AvatarDay 2011 – Seriös bis verrückt mit Fotokunscht

Geschrieben am 24.11.2011 um 21:43 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Fotografie, WWW.

AvatarDay 2011

Ja, da grinst er. Aber Pschhhht! Was er wohl damit meint. Und weshalb ist sein Gesicht schwarzweiss? Und seine Augen nicht? Und was soll das blaue Hemd?

Eigentlich egal. Gelobt sei die Bildbearbeitung. Doch bevor ich überhaupt ein Bild bearbeiten konnte, musste es ja entstehen. Dazu war ich am AvatarDay in St.Gallen, wo die Jungs von Fotokunscht.ch ihr Fotostudio öffneten, damit jeder kostenlos sein Profilbild bei einem kurzen Shooting erhalten konnte. Michi, bepackt mit Rasierschaum, Rasierer, Haarwachs, Hut, Sonnenbrille, Schal und einigen Ideen traf also im Fotostudio ein und liess Fotos von sich machen. Michi, das bin übrigens ich.

Die Ergebnisse lassen sich zeigen. Darum mache ich das auch:

AvatarDay Mix 1

Bildideen: Seriös vs. verpennt

AvatarDay Mix 2

Bildideen: Ich kann mich auch in der Luft entspannen vs. Lächelnd

Und so konnte ich meine verrückten Ideen auch realisieren. Es gab noch weitere Motive und viele Bilder, die ich euch aber vorenthalten möchte. Ha! (Okay, weil ihr schon bis hier gelesen habt, könnt ihr auch gerne den Link zu allen Fotos des AvatarDays haben).

Herzlichen Dank übrigens an pictura, die das schon zum dritten Mal aufgegleist hat. Hat Spass gemacht, wieder einmal Blogger, Twitterer (und auch Menschen ohne dieses Zeugs) zu treffen! Und dank Serge Bosshard durfte der AvatarDay dieses Jahr seine Premiere in St.Gallen feiern. Merci!

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Platin Consulting: Wenn ein Start-Up Social Media nicht versteht [Update II]

Geschrieben am 01.11.2011 um 15:07 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie WWW.

Platin Consulting

Solltet ihr jemals ein Start-Up starten, dann macht es bitte niemals so, wie das Platin Consulting gemacht hat. Denn was sich dort auf vor allem auf ihrer Facebook-Seite abgespielt hat, ist einfach nur peinlich.

Ich bin der Meinung, dass solche Fehler nicht noch einmal passieren sollten und berichte deshalb hier, wie es Jeremy Kunz auch ausführlich tat, darüber.

UPDATE: Die Firma gibt zu, ihre Fans betrogen zu haben und entschuldigt sich öffentlich. Mehr weiter unten in diesem Beitrag.

Wie alles begann: Ein guter Einfall

Eigentlich begann die Geschichte mit einem guten Einfall. Die Firma Platin Consulting startete auf Facebook einen Wettbewerb. Unglaublich dabei: Es winkten Preise von Apple-Produkten, wie es wohl noch nie bei einem Wettbewerb gesehen wurde:

Da wir über 350 Fans haben, gibt es schon mal folgende Preise zu gewinnen:

1. iPhone 4S 64GB mit Farb Wahl
2. iPhone 4S 32GB mit Farb Wahl
3. iPhone 4S 16GB mit Farb Wahl
4. iPhone 4S 8GB mit Farb Wahl
5. iPad 2, 64GB, 3G + WiFi
6. iPad 2, 32GB, 3G + WiFi
7. iPad 2, 64GB, 3G
8. iPad 2, 32GB, 3G

Preis Nr 9 welchen es ab 400Fans gibt wäre: iPad 2, 16GB, 3G + WiFi

Schaft ihr es sogar auf 450 Fans, dann wird noch ein iPad2, 16GB 3G frei geschaltet

Klingt toll, oder? Wer genau hinschaut, sieht, dass es jedoch noch kleine Fehler hat (es gibt kein iPhone 4S mit 8GB und das iPad gibt es nur in einer Version mit 3G + WiFi oder WiFi alleine). Halb so wild, man machte auf den Fehler aufmerksam. Leider wurde darauf beharrt, dass die Angaben stimmen und der Kommentator teilweise noch als blöd dargestellt.

Da beginnt die Sache langsam aus dem Ruder zu geraten. Denn auf Kritik scheint die Platin Consulting nicht gut zu sprechen zu sein.

Mit Social Media ist nicht zu gespassen – falsch reagiert!

Als Reaktion auf die Kritik wurden Kommentare und Pinnwandeinträge gelöscht, was natürlich den Effekt hatte, dass einige Leute wütend wurden. Witzig dabei: Ich habe auch etwas geschrieben und wurde wegen zwei Einträgen von den Fans entfernt und mir wurden die Schreibrechte entzogen. Nicht unbedingt die feine Art, mit Kritik umzugehen.

Et voilà: La misère

Ein guter Freund und Bloggerkollege Jeremy Kunz stand der Sache auch kritisch entgegen und schrieb einen Blogbeitrag über die ganze Sache (und hält diesen auf dem aktuellsten Stand). Abgesehen davon, dass Wettbewerbe auf Facebook laut den Richtlinien nicht erlaubt sind, zeigten sich weitere Lücken bei der Platin Consulting: Ein vollständiges Impressum fehlte, die Firma war hat ist keine GmbH oder ähnliches und verstösst teilweise gegen gesetzliche Richtlinien. Ich kenne mich hier wenig aus, Jeremy hat dies auf seinem Blog etwas genauer aufgelistet. Des Weiteren wurden die AGB von einem anderen Shop kopiert, Fake-Profile auf Facebook erstellt, ein geklautes Bild als Beweis für ein nicht vorhandenes iPhone 4S 8GB verwendet,…

Kein Happy End und es ist immer komplizierter, als es scheint

Leider endete die ganze Sache, hinter welcher bestimmt nur der gute Wille stand, in einem Desaster. Ich konnte mit Frau Gerber telefonieren und damit einen etwas genaueren Einblick hinter die Kulissen erhalten. Viele Dinge liefen im Hintergrund nicht wünschenswert, gerade was Sponsoren angeht. Ein grosser Teil sollte über Privatpersonen finanziert werden, welche anschliessend absprangen. Darin verstrickt sind private Probleme, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Man habe teilweise «Menschen zu stark vertraut» und wurde von diesen enttäuscht.

Enttäuschungen am Laufmeter

Beim Telefongespräch wirkte die Geschäftsführerin der Platin Consulting sehr geschafft von der ganzen Situation, es ging ihr bestimmt sehr nahe. Sie musste in den vergangenen Tagen wohl mindestens so viele Enttäuschungen erleben, wie die Fans, die auf ein iPhone oder ein iPad gehofft hatten. Ich glaube, die ganze Sache wurde für sie selber zu kompliziert, dass sie nicht mehr wusste, wie man am besten reagieren sollte.

Die Kommunikation schlug leider dann so fehl, dass sich die Fans schlussendlich ziemlich «verarscht» vorkamen. Aus dem Hauptpreis eines iPhone 4S mit 64GB wurde ein Fondue-Set und damit überhaupt noch Preise vorhanden waren, versuchte Platin Consulting, andere Preise nachzuschieben, denn die gesponserten Preise waren weder eingetroffen, noch wurde ein Beitrag eingezahlt. Und da macht es sich natürlich schlecht, wenn man anstatt eines iPhones etwas komplett anderes gewinnt. Da machen es 15% Rabatt auf den Shop auch nicht besser, denn das war nicht, was die Leute wollten. Man sieht zwar den guten Willen der Platin Consulting, aber man hätte wohl besser anders reagiert.

Hinter den Kulissen…

…sieht es kompliziert aus. Der Wettbewerb hätte so nicht durchgeführt werden sollen, die Platin Consulting machte von der Kommunikation viele Fehler, die angeblichen Sponsoren stellten sich als Enttäuschung heraus und das ganze endete imagemässig leider in einem Desaster und persönlich für die Geschäftsführerin bestimmt nicht in einem schönen Tag.

Auch einige Vorschläge, wie wenigstens 50% der versprochenen Preise auszuliefern, wurde ausgeschlagen. Leute wollten Hilfe anbieten, mit der Bedingung, dass man obige Bedingungen einhält oder sich entschuldigt. Dies wurde jedoch leider ausgeschlagen und man gab sich immer wieder als armes Start-Up, das so bös kritisiert wurde.

Am Ende sind wir immer klüger

Man merke sich folgende Punkte:

Mit Social Media ist nicht zu gespassen. Wer die Kommunikationskanäle nicht beherrscht, sollte sie auch nicht nutzen.

Verlose nur etwas, was du hast! Wenn man etwas verlost, sollte man dies erst tun, wenn das Gerät, etc. eingetroffen und wirklich zur Verfügung stellt. Mündliche Zusicherungen und krumme Geschichten? Besser nicht.

«Wir sind ein Start-Up, lasst uns in Ruhe!» zählt nicht als Rechtfertigung und kommt schnell in den falschen Hals. Mit Kritik muss man umgehen können, Rechtfertigungen sollten auf den Punkt gebracht werden, Fehler darf man zugeben und das Wort «Sorry» darf man gerne auch einmal fallen lassen.

Die Sache ist also komplizierter und verstrickter, als am Anfang gedacht. Ich fühle mich in der Lage, einige Dinge einschätzen zu können, zumal ich direkt mit der Geschäftsführerin Kontakt hatte, aber alles verstehe ich auch nicht. Was bleibt ist eine frustrierte Geschäftsführerin, die daran denkt, Konkurs anzumelden und eine frustrierte Fangemeinde, die nicht das erhielt, was versprochen wurde.

Update 1. November 2011: Die Story geht weiter…

Ende gut, alles gut? Denkste. Die Story geht weiter. Die Facebook-Seite von Platin Consulting wurde mittlerweile gelöscht. Vorher wurden jedoch noch weitere Statusmeldungen herausgegeben, wo das Unternehmen sich über die Kritik beschwert. Man gesteht zwar ein, naiv gewesen zu sein («war jemand noch niemals naiv oder hat was naives gemacht?») und gibt gewisse Namen und Emailadressen als öffentlichen Status heraus. Des Weiteren wurde kurzzeitig eine neue Platin Consulting – Fanseite erstellt.

Gelöscht = vergessen? Sicher nicht. Auch wenn diese Seite auf Facebook gelöscht ist, sind weiterhin Daten und Screenshots vorhanden. Fans wurden betrogen und versprochene Preise nicht verlost oder herausgegeben. Dies darf nicht sein. Es darf auch nicht sein, dass Sponsoren aussteigen (wobei hier angemerkt werden muss, dass diese angeblichen Sponsoren meist durch mündliche Aussagen zugesagt haben – wirkt alles so unglaubwürdig, dass die Inhaberin das hätte gesehen haben müssen).

Wie ich erfahren durfte, interessieren sich bereits klassische Medien wie der Kassensturz für diese eher komplizierte Geschichte. Ein Happy End gibt es bestimmt nicht.

Und um dem Erdbeertörtchen noch das Sahnehäubchen zu versehen, durfte ich von @technikblog erfahren, dass sogar Texte von der Homepage von einer Webdesign-Firma kopiert wurden. Vergleicht selber:

Zitrox OriginalKopie des Textes von Zitrox

Zitox Webdesign (Original) vs. Platin Consulting (kopierter Text)

Update 2. November 2011: Einsicht bringt Klarsicht

Endlich wird klares Licht in die Sache gebracht. Die Platin Consulting gibt ihre Fehler öffentlich zu und entschuldigt sich auf Twitter sowie auf der eigenen Homepage:

Platin Consulting entschuldigt sich öffentlich via TwitterPlatin Consulting entschuldigt sich öffentlich im Shop
Entschuldigungen sind auf Twitter @Platin_Cons, auf der Homepage und im Shop zu finden.

Die Entschuldigungen auf den Websites sind ein PDF mit folgendem Inhalt:

Sehr verehrte Kunden,
in den letzten Tagen gab es diverse Berichte über die Firma Platin Consulting, welche äusserst
negativ waren.
Wir haben ein Facebook Gewinnspiel durchgeführt, bei welchem Wir Produkte der Firma
Apple verlost haben. Jedoch hatten wir zu keinem Zeitpunkt Sponsoren für diese Preise.
Wir verstiessen mit dem Gewinnspiel gegen die Richtlinien von Facebook.
Nachdem verschiedene Schweizer Blogger aufgedeckt haben, das wir keine Sponsoren haben,
flüchteten Wir Uns in ein Lügengebilde, aus welchem Wir nicht mehr herausgekommen sind.
Leider war es dann zu spät.
Es war klar, dass die Fans auf Facebook enttäuscht waren und die Produkte forderten. Doch
als Startup Unternehmen können wir uns dies nicht leisten. Als der Druck zu gross wurde,
schlossen wir die Facebook Seite, um weitere Recherchen zu verhindern.
Wir möchten Uns an dieser Stelle bei Unseren Fans, Followern und Kunden entschuldigen.
Wir haben Ihr Vertrauen missbraucht, Sie belogen und betrogen. Dies war zu keinem
Zeitpunkt Unsere Absicht.
Wir hoffen, einen Weg zu finden, Ihr Vertrauen wieder zu gewinnen. Bitte Entschuldigen Sie
Unser Verhalten.
Freundlichst,
Milena Angela Gerber
Geschäftsführerin von Platin Consulting

Ich muss sagen, dass es schon etwas Mut braucht, eine solche Stellungsnahme zu veröffentlichen, aber sie bringt die Klarheit, die alle Teilnehmer am Wettbewerb verdient haben.

Zum Schluss der Geschicht…

…möchte ich noch anmerken, dass dieser Fall gut war, um ein Zeichen zu setzen. Dank Jeremy Kunz, der von Anfang an misstrauisch war, wurde dieser Fall aufgedeckt. Solche Dinge passieren nicht das erste Mal und sie dürften gar nicht erst passieren. Der Fall zeigt, wie kompliziert die Situation sein kann. Er zeigt aber auch, dass man sich nicht mit Bloggern anlegen sollte, die gewillt sind, Klarheit in eine Sache zu bringen.

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Weitere Blogbeiträge und Infos sind zu finden unter folgenden Adressen:

Der Apfel im Spotlight: Viel Analysten- und Expertengeschwafel

Geschrieben am 08.10.2011 um 15:24 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, WWW.

«Was wird jetzt aus Apple?» «Geht es nun abwärts?» «Apple ist nichts ohne Steve Jobs!» «Verkauft eure Apple-Aktien!» «Mit dem Verlust von Steve Jobs verliert Apple die innovativen Produkte!» «An die Perfektion und die liebe am Detail von Steve Jobs kommt niemand heran.» «Jetzt wird aus Apple eine Firma wie jede andere auch.»

Sätze wie diese waren in den Medien zur Genüge vorhanden. Viele Leute, die meinen, sie seien jetzt plötzlich der Apple-Experte. Na klar, oder? Jeder musste schon seinen Senf dazugeben, als Steve Jobs als CEO zurücktrat. Tragisch war dann jedoch der plötzliche Tot des Apple-Mitgründers, der leider an Krebs verstarb. Wenn ein solch schlimmes Ereignis durch die Welt geht wird aber auch viel geredet, jeder mausert sich selber zum tollen Experten. Ich musste ab und zu den Kopf schütteln, als ich Texte wie oben geschreiben gelesen hatte. Man liess Steve Jobs in eine Rolle des allwissenden Apple-CEOs schlüpfen, der uns «all diese weltverändernden, revolutionären Produkte gebracht hat». Als wäre es immer Steve selber gewesen, der die Produkte erfunden und entwickelt hat.

Klar, der Einfluss von Jobs war bestimmt noch gross und er hat einen grossen Teil zum Erfolg von Apple beigetragen. Die Firma mit dem angebissenen Apfel hat es schon immer verstanden, bereits vorhandene Dinge so zu verbessern, dass es die Masse auch verwenden kann. Neu erfunden hat man nicht unbedingt, man hat es vereinfacht und an die Masse gebracht, man hatte die richtigen Leute in der Firma, man kaufte die richtigen Firmen mit guten Ideen – kurz: man hatte eine Strategie, die man klar verfolgte.

Dies wird sich auch nicht ändern. Zwar war Steve Jobs mit seiner Detailverliebtheit und dem Sinn für das, was der Kunde kaufen möchte, in einer wichtigen Rolle, aber die Produkte werden jetzt nicht schlechter werden. Längst wurden intern Aufgaben an andere Personen übergeben, längst wurde geregelt, wer in Zukunft welche Aufgaben übernehmen wird. Er soll sogar Pläne für neue Produkte in den nächsten vier Jahren hinterlassen haben.

Es wird sich kurzfristig nicht viel ändern bei Apple. Die Firma hat sowieso einen Kurs angesteuert, der anders ist, als er früher war. Früher war man eher der Aussenseiter, man war das, was Apple damals unter dem Slogan «Think Diffrent» verstand. Heute wird jedoch eine viel grössere Masse angesprochen und Apple ist mittlerweilen sowas wie ein Lifestyle, weshalb die Produkte auch entsprechend der neuen Kundengruppe entwickelt werden. Sonst wird sich die Firma nicht gross ändern. Es werden weiterhin Produkte kommen, die (angeblich) die Welt «revolutionieren». Nächstes Jahr wird ein neues iPhone vorgestellt und viele andere Dinge.

Abwärts? Abwärts geht es mit Apple nicht. Ich behaupte sogar, dass Apple in den nächsten Jahren noch weiter wachsen wird. Und eure Apple-Aktien dürft ihr getrost behalten.

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Das Geheimnis von Nespresso, das nicht publik werden solte…

Geschrieben am 06.09.2011 um 17:45 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Film, WWW.

Ohne Worte, einfach anschauen:

Und mitmachen.

Hab ich euch schon etwas über Google+ @gsagt?

Geschrieben am 16.08.2011 um 14:34 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie WWW.

Zuerst einmal etwas in eingener Sache. Bis anhin hiess ich noch @mmemichi auf Twitter. Einige Leute, vor allem am ERUGF, haben sich darüber beklagt, dass man sich das mit den vielen «m»s nicht merken kann oder dass sie immer drei «m»s am Anfang schreiben wollen. Ich war eigentlich auch nicht so ganz zufrieden mit meinem Twitternamen, also habe ich ihn gestern in @gsagt umbenennt.

Bis du jetzt Schreiner oder was?

Ha-ha. Nein, bin ich nicht und es hat auch nichts mit sägen zu tun. Man spricht das Wort aus, wie [gesagt] — HUI KREATIV!

Sag uns jetzt was über Google+!

Google+ ist das «neue» soziale Netzwerk von Google. Es kann alle Dinge, die Facebook oder Twitter können, einfach schon von Anfang an und etwas schöner. Natürlich braucht man dazu auch nie Flash oder ähnliches, denn die Animationen werden mit Javascript und CSS gemacht. Interessiert euch aber vielleicht gar nicht.

Warum sollte ich zu Google+?

Ob du sollst, sag ich gar nicht erst. Du solltest es selber rausfinden, ob Google+ etwas für dich ist. Momentan steckt es noch in der «halbgeschlossenen» Beta-Phase, d.h. man kommt nur über einen Invite rein. Darum sind wahrscheinlich auch noch nicht allzu viele deiner Freunde dabei. Zudem musst du 18 Jahre alt sein (oder dies zumindest im Profil angeben), um dabei sein zu können.

Was ist dort anders oder besser?

Für mich wirkte Google+ immer wie Twitter ohne Zeichenbeschränkung. Es sind bei mir hauptsächlich solche Leute auf Google+, die ich vorher schon via Twitter kannte. Early Adopter und Tech-Geeks halt. Darum waren die Inhalte auch eher ähnlich, es wurde jedoch bis jetzt viel seriöser diskutiert als auf Facebook. Man bleibt auf einer anderen Ebene, der Trash ist auf Facebook, die Links zum Catcontent bleiben auf Twitter und auf Google+ kommen auch Links, aber noch mit etwas mehr Inhalt und Diskussion dazu. «Findi guet!»

Auch ist das Managen der Freund besser – oder Halt! Freunde gibts dort nicht und das ist auch gut so. Man kann seine Circles (Kreise) einrichten und jede Person auf Google+ in einen Circle werfen. Zum Beispiel «Familie», «Segelfreunde», «Arbeit». Je nach Belieben kann man dann seine Inhalte mit gewissen Circles, Personen oder natürlich auch öffentlich posten. Das ist sehr angenehm und einfach gestaltet, in Punkto Privatsphäre ist es viel einfach für die Benutzer, um zu merken, was man mit wem teilt. Das ist bei Facebook momentan überhaupt nicht so einfach.

Ich will rein.

Das darfst. Über diesen Link kannst du dich mit deiner GMail-Adresse einloggen – und Zack: schon bist du dabei (solange ich noch Invites übrig habe über diesen Link).

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