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Warum du keinen Tesla probefahren solltest. Und: Autopilot!

Veröffentlicht am 10.10.2014 » 9 Kommentare » Kategorie: Review von Michael Eugster

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Tesla sollte eigentlich jedem ein Begriff sein. Ihr erinnert euch, damals im Physik-Unterricht? Nikola Tesla? Nein? Ein Blick auf die Wikipedia-Seite lohnt sich und für die Englischsprechenden einen auf theoatmeal auch. Der Typ war genial. Und zwar in dieser Art genial, dass ihn die Firma «Tesla Motors» seinen Namen so quasi als Widmung mit in den Firmennamen genommen hat. Denn nur Dank Nikola Tesla ist es heute wohl möglich, mit solchen Elektromotoren rumzufahren, die Tesla Motors in seinen Autos verbaut.

Doch bevor ich hier nun den Geschichte-Unterricht in einer bestimmt nicht ganz korrekter Weise weiterführe, komme ich zum Punkt: Tesla Motors, oder ab jetzt kurz: Tesla, baut geile Autos. Entschuldigt die Wortwahl, aber genau so muss man das jetzt mal formulieren.

(Kein Bock auf viel Text? Hier geht’s zum tl;dr (too long, didn’t read))

Elektroautos mit schwerem Stand

Elektroautos gibt es ja schon seit einiger Zeit. Damals ist man noch mit diesen tollen dreirädrigen Einplätzern rumgefahren. Man sah es den Elektroflitzer einfach an, dass sie keine Benzinautos sind. Keine Ahnung, wieso, aber es hat bisher noch kein Auto existiert, das nicht schrie: «Ich bin ein komisches Elektroauto» (widerspricht mir, wenn das nicht stimmt). Einigen Menschen ist es vielleicht wichtig, sich durch Design von Benzinern abzugrenzen. Die Masse fands wohl nicht toll.

Die landläufige Meinung zu Elektroautos lässt sich durch einige Punkte zusammenfassen:

  • Mit Elektroautos kann man nicht weit fahren
  • Elektroautos sind technisch nicht so weit wie Benziner
  • Elektroautos bieten weniger Luxus
  • Elektroautos sind kurzlebig
    • und überhaupt sehen sie schlimm aus und sind blöd.

So ähnlich verliefen meine Gespräche mit Autoliebhabern beim Punkt Elektroautos. Es führte unter anderem dazu, dass ich in einem Modul meines Studiums an der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) ein Marketingkonzept ausarbeitete, um diese Missverständnisse und Vorurteile zu beseitigen. Kurzum: Ich befasste mich sehr genau und intensiv mit den Autos von Tesla und kenne die Website nun beinahe auswendig.

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Probefahren!

Es liegt nahe, dass ich nicht nur über die Autos von Tesla konzepteln wollte, sondern auch mal damit fahren möchte. Aus den Medien sollte der Tesla ja schon seit einiger Zeit bekannt sein. Damals noch mit dem Sportwagen Tesla Roadster und jetzt mit der Limousine Tesla S. Nun war der Tesla Roadster in der Tat noch nicht massentauglich und die Reichweite nicht genügend. Das war aber auch nicht das Ziel. Mit dem Model S sieht das nun definitiv anders aus. Unter optimalen Bedingungen und mit der besten Akku-Ausstattung geht’s jetzt bis zu 502 Kilometer weit. Man rechne aber realistischerweise einfach mal mit zwischen 300-400 Kilometer, da man ja auch mal richtig schnell autobahnfahren möchte. Und das Ding soll ja wirklich in 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Schön und gut. Aber das wollte ich sehen. Spüren. Selberfahren. Gesagt getan. Ich meldete mich auf der Website von Tesla für den Tesla Event in Zürich an, der dann leider schon voll ausgebucht war. Am Tag später rief mich ein Teslamitarbeiter (lustigerweise mit Deutscher Nummer) an, um einen neuen Termin mit mir abzumachen.

 

Warum du keine Probefahrt machen solltest

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Ich kann Christian Leu nun gut verstehen, weshalb ihm der Tesla S P85+ jegliche Freude am Autofahren verdorben hat. Mir hat’s das irgendwie auch. Da kommst du ganz entspannt nach einem Bad im Alpamare mit deiner Freundin an der Pelikanstrasse in Zürich an und schaust dir erstmal den Showroom an. Ein freundlicher Mitarbeiter erklärte uns einige Details zur Karosserie, zeigt uns den echt kleinen Motor (ich schätze, ungefähr so klein wie ein MacPro) und den gleich «grossen» Wechselrichter, der das Auto mit einer Motorenleistung von 476 PS und einem Drehmoment von 600Nm im Drehzahlbereich von 0 – 5’300 Umdrehungen pro Minute versorgt. Einige Technische Details später merkt Daniel, unser nette Berater, dass wir uns bereits gut informiert haben und eigentlich nur noch auf die Probefahrt scharf sind.

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Ich sitze also in das Auto und drücke aufs Gaspedal exgüse: Wattpedal. Und schon macht das ganze Autofahren mit Benzinern einfach keinen Spass mehr. Was man in diesem Auto erlebt, ist eine Beschleunigung, die man zwar erahnt, aber nicht so erwartet. Und ja, diese 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h stimmen. Es drückt dich so richtig in den Sitz, wie im Flugzeug. Das Auto macht dich beim Fahren einfach sprachlos.

Allen anderen Ansprüchen wird das Auto auch gerecht. Parksensoren und Kameras sagen dir genau, wie weit du noch fahren solltest (ich fands auch toll, die Rückfahrkamera jederzeit während des Fahrens mal einschalten zu können – oder die Frontkamera, die auch den toten Winkel abdeckt). Der Innenraum ist sehr grosszügig gestaltet, bietet Ablagen in der Mitte, qualitativ hochwertig verarbeitete Materialien und in der Mitte einen grossen Touchscreen, der für die Bedienung aller Funktionen verwendet werden kann. Tschüss blöde Knöpfe und Hebel. Klar, den Tempomat gibt’s auch.

Eine SIM-Karte versorgt den Touchscreen mit Internet (inkl. Roaming) und garantiert so auch die Navigation mit Google Maps. Logisch: Ist im Kaufpreis schon inbegriffen. Es gibt auch noch weitere Goodies: Man kann den Streamingdienst Rdio nutzen, sieht Verbrauchsdiagramme des Autos in Echtzeit, kann auch im Web surfen und zu allerletzt das Beste: Softwareupdates können über Nacht aufs Auto eingespielt werden. So kanns sein, dass über Nacht eine Funktion softwaremässig nachgeliefert wird. Ein WLAN-Netz kann man, muss man aber nicht verwenden. Dies wurde auch schon getan (z.B. ein Standgas beim Anfahren am Berg, sanftes Anfahren, etc.).

 

Lange Fahrten, Ladezeiten und so

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Tesla ist dabei, ein Netz von sogenannten Superchargern aufzubauen. Toller Marketingbegriff, gell? Zu Deutsch sind das Schnellladestationen. Diese «Supercharger» haben den Vorteil von kurzen Ladezeiten und sind für alle Teslabesitzer gratis. Man bezahlt nix (beziehungsweise bezahlt es bereits mit dem Kaufpreis). An verschiedenen Punkten werden diese jetzt nach und nach aufgebaut, so dass es möglich ist, lange Reisen mit den Superchargern zu realisieren. Man fährt also beispielsweise 300 Kilometer bis nach Estavayer-le-Lac, isst ein Morgenessen auf der Raststätte und fährt mit vollem Akku wieder weiter. In 40 Minuten ist der Akku bei 80%, in 75 Minuten komplett geladen.

Neben diesen kostenlosen Ladestationen können auch andere öffentliche Stationen genutzt werden. Eine lange Reise ist also schon jetzt möglich und in Zukunft erst recht möglich. Man muss einfach etwas mehr vorausplanen als beim Benzinauto. Und für kurze Pendlerstrecken lädt man das Auto bequem zu Hause über Nacht und plant die Ladung so, dass man den Niederstromtarif bezahlt. Aber klar: Man muss sich bewusst sein, dass noch nicht überall eine solche Schnellladestation an strategisch geschickten Punkten vorhanden sind. Tesla wird da in den nächsten noch nachrüsten und das Fahrerlebnis auf langen Strecken so noch um einiges besser machen.

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Wem die Sicherheit wichtig ist: Der Tesla hat als erstes Auto das beste Sicherheitsrating erhalten. Dank geschickter Akku- / Gewichtsverlagerung befindet sich der Schwerpunkt des Modell S sehr weit unten. Mit gängien Sicherheitssystemen (ABS, EPS, Airbag, etc.) ist das Auto auch ausgerüstet. Wäre ja gelacht, wenn nicht.

Seit Oktober 2014: Autopilot!

Etwas kritisiert wurde am Tesla, dass er nicht den gleichen Fahrkomfort biete. Damit sollte wohl ab jetzt Schluss sein. Elon Musk, Gründer von Tesla Motors, hat eine neue Modell-Linie «D» vorgestellt, die einen Allradantrieb anbietet. Zudem werden alle Modelle, die jetzt produziert werden, auf Wunsch mit einer Autopilot-Funktion ausgerüstet. Konkret bedeutet dies, dass die entsprechenden Entfernungssensoren und Kameras verbaut werden, damit die Software unter anderem in Zusammenarbeit mit GPS und Verkehrsinformationen alle bekannten Features wie Fahrbahnkorrektur, Abstandshalter und selbständiges Einparken bietet.

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Doch Tesla hat die Nase vorn. Das Auto soll bis zum nächsten Jahr vollkommen autonom fahren können. Das kann es teilweise jetzt schon. Es fährt die Kurve, wenn du einschläfst und man kann sich vom Auto abholen lassen, ohne dass ein Fahrer benötigt wird. Die momentane Gesetzeslage erlaubt jedoch die unbemannten Fahrzeuge erst auf Privatgelände. In Zukunft wird sich dies wohl noch ändern. Hier wird Tesla auch die Software noch nachbessern, Funktionen nachliefern, die mit der jetzigen Hardware möglich sind.

 

Fazit – oder tl;dr

Langer Rede kurzer Sinn: Ihr solltet keinen Tesla probefahren. Zu sehr verdirbt es einem den Fahrspass, wenn man anschliessend wieder auf einen Verbrennmotor rumfährt. Die Beschleunigung ist beeindruckend und lässt jeden Ferrari an der Ampel stehen. Seit dem Modell S bietet Tesla einen Komfort, der sehr gut mit einer Limousine zu vergleichen ist. Und: es bietet noch mehr Stauraum, da vorne kein Motor in der «Motorhaube» schlummert. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Mittelkonsole ist dank Touchscreen endlich einmal einfach und dank Anbindung ans Funknetz hat man jederzeit drahtlos die Software auf dem aktuellsten Stand. Seit Oktober 2014 kann man sein Auto gar mit Autopilot und Allradantrieb bauen lassen. Weite Strecken sind bereits jetzt möglich und da das Supercharger-Netz stets ausgebaut wird, wird es in den nächsten Jahren immer angenehmer. Und alles in allem müsste ich jetzt eigentlich nur noch das Geld haben, mir einen solchen Wagen zu kaufen. Ich glaube, dass Tesla den Automarkt gehörig auf den Kopf stellen wird – oder teilweise bereits gemacht hat. Elektroautos werden langfristig die Zukunft sein. Und falls Tesla 2017 tatsächlich ein massentaugliches erschwinglicheres Auto auf den Markt bringt, dann wird Elon Musks Unternehmen nicht nur auf der Strasse, sondern auch erfolgmässig anderen Firmen davonfahren.

Wahrscheinlich habe ich noch viele Dinge in diesem Blogbeitrag vergessen. Und trotzdem wurde er so lang. Habt ihr noch Fragen? Was haltet ihr persönlich von diesem Elektroauto?

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Als Student der Zürcher Hochschule der Künste im Toni-Areal

Veröffentlicht am 22.09.2014 » Keine Kommentare » Kategorie: Review von Michael Eugster

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In den vergangenen Tagen wurde einiges in den Medien über den neuen Campus der Zürcher Hochschule der Künste im Toni-Areal berichtet. Dabei wurden teilweise einzelne Meinungen als Fakten dargestellt. Ich hatte das Gefühl, dass dabei ein Eindruck vermittelt wurde, der meinem als Student nicht gerecht wird. Aus diesem Grund möchte ich hier meine Eindrücke darstellen. Kleine Anmerkung: Ich habe für diesen Blogbeitrag nicht extra Fotos gemacht und greife daher einfach auf meine bereits erstellten Fotos zurück.

 

Die ersten Wochen im Toni-Areal

Ich hatte die Möglichkeit, schon einige Wochen vor dem offiziellen Start einen Blick hinter die Mauern des ehemaligen Fabrikareals zu werfen. Es ist imposant. Es ist grosszügig. Es ist auf dem aktuellen technischen Stand. Es wird einer Kunsthochschule im Jahr 2014 gerecht.

Zum Toni-Areal kommt man, wenn man der Tramlinie 4 folgt. Am besten fährt man an die Hardbrücke und nimmt dann den Fussweg oder das Tram. Mit etwas Glück erwischt man sogar das ZHdK-Tram. Der erste Eindruck, den man dann erhält ist, dass das Gebäude riesig ist. Dort, wo früher Toni-Joghurt und Käse hergestellt wurde und die Rampe hoch und runter gefahren wurde, wird jetzt die Zukunft der Kreativwirtschaft ausgebildet.

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Ist man erstmal im Toni angekommen, gibt’s natürlich verschiedene Eingänge. Meist findet man den Weg auf die Treppe zur Eingangshalle. Die schöne Treppe mit der unmöglichsten Treppentiefe – so dass man sie nicht mit einem Schritt nehmen kann, ausser man rennt die Treppe hoch. Jenu. Es gibt auch noch andere Treppen. ;-)

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Die Mensa «Molki» überzeugt mit einer schönen Aufmachung, geplättelte Wände und eine schönem Beleuchtungskonzept. Ach und: Das Essen schmeckt. Zu Spitzenzeiten muss man definitiv genug lange anstehen. Erwischt man die falsche Schlange, wird das Essen kühl. Aber: In der Regel geht’s dann doch einigermassen flott und solange man nicht mit einer grossen Gruppe zusammensitzen möchte, findet man immer einen Platz. Das hat Kathrin Passig im Toniblog übrigens sogar nachgezählt. Manchmal sitzen wir auf die Dachterasse, manchmal in die Eingangshalle, manchmal in der Mensa direkt. Jeden Tag isst man nicht in der Mensa, doch dazu gibt’s wohl genug Verpflegungsmöglichkeiten in der Umgebung, die ich noch erkunden kann.

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Die Dachterasse ist grossartig und bietet seit dem Semesterstart auch Tische und Stühle fürs Mittagessen. Wenn das Wetter passt, ist es dort oben sehr gemütlich.

Wichtig für unseren Studienalltag ist ein Platz, wo man arbeiten kann. In unserem Studiengang «Cast / Audiovisuelle Medien» arbeiten wir meist mit eigenem Notebook. Alles was wir also brauchen ist eine Steckdose und eine Internetverbindung. Im Atelier Design haben wir dank der neuen Campus-Karte rund um die Uhr Zugang – ebenso zu allen anderen Räumen, zu welchen man zutrittsberechtigt ist. Das ist toll, da wir vorher nur begrenzte Zutrittszeiten hatten. Oh. Und unser ITZ hat Humor, wenn es um die Validierungkästen der Campus Cards geht (Darth Vader).

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Alles in allem kann man vom jetztigen Toni-Areal sagen, dass es uns als Studenten viele Möglichkeiten zur kreativen Selbstverwirklichung bietet. Und zwar zeitgemässe Möglichkeiten und technische Voraussetzungen. Das war vorher nicht so. Für die Musiker bietet es einen Kammermusiksaal, einen aussergewöhnlichen Orgelraum, Konzertsäle. Die Filmstudenten können auf Schnitträume zurückgreifen und ihre Filme im Kino vorzeigen. Der Mehrspuhr-Klub bietet eine Plattform für Konzerte und Austausch. Im Chez Toni kann man einen erstklassigen Espresso trinken. Und es gibt noch unzählige Dinge, die ich noch nicht erwähnt habe.

An dieser Hochschule werden grossartige Leute ausgebildet und ich bin stolz ein kleiner Teil dieser Schule zu sein. Und es gäbe noch viel mehr, worüber ich berichten möchte und ich konnte es bis jetzt noch nicht ganz in Worte fassen. Vielleicht bietet der Film zum Umzug «ins Toni» bald noch weitere Einblicke:

Brennt dir eine Frage auf der Zunge? Schreib mir einen Kommentar, ich freue mich auf Meinungen, Fragen, kritische Sichten – was auch immer.

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Plakatwände zeigen aktuelle Veranstaltungen der Hochschule.

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Die Bibliothek bringt eine gemütliche Atmosphäre.

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Der Empfang ins neue Semester mit einer projezierten Rede. Die Akustik in dieser ehemaligen Fertigungshalle ist etwas… suboptimal. Die Lösung… kreativ.

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Guerilla Gardening entdeckt?

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Woran die meisten bei diesem Orgelraum wohl denken…?

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Den guten Kaffee gibts im Chez Toni. Darauf könnt ihr mein Wort haben.

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[Review] Fotobuch von Fuji.ch

Veröffentlicht am 04.08.2014 » Keine Kommentare » Kategorie: Review von Michael Eugster

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Vor einiger Zeit wurde ich von blab GmbH angefragt, ob ich gerne das Fuji.ch-Fotobuch testen möchte. Ich willigte ein, da ich mir sowieso ein Fotobuch machen wollte, um meine älteren Bilder als Erinnerungsstück in «Papierform» mal festzuhalten. Hier mein Review zur Software und zum Buch:

Software Fuji.ch (getestet unter Mac OS X)

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Da ich persönlich nur mit Mac OS arbeite, habe ich die Fuji Bestell-Software unter der aktuellsten Verison von Mac OS X gestestet. Die Software bietet für die im Sortiment stehenden Produkte die Möglichkeit, selber Dinge zu gestalten. Sei es ein Fotobuch oder aber ein Fotokalender oder eine Fotoleinwand. Auch ganz «normale» Fotoabzüge können bestellt werden. Ich wählte natürlich die Gestaltung des Fotobuches.

Nun gibt es die bequeme und schnelle oder die zeitaufwändige Variante: Entweder lässt man das Programm eine Auswahl an Bildern selber in ein Fotobuch umwandeln oder man platziert alle Objekte selbst. Da ich mich nicht in ein bestehendes Layout und Zufall reinzwingen wollte, entschied ich mich für den längeren Prozess und gestaltete das ganze Fotobuch selber.
Schon mal vorweg: Es ist bedeutend einfacher, wenn man sich das Buch automatisch füllen lässt oder zumindest die Anordnung ausgewählten Fotos auf der aktuellen Seite mit SmartPage verwendet.

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Die Bedienung leider alles andere als intuitiv, wenn man Das Buch selber gestalten möchte. Ich verwende häufig ein Bild, welches als Hintergrund agiert und die ganze Seite füllt. Möchte ich dann ein neues Bild über ein Fullpage-Image einfügen, wird einfach das Fullpage-Image ersetzt. Möchte ich das Bild rumschieben, wird nur der sichtbare Bereich des Bildes verschoben und nicht das Bild selber… Und so streckt sich dies durch die ganze Bedienung durch. Mir fehlen auch magnetische Hilfslinien. Ein manuelles Gestalten macht mit dieser Software definitiv sehr wenig Spass.

Für mich als Gestalter würde ich es begrüssen, wenn man das Layout in InDesign (oder dem Programm seiner Wahl) machen könnte und das Fotobuch dann anschliessend als PDF hochladen könnte. So hätte ich mehr Gestaltungsfreiheit und müsste mich nicht mit der Bedienung des Programmes rumquälen. Man merkt leider, dass der Fokus der Entwicklung auf Windows gelegt wurde und die Mac Software etwas vernachlässigt wurde.

Ebenfalls zu bemängeln: Man kann lediglich aus 7 Schriftarten wählen, wenn man Text zum Fotobuch hinzufügen möchte. Und die Auswahl bringt mir auch eher das Gähnen als das Staunen ins Gesicht. Die Gestaltung vom Textfeld hat auch wenig mit WYSIWYG zu tun, da man zuerst das Feld erstellt und den Inhalt über ein weiteres Dialogfeld bearbeiten muss. Schade. Ich dachte, im Jahr 2014 wär’s besser möglich?

 

Das Fotobuch

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Das A4 Fotobuch im Hochformat mit Digitaldruck-Verfahren kommt mit schönen, kräftigen Farben daher. Das Buch wurde nach wenigen Tagen in einer zweckmässigen Verpackung geliefert – diesen Teil hat Fuji gut verstanden. Es wurde nicht zu viel Platz und Packmaterial fürs A4-Buch verschwendet. Die Druckqualität ist meiner Meinung nach nur im Mittelbereich. Da habe ich schon qualitativ hochwertigere Digitalprints gesehen. Schaut man nämlich etwas genauer hin, sieht man die feinen Punkte des Printers. Das Bildmaterial selber war jedoch hochauflösend.

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Fazit

Ein Buch mit 44 Seiten für CHF 44.90 (plus CHF 6.90 für Porto und Verpackung) ist ein sehr angenehmer Preis. Da drückt man vielleicht auch mal bei der Druckqualität ein Auge zu, denn diese fällt dem normalen Kunden wahrscheinlich nicht als negativ auf. Das Preis- / Leistungsverhältnis stimmt und der Druck war innerhalb von vier Tagen erledigt, innerhalb von fünf Tagen war (ab Upload und Bestellung) war das Buch bei mir.

Jetzt müsste Fuji nur noch an seiner Software arbeiten (ich stelle mich auch als Beta-Tester zur Verfügung), den Upload von eigenen Layouts als PDF erlauben und schon habe ich wieder einmal bei Fuji bestellt.

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[Videoreview] Das Rad neu erfunden: Das Airwheel lässt euch staunen

Veröffentlicht am 01.08.2014 » 3 Kommentare » Kategorie: Review von Michael Eugster

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Airwheel – Das Paket

Dieser Artikel erscheint auch als Gastbeitrag auf dem Technikblog. Der Technikblog ist genau der richtige Ort für Technikliebhaber – egal ob Fotografie, Drohne oder Raspberry Pi. Oder jetzt auch Airwheel X3.

 

Ganz unerwartet erreichte mich eine Nachricht vom Schweizer Importeur des Airwheels. Airwheel? Kannte ich bisher nicht und doch klang es interessant.

Eine Google-Suche und einige Videos zum «elektrischen Einrad» später war der Fall klar: Ich wollte unbedingt und so schnell wie möglich lernen, mit dem Ding zu fahren. Ich schrieb ihm zurück, ich würde mir das Airwheel gerne genauer anschauen und einen Testbericht auf meinem Blog veröffentlichen. Wenige Tage später stand ein grosses Paket bei mir zu Hause und wartete darauf, ausgepackt und getestet zu werden.

Eher der visuelle Mensch? Durch den Beitrag scrollen und Bilder anschauen oder gleich zum Videobeitrag und Rabatt-Code springen.

 

Lieferumfang und einige technische Daten

Das Paket ist relativ schwer und massiv. Packt man alles aus, liegen das Airwheel, ein Ladegerät und zwei Stützräder da.

Airwheel – ausgepackt

Und dann kann’s eigentlich schon bald mal losgehen. Mir wurde das Airwheel X3 zum Testen zur Verfügung gestellt. Für euch Technikbegeisterte und Zahlenaffine hier einige Fakten zum futuristischen Fahrzeug und den anderen Modellen des Airwheels. Alle anderen springen zum nächsten Titel.

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Grösse 45 x 40 x 16cm 48 x 45 x 18cm 50 x 45 x 17cm  52 x 41 x 20cm
Rad-Grösse 14” 16” 16” 14” Twin Wheel
Gewicht 9.8kg 11.5kg 11.1kg  13kg
Geschwindigkeit  auf 18km/h limitiert
Motor 400 W 550 W 650 W 800 W
Batterie 130 Wh Li-on 130 Wh Li-on 170 Wh Li-on 340 Wh Li-on
Reichweite 15km 18km 23km 40km
Preis-Empfehlung in CHF 999 1250 1500 2250

Man sieht, dass schon das Model X3 einiges auf dem Kasten hat. Als Einsteigermodell eignet es sich wahrscheinlich am besten. Wenn man den Motor das Airwheels mit demjenigen eines Elektrofahrrades vergleicht, fällt auf, dass das Airwheel vergleichbar viel oder eher sogar noch mehr Power hat.

Airwheel mit Ladeanzeige

Airwheel – Üben, üben üben

Airwheel – Üben, üben üben

 

Aller Anfang ist schwer, beim Airwheel aber immerhin kurz

Wer das erste Mal aufs Airwheel steht, der wird wohl oder übel so seine Schwierigkeiten haben. Nach meiner ersten «Übungsstunde» zusammen mit meiner Freundin Marina war ich schon ziemlich genervt von meinem Gleichgewichtssinn. Am Tag darauf übte ich erneut und auch ohne Hilfe. Plötzlich machte es Klick! Irgendwie schien mein Hirn nun zu kapieren, was mit dem Gleichgewicht zu machen sei.

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Tipps, damit das Üben schneller geht:

  1. Üben, üben, üben. Es klappt schneller, als man denkt.
  2. Der Rücken soll gerade bleiben. Nicht verkrampfen beim Aufsteigen!
  3. Es werden Stützräder mitgeliefert. Das kann helfen… muss aber nicht. Ich hab sie schnell wieder abmontiert.
  4. Wer das Glück hat, bei jemandem abstützen zu dürfen: Aufgepasst: Das Gleichgewicht muss man selber finden. Sobald man loslässt, gerät man meist ins Schwanken.
  5. Sobald es geradeaus funktioniert: Kurven macht man, indem man das äussere Bein nach vorne, das innere Bein nach hinten nimmt.

Und auch wenn es beim ersten Mal nicht klappt: Dranbleiben. Das Ding ist hart im Nehmen.

Airwheel – Lässt sich gut mitnehmen

Fahren mit dem Airwheel

Airwheel fahren

Sobald man mit dem Airwheel fahren kann, beginnt der Spass erst richtig. Das Ding hat wirklich Power. Da der Motor auf eine Maximalgeschwindigkeit von 18 km/h limitiert wurde (aber eigentlich mehr Kraft hätte), fährt man mit der konstant gleichen Geschwindigkeit durch die Gegend. Egal ob geradeaus oder den Hügel nach oben. Das macht Spass! Die meisten Leute drehen sich nach einem um – man hat schliesslich nicht jeden Tag ein Airwheel gesehen. Und: Viele Leute möchten es gerne sofort ausprobieren. Ich kann es ihnen nicht vergönnen – ich wollte es ja auch sofort ausprobieren.

Airwheel mit Aussicht

Das Airhwheel im Alltag

Reichweite einer Akkuladung: Wenn man geradeaus fährt, dann stimmen die 15 Kilometer wohl ziemlich genau. Fährt man jedoch hauptsächlich steile Hügel in Mosnang hoch und wieder runter, dann leidet die Reichweite verständlicherweise. So kommt man dann eher auf geschätzte 8-10 Kilometer. Liegt aber immer noch in einem sehr akzeptablen Rahmen.

Akku aufladen: Ich habe nicht die Zeit gestoppt, aber in 45-60 Minuten ist man bestimmt wieder voll dabei. Für ein solch starkes Gerät eine recht kurze Zeit. Man kann das Airwheel übrigens an jeder Steckdose mit dem Adapterkabel aufladen. So muss das.

Airwheel – Aufladen
Airwheel – Aufladen

Das Airwheel in Zürich: Macht echt Spass. Solange man nicht bei einer Bushaltestelle durchfahren muss, wo man durch die Leute zirkeln muss oder am Hauptbahnhof in die Rush Hour kommt. Ansonsten: Absolut stadttauglich und ideal für kurz bis mittellange Strecken, wenn man nicht aufs Tram warten möchte. Ich könnte mir gut vorstellen, es ab und zu für den Weg von der Hardbrücke zum Toni-Areal zu verwenden.

Sicherheit: Zur Sicherheit sollte man nicht so rumfahren, wie ich dies auf den Bildern mache. Es empfiehlt sich zumindest ein Helm und Handschoner (falls man auf die Hände fällt). Ansonsten ist vom Airwheel dank Geschwindigkeitslimitierung gesorgt, dass man nicht zu schnell rumsaust.

Muskeltraining: Wann immer möglich, sollte man mit dem Airwheel fahren. Mit 10 kg trägt man nämlich sonst einiges mit sich rum. In den Zug / Bus tragen und dann weiterfahren liegt drin. Viel weiter möchte man es nicht tragen. Aber eben: Fahren macht sowieso viel mehr Spass.

Airwheel im ÖV

 

Aufgefallen

Einige Punkte sind mir noch aufgefallen:

Das Airwheel ist leise. So leise, dass es von Fussgänger nicht bemerkt wird, wenn man auf dem Gehsteig fährt. Vielleicht darum eher mal auf den Velostreifen wechseln oder eine Hupe mitnehmen.

Akku leer, Michi fällt um. Passiert beim Geradeausfahren garantiert nicht. Ich fuhr jedoch mit dem Airwheel den Hügel in Mosnang nach oben (funktionierte wunderbar), als plötzlich die Leistung des Motores nachliess und ich mich auf meinen Händen und Knien wiederfand. Normalerweise piepst das Airwheel viermal, damit man langsam absteigt. Der starke Akkuverbrauch aufgrund der Steigung hat wohl dazu geführt, dass das Piepsen leider zu spät kam. Oops. Immer mit genug Akku den Hügel hochfahren!

 

Fazit

Ein tolles Gerät! Mein Auge weint schon jetzt, wenn ich daran denke, dass es nur ein Testgerät ist. Es macht nämlich jeden Tag mehr Spass. Jeden Tag geht wieder etwas mehr – man lernt etwas völlig neues. Es ist ein wenig wie Fahrradfahren. Jeden Tag schafft man auch die schwierigeren Strecken etwas besser. Der Kiesweg geht plötzlich auch und der holprige Weg von nebenan ist auch keine Herausforderung mehr. Das Airwheel hatte auf mich eine Faszination – aus technischer Sicht und weil es Spass macht.

Video

Wie es sich für einen CAST / Audiovisuelle Medien – Student der ZHdK gehört, darf in einem solchen Beitrag ein Video nicht fehlen. Damit kann man sich bestimmt einen Eindruck machen, wie es ist, mit einem solche Teil zu fahren.

Airwheel X3 Schweiz – Review from Michael Eugster on Vimeo.

 

15% Rabatt für Leser

Leser dieses Blogbeitrages erhalten auf das Modell X3 vom offiziellen Anbieter von Airwheel in der Schweiz 15% Rabatt, wenn sie diesen Code angeben: X3EUGSTER15. Der Online-Shop ist auf theairwheel.ch zu finden. Der Code ist mittlerweilen abgelaufen. Als kleines Goodie bietet Airwheel Schweiz das «Road Safety Kit» für alle bestehenden und neuen Kunden gratis zum Airwheel an.

 

 

Habt ihr noch Fragen zum Gerät? Stellt sie einfach in den Kommentaren. Ich beantworte sie gerne.

 

Transparenz-Hinweis:

Ursprünglich habe ich dieses Gerät als Testgerät vom offiziellen Schweizer Airwheel-Importeur erhalten. Da ich jedoch so begeistert war von diesem Gerät, machten die Importeure mit mir eine Ausnahme, so dass ich es weiterhin behalten darf. Ich erhalte keine Provision oder ähnliches auf potentiell durch mich verkaufte Geräte. Wenn ich das Airwheel also weiterempfehle, dann weil ich es auch wirklich gut finde.

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In love with a coffee machine: Olympia Express Club

Veröffentlicht am 17.12.2013 » 1 Kommentar » Kategorie: Life, Review von Michael Eugster

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Olympia Express
Bild: Kaffee-Netz.de, User zuerisee

Einen richtig guten Espresso trinken, der sich von den Allerweltskaffeemaschinen (Nespresso und andere Kapselsysteme lassen grüssen) abheben? Das wird in letzter Zeit zur Seltenheit. Das nervt mich. Mich nervt diese Konsumgeilheit, dieser Kommerz beim Kaffeekonsum. Mich nervt, dass wir Konsumenten für 100.– pro Kilogramm Kaffee kaufen.

Einen Kaffee zu trinken soll für mich wieder ein Genuss werden, ein Ritual. Etwas worauf man sich freuen kann und auch mit Wissen und Können verbunden ist.

Momentan kann ich eine Turmix TX 570 mein eigen nennen. Das ist schon mal ein Anfang:

Turmix TX 570
Bild: © Michael Eugster

Doch nun möchte ich mein Kaffee(maschinen)-Wissen aufbessern. Nach einem Spontanbesuch bei Migg Frei war schnell klar, dass es mir eine «Olympia Express Club» aus dem Jahre 1972 angetan hat. Ein wunderschönes Teil.

Olympia Express Club
Bild: Kaffee-Netz.de, User zuerisee

Es handelt sich dabei um eine Handhebelmaschine, wo man den Druck selber erzeugt. Das ist zum einen schwieriger, da man das Handling lernen muss (im richtigen Moment drücken und das Wasser in der richtigen Länge durch den Kolben fliessen lassen).

Meine Traummaschine ist komplett neu restauriert, in Originalfarbe Orange, Jahrgang 1972 und kostet einen schönen Batzen. Da muss ich jetzt noch ein- bis zweimal darüber schlafen. Ihr werdet wohl bestimmt nicht das letzte Mal von dieser Kaffeemaschine oder dieser Schweizer Traditionsmarke lesen.

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#twalender 2014 – Schweizer Twitterer gestalten einen Kalender

Veröffentlicht am 17.11.2013 » 1 Kommentar » Kategorie: Fotografie, Review von Michael Eugster

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#twalender 2014

Von Marcel und «Monah» initiert, gibt es den #twalender bereits seit 2011. Der Kalender kam damals in die erste Ausgabe und mit 2014 geht der #twalender in eine neue Runde.

Das Prinzip ist einfach: Twitterer reichen über flickr ihre Fotos ein, über ein Voting wird bestimmt, wer es in den gedruckten Kalender schafft. 12 Bilder haben es also in den #twalender, der neu im Postkartenformat erscheint, geschafft.

Schaut euch das tolle Teil doch auf twalender.ch an, kauft euch einen für gerade mal CHF 9.90 inkl. Porto und helft damit, dass der Kalender weiterhin bestehen kann und auch einmal schwarze Zahlen schreiben kann. Schnell, die Auflage ist limitiert auf 100 Stück!

Ich freue mich schon gross auf den Kalender, den mir Monah freundlicherweise bereitstellt. Dankeschön!

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Renato Kaiser – Käse und Neutralala

Veröffentlicht am 11.11.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Review von Michael Eugster

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Renato Kaiser - Neutralala

Habt ihr gewusst, wovon sich ein Schweizer tagtäglich ernährt? Logisch, Käse. Soweit so gut. Wisst ihr auch, weshalb die Schweizer Schokolade so erfolgreich ist? Das verrate ich euch nicht. Auch wenn ihr das jetzt wollt.

Renato Kaiser hat sich ins Zeug gelegt und amüsantes Buch zusammengestellt. Dieses Buch hat er mir für ein Blogreview zur Verfügung gestellt. Danke dafür, Renato!

Das Buch ist so aufgebaut, dass Renato immer zuerst eine E-Mail einer Person anbringt und anschliessend die darin enthaltene Frage zur Schweiz oder unseren Eigenheiten amüsant beantwortet.

Bäh. Klingt langweilig. Denkt ihr vielleicht. Denkt ihr aber falsch. Es ist nämlich alles andere nicht langweilig. Als Schweizer sollte man meinen, dass man einigermassen gut über die Schweiz Bescheid weiss. Renato schafft es mit seinem Buch, auch einem Schweizer Interessantes beizubringen und die meist «klischeeisierten*» Fragen so zu beantworten, dass mindestens ein Grinsen auf dem Gesicht oder ein «sich-auf-dem-Boden-wälzen-vor-lachen» vorhanden ist. (*gibts das Wort überhaupt? klischiert heisst es korrekt, wie ich von Renato erfahre.)

Renato Kaiser - Neutralala

Der Leser des Buches erfährt zum Beispiel den «Wer-gibt-einen-aus-Tanz». So etwas ähnliches habt ihr vielleicht schon aus How I Met You Mother gesehen. Die Schweizer Version ist jedoch mindestens gleich amüsant. Der Ostschweizer nimmt kein Blatt vor den Mund. Und das ist auch gut so. Neben seinen nicht immer ganz so ernst gemeinten Antworten hat er jedoch auch Infokästen mit Fakten, Geschichte oder Tipps zu den Fragen zur Schweiz eingebaut.

Und wer liest nun ein solches Buch?

Im Prinzip jeder, der auf der deutschsprechenden Seite des Röstigrabens geboren ist oder der Deutschen Sprache mächtig ist.

Als Deutscher erfährt man so einiges zu unseren Macken und unserer Geschichte (Anmerkung: Nicht alles sollte zu ernst genommen werden).

Als Schweizer erfährt man, welche Antworten man auf Lager haben sollte, wenn wieder einmal eine Frage wie «Ernährt ihr Schweizer euch wirklich nur von Käse?» (Übringes: Ja!) oder «Isst ihr dauernd Schokolade?» (Sehen wir so aus?) vor die Nase geknallt kriegt. Humorfaktor garantiert.

Mein Fazit?

Renato spricht mir häufig aus der Seele, besitzt anscheinend die Fähigkeit, ähnlich verrückte Gedankgengänge und ironische Sätze im Kopf zu haben, wie ich auch. Und: Er hat es nach eingier Zeit endlich wieder einmal geschafft, dass mich ein Buch gepackt hat und erst wieder losgelassen hat, als ich bei der letzten Seite angekommen bin. So schnell habe ich schon ne Weile kein Buch mehr gelesen. Wer also auf seine Art von Humor steht und noch etwas intelligenter werden möchte: kaufen.

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MobileTicket der SBB: Nachteile, Kundenärger und hohe Preise

Veröffentlicht am 31.10.2013 » 5 Kommentare » Kategorie: Reisen, Review von Michael Eugster

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SBB Mobile Ticket

Der Kunde ist König. Sollte man hoffen. Dass dies bei vielen Dienstleistungsanbietern schon seit Jahren nicht mehr so ist, ist leider traurige Realität. Aussergewöhnlicher oder kulanter Service wird zur Seltenheit.

So auch bei den Schweizerischen Bundesbahnen. Es sei ihnen anzurechnen, dass sie es immerhin fertig gebracht haben, in absehbarer Zeit ein Angebot und App aufzubauen, die es erlaubt, unterwegs Tickets zu kaufen. Wirklich neu ist das ganze jedoch nicht. Die Möglichkeit bestand ja bereits vorher, in Form eines eTickets, das sich zu Hause ausdrucken liess. Der Schritt aufs Smartphone war logisch und notwendig.

Ist doch alles Friede, Freude, Eierkuchen? Nein.
Es ist toll, dass man nicht mehr am Billetautomaten anstehen muss, um ein Billet zu kaufen. Man nimmt dabei jedoch einige, für mich nicht nachvollziehbare Nachteile in Kauf.

1) Personalisierung:
Wer über die App ein Ticket kauft, kauft ein personalisiertes Billet. Zwar kann ich für meine Kollegen auch eines kaufen, sie müssen jedoch mit mir die genau gleiche Strecke fahren. Dem Freund sein Smartphone oder seinen SBB-Login leihen? Geht nicht. Man kann nicht wie am Schalter ein anderes Ticket kaufen, sondern nur ein Mitfahrbillet. Das Billet ist also immer personalisiert und kann nicht beliebig weitergegeben werden. Wohlgemerkt: Man bezahlt trotzdem mindestens gleich viel wie am Schalter.

2) Akku leer = kein Billet = Kundenservice katastrophal
Gerade verfolgte ich über Twitter, wie Kevin Kyburz (@swissky) keinen Akku mehr hatte und ne saftige Busse erhält, weil er scheinbar ohne Billet fährt. Gegen vorweisen der gekauften Fahrkarte muss er immer noch 30.— CHF «Gebühr» bezahlen. Vergisst man sein GA zu Hause, kostet dieses vorweisen 5.— CHF.
Das ist auf verschiedenen Ebenen sehr schwach. Zum einen ist es sehr unverhältnismässig, eine solche Gebühr zu verlangen, zumal der Kunde einen gültigen Fahrausweis besitzt. Zum anderen Leben wir doch im Jahr 2013? Eine kurze online-Überprüfung sollte echt keine Sache sein. Auch technisch nicht.

Das sind wahrscheinlich noch nicht alle Punkte.

Etwas Innovation im kleinen Rahmen gefällig?

Wie wärs zum Beispiel, wenn…
1) … ich mein GA in die App eintragen kann und als Backup habe, falls meine Plastikkarte mal zu Hause geblieben ist? Sogar meine MobilBonus-App begreift anhand meiner Angaben, was für ein Plastikkärtchen ich besitze. Das kann doch nicht so schwierig sein?

2) … die SBB auch mal wieder etwas kulant und kundenfreundlich auftreten würde. So etwas habe ich nämlich in letzter Zeit selten bis nie gehört oder erlebt.

3) … die SBB die Nachteile des MobileTicket aus der Welt schafft und endlich im Jahr 2013 ankommt. Nicht nur im Social Media.

4) … eine kostenlose WLAN-Abdeckung in den Zug kommt?

5) … der Nachzuschlag abgeschafft wird?

6) … Innovationen wie in Holland eingeführt würden?

7) … gibts bestimmt noch weitere Punkte. Was meint ihr?

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Inspirierende Gedanken am TEDxZurich 2013

Veröffentlicht am 04.10.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Computer, Life, Review, WWW von Michael Eugster

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TEDxZurich 2013
Bild: TEDxZurich, event.nzz.ch

Was für ein Tag. Dank one100 hatte ich am Mittwoch, 2. Oktober 2013 die Möglichkeit, am TEDxZurich teilzunehmen. Danke dafür.

TEDxZurich… hä?

Dieses ominöse TEDx-Ding ist euch bestimmt auch schon mal begegnet und vielleicht habt ihr euch schon gefragt, worum es denn hier überhaupt geht. TED steht für Technology Entertainment Design und das «x» von TEDx steht für einen unabhängig organisierten Anlass unter einer von TED vergebenen Lizenz, die jeder unter bestimmten Bedingungen anfordern kann, um einen solchen Event selber durchzuführen. Bei diesen Events geht kommen Leute zu Wort, die inspirierende Ideen haben, welche sich lohnen, sie zu teilen.

Schon wieder so ein Internet-Nerd-Ding?
Nein. Das TEDxZürich 2013 bot einen spannenden Mix von Speakern, die aus verschiedensten Bereichen kamen. Mal aus der Physik, mal aus dem Bereich der Cyberkriminalogie, mal aus der Musik, mal aus der Game-Entwicklung und viele mehr. Kurz: Interessante Menschen, inspirierende Gedanken, viel Input.

Und jetzt. Was nimmst du mit?
Eine gute Frage. Ich nehme unglaublich viele Inputs aus den TEDx Talks mit. Es ist schwierig, diese in Worte zu fassen. Mir fallen zum Beispiel der erste Redner Nicolas Perony ein. Anhand von Tierforschungen hat er herausgefunden, dass teilweise einfache Regeln das Überleben einer Spezies sichern.

Mit unglaublichen Sprechqualitäten überzeugte Gerd Gigerenzer und zeigte einmal mehr, dass PowerPoint-Präsentationen nicht notwendig sind. Seine Bühnenpräsenz war beeindruckend und seine Botschaft unter anderem, dass man immer nach absoluten Risiken fragen soll. Wisst ihr zum Beispiel, was eine Regenwahrscheinlichkeit von 30% bedeutet*? Oder worauf sie sich bezieht? Dadurch können völlig falsche Interpretationen in den Köpfen der Menschen entstehen. Szuy Moat analysiert die Kommunikation auf Twitter und konnte so zu 88% voraussagen, wo die nächsten Aufstände in England stattfinden werden. Eindrücklich!

Aus einem ganz anderen Bereich kommt Rolf Pfeifner. Er arbeitet bei der ETH und war auch an der Entwicklung des bekannten «Roboy» beteiligt. Er zeigte uns am TEDxZurich einiges über die Komplexität dieser künstlichen Intelligenz. Und die Möglichkeit, Emotionen zu zeigen, was ein ziemliches Gelächter im Publikum bewirkte, wie man im Vertical Video Syndrome-Video ;) von monah sehen kann:

 

Last but not least hat mich auch Jan Fridén extrem beeindruckt. Er zeigte, was moderne Medizin heute möglich macht. Menschen, die aufgrund eines Unfalls gelähmt sind, erhalten ihre Daumenfunktion durch Transfer der Sehnen und Nerven zum Daumen wieder. Nach einer solchen Operation können diese wieder selbständiger werden, selber essen, Dinge tun, die sie sonst nicht mehr tun könnten. Beeindruckend!

Und schlussendlich auch die Leute, die ich dort antraf, waren beeindruckend. Die Offenheit, tolle Gespräche und vieles mehr sind bloss der Anfang. Nächstes Jahr möchte ich gerne wieder kommen.

Und noch was: Sobald die Videomitschnitte im Studio 1 vom SRF (übrigens aussen am Gebäude bei einer kunstvollen Mauer immer noch mit SF angeschrieben) geschnitten und online sind, reiche ich die mal noch in einem Blogpost nach.

* Heisst übrigens, dass es in der Region, wo die Prognose gilt 30% vom Tag regenen wird. Bezieht sich also auf die Zeit.

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Sommererfrischungen anstatt Donuts mit Bier

Veröffentlicht am 17.08.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Review von Michael Eugster

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Refresha selber machen am Starbucks Event

Bekanntlich sind wir Blogger ja bestechlich mit Bier und Donuts (← das war übrigens «Ironie»). Aus diesem Grund bin ich der Einladung von Starbucks zum erneuten Starbucks Sommer-Event nach Zürich gefolgt.

Refresha selber machen am Starbucks Event

Für diesen Event haben sich die Mädels und Jungs etwas Spezielles ausgedacht: Slacklining auf der Rentnerwiese. Zwar konnte ich das ganze nicht annährend so gut, wie Tobias von Slacktivity, aber Spass machte es trotzdem, wieder einmal auf einem solchen seil zu stehen.

Slacklining am Starbucks Event

Slacklining am Starbucks Event

Auf die Jumpline musste ich mit meinen nicht unbedingt besonders sportgeeigneten Hosen dann nicht mehr unbedingt gehen. ;-)

Jumpline am Starbucks Event

 

Nach diesem Teil, wurde die kleine Bloggergruppe in den Starbucks beim Bahnhof Enge eingeladen und mit warmen Kaffee und anderem verpflegt.

Mein Fazit vom Abend: Mit ein wenig Üben macht Slacklining wirklich Spass, der Orangen-Refresha schmeckt mir am besten, der Iced Shaken Double Shot Bianco ist zwar noch nett, aber mir etwas zu süss und ich werde mir definitiv nie ein Starbucksgetränk mit Matcha Green Tea bestellen.

Starbucks Event - Iced Shaken Double Shot Bianco

In diesem Sinne wünsche ich frohen Kaffeegenuss und ich hoffe, dass sich kein kritischer Journalist meinen subjektiven Blogbeitrag durchlesen musste. ;-)

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Jack Daniel’s, die Musik und Lynchburg

Veröffentlicht am 08.05.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Musik, Review von Michael Eugster

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Jasper Newton "Jack" Daniel

Jack, der junge Knopf lief anscheinend in jungem Alter von seinem zu Hause in Lynchburg weg. Der Weg führte ihn zum Dorfpfarrer, der auf seiner Farm auch eine Destillerie führte. Was muss das für ein Tamm-Tamm gewesen sein, als dies im Dorf auskam! Jack kaufte ihm kurzerhand die Destillerie ab und gründete seine Firma «Jack Daniel’s». Er soll am idealen Rezept für seinen Whiskey getüftelt haben und bei den Frauen gut angekommen sein.

Doch zwei Jahre bevor Jack an einer Blutvergiftung verstarb, wurde die Region «Moore County» als sogenannte «Dry County» erklärt. Das bedeutet soviel wie, dass der Verkauf, Ausschank und Transport von Alkohl im «Moore County», zu welchem auch «Lynchburg» gehört, verboten war. Blöd gelaufen für eine Destillerie, die dort seinen Sitz hat, oder? Jacks Neffe kandidierte daraufhin für den Senat, wurde gewählt und lockerte das Gesetz so, dass 1933 der Betrieb in der Whisky-Produktionsstätte wieder aufgenommen werden konnte.

Übringens: Bis heute ist der Verkauf (bis auf kleine Mengen an Touristen) und Ausschank von Alkohol in Lynchburg bis heute verboten. Wer hätte das erwartet?

Was mich persönlich aber noch mehr interessiert, ist der musikalische Apsekt von Jack. Interessant zu wissen ist da, dass er 1892 die Jack Daniel’s Silver Cornet Band gründete. Für gerade einmal 227.70 Dollar statte er die Band mit Instrumenten aus (ein Kornett, ein Helikonbass, ein Althorn, eine Wirbel- und eine Basstrommel waren am Start). Es war eine richtige «Small Town Band» und verschiedenste Personen spielten da mit: Einer war Bankangestellter, einer Lebensmittelhändlern, einer gar Polizist, und auch ein Anwalt blies, was das Zeug hielt. Auch während der Zeit, als die Destillerie geschlossen wurde (wie oben erwähnt), spielten die Jungs weiter.

Euch nimmt es nun bestimmt auch wunder, wie diese Band geklingt haben mag. Nach etwas Recherche habe ich doch tatsächlich eine Band mit dem Namen «Mr. Jack Daniel’s Original Silver Cornet Band» gefunden. Seit 1978 tourt die Band nun schon mit ihren nachempfundenen Kostümen und toller Musik durch Amerika und Kanada. Hier ein musikalischer Einblick (mehr Musik so ab 1:33):

Jack Daniel’s ist nicht nur mit seinem Whisky No. 7 in fast allen Bars präsent, sondern bietet auch musikalisch noch etwas von früher – wenn man es denn entdeckt. Mir gefällt’s auf jeden Fall und den neuen Honig-Whisky muss ich mir wohl auch mal anschauen.

Das SRF-Problem

Veröffentlicht am 20.02.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Film, Review von Michael Eugster

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Neue Logos von den SRF-Radios

Mal davon abgesehen, dass sich der Designer des neuen Auftrites vom SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) wohl etwas in den BBC-Auftritt verguckt hat, kommt das SRF frisch daher. Man gibt sich modern, zeitgemäss und vor allem extrem medienkonvergent.

Wir sind soooo medienkonvergent!
Egal ob Radio oder Fernsehen, alles heisst jetzt SRF. Könnte man meinen. Stimmt aber so nicht ganz. Schauen wir uns doch die Marken und die neuen Namen nochmals an:

SF1 wird zu SRF 1
SF zwei wird zu SRF zwei
SF info wird zu SRF info
DRS1 wird zu Radio SRF 1
DRS2 wird zu Radio SRF 2 Kultur
DRS3 wird zu Radio SRF 3
DRS 4 News wird zu Radio SRF 4 News
DRS Musikwelle wird zu Radio SRF Musikwelle
DRS Virus wird zu Radio SRF Virus

Soweit alles klar? War doch eigentlich ganz einfach. Doch nun schleicht sich ein Problem ein, denn die Moderatoren vom SRF sprechen sowohl beim Fernsehen als auch beim Radio vom «SRF1». Damit man weiss, wo nun die angekündigte Sendung zu sehen oder zu hören ist, müsste man korrekterweise «Radio SRF1» sagen. Jetzt kommt die Ironie der Namensgebung wieder zur Geltung, denn wer «Radio SRF1» sagt, wiederholt sich. Ausgeschrieben heisst dies nämlich «Radio Schweizer Radio und Fernsehen Eins».

Schade Marmelade. Da hat man so viel Geld in den neuen Auftritt reingebuttert und die Zuschauer und -hörer verstehen nicht einmal, ob nun das Radio oder Fernsehen gemeint ist. Und wer die Marke korrekt ausspricht, wiederholt das Wort Radio.

Ich freue mich, dass unsere Gebührengelder in eine solch konsequente Umsetzung der Medienkonvergenz eingesetzt werden. So konsequent, dass man die beiden Medien nicht einmal trennen kann, wenn man es möchte. Also, man könnte schon. Aber es wird ja nicht einmal von den Moderatoren gemacht.

Aber ich bin ja nicht der erste, der das bemerkt. ;-)

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