Nizza von oben

Geschrieben am 06.10.2009 um 16:09 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Nizza.

nizza_panorama
Ich habe nun wieder einmal etwas Bildmaterial für euch. Und zwar genau zwei Bilder ;-). Das eine Bild (oben) zeigt den Strand von Nizza und das Meer. Man sieht, soviel ich weiss den “Opéra Plage” und der heisst so, weil (vielleicht habt ihr das schon erraten) er in der Nähe der Opéra ist. Diese wird nun gerade umgebaut.

Unten könnt ihr den Blick Richtung “Place Garibaldi” sehen, der sich natürlich auch in Nizza befindet. Das Foto habe ich vom Dach des “Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain” aus gemacht. Man hat dort einen wunderbaren Ausblick auf die ganze Stadt:

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Anhand dieser Fotos sieht man auch ein bisschen, wie gross die Stadt ist und man muss sie sich noch ein bisschen grösser vorstellen.

Nun verbringe ich bereits den 17. Tag in Nizza und es folgen noch 4 Tage. Ich werde also wahrscheinlich nicht mehr sehr viel bloggen können, bis ich wieder in der Schweiz bin. Aber ich verspreche euch schon jetzt einige Bilder vom Aufenthalt und den Aktivitäten (Besuche der Städte Cannes, Antibes, Monaco, Eze (Eze besuchen wir morgen, bzw. wir besichtigen dort die Parfümerie)).

So, das wars schon mal für heute ;-)

Gruss,
Michael

Monaco

Geschrieben am 05.10.2009 um 14:08 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Nizza.

Falls ihr Monaco schon einmal gesehen habt, dann werdet ihr mir gleich zustimmen. Wenn man Monaco mit einigen Adjektiven beschreiben muss, dann fällt einem da so als erstes mal folgende ein: sauber und teuer. Die Strasse glänzt, als ob sie vorher jemand poliert hätte, es fahren Autos an dir vorbei, deren Preis du gar nicht erst zu schätzen beginnst.

Die Stadt ist aber wirklich sehr schön, vor allem die Altstadt. Auch gesehen haben muss man das “Museé Océanographique”, sowie natürlich das Casino (auch wenn nur von aussen – man darf erst rein, wenn man 18 Jahre alt ist). Noch kurz ein Bild von Monaco (da ich nicht mehr Zeit habe, gibts heute nur ein Bild, sorry):

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Auch hier sieht man ein paar teure Schiffchen und sonst eigentlich eine nette Stadt. Wir sahen auch die Strecke, wo jeweils die F1-Rennen stattfinden und gingen in den einzigen Supermarkt von Monaco etwas einkaufen (ich kaufte zum Beispiel ein “Casino Lemon… irgendwas” – eine Eigenmarke das Ladens =).

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Falls ihr irgendwann mal Lust habt, einen echt teuren Wagen zu klauen, dann wäre Monaco ein geeigneter Ort. Der Nachteil ist, dass Monaco etwa zu 99% videoüberwacht ist. Vielleicht solltet ihr also doch einen anderen Ort wählen…

So, genug Quatsch jetzt. Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Sonnige Grüsse,
Michael

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Halbzeit

Geschrieben am 01.10.2009 um 13:55 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Nizza.

Zwar stimmt es nicht ganz, aber fast. Ich habe nun bereits etwas mehr als die Hälfte der Zeit in Nizza hinter mir. Heute ist mein 12. Tag in Nizza und es folgen noch 9. Ich muss schon sagen, dass es mir (trotz dem vielen Baguette) sehr gut gefällt. Es ist meistens schön warm, man hat keinen Stress und die Atmosphäre ist gut.

Wenn man braun werden will, dann ist man hier auch richtig, denn man kann sich praktisch überall hinlegen, auch mal baden gehen und sich etwas ausruhen. Natürliche Sandstrände hat es zwar nicht, aber entweder begnügt man sich mit den Steinen oder man setzt sich auf den künstlich hingeschütteten Sand.

Der öffentliche Verkehr ist hier auch etwas anders als in der Schweiz. Das Tram fährt sowieso regelmässig und ist auch ziemlich pünktlich. Mit dem Bus bin ich bis jetzt noch nicht gefahren und beim Zug sieht es folgendermassen aus:

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Während man in der Schweiz schon schnell mal einen Aufstand macht, wenn der Zug einige Minuten verspätet ist, ist das hier in Frankreich normal. Die Tafel sieht meistens etwa so aus, wie man oben sehen kann (auch bei unserem Besuch von Antibes).

Bevor ich es noch vergesse, hier mein neues Boot:

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Es hat noch einige Schiffe, die noch grösser sind, aber ich dachte, dass dieses so für den Anfang schon mal reichen sollte… ;-)

Gut, die Portion Witze haben wir durch. Der Quai ist wirklich voll mit solchen Schiffen und es scheint Leute zu geben, die sich so etwas leisten können. Antibes ist sonst eigentlich auch eine friedliche Stadt mit einer tollen Atmosphäre, aber Nizza gefällt mir irgendwie besser ;).

So, das wars dann mal für heute.

Gruss,
Michael

Die besten Autofahrer der Welt

Geschrieben am 30.09.2009 um 12:53 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Nizza.

Ein “wenig” Ironie schwingt bei diesem Titel natürlich mit, denn die Fahrweise der Franzosen würde so manchen aus der Schweiz (, der sich so was nicht gewohnt ist) schocken. Sie lässt sich in etwa so zusammenfassen:

Parkieren: Man parkt, wo es Platz hat und sonst macht man Platz. Ein Auto ohne eine Beule sieht man hier kaum und es ist kriminell dicht geparkt.

Geschwindigkeit: In einer Nebenstrasse fährt man, so schnell man möchte, scheint es (und auch sonst überall).

Ampeln: Wie schon gesagt, für die Fussgänger ziemlich unnötig, da man geht, wenn kein Auto kommt. Bei einem Fussgängerstreifen ohne Ampel hat man Glück, wenn ein Auto auch anhält. Am besten geht man ganz schnell über die Strasse. Dann funktioniert das auch ziemlich gut.

Allgemein: So schnell wie möglich ans Ziel kommen. Das ist das A und O im französischen Verkehr. Viele Mittel sind dafür recht ;-)

Polizei & Krankenwagen: Es gehört zum Alltag, dass man irgendwo eine Sirene hört. Die Polizei fährt noch krimineller als der Rest und verfolgt dann und wann wieder jemanden. Da wir gerade in der Nähe eines Krankenhauses wohnen, hört man die Sirene noch öfter. Man gewöhnt sich aber daran.

Mehr… erfährt ihr, wenn ihr selber mal in Frankreich seid (oder in Nizza).

Gruss,
Michael

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Das Baguette-Land

Geschrieben am 28.09.2009 um 13:32 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Nizza.

Baguette
Bild gefunden auf Pixelio von omron
Einige denken vielleicht, dass es bloss ein Klischee ist, aber ich kann euch garantieren, es ist keines. Bevor ich nach Nizza kam, dachte ich, dass man hier vielleicht schon eher Toastbrot isst oder eher helles Brot und auch dann und wann ein Baguette.
Das stimmt eigentlich auch – zum Teil. Aber vor allem heisst es hier: Am Morgen Baguette, als Zwischenmahlzeit Baguette, am Mittag Baguette, am Nachmittag natürlich auch Baguette und am Abend zum Essen auch Baguette. Baguette, Baguette, Baguette. Wenn ihr also irgendetwas für mich machen wollt, dann sendet mir etwas “normales” Brot, oder auch mal etwas Vollkornbrot nach Frankreich, denn irgendwann hat man einfach keine Lust mehr auf Baguette. Es ist zwar eigentlich ziemlich gut und ich mag es auch sehr, aber etwas Abwechslung tut halt schon gut. Darum essen wir auch nicht immer nur bei McDonalds oder nur Crêpes, sondern auch mal ein – nicht lachen – Baguette mit einer Beilage, auf die wir gerade Lust haben. Man zahlt hier für eine Baguette weniger als 1 Euro und so kommt man bei einem Mitagessen mit Dessert (, der schon mal für ein, zwei Tage reichen kann) mit relativ wenig Geld durch. Das Problem ist einfach, dass man schnell mal noch etwas kleines kauft, sei es ein Eis (hier gibt es übrigens “la meilleure glace au monde” – über hundert Sorten, z.B. Rocher, Nutella, Bier, Tomate, Schokolade, Caramel,… (ich zähle jetzt nicht alle 100 Sorten auf).

So, ich bin etwas vom Thema abgeschweift. Auch am Morgen, wo es meist eher etwas sparsam zu beissen gibt (meist hat es für meinen Geschmack zu wenig Brot), gibt es natürlich Baguette. Aber ich glaube, ihr habt es langsam verstanden.

So… was gibt es – ausser dem naja-Essen – sonst noch so zu erzählen… Irgendwie nicht viel, ausser dass ich mich langsam beginne wohl zu fühlen in dieser Stadt. Die Temperatur ist meistens sehr angenehm, der Strand ist natürlich super, ich kann mich dank Tram ziemlich gut orientieren und lerne nebenbei auch noch, französisch zu sprechen.

Et non, je ne vais pas écrir les article tout en Français, parce que je veux que tout mes lecteurs peuvent comprendre moi. Peut-être je vais écrire seulment un peu en Français, mais surtout des citations. Alors, je pense que je vais finir cet article et quand vous trouvez des fautes dans le texte, vous pouvez écrire un commentaire sous l’article ou peutêtre vous voulez dire ou demander quelquechose…

Wer die französische Sprache nicht versteht, der kann sich vielleicht mit der kurzen Zusammenfassung davon zufrieden geben: Ich werde aus Respekt vor euch nicht-französischsprechenden Leser keine Artikel schreiben, die vollständig französisch sind, damit ihr es auch versteht. Und falls ihr Fehler findet oder irgendwas sagen / fragen wollt, schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Artikel.

Alors, c’est ça. Je vous souhaite une bonne journée!
Michael