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Archiv der Kategorie 'Webdesign & Co.'

Wie hast du das geschafft?

Sonntag, März 28th, 2010

Häufig wenn ich anderen Leuten meine Webdesigns, Flyer oder sonstige Dinge zeige, die ich gestaltet habe, höre ich die Fragen «Wie hast du das geschafft? Hast du einmal an einem Kurs teilgenommen? Hast du ein Buch gekauft?». Grinsend kann ich dann diese Fragen verneinen, denn ich habe noch nie irgendeinen Kurs besucht oder ein Buch zu Webdesign gekauft. Mein vollständiges Wissen habe ich mir selber angeeignet.

Doch wie funktioniert so was? Es klingt wilder, als es ist. Man kann so etwas eigentlich nicht einfach auf einen Schlag lernen. Man muss sehr viel ausprobieren, probieren, machen, versuchen. Nur wenn man weitere Dinge sucht, neue Wege und Möglichkeiten sucht, kann man besser werden. Und wenn man diese Möglichkeiten selber rausfindet, kann man sich auch wirklich behalten. So fand ich viele Dinge – teilweise mit einem Stups von Google – selber heraus.

HTML und CSS lernen ist etwas, wo man einfach einmal durch muss. Hier habe ich auch kein Buch gekauft, sondern ein Tutorial im Internet verwendet und mir meine ersten eigenen Seiten zusammengebastelt. So waren die ersten Pages noch erst offline, bis ich dann am 12.06.07 den Schritt ins Web gewagt hab. Langsam habe ich mich durch die verschiedenen Möglichkeiten von HTML und CSS durchgearbeitet, die Möglichkeiten für mich entdeckt und meinen Stil schrittweise selber neu erfunden und stetig verbessert. Und es ist einfach so, dass man wirklich viele, viele Designs und Pages machen muss, bis man an einen gewissen Erfahrungswert hinkommt. Auf gut Deutsch Englisch: «Practice, practice, practice», «Practice makes perfect (Übung macht den Meister)».

Von Praktisch reinen HTML und CSS Pages haben sich meine Homepages langsam auch über den Einfluss von Bildbearbeitungsprogrammen wie THE GIMP und Photoshop gefreut. Anfangs war da alles noch etwas zusammengewürfelt, vielleicht überfüllt und langsam kam dann auch das Verständnis, wie man Homepages idealerweise mit Photoshop, HTML und CSS macht.

Und so arbeite ich stets an irgendwas, sei es ein Flyer, ein Design für eine Homepage, eine Logo oder sonst was. Und einen Kurs werde ich wohl so schnell auch nicht besuchen, denn selber machen und herausfinden macht definitiv mehr Spass und der Lerneffekt ist viel grösser.

Und genau dies ist der Punkt, den viele Leute nicht so ganz begreifen möchten. Man soll eben gerade Dinge einfach mal ausprobieren, denn meist kann nicht viel schief gehen. Man muss im Gegenteil einfach mal drauflospröbeln, um den idealen Weg zum Ziel zu finden.

Übrigens: Webdesigns, etc. biete ich über weDesign an.

Bill for Bill

Montag, März 15th, 2010

David Worni spricht aus dem Herzen jedes Webdesigners. Mit der Website Bill for Bill Gates startet er eine Aktion, um zu zeigen, welchen Ärger Webdesigner immer wieder mit dem Internet Explorer haben, da dieser bis heute noch nicht alle Standards versteht. Er fordert alle Webdesigner auf, ihre vergeudete Zeit für die Anpassung an den Internet Explorer einzutragen und fordert schlussendlich, den IE6 nicht mehr zu unterstützen.

Die Rechnung wird dann schlussendlich an den Software-Riesen aus Redmond gesendet. Auf die Reaktion bin ich schon einmal gespannt! Mit seiner letzten Petition hat David Worni auch vieles erreicht (letztes Mal hat er eine iPhone-Petition gestartet, mit welcher er forderte, dass man die Auto-Korrektur deaktivieren kann – bei der nächsten Firmware-Version wurde dies miteinbezogen!).

Also, Webdesigern hier draussen, macht mit und tragt euch ein! Hier entlang → billforbill.com

Gruss,
Michael

Die grössten Webdesignsünden

Montag, Februar 01st, 2010

Vor einiger Zeit hatte ich die Idee zu diesem Artikel und heute wurde er nun auch fertig. Ich war mir dabei jedoch noch nicht sicher, wo dass er seinen Platz verdient hat – hier im Blog oder auf meugster.net? Nun, ich habe mich für letzteres entschieden und der Artikel landete im meinem Weekly Thema unter meugster.net.

Hier ein kurzer Ausschnitt (aus der Einleitung des Beitrages):

Als Hobby und auch, um nebenbei noch etwas Taschengeld zu verdienen, habe ich mich dem Webdesign gewidmet. Dabei habe ich mir bis jetzt alles selber beigebracht. Dank vielen tollen Tutorials aus dem Web, einigen Büchern, Codes von anderen Websites und viel praktischer Anwendung habe ich mir in den letzten Jahren ein recht solides Wissen angeeignet.

Die Techniken im Web verändern sich und es entwicklen sich neue Standards, alte Dinge werden abgeschafft. Doch eigentlich bleibt es ja grundsätzlich immer ziemlich gleich. Aber eben nur grundsätzlich. Deshalb vergessen manche, dass es neuere Dinge gibt und dass man Altes vergessen sollte. So kommen auch die grössten Webdesignsünden zustande.

Neugierig geworden? Dann solltest du am besten weiterlesen!

Gruss,
Michael

Die Media Markt – Werbung

Dienstag, Januar 12th, 2010

Und es gibt sie doch noch, die originelle Werbung und ganz ehrlich gesagt hätte ich die originelle Werbung jetzt nicht unbedingt von Media Markt erwartet, wo sie doch immer mit ihren völlig überrissenen Begriffen werben (so ganz im Sinne von «PC mit gigantischen 300GB Speicher und turboschnellem Prozessor Pentium XY»). Doch diese Werbung ist ein richtiger Hingucker! Wenn man sie sieht denkt man auf den ersten Moment «Was fürn Scheiss.» Denn zum Jubiläum 0% Rabatt auf alles zu geben ist doch irgendwie kein besonders verlockendes Angebot, oder?

Was auf diesem Banner jetzt erst nach einem Klick zu erkennen ist, ist bei Plakaten nur klein gedruckt. Es geht hier nicht um Rabatte, sondern um Null-Prozent Sonderfinanzierungen (Ratenzahlungen), die man mit einer Media Markt Shopping Card haben kann.

Die Werbung ist meiner Meinung darum toll, weil sie zwar auf den ersten Moment verwirrt, aber man sich danach mit der Werbung auseinander setzt und sich Gedanken darüber macht. Die Aufmerksamkeit des potentiellen Kunden ist damit schon einmal bestimmt geweckt. Gut gemacht!

Gruss,
Michael

meugster.net – Aufgefrischt

Samstag, Januar 09th, 2010

Ich bin eigentlich der Meinung, dass man ein Design so wenig wie möglich wechseln sollte, denn gerade grosse Wechsel verwirren die User und der Wiedererkennungseffekt ist dahin. Doch kleine Auffrischungen sind sicher nichts Blödes. Deshalb habe ich heute meine private Website etwas aufgefrischt und die Seite etwas heller gemacht.

Was ist nun anders? Der Hintergrund ist heller, der Header-Bereich und das Menü wurden teilweise neu gestaltet, das Logo habe ich aber übernommen (Wiedererkennungseffekt halt). Auch sonst ist eigentlich alles noch in etwa gleich, aber die Änderungen machen schon etwas aus und es ist nun, so denke ich, angenehmer, die Seite zu betrachten, als vorher. Vorher war der Hintergrund dunkler als der Inhaltsbereich und das war dann mit der Zeit schon etwas anstregend. Mir ist also ein «Licht aufgegangen» und meugster.net erscheint nun in diesem neuen Look. Beim Header habe ich einige Elemente vermischt und ihm so (m)einen persönlichen Touch verleiht. Ich hoffe euch gefällt das Gesamtbild!

Übrigens; die Banner habe ich dem Wechsel auch angepasst:

Homepage von Michael Eugster

Gruss,
Michael