Die wohl besten Visitenkarten überhaupt!

Geschrieben am 16.04.2011 um 12:27 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Review.

Es ist schon eine ganze Weil her, seit ich meine ersten Visitenkarten beim der Flyerline gedruckt habe. Schon damals wollte ich nicht einfach stinknormale Visitenkarten, sondern etwas spezielle. Ich druckte also mein ganz persönliches Design bei der Schweizer Druckerei und war ziemlich zufrieden.

Doch irgendwann ist man häufig nicht mehr so ganz mit den gemachten Dingen zufrieden und mir waren diese etwas anderen und doch ziemlich normalen Visitenkarten zu normal. Und so kam es, dass ich irgendwann auf die Druckerei moo.com aus England gestossen bin. Und da waren sie plötzlich, die speziellen Visitenkarten, wo ich auch meine Kreativität zeigen konnte. Denn moo bietet etwas ganz spezielles an: Hochqualitative Visitenkarten mit einer Rückseite, wo das Bild bei jeder Karte anders sein kann. So kann man jeder Person eine andere, individuelle Visitenkarte übergeben. Es ist dann nicht einfach nur eine Visitenkarte, sondern etwas persönliches, qualitativ hochstehendes.

Ich bestellte kurzerhand das komplett kostenlose (sogar die Versandkosten werden geschenkt) Probepaket und anschliessend meine eigenen Visitenkarten (total 150 Stück, alle mit verschiedenen Motiven auf der Rückseite). Ich war mit beiden Bestellungen vollkommen zufrieden. Im Probepaket erhält man alle bei moo.com erhältlichen Produkte einmal zugesendet und jeweils mit normalem Papier und einmal mit 100% Recycling-Papier. Ich habe mich bei meinen für das normale Papier entschieden.

Extrem hochwertig. So kann man das ganze zusammenfassen. Das Papier ist relativ dick, hinterlässt beim biegen keine störenden Falten, macht einen soliden, guten Eindruck. Einzig die Fotos werden für meinen Geschmack einen Tick zu dunkel (wenn das Bild selber schon etwas dunkel ist, fällt das recht auf). Aber die Farben kommen selber wunderbar zur Geltung und strahlen einem regelrecht entgegen.

Kaufempfehlung! Für alle, die auch mit Visitenkarten kreativ sein möchten und ein sehr hochwertiges Produkt in den Händen haben wollen, spreche ich eine absoulte Kaufempfehlung aus. Dabei muss man ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen, als bei anderen (billigen) Druckereien, dafür hat man auch ein tolles Produkt und einen guten ersten Eindruck bei der Person, die eine solche Visitenkarte in den Händen hält.

Übrigens: Den Film oben habe ich selber gemacht (auch die Musik, welche auf dem iPad 2 mit GarageBand entstanden ist), geschossen mit der Canon 550D, geschnitten mit iMovie ’11.

Glidecam im Test

Geschrieben am 02.12.2010 um 19:24 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Film, Review.

Seit einiger Zeit bin ich im Besitz der Glidecam HD-2000. Der Name könnte vielleicht fälschlicherweise vermuten lassen, dass es sich dabei um eine Cam, eine Kamera handelt, aber dem ist nicht so. Die Glidecam HD-2000 ist ein professionelles Schwebestativ, das hilft, Filmaufnahmen zu stabilisieren. Man schraubt seine Kamera auf ein Schwebestativ, das man unten mit Gewichten bestücken und mit der länge der Stangen so ausgleichen kann, dass der Schwerpunkt an einem idealen Ort liegt. Mit einem perfekten Kugellager und all den anderen Dingen werden verschiedenste Bewegungen, die man mit der Hand macht, ausgeglichen. Es ergibt eine vollkommen ruhige Kamerafahrt, die man sonst von Hand niemals hinbringen würde.

Dieses Prinzip hat natürlich auch einen Namen. Man nennt es Steadicam (, was eine eingetragene Marke ist), Steadycam oder eben zu Deutsch Schwebestativ. Solche Hilfsmittel werden auch von kommerziellen, professionellen Unternehmen oder im Fernsehen angewendet. Da dort die Kameras meist nicht DSLR-Kameras sind und noch eine Spur grösser und schwerer sind, werden solche Schwebestative meist in Kombination mit einem Haltergurt und einem externen Display mit Fernbedienung eingesetzt.

In diesem etwas ausführlichen Beitrag möchte ich meine Erfahrungen mit der Glidecam HD-2000 in Kombination mit meiner Canon EOS 550D (auch Rebel T2i genannt) teilen.

Klein leicht, schnell zusammengeschraubt, einfach zum Mitnehmen. So könnte man die Glidecam durchaus bezeichnen, denn sie passt praktisch in jeden Rucksack. Man kann sie, wenn man sie einmal zusammengebaut hat, einfach in drei Teile auseinanderschrauben und dann in praktisch jedem Rucksack mitnehmen.

Wer stabilisiert, trainiert. Ohne Training kann man das Verwenden der HD-2000 gleich mal vergessen. Training im Sinn von Krafttraining, denn man braucht schon einige Kraft in den Armen, wenn man über längere Zeit filmen möchte. Training im anderen Sinn von: Üben, üben, üben. Bis man den Dreh vom Schwebestativ draussen hat, braucht man mindestens einmal zwei Tage, wo man sich damit beschäftigen und einige Aufnahmen machen kann.

Feine Bewegungen machen es aus. Die Glidecam lebt von feinen Bewegungen an der Stange, die ja mit einem tollen Kugellager verbunden ist. So macht man Kamerafahrten.

It’s all about physics. Es geht wirklich um pure Physik. Man muss die richtige Länge der Mittelstange finden und das Rrichtige Gegengewicht anhängen, damit die Stabilisation auch wirkt. Leider ist die 550D sehr leicht, was es schwierig macht, diese Einstellungen zu machen, da man unten keine Gewichte draufpacken kann. Es ist jedoch möglich, das Ding zu benutzen.

I believe I can fly. In etwa so sieht das Ergebnis aus. Du kannst rumrennen, hüpfen, springen, zittern,… die Stabilisation ist grossartig und sieht aus, als ob man fliegen würde.

It’s all about practise! Ohne Übung kommt man nicht weit. Einige Tage muss man bestimmt investieren und wenn man dann die falsche Einstellungen an der Glidecam gemacht hat, wars für nix. Übung macht den Meister!

Je Weitwinkel desto besser. (Ich weiss, der Satz ist so nicht korrekt.) Mit Weitwinkel-Objektiven wird die Stabilisierung ab besten, weil bei engeren Winkeln auch kleine auf und ab – Bewegungen sichtbar werden und die Bewegungen schnell erscheinen. Die Glidecam eignet sich jedoch für alle Arten von Objektiven. Die Bedienung machts aus.

Man fragt sich vielleicht ob es sich lohnt, um die 500-600 CHF für ein solches Ding auszugeben. Man kann sich natürlich stattdessen auch selber was basteln, aber das gute Kugellager der Glidecam machts halt auch aus. Ansonsten gibt man auch gerne mehr Geld für ein Schwebestativ aus. Ich bin auf jeden Fall begeistert vom Ergebnis der Glidecam. Und wenn ihr nach Videobeispielen sucht, tippt mal «Glidecam HD 2000» bei Youtube ein.

Lost in Val Sinestra

Geschrieben am 27.10.2010 um 9:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Review.

Wie viel mal sass ich schon im Kino von St. Gallen oder Wil und fragte mich, was denn diese Werbung zwischendurch soll. Sie hat mich richtig genervt, denn ich wusste nicht, was dieses «LOST IN VAL SINESTRA» bedeuten soll. Ich sagte zum Kollegen: «DAS ist effektive Werbung, so soll man es machen!», denn genau diese Art von Werbung packt einen, man will wissen, was dies nun war.

Und dies tat es auch. Auf der Homepage lost-in-val-sinestra.com kann jeder seinen eigenen Film erstellen. Dazu kann man sich via Facebook einloggen und seine Freunde im Film mitspielen lassen. Ich habe dies auch getan und das Ergebnis könnt ihr euch hier anschauen.

Warum ist die Kampagne toll? Die Werbung steht nicht im Zentrum, sondern der Spassfaktor. Man erfährt erst ganz am Schluss, dass es hier eigentlich um Swisscom TV geht und die Website wurde vorher nie mit Logos bepflastert. So wird der Besucher nicht belästigt, sondern nur etwas gelockt, sich doch weiter zu informieren. Es ist eine seichte und angenehme Art von Werbung, wo man dann auch gleich noch mitmachen kann. Hut ab!

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Rätsel: Was war drin?

Geschrieben am 13.10.2010 um 15:54 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Review.

Heute habe ich ein kleines Rätsel für euch. Was denkt ihr, war in dieser Schachtel? Die Antwort findet ihr etwas weiter unten.















Yep, das ist alles. Ihr findet hier nicht mehr Inhalt. Als mich heute ein solch grosses Paket begrüsste, wunderte ich mich wirklich, was denn hier kommen könnte, denn eigentlich habe ich nichts grosses bestellt.

Liebe Microspot,

Diese Lieferung hätte ohne Probleme in einen Brief gepasst. Wozu muss es ein so grosses Paket sein? Erstens ist es teurer für euch, der Kunde muss länger warten, denn ein Brief kommt früher an und es ist umweltverträglicher, wenn ihr solch kleine Lieferungen per Briefpost senden würdet. Rein Sicherheitsmässig ist es bei einer Speicherkarte auch völlig problemlos und sonst gibt es auch Briefe, die gepolstert sind.

Für mich ist diese übermässige Verpackung und die längere Wartezeit eindeutig ein Grund, vorübergehend nicht mehr bei Microspot einzukaufen, auch wenn es dann vielleicht etwas teurer ist.

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iPhone Datenverbrauch über zwei Jahre

Geschrieben am 10.08.2010 um 13:33 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Review, Technische Geräte und so.


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Ich bin der Aufforderung von Dave gefolgt und habe meine Handyrechnungen auch mal ausgegraben und analysiert. Dabei habe ich beispielsweise den Datenverbrauch meines iPhones während der Zeitspanne vom Oktober 2008 bis Juli 2010 angeschaut. Das Ergebnis lässt sich gut sehen, denn an meinem Verbrauch erkenne ich, dass bei mir 250 MB meist nicht reichen. Ich verbrauchte fast immer ein bisschen mehr als 250MB und mein Abo ist also nicht ideal gewählt. Aus diesem Grund habe ich mein Abo auch gewechselt und zahle nun 45.- pro Monat, habe aber 500MB zur Verfügung.

Eine weitere Erkenntnis: Für mich wäre es billiger gekommen, wenn ich schon im Sommer 2009 auf das andere Abo für 45.- CHF umgestiegen wäre. Habe ich leider nicht gemacht, von dem her Pech für mich. Als ich das iPhone 3G gekafut habe gab es diese Abo noch gar nicht, sondern nur die Xtra-Libery Plus mit einem zusätzlichen Datenabo, was total 39.- CHF gekostet hat. Jetzt gibt es praktisch dasselbe für 45.-, aber 500MB Datenvolumen.

Übrigens: Total hat mir die Swisscom bis jetzt 5’643 MB Daten auf mein iPhone geladen.

Zusätzlich habe ich auch noch meine versendeten SMS angeschaut. Total kann ich 100 SMS «kostenlos» versenden (pro Monat):


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Hier bin ich eigentlich selber schuld, wenn ich über 100 versendet habe, denn ich hätte den Rest mit der Xtra-Zone-App versenden können, was bloss etwas Datenvolumen gekostet hätte.

Wer sich nun fragt: Was für kosten kommen auf mich zu, wenn ich ein iPhone besitze? Für U26 kann man diese Grafik gerne anschauen:


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Man sieht bei mir auch schön die Roaming-Gebühren im Herbst 2009 (Sprachaufenthalt in Nizza) und im Juli (Kroatien). Im Vergleich zu anderen Leuten habe ich wohl relativ tiefe Handyrechnungen, aber ich verdiene ja nur durch Webdesign ein wenig Taschengeld und bin sonst halt Kantischüler. Für andere scheinen die Rechnungen sogar eher hoch, aber das ist nun mal sehr individuell.

Wie sieht es bei euch so aus?