Hallo! Willkommen auf dem neuen Server. Möglicherweise ist hier noch nicht alles ganz übertragen, aber das kommt alles noch!
Darum siehst du hier vielleicht auch noch nicht alle Beiträge und noch nicht alle Kommentare, ich werde jedoch so schnell als möglich alles auf den neusten Stand bringen!

abseits und nah am Alltag – vom Apple iPhone über Wetter bis zum Zürcherapfel

Archiv der Kategorie 'Quatschstory'

Wie lange soll ein Blogbeitrag sein?

Mittwoch, Juni 02nd, 2010

Weniger ist mehr! Das sollten sich einige Blogger mal unter die Ohren schreiben. Denn man kann auch mit wenigen Worten vieles sagen. Noch ein passendes Bild dazu und der Blogbeitrag ist gemacht. Es muss nämlich nicht immer ein halber Roman sein.

Ich habe mir schon einige Gedanken gemacht, wo die optimale Länge eines Blogbeitrages denn liegt. Und meiner Meinung nach sollte ein Blogbeitrag nie zu lang sein. Denn es ist ein bisschen wie mit Vorträgen. Anfangs ist die Aufmerksamkeit noch da und je länger der Text ist, desto weniger weiss man noch davon. Oder bei einem Blogbeitrag liest man die langen Beitrage vielleicht schon gar nicht erst.

Darum halte ich mich an meine persönliche Regel: So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Nicht zu viel, nicht zu wenig.

Ich lese lieber einige kurze Beiträge als immer riesige Texte – für längere Texte kann ich ja immer noch ein Buch lesen. Und gerade wenn man viele Blogs als Feed abonniert hat, liest man dann vielleicht die längeren Beiträge entweder später oder gar nicht.

Wie seht ihr das? Gibt es eine Mindestlänge oder etwas wie eine Maximallänge?

Altpapier am Abend

Montag, Mai 31st, 2010

Wer das hier an den Behälter der Tratschzeitung «Blick am Abend» geklebt hat, der scheint mir wohl ins Herz sehen zu können, denn genau mit dieser Wortgruppe habe ich das Blättchen auch schon öfters betitelt. Altpapier am Abend scheint ja recht passend gewählt.

«Pendlerzeitung-Bashing!», denkt vielleicht so mancher und irgendwie hat er recht. Aber ich kratze mich öfters am Kopf, wenn mir meine Kollegen, die das Blatt – (etwas) Schande über sie – ab und zu sogar lesen, laut vorlesen, was dort drin so steht. Aber ist ja jedem selber überlassen, welche Zeitung er lesen will und welche nicht. Und ich will es ja niemandem verbieten, denn es soll ja anscheinend auch noch ab und zu etwas Sinnvolles drin stehen. Mit einer starken Betonung auf «ab und zu».

Das Glas

Sonntag, Mai 30th, 2010

gefunden auf 9GAG.com

In diesem Sinne: PROST!

Die Zeit rennt und Michi pennt…

Samstag, Mai 29th, 2010


Bild von Karin Jähne auf pixelio.de

Manchmal wird es am Abend etwas später.
Fast immer wird es am Abend später.
Es wird spät am Abend.

«Wenn man schon mal vor dem Bildschirm sitzt, kann man ja auch noch kurz etwas anderes machen. Und wenn man gerade dabei ist, macht man es gleich noch fertig, denn angefangene Sachen sind nervig.»

Plötzlich ist es um mich herum dunkel, die Uhrzeit hat einen Punkt erreicht, wo man nicht unbedingt wissen will, wie spät es ist. Aber es ist ja sowieso schon spät, also bleibe ich noch etwas wach. Und irgendwann, wenn die Augenlider schon fast danach schreien, endlich runterklappen zu können, geht es endlich in Richtung Bett.

Ein Tag ohne eine Dosis Musik abzuschliessen wäre irgendwie untypisch für mich. Die In-Ear-Kopfhörer wollen ja genutzt werden und die gute Musik, die ich vorher in einem anderen Blog entdeckt habe muss genossen werden. Eine halbe Stunde später nehme ich die Kopfhörer ab und stelle, halbschlafend, den Wecker auf die Zeit ein, wann ich aufstehen will.

«Musst du heute eigentlich nicht in die Schule?» Ein Satz, der schon einmal aussagt, das ich verpennt habe. Irgendwie mache ich mir nichts draus, schaue auf die Uhr und merke – voilà in fünf Minuten fährt der Zug. «Vergiss es! Schaff ich niemals!»

Fünf Minuten später, ich komme am Bahnhof an, fährt mir der Zug praktisch vor der Nase weg. Das ist mir noch nie passiert, es reichte immer irgendwie. Schnell ist ein Entschluss gefasst, denn laut iPhone braucht der Bus länger als ich mit meinem Bike. Ich schwinge mich also, immer noch halb schlafend, aufs Bike und merke, dass der Drahtesel langsam in Pension geschickt werden sollte. Drei funktionierende Gänge sind ja eigentlich ganz nett, aber 24 Gänge wären eindeutig besser und immer in den kleinsten Gängen zu fahren macht irgendwie einfach keinen Spass. Eine halbe Stunde komme ich in der Schule an und war doch noch schneller als der Bus oder der Zug.

Und ich muss wirklich sagen, dass ich immer öfter das Gefühl habe, dass die Zeit rennt. Manchmal muss dann auch noch der Zusatz im Titel gemacht werden – die Zeit rennt und Michi pennt. Jänu, es gibt Schlimmeres, alles halb so wild.

4-Eva, yo!

Montag, Mai 17th, 2010


Bild: Screenshot von öffentlich zugänglicher Gruppe auf Netlog

Sie sind ja sowieso «Love 4-Eva». Sie posten ihre Bilder überall auf Facebook und Netlog und überall steht da ein Datum. Nein, nicht ein Geburstagsdatum, denn wer würde schon einfach so ein Geburstagsdatum einfach so auf Bilder kleben? Nein, an diesem Tag sind sie natürlich zusammen gekommen, das Traumpaar, das Traumteeniepaar.
Irgendwie, sagst du, passen die beiden doch gar nicht zusammen. Doch, die Liebe soll ja 4-ever, für immer und ewig und sowieso und irgendwie scheint das ganze mit dem Bild nicht so ganz zu passen, denn die beiden… Naja.
Der coole Typ da ist ja irgendwie etwas desinteressiert. Und naja, das Mädchen auf dem Bild kann sich noch so anstrengen – das Ganze wird nicht harmonisch.

Doch es kann natürlich auch noch etwas romantisch werden. Und so landen auf der «Ich-bin-kommentargeil»-Plattform – auch Netlog genannt – immer wieder und immer mehr Bilder von sich küssenden Paaren, die es nötig haben, die ganze Aufmerksamkeit aller virtuellen «Freunde» auf sich zu ziehen. So viele Kommentare wie möglich! Das ist klar. Denn genau dies will man ja haben, weil man ja auch einmal etwas fürs Ego braucht.

Und so ging die Geschichte des perfekten Teeniepaares:
Nach drei Wochen «4-ever» und sowieso war die ganze Sache leider vorbei. Die 13-jährige bricht in Tränen aus, ihr ganzes Leben scheint keinen Sinn mehr zu haben, ihr Leben ist zerstört für immer (oder so).
Eine Woche später, oh was für ein Zufall, sieht man auf ihrem Profil plötzlich: Oh, ein neues Bild! Wieder einmal «4-EVER», wieder alles mit bunten Herzchen verziert, wieder einmal ein neues Gesicht, zwei sich küssende Lippen, wieder einmal 100 Kommentare unter dem Bild, die alle in etwa «Wow, ihr seid ja sooo süss!» lauten, wieder einmal «4-ever» und das beste Datum im Frühlingsmonat März, wo sie beide den Frühling gespürt haben, wieder einmal macht sich die Jugend von heute lächerlich.