Aus einer anderen Perspektive: Meerwasser

Geschrieben am 10.02.2010 um 20:55 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Fotografie, Nizza.

Hier wieder einmal ein Bild aus der Serie «Aus einer anderen Perspektive».

Das Bild habe ich auf einer Insel bei Cannes gemacht, die Insel heisst «Île Sainte Marguerite». Entstanden ist das Bild am Strand, bzw. im Wasser. Natürlich erwischte die Kamera dabei kein Salzwasser, sonder blieb im Gegensatz zu mir selber ganz trocken. Damit ich aber ein solches Bild machen konnte, musste ich etwas ins Wasser gehen, denn ich wollte keinen Strand mehr auf dem Bild haben.

Gruss,
Michael

Bilder und Impressionen von Nizza

Geschrieben am 14.10.2009 um 14:03 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Fotografie, Nizza, WWW.

Ich habe sie euch versprochen und da kommen sie nun auch; die Bilder von Nizza. Ich habe auf meiner Website meugster.net unter den Bildern eine neue Kategorie “Nizza 09″ eingerichtet und dort 75 ausgewählte Bilder online gestellt.

Wer interessiert daran ist, der sollte jetzt nicht vergessen, auf diesen Link zu klicken: zur Gallery.

Gruss,
Michael

Eiszeit

Geschrieben am 13.10.2009 um 22:21 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Nizza, Wetter.


Ok, der Wetterblog und Übertreibungsblog meldet sich wieder einmal zurück und schwingt seine Töne zum Schweizer Wetter, das wieder einmal zum Frieren ist. Mit gerade einmal 7°C heute finde ich das Wetter nicht gerade schön, denn ich mag es lieber warm (warum habe ich echt Nizza gewählt? :D). Und damit es mir wenigstens in Gedanken wieder etwas wärmer wird, schaue ich mir doch gerne ein paar solche Bilder an:


Aber vielleicht macht es ja gerade das aus, dass ich es hier so kalt finde, denn vorher hatte ich 3 Wochen lang immer so mindestens 30°C und Sonne (ok, auch in der Schweiz war das Wetter anscheinend nicht schlecht) und dann sind diese 7°C dann schon gleich etwas wenig. Und so muss ich wieder einmal sagen, danke Petrus, du hast es wieder einmal super getroffen und mit mir auch gleich das kalte Wetter in die Schweiz gebracht ;D.

So viel mal zum Wetter in der Schweiz.

Gruss,
Michael

Die Bilder sind natürlich © by Michael Eugster =)

Back home.

Geschrieben am 11.10.2009 um 22:23 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Nizza.


Seit einem Tag und sechs Stunden bin ich nun wieder auf Schweizer Boden. Auf dem Bild oben kann man das sehen, was zum ersten Mal nach der Schweiz ausgesehen hat oder zumindest etwas in der Nähe der Schweiz. Nachher hatte es gleich wieder Wolken und als wir in Zürich ankamen regnete es schon mal ein bisschen als Begrüssung =). Aber nun mal schön der Reihe nach:

Gestern (Samstag) standen wir wie geplant um 9.30 auf und assen zum letzten Mal ein französisches Morgenessen. Ihr könnt euch ja etwa vorstellen, woraus das bestand… ;-) Anschliessend wurden die Zähne geschrubbt, fertig gepackt, das Zimmer aufgeräumt und geputzt. Irgendwie war es dann schon bald 11 Uhr und wir verabschiedeten uns von unserer Gastmutter, verliessen das Haus und warteten draussen auf den “Minibus”, der in Form eines Vans auch nach einer gefühlten Ewigkeit (~30 Min. oder etwas mehr) ankam. Dort hatte es leider keinen Platz mehr für unsere Koffer, also wurden sie auf unseren Knien platziert. Die Fahrt zum Flughafen war eher kurz und mein Koffer nicht allzu schwer, also war das kein grosses Problem.

So kamen wir also beim Flughafen an, assen etwas, da es schon langsam 12 Uhr war. Nach einer weiteren gefühlten Ewigkeit war der Check-In Schalter eröffnet und es hiess anstehen. Als ich an der Reihe war, wurde ich vom Gewicht überrascht, denn ich hatte gerade mal 16kg von den erlaubten 20kg verbraucht. So, nun hiess es natürlich nochmals warten. Um 14.40 konnten wir dann in einen Bus einsteigen, der uns zum kleinen Flugzeug brachte. Hier ein Bild vom Flugzeug =):

Es war dann auch schon bald soweit und ich konnte zum zweiten Mal fliegen. Der Flieger hob ab und es war auch dieses Mal wieder herrlich, zu fliegen (auch wenn ich die ganze Zeit einen Druck in den Ohren hatte, auch nach dem Fliegen). Schlussendlich kam ich dann eben in Zürich an und wie es war, habe ich ja schon oben geschrieben.

Irgendwann fand ich dann auch meinen Vater am Flughafen und es ging zurück nach Hause =).

Gruss,
Michael

3 Wochen Nizza

Geschrieben am 09.10.2009 um 13:42 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Nizza.


Jetzt sind schon mehr als drei Wochen vergangen, seitdem ich den Beitrag “3 Wochen” online gestellt habe. Und ich muss schon sagen, dass meine Erwartungen auch etwa dem entsprachen, wie es hier dann auch war.

Darum beginnen wir doch mal mit einem Rückblick:

3 Wochen…

… jeden Morgen unter der Woche in die Schule gehen.
Ich muss aber hier auch anmerken, dass unser Lehrer wirklich sehr gut war und mich motiviert hat. Wir haben viel Französisch gesprochen und vor allem das Sprechen fällt mir jetzt sicher leichter, ohne dass ich viel nachdenken muss.

… Baguette.
Naja, das Essen am Morgen habe ich ja schon einmal in einem Beitrag angesprochen. Das Morgenessen bestand weiterhin aus eher trockenem Baguette, Butter und Konfitüre. Dazu gab es einen Kaffee, der während den drei Wochen auch nie besser wurde, aber hauptsache man war am Schluss mehr oder weniger satt und mehr oder weniger wach. Wo es überall Baguette gab, muss ich ja nicht mehr anmerken.
Aber eigentlich wollte ich unter diesem Punkt das Essen ansprechen. Ich konnte ja einige Spezialitäten degustieren und es war schade, dass wir das sogenannte “Pan Bagnat” nicht degustiert haben, denn das wäre das Beste von allen gewesen. Es ist eine Spezialität von hier und ich beschreibe es euch mal: Ein rundes Brot, das in der Hälfte aufgeschnitten ist. In der Mitte hat es dann Salat, Eier, Oliven, Thun, Tomaten, Pepperoni, Sardellen und (es muss ja noch etwas fettig werden, sonst wär es ja keine Spezialität von hier xD) etwas Olivenöl. Alles in allem ist das ab sehr, sehr gut und meine Gastmutter beschreibt das Pan Bagnat eigentlich als ein Brot mit einem “Salade Niçoise” drin. Es schmeckt aber wirklich super und es ist auch ziemlich gesund.

… eher wenig Schlaf.
Ich hätte es mir ja denken können, aber irgendwie schlafe ich weniger als geplant oder besser gesagt schlechter. Ich freue mich schon wieder auf mein Bett und mein Zimmer, wo ich ungestört schlafen kann, ohne dass ich mich entweder durch einen laufenden Fernseher (ok, da ist meine Gastmutter eingeschlafen, kann mal passieren) oder durch vorbeifahrende Autos aufregen muss ;-).

… ohne einige Leute aus der Schweiz.
Ich freue mich schon wieder extrem, einige Leute zu sehen. Freundin, Familie, Bekannte, Verwandte,… eigentlich alle =).

… schönes Wetter.
Wir hatten wirklich grosses Glück, denn es hat am Tag kein einziges Mal geregnet, nur am Abend zwei Mal und nur kurz. Meistens hatten wir etwa um die 30°C!

… mit einigen Besuchen.
Ihr habt es ja schon mitbekommen, dass ich Cannes, Antibes und Monaco besucht habe. Ich habe auch Eze besucht (dort sind wir in die Parfümerie und danach besichtigten wir die Altstadt – es war sehr nett dort!) und eigentlich haben mir alle Städte gefallen. Besonders fasziniert hat mich eigentlich Monaco, weil es so sauber wahr und das ozeanografische Museum war echt toll!

… Fotos machen.
Wie von mir gewohnt, habe ich ein paar wenige (*Ironieglocke*) Fotos gemacht. Ich verspreche euch schon mal, noch einige zu zeigen. =)

… ohne das iPhone.
Irgendwie muss ich es ja doch noch erwähnen, denn es ist schon etwas anderes, sich mit einem alten Sony Ericsson SMS, wenn man vorher mehr als ein Jahr ein iPhone benutzt hat. Man merkt auch schnell, was am iPhone sehr praktisch war. Nur schon die Funktion, über WLAN ins Internet zu gehen vermisse ich etwas. Man ist einfach viel freier, als wenn man immer auf die Schule angewiesen ist. Man hat in einer solch grossen Stadt an vielen Orten die Gelegenheit, gratis ins Internet zu gehen. Auch in der Schule natürlich, aber auch in einem McDonalds (es hat hier viele davon) und sonst gibt es viele offene Netze hier. Irgendwie ist das iPhone einfach wirklich viel komfortabler, vor allem von der Bedienung her. Auch als Zeitvertreib ist das iPhone sehr gut und wenn ich wieder auf Nizza gehen würde, würde ich das iPhone wahrscheinlich mitnehmen.

… in einer Gastfamilie leben.
Auch das ist eine eher grosse Umstellung. Man hat hier eigentlich einfach das Nötigste, aber nicht mehr. Waschen konnten wir leider nicht, aber irgendwie ging es dann doch auf mit den Kleidern. Auch bin ich mich nicht an einer “verrauchte Wohnung” gewohnt und ich freue mich schon wieder auf ein gutriechendes Haus. Das Essen war, wie schon etliche Male geschrieben, am Morgen ein bisschen gewöhnungsbedürftig und am Abend war es eigentlich gut. Für meinen Geschmack war es aber ein bisschen zu mikrowellenlastig. Wir hatten aber am Abend immer genug zu Essen und es war eigentlich doch ziemlich fein =).

… Französisch sprechen (mehr oder weniger).
Der Titel trifft es eigentlich ziemlich gut, denn wir haben viel Französisch gesprochen, aber durch das wir eine grosse Gruppe von der gleichen Schule waren (etwa 35 Schüler) sprachen wir untereinander doch noch viel Schweizerdeutsch. Der Aufenthalt hat aber schon etwas gebracht und ich kann jetzt sicher fliessender Sprechen als vorher.

Und so geht mein Aufenthalt langsam dem Ende zu und wie ihr merkt hatte ich es schön hier, aber ich freue mich auch wieder auf die Schweiz.

Gruss,
Michael