Hallo! Willkommen auf dem neuen Server. Möglicherweise ist hier noch nicht alles ganz übertragen, aber das kommt alles noch!
Darum siehst du hier vielleicht auch noch nicht alle Beiträge und noch nicht alle Kommentare, ich werde jedoch so schnell als möglich alles auf den neusten Stand bringen!

abseits und nah am Alltag – vom Apple iPhone über Wetter bis zum Zürcherapfel

Archiv der Kategorie 'Review'

iPad – Das Gerät, das die Welt nicht braucht und trotzdem kauft

Freitag, Januar 29th, 2010

Und da ist es nun also, das iPad. Vorher viele Gerüchte um Namen, Design und dergleichen, nun haben sich diese Gerüchte wirklich bewahrheitet und Apple hat gestern Abend (naja, in San Francisco wohl eher gestern Nachmittag) ihr neues Tablet mit Touchscreen vorgestellt. Ihr habt wohl bestimmt schon davon gehört und ich möchte nur kurz auf die Hardware selber eingehen, denn Zahlen sind nicht immer besonders attraktiv.

Hardware

Das Gerät besitzt einen 9.7″-Multitouchscreen, was soviel heisst, wie dass man mehrere Finger für die Gesten verwenden kann. Das (der?) iPad wird in 6 verschiedenen Versionen ausgeliefert: Jeweils mit 16GB, 32GB oder 64GB Flash-Speicher. Von jedem Gerät gibt es dann noch eine Version mit 3G (Internet übers Mobilfunknetz) und WLAN (Wi-Fi) oder nur mit WLAN-Zugriff. Wie man es sich vom iPhone gewohnt ist beinhaltet das Gerät einen «Kippsensor», der alle möglichen Bewegungen registriert und somit Homepages in den horizontalen oder vertikalen Modus drehen kann oder als Steuerung bei einem Game verwendet werden kann. Verbaut ist ein 1GHz-Prozessor. Der Akku prahlt mit sagenhaften 10 Stunden Laufzeit, aufgeladen wird dieser wie beim iPhone über das Dock-Connector-Kabel via USB (angeschlossen an einen stromliefernden Anschluss, wie z.B. beim MacBook oder sonstigen Notbooks, PCs, Netbooks oder natürlich den «Power-Adapter» von Apple). Ansonsten hat das Teil noch Lautsprecher, Mikrofon, Kopfhöreranschlüsse, jedoch kein USB-Anschluss!

Das wärs also von der Hardware her gesehen. Mehr kann man auf der Apple-iPad-Seite sehen.

Software

Auf dem iPad läuft eine abgwandelte, neue Version des iPhone OS – kein Mac OS! Zusätzlich dazugekommen ist der iBook-Store, worüber man später diverse eBooks kaufen kann. Natürlich sind bisherige Programme, wie Kalender, Kontakte, Karten, Videos, Youtube, iTunes, iPod, Mail, Fotos und AppStore auch auf dem iPad vorhanden. Diese Programme wurden jedoch alle extra für den iPad neu geschrieben, damit die Bedienung auch schön flüssig funktioniert. Alle Apps im AppStore funktionieren auch ohne Anpassungen auf dem iPad. Desweiteren hat Apple eine spezielle Version von iWork fürs Tablet geschrieben und so kann man damit auch seine Präsentationen, Tabellen oder Textdokumente gestalteten – alles per Touchscreen!

Meine Meinung

Bei der Präsentation des Tablets sah man ganz klar, dass das iPad ein tolles Produkt ist. Es sieht gut aus, die Bedienung so innovativ, einfach und flüssig wie auf dem iPhone. Auch die neu entwickelten Programme sehen toll aus – da kann man wirklich nichts sagen.

Natürlich gibt es in der ganzen Sache auch noch ein «, aber»! Denn man muss sich mal folgende Punkte vor Augen setzen:

  • Das iPad (ich bleibe mal bei «das») ersetzt kein iPhone

Denn das iPad ist eigentlich, etwas simple gesagt, ein gross geratener iPod touch. Er sieht auch optisch so aus, was etwas enttäuschend ist, denn gerade vom designerischen hätte man bei Apple gerne auch mal etwas Neues gesehen. Doch zurück zum Thema. Es ersetzt kein iPhone, denn: Man kann damit nicht telefonieren. Skypen ist möglich, da 3G-Zugriff von überall möglich ist, aber das ersetzt immer noch kein Handy. Es ist zudem zu gross und doch «zu unhandlich» um es überall hin mitzunehmen.

  • Das iPad ersetzt kein Netbook, kein Notebook, keinen Mac

«It’s the best way to browse the internet!», sagt Apple. Doch das Teil hat (noch) nicht einmal Flash! Somit wäre es für viele schon mal recht unbrauchbar. Hier haut das Argument mit nicht vorhandenen Ressourcen einfach sowas von nicht. Der Prozessor ist locker schnell genug, um mit Flash zurecht zu kommen. Die Bedienung selber zeigt jedoch schon, dass es damit Spass machen würde, im Internet zu surfen.

Das iPad ersetzt jedoch keinen Computer, denn es beinhaltet niemals die gleiche Menge an Programmen wie ein Computer, bietet weniger Möglichkeiten, viele Einschränkungen, hat weder USB-Anschluss noch CD-Laufwerk, eingeschränkte Bluetooth-Funktionalität und aufgrund der komplett Touch-basierten Bedienung natürlich auch keine physikalische Tastatur. Darauf wird es wohl auch nicht besonders Spass machen, lange Texte zu schreiben oder Tabellen zu füllen / gestalten. Das Gestalten von Präsentationen könnte jedoch etwas sein, was sich gut machen liesse.

Und um das ganze noch mit einem Sahnehäubchen zu versehen wird das Tablet auch noch mit iTunes synchronisiert, benötigt also immer noch einen Mac oder PC.

  • Das iPad füllt die Lücke zwischen iPhone und MacBook

Gibt es diese Lück wirklich? Ist sie gross genug, dass das Tablet seine Berechtigung im Alltag hat? Meiner Meinung besitzt das Tablet in der momentanen Form viel zu viele Einschränkungen und bietet weder für das eine noch das andere eine wirkliche Alternative. Ein für die meisten zu teures Zwischending.

  • Ein Zwischending, das doch Potential hat.

Es wäre jetzt jedoch falsch, wenn man sagen würde, dass das iPad einfach nur ein Flop wäre. Ich sehe in diesem Gerät durchaus Potential, gerade wenn man den eBook-Markt betrachtet. Der Kindle von Amazon ist zum Beispiel ein recht tolles Produkt, von welchem ich jedoch überzeugt bin, dass es niemals wirklich an die breite Masse gelangen wird (oder zumindest nicht in absehbarer Zeit). Beim iPad könnte ich mir das eher vorstellen. Es sieht gut aus, es wirkt irgendwie vertraut und es bringt eine geballte Ladung an Unhterhaltung und Inhalt.

Nur schon weil das iPad eine tolle Bedienung besitzt und die Bedürfnisse viele Leute gut abdeckt, hat es doch bei einer bestimmten Gruppe Potential, das es auszunutzen gilt. Ich gehöre nicht zu dieser Gruppe, denn ich bin sowieso einer der Freaks, die gerne so viel als möglich aus ihrem Gerät rausholen wollen, und wenn auf dem Teil kein Photoshop läuft, kauf ichs nicht (überspitzt formuliert natürlich). Leute, die in diese Gruppe gehören, nenne ich jetzt mal «Freaks».
Doch es gibt eine Gruppe, die sich mit einfacheren Dingen im Alltag begnüngen. Dies soll heissen: Im Internet surfen, Mails schreiben, Facebook anschauen, Filme schauen, Musik hören, Fotos verwalten, vielleicht einige Spiele spielen, Chatten und das eine oder andere Dokument betrachten und bearbeiten. Nennen wir sie doch einfach «Consumer». Diese Zielgruppe, die sich damit begnügt, passt eigentlich perfekt zum iPad!
Es würde sich perfekt in den Alltag integrieren lassen:

Ein «Consumer» will kurz die News wissen und auf dem aktuellsten Stand sein, Information steht im Zentrum. Er schaut sich also am Morgen die neusten Nachrichten an, checkt seine Mails und schaut sich den Wetterbericht im Internet an. Unterwegs hört er einen Podcast, währenddem er noch kurz eine Präsentation gestaltet. Auf dem Rückweg schaut er einen Film und schreibt einige Mails. Zu Hause angekommen kopiert er kurz einige Fotos aufs Tablet, schreibt einem guten Freund aus China via Skype und vergüngt sich schlussendlich mit dem neusten Game von Gameloft, EA & co.

Einem «Freak» genügt dies jedoch nicht. Er möchte ohne irgendwelches SDK auf dem Tablet programmieren können, nicht auf einen Store angewiesen sein, alternative System installieren können, keine Einschränkungen, bessere Schnittstellen und am besten ein angepasstes Mac OS haben, kein iPhone OS.

Zusammengefasst

Ein gross und mit tollen Worten angekündigter und durchgeführter Event von Apple, der mich persönlich etwas enttäuscht hat. Ich habe nichts dergleichen erwartet, ich habe mich überraschen lassen und ich bin nicht nur positiv überrascht. Auf der einen Seite bietet das Tablet für «Freaks» wie mich zu wenig (zu viele Einschränkungen), auch wenn der Preis von 499.-$ recht gut ist. Der Speicher würde für mich auch definitiv zu klein ausfallen, und da es kein Ersatz für iPhone oder MacBook ist werde ich mir ein solches Teil nicht kaufen, aber bei Gelegenheit doch gerne mal testen.

Für den Normal-«Consumer» bietet das iPhone praktisch alles, was er möchte. Es kann sich gut in den Alltag integrieren und befriedigt viele Bedürfnisse – und das Ganze auch noch mit einer tollen, einfachen, schönen Bedienungsumgebung, bei dem Apple wieder einmal gezeigt hat, dass Bedienung auch logisch und toll sein kann – gleichzeitig.

Auch hat es Apple mit diesem Gerät trotz allem wieder einmal geschafft, einen gewissen «Will-ich-haben»-Effekt zu schaffen, bevor man sich erst überlegt, ob man es wirklich braucht. Denn mal ehrlich: Wer würde schon nein sagen, wenn er ein solches Teil erhielte?

Der iPad ist also für die einen wirklich ein Gerät, das man nicht wirklich braucht, aber trotzdem will und trotzdem kauft (wenn man denn das Geld hat).

Was denkt ihr vom iPad? Hat es sein Daseinsberechtigung? Könnte es sich in eueren Alltag integrieren?

Gruss,
Michael

Klassiker neu umgesetzt: Giana Sisters kommt aufs iPhone

Sonntag, Januar 10th, 2010

Es gibt Spieleklassiker, die einfach jeder kennt. Dazu gehört zum Beispiel «SuperMario» und ich erinnere mich noch daran, dass ich das Game damals auf einer Windows 3.11-Kiste gezockt habe und jeweils von Diskette im DOS gestartet hab. Ja, das waren noch Zeiten! Damals war das noch wirklich tolle Grafik und riss einen mit!

Hätte ich einige Zeit vorher gelebt, dann hätte ich wohl auch die C64-Zeit erlebt, wo man natürlich auch gamen wollte. Vor mehr als 20 Jahren entwickelte Armin Gessert eine fantastische Spielwelt namens Giana Sisters, die man vorher eigentlich nur von Konsolen in dieser Form kannte. Ein solches Game auf einem «normalen» Computer? Das passte Nintendo überhaupt nicht und so erwirkte der Konsolenhersteller ein Verbot des Games, um dem Ganzen ein Ende zu setzen.

War es aber wirklich das Ende von Giana Sisters? Anscheinend nicht. Auf dem Schwarzhandel beliebt und schlussendlich auch dank des Verbots zur Legende geworden gibt es heute noch Leute, die sagen, es sie das beste Spiel der Welt gewesen.

Und nun kommt Giana Sisters wieder zurück – und zwar aufs iPhone! Mit aufgefrischter Grafik, klassischen Soundtracks, 32 Classiclevels und vieles mehr präsentiert soll sie kommen, die iPhone App. Zwar ist da viel Nostalgie inbegriffen, aber man wollte sich nicht nur damit begüngen, sondern auch die modernen Dinge etwas einbinden. So kann man sich durch 80 weitere Abenteurer jumpen, die Abgründe überwinden, Belohnungen einsammeln und Gegner überwinden – wahlweise mit dem Bewegungssensor, per Touch oder Steuerkreuz. Das Tüpfchen von Giana Sisters i wird dann schlussendlich noch durch eine Facebook-Anbindung ausgeprägt.

Wer gerne mal einen Vorgeschmack haben will, der erhält zumindest etwas Sound von den Giana Sisters in Form eines Soundboards. Der Entwickler «bad monkee» stellt eine kostenloses iPhone-Soundboard App zur Verfügung. Für Freaks und Fans ist das Teil wahrscheinlich echt toll und da es gratis ist, schmerzt so ein Download ja nicht ;).

Doch nun genug geredet, hier noch ein kleiner Vorgeschmack der Anwendung in Form eines Youtube-Demovideos:

Die Anwendung soll übrigens noch diesen Januar im AppStore erhältlich sein.

Gruss,
Michael Eugster

[30x Verlosung & Review] Standardpostkarten waren gestern!

Dienstag, August 04th, 2009

Verlosung: Da ich unten das falsche Datum, bzw. den falschen Tag als Teilnahmeschluss geschriebem habe, könnt ihr heute (16.08.09) noch teilnehmen. Heute also wirklich die letzte Gelegenheit ;-).

Habt ihr euch nicht auch schon mal über die langweiligen Postkarten an den Kiosks genervt, die meist schon alt sind und doch nicht wirklich das zeigen, was man im Urlaub erlebt hat? Mit Pokamax sind nun langweilige Standardsujet auf Postkarten passé.

Ich hatte das Glück, von PokaMax angefragt zu werden und konnte damit mit einem Gutschein kostenlos einige Postkarten versenden, um mich vom ganzen zu überzeugen. Eine dieser Postkarten sieht man oben im Bild.

Was ist Pokamax? Eigentlich ist es ganz einfach. Über Pokamax kann man einfach Postkarten übers Internet versenden. Und damit das Ganze auch noch etwas spezielles wird, kann man auch eigene Bilder verwenden. Natürlich kann man auch eine der vielen Vorlagen wählen und jemandem eine Freude bereiten.

PokaMax arbeitet mit über 100 Künstlern, Fotografen und Designern zusammen und betreibt damit das Portal PokaMax.de.

Was ist neu? Seit dem April 2009 gibt es die Gratis-Applikation PokaMax im AppStore für iPhone und iPod touch. Damit kann man wie auch über die Website Postkarten versenden. Über das iPhone sind bislang nur eigene Bilder versendbar, künftig aber auch Bilder der Künstler und Fotografen, die mit PokaMax kooperieren.

So funktionierts auf dem iPhone.

Als erstes wählt man ein Bild aus, das man versenden möchte. Wie oben erwähnt kann man momentan nur eigene Bilder verwenden, aber meiner Meinung nach ist das gerade das spezielle. Auf dem iPhone oder iPod touch gespeicherte Fotos können verwendet werden, man kann auch gleich ein Foto schiessen.

Als zweites kommt der Text an die Reihe. Dabei gibt man bis zu 800 Zeichen Text ein und beglückt damit den Empfänger mit etwas Lesestoff. Auch wählt man nun entweder einen Empfänger aus dem Adressbuch aus oder gibt die Adresse manuell ein.

Als drittes muss man nun nur noch den Versand bestätigen. Dabei kann man einen Gutscheincode angeben, mit welchem man vorher Guthaben gekauft hat. Es wird angezeigt, wie viele Karten noch übrig sind. Das Versandsdatum kann auch gewählt werden. Man kann also eine Karte schon vorproduzieren lassen und sie dann zu einem gewissen Tag versenden lassen, z.B. eine Geburtstagskarte. So vergisst man das Versenden sicher nicht.

Das Ganze in wenigen Screenshots:

Ihr könnt den Code gerne bei euch eingeben – bringt euch aber nichts, denn er ist verbraucht ;-)
Warum PokaMax?

  • Das eigene Sujet direkt vom iPhone als echte Postkarte versenden? Das soll mal einer so gut nachmachen.
  • Im Preis sind Produktion und Versandkosten inbegriffen. Eine Postkarte kostet gerade mal 1.90 €uro.
  • Die Postkarte kann überall hin versendet werden. Weltweit. Und das ohne zusätzliche Aufpreise!
  • Die Postkarten sind sehr schnell produziert. Unter der Woche ging es bei mir gerade mal drei Tage, bis die Karte ankam (Upload am Donnerstag, angekommen am Samstag). Das hängt natürlich von der jeweiligen Post ab.

Und weil dies alles so toll ist, mache ich auch gleich eine Verlosung. Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von PokaMax.

Verlosung
Das kannst du gewinnen:

PokaMax-Gutscheine:

1. Platz: 10 Postkarten
2. – 10. Platz: 3 Postkarten
11. – 30. Platz: 1 Postkarte

So kannst du teilnehmen: Schreibe hier einen Kommentar oder falls du einen Blog hast schreibe einen Beitrag und verlinke diesen Blogpost, um die Gewinnchancen zu erhöhen (d.h. auf einen höheren Platz zu kommen).

So wird ausgelost: Ich lose das ganze mit einem Zufallsgenerator aus, diejenigen, die einen Beitrag geschrieben haben kommen zuerst in eine Runde um die höheren Plätze, danach kommen alle anderen aus den Kommentaren um die restlichen Plätze.

Bis dann kannst du teilnehmen: Du hast bis Sonntag (16.08.09) Zeit. Im Laufe der nächsten Woche werden die Gewinner bekannt gegeben und erhalten dann von PokaMax einen Gutschein.

Bedingungen: Nur eine Teilnahme pro Person (Mehrfachkommentare werden nur einfach gezählt), eine gültige Emailadresse und der echte Name muss vorhanden sein (für die Kontaktaufnahme), Teilnahmefrist muss eingehalten werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

So kannst du den Gutschein verwenden: Falls du kein iPhone hast, ist das nicht so schlimm, denn die Gutscheine gelten sowohl auf dem Portal von PokaMax, als auch im iPhone App. D.h. du kannst auch teilnehmen, wenn du kein iPhone besitzt.

Viel Glück!

Gruss,
Michael Eugster