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Syn City – vom Theater Neumarkt live ins Web #syncity

Veröffentlicht am 04.04.2014 » Keine Kommentare » Kategorie: Life, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Bild: Syn City Skyline, illustriert von Stephan Geiger

Was studierst du? Cast? Hä?

Bisher habe ich kaum über mein Studium gebloggt, nun ist es aber echt an der Zeit, dies nachzuholen. Denn das spärliche bloggen liegt weniger daran, dass es nichts Interessantes über das Studium zu erzählen gibt, sondern mehr daran, dass gerade sehr viel läuft. Und wer sich noch immer fragt, was man im Studium «Cast / Audiovisuelle Medien» macht – hier eine kleiner Einblick in ein grosses Spektrum:

 

Wenn, dann richtig: Live ins Web.

Meine bevorzugte Lernmethode ist «learning by doing». Während meinem Studium war dies bis jetzt der Grundtenor. Das hier angesprochene Projekt ist insofern spannend, weil es live ins Web übertragen wird.
Wir übertragen nämlich nächste Woche vom 8. bis 10. April 2014 live das Theater «Syn City» mit «Das Helmi». Dazu stellen wir im Theater Neumarkt sechs Kameras mit Kameramännern und -frauen auf, welche live von der Regie, dem Bildmischer und einer Onlineredaktion aufbereitet werden, so dass ihr den Livestream geniessen könnt. Klingt ganz easy, gell?

Wer meint, das sei nun alles, der hat sich geschnitten. Für eine solche Übertragung benötigt’s viel Vorbereitung. Wir beschäftigen uns mit der Planung des Streams, der Kameratechnik und Koordination vor Ort. Zudem wurde fleissig gefilmt, um vorab Videobeiträge online zu stellen. Diese Beiträge benötigen alle ein einheitliches Layout (Bauchbinden, Intro, Abspann, Schriften, Titel,…). Long story short: Unsere Rechner laufen heiss, um die Animationen rauszurechnen.

 

Blablabla, wo kann ich den Stream schauen?

Wenn du soweit durchgelesen hast, hast du es dir ja verdient, dies zu wissen. Auf der Website vom Theater Neumarkt findest du den Livestream. Aber noch nicht jetzt. Erst ab Dienstag. Oder ganz einfach unter syncitylive.ch!

 

Toll. Wo finde ich eure Facebook Fanpage?

Die Facebook Page zum Syn City Livestream findest du unter https://www.facebook.com/syncitylive. Dort gibt’s auch fancy Backstage-Fotos und Updates. Wenn wir mal twittern, dann mit dem Hashtag #syncity.

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Reisen mit dem iPhone 5, iOS 6 und Apple Maps

Veröffentlicht am 10.12.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Apple, Fotografie, Reisen, Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Es ist schon mehr als ein Monat vergangen, seitdem ich einen kleinen Railwaytrip in der Schweiz geniessen konnte. Ich war an mir noch unbekannten Orten und da sind technische Hilfsmittel im Idealfall schon sehr hilfsreich. Mein Hilfsmittel war in diesem Fall das iPhone 5, von Werk aus bestückt mit iOS 6 und entsprechend auch Apple Maps.

Schnappschüsse

Ouyeah! Mit dem iPhone 5 machte es bedeutend mehr Spass, einige Schnappschüsse von den Reisen einzufangen. Wenn ich meine Spiegelreflex-Kamera nicht zur Hand hatte oder nicht hervornehmen wollte, kam das iPhone zum Zug. Die Qualität der Kamera ist erstaunlich gut und Panoramafotos machen echt Spass!

Navigation

Ein leidiges Thema. Beim Reisen jedoch ein entscheidender Punkt, denn ich musste ja meine Jugendherberge finden, etc. Apple Maps war zum kotzen. Ich dachte, dass es nicht so schlecht sein konnte, aber die Navigation war während den Reisen einfach nicht brauchbar. Apple Maps fand Bushaltestellen nicht, Adressen existierten nicht und spezielle Orte fand man erst recht nicht. Glücklicherweise konnte ich über die Webanwendung von Google auf Google Maps zugreifen, wo ich dann die Orte fand, die ich suchte. Die Webanwendung an sich ist leider einfach nicht besonders benutzerfreundlich.

Schliesslich verwendete ich Google Maps in Kombination mit den genialen Guides von OffMaps (Open Street Map) und Apple Maps kam eher selten zum Zug. So funktionierte die Navigation mehr oder weniger. Mit der nativen Google Maps – Anwendung gings jedoch viel einfacher und flüssiger.

Update (13.12.12): Die offizielle Google-Maps-Anwendung ist im AppStore erschienen. Das Thema sollte sich damit erledigen, die Navigation ist wieder toll, wenn man diese App auf seinem iOS-Gerät installiert hat. Auf die Verbesserung von Apple Maps warten wir immer noch gespannt.

Akkulaufzeit

Wenn GPS gebraucht wird, sauft dies Akku wie blöd. Dazu brauchte ich meistens noch länger für die Navigation als mit Google Maps, was zu längerem Gebrauch vom GPS führte. So musste ich sparsam sein, um am Ende des Tages (oder Abends) noch ein wenig Akku zu haben, um die letzten Busverbindungen rauszusuchen. Ich warte ja immer noch auf ein Smartphone mit wirklich langer Akkulaufzeit und hoher Leistung. Bis dahin freue ich mich über Steckdosen im Zug und Ladegeräte in der Tasche.

Alles in allem

Überrascht es wohl nicht, dass ich auf die Google Maps – Anwendung im AppStore warte, da die von Haus aus mitgelieferte Navigation momentan schlicht unbrauchbar und das Kartenmaterial qualitativ schlechter ist. Die Akkulaufzeit leidet beim Reisen, bei schlechtem Empfang und beim Gebrauch von GPS ziemlich, man kann es sich für einen Tag trotzdem so einteilen, dass es reicht. Die Kamera lädt zu Schnappschüssen ein und macht auch mir Spass! Fürs Ideale Reisephone fehlt (wie allen anderen Smartphones) ein Akku, der wirklich lange durchhält und auch die gute Navigation. Die Aufgabe der Schnappschüsse erfüllt das aktuelle iPhone bravourös!

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«Michi, soll ich ein Android- oder iOS-Smartphone kaufen?»

Veröffentlicht am 13.02.2012 » 3 Kommentare » Kategorie: Apple, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Bild: (cc) Beau Giles / flickr

Die technikbegeisterte Garde von Leuten wird es kennen. Die eine mühsame Frage, die Freunde, Bekannte und andere Leute immer wieder stellen. «Was ist denn nun besser? Ein Android-Smartphone oder ein iPhone?» (es gäbe natürlich auch noch Windows-Phones und so weiter, aber die kommen eigentlich nie zur Ansprache).

Die kurze Antwort

Es ist mir eigentlich scheissegal völlig egal, was ihr kauft. Ich kann die Frage nicht mehr hören und sie ist etwa so unsinnig, wie wenn man fragt, ob die eine Automarke besser ist als die andere. Man könnte meinen, dass ich als kleiner Apple-Fan ausschliesslich Apple-Produkte empfehlen würde. Könnte man meinen, ist aber nicht so. Schlussendlich ist es mittlerweilen wirklich eine Geschmacksfrage, ob man nun auf ein iPhone oder das Android-Smartphone der eigenen Wahl setzt.

«Komm, etwas ausführlicher geht das schon noch.»

Stimmt. Ein wenig ausführlicher könnte ich tatsächlich werden. Wer weniger lesen möchte, geht zur Quintessenz. Voilà;

Betriebsystem: iOS vs. Android


Bild: (cc) Johan Larsson / flickr | Twitterclient unter Android

Android von Google steht dem Betriebsystem iOS von Apple eigentlich in keinem Punkt nach. Beide Betriebsysteme beiten ungefähr dasselbe, beide haben ihre Vor- und Nachteile. So ist das Betriebsystem von Apple geschlossen und Anwendungen von Entwickler müssen erst einmal bei einer Eingangskontrolle durchgewinkt werden. Im direkten Vergleich zeigt sich hier Android wesentlich liberaler, offener. Es gibt hier auch weniger Einschränkungen, was die Funktionen der Anwendungen der Mobiltelefone betrifft.
Der Fluch des offenen Systems ist hier noch der Faktor Sicherheit: Während es bei Apples Mobiltelefon noch keinen Virenbefall gibt, hat man diese Problem bei Android-Geräten deutlich öfter.

Gerätevielfalt

Das iPhone gilt als relativ kostspieliges Gerät. Es gibt jedes Jahr normalerweise ein neues Modell, nicht mehr und nicht weniger. Dies bedeutet für Entwickler, dass sie einen wesentlich kleineren Aufwand haben, da sie bedeutend weniger Geräte berücksichtigen müssen.

Die Gerätevielfalt ist unter dem Android-Betriebsystem viiiiiel grösser. In einem Handyshop oder im Internet findet man heutzutage praktisch alles vom Lowbudget-Smartphone bis hin zum powervolleren und teureren Gerät. Leider ist hier der Nachteil, dass Entwickler viele verschiedene Auflösungen, Hardwaregegebenheiten, etc. berücksichten müssen/sollen. Auch besteht überhaupt keine Garantie, dass neue Versionen des Betriebsystems auch jemals auf dem eigenen Gerät ankommen. Dies ist beim iPhone von Apple anders; in der Regel wird das Gerät mindestens ca. 2 Jahre lang unterstützt und erhält auch neue Funktionen.

Bedienung, Apps, Geschmack und so


Bild: (cc) Vasile Cotovanu / flickr | Siri unter iOS

Mir persönlich sagt die Bedienung des iOS als iPhone-User der ersten Stunde um einiges mehr zu als derjenigen des Android-Betriebsystems. Sie wirkt für mich irgendwie flüssiger, angenehmer, logischer. Doch die Android-Oberfläche hinkt hier eigentlich nicht gross nach. Was meiner Meinung nach noch etwas fehlt, sind wirklich schön gestaltete Apps. Aber hier solls sich ja schon bald bessern. Der Android Market bietet trotzdem eine gute Auswahl, wie der grosse Bruder AppStore.

Die Quintessenz

Worauf ich jedoch schlussendlich hinaus möchte, ist folgendes: Egal ob Android oder iOS, ihr seid mit beiden Betriebsystemen gut unterwegs. Wofür ihr euch schlussendlich entscheidet, ist Geschmackssache, Budgetsache, Einstellungssache gegenüber offenem oder geschlossenen System oder kann sonstige Gründe beinhalten. Es gibt gute Gründe für ein iPhone, aber ich kann auch die Leute verstehen, die sich das Gerät aus Prinzip nicht kaufen möchten. Ich werde wohl nur schon aufgrund der vielen Apps, die ich für iOS gekauft habe, nicht zu Android wechseln. Da wäre ich ja irgendwie blöd.

Also: Bevor ihr mich das nächste Mal fragt, was ihr kaufen sollt oder was nun besser ist; nehmt die Geräte in die Hand, testet sie. Wenn ihr merkt, dass ihr an einem Gerät mehr Spass haben könntet, kauft es. Grundsätzlich gibt es auf beiden Seiten gute Geräte, die Zielgruppe ist jedoch nicht per se die Gleiche.

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Was taugt das iPad? – Video Review

Veröffentlicht am 19.08.2011 » 15 Kommentare » Kategorie: Apple, Film, Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Vor 4 Monaten habe ich ein Päckchen von Brack mit einem iPad 2 32GB WiFi erhalten. Irgendwie schon ironisch, dass gerade ich ein iPad 2 gekauft habe, wo ich doch so kritisch darüber geschrieben habe, als es raus kam. Nichts destotrotz reizte es mich, einfach einmal gegen meine eigentliche Meinung, das Gerät trotzdem zu bestellen und zu kaufen. Ich erhielt das Gerät etwas günstiger und versprach als Gegenleistung dieses Review mit einem Videobeitrag. Ich möchte euch nun meine 4 Monate Erfahrungen mit euch teilen.

«Wozu braucht man ein iPad?»

Die häufigste Frage, die mir gestellt wird, ist wozu man ein iPad überhaupt braucht. Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass eigentlich alle mit dem iPad rumspielen wollen, aber selbst nicht einsehen, weshalb man ein solches Teil kaufen sollte.

Das iPad ist kein Ersatz für einen Computer oder für ein iPhone. Auch ein MacBook Air wird nicht vom iPad ersetzt. Es ist in der Tat ein Zwischending zwischen Notebook und Smartphone, aber es ist auch nicht ein Ersatz für eines der beiden Dinge. Der Spruch, dass es ein iPhone mit grossem Display sei, stimmt auch nicht ganz, aber es kommt der ganzen Sache halt schon ziemlich nahe.

Medien konsumieren kann Spass machen! Ich lese nämlich eigentlich praktisch nie Zeitung. Seitdem ich gemerkt habe, dass unsere Zeitung auch eine PDF-Version der Tageszeitung anbietet, lese ich diese meistens auf dem iPad und zwar mit iBooks. Ich lese meine Blogfeeds gerne mit einem Feederader auf dem iPad, ich schaue gerne Videos auf dem iPad, ich habe ein ganzes Maturabuch auf dem iPad gelesen, ich lese mit Flipboard die Inhalte, die auf Facebook, Twitter & Co. gepostet werden im Magazinstyle. Es macht unglaublich Spass, mit dem iPad Medien zu konsumieren.

«Also ist das alles nur Zeitvertreib?»

Nein! Das iPad ist nicht «nur Zeitvertreib». Beispielsweise hatte ich beim Organisieren des Kantiballs immer alle meine Dokumente dabei und musste nicht einen Stapel Papier mit mir rumschleppen. Ein riesigier Vorteil! Ich habe als Maturavorbereitungen jeweils mein BWL-Buch auf dem iPad mit der Pages-App zusammengefasst. So wurde ich definitiv weniger abgelenkt, als wenn ich am MacBook Pro gesessen wäre. Mails beantworten kann man auch mit einem angenehmen GUI. Den Kalender hingegen habe ich praktisch nie benutzt, dann eher auf dem iPhone.

«Was ist geil am iPad?»

Geil am iPad ist nicht nur, dass der Akku scheinbar ewig hält (das fand ich ziemlich heftig – das Laden dauert dafür auch länger als beim iPhone (ist ja irgendwie auch logisch)), sondern auch das Betriebsystem. iOS ist definitiv für Touchscreens ausgelegt und mit dem Betriebsystem-Update im kommenden Herbst 2011 auf iOS 5.0 werden noch einige tolle Erneuerungen dazu kommen. Daneben ist natürlich der App Store ein riesiger Vorteil gegenüber anderer Plattformen und Tablets. Die Auswahl ist riesig und es gibt massenweise sehr gute Anwendungen fürs iPad. Was man durch diese Apps alles machen kann, seht ihr zum Beispiel auch im Video, den ich unten eingebettet habe.

Das Display selber brilliert durch tolle Farben und dadurch, dass man auch seitwärts noch alles gut sehen kann. Übrigens empfehle ich euch allen die (mit Magneten funktionierende) Hülle «SmartCover» von Apple. So kann man (zumindest ich) im Zehnfingersystem ziemlich angenehm schreiben.

Und die Zeit fliesst hinweg…

Trotz all der Vorteile, die man fürs Produktive Arbeiten hat das iPad natürlich auch die Seite des grossen Zeitvertreibs! Es ist schon ziemlich erstaunlich, wie viel Zeit man mit einem solchen Gerät verbrauchen kann. Da es so viele verschiedene tolle Anwendungen gibt, kann man locker mal eine Stunde mit einer davon verbraten. Und dann gibts noch einige weitere Apps, wie z.B. eine Live TV – App, mit welcher man auch noch länger seine Zeit vertreiben kann. Die vielen Games mit atemberaubender Grafik und toller Bedienung folgen dann gleich darauf.

Was nervt!

Das spiegelnde Display kann einen schon ziemlich in den Wahnsinn treiben, wenn man mal an der frischen Luft etwas auf dem Tablet anschauen möchte. Zum Glück kann man die Helligkeit noch ziemlich nach oben schrauben. An praller Sonner ein Buch lesen ist jedoch nicht besonders lustig.

Die Dateiverwaltung ist eine Katastrophe. Zwar sagte man einmal an einer Präsentation von Apple, dass man das «herkömmliche Dateisystem» so gut wie möglich verstecken wollte, damit der Benutzer es viel einfacher hat. Es fehlt mir aber eine zentrale Dateiverwaltung, auf die alle Anwendungen zugreifen können. Momentan muss ich die Datei immer in einem Programm haben oder sonst mühsam via iTunes auf das Gerät kopieren. Das nervt!

Keine USB-Anschlüsse, kein Cardreader? Weshalb? Wieso kann man nicht schon von Haus aus den Speicher eines iPads mit SD-Karten erweitern und einen USB-Stick anschliessen? Es nervt ziemlich, dass man als iPad-Besitzer zuerst einmal Apple nochmals etwas Geld in den Ar… schieben muss, um einen entsprechenden Adapter zu kaufen, der zum Beispiel SD-Karten lesen kann. Nervt wohl am meisten.

Fazit und Videoreview!

Damit ihr ungefähr sehen könnt, was das iPad so drauf hat, habe ich euch in einem kleinen (aber feinen) Video die wichtigsten Dinge zusammengestellt:

Als Fazit kann man definitiv sagen, dass das iPad ein tolles Gerät ist. Es brilliert durch gute Bedienung und dank App Store durch die Funktionsvielfalt. Es ist realtiv leicht, der Akku hält unglaublich lange, das Display überzeugt durch die schönen Farben. Es ist jedoch für mich trotzdem hauptsächlich ein Gerät, das unterhaltet. Ein Gerät, das zum Medienkonsum geschaffen ist. Man kann zwar damit arbeiten, aber ich persönlich habe dann lieber eine echte Tastatur und einen Computer vor meiner Nase. Und das iPad nur «Just For Fun» zu kaufen, ist dann schon etwas teuer. Aber chame mache. Ich bin jedenfalls begeistert von diesem Gerät – mit kleinen Abstrichen, die viele Leute dazu bewegen, das Gerät eben gerade nicht zu kaufen.

So kann ich auch weder eine Kaufsempfehlung noch das Gegenteil aussprechen, denn das Gerät ist zweifelsohne grossartig. Ob man es wirklich braucht? Man kann es brauchen, aber man benötigt es nicht zwingend.

Danke!

Wie oben schon angetönt, habe ich das Gerät etwas verbilligt erhalten (jedoch nicht gratis) und mich deshalb verpflichtet, diesen Bericht zu machen. Ich möchte Brack für diese Geste herzlich danken!

Des Weiteren möchte ich meinem Bruder danken, der mir bei den Dreharbeiten geholfen hat.

Technisches Gschmeus

Es gibt immer wieder Leute, die mich nach einem solchen Videoreview nach nach Kameramodell, etc. fragen. Hier also noch etwas technisches Gschmeus, das man als nicht-Technikinterssierter überspringen kann:

Gedreht habe ich alles mit einer Canon EOS 550D (oder auch als Rebel T2i bezeichnet). Ich habe für alle Aufnahmen das Canon 50mm f/1.8 Objektiv verwendet und meist mit ziemlich offener Blende gefilmt, damit der Effekt der Tiefenunschärfe gut zu Geltung kommt. Geschnitten habe ich alles in Final Cut Pro und die Musik kommt von «The Acousticals», die ich auf jamendo entdeckt habe.

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It is all about the GUI! Wenn Hardware in den Hintergrund rückt.

Veröffentlicht am 19.06.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Technische Geräte und so von Michael Eugster

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iPad 2

Die GUI («Graphical User Interface» oder auf Deutsch «Grafische Benutzeroberfläche») rückt in den Vordergrund. Immer mehr Geräte, die momentan auf den Mark kommen, versuchen aufgrund ihrer grafischen Benutzeroberfläche zu trumpfen. Gerade bei Geräten mit Touchscreen ist diese wichtiger denn je. Früher schaute man beim Handy noch genau, wie gut die technischen Daten aussahen, die Benutzeroberfläche war ziemlich egal (und – seien wir ehrlich – sie war damals echt kacke).

Wie konnte es dazu kommen, dass Smartphones wie das iPhone 4, das Galaxy S oder ganz andere Geräte sich auf dem Markt überhaupt etablieren konnte? Was bedeutet dem Kunden heute noch die Hardwarespezifikationen?

Gerätedesign


Bilder: Dell XPS 14 (Quelle: Engadget) und MacBook Pro (Quelle: Apple)

Das Gerätedesign ist ausserordentlich wichtig und kann entscheidend sein, warum man ein Gerät kauft (oder eben nicht). So kann ich es nicht verstehen, wie es Dell immer noch hinbringt, äussert hässliche Produkte auf den Markt zu bringen, wie der Dell XPS 14.

Ein solches Gerät würde bei mir nur schon aufgrund des hässlichen Designs nicht ins Haus kommen. Der Produktedesigner ist wohl noch im Jahr 2001 stecken geblieben… Als wirklich gute Gegenspieler im Vergleich zu diesem hässlichen Design muss man zwingendermassen Apple nennen oder auch die Vaio Notebooks von Sony (auch wenn diese nicht so ganz meinem Geschmack entsprechen).

Bei Smartphones ist das Gerätedesign auch wichtig, jedoch höre ich von vielen Leuten, dass der Gesamteindruck und die Bedienung stimmen muss (darauf komme ich im nächsten Abschnitt zur GUI nochmals zurück). Ich finde beispielsweise das Design vieler Smartphones (wie das Samsung Galaxy S) ziemlich hässlich und die Verarbeitung ist auch nicht immer gerade das Gelbe vom Ei. Aber über Design kann man sich ja bekanntlich streiten.

GUI

Was jedoch noch viel wichtiger ist, ist die GUI. Gerade bei einem Smartphone, das man praktisch immer bei sich hat, muss eine gute Bedienung her. Wem Symbian noch etwas sagt, der weiss, was eine schlechte GUI ist. Die erfolgreichen Geräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine einfache, benutzerfreundliche grafische Oberfläche bieten, die auch noch schön aussehen sollte.

Ich habe schon einige Geräte getestet und bin darum auch schon mit Android und iOS in Kontakt gekommen. Beide Betriebsysteme haben ihre Vor- und Nachteile. Das iOS von Apple zeichnete sich bei mir immer als das OS mit der flüssigsten Bedienung und der schönsten Oberfläche aus. Die grafische Oberfläche überzeugte sehr. Android ist da zwar auf sehr gutem Weg, jedoch vom sowohl Aussehen als auch von der Flüssigkeit der Bedienung noch nicht auf gleichem Level.

Es bleibt jedoch dabei, dass der Benutzer (und häufig auch ich selber) das Gerät in erster Linie gar nicht anhand seiner Hardware beurteilt, sondern anhand der Benutzeroberfläche, mit welcher er ja täglich zu tun hat. So hat Microsoft mit ihrem Betriebsystem für Smartphones einen interessanten Ansatz auf den Markt gebracht, HP bringt mit WebOS und dem TouchPad endlich einmal gutaussehende Konkurrenz in den Tabletmarkt. Doch schlussendlich muss die Oberfläche vor allem folgende Punkte erfüllen: Sie muss intuitiv sein, sich flüssig bedienen lassen, gut aussehen und vor allem dem Benutzer alle Funktionen zur Verfügung stellen, die er vom Gerät erwartet.

Und die Hardware?

Gutes Gerätedesign und tolles Betriebsystem sind erst die halbe Miete. Wenn die Hardware zu wenig Leistung bringt, ist das Benutzererlebnis ungenügend. Die Hardware bleibt wichtig, aber gerade bei Tablets und Smartphones geraten sie häufig in den Hintergrund. Es wird entscheidender, welche Plattform man mag, als die technischen Spezifikationen. Diese interessieren heute nicht mehr besonders gross.

Bei Computern kann ich diesen Trend jedoch (verständlicherweise) nicht erkennen. Dort zählt die Leistung noch viel mehr, je nachdem, was man macht. Der «0815-Benutzer», der jedoch nur einige Dokumente bearbeitet und im Internet surft, braucht heute keinen teuren, leistungsstarken Computer mehr und muss sich um diese Details auch keine Sorgen mehr machen. Hardware wird dann wieder zum wichtigen Punkt, wenn die Leistung auch wirklich benötigt wird (bspw. für Videobearbeitung, Gaming, etc.).

Und jetzt bitte in zwei Sätzen?

Auch wenn bei der Wahl des eigenen Computers noch immer genau auf die Innerein geschaut wird, rückt die Hardware für den Käufer bei anderen Geräten zunehmends in den Hintergrund. Beim Kauf von mobilen Geräten (insbesondere mit Touchscreen) ist das Benutzererlebnis (Betriebsystem, grafische Benutzeroberfläche, Anzahl vorhandene Apps für das Gerät) entscheidend und ist (abgesehen vom Faktor Geld) neben dem Produktdesign und der Hardware wohl der entscheidenste Punkt beim Produktkauf.

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Das weisse iPad ist wirklich magical!

Veröffentlicht am 20.04.2011 » 1 Kommentar » Kategorie: Apple, Technische Geräte und so, WWW von Michael Eugster

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Vor einigen Tagen wurde ein Youtube-Video durch Facebook und Twitter durchgereicht, wie man sein weisses iPad zum Tron-iPad machen konnte, beziehungsweise den weissen Rahmen zum Leuchten bringen kann. Ich war gespannt, ob das wirklich funktioniert, probierte es aus und tadaa, there we are!

Einfach eine Taschenlampe oder ein iPhone 4 mit Taschenlampenapp starten und den Rahmen des weissen iPads beleuchten. Wenn die Umgebung dunkel ist, leuchtet der ganze Rahmen auf. Und die Fingerabdrücke. ;-)

Das meinte Steve Jobs also immer, wenn er vom iPad gesprochen und es als magical bezeichnet hat!

Hier übrigens noch der Youtube-Clip, von welchem ich gesprochen habe:

Nexus S mit Android im Alltag

Veröffentlicht am 19.04.2011 » 6 Kommentare » Kategorie: Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Ich durfte im Rahmen der Swisscom-Expertengruppe das neue Nexus S von Google (bzw. Samsung, der Hersteller des Geräts) mit Android 2.3.3 testen. Für mich war das zum einen die Gelegenheit, einmal mit Android zu arbeiten und gleichzeitig eben auch meine Androidpremiere. Ich fand sowohl positive als auch negative Dinge, den vollständigen Bericht können alle unter 26-jährigen bald auf der Xtra-Zone nachlesen. Ich werde den Bericht nach Möglichkeit auch noch auf diesem Blog veröffentlichen, damit auch nicht-Swisscomkunden und Leute Ü26 den Bericht lesen können.

Drei Dinge muss ich aber noch loswerden:

Android-Apps sind hässlich. Sagt mir, was ihr wollt, aber bis jetzt fand ich praktisch keine Anwendung, die mich designmässig überzeugt hat (sogar Wunderlist – mit einem tollen Design auf praktisch allen Geräten – sah auf Android irgendwie crappy aus). Da hat Apple mit seiner GUI (, welche die Entwickler natürlich auch in ihre Apps einbauen können) eindeutig die Nase vorne. Oder wie erklärt ihr mir, dass gleiche Anwendungen von gleichen Firmen auf dem iPhone toll aussehen und auf dem Android-Betriebsystem einfach nur hässlich sind? Hier ein Beispiel anhand der Anwendung Meebo (Screenshot vom Android Gripes Blog):

Dies hat leider teilweise auch zur Folge, dass die grafische Oberfläche nicht besonders intelligent gestaltet wurde. Und da kommen wir zum zweiten Punkt: das iOS lässt sich viel flüssiger bedienen. Wer noch nie ein iPhone (bzw. ein Gerät mit iOS) in der Hand hatte, der wird sich nicht so sehr daran stören. Aber trotzdem fehlte mir bis jetzt immer der Überblick im Android-OS. Da häufig ein Hardware-Button ausserhalb des Displays für die Funktionen der Apps verwendet wird, hat man nie wirklich den Überblick, den man beim iOS hat. Das nervt extrem und man weiss nicht immer, wo genau man jetzt nach den Funktionen suchen soll.

Aber Android sticht Apples iOS mit Leichtigkeit, wenn es um ein gutes Benachrichtigungssystem geht. Die Push Notifications von Apples iOS sind super und sparen Akkulaufzeit (bei Android läuft das meines Wissens nach dem Pull-Prinzip, sprich das Gerät fragt immer nach, ob was Neues da ist). Was jedoch beim iOS komplett fehlt, ist eine gute Zentrale, die alle Push Notifications auch nach dem Wegtippen des Popups noch anzeigt. Einmal weggetippt, sind die Meldung für immer weg und bleiben höchstens noch als Zahl beim Symbol der Anwendung in Erinnerung. Da muss Apple nachbessern!

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Ist iPhone 4 Trumpf? Oder doch eher Nexus S?

Veröffentlicht am 08.04.2011 » 1 Kommentar » Kategorie: Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Mit solchen Berichten (bzw. Anworten auf solche Fragen) werde ich euch in nächster Zeit versorgen. Und zwar nicht nur hier auf meinem Blog, wo ich das ja auch schon ei paar Mal gemacht habe, sondern drüben auf der XtraZone! Unter dem Tab Specials oder manchmal auch auf der Homeseite werdet ihr schon bald Testberichte von mir und den anderen «Xperten» der Xtra-Expertengruppe lesen können. Nerds, Geeks und gleichzeitig Swisscomkunden unter 26 Jahren aus der ganzen Schweiz werden in nächster Zeit von verschiedensten Gadgets, Services, Apps, etc. berichten. Ich habe mich auch beworben und teste für euch einige Geräte.

Ich werde jedoch auch weiterhin selber und nur für meinen Blog hier Geräte testen. So habe ich nun beispielsweise die Firma Brack, welche ja übrigens auch meinen bloggerfilm mit Sponsoring unterstützt hat, auf Twitter angefragt, ob sie mir ein iPad zum Testen zur (am liebsten vergünstigt oder gesponsert) Verfügung stellen würden. Mal schauen, ob was draus wird. :)

Allgemein bin ich gerne bereit, neue Gadgets zu testen und hier einen Bericht zu schreiben. Da ich ja auch gerne Videos erstelle, wär ein Testbericht mit Videobeitrag selbstverständlich auch denkbar. Sollte jemand vorbeischauen, der mich etwas testen lassen möchte, darf sich gerne einfach bei mir melden (m[ät]meugster.net).

Man liest/sieht/hört sich!

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Weg mit dem Papiergutscheinen – Samy4me bringt euch Vorteile direkt aufs iPhone

Veröffentlicht am 16.03.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: Apple, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Ein Unternehmen namens Aixum aus dem lichtensteinischen Triesen realisierte eine simple, aber geniale Idee. Warum soll man immer verschiedenste Kundenkarten, Papiergutscheine und Rabattkarten mit sich rumtragen, wenn es doch ein Medium gibt, das der Kunde sowieso immer mit sich rumträgt?

Genau, das Smartphone! Die Schweiz, ein Land mit einer iPhone-Dichte wie kein anderes (jeder zehnte Schweizer besitzt – rechnerisch – ein iPhone), eignet sich also perfekt für ein neues System. Die Anwendung mit dem klingenden Namen «samy4me» bringt uns genau dieses papierlose Prinzip. Mir ist zwar nicht ganz klar, welche Drogen gebraucht wurden, um auf einen solchen Namen zu kommen, aber das ist in Ordnung.

Doch so ganz ohne Recherche lasse ich diesen Namen nicht. Wirft man nämlich einen Blick ins Wörterbuch von dictionary.reference.com, sieht man, dass «Sammy» (ja, ich weiss – da sind jetzt plötzlich zwei «m» drin) nicht nur ein Name (für Samuel) ist, sondern auch noch eine andere Bedeutung hat:

an Indian fruit and vegetable vendor who goes from house to house
(Quelle)

Dies heisst soviel wie «ein Indischer Früchte- und Gemüseverkäufer, der von Haus zu Haus geht». In Kombination mit «4me» könnte man da also eine Verbindung herstellen, die im entfernten Sinn auch etwas Logik in sich hat. Ob sich die Macher der App darum für den Namen entschieden haben?

Wie auch immer. Die App bietet also die Möglichkeit, Kundenkarten, Nachrichten oder (Rabatt-)Gutscheine direkt in die App zu bringen. Der Benutzer erhält nur die Gutscheine und Nachrichten, die er auch will und kann momentan (16. März 2011) bei folgenden Unternehmen profitieren: Babyhaus Wehrli, Chicorée, Spar, Forcar, Helikopterflug.ch, Interhome, McDonalds, S’Parts, Schweizer Jugendherbergen, Swiss Squash, tuningguide.ch und World Vision Schweiz. Und es werden immer mehr!

Man erhält also immer die neusten Angebote direkt aufs iPhone (momentan erst fürs iPhone erhältlich) und kann diese im Geschäft mit einem Fingerdruck einlösen. Es wird dann ein Strichcode angezeigt und der Gutschein verfällt innerhalb einer bestimmten Zeit automatisch.

Meiner Meinung nach eine gute Richtung, auch wenn es an der Anwendung noch Verbesserungspotential gibt (Stabilität, Geschwindigkeit, Bedienung). Daumen hoch!

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Betriebsysteme mit Werbung vergünstigen

Veröffentlicht am 22.02.2011 » 7 Kommentare » Kategorie: Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Werbung im Betriebsystem, etwas das bisher noch nirgends angewandt wurde. Ich möchte hier kurz einige Gedanken darstellen, um zu zeigen, welche Chance hier liegen könnte.

Bevor ihr mich jetzt beginnt, einen Idioten zu nennen, möchte ich eines klarlegen: Hinter der Idee «Werbung im Betriebsystem» steckt bei mir der Grundgedanke, dass diese Werbung den Benutzer nicht vom Arbeiten abhalten oder während dem Arbeiten stören sollte.

Die Idee. Was brauchen wir tagtäglich? Genau, unseren Computer! Wo könnte man also besser Werbung einbauen, als genau an dieser Stelle? Meine Idee, und ich glaube, dass ich da leider nicht der erste war, ist nun, Werbung direkt ins Betriebsystem einzubauen. Wie dies aussehen könnte, sieht man am «Mock-Up»-Screen (sprich Modell, Attrappe) oben und unten.

Genauer. Wie baut man Werbung ein, ohne den User dabei beim Arbeiten zu stören? Wir kennen schon längst aggresive Werbeformen, beispieslweise Popups, die ohne zu fragen einfach erscheinen und sich in den Vordergrund stellen oder andere Werbung, die praktisch nicht mehr verschwinden möchte. Genau dies soll man verhindern.
Doch wann stört die Werbung nicht? Die Werbung stört dann nicht, wenn der Benutzer in der gleichen Zeit sowieso nichts anderes machen könnte. Da bleibt nicht viel übrig, jedoch einige Sekunden und zwar bei Aufstarten des Computers.

Booten mit Werbung. Den Computerstart könnte man mit der passenden Werbung «aufwerten». So könnte beispielsweise ein Logo/Bild und ein Spruch dazu dort stehen, dem Benutzer könnte ja sogar ein besonderer Vorteil gegeben werden, wie ein Gratis-Kaffee oder Rabatt, etc. Der wichtige Punkt: Es muss schnell merkbar sein, denn das Aufstarten der Computer geht mittlerweile nicht mehr lange. So wird es eine Herausforderung, kurze und prägnante Sätze aufs Display zu zaubern.

Der Standby-Modus, das Problem. In der Tat tut sich da ein Problem auf. Notebook-Benutzer kennen die Gewohnheit: Deckel zu, Standby-Modus an. Deckel auf, zack weiterarbeiten. Wirklich neu starten muss man den Computer selten. Hier würde man einen Teil der potentiellen Werbung verlieren.

Die Chance. Viele Benutzer verwenden jedoch Computer, die nicht nur in den Standby-Modus versetzt werden. Es gibt ja auch noch den «Ruhezustand» (unter Mac OSX «hibernate mode» beim Standby, wird offiziell nicht unterstützt), der sehr schnell ist. Baut man beim Bootvorgang jedoch eine geschickte, einprägsame Meldung ein, wäre dies bestimmt sehr wirksam. Da man die Meldung jedes Mal beim Aufstarten sieht, prägt sie sich bestimmt auch gut in den Kopf ein.

Der Nutzen. Betriebsysteme könnten (noch) günstiger oder sogar gratis sein. Wer Linux verwendet, weiss, dass dies dank Open Source schon jetzt gratis und mindestens so gut wie die kommerziellen Betriebsysteme geht. Denken wir jedoch an Windows oder Mac OS, würde ich hier noch eine Lücke im Markt sehen. Die Lücke des werbeunterstützten, günstigen Betriebsystemes.

Für den Endnutzer bedeutet das bei idealer Implementierung: Unaufdringliche Werbung und ein günstigeres Betriebsystem

Für den Werber bedeutet dies eine tolle Plattform für Werbung, die bestimmt jeden Tag einmal angeschaut wird.

Für den Softwarproduzenten bedeutet dies eventuell mehr Verkäufe des Betriebsystems, grössere Verbreitung, Zusatzverdienste mit Werbekunden.

Was ist eure Meinung? Würdet ihr ein solches Produkt gut oder eher schlecht finden?

Edit: Damit ihr noch zu eurem Cat-Content kommt:


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MacBook Pro: Zum Teufel mit der blinkenden LED

Veröffentlicht am 21.12.2010 » 3 Kommentare » Kategorie: Apple, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Apple hat viele geniale Dinge in ihre Produkte eingebaut. Eines davon ist der sogenannte «Sleep Indicator». Klingt schön und es wird natürlich gleich mit einem «ach-wie-bin-ich-toll»-Video angepriesen. Die LED, die nur dann was anzeigt, wenn sie dies auch soll.

Nun, Apple denkt nicht immer ganz an alles, kann die Firma auch nicht, denn es gibt so viele Anwender mit unterschiedlichsten Bedürfnissen. So habe ich mir daran gewohnt, mein MacBook Pro kurz zuzuklappen und mich dann schnellstmöglich ins Bett zu werfen, das MacBook auf dem Tisch stehend. Wie es eine LED so hat, leuchtet sie gerne und in diesem Fall blinkt, nein, eher pulsiert die LED und zeigt an, dass das MacBook gerade schläft.

«Sleep Indicator». Irgendwie schon ironisch, dass die LED so heisst, denn ich kann nicht schlafen, wenn das Ding so vor sich hin blinkt. Es mag verrückt klingen, aber ich gehöre zu den Leuten, die sich auch mit geschlossenen Augen noch unglaublich daran stören, wenn da irgendwo etwas hell ist oder blinkt.

Nun, wenn man im Internet nach einer Softwarelösung sucht, wird man nicht fündig. Würde man in einem Forum nachfragen, würde man Antworten erhalten, die in etwa so wären: «Dreh doch einfach das MacBook um, du realitätsfremder, blöder MacUser!» oder «Etwas Klebeband und die Sache leuchtet nicht mehr» oder «Wie wärs, wenn du es einfach akzeptierst, dass es keine Softwarelösung gibt? Stell’ einfach etwas vor die LED!». Alles schön und eher weniger als mehr nützlich. Kurz: Es gibt keine Softwarelösung, um die LED auszuschalten.

Nun fragt man sich als Kritiker: Warum kann er nicht einfach etwas vor die LED stellen? Die Antwort ist simple: Wenn ich im Bett liege, bin ich einfach zu müde und möchte nicht nochmals aufstehen, alles reine Bequemlichkeit in einem müden Zustand des Körpers.

Doch es gibt eine alternative Lösung:

Deep Sleep (Widget)

Unter deepsleep.free.fr kann man sich ein Widget herunterladen, welches man auf seinem Dashboard installieren kann. Ein Klick auf dieses Widget befördert das MacBook Pro in den sogenannten Hibernate – Modus, manchmal auch Software Suspend – Modus genannt. Dabei wird alles, was sich auf dem RAM-Speicher befindet auf die Festplatte geschrieben und das MacBook komplett heruntergefahren (braucht keinen Strom mehr).

Die Fakten: Man könnte es durchaus als Pendant zum im Windows bekannten «Ruhezustand» bezeichnen. Nach dem Hochfahren ist alles wieder im Zustand wie vorher (sprich alle Apps laufen noch, etc.). Da der aktuelle Stand auf die Festplatte geschrieben wird, ist die Methode sicherer.

Der Vorteil: Die LED blinkt nicht!

Der Nachteil: Dauert länger als der normale Standby-Modus (, wo der aktuelle Status nur in den schnelleren RAM-Speicher geschrieben wird).

Fazit: Dank Widget kann man den Suspend-Modus vor dem Einschlafen verwenden und sonst den normalen Standby-Modus. Man hat so während dem Schlafen keine störende LED. Ich bin zufrieden.

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Ski Challenge – gähn!

Veröffentlicht am 23.11.2010 » 2 Kommentare » Kategorie: Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Halbpatzige Grafik, ein Spielerlebnis, das bei mir gerade einmal Müdigkeit hervorruft und eine lahme Bedienung, die mich gähnen lassen. Wie es der Winter so will, kommt da auch das Kultspiel Ski Challenge wieder und stellt sich kostenlos zum Download. Und ich kann immer noch nicht verstehen, was daran so toll sein soll. Klar, man kann die gleichen Strecken fahren, die nachher auch bei echten Rennen zum Zug kommen. Aber irgendwie reichte dies bei mir niemals für den sogenannten «grossen Kick».

Wie auch immer. Dieses Kultspiel wird wieder Millionen von Spielern weltweit haben, die sich für dieses Spiel begeistern. Und wer seine Leidenschaft und sein Können in diesem Spiel wiederentdeckt, gewinnt ja vielleicht einen Preis bei der sechsten Ausgabe dieses Spieles. Mich habt ihr auch dieses Jahr ganz sicher nicht dabei.

Vielleicht mag es daran liegen, dass mich diese Sportart ungefähr so wenig interessiert wie Unihockey, Fussball oder Basketball. Vielleicht mag es auch daran liegen, dass ich bei einem Spiel mehr Ansprüche an den Tag lege, was die Grafik betrifft. Oder sonst was, denkt euch was aus. Ich finds im Gegensatz zu Sascha einfach nur gähn.

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