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Archiv der Kategorie 'Musik'

Musikkonsum

Mittwoch, März 17th, 2010

Musikkonsum

Während andere gerade mehr und mehr Musik hören, ist bei mir momentan gerade das Gegenteil der Fall. Und das hat mehrere Gründe.

Zum einen ist seit mehr als einem Monat mein Sennheiser Headset fürs iPhone wieder defekt. Am Montag bin ich deswegen kurz nach Winterthur geflitzt, um es zurück zu bringen. Doch seit das Headset defekt ist, muss ich wieder mit den stinknormalen Kopfhörern Musik hören und das ist einfach kein Vergleich. Hat man sich erstmal an den Genuss von In-Ear Sound gewöhnt, wo Bässe auch noch Bässe sind und der ganze Soundumfang kommt, was man bei den «normalen Kopfhörern nicht sagen kann, dann ist der Verlust von In-Ear Kopfhörern einfach nur eine Qual.

Zum anderen habe ich vorher wohl etwas zu viel Musik konsumiert, man könnte schon fast sagen «an mir vorbei ziehen lassen». Ich möchte nun wieder bewusster Musik hören. Ich möchte dann Musik hören, wenn ich das wirklich will und nicht andauernd, überall und immer zwischendurch. Meine Mutter würde dies wohl damit begründen, dass ich meine Ohren entlasten muss, ich selber begründe es damit, dass ich die Musik geniessen will.

Und doch gehört Musik zu meinem alltäglichen Leben und ich könnte es mir nicht vorstellen, ohne Musik zu leben.

Shake Off The Dust – Tour

Sonntag, März 07th, 2010


(Bild von mir, geschossen mit dem iPhone)

Etwas anders als sonst ging es letzten Freitagabend nach Winterthur. Ein Konzert mit zwei Bands wartete auf uns. «Echtzeit» (DE) und «Make Up Your Mind» (NL) bestritten den Abend. Für mich es dieses mal auch mal etwas besonderes, weil ich einmal ohne Videokamera, ohne Digitalkamera für Fotos oder ähnliches zum Konzert ging. Ich kann es nämlich normalerweise nicht lassen, ein solches Gerät mitzunehmen. Doch nach dem letzten Konzert, wo ich den ganzen Abend filmte, wollte ich mal einfach das Konzert geniessen – ein gute Entscheidung.

Zusammen mit einigen anderen Jugendlichen hiess es dann schon bald «Shake off the dust!». Und es war wirklich ein toller Abend. Ein Abend, den ich gerne wieder einmal erleben würde. Zwei tolle Bands rockten die Bühne von Winterthur. Für Echtzeit war es das erste Mal, dass sie in der Schweiz auftraten. Mit rockenden Liedern, krachenden Gitarrenriffs und guten Grooves vermochten sie noch jeden einzelnen aus dem Publikum zum Mitmachen zu animieren. Es war einfach toll.

Man merkte einfach: Ein Abend, zwei Bands, ein Glaube und ein Ziel: den Abend zu rocken und Spass zu haben!

So schnell wie die Band erschien, war sie dann leider auch schon wieder weg. Ich vermisse die Töne jetzt noch ein bisschen, es hat wirklich Spass gemacht, den Jungs aus Deutschland zuzuhören. Und mal ehrlich: an einem solchen Abend interessiert es niemanden, ob die jetzt Deutsch oder Englisch singen, wenn die Musik passt – und das hat sie.

Nach Echtzeit war die Band mit dem klingenden Namen «Shake Off The Dust» aus Holland auf den Brettern. Trotz anfänglichen Problemen mit dem Saxophon, das anschliessend auch wieder zusammengeschraubt war, liessen sich die Jungs aus dem flachen Land nichts anmerken und zeigten der Schweiz, was toller Ska ist. Ich war selber etwas erstaunt, wie die Leute hier im Saal abgingen, denn die Schweizer sind ja nicht unbedingt dafür bekannt, von Anfang an gut mitzumachen. Doch hier bewegte wirklich praktisch jeder seine Knochen, von der Schweizerischen Verklemmtheit war da nichts zu sehen.

Und leider, leider hiess es dann auch irgendwann, Abschied von dieser Band zu nehmen. Der Abend war toll, die Leute waren gut gelaunt und der Besuch hat sich selbstverständlich gelohnt.

Signatur

Josh Royse live

Dienstag, Februar 09th, 2010

Mit seinem Charme und einer tollen Stimme mag der junge Kalifornier wohl manches Frauenherz höher schlagen. Doch die Musik reisst auch mich mit und ich muss sagen, dass ich es jedes Mal genossen hab, an ein Konzert von Josh Royse zu gehen.
So auch letzten Samstag, wo er im Talhof (St. Gallen) spielte. Die Songs mit der tollen Band aufgefrischt und cool präsentiert, legten die Jungs eine tolle Show hin und brachten auch einen Sound auf die Bühne, den man nicht jeden Tag hört.

Ich habe das Konzert mit der Kamera mitverfolgt und so zwar teilweise die Show etwas weniger geniessen können, weil ich nicht alles genau so mitbekommen habe. Dafür habe ich aber nun tolles Videomaterial, wovon ich einen Ausschnitt mit euch teilen möchte. Es ist der Song, den sie als Zugabe brachten. Er heisst «Darrel Gene» und wurde von Josh für seinen Bruder, der in Afghanistan für seine Familie kämpft.
Auf Youtube schreibt Josh:

A song for my brother who is fighting for his family in Afghanistan and all other veterans who have memories to cherish and get them through the day while they are out there in the sand box. Good luck brother. I love you. We shared a lot of memories that I cherish.

Wer gerne auch den Songtext mitlesen will, der kann sich hiermit bedienen:

It was me and Darrel Gene with our feet in the stream.
Stolen bait on a string. We were talkin’ bout dreams that we’d catch.
We built a fort in the rocks and made our home in the hills,
Next to the boulders with the caves where we shared our first spill.
Oh we bled.

So we went home for our buckets; filled them with berries for grandmother’s pie.
So we went home for our buckets; filled them with wild berries for grandmother’s pie.

Darrel Gene. Where did you go? I aint got no money. No I can’t come home.
There aint no buckets to fill up with berries for grandmother’s pie.

It was me and Darrel Gene with our feet in the stream.
Pockets ripped at the seams full of rocks that we cleaned for grandpa.
He had a fountain to build and we had big shoes to fill.
So we worked hard with pride and stacked those rocks way too high
and they fell.

We broke the wheel to the barrel. Sorry grandpa we aint comin’ home.
We broke the wheel to the barrel. Sorry grandpa we’re afraid to come home.

It was me and Darrel Gene with our feet in the stream.
Sunday school had been cool but we moved on to the pews that day.
The preacher was a reaper of believers souls.
I watched him lie so they would tithe while he tied on their blindfolds.
What a shame.

I went home with a bible that I didn’t believe anymore.
I went home with a bible that I didn’t believe anymore.

But grandpa saw me cry during prayer time.
I said ‘grandpa who’s this Jesus that I’m callin’ mine?’
He said ‘grandson you’re tryin’ to catch a lion, just let Him be.’
‘He’s the soul of creation, the art in imagination, He is love and He is free.’

Darrel Gene. Where did you go? I found my Jesus. But I can’t come home. There aint no buckets to fill up with berries for grandmothers pie. There aint no buckets to carry what I’ve got goin’ on in my life.

by Josh Royse.

Ich hoffe, der Song gefällt euch!

Gruss,
Michael

Ohrbooten – Mit dem Kopf durch die Wand

Freitag, Januar 08th, 2010

Etwas mehr als drei Jahre ist es her, seit ich die Jungs am Open Air Tufertschwil gesehen hab. Schon damals hatten sie etwas mitreissendes an sich. Immer einen tollen Beat am Start (die Texte hab ich damals irgendwie nicht so sehr mitbekommen) und einen ebenso speziellen Musikstil. Ich finde es immer wieder toll, wenn verschiedene Stile vermischt werden und so etwas einzigartiges auf eine Platte kommt.

Mit dem Album «Gyp Hop» bringen die Ohrbooten wieder tolles Musikmaterial, das mich immer wieder mitreisst. Ihre recht speziellen Texte regen auch zum Nachdenken an und mit diesem Video möchte ich euch eine kleine Geschmacksprobe geben, wie die vier Jungs klingen.

Gruss und ein tolles Weekend euch allen!
Michael

Zufälle rocken.

Donnerstag, November 26th, 2009

Der heutige Blogeintrag beginnt mit einem Filmausschnitt, den ich euch gerne zeigen möchte:

Man mag sich nun vielleicht fragen, was dies mit dem Titel “Zufälle rocken.” zu tun hat. Nun, es wäre eigentlich eine längere Geschichte und ich möchte sie hier – in kurzer Form – mal wiedergeben.

Vor vielen Jahren (naja, so vielen nun auch wieder nicht, aber vor einigen) entdeckte ich eine Homepage einer Band. Irgendwie fand ich den Sound der Band so unglaublich cool, dass er mich einfach nicht mehr los liess. Es dauerte nicht lange und schon entstand von mir eine erste Fanpage – damals noch auf Flash-Basis mit einem Baukasten. Durch die Schule kam ich der Band dann näher. Wir mussten im Fach Musik einen Vortrag machen und da kam die Band prakesh gerade richtig! Zusammen mit einem Kollegen besuchte ich die zuzwiler Band in ihrem Bandroom, machte Interviews und einige Fotos. Die Mühe lohnte sich und mit einem Sechser bepackt ging es weiter in der Schule.

Und so lief es dann auch weiter mit der Fanpage. Es entwickelte sich langsam eine bessere, professionellere Homepage und ich arbeitete eng mit dem Management der Band zusammen. So konnte auch Aktualität garantiert sein und durch die Zusammenarbeit versprach sich mehr als ein gratis-Eintritt bei Konzerten von ihnen, wo ich dann natürlich auch Fotos machte und auf der Fanpage zur Verfügung stellte.

Mittlerweile lässt sich diese Fanpage auch ohne weiteres zeigen und wer sich die mal anschauen will, der kann mal die URL fanpage.prakesh.com aufrufen und sich etwas durchklicken.

Momentan ist die Band beschäftigt mit Aufnahmen fürs neue Album und darum gibt es im Moment nicht sehr viele neue Dinge über prakesh.

Doch warum erzähle ich euch dies alles im Zusammenhang mit dem ersten Filmausschnitt? Nun, der Sänger der Band prakesh, John Prakesh, ist nun der neue Frontmann der Hardrockband SHAKRA. Seinen ersten Auftritt mit der Band hatte er gleich vor der Kamera in der Sendung “Die grössten Schweizer Hits”. Und irgendwie finde ich das schon witzig. Ich kam per Zufall auf die Homepage der Band, begeistere mich für die Band, mache spontan eine Fanpage, aktualisiere zwischendruch ihre offizielle Homepage und jetzt ist der Sänger dieser Band plötzlich auch bei einer anderen Band dabei und ich sehe ihn nach langer Zeit wieder – im Fernsehen!

Ich liebe solche Zufälle! Sie bereichern das Leben und bringen Freude, wo man es vorher nicht erwartet hätte.

In diesem Sinne – Zufälle rocken!
Michael