Voice of McDonald’s: Auf der Suche nach der besten Stimme

Geschrieben am 29.09.2011 um 9:30 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik, Review.

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Nach dem vergangenen Wochende, wo ich ja bereits Musik geniessen durfte, dreht es sich hier im Blog nochmals um Musik. Ihr fragt euch nun bestimmt, was die FastFood-Kette mit Musik am Hut hat. McDonald’s führt derzeit eine ganz witzige Aktion durch. Unter dem Titel «Voice of McDonald’s» die besten Stimmen von ausschliesslich McDonalds-Mitarbeitern gesucht. Ja, ihr habt richtig gehört: Nur McDonald’s-Mitarbeiter dürfen mitmachen. Eine solche Aktion, die speziell für die Angestellten des gelben Riesens gemacht wurde, ist schon sehr aussergewöhnlich und macht das Fastfood-Restaurant natürlich schon sympathisch.

Talentsuche unter den MitarbeiternVoice Of McDonald's

Durch diesen Gesangswettbewerb wird weltweit die beste Stimme von McDonald’s gesucht. Die Schweiz nimmt selbstverständlich auch an diesem Wettbewerb teil und stellt Gil Meidar als Kandidaten. Wie es bei solchen Wettbewerben nun einmal ist, muss auch bei Voice of McDonald’s, kurz VOM, gevotet werden. In aktuellen Voting geht es darum, dass die Vertreter verschiedener Gruppen (fast schon kontinental) gewählt werden. Die Schweiz befindet sich in der Gruppe «Southern Europa», also sozusagen «Südeuropa».

Die Gewinner der verschiedenen Gruppen tretten anschliessend gegeneinander an und es winken Preise im Wert von 25’000$ (1. Platz), 17’000$ (2. Platz), 12’500$ (3. Platz) und noch mehr Geld für weitere Plätze. Es geht also nicht «nur» um einen Titel.

Student «Gil Meidar» vertritt die Schweizer McDonald’s-Mitarbeiter

Der Luzerner Student Gil Meidar finanziert sein Studium durch seine Mitarbeit beim McDonald’s. Spätestens, wenn man einen seiner Youtube-Videos gesehen hat, merkt man, dass ihm die Musik definitiv liegt. Das muss sie auch, denn er studiert schliesslich auch Musik! Er ist auch der Schweizer, der es ins Voting von VOM Southern Europe geschafft hat. Er braucht nun noch eure Unterstützung, damit er es auch auf den ersten Platz im Voting schafft. Dazu geht ihr auf die Homepage vom-southerneurope.com und schaut euch den Clip von Gil an und falls euch die Musik gefällt, klickt ihr oben auf VOTE. Gil wäre bestimmt eine würdige Stimme von McDonalds. Seine Stimme passt meiner Meinung nach sehr gut zu Singer/Songwriter-Liedern, Pop oder R’n'B. Ich bin gespannt, was noch aus dem jungen Student wird und drücke alle Daumen beim Voting!

Musikalische Genüsse am Kult Day

Geschrieben am 28.09.2011 um 21:18 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Film, Musik.

Kult Day Open Air

Am vergangenen Samstag war etwas los im kleinen Oberuzwil. Mit einem Programm regionaler Bands brachte der Kult Day, welcher von der Kulturbeiz Eggä organisiert wurde, Schönes fürs Ohr auf die Bühne. Mit den Bands (Baby Genius, Thomaten & Beeren, REMO B. & The Keys, Chickpeace, Cosmic Rabbits, new griot) wurde ein gutes Händchen für noch unbekanntere Perlen gefunden.

Ich hatte die Möglichkeit, an diesem Anlass zu filmen und einen Videobeitrag für meinen Arbeitsgeber zu machen. Hier also mein Clip zum Kult Day Open Air 2011:


Internet TV

Ganz ohne Grund war ich ja nicht am Kult Day, denn ich habe dort auch mitgewirkt. So habe ich die Homepage vom Kult Day in Windeseile für ein paar Bier am Open Air selber hingezaubert. Ich bin gespannt, wie sich das Open Air, das ja einmal als Neueinweihung der Beiz gedacht war, entwickelt. Auf jeden Fall werden bestimmt auch im kommenden Jahr wieder musikalische Perlen in Oberuzwil auf der Bühne neben der Kulturbeiz Eggä auftreten.

Musikalische Entdeckungen als Videojournalist

Geschrieben am 19.09.2011 um 16:55 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Film, Life, Musik.

Videojournalist am jazzin
Bild: Mario Fuchs

Am vergangenen Wochenende hatte ich als Videojournalist bei der dfmeda die Aufgabe, am «jazzin» zu filmen und darüber zu berichten. Ich konnte mir anfangs überhaupt nicht vorstellen, was mich an diesem Flawiler Jazz-Festival erwartet. Ich stellte mir komplizierte Jazz-Musik vor, die man nur gut findet, wenn man selber Jazz studiert hat. Es kam anders. Soulig-jazzig mit einer Spur Funk klangen die Frauen von «X-Elle». Die grosse Überraschung war dann aber die 17-jährige Laura Boldo, die zusammen mit der Band «off&out» auf der Bühne stand. Der ganze Saal reagierte schon nach dem ersten Song begeistert mit Applaus, denn die erstaunliche Stimme überzeugte durchs ganze Programm. Hier mein Beitrag zum Abend vom «jazzin»:

Am Nachmittag davor machte uns die Band «Firehouse Brass» aus Zürich den New Orleans Jazz schmackhaft. In ihren roten Jacken fielen sie natürlich sofort auf und liessen einige Besucher vom jazzin begeistert mittanzen.


Bild: Mario Fuchs

Auch hier machte ich einen kurzen Zusammenschnitt für die Internetplattform fürstenlandTV.

Ich konnte an diesen Tagen also regelrecht erleben, was echte, gute Musik ist. Die Musiker beherrschten ihr «Handwerk» perfekt und als Musikliebhaber konnte ich trotz der Arbeit die Musik etwas geniessen.

Das sind Momente, wo ich meinen Job liebe!

Signatur

Freitag der guten Rockmusik: Rise Against – Make It Stop

Geschrieben am 09.09.2011 um 10:03 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Film, Musik.

Rise Against

Wer Rock mag, dem gefällt dieser Song. Der Clip ist zudem sehenswert, denn mit diesem Clip unterstützt die Band Rise Against die Aktion «It Gets Better». Anschauen, aufdrehen, geniessen:

Signatur

Kantiball 2011. Yeah!

Geschrieben am 03.05.2011 um 21:14 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life, Musik.

Ich schreibe nicht das erste Mal über einen Event, bei welchem ich in irgendeiner Form mitgeholfen habe. Jedoch habe ich die Organisation eines Anlasses noch nie so hautnah und direkt miterlebt wie beim diesjährigen Kantiball. Ich erhielt als SO-Präsident auch die Aufgabe, eine Tradition der Schülerorganisation weiterzuführen: der Kantiball. Der Name könnte einen lahmen Anlass in Ballkleidung und rumstehenden Leuten vorgaukeln. In Wirklichkeit ist der Kantiball jedoch eine grosse Party mit gutgestylten Leuten und professioneller Organisation, mit einem Programm, das man an einem von Schülern organisierten Anlass nicht so schnell wiederfindet. Hier möchte ich euch einige Eindrücke und Erfahrungen mitteilen:

Planung ist alles. Fast. Alles, was irgendwie vorausplanbar war, mussten wir für den Kantiball planen. In den Ressorts Bands & DJs, Rahmenprogramm, Gestaltung, Bühne, Infrastruktur, Bar, Sponsoring und Auf-/Abbauplanung wurden verschiedenste Dinge geplant. Der grosse Teil dafür geschah im 6-köpfigen Vorstand. Man musste dabei jedoch nicht nur daran denken, dass am Abend eine Bühne mit DJ-Pult, Licht- und Soundanlage stand, sondern auch dass Absperrgitter zur Verfügung standen, die Bar neben Drinks auch Essen bot und alle Dinge beschriftet waren. Und das ist es der Anfang. Es sind also viele Dinge planbar, bis in kleine Details.

Alles kann man nicht planen und so müssen manchmal unter Zeitdruck Dinge erledigt und entschieden werden. Die Verantwortung trägt schlussendlich der OK-Chef, sprich: ich, und diese Verantwortung lastet manchmal schon ziemlich heftig auf den eigenen Schultern, was einem gut und gerne mal etwas Einschlafschwierigkeiten verschaffen kann.

Helfer sind alles. Die beste Planung bringt jedoch nichts, wenn die Dinge anschliessend nicht planmässig ablaufen. Man benötigt auch Helfer, die selbständig Denken, tatkräftig bei der Sache mithelfen und auch gleich mal einige Dinge anpacken. Wir hatten das Glück, ein Organisationskomitee mit total ca. 40 Leuten zusammenstellen zu können. Diese Hilfe benötigten wir auch, damit der Abend so angenehm und rund ablief wie möglich.

Ruhig an die Sache rangehen. Klar, alle sind nervös und auch am Abend selber stellen sich dann einige Probleme – das ist normal. Doch wer vorher alle Dinge gut geplant hat und weiss, dass man auf seine eigenen Leute zählen kann, der kann ruhig an die Sache rangehen. So war das auch bei mir. Ich wusste, dass ich auf meine Leute zählen konnte, ich wusste, dass ich nicht alleine gelassen wurde, falls es einige Schwierigkeiten Herausforderungen geben sollte. So war ich am Abend zwar gegen aussen ziemlich ruhig, aber innerlich brodelte der Stress schon ab und zu auf. Nichtsdestotrotz war ich manchmal fast von mir selber überrascht, wie ruhig ich bei diesem Anlass mit immerhin ca. 650 Leuten bleiben konnte.

Verantwortung & Stolz. Das vergangene Wochenede war sehr intensiv, wohl eines meiner intensivsten Wochenende überhaupt. Jedoch habe ich an diesem Wochenende auch gelernt, unter Druck und mit grosser Verantwortung zu arbeiten. Ich wusste, dass ich schlussendlich für das Ergebnis des Abends gradstehen muss. Glücklicherweise funktionierte bis auf kleine Abweichungen alles so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Und ich denke, dass ich auch ohne weiteres sagen kann, dass ich stolz auf unsere Leistung bin. Der Abend war trotz einigen Einschränkungen meiner wirklich gelungen und nur schon einige strahlende Gesichter und das Lob von einigen Personen zeigte mir, dass die Mühe der letzten Tage, Wochen, Monate nicht umsonst war.

Zusammenarbeit. Das wohl wichtigste bei einem solchen Event ist, dass man gut zusammen arbeitet. Wie bereits erwähnt wurde das OK vom sechsköpfigen Vorstand geleitet. So übernahm ich, Michael Eugster, die Leitung des gesamten OKs, sowie die Ressorts Bühne und Bands&DJs, Rahel Müller übernahm die Leitung beim Rahmenprogramm und Auf-/Abbauplanung, Simon Zimmermann sorgte fürs Wohl der Gäste im Ressort Bar und leitete mit Rahel die Auf-/Abbauplanung, Barlas Uzunonat war für die Infrastruktur zuständig, Nina König für die Gestaltung, Salome Kaiser für die Finanzen und das Sponsoring und alle zusammen halfen mit aller Kraft beim Kantiball mit. Doch 6 Leute genügen für einen solchen Event nicht, das ganze OK – nochmals über 30 zusätzliche Leute – halfen vor, während und nach dem Kantiball mit. Des Weiteren halfen uns Lehrpersonen & Angestellte der Kanti Wil an der Bar, der Hausdienst unterstützte uns tatkräftig, der FC Wil half beim Abbau und nicht zuletzt ermöglichten einige Sponsoren überhaupt die Organisation des Kantiballs. Alle, die irgendwie mitgeholfen haben, haben einen grossen Dank verdient. DANKE!

Grossartig! Ich habe es bereits auf der Homepage der SO geschrieben. Die Gäste und alle Mitwirkenden haben dazu beigetragen, dass der Kantiball 2011 unter dem Motto «Hello Future» einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Einen grossartigen Eindruck.

Übrigens: Und dass ich zwischendurch zusammen mit Nina den Clown auf der Bühne spielen durfte und gemeinsam mit ihr eine spontane Moderation durchführen konnte, war mir eigentlich auch ganz recht. «Schnorre chani guet», aber etwas zusammen mit motivierten Leuten organisieren liegt mir eben auch. Imfall. :)

Und: Mehr Informationen gibts auf der SO-Website oder auf Facebook. So wisst ihr zum Beispiel, dass wir mit Sir Colin einen grossen Namen am Kantiball hatten oder dass die BigBoys aus der Region Wil einfach eine geile Show abziehten, Ale P. und Donato Z. aus der Region bei uns auflegten, die Breakdancecrew teaM2Panic den Saal zum kochen brachte und DJ J. Kaliim mit MC Shorty Real zusammen mit der Kanti Wil Party machte, und zwar richtig.

Titelbild: Lukas Wepfer