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Blogstöckchen

Veröffentlicht am 31.12.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Poetext von Michael Eugster

Zeitung
Photo Credit: ~ethereality~ cc

Kennt ihr das noch, dieses Blogstöckchen? Scheinbar erhält es noch ein letztes kleines Intermezzo vor dem Jahresende. Luzia hat mir ein Stöckchen mit folgenden Fragen zugeworfen.

1. Hast du den Eindruck in einer Informations-Bubble zu sitzen?

Jein. Ich würde es so ausdrücken: Die Informationen, die uns erreichen, wurden bestimmt schon mal vorselektiert. Sprich: Es erreichen uns nicht alle Informationen. Daher könnte man meinen, wir sässen in einem solchen Bubble. Auf der anderen Seite erlauben uns neue Medien, selber zu entscheiden, was wir lesen möchten.

2. Was meinst du zu der Diskussion zwischen den Journalisten Glenn Greenwald und Juliane Leopold: Sind Journalisten per se auch Aktivsten?

Puh, «per se» würde ich nicht sagen. Es ist eine Gratwanderung, aber eine Journalistist meiner Meinung nach nicht per se ein Aktivist. Die Kunst besteht wohl darin, objektiv zu bleiben und einen Text zu schreiben, den man mit den eigenen Werten trotzdem vertreten kann. Und zwar ohne, dass man jemanden von seinen Wertehaltungen überzeugen muss.

3. Was meinst du zum Interview mit Meret Baumann ”Man muss wissen, was man will. Und vor allem, was man nicht.”

Man könnte auch sagen: «Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.» Die Grenze zur Naivität ist zwar auch nah, aber manchmal muss man das innere Kind rauslassen und vor allem das tun, was man gerne tut. Konkret auf diesen Fall bezogen: Ne gute Portion Glück hilft auch immer mal wieder. Doch generell sollte man immer nur das tun, was man auch mit Leidenschaft und Freude machen kann.

4. Ueli Leuenberger, Nationalrat der Grünen hat sich nach den Enthüllungen zu den Tätigkeiten der US-Mission in Genf in einem Interview gefragt, weswegen die Leute nicht schon längst zu Tausenden gegen Prism und Co. demonstrieren würden. Was könnten Erklärungen dafür sein?

Man könnte auch fragen, weshalb die Leute nicht schon längst aufgehört haben, Auto zu fahren und die Umwelt zu verpesten. Oder weshalb sie Elektronikprodukte kaufen, die zu unmenschlichen Bedingungen produziert wurden. Ich denke, dass der Mensch einfach zu bequem ist. Solange er keine konkreten Auswirkungen auf sein Leben spürt, tut er nichts.

5.  Dieses Blog-Stöckchen ist ausschliesslich an Journalisten gerichtet worden: Kennst du Schweizer Journalistinnen, die selbst einen Blog führen?

Öhm. Mario führt zum Beispiel den Asylblog oder Roman Zech mit seinem Blog.

Manchmal bauen wir um

Veröffentlicht am 11.01.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Poetext von Michael Eugster

Mein Schlafzimmer

Alles Gute zum neuen Jahr habe ich euch über den Blog noch gar nicht gewünscht. Trotzdem war ich aber nicht untätig, sondern mit dem Umbau unserer neuen WG beschäftigt! Wir werden zu dritt am alten Ort ausziehen und in der wohnstatt einziehen.

Die wohnstatt wird eine ganz spezielle WG. Der Name setzt sich aus wohnen und Werkstatt zusammen, und wie es sich gehört, haben wir auch einen Blog aufgesetzt: wohnstatt.ch!

Hier einige Impressionen:

Gästezimmer / Bügelzimmer

Bad

Küche

Ihr seht, da haben wir ganz was spezielles vor. Den Umzugtermin haben wir schon mal auf den 19. und 20. Januar angesetzt, begonnen haben wir Ende November mit dem Umbau.

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Happy Birthday!

Veröffentlicht am 20.12.2012 » 1 Kommentar » Kategorie: Poetext von Michael Eugster

Winterlandschaft in Mosnang

Was haben wir nicht schon alles miteinander durchgemacht. Wir gingen durch dick und dünn, hoch und tief, warm und kalt und ihr wart alle einen Teil davon!

Heute feiert mein Blog den 4. Jahrestag und ich freue mich, dass er sich bester Gesundheit freut, auch wenn er in der kalten Winterzeit weniger sprechen wollte. Danke fürs Lesen, danke fürs kommentieren und man sieht sich auch noch nach dem Weltuntergang.
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Aus gegebenem Anlass wegzugeben

Veröffentlicht am 12.12.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Poetext von Michael Eugster

Diese Fahrschul-CD brauche ich nun nicht mehr. Heute habe ich nämlich die Theorieprüfung bestanden und bin damit dem Führerschein für die vier Räder ein Stück näher gekommen.

Damit hätte ich einen Punkt auf meiner To-Do-Liste für 2012 erledigt! Einer der Punkte, die mich unter anderem etwas vom Bloggen abgehalten haben. Wer den Punkt auch noch auf seiner Liste hat, kann mir ja mal wegen der CD schreiben.

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Goethe nervts, wenn Flugezeuge über Berlin donnern

Veröffentlicht am 01.05.2012 » 2 Kommentare » Kategorie: Poetext, Quatschstory von Michael Eugster

Zugegeben, ein wenig seltsam war es schon, als das erste Flugzeug direkt über unserem Hotel durchgedonnert ist. Aber hey, wenigstens hat die Absteige (mit gutem Fruchtsaft am Morgen) nicht so viel gekostet und vom Schlafen hat der Fluglärm eigentlich auch nicht abgehalten. Und sowieso, wer ein Hotel 10 Minuten vom Flughafen Tegel in Berlin bucht, muss sich damit abfinden.

Berlin war wieder einmal sensationell und wir haben wunderbare Leute kennengelernt und inspirierende Gespräche geführt. Nächstes Mal könnten Sie jedoch, Herr Goethe, ein bisschen lächeln. Diese grimmige Miene hat nicht einmal die neugothische Kriche in Berlin verdient. Okay, es ist nicht so hell dort drin, aber es brennen immerhin Kerzen und alle bewundern Sie. Weshalb also dieser Lätsch? Ist gerade ihr Hamster gestorben? Sind es die Flugzeuge, die stören? Na hallo, in der Nähe des Fernsehturms fliegen die sicher nicht mehr so tief, also kein Grund zur Grimasse!

Pardon, das war wohl etwas hochnäsig. Und dann noch mit grammatikalisch nicht ganz korrekten Sätzen. Aber das erlaubt die Kunst doch hoffentlich, Herr Goethe. Jetzt lass ich sie aber mal etwas ruhen. Vielleicht sind sie ja auch nur etwas ängstlich, ihr Gesicht wirkt irgendwie auch ziemlich wie in Stein gemeisselt…

Mehr zu Berlin gibts natürlich schon noch. Und dann nicht nur «Quatsch».

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Manchmal ist man frei

Veröffentlicht am 21.04.2012 » 2 Kommentare » Kategorie: Life, Poetext, Quatschstory von Michael Eugster

Wisst ihr, was so toll an einem Blog ist? Die ungezwungene Atmosphäre. Ich muss nicht schreiben, wenn ich gerade keine Lust oder Zeit dazu habe. So kann es auch mal einen Monat lang keinen Blogbeitrag geben. Aber hey, ich schulde euch ja noch ein Review von einer Kamera. Die Fujifilm X10 gehört zu meinem Gadgetsortiment und hat sich mittlerweile gut bei mir eingelebt. Aber wieso ich ein solches Teil mit mir rumtrage und wie sich das Baby schlägt, lest ihr sonst mal.

Denn manchmal ist man frei, etwas auf morgen zu verschieben. Manchmal aber auch nicht. Manchmal macht man gerade einen Schnappschuss vom Säntis im coolen Licht der Morgenstunden. Manchmal dreht man einen Video vom Kantipark-Radio, manchmal ist man als Videojournalist unterwegs und manchmal liegt man einfach nur auf der faulen Haut.

Manchmal setzt man seine Freizeit mit Leidenschaft für eine coole Beiz in Oberuzwil ein. Manchmal macht man Homepages. Manchmal schreibt man Artikel über sich selbst, personifiziert es aber nicht so. Kann man alles tun. Wie ich in letzter Zeit. Da war sehr viel Leben in meinem Leben (huch, ein «ich» hat sich in den Text eingeschlichen), dass es hier auf dem Blog manchmal ganz schön ruhig werden kann. Ich habe aber noch viel zu erzählen.

Und manchmal schreibe ich Blogbeiträge in einer etwas ungewohnten Form. Aber ich darf das.

So long,

Eine Weihnachtsgeschichte

Veröffentlicht am 27.12.2011 » 1 Kommentar » Kategorie: Poetext, Quatschstory von Michael Eugster

Keuchend bleibt Sophia stehen. Irgendwie hat sie sich die Vorweihnachtszeit anders vorgestellt. Übrigens heisst Sophia gar nicht unbedingt Sophia. Ihr Name könnte ein x-beliebiger anderer Name sein. Ein hässlicher Name würde wohl besser zu ihr passen. Hildegard. Ulrike. Klothilde. Uwe. Oder so. Aber bleiben wir vorerst mal bei Sophia, denn die Geschmäcker bei schlechten Namen gehen so weit auseinander, dass wir einfach einen anderen Namen nehmen für diese Geschichte.

Da steht sie also, schweisstriefendes Gesicht und selbstverständlich hat sie noch nicht alle Geschenke. Da fehlt noch eins. Mindestens. Zumindest kann sie sich nur an ein Fehlendes erinnern, wird sich dann zu Hause die Hände an die Stirn werfen und merken, dass da noch eines gefehlt hat. Doch jetzt muss zuerst mal ein Geschenk für den Vater her.

Doch was schenkt man einem Vater? Ein Gutschein ist zu plump, ein Kasten Bier wär zwar ideal, aber da hätte die Mutter nicht so viel Freude daran. Kinogutschein? Ach, auch ein Gutschein – plump. «Vielleicht ein Pack Spaghetti?», denkt Sophia und grinst dabei. Ihr Humor war schon immer eine Sache für sich, aber wir wollen jetzt nicht abschweifen in dieser Geschichte.

Sie geht weiter. Schaufenster voller Schokolade, Pralinen, Weihnachtskreationen. Schaufenster, geschmückt mit Glitzer, mit Lampen, mit künstlichem Schnee. Alles glänzt und strahlt, eine perfekte Weihnachtsillusion, damit Leute wie Sophia möglichst viel Geld in die Kasse der Geschäfter spülen. Da eine fünfstöckige Torte aus Vanilleeis, dort ein Stand mit Glühwein und an der anderen Ecke überteuerte «Heisse Maroni» vom italienschen Mann, der um die Wette grinst, als gäbe es keinen Morgen.

Alles scheint perfekt, alle scheinen sich zu freuen. Aber, ich hoffe ihr habt es nicht schon vergessen, Sophia hat ja noch kein Geschenk für ihren Vater. «Wie wärs mit einer Flasche des besten, alten Irish Whiskeys im Laden nebenan?» Die Antwort auf diese Frage beantwortet schon ein kurzer Blick ins Portemonnaie. Sie heisst: «Nope».

So geht sie weiter. Sternchen an den Fenstern, Glitzerzeug an den Fichtenbäumen, künstlicher Schnee in den Schaufenstern. Es will einfach nicht aufhören.

Da sticht ihr plötzlich ein Geruch in die Nase und sie realisiert: Das muss sie unbedingt haben. Koste es, was es wolle – Moment! Nicht ganz. Da wäre ja noch ihr schlankes Portemonnaie. Aber lassen wir das für ein Mal. Es ist ja schliesslich schon bald Weihnachten und da soll man nicht knausrig sein. Es riecht nach Zimt. Ein Geruch, der dich verführt, in andere Welten bringt. Jaaa, es riecht so gut. Sie bleibt stehen und hat plötzlich ein perfektes Geschenk für ihren Vater. Da kann er sich selber was Tolles zusammenmischen. Ein Kaffee mit Zimtgeschmack und einem Schuss Whiskey, der ja sowieso bei ihm rumsteht.Warum also sich die Mühe machen und einen Whiskey kaufen?

Sie kramt ihr letztes Geld hervor und kauft sich die Zimt-Kräutermischung, lässt es noch hübsch einpacken. «So, das wäre mal geschafft», denkt sie sich und macht sich endlich auf den Weg nach Hause.

Eine Tasse mit heissem Kaffee, das hat sie sich jetzt verdient. Sie freut sich schon auf die strahlenden Gesichter ihrer Eltern, ihres Bruders. Gerade möchte sie sich schlafen legen, als ihr Telefon zu klingeln beginnt.

«Was fällt dir eigentlich ein, an Weihnachten nicht aufzutauchen?», klingt es aus dem Hörer.

Das Display zeigt das Datum.

27. Dezember.

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Alles eine Frage der Perspektive. Aber ich bin ANDERS.

Veröffentlicht am 17.12.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Fotografie, Poetext von Michael Eugster

Ganz normal bin ich nicht, das ist mir klar. Doch «normal» gibt es nicht. Wenn ihr dies durchliest, wer von euch würde sagen, er sei normal, ja durchschnittlich, wie «alle anderen»? Nur existiert etwas wie ein Durchschnitt nicht. Er existiert nur in unseren Köpfen. Da mag es noch so tolle durschnittliche 17°C in einem Land sein, aber es kann auch mal arschkalte -3°C haben (ich weiss, bestimmt ein blödes Beispiel, in Mathe bin ich ja sowas von der King – NICHT).

So sind wir doch alle ein bisschen anders, individuell.

Und so wie viele Dinge, ist alles nur eine Frage der Perspektive. Das merke ich sehr extrem beim Fotografieren und Filmen. Ich brauche meine Ruhe, wenn ich wirklich kreativ sein möchte. Man kann ein Bild insezenieren, so scheinen lassen, wie man sich das im Kopf vorstellt. Plötzlich sind Türklinken Kunstwerke, die hässliche Weihnachtsbeleuchtung ein Meer aus Lichtern und das knallgrüne Kreuz der Apotheke (oder, pardon, Drogerie?) bietet ein wunderbare Symmetrie.

Man muss es nur einmal aus einem anderen Blickwinkel sehen. Den finde ich meistens nur, wenn ich mich wirklich aufs Fotografieren einlasse. Plötzlich sehe ich die Umgebung wie mit anderen Augen.


Apothekensymmetrien

Apothekensymmetrien II

Hinteren Eingang benutzen…

Türklinke

Kirchenstern

Schirmstern

Stern im Asphalt

Sternenmeer

Sommernacht

Veröffentlicht am 30.08.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Poetext von Michael Eugster


Bild © by Michael Eugster

Es ist nach Mitternacht, du fährst nach einer langer Nacht vollern Spass, Drinks und Gesprächen mit deinem Fahrrad durch die Gegend nach Hause. Der Wind bläst dir durch die Haare, die angenehm warme und doch etwas kühle Luft lässt dich geniessen. Eine Fledermaus fliegt über deinem Kopf durch und der Mond scheint mit seinem etwas milchigen Licht auf die Strassen deiner Heimat.

Die zuckersüssen Momente deines Lebens scheinen hier vereint zu sein. Du fühlst dich frei wie ein Fisch im Meer, ein Vogel in windiger Höhe, ein Eichörnchen im Wald, ein Schmetterling auf einer duftenden Blumenwiese. Du riechst das getrocknete Heu, der jeden Atemzug zu einem angenehmen Genuss werden lässt.

Die Sterne am Himmel scheinen zum Greifen nahe und doch ziehen sie langsam an dir vorbei. Der Himmel wie ein Meer aus tausenden von Lichtern und das Spotlight auf dich.

Es drehen sich nicht nur die Räder an deinem Fahrrad, nein, im Moment scheint sich die Welt nur um dich zu drehen, Du bist gerade der Mittelpunkt der Show, die den Namen der angenehm erfrischenden Sommernacht trägt.

Die Fahrt hat ein Ende, du stehst da und staunst über die kleinen Dinge, die dir die Welt diese Nacht auf dem Silbertablet im Mondschein präsentieren. Die Eule, die zwischen den Ästen der Bäume aufmerksam die Gegend beobachtet, kleine unscheinbare Glühwürmchen, scheinbar in der Luft schwebend. Die Grillen verkünden eine warme Nacht und läuten aber auch schon den kommenden Morgen ein.

Du lässt dich in die Federn deines Bettes fallen und das nächste, was du realisierst ist das Zwitschern der Vögel am nächsten Morgen.

Und genau diese kleinen Dinge des Lebens machen das Leben interessanter, fühlbarer, wertvoll, lebenswert. Wann hast du das letzte Mal diese kleinen Dingen genossen und realisiert? Es lohnt sich!

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Kreativ sein

Veröffentlicht am 26.08.2011 » 1 Kommentar » Kategorie: Poetext, rausgepickt von gastautor

Kreativ Sein
Bild: (cc) Sharon Drummond

Dies ist ein Gastbeitrag von meiner Kollegin Ramona Castelberg. Sie kommt wie ich aus der Ostschweiz (deshalb schreiben wir ja auch nicht im Dialekt, sonst würden uns ja die ganzen Berner nicht verstehen. 8-D Gäu?!) und wird hier in Zukunft ab und zu einen Gastbeitrag schreiben. Dieses Mal hat sie sich mit dem Thema «Songwriting» befasst.

«Kreativ sein» ist gar nicht so einfach… Das habe ich kürzlich wieder einmal bemerkt als ein guter Freund mich auf die Idee brachte, eigene Songs zu schreiben. Nach kurzen Panikattacken und Anfällen von Zweifel begann ich frisch, fröhlich und hell begeistert, auf meiner Gitarre ein paar Akkorde zu klimpern…

Hmm… Und nun war da die Frage: «Über was, um Himmels Willen, soll ich überhaupt schreiben?» Eine sehr gute Frage… und eine sehr schwierige! Dann stellte sich noch die Frage: «Welche Sprache?» Okay, ich habe mich dann schnell für Englisch entschieden. Klar, das verstehen die meisten. Und Deutsche Songs sind doch entweder schnulzig oder einfach nur total langweilig…

Nun gut, Thema und Sprache gewählt, fehlte noch eine gute Melodie… Dieses Problem hatte ich schnell behoben, denn eine Melodie hatte ich schon lange im Kopf… Nach langem Dichten, Schreiben, Papier zusammenknüllen, Bleistift durchs Zimmer schmeissen und Haare raufen merkte ich: trotz dem 6er im Zeugniss kenne ich einfach zu wenige Englische Wörter… Was bringt mir «table» oder «department board», wenn ich einen Song texten will? Ja, das ist hier die grosse Frage… Naja… Das tut hier jetzt nichts zur Sache. Schlussendlich habe ich es aufgegeben. Mein Papierkorb ist überfüllt mit nutzlosen Zetteln, ich bin mit den Nerven am Ende und frage mich: «was haben mir 4 Jahre Englischunterricht gebracht?» Naja. Das Texten überlasse ich nun doch meinem Kolleg… ;D

«Kreativ sein» ist eben gar nicht so einfach…

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Von den Eiswüsten der Mathematik und mehr – Unser Rückblick an der Maturafeier

Veröffentlicht am 11.07.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: Life, Poetext, rausgepickt von Michael Eugster


Bild von Simon Eugster: Michael Eugster (ich) und Marina Niedermann im Stadtsaal Wil

Während den letzten vier Jahren war vor allem eines angesagt für den ganzen goldenen Jahrgang: Schule. An der Kanti Wil kämpften wir uns durch die Schulzeit an die Matura ran. Ich, Marina Niedermann und Mirjam Aschwanden haben zu diesem Anlass Ideen gesammelt und daraus einen humoristischen Rückblick der Kantijahre gemacht.

Neben dem vielen Lob, das wir gleich nach der Feier erhalten haben, wurde ich mehrmals darauf angesprochen, ob man die Rede später nochmals nachlesen könne. Das kann man selbstverständlich und aus diesem Grund stelle ich hier die PDF-Datei unserer Rede zum Download zur Verfügung. Lest euch durch die verschiedensten Höhlenlabyrinthe der Physik zum Piz Vormatura durch und einiges mehr.

Doch lest selber – und zwar in unserer schönsten Sprache, die man überhaupt sprechen kann:


Download Rückblick Maturafeier

Maturastimmung

Veröffentlicht am 05.06.2011 » 6 Kommentare » Kategorie: Life, Poetext von Michael Eugster

Das Wetter ist bildschön, die Sonne strahlt wie schon lange nicht mehr. Das Freibad hat seine Tore geöffnet und die Schweiz geniesst die Wärme, welche vom strahlend blendend hellen Feuerball mit dem klingenden altgriechischen Namen «Helios».

Was macht man also bei diesem tollen Wetter, wenn man nicht gerade für ein Praktikum einen halben Nachmittag schnuppern kann und an die frische Luft kommt? Richtig, man sitzt zu Hause, denn lernen macht richtig Spass. Nur das mit dem Lernen ist so ne Sache, wisst ihr. Man sitzt am Schreibtisch, weiss dass in den kommenden Wochen fast 4 Jahre Schulstoff innerhalb von ebenfalls vier Stunden geprüft werden und trotzdem ist die Motivation wohl gerade mit dem Hund, den ich nicht besitze, Gassi gegangen. Der Rest, der dann noch übrig bleibt, wird von vielen tollen Dingen dazu motiviert, alles zu tun – ausser natürlich zu lernen. Oder wie ich es als Tweet geschrieben hab: “Für die Matura lernen. Und plötzlich wird alles andere cool. ALLES.”

Doch da muss ich nun durch. Es gilt nun durchzubeissen und die Maturaprüfungen so zu meistern, dass es anschliessend für eine Maturafeier genügt – und nicht eine Maturatrauer und eine Bonusrunde in der Kanti Wil. Witzigerweise mache ich mir da gar nicht so grosse Sorgen. Dank der guten Vornoten, die ich mitbringe, wird es wohl ohne grosse Probleme reichen. Bis dahin werd ich wohl nicht viel Zeit zum Bloggen haben, aber es wird wohl weiterhin spannend bleiben in meinem Leben. Dazu würde Schwaniski wohl sagen: “Findi guet!”, auch wenn Giacobbo / Müller gerade in der Sommerpause sind. Irgendwie muss Mike ja sein Gewicht halten. Oh, jetzt bin ich etwas abgeschweift – eigentlich ein gutes Stichwort, denn einige coole Blogger haben sich auf dem Blog abschweifen.ch zusammengetan und bloggen unter diesem Motto. Lohnt sich, ab und zu ne Lernpause dafür einzulegen.

Diesen Beitrag habe ich übrigens mit der App Blogsy auf einem iPad 2 geschrieben, welches ich dank Brack etwas vergünstigt in den Händen halte. Ein Testbericht mit Video folgt noch nach den Maturaprüfungen!

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