Geschrieben am 01.02.2012 um 21:26 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.
Filmmusik und das noch aus der Schweiz? Kennst du nicht? Dann hast du ein grosses Talent verpasst.
In Sachen Filmmusik ist er ein gefragter junger Mann. Er hat bereits Jobangebote von grossen Firmen erhalten und auch ausgeschlagen. Sein Talent muss er nicht verstecken und präsentiert dies nun mit einer frischen Website. Unter sommerfilmmusik.ch kann man ein Teil seiner Werke betrachten, reinhören und staunen, was der 22-jährige aus Basel auf die Reihe bringt.
Übrigens war ich zuerst etwas verwirrt und fragte mich, weshalb gerade die Jahreszeit «Sommer» für die Filmmusik gewählt wurde. Naja, wenn man nicht weiss, wer dahinter steckt, können solche Verwirrungen passieren. Zwar durfte ich Raphael noch nicht «in Echt» kennenlernen, jedoch haben wir zusammen bestimmt noch das eine oder andere Projekt im Köcher, was ich bestimmt hier vorstellen werde (sobald es an der Zeit ist).
Der talentierte Musiker hat schon Soundtracks für Games (z.B.: Crysis – Back to Hell), verschiedene Filme, etc. gemacht. Ansonsten arbeitet er daneben auch noch bei Apple. Bei so viel Engagement und Herzblut kann man wirklich nur den Hut ziehen und am besten gleich einmal seine Website besuchen.
Als kleiner Vorgeschmack hier ein Trailer mit Musik von Raphael Sommer:
Geschrieben am 21.01.2012 um 19:27 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.
Musik ist sowas von Geschmackssache. Ich liebe «gute Musik». Unter guter Musik verstehe ich authentische Musik, bei welcher die Musiker dahinter wirklich noch etwas beherrschen. Sei es das Instrument oder die eigene Stimme. Ich bewundere Musiker, die eine gute Liveperformance hinlegen und das Publikum mit ihrer Fähigkeit überzeugen, mitreissen.
Kimbra habe ich noch nie wirklich live gesehen, fand sie jedoch schon immer ziemlich cool. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich auf ihrem Youtube-Kanal Videos entdeckt habe, wo sie live in einem Studio Songs performen. Ich muss sagen, dass ich hin und weg bin, da hier einfach tolle Musiker am Werk sind und Kimbra eine wundervolle Stimme hat. Sie schafft es, den Songs ihre persönliche Note mit viel Herz und Seele rüberzubringen. Hut ab.
Ihr glaubt mir nicht? Seht Hört selbst, am besten in HD (dann ist die Tonqualität besser)!
Geschrieben am 05.12.2011 um 8:30 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.
Es gibt sie doch noch: die kreativen Menschen mit verrückten Ideen. Der Typ nennt sich «Cee-Roo» (obwohl er mehr als nur Zero ist), trägt als Markenzeichen immer eine Kappe und seine typische Brille und tischt uns seine Werke mit einer Prise verrücktem Humor und Charme auf.
Hier drei seiner kurzen Videoclips. Der erste zeigt, was man mit einem Plattenspieler sonst noch so machen kann (oder wie ein Remix analog entstehen könnte):
Geschrieben am 01.12.2011 um 15:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.
Heute sah ich einen Artikel in der Wiler Zeitung und im Klein Report Newsletter, dass der Bundesrat beschlossen hat, dass es keine neue Gesetze bezüglich Downloads im Internet notwendig sind. Anscheinend geben wir noch gleich viel für Kultur aus. Weniger für CDs und Downloads, dafür mehr für Konzerte und Merchandising. Die Künstler verdienen damit Geld, dafür weniger mit CD-Verkäufen.
Nun ein Zitat, lasst es auf euch wirken:
«Wenig erfreut über diese Haltung ist ist Suisa, die Genossenschaft der Komponisten, Textautoren und Musikverleger der Schweiz und Liechtensteins. «Wie sollen Kreative künftig ein grösseres zahlendes Publikum erreichen, wenn ihre Werke und Darbietungen im Internet ohne Schutz kostenlos verbreitet werden?», fragt sie rhetorisch in einem Communiqué vom Mittwoch.»
Moment. Dadurch, dass die böse Jugend die Musik gratis aus dem Internet zieht, können Musiker innerhalb von kurzer Zeit viel mehr Leute erreichen. Eigentlich unabhängig von ihrem eigenen Budget. Damit haben sie schon einmal ein riesiges, potentiell zahlendes Publikum erreicht. Denn diese geben ja Geld für Konzerte und Merchandise aus, wenn sie die Künstler cool finden. Liebe SUISA, nur weil ihr durch diese Umverteilung weniger Gebühren einkassieren könnt, ist das nicht per se schlecht. Oder?
mal n paar harte zahlen und fakten: im letzten jahr hat es 800.000 (!) abmahnungsverfahren wg. illegalen downloads gegeben. heißt: windige anwälte beschäftigen billiglöhner, die den ganzen tag nix anderes tun als ip-adressen von illegalen saugern aufzuschreiben um diese mit einem bußgeldbescheid von durchschnittlich 1500 euro abzumahnen und mit Gerichtsverfahren zu drohen falls nicht gezahlt wird. heraus kommt das stolze sümmchen von 1,2 Milliarden (!!), welches unter den anwälten und den plattenfirmen gesplittet wird. die künstler sehen davon nix! das sind alles miese schweine!! saugt bitte alle ruhig weiter, und lasst euch nicht erwischen! kein peer 2 peer!! und wenn es Künstler gibt, die ihr schätzt und die sich den arsch aufreißen um gute platten zu machen: bitte supported sie!!
Da gibts eigentlich nichts anzufügen, ausser: Wenn ihr die Arbeit von Künstlern wirklich toll findet, unterstützt sie, egal in welcher Form.
Geschrieben am 29.11.2011 um 9:57 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.
Ich liebe Musik. Das müsst ihr wissen. Musik war schon immer ein Bestandteil meines Lebens. Meine Eltern sind sehr musikalisch und von meiner Mutter habe ich wohl auch einige tolle Gene erhalten, die mir den Rhythmus ins Blut und recht gut klingende Stimmbänder spendiert haben. Leider habe ich die Mathe-Gene meines Vaters nicht erhalten, aber was soll man machen?
Auf den ersten Blick mag die These ganz plausibel und logisch zu sein. Spotify zahlt den Künstlern sehr wenig und das ist ne Sauerei. Moment mal! Wenn man jedoch noch einmal hinschaut, werden da Äpfel mit Birnen verglichen. Man kann Streams (werbefinanziert oder via Premiumaccount-Kosten finanziert) nicht mit CD-Käufen oder iTunes-Downloads vergleichen. Da haben weltweit riesige Mengen an Nutzer die Möglichkeit, Songs zu hören und sie werden es auch tun. Das bringt dem Künstler Bekanntheit und dem Hörer kostenlosen Musikgenuss.
Was bringt das beispielsweise unseren Schweizer Künstlern, mag man sich fragen. Diese können nämlich niemals von diesen Verkäufen leben, auch nicht von iTunes Downloads oder den Verkäufen in den Plattenläden. Was wirklich Geld bringt, sind Merchandise und Gagen an Konzerten. Sonst muss man wirklich sehr bekannt und wenn möglich auch international erfolgreich sein.
Meiner Meinung nach ist Spotify eine Chance, um Musikern eine kleine Einnahmequelle zu bringe, aber auch um den Bekanntheit- und Beliebheitsgrad zu steigern. Man hört gerne einmal einen Künstler, den man vorher nicht kannte, weil es eben gratis ist. Und wenn man ihn wirklich cool findet, unterstützt man ihn (oder saugt seine Songs irgendwo runter, weil man Musiker nie unterstützen möchte und somit nie Umsatz für die Musikindustrie generieren würde).
Ich beispielsweise war begeistert von der Brass-Version, die Bligg von seinem bestehenden Album «Bart Aber Herzlich» herausgegeben hat. Ich wollte mir diese Deluxeversion unter dem Titel «Brass Aber Herzlich» kaufen! Dank Spotify hörte ich diese Musik überhaupt etwas genauer. Dass die Frau im ExLibris dann keine Ahnung hatte, wer Bligg ist und das Album nicht im Laden stehen hatte fand ich dann doch etwas seltsam. Dafür gehe ich eigentlich nicht in einen Laden, wo ich auf Beratung und Kundenbedienung zählen möchte. Ich hab das Album übrigens jetzt bei mir stehen und freue mich an dieser Deluxe-Version.
Und staune darüber, wie lange dieser (kontroverse) Blogbeitrag geworden ist. Ihr dürft natürlich gerne das Thema zerreissen und eure eigene Meinung kundtun, dafür sind Blogs da. :)