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In love with a coffee machine: Olympia Express Club

Veröffentlicht am 17.12.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Life, Review von Michael Eugster

Olympia Express
Bild: Kaffee-Netz.de, User zuerisee

Einen richtig guten Espresso trinken, der sich von den Allerweltskaffeemaschinen (Nespresso und andere Kapselsysteme lassen grüssen) abheben? Das wird in letzter Zeit zur Seltenheit. Das nervt mich. Mich nervt diese Konsumgeilheit, dieser Kommerz beim Kaffeekonsum. Mich nervt, dass wir Konsumenten für 100.– pro Kilogramm Kaffee kaufen.

Einen Kaffee zu trinken soll für mich wieder ein Genuss werden, ein Ritual. Etwas worauf man sich freuen kann und auch mit Wissen und Können verbunden ist.

Momentan kann ich eine Turmix TX 570 mein eigen nennen. Das ist schon mal ein Anfang:

Turmix TX 570
Bild: © Michael Eugster

Doch nun möchte ich mein Kaffee(maschinen)-Wissen aufbessern. Nach einem Spontanbesuch bei Migg Frei war schnell klar, dass es mir eine «Olympia Express Club» aus dem Jahre 1972 angetan hat. Ein wunderschönes Teil.

Olympia Express Club
Bild: Kaffee-Netz.de, User zuerisee

Es handelt sich dabei um eine Handhebelmaschine, wo man den Druck selber erzeugt. Das ist zum einen schwieriger, da man das Handling lernen muss (im richtigen Moment drücken und das Wasser in der richtigen Länge durch den Kolben fliessen lassen).

Meine Traummaschine ist komplett neu restauriert, in Originalfarbe Orange, Jahrgang 1972 und kostet einen schönen Batzen. Da muss ich jetzt noch ein- bis zweimal darüber schlafen. Ihr werdet wohl bestimmt nicht das letzte Mal von dieser Kaffeemaschine oder dieser Schweizer Traditionsmarke lesen.

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#twalender 2014 – Schweizer Twitterer gestalten einen Kalender

Veröffentlicht am 17.11.2013 » 1 Kommentar » Kategorie: Fotografie, Review von Michael Eugster

#twalender 2014

Von Marcel und «Monah» initiert, gibt es den #twalender bereits seit 2011. Der Kalender kam damals in die erste Ausgabe und mit 2014 geht der #twalender in eine neue Runde.

Das Prinzip ist einfach: Twitterer reichen über flickr ihre Fotos ein, über ein Voting wird bestimmt, wer es in den gedruckten Kalender schafft. 12 Bilder haben es also in den #twalender, der neu im Postkartenformat erscheint, geschafft.

Schaut euch das tolle Teil doch auf twalender.ch an, kauft euch einen für gerade mal CHF 9.90 inkl. Porto und helft damit, dass der Kalender weiterhin bestehen kann und auch einmal schwarze Zahlen schreiben kann. Schnell, die Auflage ist limitiert auf 100 Stück!

Ich freue mich schon gross auf den Kalender, den mir Monah freundlicherweise bereitstellt. Dankeschön!

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Renato Kaiser – Käse und Neutralala

Veröffentlicht am 11.11.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Review von Michael Eugster

Renato Kaiser - Neutralala

Habt ihr gewusst, wovon sich ein Schweizer tagtäglich ernährt? Logisch, Käse. Soweit so gut. Wisst ihr auch, weshalb die Schweizer Schokolade so erfolgreich ist? Das verrate ich euch nicht. Auch wenn ihr das jetzt wollt.

Renato Kaiser hat sich ins Zeug gelegt und amüsantes Buch zusammengestellt. Dieses Buch hat er mir für ein Blogreview zur Verfügung gestellt. Danke dafür, Renato!

Das Buch ist so aufgebaut, dass Renato immer zuerst eine E-Mail einer Person anbringt und anschliessend die darin enthaltene Frage zur Schweiz oder unseren Eigenheiten amüsant beantwortet.

Bäh. Klingt langweilig. Denkt ihr vielleicht. Denkt ihr aber falsch. Es ist nämlich alles andere nicht langweilig. Als Schweizer sollte man meinen, dass man einigermassen gut über die Schweiz Bescheid weiss. Renato schafft es mit seinem Buch, auch einem Schweizer Interessantes beizubringen und die meist «klischeeisierten*» Fragen so zu beantworten, dass mindestens ein Grinsen auf dem Gesicht oder ein «sich-auf-dem-Boden-wälzen-vor-lachen» vorhanden ist. (*gibts das Wort überhaupt? klischiert heisst es korrekt, wie ich von Renato erfahre.)

Renato Kaiser - Neutralala

Der Leser des Buches erfährt zum Beispiel den «Wer-gibt-einen-aus-Tanz». So etwas ähnliches habt ihr vielleicht schon aus How I Met You Mother gesehen. Die Schweizer Version ist jedoch mindestens gleich amüsant. Der Ostschweizer nimmt kein Blatt vor den Mund. Und das ist auch gut so. Neben seinen nicht immer ganz so ernst gemeinten Antworten hat er jedoch auch Infokästen mit Fakten, Geschichte oder Tipps zu den Fragen zur Schweiz eingebaut.

Und wer liest nun ein solches Buch?

Im Prinzip jeder, der auf der deutschsprechenden Seite des Röstigrabens geboren ist oder der Deutschen Sprache mächtig ist.

Als Deutscher erfährt man so einiges zu unseren Macken und unserer Geschichte (Anmerkung: Nicht alles sollte zu ernst genommen werden).

Als Schweizer erfährt man, welche Antworten man auf Lager haben sollte, wenn wieder einmal eine Frage wie «Ernährt ihr Schweizer euch wirklich nur von Käse?» (Übringes: Ja!) oder «Isst ihr dauernd Schokolade?» (Sehen wir so aus?) vor die Nase geknallt kriegt. Humorfaktor garantiert.

Mein Fazit?

Renato spricht mir häufig aus der Seele, besitzt anscheinend die Fähigkeit, ähnlich verrückte Gedankgengänge und ironische Sätze im Kopf zu haben, wie ich auch. Und: Er hat es nach eingier Zeit endlich wieder einmal geschafft, dass mich ein Buch gepackt hat und erst wieder losgelassen hat, als ich bei der letzten Seite angekommen bin. So schnell habe ich schon ne Weile kein Buch mehr gelesen. Wer also auf seine Art von Humor steht und noch etwas intelligenter werden möchte: kaufen.

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MobileTicket der SBB: Nachteile, Kundenärger und hohe Preise

Veröffentlicht am 31.10.2013 » 5 Kommentare » Kategorie: Reisen, Review von Michael Eugster

SBB Mobile Ticket

Der Kunde ist König. Sollte man hoffen. Dass dies bei vielen Dienstleistungsanbietern schon seit Jahren nicht mehr so ist, ist leider traurige Realität. Aussergewöhnlicher oder kulanter Service wird zur Seltenheit.

So auch bei den Schweizerischen Bundesbahnen. Es sei ihnen anzurechnen, dass sie es immerhin fertig gebracht haben, in absehbarer Zeit ein Angebot und App aufzubauen, die es erlaubt, unterwegs Tickets zu kaufen. Wirklich neu ist das ganze jedoch nicht. Die Möglichkeit bestand ja bereits vorher, in Form eines eTickets, das sich zu Hause ausdrucken liess. Der Schritt aufs Smartphone war logisch und notwendig.

Ist doch alles Friede, Freude, Eierkuchen? Nein.
Es ist toll, dass man nicht mehr am Billetautomaten anstehen muss, um ein Billet zu kaufen. Man nimmt dabei jedoch einige, für mich nicht nachvollziehbare Nachteile in Kauf.

1) Personalisierung:
Wer über die App ein Ticket kauft, kauft ein personalisiertes Billet. Zwar kann ich für meine Kollegen auch eines kaufen, sie müssen jedoch mit mir die genau gleiche Strecke fahren. Dem Freund sein Smartphone oder seinen SBB-Login leihen? Geht nicht. Man kann nicht wie am Schalter ein anderes Ticket kaufen, sondern nur ein Mitfahrbillet. Das Billet ist also immer personalisiert und kann nicht beliebig weitergegeben werden. Wohlgemerkt: Man bezahlt trotzdem mindestens gleich viel wie am Schalter.

2) Akku leer = kein Billet = Kundenservice katastrophal
Gerade verfolgte ich über Twitter, wie Kevin Kyburz (@swissky) keinen Akku mehr hatte und ne saftige Busse erhält, weil er scheinbar ohne Billet fährt. Gegen vorweisen der gekauften Fahrkarte muss er immer noch 30.— CHF «Gebühr» bezahlen. Vergisst man sein GA zu Hause, kostet dieses vorweisen 5.— CHF.
Das ist auf verschiedenen Ebenen sehr schwach. Zum einen ist es sehr unverhältnismässig, eine solche Gebühr zu verlangen, zumal der Kunde einen gültigen Fahrausweis besitzt. Zum anderen Leben wir doch im Jahr 2013? Eine kurze online-Überprüfung sollte echt keine Sache sein. Auch technisch nicht.

Das sind wahrscheinlich noch nicht alle Punkte.

Etwas Innovation im kleinen Rahmen gefällig?

Wie wärs zum Beispiel, wenn…
1) … ich mein GA in die App eintragen kann und als Backup habe, falls meine Plastikkarte mal zu Hause geblieben ist? Sogar meine MobilBonus-App begreift anhand meiner Angaben, was für ein Plastikkärtchen ich besitze. Das kann doch nicht so schwierig sein?

2) … die SBB auch mal wieder etwas kulant und kundenfreundlich auftreten würde. So etwas habe ich nämlich in letzter Zeit selten bis nie gehört oder erlebt.

3) … die SBB die Nachteile des MobileTicket aus der Welt schafft und endlich im Jahr 2013 ankommt. Nicht nur im Social Media.

4) … eine kostenlose WLAN-Abdeckung in den Zug kommt?

5) … der Nachzuschlag abgeschafft wird?

6) … Innovationen wie in Holland eingeführt würden?

7) … gibts bestimmt noch weitere Punkte. Was meint ihr?

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Inspirierende Gedanken am TEDxZurich 2013

Veröffentlicht am 04.10.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Computer, Life, Review, WWW von Michael Eugster

TEDxZurich 2013
Bild: TEDxZurich, event.nzz.ch

Was für ein Tag. Dank one100 hatte ich am Mittwoch, 2. Oktober 2013 die Möglichkeit, am TEDxZurich teilzunehmen. Danke dafür.

TEDxZurich… hä?

Dieses ominöse TEDx-Ding ist euch bestimmt auch schon mal begegnet und vielleicht habt ihr euch schon gefragt, worum es denn hier überhaupt geht. TED steht für Technology Entertainment Design und das «x» von TEDx steht für einen unabhängig organisierten Anlass unter einer von TED vergebenen Lizenz, die jeder unter bestimmten Bedingungen anfordern kann, um einen solchen Event selber durchzuführen. Bei diesen Events geht kommen Leute zu Wort, die inspirierende Ideen haben, welche sich lohnen, sie zu teilen.

Schon wieder so ein Internet-Nerd-Ding?
Nein. Das TEDxZürich 2013 bot einen spannenden Mix von Speakern, die aus verschiedensten Bereichen kamen. Mal aus der Physik, mal aus dem Bereich der Cyberkriminalogie, mal aus der Musik, mal aus der Game-Entwicklung und viele mehr. Kurz: Interessante Menschen, inspirierende Gedanken, viel Input.

Und jetzt. Was nimmst du mit?
Eine gute Frage. Ich nehme unglaublich viele Inputs aus den TEDx Talks mit. Es ist schwierig, diese in Worte zu fassen. Mir fallen zum Beispiel der erste Redner Nicolas Perony ein. Anhand von Tierforschungen hat er herausgefunden, dass teilweise einfache Regeln das Überleben einer Spezies sichern.

Mit unglaublichen Sprechqualitäten überzeugte Gerd Gigerenzer und zeigte einmal mehr, dass PowerPoint-Präsentationen nicht notwendig sind. Seine Bühnenpräsenz war beeindruckend und seine Botschaft unter anderem, dass man immer nach absoluten Risiken fragen soll. Wisst ihr zum Beispiel, was eine Regenwahrscheinlichkeit von 30% bedeutet*? Oder worauf sie sich bezieht? Dadurch können völlig falsche Interpretationen in den Köpfen der Menschen entstehen. Szuy Moat analysiert die Kommunikation auf Twitter und konnte so zu 88% voraussagen, wo die nächsten Aufstände in England stattfinden werden. Eindrücklich!

Aus einem ganz anderen Bereich kommt Rolf Pfeifner. Er arbeitet bei der ETH und war auch an der Entwicklung des bekannten «Roboy» beteiligt. Er zeigte uns am TEDxZurich einiges über die Komplexität dieser künstlichen Intelligenz. Und die Möglichkeit, Emotionen zu zeigen, was ein ziemliches Gelächter im Publikum bewirkte, wie man im Vertical Video Syndrome-Video ;) von monah sehen kann:

 

Last but not least hat mich auch Jan Fridén extrem beeindruckt. Er zeigte, was moderne Medizin heute möglich macht. Menschen, die aufgrund eines Unfalls gelähmt sind, erhalten ihre Daumenfunktion durch Transfer der Sehnen und Nerven zum Daumen wieder. Nach einer solchen Operation können diese wieder selbständiger werden, selber essen, Dinge tun, die sie sonst nicht mehr tun könnten. Beeindruckend!

Und schlussendlich auch die Leute, die ich dort antraf, waren beeindruckend. Die Offenheit, tolle Gespräche und vieles mehr sind bloss der Anfang. Nächstes Jahr möchte ich gerne wieder kommen.

Und noch was: Sobald die Videomitschnitte im Studio 1 vom SRF (übrigens aussen am Gebäude bei einer kunstvollen Mauer immer noch mit SF angeschrieben) geschnitten und online sind, reiche ich die mal noch in einem Blogpost nach.

* Heisst übrigens, dass es in der Region, wo die Prognose gilt 30% vom Tag regenen wird. Bezieht sich also auf die Zeit.

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Sommererfrischungen anstatt Donuts mit Bier

Veröffentlicht am 17.08.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Review von Michael Eugster

Refresha selber machen am Starbucks Event

Bekanntlich sind wir Blogger ja bestechlich mit Bier und Donuts (← das war übrigens «Ironie»). Aus diesem Grund bin ich der Einladung von Starbucks zum erneuten Starbucks Sommer-Event nach Zürich gefolgt.

Refresha selber machen am Starbucks Event

Für diesen Event haben sich die Mädels und Jungs etwas Spezielles ausgedacht: Slacklining auf der Rentnerwiese. Zwar konnte ich das ganze nicht annährend so gut, wie Tobias von Slacktivity, aber Spass machte es trotzdem, wieder einmal auf einem solchen seil zu stehen.

Slacklining am Starbucks Event

Slacklining am Starbucks Event

Auf die Jumpline musste ich mit meinen nicht unbedingt besonders sportgeeigneten Hosen dann nicht mehr unbedingt gehen. ;-)

Jumpline am Starbucks Event

 

Nach diesem Teil, wurde die kleine Bloggergruppe in den Starbucks beim Bahnhof Enge eingeladen und mit warmen Kaffee und anderem verpflegt.

Mein Fazit vom Abend: Mit ein wenig Üben macht Slacklining wirklich Spass, der Orangen-Refresha schmeckt mir am besten, der Iced Shaken Double Shot Bianco ist zwar noch nett, aber mir etwas zu süss und ich werde mir definitiv nie ein Starbucksgetränk mit Matcha Green Tea bestellen.

Starbucks Event - Iced Shaken Double Shot Bianco

In diesem Sinne wünsche ich frohen Kaffeegenuss und ich hoffe, dass sich kein kritischer Journalist meinen subjektiven Blogbeitrag durchlesen musste. ;-)

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Jack Daniel’s, die Musik und Lynchburg

Veröffentlicht am 08.05.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Musik, Review von Michael Eugster

Jasper Newton "Jack" Daniel

Jack, der junge Knopf lief anscheinend in jungem Alter von seinem zu Hause in Lynchburg weg. Der Weg führte ihn zum Dorfpfarrer, der auf seiner Farm auch eine Destillerie führte. Was muss das für ein Tamm-Tamm gewesen sein, als dies im Dorf auskam! Jack kaufte ihm kurzerhand die Destillerie ab und gründete seine Firma «Jack Daniel’s». Er soll am idealen Rezept für seinen Whiskey getüftelt haben und bei den Frauen gut angekommen sein.

Doch zwei Jahre bevor Jack an einer Blutvergiftung verstarb, wurde die Region «Moore County» als sogenannte «Dry County» erklärt. Das bedeutet soviel wie, dass der Verkauf, Ausschank und Transport von Alkohl im «Moore County», zu welchem auch «Lynchburg» gehört, verboten war. Blöd gelaufen für eine Destillerie, die dort seinen Sitz hat, oder? Jacks Neffe kandidierte daraufhin für den Senat, wurde gewählt und lockerte das Gesetz so, dass 1933 der Betrieb in der Whisky-Produktionsstätte wieder aufgenommen werden konnte.

Übringens: Bis heute ist der Verkauf (bis auf kleine Mengen an Touristen) und Ausschank von Alkohol in Lynchburg bis heute verboten. Wer hätte das erwartet?

Was mich persönlich aber noch mehr interessiert, ist der musikalische Apsekt von Jack. Interessant zu wissen ist da, dass er 1892 die Jack Daniel’s Silver Cornet Band gründete. Für gerade einmal 227.70 Dollar statte er die Band mit Instrumenten aus (ein Kornett, ein Helikonbass, ein Althorn, eine Wirbel- und eine Basstrommel waren am Start). Es war eine richtige «Small Town Band» und verschiedenste Personen spielten da mit: Einer war Bankangestellter, einer Lebensmittelhändlern, einer gar Polizist, und auch ein Anwalt blies, was das Zeug hielt. Auch während der Zeit, als die Destillerie geschlossen wurde (wie oben erwähnt), spielten die Jungs weiter.

Euch nimmt es nun bestimmt auch wunder, wie diese Band geklingt haben mag. Nach etwas Recherche habe ich doch tatsächlich eine Band mit dem Namen «Mr. Jack Daniel’s Original Silver Cornet Band» gefunden. Seit 1978 tourt die Band nun schon mit ihren nachempfundenen Kostümen und toller Musik durch Amerika und Kanada. Hier ein musikalischer Einblick (mehr Musik so ab 1:33):

Jack Daniel’s ist nicht nur mit seinem Whisky No. 7 in fast allen Bars präsent, sondern bietet auch musikalisch noch etwas von früher – wenn man es denn entdeckt. Mir gefällt’s auf jeden Fall und den neuen Honig-Whisky muss ich mir wohl auch mal anschauen.

Das SRF-Problem

Veröffentlicht am 20.02.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Film, Review von Michael Eugster

Neue Logos von den SRF-Radios

Mal davon abgesehen, dass sich der Designer des neuen Auftrites vom SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) wohl etwas in den BBC-Auftritt verguckt hat, kommt das SRF frisch daher. Man gibt sich modern, zeitgemäss und vor allem extrem medienkonvergent.

Wir sind soooo medienkonvergent!
Egal ob Radio oder Fernsehen, alles heisst jetzt SRF. Könnte man meinen. Stimmt aber so nicht ganz. Schauen wir uns doch die Marken und die neuen Namen nochmals an:

SF1 wird zu SRF 1
SF zwei wird zu SRF zwei
SF info wird zu SRF info
DRS1 wird zu Radio SRF 1
DRS2 wird zu Radio SRF 2 Kultur
DRS3 wird zu Radio SRF 3
DRS 4 News wird zu Radio SRF 4 News
DRS Musikwelle wird zu Radio SRF Musikwelle
DRS Virus wird zu Radio SRF Virus

Soweit alles klar? War doch eigentlich ganz einfach. Doch nun schleicht sich ein Problem ein, denn die Moderatoren vom SRF sprechen sowohl beim Fernsehen als auch beim Radio vom «SRF1». Damit man weiss, wo nun die angekündigte Sendung zu sehen oder zu hören ist, müsste man korrekterweise «Radio SRF1» sagen. Jetzt kommt die Ironie der Namensgebung wieder zur Geltung, denn wer «Radio SRF1» sagt, wiederholt sich. Ausgeschrieben heisst dies nämlich «Radio Schweizer Radio und Fernsehen Eins».

Schade Marmelade. Da hat man so viel Geld in den neuen Auftritt reingebuttert und die Zuschauer und -hörer verstehen nicht einmal, ob nun das Radio oder Fernsehen gemeint ist. Und wer die Marke korrekt ausspricht, wiederholt das Wort Radio.

Ich freue mich, dass unsere Gebührengelder in eine solch konsequente Umsetzung der Medienkonvergenz eingesetzt werden. So konsequent, dass man die beiden Medien nicht einmal trennen kann, wenn man es möchte. Also, man könnte schon. Aber es wird ja nicht einmal von den Moderatoren gemacht.

Aber ich bin ja nicht der erste, der das bemerkt. ;-)

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Tarantinos neustes Baby

Veröffentlicht am 28.01.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Review von Michael Eugster

Django Unchained

Es gibt sie noch, diese «Must-seen»-Filme. Letztes Jahr hätte ich jedem den Film «Les Intouchables» empfohlen, dieses Jahr sollte man sich unbedingt den neusten Streifen von Tarantino anschauen.

In diesen kalten Frühjahrstagen lohnt sich der Gang ins warm geheizte Kino sowieso. Der Streifen «Django Unchained» krönt den Kinobesuch im Moment. Köstlicher Humor verbunden mit einem Western, der plötzlich mal nicht so rüberkommt, wie es jeder andere Western-Film macht.

Der dunkelhäutige Django wird vom charmanten Kopfgeldjäger Dr. King Schulz von einem Sklavenhändler abgekauft, um eine Bande aufzuspüren – tot oder lebendig versteht sich. Die beiden, ein durchaus unübliches Duo (denn dunkelhäutige waren in dieser Zeit des Sklavenhandels alles andere als akzeptiert), durchleben während dem Film verschiedenste Herausforderungen, die sie mit Charme bis ans Limit bringt.

Wer Kill Bill gesehen hat, erwartet in diesem Film viel Blut. Blut und Gemetzel ist jedoch nicht vorherrschend, auch wenn man da nach Ende des Filmes nicht zu kurz gekommen ist. Vielmehr überzeugte mich der Film durch zwei Hauptrollen und ein tolles Drehbuch à la Tarantino, das auch manchen Tarantino-Skeptiker überzeugen könnte.

Schaut ihn euch an, es lohnt sich.

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Reisen mit dem iPhone 5, iOS 6 und Apple Maps

Veröffentlicht am 10.12.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Apple, Fotografie, Reisen, Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

Es ist schon mehr als ein Monat vergangen, seitdem ich einen kleinen Railwaytrip in der Schweiz geniessen konnte. Ich war an mir noch unbekannten Orten und da sind technische Hilfsmittel im Idealfall schon sehr hilfsreich. Mein Hilfsmittel war in diesem Fall das iPhone 5, von Werk aus bestückt mit iOS 6 und entsprechend auch Apple Maps.

Schnappschüsse

Ouyeah! Mit dem iPhone 5 machte es bedeutend mehr Spass, einige Schnappschüsse von den Reisen einzufangen. Wenn ich meine Spiegelreflex-Kamera nicht zur Hand hatte oder nicht hervornehmen wollte, kam das iPhone zum Zug. Die Qualität der Kamera ist erstaunlich gut und Panoramafotos machen echt Spass!

Navigation

Ein leidiges Thema. Beim Reisen jedoch ein entscheidender Punkt, denn ich musste ja meine Jugendherberge finden, etc. Apple Maps war zum kotzen. Ich dachte, dass es nicht so schlecht sein konnte, aber die Navigation war während den Reisen einfach nicht brauchbar. Apple Maps fand Bushaltestellen nicht, Adressen existierten nicht und spezielle Orte fand man erst recht nicht. Glücklicherweise konnte ich über die Webanwendung von Google auf Google Maps zugreifen, wo ich dann die Orte fand, die ich suchte. Die Webanwendung an sich ist leider einfach nicht besonders benutzerfreundlich.

Schliesslich verwendete ich Google Maps in Kombination mit den genialen Guides von OffMaps (Open Street Map) und Apple Maps kam eher selten zum Zug. So funktionierte die Navigation mehr oder weniger. Mit der nativen Google Maps – Anwendung gings jedoch viel einfacher und flüssiger.

Update (13.12.12): Die offizielle Google-Maps-Anwendung ist im AppStore erschienen. Das Thema sollte sich damit erledigen, die Navigation ist wieder toll, wenn man diese App auf seinem iOS-Gerät installiert hat. Auf die Verbesserung von Apple Maps warten wir immer noch gespannt.

Akkulaufzeit

Wenn GPS gebraucht wird, sauft dies Akku wie blöd. Dazu brauchte ich meistens noch länger für die Navigation als mit Google Maps, was zu längerem Gebrauch vom GPS führte. So musste ich sparsam sein, um am Ende des Tages (oder Abends) noch ein wenig Akku zu haben, um die letzten Busverbindungen rauszusuchen. Ich warte ja immer noch auf ein Smartphone mit wirklich langer Akkulaufzeit und hoher Leistung. Bis dahin freue ich mich über Steckdosen im Zug und Ladegeräte in der Tasche.

Alles in allem

Überrascht es wohl nicht, dass ich auf die Google Maps – Anwendung im AppStore warte, da die von Haus aus mitgelieferte Navigation momentan schlicht unbrauchbar und das Kartenmaterial qualitativ schlechter ist. Die Akkulaufzeit leidet beim Reisen, bei schlechtem Empfang und beim Gebrauch von GPS ziemlich, man kann es sich für einen Tag trotzdem so einteilen, dass es reicht. Die Kamera lädt zu Schnappschüssen ein und macht auch mir Spass! Fürs Ideale Reisephone fehlt (wie allen anderen Smartphones) ein Akku, der wirklich lange durchhält und auch die gute Navigation. Die Aufgabe der Schnappschüsse erfüllt das aktuelle iPhone bravourös!

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Ein Jahr als Videojournalist unterwegs – Fazit vom Praktikum

Veröffentlicht am 02.08.2012 » 11 Kommentare » Kategorie: Film, Life, Review von Michael Eugster


Bild: Mario Fuchs

Läck, nun ist das Jahr bereits vorbei. Am 10. Juli habe ich damals berichtet, dass ich ein Praktikum beginnen werde, nun ist es bereits zu Ende. Hier möchte ich einige Erfahrungen und meine persönlichen Highlights niederschreiben, so dass man einen kleinen Eindruck von der Arbeit erhält, die ich dort ausgeübt habe.

Aller Anfang ist lernbar

Am Anfang des Praktikums musste noch einiges gerlent werden. Ich konnte zwar schon einige Erfahrungen im Filmbereich mitbringen, journalistisch hatte ich noch keine praktische Erfahrung. Die Kamera war schnell beherrscht (das notwendige technische Intersse brachte ich ja mit) und die Grundregeln im Videojournalismus auch bald mal kapiert. Glücklicherweise arbeiteten wir auf der Videoredaktion vom fürstenlandTV mit MacBook Pros, was den Workflow meiner Meinung nach positiv unterstützte. Mit Final Cut Pro verwendeten wir ein Programm, welches im Markt bekannt und etabliert ist. Für unsere Videobeiträge brauchen wir jedoch nur eine kleine Bandbreite der riesigen Funktionsvielfalt des Programmes, entsprechend schnell waren bei mir dann auch die Tastenkombinationen intus.

Erfahrungen in verschiedenen Bereichen

Die Haupttätigkeit währenad des Praktikums war ganz klar das erstellen von Videobeiträgen für das Videoportal FürstenlandTV. Damit ich nie mehr erklären muss, was ein Videojournalist macht, könnt ihr das jetzt hier lesen:

Vorbereitung: Für einen gelungenen Videobeitrag muss man sich auch vorbereiten. Im Vorfeld informiert sich ein Videojournalist durch Pressemitteilungen, Internet oder die angegebenen Kontakte (also auch via Telefon, Mail, etc.). Je nach Art des Beitrages ist es möglich, sich bereits im Vorfeld Interviewfragen zu notieren und den groben Ablauf, gar die Sequenzen, die man filmen möchte, niederzuschreiben.

Videomaterial aufnehmen: In diesem Schritt liegt die Haupttätigkeit eines Videjournalists. Man reist zum Ort (und liebe angehenden VJs: macht die Autoprüfung – ich wär froh darum gewesen), erstellt Videoaufnahmen aus verschiedensten Perspektiven und Winkeln, so dass die Stimmung wahrheitsgetreu wiedergegeben werden kann. Dabei muss der Zuschauer stets auch einen Überblick über den ganzen Ort erhalten, Detailaufnahmen sind für einen schönen Filmschnitt unabdingbar. Vor Ort werden meist 2-3 verschiedene Leute interviewt (kann variieren).

Schnitt und Sprechertext: Anschliessend wird das aufgenommene Videomaterial geschnitten. Wir konnten dies auch unterwegs oder zu Hause tun, dank leistungsstarken MacBook Pros waren wir nicht ortgebunden. Ein Sprechertext wird geschrieben und gesprochen, der Beitrag wird geschnitten und fertiggestellt. Je nach Firma werden alle diese Schritte übrigens auch von unterschiedlichen Personen durchgeführt.

Dies macht ein Videojournalist. Beim FürstenlandTV als kleineres WebTV hatte ich das Glück, alle diese Arbeiten durchführen zu können. Man lernt also die ganze Bandbreite.

Kontakte knüpfen, andere Tätigkeiten

Wer sich in diesem Beruf etwas Mühe gibt, lernt verschiedenste Leute aus diversen Bereichen kennen. Oft macht man ja auch mit wichtigen oder einflussreichen Leuten Interviews und kann sich da bei Gelegenheit auch wertvolle Kontakte knüpfen. Gerade an der riga12 (eine regionale Messe, an welcher wir präsent waren) betrieben wir quasi automatisch auch etwas Networking, währenddem wir über die Geschehnisse berichteten.
Im Zuge dieser Messe konnte ich auch Erfahrungen im Bereich Animation (mit Motion von Apple) von Filmen sammeln, da ein Trailer als Vorspann her musste. Dazu kamen kleinere Arbeiten mit InDesign, Photoshop, etc.

Fazit

Es war rückblickend die richtige Entscheidung, dieses Praktikum anzupacken. Das Jahr war wertvoll für mich, auch wenn ich vielleicht auch zeitweise nicht topmotiviert war, was sich aber wieder legte. Auch weiss ich nun, dass ich unbedingt in diesem Bereich weiterarbeiten möchte. Das Filmvirus hat mich gepackt! Weniger journalistisch, dafür mehr in Richtung Werbung und Kunst möchte ich bewegte Bilder zu meinen Tätigkeiten zählen. Wo mich mein Leben noch hinbringt ist noch offen – da bin ich mindestens so gespannt wie ihr es vielleicht auch seid.

Highlights

Aus den vielen Beiträgen, die ich realisiert habe, sind mir folgende Beiträge am meisten geblieben:

Von der Redaktion bis in den Briefkasten: Das wohl beindruckendste Erlebnis war er Dreh dieses Beitrages. Da habe ich ja bereits darüber gebloggt.

«altbooken», Notizbücher mit Charme: Ein unglaublich kreativer Mensch mit einer genialen Idee. Auch über die Notizbüchlein altbooken habe ich gebloggt.

neckless tauft Zweitling «perfusion»: Da musste ich ja schon fast dabei sein, wenn mein Bruder die neue Platte tauft. Oder?

Bye bye, japanischer Kantischüler: Da lernt ein Japanischer Austauschschüler mal eben in ein paar Monaten Deutsch. Echt stark!

Wiler Tüüfel: Unterwegs mit der «Suublotere»: Ich als Nicht-Fasnächtler begleitete einen ganzen Tag die Wiler Tüüfel. Jetzt habe ich zwar genug Fasnacht für ein paar Jahre, aber es war doch interessant, einen Einblick in ihre Traditionen und Leidenschaft zu erhalten.

Laura Boldo, das junge Gesangstalent: Wow, das war wirklich stark. Am jazzin entdeckt, wusste ich sofort, dass ich diese Stimme aus Flawil portraitieren muss. Reinhören lohnt sich!

Schnelle Modellautos im Renncenter Uzwil: Gewusst, dass Uzwil ein kleines Paradies für grosse Jungs mit kleinen Autos bietet?

Jugendlager auf hoher See: Einer meiner ersten Beiträge, die ich realisieren durfte. Das Lager war für mich auch prägend.

jazzin: Talente, Frauenpower und starke Töne: Hier habe ich eben Laura Boldo das erste mal auf der Bühne gehört. Ein Abend voller toller Musik am jazzin.

Kult Day: Das grosse Open Air im kleinen Oberuzwil: Das kultige Open Air in Oberuzwil war ein Genuss. Es findet übrigens dieses Jahr eine weitere Ausgabe davon statt!

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Das orange Wunderland für Migros-Kinder und Technikfreaks

Veröffentlicht am 01.07.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Life, rausgepickt, Review von Michael Eugster

Bekanntlich gibt es in der Schweiz zwei Sorten Menschen. Die Migros- und die Coop-Kinder. Gabriel Vetter hats ja bereits erklärt.

Wisst ihr, wo sich das orange Wunderland für Migros-Kinder und Technikfreak befindet? Richtig, in Rüschlikon! Dort kann man die ganze Geschichte des orangen Riesens mitverfolgen – auf eine ganz spezielle Art und Weise. In einem eigens dafür angelegten «Orangen Garten» zeigt die Migros ihre Werte, welche Firmen zur Genossenschaft gehören und wie es mit der Firmengeschichte aussieht.

Typisch für den Garten: Die Farbe Orange. Sie ist allgegenwärtig, wie auf dem Hügel mit orange Blumen. Bei den Bäumen rechts sind beispielsweise LEDs installiert, wo mit oranger Schrift Zitate von Gottfried Duttweiler (dem Begründer der Migros) durchlaufen.

Technikfreaks kommen im speziellen Pavion so richtig auf den Geschmack modernster Technik.

Im Mittelpunkt ein grosser Tisch, wo man Informationen der Migros mit Multitouch anschauen kann. Gebaut wurde dieser Tisch übrigens von einem Kollegen von mir, Samuel Huber (mit seiner Firma einfall7). Die grosse Wand hinten beeindruckte mich am meisten. Installierte Kameras stellen fest, wo sich die Arme des Zuschauers befindet. Er kann im Regal ein Produkt auswählen, indem er auf dieses zeigt und navigiert sich selber durch die Informationen, indem er seinen Arm bewegt. Das ganze funktioniert einigermassen flüssig und macht unheimlich viel Spass!

Ein Besuch dort lohnt sich, so oder so. Wer etwas über die Geschichte der Migros lernen möchte, alte (und sehr amüsante) Werbspots anschauen möchte und an der frischen Luft durch den «Orangen Garten» schlendern möchte, ist hier vollkommen richtig. Der Pavion ist immer von 10.00 bis 18.00 geöffnet, der Garten natürlich immer.

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