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Regen- und Sonnentanz bei gutem Kaffee und Wein in Italien 2014

Veröffentlicht am 23.07.2014 » Keine Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

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Ende Juni 2014. Die Sonne brennt auf die Haut. Gut habe ich mich eingecrèmt und sitze unter einem Sonnenschirm. Sonst wäre wohl schon bald nichts mehr mit brauner Haut und mehr etwas mit roter Haut.

Es war erneut soweit. Meine Freundin, ich und ihre Eltern fuhren gemeinsam nach Italien. In der Schweiz zählten wir noch nicht wirklich warme Temperaturen, in Italien kletterte das Thermometer jedoch gut und gerne mal über 30° C. Ich lernte die Region rund um Montoro Superiore dieses Jahr mit anderen Augen kennen, denn dieses Jahr war ich glücklicherweise völlig gesund und glücklicherweise nicht von Kopfschmerzen geplagt (nicht wie letztes Jahr). Es lohnte sich, diesen Teil des Jahres gewählt zu haben, denn der Eintritt ins Strandbad und der Preis fürs Parking war halb so teuer wie derjenige in der Hauptsaison.

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Was sonst zu erwähnen gibt

… habe ich euch gleich unter die Bilder aus Italien geschrieben. Extra kurz, damit auch textscheue Besucher mit dem Beitrag zufrieden sind. ;-)

Die Amalfi-Küste ist immer wieder ein schöner Anblick. Man sieht sie ja häufig auf Postkarten mit den typischen Dörfchen, die an steilen Hängen aufgebaut wurden.

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In Italien kann’s auch mal regnen. Auch ne ganze Woche lang. Da war in der zweiten Woche nix mit Liegestuhl am Strand.

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Die napolitanischen Espresso-Kännchen von Bialetti sind mir ans Herz gewachsen. Wer’s richtig kann, bringt damit richtig guten Kaffee hin. Ich musste mir gleich eine Kanne für die Schweiz anschaffen.

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Der italienische Espresso bleibt unschlagbar gut und kostet überall gerade mal einen Euro. Hallo Schweiz. Hier besteht Aufholbedarf.

Mein Pizza-Erlebnis in Italien hat eine positive Wendung genommen: Isst man die Pizza nämlich in der lokalen Pizzeria Rendez-vous, schmeckt’s einfach köstlich.

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Auch in Italien kann man köstliches Fleisch essen. Man muss einfach wissen, wo. Zum Beispiel in Salerno im La Botte Pazza. Dort hat’s uns sehr gut gefallen. Und zwar nicht nur, weil man sich den Wein kostenlos am Weinhahn nachfüllen konnte. Das Ambiente konnte mit der feinen Küche mithalten.

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Wenn man täglich am Traumauto vorbeifährt, muss man (= meine Freundin) es kaufen. Der Fiat Nuova 500L von 1971 macht eine gute Falle!

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Ob der Hund der Auto-Garage so ruhig ist, weil er täglich feine Abgase und andere Dünste einatmet? Wir wissen’s nicht so genau… ;-)

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Touri-Tipp: In der Reggia di Caserta lohnt es sich, ein Fahrrad zu mieten. Kommt nach den hohen Eintrittspreisen sowieso nicht mehr darauf an. Zu Fuss schmerzen die Füsse nach einem kompletten Rundgang durch den langen Garten dann doch ein wenig, wenn man nicht die richtige Schuhe mitgenommen hat. Der Ausblick war jedoch wunderschön – übrigens alles mit dem iPhone fotografiert.

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Und wie es halt so ist, gehen die Ferien sowieso immer viel zu schnell vorbei. Immerhin gab’s noch einen Schnappschuss vom Sonnenaufgang.

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MobileTicket der SBB: Nachteile, Kundenärger und hohe Preise

Veröffentlicht am 31.10.2013 » 5 Kommentare » Kategorie: Reisen, Review von Michael Eugster

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SBB Mobile Ticket

Der Kunde ist König. Sollte man hoffen. Dass dies bei vielen Dienstleistungsanbietern schon seit Jahren nicht mehr so ist, ist leider traurige Realität. Aussergewöhnlicher oder kulanter Service wird zur Seltenheit.

So auch bei den Schweizerischen Bundesbahnen. Es sei ihnen anzurechnen, dass sie es immerhin fertig gebracht haben, in absehbarer Zeit ein Angebot und App aufzubauen, die es erlaubt, unterwegs Tickets zu kaufen. Wirklich neu ist das ganze jedoch nicht. Die Möglichkeit bestand ja bereits vorher, in Form eines eTickets, das sich zu Hause ausdrucken liess. Der Schritt aufs Smartphone war logisch und notwendig.

Ist doch alles Friede, Freude, Eierkuchen? Nein.
Es ist toll, dass man nicht mehr am Billetautomaten anstehen muss, um ein Billet zu kaufen. Man nimmt dabei jedoch einige, für mich nicht nachvollziehbare Nachteile in Kauf.

1) Personalisierung:
Wer über die App ein Ticket kauft, kauft ein personalisiertes Billet. Zwar kann ich für meine Kollegen auch eines kaufen, sie müssen jedoch mit mir die genau gleiche Strecke fahren. Dem Freund sein Smartphone oder seinen SBB-Login leihen? Geht nicht. Man kann nicht wie am Schalter ein anderes Ticket kaufen, sondern nur ein Mitfahrbillet. Das Billet ist also immer personalisiert und kann nicht beliebig weitergegeben werden. Wohlgemerkt: Man bezahlt trotzdem mindestens gleich viel wie am Schalter.

2) Akku leer = kein Billet = Kundenservice katastrophal
Gerade verfolgte ich über Twitter, wie Kevin Kyburz (@swissky) keinen Akku mehr hatte und ne saftige Busse erhält, weil er scheinbar ohne Billet fährt. Gegen vorweisen der gekauften Fahrkarte muss er immer noch 30.— CHF «Gebühr» bezahlen. Vergisst man sein GA zu Hause, kostet dieses vorweisen 5.— CHF.
Das ist auf verschiedenen Ebenen sehr schwach. Zum einen ist es sehr unverhältnismässig, eine solche Gebühr zu verlangen, zumal der Kunde einen gültigen Fahrausweis besitzt. Zum anderen Leben wir doch im Jahr 2013? Eine kurze online-Überprüfung sollte echt keine Sache sein. Auch technisch nicht.

Das sind wahrscheinlich noch nicht alle Punkte.

Etwas Innovation im kleinen Rahmen gefällig?

Wie wärs zum Beispiel, wenn…
1) … ich mein GA in die App eintragen kann und als Backup habe, falls meine Plastikkarte mal zu Hause geblieben ist? Sogar meine MobilBonus-App begreift anhand meiner Angaben, was für ein Plastikkärtchen ich besitze. Das kann doch nicht so schwierig sein?

2) … die SBB auch mal wieder etwas kulant und kundenfreundlich auftreten würde. So etwas habe ich nämlich in letzter Zeit selten bis nie gehört oder erlebt.

3) … die SBB die Nachteile des MobileTicket aus der Welt schafft und endlich im Jahr 2013 ankommt. Nicht nur im Social Media.

4) … eine kostenlose WLAN-Abdeckung in den Zug kommt?

5) … der Nachzuschlag abgeschafft wird?

6) … Innovationen wie in Holland eingeführt würden?

7) … gibts bestimmt noch weitere Punkte. Was meint ihr?

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Einmal Meer Kroatien

Veröffentlicht am 15.08.2013 » 5 Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

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Kroatien 2013 - Das Meer!

Fleissige Leser dieses Blogs mögen sich vielleicht noch erinnern: Vor ziemlich genau drei Jahren war ich bereits in Kroatien, so quasi das erste Mal. Da habe ich schon einiges überlebt.

Dieses Jahr ging es wieder mit einem Lager und ca. 20 anderen Jungs und Mädels aus den Kirchgemeinden Niederuzwil und Wattwil nach Kroatien. Die lange Busfahrt lohnte sich definitiv. Die kalte Schweiz wurde durch wärmstes Wetter und strahlendem Sonnenschein abgelöst.

Kroatien 2013 - Unsere Zeltstadt

Einmal mehr war es ein sehr erfrischendes Lager. Ich kam dieses Mal wieder als Hilfsleiter mit, was zwar etwas Verantwortung, aber trotzdem viel Freiraum und Spass bot.

Auf der Halbinsel Stoja genossen wir nämlich eine Woche lang Sonnenschein, wirklich kristallklares Meerwasser, die Sicht auf wilde Delfine gleich neben der Insel (und das nächste Mal habe ich auch meine Kamera wieder dabei, wenn die Tiere auftauchen). Wir gaben uns wieder den Kick beim Klippenspringen (die 9 Meter sehen beim ersten Sprung einfach echt hoch aus!), fuhren Speedboat und Jet Ski, genossen eine frische Lager-Küche, schnorchelten im Meer, spielten Volleyball, hörten und machten Musik, tranken am Abend ein Bierchen.

Kroatien 2013 - Klippenspringen

Kroatien 2013 - Briefkästen bei Stoja

Kroatien 2013 - Jet Ski fahren

Abgesehen von den Dingen, die ich oben beschrieben habe, besuchten wir natürlich Pula, das nächste Städtchen neben unserem Campingplatz. Dort kann man neben der Altstadt auch noch das recht gut erhaltene Amphitheater betrachten. Mir gefällts dort gut.

In Kroatien ist das Essen übrigens unglaublich günstig. Wir haben für 24 Leute Pizza und Getränke in einer Pizzeria umgerechnet für ca. CHF 230 genossen. Leider ist Kroatien ja nun EU Mitglied und wird bestimmt bald Kuna mit Euro ablösen. Dann heissts wohl «gute Preise, adee»…

Wie dem auch sei. Das Lager war vielfältig, die Spitäler Kroatiens habe ich nun definitiv gesehen, aber vom Meer, der Landschaft und diesem Lagergroove habe ich noch nicht genug. Gerne wieder!

Und: Das obligatorische Lagervideo folgt natürlich noch.

Kroatien 2013 - Pula

Kroatien 2013 - Pula

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Paris

Veröffentlicht am 15.03.2013 » 1 Kommentar » Kategorie: Reisen von Michael Eugster

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Paris ist von Uzwil mit TGV nur 5 Stunden entfernt. Paris ist gross. Paris ist, grosszügige Pärke besichtigen und an sonnigen Tagen keinen Platz mehr finden. Paris ist, in der Metro zu fahren. Paris ist etwas grau. Paris ist, grosse Bauwerke zu besichtigen. Paris ist, Hand in Hand durch die Strassen zu gehen. Paris ist, das Louvre zu besuchen und auch die Mona Lisa anschauen. Paris ist Kunst.

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Paris ist, in einer kleinen Wohnung zu horrenden Preisen zu wohnen. Paris ist, die Französischkenntnisse wieder aufzufrischen. Paris ist voller Eindrücke.

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Paris ist touristisch. Paris ist, in der Nach am Eiffelturm anzustehen. Paris ist reich und sehr arm. Paris weiss, dass Touristen Geld bringen. Paris möchte dir kleine Eiffeltürmchen für einen Euro verkaufen – bei jeder Gelegenheit. Paris ist, ein Schloss am Pont des Arts zu befestigen.

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Paris ist teuer. Paris ist, durch unterschiedlichste Stadtteile zu gehen und jedes Mal wieder etwas Neues zu entdecken. Paris ist voller grosser Bauwerke.

 

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Paris ist grau und hässlich, aber auch schön und bunt. Paris schläft morgens noch und am Sonntag sowieso. Paris war ein eindrückliches, schönes Wochenende.

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Reisen mit dem iPhone 5, iOS 6 und Apple Maps

Veröffentlicht am 10.12.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Apple, Fotografie, Reisen, Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Es ist schon mehr als ein Monat vergangen, seitdem ich einen kleinen Railwaytrip in der Schweiz geniessen konnte. Ich war an mir noch unbekannten Orten und da sind technische Hilfsmittel im Idealfall schon sehr hilfsreich. Mein Hilfsmittel war in diesem Fall das iPhone 5, von Werk aus bestückt mit iOS 6 und entsprechend auch Apple Maps.

Schnappschüsse

Ouyeah! Mit dem iPhone 5 machte es bedeutend mehr Spass, einige Schnappschüsse von den Reisen einzufangen. Wenn ich meine Spiegelreflex-Kamera nicht zur Hand hatte oder nicht hervornehmen wollte, kam das iPhone zum Zug. Die Qualität der Kamera ist erstaunlich gut und Panoramafotos machen echt Spass!

Navigation

Ein leidiges Thema. Beim Reisen jedoch ein entscheidender Punkt, denn ich musste ja meine Jugendherberge finden, etc. Apple Maps war zum kotzen. Ich dachte, dass es nicht so schlecht sein konnte, aber die Navigation war während den Reisen einfach nicht brauchbar. Apple Maps fand Bushaltestellen nicht, Adressen existierten nicht und spezielle Orte fand man erst recht nicht. Glücklicherweise konnte ich über die Webanwendung von Google auf Google Maps zugreifen, wo ich dann die Orte fand, die ich suchte. Die Webanwendung an sich ist leider einfach nicht besonders benutzerfreundlich.

Schliesslich verwendete ich Google Maps in Kombination mit den genialen Guides von OffMaps (Open Street Map) und Apple Maps kam eher selten zum Zug. So funktionierte die Navigation mehr oder weniger. Mit der nativen Google Maps – Anwendung gings jedoch viel einfacher und flüssiger.

Update (13.12.12): Die offizielle Google-Maps-Anwendung ist im AppStore erschienen. Das Thema sollte sich damit erledigen, die Navigation ist wieder toll, wenn man diese App auf seinem iOS-Gerät installiert hat. Auf die Verbesserung von Apple Maps warten wir immer noch gespannt.

Akkulaufzeit

Wenn GPS gebraucht wird, sauft dies Akku wie blöd. Dazu brauchte ich meistens noch länger für die Navigation als mit Google Maps, was zu längerem Gebrauch vom GPS führte. So musste ich sparsam sein, um am Ende des Tages (oder Abends) noch ein wenig Akku zu haben, um die letzten Busverbindungen rauszusuchen. Ich warte ja immer noch auf ein Smartphone mit wirklich langer Akkulaufzeit und hoher Leistung. Bis dahin freue ich mich über Steckdosen im Zug und Ladegeräte in der Tasche.

Alles in allem

Überrascht es wohl nicht, dass ich auf die Google Maps – Anwendung im AppStore warte, da die von Haus aus mitgelieferte Navigation momentan schlicht unbrauchbar und das Kartenmaterial qualitativ schlechter ist. Die Akkulaufzeit leidet beim Reisen, bei schlechtem Empfang und beim Gebrauch von GPS ziemlich, man kann es sich für einen Tag trotzdem so einteilen, dass es reicht. Die Kamera lädt zu Schnappschüssen ein und macht auch mir Spass! Fürs Ideale Reisephone fehlt (wie allen anderen Smartphones) ein Akku, der wirklich lange durchhält und auch die gute Navigation. Die Aufgabe der Schnappschüsse erfüllt das aktuelle iPhone bravourös!

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CHrailwaytrip – Wer Italienisch spricht, ist im Vorteil und Kunst mit Fenstern

Veröffentlicht am 21.10.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

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Dies ist der letzte Teil aus meinen Berichten vom «CHrailwaytrip».

Another day, another Zmorgebuffet. Meine Zimmerkollegen sind bereits wieder über alle Berge, nachdem ich vom Zmorge mit Gesprächen und Tipps (notiere für mich: nächstes Mal das Dorf «Gandria» besuchen) von einer in Lugano aufgewachsener Mutter mit Kind meine sieben Sachen packe. Ich wundere mich über den langen Satz gerade eben, äh, ja. Heute steht auf jeden Fall einmal Kultur auf dem Programm.

Bei meinen Schlendertouren durch Lugano habe ich bereits das «museo cantonale d’art» entdeckt und genau dorthin wollte ich nun. Unter dem Slogan «Ein Fenster zur Welt» werden Gemälde und andere Kunstwerke zum Thema «Fenster» ausgestellt. Der zweite Teil der Ausstellung befindet sich in einem anderen Museum und musste ich mir ja fast beide Teile anschauen. Es gab viel zu sehen (nix zu fotografieren, da nicht erlaubt) und es war wirklich inspirierend!

Nach einem Abstecher ins Restaurant «Mary» muss ich eines noch geschrieben haben. Italienisch sprechen zu können, ist echt toll. Denn hier in Lugano ist zwar alles mal etwas Englisch benannt, jedoch spricht man hier häufig weder Deutsch, noch Schweizerdeutsch, noch Französisch, noch Englisch, sondern nur Italienisch. Irgendwie ironisch für eine Stadt, die grösstenteils vom Tourismus lebt, nicht?

Genug genörgelt jetzt, die Sonne hat mich ja doch noch reich beschenkt und beim Abstecher zum Park fand ich doch tatsächlich leckere Glacé in der kleinen Bude “La Gelateria” und wurde prompt von einer charmanten schweizerdeutschsprechenden Luganerin bedient. Zweisprachig sollte man aufwachsen.

Der Abend naht bekanntlich immer schnell genug und so nahte auch meine Heimreise, zu der ich mich mindestens so spontan entschieden habe wie zu diesem #CHrailwaytrip. Schön wars, Lugano. Ich habe viele Fotos von dir gemacht. Schön wars, einfach mal einzusteigen und loszufahren. Mach ich mal wieder. Kann man ja auch einfach mal an einem Wochende machen.

Und noch was: Danke SBB für die Steckdosen. Danke Gott für den Kaffee und sag Petrus einen Gruss fürs gute Wetter. Danke euch fürs Lesen, auch wenn ich von einer Zeitform zur anderen gehüpft bin.

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CHrailwaytrip – Viel Ramsch in Luino und Apéretif im Süden

Veröffentlicht am 20.10.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

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Dies ist der vierte Teil aus meinen Berichten vom «CHrailwaytrip».

Wer reist, der lernt ja bekanntlich auch fürs Leben. So wars auch bei mir.

Zuerst lernte ich jedoch einmal, wie es in der Jugi von Lugano am Morgen abläuft. Eine typische Tessiner-Grossmami (stellt sie euch ruhig bildich und auch akkustisch vor, also quasi audiovisuell) begrüsst mich mit einem «Buongiorno» und fragt mich «Was wolle sie su trinke, eine Cafè oder eine Tee?» (bitte das «r» jeweils so richtig schön rollen beim Nachsprechen). Ich muss etwas schmunzeln, denn clichéhafter könnte die Situation im Esssaal kaum sein und bestelle mir «eine Cafè», lausche die klassische Musik und wundere mich, dass ich einer der ersten hier bin und alle beinahe zu flüstern scheinen. Normalerweise kennt man es aus Cafés, dass eine Kellnerin das Geschirr weg räumt oder man das Geschirr maximal bis zu einem Geschirrwagen trägt. Zuhause ist es selbstverständlich, die benutzten Tassen und Teller in den Geschirrspüler zu stellen. In der Jugi von Lugano findet man eine Mischform aus beidem: Hier ist es so, dass man seine Geschirr nach dem Essen zur Küche trägt und abtrocknet (nicht alle hatten den Anstand dazu).

Heute stand bei mir der Markt von Luino (Italien) auf dem Programm. Man müsse das mal gesehen haben, hat man mir gesagt. Man hat mir jedoch nicht gesagt, dass das Wort Pünktlichkeit bei den Busfahrern von Lugano auch mehr ein Witz untereinander, als was anderes ist, aber man macht ja gerne zusätzlich etwas Sport, um zum Bähnchen nach Ponte Tresa gelangen. Eine Postautofahrt von ebendiesem Dorf später treffe ich in Luino (Italien – oder soll ich doch schon eher «CH» schreiben?) und staune nicht schlecht, als ich den langgezogenen Markt sehe. Was ich noch nicht gesehen habe, ist dass der Markt bedeutend länger als nur ein Teil der Strasse ist.

Taschen, Hosen, Jacken, Schuhe, Schirme, Unterwäsche, Hüte, Taschen, Taschen, Schuhe, Röcke und natürlich überall «Ich mache dir good price!». Nach 10 Minuten habe ich die gefälschte Ware langsam gesehen und einem Händler, der 30 Euro für ne Tasche wollte klargemacht, dass ich dafür nicht so viel bezahle und später wieder komme.

Etwas später, ein älterer Herr an einem Stand mit «sexy Unterwäsche» sagt zu seiner Frau: «Lug mol, das wär doch no öppis für diich!» Schweizerdeutsch scheint hier sowieso mehr gesprochen zu werden als sonst was. An den Ständen höre ich Wortfetzen aus schlechtem Englisch, Französisch, Deutsch und sehr selten auch mal italienisch. Irgendwann hatte ich genug vom Salamiprobieren, meine Tasche habe ich für 20 Euro gekriegt und für einen Apfel einen Euro bezahlt. Viel mehr Ramsch habe ich mir nicht gekauft. Den Markt habe ich gesehen und die Verkäufer, die Kindern an der Bushaltestelle Laser mit Taschenlampe für fünf Euro verkaufen wollen sind auch nicht mehr soo witzig.

Witzig wäre ein Kurzfilm darüber gewesen, wie Michi zu Fuss zur Talstation der Standseinbahn auf den Monte Brè läuft, dabei die Distanzen unterschätzt und trotzdem noch in die Migros mit der gemütlichen Bedienung gehen muss. Der Aufwand lohnt sich. Nach Busfahrt mit stickiger Luft und viel Schweizerdeutsch erwartet mich eine tolle und windige Aussicht auf den Lago Maggiore, einene Kappelle mit erstaunlicher Akkustik und einige geschlossene Restaurants.

Das Nachtleben Luganos fühlte sich an diesem Mittwochabend belebter an als noch am Vorabend. Und auch wenn mein Mix der verschiedenen Zeitformen eine wahre Katastrophe ist, habe ich dann einen Ort gefunden, wo es mir gemütlich schien. Endlich einmal etwas anderes als Heineken-Bier! Die Bar «Caruso» scheint meinen Feierabend zu versüssen. «Menabrea» nennt es sich und es kommt aus Italien. Ich lerne gerade vom Tischnachbarn, dass der Snack, der mir gerade serviert wurde, hier im Süden zu gewissen Zeiten gratis zum Getränk serviert wird. Hab ich nicht gewusst, aber trifft sich gut und schmeckt. Ich soll übrigens mal bei der Bar «Milk» vorbeischauen. Machnwiadoch, net woa. Danach noch einige Fotos in der Nacht und ab auf den Bus.

In «meinem» Zimmer sind nun plötzlich vier Leute – keiner spricht Deutsch, Französisch oder Englisch. Jänu, ich sage etwas wie «Gute Nacht» und lösche das Licht.

In diesem Sinne: Ciao! (Italienisch)

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CHrailwaytrip – Im Westen einges Neues und im Süden nicht so warm

Veröffentlicht am 19.10.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

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Dies ist der dritte Teil aus meinen Berichten vom «CHrailwaytrip».

Die Idee: Das GA auch mal nutzen, wenn man’s schon hat. Der Weg: Von Jugi zu Jugi – spontan. Der Zeitrahmen: maximal eine Woche.

Dies waren mal die Grundlagen für meinen «CHrailwaytrip». Einfach mal drauflosreisen, alleine und unabhängig. Über meine Reise über Lausanne nach Montreux habe ich ja bereits was gebloggt. Die Reise war damit natürlich noch nicht beendet.

Montreux, Dienstagmorgen. Ich wache früh genug auf, um weder den Tag noch das Früstücksbuffet zu verpassen. Gemeinsam mit meinem Zimmerkollegen Filip esse ich mich satt. Am Abend zuvor habe ich mich entschieden, nach Lugano zu fahren und dorthin telefoniert; es hat noch Platz in der Jugi. Filip arbeitet heute bei einem potentiellen zukünftigen Arbeitsgeber in Montreux, also trennen sich unsere Wege nach meinem Check-Out.

Montreux wollte von mir noch bei Tag entdeckt werden und es ist ein wirklich schönes Städtchen. Den Jazz vergroovets zwar irgendwie, wenn nicht gerade das Montreux Jazz Festival ist, denn viele Spuren von Musik habe ich nicht gefunden und ein Reichtum an Museen ist auch eher in Lausanne zu finden anstatt in Montreux. Nichtsdestotrotzz hat es mir dort gefallen und im Ortsmuseum konnte ich mich (mehr oder weniger) schlau machen über die Region.

Es ist Mittag, der Zugfährt ein und ich Richtung Süden. Nächste Destination Lugano. Die fünfstündige Zugfahrt und mein Buch fanden irgendwann ein Ende und so fand ich mich am frühem Abend in einem kühlen Lugano wieder. Irgendwann verstand ich dann auch, welchen Bus ich nehmen musste, um zur Jugendherberge zu gelangen.

Schon bald trug ich gelbe Hosen, fand mich im grossrn Fünferzimmer zurecht und trug meine (irgendwie definitiv zu kleine) Umhängetasche. Quasi voll integriert, denn sonst erkennt man den typischen Tourist ja am Rucksack, der «Dächlichappe» und der Kamera auf dem Wohlstandsranzen baumelnd. Mein Ziel war ja nicht, in diese Richtung aufzufallen.

Das Nachtleben an einem Dienstagabend ist in Lugano für einen Neuankömmling ungefähr so aufregend wie ein Sack Reis in China: gar nicht. Man sieht wenig Junge Leute, Clubs sind geschlossen und eine gute Bar muss man mit Apple Maps erst mal finden.

Weitere Erkenntnisse des Dienstag-Abends: Viele Bars schenken kein Bier aus, dafür erhält man etwas namens “Heineken” und bezahlt dann natürlich doppelt so viel wie in einem normalen “Spunten”. Es läuft nicht viel, dank Wind jedoch wenigstens mal die Nase. Ein Seeufer eignet sich tiptop für einige Fotos.

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CHrailwaytrip – Tag 4: Lugano

Veröffentlicht am 18.10.2012 » 2 Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

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Dies ist der zweite Teil aus meinen Berichten vom «CHrailwaytrip».

Ich melde mich aus Lugano. Italienisch sollte man können, muss man aber nicht unbedingt. Ich berichte euch später noch etwas ausführlicher von dieser Region, jetzt mache ich mich jedoch nach einem reichhaltigen Frühstück auf nach Lugano. Heute ist etwas Kultur angesagt. Und Spontaneität!

Der Süden grüsst,

Michi

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CHrailwaytrip – Tag 1: Lausanne und Montreux

Veröffentlicht am 15.10.2012 » 1 Kommentar » Kategorie: Fotografie, Life, Reisen von Michael Eugster

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Dies ist der erste Teil aus meinen Berichten vom «CHrailwaytrip».

Was macht man, wenn man mal ne Woche Ferien hat? Vor dieser Entscheidung stand ich letzte Woche und schon bald war die Entscheidung gefasst: Ich mache eine Art Roadtrip mit dem Zug durch die ganze (oder halbe) Schweiz!

Gestern (Sonntag) buchte ich spät abends noch meine erste Jugendherberge. Erste Destination: Montreux. Da Lausanne auch gleich auf dem Weg liegt, musste diese Westschweizer Stadt natürlich auch noch besucht werden.

Uzwil, 9.30 Uhr. Etwas ausser Atem setze ich mich in den Doppelstöcker und öffne mir erst einmal etwas Koffein aus der Flasche (fritz-kola, gekühlt im WG-Kühlschrank). Soweit alles ruhig, da kann man gut einige Seiten in einem Buch lesen. Die Reise darf beginnen!

Irgendwo, ohne Vorwarnung. Eine Familie steigt ein und beschlagnahmt die freien Plätze im bisher ruhigen Zweierabteil. Der Vater versucht seine zwei «Goofen» mit: «So, fertig umeturnet, jetzt isch aber Fürobe! De Maa hets auso sicher nid gärn wenner euri Bei am Chnüü het.» Ergebnis: Kreischende, noch heftiger turnende Jungs. Ich kann mich irgendwie nicht mehr so recht auf die neue The Big Bang Theory Episode konzentrieren.

Bern, so vor Mittag. Die Familie steigt aus. Halleluja!

Fribourg uuuund dann um 12.40 Uhr: Lausanne. Ich checke mal mit foursquare in neue Gebiete ein und frage mich, wo die Erinnerungen an die Stadt aus dem Sek-Lager geblieben sind (Edit: gerade wurde ich hingewiesen, dass das Lager in Neuchâtel war – logisch sind da keine Erinnerungen :D). Apple Maps ist da ehrlich gesagt auch nicht so der Bringer und irgendwie finde ich den nächsten Starbucks trotzdem. Ich fitnesse mich den Hügel auf einer altstadtähnlicher Strasse hoch und geniesse meine nächste Ration Koffeein mit Kalorien.

Irgendwie fühle ich mich schon etwas blöd, in einem Starbucks zu sitzen. Also geht’s auf zur nächsten Metro (ja, Lausanne hat ne Metro!) zum Seeufer. Ich geniesse die frische Luft und gewöhne mich allmählich daran, dass hier Französisch gesprochen wird.

Irgendwann zieht es mich weiter, so dass ich nach kurzer Zug und Busfahrt in Montreux ankomme und auch die Jugendherberge finde. Einchecken kann man hier aber erst um 17.00 Uhr, also setze ich mich ans Ufer vom Lac Lemon und esse mal was.

17.30 oder so. Eingecheckt, Bett bezogen, Zimmerkollege kennengelernt. Er heisst Philipp und ist Grafik-Designer aus München. Man entschliesst sich, gemeinsam noch Montreux unsicher zu machen und geniesst die Uferpromenade, macht ein 0815-Touristenfoto vor der Freddy Mercury Statue, schaut sich die Altstadt in der Nacht an, eine Bar von innen.

23.54, wieder in der Jugendherberge, müde, Blogbeitrag fertig, gute Nacht!

 

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New York in Bildern

Veröffentlicht am 28.10.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: Fotografie, Reisen von Michael Eugster

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Ich wurde von verschiedenen Leuten angehauen, ob ich nicht noch weiter Bilder von New York hochladen könne. Damit ihr euch ein Bild machen könnt, wie die Stadt ist, hier eine kleine Auswahl von weiteren Bildern. Die meisten habe ich mit meinem Weitwinkel-Objektiv gemacht, was bei einer solch grossen Stadt mit den riesigen Hochhäusern natürlich auch irgendwie nachvollziehbar.

Ich habe übrigens keine Ahnung, weshalb WordPress zwischen der ersten und zweiten Linie einen Abstand einbaut, aber jänu. However, there you go:

Das Copyright der Bilder liegt natürlich bei mir. :)

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New York City – Meine Eindrücke vom Big Apple

Veröffentlicht am 15.10.2011 » 4 Kommentare » Kategorie: Reisen von Michael Eugster

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New York City

Weshalb New York Big Apple heisst, konnte uns auf dem «Empire State Building» niemand wirklich sagen. Einer der Sicherheitskräfte meinte, das komme von der Form des Planes der New Yorker U-Bahn-Netze. Ich kann dort jedoch keinen Apfel erkennen. Wikipedia weiss es auch nicht so genau (oder zumindest nur einige Vermutungen), aber spätestens nach einer offiziellen Marketing-Kampagne von New York (1971), war der Name «The Big Apple» in aller Munde.

Wie auch immer. Nach einer langen Reise mit der Lufthansa – mein erster Langstreckenflug – war mir klar, dass mich in Zukunft noch einige Klimaanlagen mit eisigen Temperaturen erwarten werden. Am Newark Airport angekommen durften wir erst einmal so ca. 2 Stunden anstehen, damit ein Beamter einen Stempel auf unserem Zollformular machen konnte. Zum Glück ist das dort alles so gut organisiert, denn sie machten circa unglaubliche 4 Schalter von 20 auf. War ja auch keine lange Warteschlange hintendran. Neeein.

Irgendwann schaffte es unsere ganze vierköpfige Gruppe durch die Kontrollen und fuhr samt Gepäck mit einem gelben Taxi zum Hotel (es war billiger als der Shuttlebus). Glücklicherweise war unser Hotel gleich neben McDonald’s – man kann ja zu Hause wieder gesund essen. In ca. 40 Minuten (je nach Verkehr) waren wir dann auch mit dem auf gefühlte -100° C runtergekühlten Bus in Manhattan. Was man oben als Bild sieht, war auch unser erster Eindruck: WOW!

Massen an Menschen auf den Strassen, gelbe Taxis, Autos, vielspurige Strassen, riesige Leuchtreklamen, Wolkenkratzer zum Abwinken, Shoppingmeilen mit riesigen Läden, noch einmal unglaublich viele Leute, verschiedenste Nationen, musizierende Demonstranten an der Wall Street, überall Promoter, die irgendwelche Flyer verteilen, ziemlich schlechte Luft, Strassenmusiker, ein eher kompliziertes U-Bahn-System und ein ungmöglicher Busbahnhof, China Town, parfümierter Abercrombie & Fitch-Läden, Starbucks und McDonald’s an jeder Ecke, verschiedenste Gerüche, Polizeisirenen hier, Feuerwehr dort,… das ist New York, das ist Manhattan.

Eindrücklich war der Central Park als Kontrast, denn die Ruhe inmitten der Stadt war wirklich erstaunlich. Der Park war schön gestaltet und bot etwas Ruhe in der unglaublichen Stadt, die wirklich niemals schläft.

New York

Der Jetlag war bei mir zwar nicht sehr schlimm, aber ich merkte sehr wohl, dass manchmal einfach nicht Tag sein sollte, wenn wir noch unterwegs waren. So war ich jeweils meist etwas müde unterwegs, aber who cares, oder?

New York bietet unglaublich viel. Während den vier Tagen sahen wir viel, aber noch längst nicht alles. Die Mentalität dort ist wirklich anders als bei uns in der Schweiz. Man ist direkter, spricht auch gerne einmal mit fremden Leuten, ist freundlich und einfach lockerer als der typische Schweizer. Manchmal nervte mich das «hey, du bist jetzt mein Freund»-Getue in den Shops etwas, denn übertreiben muss man ja auch nicht.

Weshalb New York als «die Stadt, die niemals schläft» bezeichnet wird, ist mir nach diesem Besuch völlig klar. Es ist halt einfach so.

New York Manhattan Empire State Building

Der Blick vom Empire State Building bot trotz Nebel einen Überblick auf New York. Überall brennten Lichter, fuhren Autos, liefen Menschen durch die Strassen. Egal wann man unterwegs ist, es sind immer viele Leute auf den Beinen (ausser, wenn es richtig regnet).

Wenn man New York besucht, gibt es einige Orte, die man wohl gesehen haben muss. Meistens sind dort zwar hauptsächlich Touristen, aber man muss es trotzdem gesehen haben. Wir sahen beispielsweise die Freiheitsstatue in der Nacht von der Fähre aus, den Central Park, die Wall Street, den Times Square, den Überblick vom Empire State Buildung runter, die U-Bahn, verschiedenste Restaurants und McDo/Starbucks-Filialen, das «Spider Man»-Theater mit unglaublicher Bühnenshow und Kulissen (das hat mich wirklich beeindruckt) und einiges mehr.

New York stinkt

Das nervt!

Wasser ist teuer und die Flüssigkeit, die aus dem Wasserhahn rausläuft kann man knapp als Wasser bezeichnen, aber niemals trinken. Die Luft ist trocken und schlecht, wenn man sich an Schweizer Luft gewöhnt hat. Das Trinkgeld muss immer gegeben werden und als Schweizer ist das etwas ungewohnt, aber da gewöhnt man sich daran. Das Bus-Terminal ist zwar gross und man kommt an viele Orte (vergesst aber bitte die Schweizer Mentalität – hier ist man niemals ganz pünktlich, aber das ist auch egal). Bei welchem Terminal der Buss nun jedoch fährt, bleibt ein Rätsel. Die Kontrollen bei der Ein- und Ausreise dauern einfach zu lange. Ein durchgekautes Thema, das aber etwas leidig bleibt.

Typisch New York

Das rockt!

Die Leute sind freundlich und zuvorkommend, geben gerne Auskunft. Die Stimmung ist fast unbeschreiblich, man muss die Stadt erlebt haben. Es ist Spider-Man Theaterriesig! Das Strassensystem ist sehr einfach, da jede Strasse eine Nummer hat und alle Strassen gerade sind. Ich hatte bis zum Schluss trotzdem nie wirklich die Orientierung, aber das braucht bei mir immer eine Weile. Das Taxi ist relativ billig, bei uns bezahlt man einiges mehr. Das Essen ist gut, da man praktisch die ganze internationale Palette hat. Trotzdem landet man schnell wieder beim fettigen, möglichst fritierten Essen. Jänu. Günstiger ist es dort definitiv, aber dort wo viele Touristen einkaufen, sind die Preise wohl etwas teurer. Man findet praktisch alles an Kleider oder sonstigen Dingen, die man sich gerade so vorstellen kann. Das Musical mit der Spider-Man-Aufführung war unglaublich. Die Kulisse war wirklich ein anderes Niveau als bei unseren Musicals. Der Spirit der Stadt ist einfach geil, richtig erlebbar.

Naked Cowboy

Aufgefallen!

Die Stadt ist übersäht mit WLAN-Netzen. Einige davon sind auch kostenlos. Bye bye, Roaming. Überall Polizisten! An jeder Strassenecke stehen Polizisten oder fahren Polizeiautos durch. Die Stadt ist bestimmt viel sicherer als vor einigen Jahren. Die Polizisten sind übrigens auch sehr freundlich und cool drauf (im Polizeiauto mit dem iPad&iPhone gamen? chame mache.), trotz allem hat man Respekt vor ihnen. Campierende Leute vor dem Apple Store: Da wollten einige wirklich die Ersten sein. So rumlaufen, wie man will? Das kann man in New York. Da fällt einem höchstens noch der gitarrenspielende Naked Cowboy auf. Reklamen, Hochhäuser, gelbe Taxis, die Stadt entspricht zum grossen Teil wirklich den Vorstellungen, die man bereits von New York hat. Es ist einfach noch etwas grösser. Noch mehr ist mir aufgefallen, aber ich habs irgendwie auch wieder vergessen.

Die Stadt ist unglaublich und es ist wirklich toll, wenn man die Gelegenheit hat, sie zu sehen. Jeder sollte sie einmal besuchen und erleben. So wie ich mich kenne, wird es auch nicht der letzte Besuch dieser Stadt sein. Sie ist zu cool dafür.

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