen auf dem Sofa neben den Moderatoren von Joiz platz genommen haben. Ein sehr interessantes Konzept – habe ich so noch nirgends in einer Sendung gesehen.

Dadurch dass wirklich alle auf einem Raum sitzen, sieht man natürlich auch die Moderatoren an ihrem Arbeitsplatz oder zum Beispiel der Stee von den ZiBBZ. Ich musste da mit meinem iPhone gleich noch ein Foto schiessen (lassen).

Stee ist in Echt auch wirklich so, wie er sich in der Sendung gibt und auch echt freundlich, cool, fresh – Musiker halt. Hab ganz frech schon auf dem Bildschrim einige Sekunden der nächsten Sendung mitbekommen.

Mehr über den Besuch bei Joiz könnt ihr im nächsten Teil lesen.

Bilder by Michael Eugster

Fertig gelernt, jetzt will ich was tun!

Geschrieben am 14.05.2011 um 13:13 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.

Das Bild ist selbstverständlich zu 100% ernst zu nehmen, es sieht ja auch sehr nach Arbeit aus (das war jetzt übrigens Ironie). Aber hey, vielleicht gibts ja ein tolles Praktikum bei Starbucks, wo ich in einigen Filialen die Qualität und Bedienung als Undercover-Tester überprüfen muss. Und ob die Sessel genug weich sind. Und ob das Internet genug schnell ist. Doch bis dahin träume ich noch etwas weiter.

Wie es bei mir aussieht

Ich werde diesen Sommer die Kantonsschule (Gymnasium) mit der Matura abschliessen. Nach 12 Jahren Schule und 2 Jahren Kindergarten (irgendwie ist die Reihenfolge falsch, glaub ich) will ich nun unbedingt einmal etwas anderes tun, als die Stühle irgendeiner Schule zu bewärmen. Ich möchte etwas Praktisches tun, nebenbei etwas Geld verdienen, aber hauptsächlich Erfahrungen sammeln.

Wonach ich suche

Um diese Erfahrungen zu sammeln bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Praktikum. Ich interessiere mich sehr für Webdesign (hautpsächlich für den gestalterischen Bereich), Social Media und für ziemlich alles rund um Videoproduktion (sprich Filmdreh, Filmschnitt, Vertonung, Journalistische Recherche, Moderation,…). Meine Interessen sind jedoch sehr breit gefächert, denn ich interessiere mich auch allgemein für «Journalistisches» und alles, was mit irgendwelchen Kameras zu tun hat (Foto / Video).

Lebenslauf

Falls du dich gerade für meinen Lebenslauf interessierst, kannst du ihn auf dieser Unterseite nachlesen. Einen vollständigen Lebenslauf sende ich bei Interesse gerne auch per E-Mail im PDF-Format.

Da soll ich mich bewerben!

Weisst du gerade, wo ich mich bewerben sollte oder hast du gar eine eigene Firma. Sags mir doch einfach kurz per Mail an m[ät]meugster.net!

Kantiball 2011. Yeah!

Geschrieben am 03.05.2011 um 21:14 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life, Musik.

Ich schreibe nicht das erste Mal über einen Event, bei welchem ich in irgendeiner Form mitgeholfen habe. Jedoch habe ich die Organisation eines Anlasses noch nie so hautnah und direkt miterlebt wie beim diesjährigen Kantiball. Ich erhielt als SO-Präsident auch die Aufgabe, eine Tradition der Schülerorganisation weiterzuführen: der Kantiball. Der Name könnte einen lahmen Anlass in Ballkleidung und rumstehenden Leuten vorgaukeln. In Wirklichkeit ist der Kantiball jedoch eine grosse Party mit gutgestylten Leuten und professioneller Organisation, mit einem Programm, das man an einem von Schülern organisierten Anlass nicht so schnell wiederfindet. Hier möchte ich euch einige Eindrücke und Erfahrungen mitteilen:

Planung ist alles. Fast. Alles, was irgendwie vorausplanbar war, mussten wir für den Kantiball planen. In den Ressorts Bands & DJs, Rahmenprogramm, Gestaltung, Bühne, Infrastruktur, Bar, Sponsoring und Auf-/Abbauplanung wurden verschiedenste Dinge geplant. Der grosse Teil dafür geschah im 6-köpfigen Vorstand. Man musste dabei jedoch nicht nur daran denken, dass am Abend eine Bühne mit DJ-Pult, Licht- und Soundanlage stand, sondern auch dass Absperrgitter zur Verfügung standen, die Bar neben Drinks auch Essen bot und alle Dinge beschriftet waren. Und das ist es der Anfang. Es sind also viele Dinge planbar, bis in kleine Details.

Alles kann man nicht planen und so müssen manchmal unter Zeitdruck Dinge erledigt und entschieden werden. Die Verantwortung trägt schlussendlich der OK-Chef, sprich: ich, und diese Verantwortung lastet manchmal schon ziemlich heftig auf den eigenen Schultern, was einem gut und gerne mal etwas Einschlafschwierigkeiten verschaffen kann.

Helfer sind alles. Die beste Planung bringt jedoch nichts, wenn die Dinge anschliessend nicht planmässig ablaufen. Man benötigt auch Helfer, die selbständig Denken, tatkräftig bei der Sache mithelfen und auch gleich mal einige Dinge anpacken. Wir hatten das Glück, ein Organisationskomitee mit total ca. 40 Leuten zusammenstellen zu können. Diese Hilfe benötigten wir auch, damit der Abend so angenehm und rund ablief wie möglich.

Ruhig an die Sache rangehen. Klar, alle sind nervös und auch am Abend selber stellen sich dann einige Probleme – das ist normal. Doch wer vorher alle Dinge gut geplant hat und weiss, dass man auf seine eigenen Leute zählen kann, der kann ruhig an die Sache rangehen. So war das auch bei mir. Ich wusste, dass ich auf meine Leute zählen konnte, ich wusste, dass ich nicht alleine gelassen wurde, falls es einige Schwierigkeiten Herausforderungen geben sollte. So war ich am Abend zwar gegen aussen ziemlich ruhig, aber innerlich brodelte der Stress schon ab und zu auf. Nichtsdestotrotz war ich manchmal fast von mir selber überrascht, wie ruhig ich bei diesem Anlass mit immerhin ca. 650 Leuten bleiben konnte.

Verantwortung & Stolz. Das vergangene Wochenede war sehr intensiv, wohl eines meiner intensivsten Wochenende überhaupt. Jedoch habe ich an diesem Wochenende auch gelernt, unter Druck und mit grosser Verantwortung zu arbeiten. Ich wusste, dass ich schlussendlich für das Ergebnis des Abends gradstehen muss. Glücklicherweise funktionierte bis auf kleine Abweichungen alles so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Und ich denke, dass ich auch ohne weiteres sagen kann, dass ich stolz auf unsere Leistung bin. Der Abend war trotz einigen Einschränkungen meiner wirklich gelungen und nur schon einige strahlende Gesichter und das Lob von einigen Personen zeigte mir, dass die Mühe der letzten Tage, Wochen, Monate nicht umsonst war.

Zusammenarbeit. Das wohl wichtigste bei einem solchen Event ist, dass man gut zusammen arbeitet. Wie bereits erwähnt wurde das OK vom sechsköpfigen Vorstand geleitet. So übernahm ich, Michael Eugster, die Leitung des gesamten OKs, sowie die Ressorts Bühne und Bands&DJs, Rahel Müller übernahm die Leitung beim Rahmenprogramm und Auf-/Abbauplanung, Simon Zimmermann sorgte fürs Wohl der Gäste im Ressort Bar und leitete mit Rahel die Auf-/Abbauplanung, Barlas Uzunonat war für die Infrastruktur zuständig, Nina König für die Gestaltung, Salome Kaiser für die Finanzen und das Sponsoring und alle zusammen halfen mit aller Kraft beim Kantiball mit. Doch 6 Leute genügen für einen solchen Event nicht, das ganze OK – nochmals über 30 zusätzliche Leute – halfen vor, während und nach dem Kantiball mit. Des Weiteren halfen uns Lehrpersonen & Angestellte der Kanti Wil an der Bar, der Hausdienst unterstützte uns tatkräftig, der FC Wil half beim Abbau und nicht zuletzt ermöglichten einige Sponsoren überhaupt die Organisation des Kantiballs. Alle, die irgendwie mitgeholfen haben, haben einen grossen Dank verdient. DANKE!

Grossartig! Ich habe es bereits auf der Homepage der SO geschrieben. Die Gäste und alle Mitwirkenden haben dazu beigetragen, dass der Kantiball 2011 unter dem Motto «Hello Future» einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Einen grossartigen Eindruck.

Übrigens: Und dass ich zwischendurch zusammen mit Nina den Clown auf der Bühne spielen durfte und gemeinsam mit ihr eine spontane Moderation durchführen konnte, war mir eigentlich auch ganz recht. «Schnorre chani guet», aber etwas zusammen mit motivierten Leuten organisieren liegt mir eben auch. Imfall. :)

Und: Mehr Informationen gibts auf der SO-Website oder auf Facebook. So wisst ihr zum Beispiel, dass wir mit Sir Colin einen grossen Namen am Kantiball hatten oder dass die BigBoys aus der Region Wil einfach eine geile Show abziehten, Ale P. und Donato Z. aus der Region bei uns auflegten, die Breakdancecrew teaM2Panic den Saal zum kochen brachte und DJ J. Kaliim mit MC Shorty Real zusammen mit der Kanti Wil Party machte, und zwar richtig.

Titelbild: Lukas Wepfer

Upside down

Geschrieben am 05.04.2011 um 19:30 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.

Das Leben ist voller Veränderungen. Neue Dinge beginnen, alte Dinge bewähren sich, andere brechen auseinander. Es können gefühlsgeladene Zeiten anbrechen, es kann sein, dass man das Gefühl hat, alle würden sich gegen einen wenden und man wäre alleine. Es kann sein, dass viele Leute bei einem sind und man sich trotzdem einsam fühlt. Das Leben ist kompliziert, seine Pfade werden durchkreuzt, manchmal mit wirren Windungen anspruchsvoll gestaltet, oder aber auch mal mit schönsten Pflanzen, blühenden Blumen und einer angenehm weichen Wiese bestückt. Alles gehört dazu, es gibt immer die schwierigen Seiten wie auch die einfachen Zeiten, wo man quasi schwerelos durch die Welt fliegt.

Was schlussendlich zählt, bestimmt jeder selber. Auch wenn man in schwierigen Situationen nicht ans Positive denkt, sollte man immer daraus lernen und seine Schlüsse für später daraus ziehen. Im Nachhinein ist man immer schlauer und genau dies sollte man ausnutzen. Auch wenn etwas im ersten Moment nach «upside down» aussieht, erscheint es später plötzlich ganz klar.

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Erwachsen

Geschrieben am 28.03.2011 um 9:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.


Bild: Rainer Sturm / Pixelio.de

Geburtstage sind zweiflsohne schöne Tage. Zwar sind sie wie auch andere Tage wie z.B. Weihnachten, Ostern, der Valentinstag, etc. Tage, an welchen man sozusagen mitmacht, ab und zu einmal auch ein künstliches lächeln aufsetzt und Dinge macht, die man eigentlich sonst nicht tut.

Es sind nicht die rund 90 Facebook-Pinnwandeinträge (ja, echt! es waren sogar noch mehr), die mich glücklich machen. Es sind dann schlussendlich doch die Leute, die mit mir einen speziellen Tag feiern. Es sind die Leute, die daraus einen speziellen Tag machen. Es sind die Begegnungen, die den Tag versüssen, die Gespräche, das Lachen, der Spass.

Und so feierte ich am vergangenen Samstag mit meinen Verwandten und anschliessend noch mit einigen Kollegen meinen 18. Geburtstag. Jetzt bin ich offiziell volljährig und “erwachsen”. Doch wie fühlt man sich, wenn man erwachsen ist? Ist man plötzlich ein anderer, vernünftigerer Mensch?

Alles Quatsch. Wir bleiben natürlich immer noch die gleichen Menschen, doch man fühlt sich in der Tat etwas freier. Altersbeschräkungen werden mich nicht mehr gross stören, denn sie kommen mir wahrscheinlich auch nicht mehr (so oft) in die Quere. Was schlussendlich zählt, ist die Lebenserfahrung, wie glücklich man mit seinem Leben ist. Erwachsensein ist toll. Aber eigentlich genau gleich wie vorher. ;-)

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