Die neue Gaming-Plattform: uMove

Geschrieben am 04.02.2011 um 14:44 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Quatschstory, WWW.

Okay, ich gebs ja zu. Ich oute mich als absoluter Julian Smith – Fan. Sein brillianter, spezieller Humor trifft passt nicht jedem und als Schweizer mag auch nicht jeder, die Englische Sprache. Ich hingegen geniesse es jedes mal wieder, wenn ein neuer Clip von Julian Smith hochgeladen wird.

Ja, das ist die neue Gaming-Plattform. Zu 100% real, 3D und selbstverständlich mit atemberaubendem Spielerlebnis.

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Bloggen seit zwei Jahren

Geschrieben am 20.12.2010 um 8:20 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein, Life, Quatschstory.

Es sind nun tatsächlich zwei Jahre. Vor zwei Jahren habe ich mich mit einem Beitrag in die Blogosphäre kataplutiert und seither viele verschiedene Bloguniversen kennengelernt.

Mal mit Witz, mal verliebt, mal enttäuscht und verletzt, mal als Beobachter, mal von der Technik begeistert, mal in den Ferien, mal das erste Mal, mal zu viel Stress, mal vom Wetter nicht besonders angetan, mal mit Musik beglückt, mal ohne Schnee, mal ironisch, aber immer mit Herzblut dabei.

Am Jahresende machen viele Leute einen Jahresrückblick, in der Adventszeit hagelt es an Sonderangeboten, Adventsaktionen, Adventskalender, Gewinnspielen und Wettbewerben. Hoppla, ich kam vom Thema ab. Jahresrückblick. Warum eigentlich nicht?

Mein Jahr kann man bereits jetzt recht einfach zusammenfassen: Es war ein Jahr gezeichnet davon, dass es im Leben aufwärts und abwärts gehen kann. Down and up again. Ein Jahr, in welchem ich das schönste und das schlimmste vom Leben kennenlernen durfte, ein Jahr mit kulinarischen Reisen durch Berlin, ein jahr mit Vormatura und eine Maturaarbeit, auf die ich stolz bin, ein Jahr mit Freud und Leid, ein Jahr mit Sonnenseiten und Schattenseiten, ein Jahr voller Gegensätze, ein Jahr voller Lebensironie.

Doch wenn ich ehrlich bin und einen Schlussstrich ziehe und meine Schlussbilanz mache, sieht es doch unterm Strich positiv aus. Ich habe wunderbare Leute kennengelernt. Ich habe Leute kennengelernt, denen ich Vertrauen schenken kann und dasselbe auch zurückerhalte. Ich habe Leute kennengelernt, mit welchen ich feiern, lachen, Zeit verbringen konnte. Ich habe Leute besser kennengelernt, aus manchen wurde ich schlau, aus anderen überhaupt nicht. Doch da macht nichts aus. Es ist egal, wenn nicht immer alles perfekt lauft, denn wenn es so wäre, würden wir das perfekte nicht zu schätzen wissen. Es ist egal, wenn die Welt auch mal in Trümmern erscheint, wenn sie von Freunden und Bekannten in neuem Glanz wiedererbaut wird.

Es geht weiter. Die Welt dreht sich noch immer. Die IPS von IPv4 werden bald ausgehen. Facebook wird immer mehr von mir wissen, Google auch, aber es wird mir egal sein. Ich werde mir keine Vorsätze machen, denn ich werde sie sowieso nicht einhalten. Ich werde noch einige Liter Kaffee trinken. Ich werde einen Kantiball organisieren. Ich werde die Kanti abschliessen. Ich werde mich bestimmt wieder einmal verlieben. Ich werde bestimmt wieder einmal von einem neuen Land begeistert sein. Ich werde Musik machen, hören, erleben. Ich werde weiterbloggen. Ich werde weiterhin nicht ganz normal, gut bepackt mit einem Rucksack voller Ironie, sein. 2011 wird garantiert wieder ein sehr spannendes Jahr.

P.S.: Danke fürs Lesen. Ihr seid tolle Leser! Und ich werde nicht nur Quatsch bloggen, auch wenn oben «2 Jahre Quatsch für euch» steht.

Die Liebesillusion

Geschrieben am 19.12.2010 um 11:29 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life, Quatschstory.


Bild von flickr-User nattu

Am Anfang steht die Begegnung. Aus einer Begegnung entsteht ein Blickkontakt, ein Gespräch. Es kommt zum Wiedersehen.
Aus einem Wiedersehen wird ein nahes Kennenlernen und es ist da, man spürt es. Es ist magisch. Man nähert sich, aus einer Annäherung wird eine scheue Berührung, aus einer Berührung folgt die Vereinung zweier Hände. Da ist ein Kuss nicht weit. Aus dem zärtlichen Kuss wird ein leidernschaftlicher Kuss, aus dem Zungenkuss ein langer Abend und aus dem langen Abend entsteht eine Beziehung.
Das Spiel scheint sich zu wiederholen, es wird viel geredet, es wird viel geküsst, man ist sich nah. Man kommt sich immer näher. Aus Nähe wird Geborgenheit und Vertrauen, aus Geborgenheit und Vertrauen entsteht ein Band der Illusion, man nennt es auch die Liebe, die Liebe, bei der man meint, es gäbe nur genau diesen Moment, diese Beziehung. Man meint die Beziehung hält für immer.
Und ja, aus dieser Mischung von Vertrauen, Nähe und Illusion entsteht Sex und daraus entsteht im Normalfall nichts, ausser vielleicht mehr Sex. Vielleicht zerbricht die Illusion, vielleicht bleibt sie jedoch bestehen. Und falls sie wirklich standhält, wird daraus vielleicht eine Hochzeit. Aus der Hochzeit werden vielleicht Kinder, die schreien, gefüttert werden wollen und einen 24 Stunden die Woche beschäftigen. Die Kinder wollen die Welt entdecken, ihre eigenen Erfahrungen machen. Ihre Neugier bringt sie in jugendlichen Jahren zur ersten Beziehung und das Spiel beginnt von vorn.

Spielst du mit?

Kameras sind böse!

Geschrieben am 27.11.2010 um 7:10 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Fotografie, Quatschstory, Reisen.


Bild geschossen am AvatarDay2010 von Michael Schmid

Ich sitze im Zug, mache es mir gemütlich. Wie ich halt so bin, mache ich es mir gemütlich in meinem Abteil. Etwas gute Musik muss her und ich möchte etwas kreativ sein. Dazu sind doch solche Zugfahrten auch da. Entweder man langweilt sich die ganze Zugfahrt durch, man schaut immer nur aus dem Fenster (, was die Fahrt nur dann spannend macht, wenn man die Strecke nicht schon x-mal gefahren ist) oder man installiert wie ich sein MacBook Pro auf dem Tisch und mixt sich seine Playlist zusammen. Die Spiegelreflexkamera ist dann auch schnell ausgepackt, denn man möchte noch ein paar spontane Fotos vom Bahnhof und von der Bahnstrecke schiessen.

Das Klicken der Kamera lässt bedrochliche Wolken im Hirn eines anderen Fahrgastes aufziehen. Er sitzt im Abteil vor mir und scheint der Sache überhaupt nicht zu trauen. Spätestens nachdem die Kamera fünf Mal in einer Folge klickt, muss da ein Blick nach hinten geworfen werden. Ein Blick sagt ja anscheinend mehr als tausend Worte, aber ich möchte euch nicht mit so viel Text vollmüllen. Sein Blick sagte aber vor allem diese Dinge: «Kamera? WTF? Fotografieren? Hier im Zug? Was will der von mir? Der ist komisch! Hör auf mit der Fotografiererei! Ich will nicht auf einem Foto erscheinen! Hilfe! Ich ruf die Polizei wenn du so weiter machst. Immer diese Jugendlichen mit ihren Kameras! Ich lande auf Facebook! Kameras sind böse!» Oder so ähnlich. Noch anzumerken sei dabei, dass der Mann in keinem Fall auf einem meiner Fotos erschienen wäre, denn die Sitze der SBB erweisen sich als gutes «Schutzschild». Wenn etwas zu sehen gewesen wäre, dann sein überdimeonsinal grosser Rucksack, der beinahe über den Sitz herausragte, aber den wollte ich gar nicht auf dem Foto.

«Bin ich jetzt ein Star?», mag sich der Fahrgast fragen. Dazu gibt es auch eine ganz einfache Antwort: Nein.

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Die Rettung der Kinos

Geschrieben am 10.11.2010 um 9:48 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Quatschstory, Schlechterwitz, Technische Geräte und so.

Eigentlich sollte der folgende Comic bloss ein schlechter Witz werden, jedoch ist es pure Realität. Seht selber:

Und tatsächlich ist es so. Wo heute 3D drauf steht, stürmen die Leute gleich mal das Kino, denn man will sich so was nicht entgehen lassen. Momentan bringen die zwei Zeichen wieder Leute ins Kino, die vorher schon lange nicht mehr dort waren. Kurzfristig ist 3D die Rettung, denn man kann das gleiche Erlebnis noch nicht zu Hause haben.

Doch langfristig muss die Filmindustrie und die Kinowelt aufpassen und sich neue Dinge einfallen lassen, denn irgendwann wird 3D auch für den Ottonormalverbraucher zugänglich und völlig normal sein. Dann wäre vielleicht 4D auch mal was oder sonstige geniale Ideen. Wir werden sehen!