Weg mit dem Papiergutscheinen – Samy4me bringt euch Vorteile direkt aufs iPhone

Geschrieben am 16.03.2011 um 14:13 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, Technische Geräte und so.

Ein Unternehmen namens Aixum aus dem lichtensteinischen Triesen realisierte eine simple, aber geniale Idee. Warum soll man immer verschiedenste Kundenkarten, Papiergutscheine und Rabattkarten mit sich rumtragen, wenn es doch ein Medium gibt, das der Kunde sowieso immer mit sich rumträgt?

Genau, das Smartphone! Die Schweiz, ein Land mit einer iPhone-Dichte wie kein anderes (jeder zehnte Schweizer besitzt – rechnerisch – ein iPhone), eignet sich also perfekt für ein neues System. Die Anwendung mit dem klingenden Namen «samy4me» bringt uns genau dieses papierlose Prinzip. Mir ist zwar nicht ganz klar, welche Drogen gebraucht wurden, um auf einen solchen Namen zu kommen, aber das ist in Ordnung.

Doch so ganz ohne Recherche lasse ich diesen Namen nicht. Wirft man nämlich einen Blick ins Wörterbuch von dictionary.reference.com, sieht man, dass «Sammy» (ja, ich weiss – da sind jetzt plötzlich zwei «m» drin) nicht nur ein Name (für Samuel) ist, sondern auch noch eine andere Bedeutung hat:

an Indian fruit and vegetable vendor who goes from house to house
(Quelle)

Dies heisst soviel wie «ein Indischer Früchte- und Gemüseverkäufer, der von Haus zu Haus geht». In Kombination mit «4me» könnte man da also eine Verbindung herstellen, die im entfernten Sinn auch etwas Logik in sich hat. Ob sich die Macher der App darum für den Namen entschieden haben?

Wie auch immer. Die App bietet also die Möglichkeit, Kundenkarten, Nachrichten oder (Rabatt-)Gutscheine direkt in die App zu bringen. Der Benutzer erhält nur die Gutscheine und Nachrichten, die er auch will und kann momentan (16. März 2011) bei folgenden Unternehmen profitieren: Babyhaus Wehrli, Chicorée, Spar, Forcar, Helikopterflug.ch, Interhome, McDonalds, S’Parts, Schweizer Jugendherbergen, Swiss Squash, tuningguide.ch und World Vision Schweiz. Und es werden immer mehr!

Man erhält also immer die neusten Angebote direkt aufs iPhone (momentan erst fürs iPhone erhältlich) und kann diese im Geschäft mit einem Fingerdruck einlösen. Es wird dann ein Strichcode angezeigt und der Gutschein verfällt innerhalb einer bestimmten Zeit automatisch.

Meiner Meinung nach eine gute Richtung, auch wenn es an der Anwendung noch Verbesserungspotential gibt (Stabilität, Geschwindigkeit, Bedienung). Daumen hoch!

Betriebsysteme mit Werbung vergünstigen

Geschrieben am 22.02.2011 um 21:54 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Technische Geräte und so.

Werbung im Betriebsystem, etwas das bisher noch nirgends angewandt wurde. Ich möchte hier kurz einige Gedanken darstellen, um zu zeigen, welche Chance hier liegen könnte.

Bevor ihr mich jetzt beginnt, einen Idioten zu nennen, möchte ich eines klarlegen: Hinter der Idee «Werbung im Betriebsystem» steckt bei mir der Grundgedanke, dass diese Werbung den Benutzer nicht vom Arbeiten abhalten oder während dem Arbeiten stören sollte.

Die Idee. Was brauchen wir tagtäglich? Genau, unseren Computer! Wo könnte man also besser Werbung einbauen, als genau an dieser Stelle? Meine Idee, und ich glaube, dass ich da leider nicht der erste war, ist nun, Werbung direkt ins Betriebsystem einzubauen. Wie dies aussehen könnte, sieht man am «Mock-Up»-Screen (sprich Modell, Attrappe) oben und unten.

Genauer. Wie baut man Werbung ein, ohne den User dabei beim Arbeiten zu stören? Wir kennen schon längst aggresive Werbeformen, beispieslweise Popups, die ohne zu fragen einfach erscheinen und sich in den Vordergrund stellen oder andere Werbung, die praktisch nicht mehr verschwinden möchte. Genau dies soll man verhindern.
Doch wann stört die Werbung nicht? Die Werbung stört dann nicht, wenn der Benutzer in der gleichen Zeit sowieso nichts anderes machen könnte. Da bleibt nicht viel übrig, jedoch einige Sekunden und zwar bei Aufstarten des Computers.

Booten mit Werbung. Den Computerstart könnte man mit der passenden Werbung «aufwerten». So könnte beispielsweise ein Logo/Bild und ein Spruch dazu dort stehen, dem Benutzer könnte ja sogar ein besonderer Vorteil gegeben werden, wie ein Gratis-Kaffee oder Rabatt, etc. Der wichtige Punkt: Es muss schnell merkbar sein, denn das Aufstarten der Computer geht mittlerweile nicht mehr lange. So wird es eine Herausforderung, kurze und prägnante Sätze aufs Display zu zaubern.

Der Standby-Modus, das Problem. In der Tat tut sich da ein Problem auf. Notebook-Benutzer kennen die Gewohnheit: Deckel zu, Standby-Modus an. Deckel auf, zack weiterarbeiten. Wirklich neu starten muss man den Computer selten. Hier würde man einen Teil der potentiellen Werbung verlieren.

Die Chance. Viele Benutzer verwenden jedoch Computer, die nicht nur in den Standby-Modus versetzt werden. Es gibt ja auch noch den «Ruhezustand» (unter Mac OSX «hibernate mode» beim Standby, wird offiziell nicht unterstützt), der sehr schnell ist. Baut man beim Bootvorgang jedoch eine geschickte, einprägsame Meldung ein, wäre dies bestimmt sehr wirksam. Da man die Meldung jedes Mal beim Aufstarten sieht, prägt sie sich bestimmt auch gut in den Kopf ein.

Der Nutzen. Betriebsysteme könnten (noch) günstiger oder sogar gratis sein. Wer Linux verwendet, weiss, dass dies dank Open Source schon jetzt gratis und mindestens so gut wie die kommerziellen Betriebsysteme geht. Denken wir jedoch an Windows oder Mac OS, würde ich hier noch eine Lücke im Markt sehen. Die Lücke des werbeunterstützten, günstigen Betriebsystemes.

Für den Endnutzer bedeutet das bei idealer Implementierung: Unaufdringliche Werbung und ein günstigeres Betriebsystem

Für den Werber bedeutet dies eine tolle Plattform für Werbung, die bestimmt jeden Tag einmal angeschaut wird.

Für den Softwarproduzenten bedeutet dies eventuell mehr Verkäufe des Betriebsystems, grössere Verbreitung, Zusatzverdienste mit Werbekunden.

Was ist eure Meinung? Würdet ihr ein solches Produkt gut oder eher schlecht finden?

Edit: Damit ihr noch zu eurem Cat-Content kommt:


MacBook Pro: Zum Teufel mit der blinkenden LED

Geschrieben am 21.12.2010 um 10:54 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, Technische Geräte und so.

Apple hat viele geniale Dinge in ihre Produkte eingebaut. Eines davon ist der sogenannte «Sleep Indicator». Klingt schön und es wird natürlich gleich mit einem «ach-wie-bin-ich-toll»-Video angepriesen. Die LED, die nur dann was anzeigt, wenn sie dies auch soll.

Nun, Apple denkt nicht immer ganz an alles, kann die Firma auch nicht, denn es gibt so viele Anwender mit unterschiedlichsten Bedürfnissen. So habe ich mir daran gewohnt, mein MacBook Pro kurz zuzuklappen und mich dann schnellstmöglich ins Bett zu werfen, das MacBook auf dem Tisch stehend. Wie es eine LED so hat, leuchtet sie gerne und in diesem Fall blinkt, nein, eher pulsiert die LED und zeigt an, dass das MacBook gerade schläft.

«Sleep Indicator». Irgendwie schon ironisch, dass die LED so heisst, denn ich kann nicht schlafen, wenn das Ding so vor sich hin blinkt. Es mag verrückt klingen, aber ich gehöre zu den Leuten, die sich auch mit geschlossenen Augen noch unglaublich daran stören, wenn da irgendwo etwas hell ist oder blinkt.

Nun, wenn man im Internet nach einer Softwarelösung sucht, wird man nicht fündig. Würde man in einem Forum nachfragen, würde man Antworten erhalten, die in etwa so wären: «Dreh doch einfach das MacBook um, du realitätsfremder, blöder MacUser!» oder «Etwas Klebeband und die Sache leuchtet nicht mehr» oder «Wie wärs, wenn du es einfach akzeptierst, dass es keine Softwarelösung gibt? Stell’ einfach etwas vor die LED!». Alles schön und eher weniger als mehr nützlich. Kurz: Es gibt keine Softwarelösung, um die LED auszuschalten.

Nun fragt man sich als Kritiker: Warum kann er nicht einfach etwas vor die LED stellen? Die Antwort ist simple: Wenn ich im Bett liege, bin ich einfach zu müde und möchte nicht nochmals aufstehen, alles reine Bequemlichkeit in einem müden Zustand des Körpers.

Doch es gibt eine alternative Lösung:

Deep Sleep (Widget)

Unter deepsleep.free.fr kann man sich ein Widget herunterladen, welches man auf seinem Dashboard installieren kann. Ein Klick auf dieses Widget befördert das MacBook Pro in den sogenannten Hibernate – Modus, manchmal auch Software Suspend – Modus genannt. Dabei wird alles, was sich auf dem RAM-Speicher befindet auf die Festplatte geschrieben und das MacBook komplett heruntergefahren (braucht keinen Strom mehr).

Die Fakten: Man könnte es durchaus als Pendant zum im Windows bekannten «Ruhezustand» bezeichnen. Nach dem Hochfahren ist alles wieder im Zustand wie vorher (sprich alle Apps laufen noch, etc.). Da der aktuelle Stand auf die Festplatte geschrieben wird, ist die Methode sicherer.

Der Vorteil: Die LED blinkt nicht!

Der Nachteil: Dauert länger als der normale Standby-Modus (, wo der aktuelle Status nur in den schnelleren RAM-Speicher geschrieben wird).

Fazit: Dank Widget kann man den Suspend-Modus vor dem Einschlafen verwenden und sonst den normalen Standby-Modus. Man hat so während dem Schlafen keine störende LED. Ich bin zufrieden.

Ski Challenge – gähn!

Geschrieben am 23.11.2010 um 20:40 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Technische Geräte und so.

Halbpatzige Grafik, ein Spielerlebnis, das bei mir gerade einmal Müdigkeit hervorruft und eine lahme Bedienung, die mich gähnen lassen. Wie es der Winter so will, kommt da auch das Kultspiel Ski Challenge wieder und stellt sich kostenlos zum Download. Und ich kann immer noch nicht verstehen, was daran so toll sein soll. Klar, man kann die gleichen Strecken fahren, die nachher auch bei echten Rennen zum Zug kommen. Aber irgendwie reichte dies bei mir niemals für den sogenannten «grossen Kick».

Wie auch immer. Dieses Kultspiel wird wieder Millionen von Spielern weltweit haben, die sich für dieses Spiel begeistern. Und wer seine Leidenschaft und sein Können in diesem Spiel wiederentdeckt, gewinnt ja vielleicht einen Preis bei der sechsten Ausgabe dieses Spieles. Mich habt ihr auch dieses Jahr ganz sicher nicht dabei.

Vielleicht mag es daran liegen, dass mich diese Sportart ungefähr so wenig interessiert wie Unihockey, Fussball oder Basketball. Vielleicht mag es auch daran liegen, dass ich bei einem Spiel mehr Ansprüche an den Tag lege, was die Grafik betrifft. Oder sonst was, denkt euch was aus. Ich finds im Gegensatz zu Sascha einfach nur gähn.

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Die Rettung der Kinos

Geschrieben am 10.11.2010 um 9:48 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Quatschstory, Schlechterwitz, Technische Geräte und so.

Eigentlich sollte der folgende Comic bloss ein schlechter Witz werden, jedoch ist es pure Realität. Seht selber:

Und tatsächlich ist es so. Wo heute 3D drauf steht, stürmen die Leute gleich mal das Kino, denn man will sich so was nicht entgehen lassen. Momentan bringen die zwei Zeichen wieder Leute ins Kino, die vorher schon lange nicht mehr dort waren. Kurzfristig ist 3D die Rettung, denn man kann das gleiche Erlebnis noch nicht zu Hause haben.

Doch langfristig muss die Filmindustrie und die Kinowelt aufpassen und sich neue Dinge einfallen lassen, denn irgendwann wird 3D auch für den Ottonormalverbraucher zugänglich und völlig normal sein. Dann wäre vielleicht 4D auch mal was oder sonstige geniale Ideen. Wir werden sehen!