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abseits und nah am Alltag – vom Apple iPhone über Wetter bis zum Zürcherapfel

Archiv der Kategorie 'Musik'

So Right

Sonntag, August 29th, 2010

Manchmal… Manchmal kommt einem ein Song vor, als sei er genau für diesen Zeitpunkt geschreiben worden, für einen selbst. Dieser Song von Josh Royse hat mich echt berührt. Den Songtext könnt ihr auch hier noch nachlesen:

all of my dreams
they’ve never shined so brightly
all of my world
it’s never felt so right baby.

you know you hold my heart dont tear it apart now
you know you hold my life please hold it right now

i know my heart’s been a fool for you
i dont know what else im gonna do
i swear i’ve tried it
but i can’t run away from you

i’ve closed my eyes to the love we share.
i thought i’d find all my dreams somewhere
now i’ve found them
right in my love for you.

in all of your touch
i’ve never felt so much baby
in all of your kiss
i’ve never felt like this baby

you know you hold my heart dont tear it apart now
you know you hold my life please hold it right now

[Video] Mein erstes Mal

Mittwoch, August 04th, 2010

Ja, heute könnt ihr mein erstes Mal in Form eines 3minütigen Videoclips mitverfolgen:

Ja, es war wirklich meine erstes Mal. Nicht das erste Mal in dem Sinne, den man normalerweise verwendet, denn nein es hat genauso wenig mit Sex zu tun, wie bei diesem S.EX Tape. Nein, ich möchte hier über etwas ganz anderes schreiben, nämlich über mein Lager in Kroatien. Wie ihr auf dem Film sehen könnt, war das christliche Sommerlager in Kroatien einfach nur toll – in vielen Facetten. Hier möchte ich aufzählen, was ich dort zum ersten Mal erlebt/gemacht habe (wer kein Bock auf Text hat; runterscrollen):

  • Das erste Mal Ferien in Kroatien
    Und es war wirklich wunderschön! Die Landschaft gefällt mir super, das Wetter war (bis auf einige Regengüsse) unglaublich schön und die Temperaturen angenehm warm.
  • Das erste Mal merken, der kroatische Lidl keine Ravioli kennt
    Wir haben auch wirklich 15 Minuten danach gesucht. Es gibt keine Ravioli dort. Darum haben wir halt Tortelloni gemacht.
  • Das erste Mal in einem christlichen Sommerlager – und dann noch als Leiter
    Es war eine spezielle Erfahrung, zum einen kannte ich einen Grossteil der Teilnehmer noch gar nicht und man merkte je länger je mehr, wie sich alle eingelebt hatten und der Zusammenhalt besser wurde. Auch merkte man, dass sich die jungen Menschen für unsere Themen interessierten.
  • Das erste Mal von einer ~9m-Klippe gesprungen
    DAS war wirklich ein Kick. Ich, der gerade einmal so knapp von einem 5m-Sprungbrett runtergesprungen ist (ihr wollt nicht wissen, was mich das an Überwindung gekostet hat) habe die Höhe gleich noch verdoppelt und es war… unglaublich! Kleiner Tipp für Nachahmer: Nicht runterschauen, nicht lange überlegen und einfach springen (wenn vorher schon jemand heil unten angekommen ist, schaffst du das auch).
  • Das erste Mal Ferien mit der Freundin
    Nicht ganz alleine mit der Freundin, aber doch mit ihr, was das Lager gleich noch schöner gemacht hat (und das schreibe ich nicht nur, damit es hier gut aussieht).
  • Das erste Mal ein Henna Tattoo
    Sorry Mum, aber einen kurzen Schockmoment musste ich dir noch geben. Das Tattoo ist zwar echt, aber verschwindet nach zwei Wochen wieder.
  • Das erste Mal spontan mit einem Strassenmusiker Cajon spielen
    Die wohl interessanteste Geschichte aus Kroatien. Ich habe mein Cajon mit in die Stadt genommen, um zusammen mit jemandem im Restaurant etwas zu spielen. Leider waren dazu zu viele Leute da und ich war sowieso nicht in Stimmung. Beim Rückweg motivierten mich meine Kolleginnen und Kollegen dazu, doch bei einem Strassenmusiker mitzuspielen. Hinsetzen, mitspielen hiess es und es war einfach nur toll (ich will ne Band!). Nach einem kurzen Dialog fand ich auf English heraus, dass er auf dem gleichen Camp war wie wir. So trafen wir ihn später nochmals und ich spielte nochmals einige Songs mit Mathijs Luijten. Ich bin übrigens seine kleine Kopie aus der Schweiz. Ich mache Musik, ich benutze ein MacBook, habe ein iPhone, fotografiere und filme seit neustem mit einer Canon-Kamera und einem 50mm-Objektiv, gestalte Websites und liebe (jetzt) Kroatien. Nun, so kann man auch Mathijs beschreiben – den einzigen Unterschied, den wir haben: ich bin zwei Jahre jünger und lebe in der Schweiz.
  • Das erste Mal eine Pizza nicht ganz aufessen
    Klingt komisch, aber ich habe bis dahin wirklich noch nie ein Stück Pizza liegen gelassen. Aber an diesem Abend war es einfach zu viel.
  • Das erste Mal wirklich Medienferien
    Das MacBook Pro habe ich zwar mitgenommen, aber nur drei Mal benutzt. Am Anfang (Skype), in der Mitte (Fotos kopieren und etwas Film schauen) und während der Carfahrt (Fotos kopieren). Das iPhone war auch meist ausgeschaltet oder nur mit den Apps Kamera, OffMaps oder iPod am Start. Mail, News, RSS-Feeds, Telefon, SMS, etc. wurden so weit reduziert, wie ich es mir selber nicht gewohnt war. Aber es tat gut.
  • Das erste Mal alle möglichen Gefühlslagen in kürzester Zeit erleben
    Glücklich, erschöpft, wütend, besorgt, traurig, hungrig, *heutekönntichbäumeausreissen*, erkältet (oops, kein Gefühl) und (oooh, es wird romantisch :P) die ganze Zeit verliebt (nein, nicht in eine andere).
  • Das erste Mal 16h Car fahren und dabei keine Sekunde schlafen
    Womit wir beim Gefühl «erschöpft» wären. Ich war noch nie SO kaputt am Abend.
  • Das erste Mal das iPhone eine Woche lang mit Solarstrom betreiben
    Und dank des Minimalbetriebs hat es immer gereicht.
  • und schlussendlich auch das erste Mal seitdem es meinen Blog gibt eine Woche lang nicht vom Ort aus bloggen, wo ich gerade war.
    Aber ihr habts ja auch ohne meine Posts überlebt, gell? ;)

Und hier noch abschliessend einige Fotos:

Gar nicht gewusst, dass du singen kannst!

Freitag, Mai 21st, 2010


Sorry für die miese Qualität, ich hab das Bild aus einem Video von meiner Kamera rausgeschnitten.

Es war in der Tat eine neue Erfahrung, die ich gestern gemacht habe. Zusammen mit mit einem Schulkollegen (Ryan) haben wir gestern Abend zwei selbst geschrieben Songs gespielt. Die Aula war schön gefüllt und somit hatte sich der Aufwand schon einmal gelohnt.

Der Nachmittag vor dem Auftritt war gefüllt mit Nervös-werden, proben, proben, proben. Und irgendwann erreichten wir auch eine gewünschte Sicherheit.

Um 19.30 galt es dann ernst – zumindest fast. Die ersten kreativen Schüler spielten bereits auf der Bühne und wir hatten reichlich Zeit, nervös zu werden. Dann waren wir am Zug und es war schon ein Gefühl, vor einem gefüllten Saal das erste Mal in diesern Kombination eigene Lieder vorzusingen/vorzuspielen. Ich war sowas von nervös, dass ich am liebsten gleich wieder runter von der Bühne wäre, aber ich wollte das ja eigentlich tun, also blieb ich natürlich.

Etwa 7-8 Minuten später war der Auftritt vorüber und das Gefühl einfach unglaublich. Für den Applaus war man nach einem Auftritt wirklich sehr dankbar und die Zeit verging schon auf der Bühne wie im Fluge. Ich hatte das Gefühl, auf die Bühne zu steigen und danach gleich schon wieder bei den Zuschauern zu sein. Es verging wirklich sehr schnell.

Nach dem Auftritt wurde ich von einigen so angesprochen, wie ihr das im Titel auch lesen könnt. «Ich habe gar nicht gewusst, dass du singen kannst!» Anscheinend denken einige so und so fasse ich das jetzt einmal als kleines Lob auf und bleibe mal schön auf dem Boden, denn ich möchte mich noch verbessern, vielleicht sogar mit Gesangsstunden, wir werden sehen.

So war ich nach diesem Abend um eine Erfahrung reicher und wer weiss, vielleicht folgen ja noch weitere Konzerte ;). Ideen hätten wir nämlich schon.

Songwriter’s Spotlight

Mittwoch, Mai 19th, 2010

Du hast am Donnerstagabend noch eine Stunde Zeit? Dann nichts wie los in die Kanti Wil!

Ab 19.30 findet in der Aula der Kantonsschule Wil ein Konzert unter dem Motto «Songwriter’s Spotlight» statt. Ein Konzert mit Songs made in Switzerland oder besser gesagt in der Kanti Wil.

Junge Schülerinnen und Schüler oder junggebliebene Lehrer gestalten einen Abend mit ausschliesslich selbstgeschriebenen Songs.

Natürlich wollte ich mir das selber nicht entgehen lassen und mache kurzerhand selber mit. Dabei trete ich in zwei Formationen auf. Einmal mit Ryan, wo wir zwei unserer eigenen Songs spielen und zum anderen werde ich meinen Deutschlehrer bei einem Song gesanglich unterstützen. Wer also einmal etwas Kreativität der Schüler und Lehrer spüren will, der sei doch herzlichst eingeladen, an diesem Abend in der Aula vorbeizuschauenhören.

Ich würde mich freuen, vielleicht sogar einige von euch Lesern in Wil begrüssen zu dürfen. Der Eintritt ist selbstverständlich kostenlos und ihr dürfte auch alle eure Kollegen mitnehmen.

See you then!

Gute Musik erwünscht?

Montag, März 29th, 2010

Ihr wollt euren Ohren einmal etwas frisches, angenehmes gönnen? Wie wärs mit etwas Musik aus der Schweiz?

Ich habe ja bereits am Freitag erwähnt, dass die Jungs (sorry, die Gleichberechtigung kommt hier zu kurz, denn in der Band spielt ja eine Bassistin!) von neckless ihre Plattentaufe hatten. Die Stimmung an diesem Abend war einfach unbeschreiblich toll :). Das neue Album wurde gefeiert und der Gang nach St. Gallen in die Grabenhalle hat sich sowas von gelohnt.

Mit Rising Sine (iTunes-Link) zeigen die Ostschweizer, dass man sich immer noch neu erfinden kann. Mit der Platte definieren sie sich selber genauer und präsentieren ihren eigenen Stil mit der Bezeichnung «funky offbeat with rising rock elements». Und damit beschreibt sich neckless ganz gut, denn man findet zwar sehr vielfältige Songs auf der Platte, jedoch spürt man den roten Faden durch die Songs durch. Von einsässigen Beats über popähnliche Songs findet man auf der Platte ein tolles, energiegeladenes Programm mit bestimmt einem Song, der für jeden Tag passt.

Rising Sine, heisst übersetzt wachsender oder aufgehender Sinus. Damit sind die Sinuswellen beim Ton gemeint und die Blume auf den Albumcover soll auch genau dies darstellen. Etwas, das heranwächst und doch recht aussergewöhnlich ist. Mit gutem Grund ist neckless stolz auf ihr Albumcover!

So, jetzt habe ich aber genug gequatscht und ihr wollt bestimmt in das Album reinhören. Das ist zum einen auf iTunes, als auch über die Page von neckless, auf cede.ch, citydics.ch oder auf exlibris.ch möglich. Ihr habt also die Qual der Wahl. Digital auf iTunes, etwas günstiger im Shop von neckless oder über einen Shop von cede, citydisc oder exlibris.

Auf der Homepage könnt ihr übrigens den Song «take my hand» in voller Länge anhören!