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Darum siehst du hier vielleicht auch noch nicht alle Beiträge und noch nicht alle Kommentare, ich werde jedoch so schnell als möglich alles auf den neusten Stand bringen!

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Archiv der Kategorie 'Mobiler Eintrag'

iPhoneradiojournalismus

Samstag, Juni 26th, 2010


This Born und Alexander Sautter am go2leu2606

Da es einiges zu berichten gibt, spalte ich den Bericht in zwei Beiträge, den Morgen könnt ihr bereits jetzt hier nachlesen, der Bericht zum Rest folgt natürlich noch.

Journalismus, wie funktioniert das? Dies war die Frage, die als Hauptthema für diesen Morgen gestellt wurde. Gar nicht so einfach zu beantworten, auch für Leute, die mittendrinn sind.

Einige Personen haben sich eingesammelt in der Wohnung von «Löi» und nach einer Ration Kaffe und Gipfeli ging es dann auch schon los. Gestartet hat Peter Hogenkamp, der uns via Skype viele interessante Dinge dazu erzählt, warum er Leiter von NZZ Digitale Medien wurde und uns auch einen Einblick in seine aktuelle Situation gab. Man erfahrte dabei viele Dinge, teilweis auch mit dem Kommentar «dies bitte nicht twittern ;-)».

Matthias Born von der Berner Zeitung war der nächste Referent, der uns von A-Z Dinge erzählte, die die Berner Zeitung und seinen Arbeitsplatz betreffen. Ich staunte einige Male, wie komplex die ganze Sache doch ist und man sich doch gerne die ganze Sache bei Zeitungen etwas leichter und weniger komplex vorstellt. Da wir natürlich eine ganze Gruppe Geeks waren, ging er (wie auch die anderen beiden Referenten) auch immer auf aktuelle Themen, wie iPhone / iPad Apps, ePaper oder Paidcontent ein. Es ist anders, wenn man einmal auch die Seite der Journalisten selber sieht.

Alexander Sautter vom Schweizer Radio DRS war der Referent, der als Abschluss seinen Alltag auch noch vorstellte. Auch hier kann ich ohne weiteres «Wow!» sagen. Ich weiss selber ein bisschen, wie aufwändig Audioarbeiten sein können, aber man unterschätzt schlussendlich den Aufwand, der hinter einem Radiobeitrag steckt – Recherchen, Interviews, Gespräche, Mails, Aufnahmen und Cuts, Zeitdruck bis zum Sendetermin.

Bei beiden (This und Alexander) sah man, dass man als Journalist eigentlich meist noch viel mehr Infos oder Hintergrundwissen zu einem Thema mitbringen würde, jedoch alles aufs Minimum kürzen muss. Sei es, weil es sonst nicht mehr ins Layout passt (bei einer Zeitung) oder weil es schon sonst viele Themen in der Sendung gibt und fünf Minuten auf zwei Minuten gekürzt werden müssen (Radio).
Man muss also wirklich sehr flexibel sein und sich anpassen. Doch auch haben beide berichten können, dass einiges noch etwas nachhinkt und die alte Schule sich in die älteren Semester nun einmal eingeprägt hat und die schnellen Wandel, die es in der Gesellschaft gibt, manchmal nicht gleich schnell mitgemacht werden können.

Danke an Peter, Alex, und This für ihre äusserst spannenden Beiträge und danke an Leu fürs organisieren!

Ich bin…

Montag, März 22nd, 2010

…im Stress. Kurz und bündig. Wenn jemand etwas Zeit zu vekaufen hat; her damit. Und demnächst reiche ich eine Initiative für den 48-Stunden-Tag ein.
So, das wars. Ciao zeme.

Romeo und Julia – mal anders

Samstag, Februar 20th, 2010

Romeo und Julia
Bild © bei mir – sorry für die schlechte Qualität – ist halt nur mit dem iPhone fotografiert ;)

Etwas Kultur musst wieder einmal reingezogen werden. Und warum nicht gleich ein Theater? So brachte mich eine Bekanntschaft aus dem Aargau darauf, wieder einmal dorthin zurückzukehren. Er spielte dort in einem Theater mit, bei welchem ich auch gerne einmal dabei sein wollte – als Zuschauer versteht sich. Der Umstand, dass ich nächstes Wochenende weg bin brachte mich dazu, gleich mal in den Zug zu steigen und nach Aarau zu fahren. Ihr erratet es bestimmt – spontan ;-).

In der «Neuen Kantonsschule Aarau» eingetroffen wurde ich an der Kasse sogleich auch als «der Ostschweizer Kollege» von einem der Artisten begrüsst. War ja an meinem Dialekt unschwer zu erkennen.

Das Theater begann und spielte, wie man es vermuten konnte, in der Schule.
Im «Wilhelmianum» gibt es zwei Gruppen – die Rocker, Punks, Heavy Metal Fans und die etwas Anständigeren, Zivilisierten (leider weiss ich die richtigen Namen der Gruppierungen nicht mehr auswendig…). In einem abwechslungsreichen Programm mit selbst komponierter Musik führen uns Romeo und Julia durchs Programm. Doch sie selber werden dabei nicht von den anderen bemerkt und sind sozusagen wie die Sprecher in einem Film. So bringt dies der ganzen Sache noch etwas mehr Abwechslung.

Schlägereien und Streitigkeiten gehören im «Wilhelmianum» zur Tagesordnung. Das passt der Schulleitung jedoch ganz und gar nicht. So wird zwischendurch auch immer von den strengen Lehrern der Tarif durchgegeben.

Für (wortwörtlich) Bewegung sorgen auch die Schauplatzwechsel. Man bleibt also nicht immer am gleichen Ort sitzen, sondern darf seine Muskeln ab und zu wieder etwas in Gang setzen. Damit es auch noch zum individuellen Erlebnis wird, erleben die Zuschauer übrigens beim Schülerfest auch nicht genau das gleiche – schliesslich ist die Schule ja auch in zwei Gruppierungen getrennt.

Mit tollen Liedern und Darbietungen untermalt bringt einem das Theaterstück die Geschichte von Julia und Romeo mit einer guten Prise Humor und transferiert in die heutige Zeit näher. Wer von einem langweiligen Drama mit alten Texten, die sowieso niemand versteht, ausgeht, der täuscht sich. Die Spannung und der Witz geht bis zum Schluss nicht verloren.

Übrigens: einen solchen Schulpsychologen brauchen wir für unsere Schule unbedingt auch mal. Nicht unbedingt weil er (fast) das ganze Stück durch von Drogen eines Schülers etwas bekloppt ist, sondern weil er durch sein lockeres und doch professionelles Verhalten noch jedes Problem löst. Oder den Patienten (Dealer) zum Psychlogen macht.

Wie auch immer – ein Stück voll Emotionen, Feindschaft, Liebe, Musik und Humor. Ein perfekter Samstagabend!

Übrigens: Wer das Stück noch nicht gesehen hat, kann dies noch nachholen! «Romeo und Julia» wird vom Donnerstag 25.02 bis Samstag 27.02 nochmals aufgeführt. Die Vorstellung startet an den drei Tagen um 19.30 und kostet für Schüler / Studenten gerade einmal 12.-. Gut investiertes Geld! Ich empfehle jedem wärmstens, sich dieses Stück zu Gemüte zu nehmen, es lohnt sich!

Mehr Infos findet ihr genau hier.

So, und nun fahre ich nach Hause und schlafe dann aus.

Gruss,
Michael

P.S.: Meiner Begleitung Remo H., den ich per Zufall auch noch dort getroffen hab, wünsche ich noch tolle Ferien. Und jetzt hat er bestimmt Freude, dass ich das hier noch erwähne ;-P

Spontanes Reisen

Mittwoch, Dezember 30th, 2009

Ich behaupte jetzt einmal von mir, ein «recht geordneter Mensch» zu sein. Doch wenn es um Ferienplanung geht, dann bin ich nicht der richtige Kandidat. Ich liebe es, in den Ferien einfach einmal spontan irgendwo hin zu fahren, einen Kollegen zu besuchen oder sonst etwas spontan zu machen. Ich liebe es, Dinge zu tun, ohne viel zu planen. Dank GA ist mir diese Flexibilität möglich und ich kann auch einfach mal kurz nach Zürich oder nach Basel reisen, ganz spontan halt.

Und weil ich so spontan bin, habe ich mir gedacht, dass ich doch Jeremy’s neue Wohnung noch in diesem Jahr anschauen sollte und dass ich wieder einmal bei ihm vorbeischauen könnte. Gedacht, getan, ich sitze gerade im Zug nach Basel und freue mich darüber, dass ich solche spontane Dinge überhaupt machen kann.

Einige Leute sind einfach viel zu fixiert und sehen alles viel zu streng. Gerade wir Schweizer sind ja gut dafür bekannt, dass wir vieles planen und alles etwas strikter ist, als zum Beispiel in den USA. Ich denke, wir sollten uns eine Scheibe von der Spontanität und Offenheit der Amerikaner abschneiden, dabei aber auch unsere Seriosität und nachhaltige Planung nicht vergessen. Ich denke die Spontanität ist im «Privatleben» sehr nützlich und andere sind teilweise sehr froh, wenn man etwas flexibel ist. Im Geschäftsleben sollte jedoch nicht zu wenig geplant werden, denn sonst kann das schnell mal in unüberlegten Schritten enden, die vielleicht am Ende nicht besonders toll für das Unternehmen sein könnten.

Aber eben, im Leben sollte man meiner Meinung nach einen gesunden Mittelweg zwischen Planung und Flexibilität finden – das Leben soll ja schliesslich nicht immer strikt oder stressig sein, sondern auch mal etwas neu, unerwartet – so dass es Spass macht.

Genug gequatscht, ich komme ja schon bald mal in Basel an. Der TGV hier hat übrigens extrem bequeme Sitze :D.

Zum heutigen Tag…

Freitag, November 13th, 2009

… wünsche ich euch viel Glück – es wird bestimmt ein toller Tag! Denn heute ist Freitag und ein Freitag bedeutet schon bald Wochenende!

Nun, solltet ihr es noch nicht bemerkt haben; heute ist wieder einmal einer der schönen Freitage mit dem Datum, das mit 13 beginngt. Freitag der Dreizehnte also. Ich bin jedoch jemand, der über diesen Aberglauben nur lachen kann, denn ich glaube nicht an solchen Quatsch.

Heute war durchaus schon ein toller Tag, ich erhielt eine gute Note in einer Physikprüfung und einen nicht sonderlich schwierigen Test habe ich bereits hinter mir und ich habe ein gutes Gefühl, was die kommende Note anbelangt.

So wünsche ich euch allen einfach viel Glück für den heutigen Tag, denn Pech können wir sonst mal haben.

Gruss,
Michael