Hallo! Willkommen auf dem neuen Server. Möglicherweise ist hier noch nicht alles ganz übertragen, aber das kommt alles noch!
Darum siehst du hier vielleicht auch noch nicht alle Beiträge und noch nicht alle Kommentare, ich werde jedoch so schnell als möglich alles auf den neusten Stand bringen!

abseits und nah am Alltag – vom Apple iPhone über Wetter bis zum Zürcherapfel

Archiv der Kategorie 'Review'

iPhone Datenverbrauch über zwei Jahre

Dienstag, August 10th, 2010


© by Michael Eugster – Zum Vergrössern anklicken.

Ich bin der Aufforderung von Dave gefolgt und habe meine Handyrechnungen auch mal ausgegraben und analysiert. Dabei habe ich beispielsweise den Datenverbrauch meines iPhones während der Zeitspanne vom Oktober 2008 bis Juli 2010 angeschaut. Das Ergebnis lässt sich gut sehen, denn an meinem Verbrauch erkenne ich, dass bei mir 250 MB meist nicht reichen. Ich verbrauchte fast immer ein bisschen mehr als 250MB und mein Abo ist also nicht ideal gewählt. Aus diesem Grund habe ich mein Abo auch gewechselt und zahle nun 45.- pro Monat, habe aber 500MB zur Verfügung.

Eine weitere Erkenntnis: Für mich wäre es billiger gekommen, wenn ich schon im Sommer 2009 auf das andere Abo für 45.- CHF umgestiegen wäre. Habe ich leider nicht gemacht, von dem her Pech für mich. Als ich das iPhone 3G gekafut habe gab es diese Abo noch gar nicht, sondern nur die Xtra-Libery Plus mit einem zusätzlichen Datenabo, was total 39.- CHF gekostet hat. Jetzt gibt es praktisch dasselbe für 45.-, aber 500MB Datenvolumen.

Übrigens: Total hat mir die Swisscom bis jetzt 5’643 MB Daten auf mein iPhone geladen.

Zusätzlich habe ich auch noch meine versendeten SMS angeschaut. Total kann ich 100 SMS «kostenlos» versenden (pro Monat):


© by Michael Eugster – Zum Vergrössern anklicken.

Hier bin ich eigentlich selber schuld, wenn ich über 100 versendet habe, denn ich hätte den Rest mit der Xtra-Zone-App versenden können, was bloss etwas Datenvolumen gekostet hätte.

Wer sich nun fragt: Was für kosten kommen auf mich zu, wenn ich ein iPhone besitze? Für U26 kann man diese Grafik gerne anschauen:


© by Michael Eugster – Zum Vergrössern anklicken.

Man sieht bei mir auch schön die Roaming-Gebühren im Herbst 2009 (Sprachaufenthalt in Nizza) und im Juli (Kroatien). Im Vergleich zu anderen Leuten habe ich wohl relativ tiefe Handyrechnungen, aber ich verdiene ja nur durch Webdesign ein wenig Taschengeld und bin sonst halt Kantischüler. Für andere scheinen die Rechnungen sogar eher hoch, aber das ist nun mal sehr individuell.

Wie sieht es bei euch so aus?

[Video] Mein erstes Mal

Mittwoch, August 04th, 2010

Ja, heute könnt ihr mein erstes Mal in Form eines 3minütigen Videoclips mitverfolgen:

Ja, es war wirklich meine erstes Mal. Nicht das erste Mal in dem Sinne, den man normalerweise verwendet, denn nein es hat genauso wenig mit Sex zu tun, wie bei diesem S.EX Tape. Nein, ich möchte hier über etwas ganz anderes schreiben, nämlich über mein Lager in Kroatien. Wie ihr auf dem Film sehen könnt, war das christliche Sommerlager in Kroatien einfach nur toll – in vielen Facetten. Hier möchte ich aufzählen, was ich dort zum ersten Mal erlebt/gemacht habe (wer kein Bock auf Text hat; runterscrollen):

  • Das erste Mal Ferien in Kroatien
    Und es war wirklich wunderschön! Die Landschaft gefällt mir super, das Wetter war (bis auf einige Regengüsse) unglaublich schön und die Temperaturen angenehm warm.
  • Das erste Mal merken, der kroatische Lidl keine Ravioli kennt
    Wir haben auch wirklich 15 Minuten danach gesucht. Es gibt keine Ravioli dort. Darum haben wir halt Tortelloni gemacht.
  • Das erste Mal in einem christlichen Sommerlager – und dann noch als Leiter
    Es war eine spezielle Erfahrung, zum einen kannte ich einen Grossteil der Teilnehmer noch gar nicht und man merkte je länger je mehr, wie sich alle eingelebt hatten und der Zusammenhalt besser wurde. Auch merkte man, dass sich die jungen Menschen für unsere Themen interessierten.
  • Das erste Mal von einer ~9m-Klippe gesprungen
    DAS war wirklich ein Kick. Ich, der gerade einmal so knapp von einem 5m-Sprungbrett runtergesprungen ist (ihr wollt nicht wissen, was mich das an Überwindung gekostet hat) habe die Höhe gleich noch verdoppelt und es war… unglaublich! Kleiner Tipp für Nachahmer: Nicht runterschauen, nicht lange überlegen und einfach springen (wenn vorher schon jemand heil unten angekommen ist, schaffst du das auch).
  • Das erste Mal Ferien mit der Freundin
    Nicht ganz alleine mit der Freundin, aber doch mit ihr, was das Lager gleich noch schöner gemacht hat (und das schreibe ich nicht nur, damit es hier gut aussieht).
  • Das erste Mal ein Henna Tattoo
    Sorry Mum, aber einen kurzen Schockmoment musste ich dir noch geben. Das Tattoo ist zwar echt, aber verschwindet nach zwei Wochen wieder.
  • Das erste Mal spontan mit einem Strassenmusiker Cajon spielen
    Die wohl interessanteste Geschichte aus Kroatien. Ich habe mein Cajon mit in die Stadt genommen, um zusammen mit jemandem im Restaurant etwas zu spielen. Leider waren dazu zu viele Leute da und ich war sowieso nicht in Stimmung. Beim Rückweg motivierten mich meine Kolleginnen und Kollegen dazu, doch bei einem Strassenmusiker mitzuspielen. Hinsetzen, mitspielen hiess es und es war einfach nur toll (ich will ne Band!). Nach einem kurzen Dialog fand ich auf English heraus, dass er auf dem gleichen Camp war wie wir. So trafen wir ihn später nochmals und ich spielte nochmals einige Songs mit Mathijs Luijten. Ich bin übrigens seine kleine Kopie aus der Schweiz. Ich mache Musik, ich benutze ein MacBook, habe ein iPhone, fotografiere und filme seit neustem mit einer Canon-Kamera und einem 50mm-Objektiv, gestalte Websites und liebe (jetzt) Kroatien. Nun, so kann man auch Mathijs beschreiben – den einzigen Unterschied, den wir haben: ich bin zwei Jahre jünger und lebe in der Schweiz.
  • Das erste Mal eine Pizza nicht ganz aufessen
    Klingt komisch, aber ich habe bis dahin wirklich noch nie ein Stück Pizza liegen gelassen. Aber an diesem Abend war es einfach zu viel.
  • Das erste Mal wirklich Medienferien
    Das MacBook Pro habe ich zwar mitgenommen, aber nur drei Mal benutzt. Am Anfang (Skype), in der Mitte (Fotos kopieren und etwas Film schauen) und während der Carfahrt (Fotos kopieren). Das iPhone war auch meist ausgeschaltet oder nur mit den Apps Kamera, OffMaps oder iPod am Start. Mail, News, RSS-Feeds, Telefon, SMS, etc. wurden so weit reduziert, wie ich es mir selber nicht gewohnt war. Aber es tat gut.
  • Das erste Mal alle möglichen Gefühlslagen in kürzester Zeit erleben
    Glücklich, erschöpft, wütend, besorgt, traurig, hungrig, *heutekönntichbäumeausreissen*, erkältet (oops, kein Gefühl) und (oooh, es wird romantisch :P) die ganze Zeit verliebt (nein, nicht in eine andere).
  • Das erste Mal 16h Car fahren und dabei keine Sekunde schlafen
    Womit wir beim Gefühl «erschöpft» wären. Ich war noch nie SO kaputt am Abend.
  • Das erste Mal das iPhone eine Woche lang mit Solarstrom betreiben
    Und dank des Minimalbetriebs hat es immer gereicht.
  • und schlussendlich auch das erste Mal seitdem es meinen Blog gibt eine Woche lang nicht vom Ort aus bloggen, wo ich gerade war.
    Aber ihr habts ja auch ohne meine Posts überlebt, gell? ;)

Und hier noch abschliessend einige Fotos:

Twilight Eclipse: Fazit für Männer und Frauen

Samstag, Juli 17th, 2010

Die St.Galler Kantonalbank hat mich mal wieder gezwungen, aus Blödsinn bei einem Wettbewerb mitzumachen. Und weil man dann halt froh ist, überhaupt etwas gewonnen zu haben, wo unten gratis steht, geht man halt zum Open Air Kino am Sunsetfestival in Wil und schaut sich Twilight-Eclipse mit gratis PopCorn und gratis Rivella an. Wie ihr oben sehen konntet, war etwa das beste an diesem Abend das tolle Gewölke und die Blitze rundherum. Der Regen hätte eigentlich nicht unbedingt sein müssen, aber hat massgeblich zur Unterhaltung beigetragen.

Fazit für Männer:

Story so schlecht, dass man alles voraussehen kann, Dreifachportion Kitsch, die Hauptperson würde wohl gerne einen männlichen Harem halten, Jacob ist genau so schwul wie sein Gegenspieler, aber das interessiert die Hauptperson nicht. Wie auch immer, der Kampf ist wenigstens ein bisschen actionreich, zwischendurch einnicken ist erlaubt und verpassen tut man eh nicht viel. Vielleicht solltet ihr euch besser mal Twilight für Männer anschauen.

Fazit für Frauen:

Jööööööööö, der ist ja so herzig und jööööööööö der Wolf ist ja auch so herzig und jööööööööö der lacht so herzig und jööööööööö sie küssen sich bereits zum fünftausendsten Mal, jöööööö sprechen die aber total romantisches Zeug*, jöööööö, jööööööö, jööööööö. Frauen ohne Ansprüche auf eine gute Story, die gerne Männern zuschauen, die andere Frauen küssen und total auf Werwolf – und Vampirzeugs stehen. Ab ins Kino mit euch.

Fazit für mich:

Gewitter war lustig, Film hätte besser sein können, Sound hat mich fast weggeblasen (=toll), Bildqualität war auch gut.

* Anmerkung für Männer: als ob der mit seinem Matschhirn jemals auf sowas käme, aber danke Regisseur!

Einfach nur bireweich

Dienstag, Mai 18th, 2010

Manchmal muss man sich als Herr oder Frau Schweizer am Kopf kratzen und sagen, dass dies ja «bireweich» ist. Doch in diesem Fall muss man sagen, dass es auf keinen Fall «bireweich» ist.

Denn in diesem Beitrag möchte ich einige Worte über Dani Gerber verlieren. Der 22 Jahre junge Mann hat sich bei der Swisscom als Mediamatiker ausbilden lassen. Witzig eigentlich, denn vielleicht bin ich ihm ja sogar schon einmal begegnet, als ich dazu einen Infotag besucht habe. Doch dies ist hier nicht das Thema und auch nicht, dass er heute seinen Geburtstag bei unserern Grünen «feiern» muss, auch die beste Armee der Welt genannt (man erinnere sich an Ueli Maurer).

Wenn ihr also nicht gerade dabei seid, eine Briefbombe zu präparieren, die ihr ihm per Feldpost sendet, könnt ihr ja sonst auch mal auf seinem Blog birewei.ch vorbeischauen. Ich kann zwar für nichts garantieren, aber bei mir tat es nicht weh. Es kam schon mehrmals vor, dass er doch tatsächlich praktisch die gleichen Gedanken hatte, wie ich auch. So fiel ihm auf, dass nur die anderen alt werden und zerbrach sich den Kopf, wie oft man denn bloggen sollte.

So sammeln sich auf dem bireweichen Blog nun schon viele interessante Artikel, die nur darauf warten verschlingt zu werden. Auch sehr interessant ist sein Projekt «Buch der Blogger», über welches ich ja auch schon hier berichtet habe.

Vor zwei Tagen hat Dani seinen 33’333-sten Besucher begrüssen können und macht deshalb einen Wettbewerb. Dies ist mitunter auch der Grund, weshalb ich hier über ihn schreibe.

Da ich jedoch schon mit Äpfeln versorgt bin (iPhone und MacBook), benötige ich kein Handy und den Stick darf auch gerne sonst jemand gewinnen. Aber sollte ich gewinnen, würde ich mich sehr über das T-Shirt oder sogar einen iTunes-Gutschein freuen!

Doch was mich nun wirklich noch interessiert, Dani: Was ist eigentlich deine Lieblingsfrucht?

Der Codecheck

Samstag, März 13th, 2010

Eine App, die es auch schon mit einer kleineren Meldung in die Pendlerzeitung «20min» geschafft hat, möchte ich euch heute kurz vorstellen, denn so einfach wie sie aufgebaut und gemacht ist, so genial ist sie auch. Gerade Leute, die gerne mal kurz schauen wollen, was sie gerade zu sich nehmen und wie gesund das Zeug ist, das gerade im Magen verdaut wird, sind hier richtig. Aber natürlich schaut man sich das besser vorher an.

Ich merke, ich quasle um den heissen Brei. Darum hier kurz und bündig die Beschreibung der iPhone Anwendung «Codecheck»:

Codecheck App

Darum gehts, so funktionierts: Mit der Anwendung kann man beliebige Strichcodes mittels Kamera anvisieren. Diese werden anschliessend erkannt und der Nummercode ausgegeben. Darauf wird in der codecheck.info-Datenbank nach diesem Produkt gesucht und alfällige Informationen angezeigt. Falls das Produkt nicht auf der Website erfasst wurde, kann man dies noch selber nachtragen.

Für wen, warum? Das ist eigentlich kurz geklärt. Zum einen ist die App für alle Konsumenten interessant, die gerne wissen wollen, was sie kaufen. Zum anderen ist sie für Allergiker praktisch, da auf allfällige «Gefahrenpotentiale» gleich hingewiesen wird. Man kann sich also die Inhaltsstoffe (besonders schön bei Süssgetränken der Zuckergehalt) anschauen und alle tollen E-Stoffe lesen.

Crashtest? Ich hab genommen, was da war und da waren zum einen irgendwo ne Handcreme von meiner Mutter und eine Packung M-Budget Kaugummis. Beide wurden erkannt, der Stabilo, die Wasserflasche, das Apfelschorle und das Flauder ebenfalls, das Vogelfutter jedoch nicht. Aber man isst ja auch nicht jeden Tag Vogelfutter ;).

Codecheck App Screenshots

Kritik: Man muss ja nicht alles schönreden, darum ist auch etwas Kritik angebracht, wenn auch eher Anregungen. Ich wünsche mir einen Verlauf, wo ich bereits eingescannte Produkte aufgelistet sehe. So muss ich das Produkt nicht nochmals einscannen oder per Eingabe suchen. Damit das Nachtragen der Produkte etwas produktiver und einfacher erfolgen kann, wäre es vorteilhaft, wenn man dies gleich in der App selber machen könnte und nicht in Safari. Funktioniert zwar auch so, aber per App ist es um einiges bequemer und ein Bildupload wäre dann auch möglich.

Lob: Es ist gratis, schnell, funktioniert zuverlässig (wenn eine Internetverbindung vorhanden ist) und es macht wirklich Spass die Produkte einzuscannen und etwas unter die Lupe zu nehmen. Neben viel Spielerei, die möglich ist, kann man die App auch ernst haft brauchen, super!

Neben der kostenlosen iPhone-Anwendung ist übrigens auch bald eine Version für Android-Telefone. Für alle sonstigen Telefon gibts dann noch die mobile Seite von Codecheck.

Nachtrag: Was bei mir mit dem iPhone 3GS dank besserer Kamera ohne Probleme geklappt hat, scheint bei den älteren Modellen wohl nur eingeschränkt zu funktionieren. Diese haben keine Autofokus-Funktion und die Kamera ist auch sonst etwas schlechter, was dazu führt, dass das Einscannen teilweise nur eingeschränkt funktioniert. Daran kann die App selber aber leider nicht viel ändern.

Gruss,
Michael