Make your own beat with DJ Cruz

Geschrieben am 17.10.2012 um 9:30 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.

Da sitze ich im Zug, habe massenhaft Zeit und was schickt mir meine Lieblingsagentur xeit? Der (sagen wir es doch mal in unserer «Jugendsprache») neuste heisseste Scheiss der Swisscom.

In Zusammenarbeit mit den Büdner Liricas Analas (läck, die gingen am Open Air Lumnezia ab wie ein Zäpfli) und DJ Cruz haben sie mit den Sounds, die man in ihrer aktuellen Werbung «Sound of Infinity» sehen kann, eine App erstellt, mit welcher man seine eigenen Beats zusammenbasteln kann. Aus dem Gewinnerbeat, der termingerecht beim Wettbewerb eingereicht wurde, basteln die Jungs (entweder Liricas Analas oder DJ Cruz) dannn einen Song daraus. Und man kann auch noch ein Galaxy S III gewinnen!

App StoreGoogle Play

Hier ist der genaue Ablauf beschrieben!

Ich für meinen Teil wurde noch etwas zu stark vom Neigezug in Richtung Lugano durchgerüttelt, weshalb ich mit meinem Track noch nicht ganz zufrieden seid. Wenn ihr euren eigenen Beat macht, schreibt euren Link doch in die Kommentare!

Tessinergrüsse!

Was taugt das iPad? – Video Review

Geschrieben am 19.08.2011 um 13:11 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, Film, Review, Technische Geräte und so.

Vor 4 Monaten habe ich ein Päckchen von Brack mit einem iPad 2 32GB WiFi erhalten. Irgendwie schon ironisch, dass gerade ich ein iPad 2 gekauft habe, wo ich doch so kritisch darüber geschrieben habe, als es raus kam. Nichts destotrotz reizte es mich, einfach einmal gegen meine eigentliche Meinung, das Gerät trotzdem zu bestellen und zu kaufen. Ich erhielt das Gerät etwas günstiger und versprach als Gegenleistung dieses Review mit einem Videobeitrag. Ich möchte euch nun meine 4 Monate Erfahrungen mit euch teilen.

«Wozu braucht man ein iPad?»

Die häufigste Frage, die mir gestellt wird, ist wozu man ein iPad überhaupt braucht. Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass eigentlich alle mit dem iPad rumspielen wollen, aber selbst nicht einsehen, weshalb man ein solches Teil kaufen sollte.

Das iPad ist kein Ersatz für einen Computer oder für ein iPhone. Auch ein MacBook Air wird nicht vom iPad ersetzt. Es ist in der Tat ein Zwischending zwischen Notebook und Smartphone, aber es ist auch nicht ein Ersatz für eines der beiden Dinge. Der Spruch, dass es ein iPhone mit grossem Display sei, stimmt auch nicht ganz, aber es kommt der ganzen Sache halt schon ziemlich nahe.

Medien konsumieren kann Spass machen! Ich lese nämlich eigentlich praktisch nie Zeitung. Seitdem ich gemerkt habe, dass unsere Zeitung auch eine PDF-Version der Tageszeitung anbietet, lese ich diese meistens auf dem iPad und zwar mit iBooks. Ich lese meine Blogfeeds gerne mit einem Feederader auf dem iPad, ich schaue gerne Videos auf dem iPad, ich habe ein ganzes Maturabuch auf dem iPad gelesen, ich lese mit Flipboard die Inhalte, die auf Facebook, Twitter & Co. gepostet werden im Magazinstyle. Es macht unglaublich Spass, mit dem iPad Medien zu konsumieren.

«Also ist das alles nur Zeitvertreib?»

Nein! Das iPad ist nicht «nur Zeitvertreib». Beispielsweise hatte ich beim Organisieren des Kantiballs immer alle meine Dokumente dabei und musste nicht einen Stapel Papier mit mir rumschleppen. Ein riesigier Vorteil! Ich habe als Maturavorbereitungen jeweils mein BWL-Buch auf dem iPad mit der Pages-App zusammengefasst. So wurde ich definitiv weniger abgelenkt, als wenn ich am MacBook Pro gesessen wäre. Mails beantworten kann man auch mit einem angenehmen GUI. Den Kalender hingegen habe ich praktisch nie benutzt, dann eher auf dem iPhone.

«Was ist geil am iPad?»

Geil am iPad ist nicht nur, dass der Akku scheinbar ewig hält (das fand ich ziemlich heftig – das Laden dauert dafür auch länger als beim iPhone (ist ja irgendwie auch logisch)), sondern auch das Betriebsystem. iOS ist definitiv für Touchscreens ausgelegt und mit dem Betriebsystem-Update im kommenden Herbst 2011 auf iOS 5.0 werden noch einige tolle Erneuerungen dazu kommen. Daneben ist natürlich der App Store ein riesiger Vorteil gegenüber anderer Plattformen und Tablets. Die Auswahl ist riesig und es gibt massenweise sehr gute Anwendungen fürs iPad. Was man durch diese Apps alles machen kann, seht ihr zum Beispiel auch im Video, den ich unten eingebettet habe.

Das Display selber brilliert durch tolle Farben und dadurch, dass man auch seitwärts noch alles gut sehen kann. Übrigens empfehle ich euch allen die (mit Magneten funktionierende) Hülle «SmartCover» von Apple. So kann man (zumindest ich) im Zehnfingersystem ziemlich angenehm schreiben.

Und die Zeit fliesst hinweg…

Trotz all der Vorteile, die man fürs Produktive Arbeiten hat das iPad natürlich auch die Seite des grossen Zeitvertreibs! Es ist schon ziemlich erstaunlich, wie viel Zeit man mit einem solchen Gerät verbrauchen kann. Da es so viele verschiedene tolle Anwendungen gibt, kann man locker mal eine Stunde mit einer davon verbraten. Und dann gibts noch einige weitere Apps, wie z.B. eine Live TV – App, mit welcher man auch noch länger seine Zeit vertreiben kann. Die vielen Games mit atemberaubender Grafik und toller Bedienung folgen dann gleich darauf.

Was nervt!

Das spiegelnde Display kann einen schon ziemlich in den Wahnsinn treiben, wenn man mal an der frischen Luft etwas auf dem Tablet anschauen möchte. Zum Glück kann man die Helligkeit noch ziemlich nach oben schrauben. An praller Sonner ein Buch lesen ist jedoch nicht besonders lustig.

Die Dateiverwaltung ist eine Katastrophe. Zwar sagte man einmal an einer Präsentation von Apple, dass man das «herkömmliche Dateisystem» so gut wie möglich verstecken wollte, damit der Benutzer es viel einfacher hat. Es fehlt mir aber eine zentrale Dateiverwaltung, auf die alle Anwendungen zugreifen können. Momentan muss ich die Datei immer in einem Programm haben oder sonst mühsam via iTunes auf das Gerät kopieren. Das nervt!

Keine USB-Anschlüsse, kein Cardreader? Weshalb? Wieso kann man nicht schon von Haus aus den Speicher eines iPads mit SD-Karten erweitern und einen USB-Stick anschliessen? Es nervt ziemlich, dass man als iPad-Besitzer zuerst einmal Apple nochmals etwas Geld in den Ar… schieben muss, um einen entsprechenden Adapter zu kaufen, der zum Beispiel SD-Karten lesen kann. Nervt wohl am meisten.

Fazit und Videoreview!

Damit ihr ungefähr sehen könnt, was das iPad so drauf hat, habe ich euch in einem kleinen (aber feinen) Video die wichtigsten Dinge zusammengestellt:

Als Fazit kann man definitiv sagen, dass das iPad ein tolles Gerät ist. Es brilliert durch gute Bedienung und dank App Store durch die Funktionsvielfalt. Es ist realtiv leicht, der Akku hält unglaublich lange, das Display überzeugt durch die schönen Farben. Es ist jedoch für mich trotzdem hauptsächlich ein Gerät, das unterhaltet. Ein Gerät, das zum Medienkonsum geschaffen ist. Man kann zwar damit arbeiten, aber ich persönlich habe dann lieber eine echte Tastatur und einen Computer vor meiner Nase. Und das iPad nur «Just For Fun» zu kaufen, ist dann schon etwas teuer. Aber chame mache. Ich bin jedenfalls begeistert von diesem Gerät – mit kleinen Abstrichen, die viele Leute dazu bewegen, das Gerät eben gerade nicht zu kaufen.

So kann ich auch weder eine Kaufsempfehlung noch das Gegenteil aussprechen, denn das Gerät ist zweifelsohne grossartig. Ob man es wirklich braucht? Man kann es brauchen, aber man benötigt es nicht zwingend.

Danke!

Wie oben schon angetönt, habe ich das Gerät etwas verbilligt erhalten (jedoch nicht gratis) und mich deshalb verpflichtet, diesen Bericht zu machen. Ich möchte Brack für diese Geste herzlich danken!

Des Weiteren möchte ich meinem Bruder danken, der mir bei den Dreharbeiten geholfen hat.

Technisches Gschmeus

Es gibt immer wieder Leute, die mich nach einem solchen Videoreview nach nach Kameramodell, etc. fragen. Hier also noch etwas technisches Gschmeus, das man als nicht-Technikinterssierter überspringen kann:

Gedreht habe ich alles mit einer Canon EOS 550D (oder auch als Rebel T2i bezeichnet). Ich habe für alle Aufnahmen das Canon 50mm f/1.8 Objektiv verwendet und meist mit ziemlich offener Blende gefilmt, damit der Effekt der Tiefenunschärfe gut zu Geltung kommt. Geschnitten habe ich alles in Final Cut Pro und die Musik kommt von «The Acousticals», die ich auf jamendo entdeckt habe.

Frische Schweizer Apps dank Fidelis Factory

Geschrieben am 18.05.2011 um 9:30 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple.

Zwei Jungs stehen hinter der Fidelis Factory. Mit kreativen Einfällen programmieren sie Apps für iOS (sprich: iPhones, iPads und iPod Touches) und für Mac OS X.

Vor einiger Zeit hat mich Luis Martins, der «Lead Graphics Designer» von Fidelis Factory, angeschrieben und gefragt, ob ich eine ihrer Apps testen möchte und gleich einen Promocode dazu mitgesendet (super Vorgehen, so macht man das richtig!). Ich konnte natürlich nicht widerstehen und hab kurzerhand nun endlich auch einen kleinen Videoclip ihrer Apps gemacht. Okay, als Videoreview kann man es eigentlich nicht so recht bezeichnen, aber immerhin erhält man einen kurzen Eindruck, worum es geht:

Zusammen mit Sandro Meier, dem «Lead Programmer» haben die beiden Jungs folgende Anwendungen in den AppStore gebracht:

Birdy (AppStore-Link 1.10 CHF) Birdy Lite (AppStore-Link – gratis):

Ein witziges, simples Game mit dem Ziel, alle Punkte auf dem Bildschirm wegzukriegen. Dazu muss man Birdy mit Tippen auf dem Bildschirm durch die Punkte lotsen (anscheinend kann der arme Vogel gar nicht fliegen).

Jasstafel (AppStore-Link – 1.10 CHF):

Mit dieser App kann man das Papier oder die Tafel zu Hause lassen und das iPhone als Jasstafel brauchen. Schade jedoch, dass man gerade beim Schieber auf 4 Personen beschränkt ist, denn man macht auch gerne einmal zu sechst oder zu dritt ein Spiel. In der Regel zeigt sich jedoch, dass man doch lieber ein Blatt zur Hand nimmt, das iPhone ist schlicht zu klein für eine Jasstafel. Da wär doch einmal eine iPad-Version angesagt, oder?

Giessenhof (AppStore-Link – gratis):

Unter dem klingenden Namen «Ristorante Giessenhof» bringt die App nicht nur aktuelle Informationen, Preise, etc. sondern auch gleich ein witziges Game und somit einen Mehrwert zugunsten der Unterhaltung mit sich. Darf man sich nur schon darum laden. Und dann irgendwann mal dort essen gehen. ;-)

PlusPoints (AppStore-Link – gratis) / PlusPoints Pro (AppStore-Link – gratis):

Ich habe mir meine Noten noch in ein Hausaufgabenheft notiert, dank den beiden Apps kann man dies nun auch mit dem iPhone tun und dabei wird sogar noch automatisch der Schnitt ausgerechnet. Zudem liegt eine für das Kollegium St. Fidelis in Stans optimierte Version unter dem Titel PlusPoints vor. Beide Versionen sind gratis!

Nicht getestet habe ich ich die App SecretNote (AppStore-Link – 1.10 CHF), mit welcher Notizen und Bilder, die in der App gespeichert wurden, mit einem Passwort schützen kann. Kann man brauchen. Ebenfalls nicht getestet, aber für Retro-Gamer sehr geil: Pong Oldschool (Mac AppStore-Link – 1.10 CHF). Nur schon der epische Trailer und Soundtrack mit Musik vom Komponisten Raphael Sommer macht das Ganze schon fast zum Retro-Must-Have.

Und jetzt bitte alle mal auf die Website von Fidelis Factory klicken und die Jungs auf Facebook liken!

Der Codecheck

Geschrieben am 13.03.2010 um 21:07 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Review.

Eine App, die es auch schon mit einer kleineren Meldung in die Pendlerzeitung «20min» geschafft hat, möchte ich euch heute kurz vorstellen, denn so einfach wie sie aufgebaut und gemacht ist, so genial ist sie auch. Gerade Leute, die gerne mal kurz schauen wollen, was sie gerade zu sich nehmen und wie gesund das Zeug ist, das gerade im Magen verdaut wird, sind hier richtig. Aber natürlich schaut man sich das besser vorher an.

Ich merke, ich quasle um den heissen Brei. Darum hier kurz und bündig die Beschreibung der iPhone Anwendung «Codecheck»:

Codecheck App

Darum gehts, so funktionierts: Mit der Anwendung kann man beliebige Strichcodes mittels Kamera anvisieren. Diese werden anschliessend erkannt und der Nummercode ausgegeben. Darauf wird in der codecheck.info-Datenbank nach diesem Produkt gesucht und alfällige Informationen angezeigt. Falls das Produkt nicht auf der Website erfasst wurde, kann man dies noch selber nachtragen.

Für wen, warum? Das ist eigentlich kurz geklärt. Zum einen ist die App für alle Konsumenten interessant, die gerne wissen wollen, was sie kaufen. Zum anderen ist sie für Allergiker praktisch, da auf allfällige «Gefahrenpotentiale» gleich hingewiesen wird. Man kann sich also die Inhaltsstoffe (besonders schön bei Süssgetränken der Zuckergehalt) anschauen und alle tollen E-Stoffe lesen.

Crashtest? Ich hab genommen, was da war und da waren zum einen irgendwo ne Handcreme von meiner Mutter und eine Packung M-Budget Kaugummis. Beide wurden erkannt, der Stabilo, die Wasserflasche, das Apfelschorle und das Flauder ebenfalls, das Vogelfutter jedoch nicht. Aber man isst ja auch nicht jeden Tag Vogelfutter ;).

Codecheck App Screenshots

Kritik: Man muss ja nicht alles schönreden, darum ist auch etwas Kritik angebracht, wenn auch eher Anregungen. Ich wünsche mir einen Verlauf, wo ich bereits eingescannte Produkte aufgelistet sehe. So muss ich das Produkt nicht nochmals einscannen oder per Eingabe suchen. Damit das Nachtragen der Produkte etwas produktiver und einfacher erfolgen kann, wäre es vorteilhaft, wenn man dies gleich in der App selber machen könnte und nicht in Safari. Funktioniert zwar auch so, aber per App ist es um einiges bequemer und ein Bildupload wäre dann auch möglich.

Lob: Es ist gratis, schnell, funktioniert zuverlässig (wenn eine Internetverbindung vorhanden ist) und es macht wirklich Spass die Produkte einzuscannen und etwas unter die Lupe zu nehmen. Neben viel Spielerei, die möglich ist, kann man die App auch ernst haft brauchen, super!

Neben der kostenlosen iPhone-Anwendung ist übrigens auch bald eine Version für Android-Telefone. Für alle sonstigen Telefon gibts dann noch die mobile Seite von Codecheck.

Nachtrag: Was bei mir mit dem iPhone 3GS dank besserer Kamera ohne Probleme geklappt hat, scheint bei den älteren Modellen wohl nur eingeschränkt zu funktionieren. Diese haben keine Autofokus-Funktion und die Kamera ist auch sonst etwas schlechter, was dazu führt, dass das Einscannen teilweise nur eingeschränkt funktioniert. Daran kann die App selber aber leider nicht viel ändern.

Gruss,
Michael

Und da sind sie!

Geschrieben am 09.02.2010 um 20:50 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein.

Nachdem ich gestern einen Beitrag über die App geschrieben habe, muss ich ja jetzt eigentlich fast einen Link nachliefern. Hier findet man die Giana Sisters im iTunes App Store. Der ganze Spass kostet 5.50 Fr. und ich denke für einen rechten Fan ist da das Geld gut in das 41MB starke Spiel investiert. Ich werde das Spiel dann in nächster Zeit auch noch testen und hier vielleicht noch etwas an Text nachliefern – in Form eines Berichtes.

Gruss,
Michael

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