Logo m_Blog Logo m_Blog

A never-ending story: Mein bestellter iMac 27″

Veröffentlicht am 15.02.2013 » 2 Kommentare » Kategorie: Apple von Michael Eugster

iMac - Warten

Ihr kennt das. Man bestellt sich etwas, was man sich schon lange mal gewünscht hat und kann es kaum erwarten, bis das Ding endlich eintrudelt. Gerade wir technikbegeisterten neigen dann dazu, jeden einzelnen Tag zu betonen, dass man schon eeeeewig darauf wartet!

Wie dem auch sei. Ich habe meinen iMac 27″ mit 8GB RAM, 1TB Fusion Drive und 2GB Grafikkarte und zusätzlich 32GB RAM bestellt und bezahlt. Am 4.12.12 hat digitec dafür meine Zahlung erhalten. Mein zusätzlicher Arbeitsspeicher war schon sehr schnell lieferbereit, der Liefertermin meines iMacs war auf «Dezember» terminiert.

Der Liefertermin wurde verschoben, es wurde «Ende Dezember» daraus. Aus «Ende Dezember» wurde «Anfangs Januar», «Mitte Januar», «Anfangs Februar», «Mitte Februar» und jetzt doch tatsächlich «Februar». Und wenn man die Tage nachzählt, kann merkt man:

Und meine Fresse, aber das ist echt einfach eine Frechheit. Lieferschwierigkeiten hin oder her, Apple ist hier einfach nachlässig. Vielleicht sieht Apple Schweiz ja diesen Blogbeitrag und kann mir sagen, wie lange ich denn noch warten muss und weshalb diese miserablen Lieferzeiten der Fall sind. Meine Geduld ist jetzt wirklich langsam überstrapaziert!

Schlagwörter: , , ,

Schweizer Filmmusik mit Raphael Sommer

Veröffentlicht am 01.02.2012 » 1 Kommentar » Kategorie: Musik von Michael Eugster

Filmmusik und das noch aus der Schweiz? Kennst du nicht? Dann hast du ein grosses Talent verpasst.

In Sachen Filmmusik ist er ein gefragter junger Mann. Er hat bereits Jobangebote von grossen Firmen erhalten und auch ausgeschlagen. Sein Talent muss er nicht verstecken und präsentiert dies nun mit einer frischen Website. Unter sommerfilmmusik.ch kann man ein Teil seiner Werke betrachten, reinhören und staunen, was der 22-jährige aus Basel auf die Reihe bringt.

Übrigens war ich zuerst etwas verwirrt und fragte mich, weshalb gerade die Jahreszeit «Sommer» für die Filmmusik gewählt wurde. Naja, wenn man nicht weiss, wer dahinter steckt, können solche Verwirrungen passieren. Zwar durfte ich Raphael noch nicht «in Echt» kennenlernen, jedoch haben wir zusammen bestimmt noch das eine oder andere Projekt im Köcher, was ich bestimmt hier vorstellen werde (sobald es an der Zeit ist).

Der talentierte Musiker hat schon Soundtracks für Games (z.B.: Crysis – Back to Hell), verschiedene Filme, etc. gemacht. Ansonsten arbeitet er daneben auch noch bei Apple. Bei so viel Engagement und Herzblut kann man wirklich nur den Hut ziehen und am besten gleich einmal seine Website besuchen.

Als kleiner Vorgeschmack hier ein Trailer mit Musik von Raphael Sommer:

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

1’095 Tage in der Blogosphäre – 3 Jahre mit Herz und Blut

Veröffentlicht am 20.12.2011 » 9 Kommentare » Kategorie: Allgemein, Life von Michael Eugster

Es ist schon fast unglaublich. Was einmal einfach so aus einer Idee «aus dem Bauch heraus» entstand, wurde zu einem Blog. Da feierte man das erste, das zweite Jubiläum, präsentierte gar seine Maturaarbeit unter dem Titel «bloggerfilm» vor grossem Publikum und jetzt habe ich 18 und der Blog auch schon 3 Jahre auf dem Buckel. Ich bin nicht mehr Kantischüler, sondern bin Praktikant als Videojournalist.

In meinem Leben hat sich in den letzten Jahren so viel geändert, dass ich gar nicht wüsste, wo ich beginnen sollte. Ich habe etwas weniger gebloggt. Weniger applelastig, weniger Technews (kann man ja eh überall lesen) und mehr Eindrücke, Erfahrungen, Tipps, Perlen und so. Mehr ich. Dass das dies auf Anklang stösst, zeigen meine Besucherzahlen, die sich trotz weniger Beiträge immer in einem schönen Bereich mit leichter Tendenz nach oben bewegen.

Und so verzichte ich für ein Mal auf einen Jahresrückblick, auf die achsotollen Wünsche für die kommenden «Festtage» (für viele eher Stresstage) und auf einen tollen philosophischen Spruch am Schluss. Aber wer wissen möchte, was denn in der Welt so bedeutendes passiert ist gegooglet wurde, der soll doch einfach mal auf der tollen Seite «Google Zeitgeist» vorbeischauen (nebenbei: ganz ohne Flash, dafür mit viel HTML5).

Stay hungry, stay foolish. (Oh, ich habs doch getan. Aber der Spruch stammt von Steve Jobs.)

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Der Apfel im Spotlight: Viel Analysten- und Expertengeschwafel

Veröffentlicht am 08.10.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Apple, WWW von Michael Eugster

«Was wird jetzt aus Apple?» «Geht es nun abwärts?» «Apple ist nichts ohne Steve Jobs!» «Verkauft eure Apple-Aktien!» «Mit dem Verlust von Steve Jobs verliert Apple die innovativen Produkte!» «An die Perfektion und die liebe am Detail von Steve Jobs kommt niemand heran.» «Jetzt wird aus Apple eine Firma wie jede andere auch.»

Sätze wie diese waren in den Medien zur Genüge vorhanden. Viele Leute, die meinen, sie seien jetzt plötzlich der Apple-Experte. Na klar, oder? Jeder musste schon seinen Senf dazugeben, als Steve Jobs als CEO zurücktrat. Tragisch war dann jedoch der plötzliche Tod des Apple-Mitgründers, der leider an Krebs verstarb. Wenn ein solch schlimmes Ereignis durch die Welt geht wird aber auch viel geredet, jeder mausert sich selber zum tollen Experten. Ich musste ab und zu den Kopf schütteln, als ich Texte wie oben geschreiben gelesen hatte. Man liess Steve Jobs in eine Rolle des allwissenden Apple-CEOs schlüpfen, der uns «all diese weltverändernden, revolutionären Produkte gebracht hat». Als wäre es immer Steve selber gewesen, der die Produkte erfunden und entwickelt hat.

Klar, der Einfluss von Jobs war bestimmt noch gross und er hat einen grossen Teil zum Erfolg von Apple beigetragen. Die Firma mit dem angebissenen Apfel hat es schon immer verstanden, bereits vorhandene Dinge so zu verbessern, dass es die Masse auch verwenden kann. Neu erfunden hat man nicht unbedingt, man hat es vereinfacht und an die Masse gebracht, man hatte die richtigen Leute in der Firma, man kaufte die richtigen Firmen mit guten Ideen – kurz: man hatte eine Strategie, die man klar verfolgte.

Dies wird sich auch nicht ändern. Zwar war Steve Jobs mit seiner Detailverliebtheit und dem Sinn für das, was der Kunde kaufen möchte, in einer wichtigen Rolle, aber die Produkte werden jetzt nicht schlechter werden. Längst wurden intern Aufgaben an andere Personen übergeben, längst wurde geregelt, wer in Zukunft welche Aufgaben übernehmen wird. Er soll sogar Pläne für neue Produkte in den nächsten vier Jahren hinterlassen haben.

Es wird sich kurzfristig nicht viel ändern bei Apple. Die Firma hat sowieso einen Kurs angesteuert, der anders ist, als er früher war. Früher war man eher der Aussenseiter, man war das, was Apple damals unter dem Slogan «Think Diffrent» verstand. Heute wird jedoch eine viel grössere Masse angesprochen und Apple ist mittlerweilen sowas wie ein Lifestyle, weshalb die Produkte auch entsprechend der neuen Kundengruppe entwickelt werden. Sonst wird sich die Firma nicht gross ändern. Es werden weiterhin Produkte kommen, die (angeblich) die Welt «revolutionieren». Nächstes Jahr wird ein neues iPhone vorgestellt und viele andere Dinge.

Abwärts? Abwärts geht es mit Apple nicht. Ich behaupte sogar, dass Apple in den nächsten Jahren noch weiter wachsen wird. Und eure Apple-Aktien dürft ihr getrost behalten.

Signatur

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Was taugt das iPad? – Video Review

Veröffentlicht am 19.08.2011 » 15 Kommentare » Kategorie: Apple, Film, Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

Vor 4 Monaten habe ich ein Päckchen von Brack mit einem iPad 2 32GB WiFi erhalten. Irgendwie schon ironisch, dass gerade ich ein iPad 2 gekauft habe, wo ich doch so kritisch darüber geschrieben habe, als es raus kam. Nichts destotrotz reizte es mich, einfach einmal gegen meine eigentliche Meinung, das Gerät trotzdem zu bestellen und zu kaufen. Ich erhielt das Gerät etwas günstiger und versprach als Gegenleistung dieses Review mit einem Videobeitrag. Ich möchte euch nun meine 4 Monate Erfahrungen mit euch teilen.

«Wozu braucht man ein iPad?»

Die häufigste Frage, die mir gestellt wird, ist wozu man ein iPad überhaupt braucht. Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass eigentlich alle mit dem iPad rumspielen wollen, aber selbst nicht einsehen, weshalb man ein solches Teil kaufen sollte.

Das iPad ist kein Ersatz für einen Computer oder für ein iPhone. Auch ein MacBook Air wird nicht vom iPad ersetzt. Es ist in der Tat ein Zwischending zwischen Notebook und Smartphone, aber es ist auch nicht ein Ersatz für eines der beiden Dinge. Der Spruch, dass es ein iPhone mit grossem Display sei, stimmt auch nicht ganz, aber es kommt der ganzen Sache halt schon ziemlich nahe.

Medien konsumieren kann Spass machen! Ich lese nämlich eigentlich praktisch nie Zeitung. Seitdem ich gemerkt habe, dass unsere Zeitung auch eine PDF-Version der Tageszeitung anbietet, lese ich diese meistens auf dem iPad und zwar mit iBooks. Ich lese meine Blogfeeds gerne mit einem Feederader auf dem iPad, ich schaue gerne Videos auf dem iPad, ich habe ein ganzes Maturabuch auf dem iPad gelesen, ich lese mit Flipboard die Inhalte, die auf Facebook, Twitter & Co. gepostet werden im Magazinstyle. Es macht unglaublich Spass, mit dem iPad Medien zu konsumieren.

«Also ist das alles nur Zeitvertreib?»

Nein! Das iPad ist nicht «nur Zeitvertreib». Beispielsweise hatte ich beim Organisieren des Kantiballs immer alle meine Dokumente dabei und musste nicht einen Stapel Papier mit mir rumschleppen. Ein riesigier Vorteil! Ich habe als Maturavorbereitungen jeweils mein BWL-Buch auf dem iPad mit der Pages-App zusammengefasst. So wurde ich definitiv weniger abgelenkt, als wenn ich am MacBook Pro gesessen wäre. Mails beantworten kann man auch mit einem angenehmen GUI. Den Kalender hingegen habe ich praktisch nie benutzt, dann eher auf dem iPhone.

«Was ist geil am iPad?»

Geil am iPad ist nicht nur, dass der Akku scheinbar ewig hält (das fand ich ziemlich heftig – das Laden dauert dafür auch länger als beim iPhone (ist ja irgendwie auch logisch)), sondern auch das Betriebsystem. iOS ist definitiv für Touchscreens ausgelegt und mit dem Betriebsystem-Update im kommenden Herbst 2011 auf iOS 5.0 werden noch einige tolle Erneuerungen dazu kommen. Daneben ist natürlich der App Store ein riesiger Vorteil gegenüber anderer Plattformen und Tablets. Die Auswahl ist riesig und es gibt massenweise sehr gute Anwendungen fürs iPad. Was man durch diese Apps alles machen kann, seht ihr zum Beispiel auch im Video, den ich unten eingebettet habe.

Das Display selber brilliert durch tolle Farben und dadurch, dass man auch seitwärts noch alles gut sehen kann. Übrigens empfehle ich euch allen die (mit Magneten funktionierende) Hülle «SmartCover» von Apple. So kann man (zumindest ich) im Zehnfingersystem ziemlich angenehm schreiben.

Und die Zeit fliesst hinweg…

Trotz all der Vorteile, die man fürs Produktive Arbeiten hat das iPad natürlich auch die Seite des grossen Zeitvertreibs! Es ist schon ziemlich erstaunlich, wie viel Zeit man mit einem solchen Gerät verbrauchen kann. Da es so viele verschiedene tolle Anwendungen gibt, kann man locker mal eine Stunde mit einer davon verbraten. Und dann gibts noch einige weitere Apps, wie z.B. eine Live TV – App, mit welcher man auch noch länger seine Zeit vertreiben kann. Die vielen Games mit atemberaubender Grafik und toller Bedienung folgen dann gleich darauf.

Was nervt!

Das spiegelnde Display kann einen schon ziemlich in den Wahnsinn treiben, wenn man mal an der frischen Luft etwas auf dem Tablet anschauen möchte. Zum Glück kann man die Helligkeit noch ziemlich nach oben schrauben. An praller Sonner ein Buch lesen ist jedoch nicht besonders lustig.

Die Dateiverwaltung ist eine Katastrophe. Zwar sagte man einmal an einer Präsentation von Apple, dass man das «herkömmliche Dateisystem» so gut wie möglich verstecken wollte, damit der Benutzer es viel einfacher hat. Es fehlt mir aber eine zentrale Dateiverwaltung, auf die alle Anwendungen zugreifen können. Momentan muss ich die Datei immer in einem Programm haben oder sonst mühsam via iTunes auf das Gerät kopieren. Das nervt!

Keine USB-Anschlüsse, kein Cardreader? Weshalb? Wieso kann man nicht schon von Haus aus den Speicher eines iPads mit SD-Karten erweitern und einen USB-Stick anschliessen? Es nervt ziemlich, dass man als iPad-Besitzer zuerst einmal Apple nochmals etwas Geld in den Ar… schieben muss, um einen entsprechenden Adapter zu kaufen, der zum Beispiel SD-Karten lesen kann. Nervt wohl am meisten.

Fazit und Videoreview!

Damit ihr ungefähr sehen könnt, was das iPad so drauf hat, habe ich euch in einem kleinen (aber feinen) Video die wichtigsten Dinge zusammengestellt:

Als Fazit kann man definitiv sagen, dass das iPad ein tolles Gerät ist. Es brilliert durch gute Bedienung und dank App Store durch die Funktionsvielfalt. Es ist realtiv leicht, der Akku hält unglaublich lange, das Display überzeugt durch die schönen Farben. Es ist jedoch für mich trotzdem hauptsächlich ein Gerät, das unterhaltet. Ein Gerät, das zum Medienkonsum geschaffen ist. Man kann zwar damit arbeiten, aber ich persönlich habe dann lieber eine echte Tastatur und einen Computer vor meiner Nase. Und das iPad nur «Just For Fun» zu kaufen, ist dann schon etwas teuer. Aber chame mache. Ich bin jedenfalls begeistert von diesem Gerät – mit kleinen Abstrichen, die viele Leute dazu bewegen, das Gerät eben gerade nicht zu kaufen.

So kann ich auch weder eine Kaufsempfehlung noch das Gegenteil aussprechen, denn das Gerät ist zweifelsohne grossartig. Ob man es wirklich braucht? Man kann es brauchen, aber man benötigt es nicht zwingend.

Danke!

Wie oben schon angetönt, habe ich das Gerät etwas verbilligt erhalten (jedoch nicht gratis) und mich deshalb verpflichtet, diesen Bericht zu machen. Ich möchte Brack für diese Geste herzlich danken!

Des Weiteren möchte ich meinem Bruder danken, der mir bei den Dreharbeiten geholfen hat.

Technisches Gschmeus

Es gibt immer wieder Leute, die mich nach einem solchen Videoreview nach nach Kameramodell, etc. fragen. Hier also noch etwas technisches Gschmeus, das man als nicht-Technikinterssierter überspringen kann:

Gedreht habe ich alles mit einer Canon EOS 550D (oder auch als Rebel T2i bezeichnet). Ich habe für alle Aufnahmen das Canon 50mm f/1.8 Objektiv verwendet und meist mit ziemlich offener Blende gefilmt, damit der Effekt der Tiefenunschärfe gut zu Geltung kommt. Geschnitten habe ich alles in Final Cut Pro und die Musik kommt von «The Acousticals», die ich auf jamendo entdeckt habe.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

It is all about the GUI! Wenn Hardware in den Hintergrund rückt.

Veröffentlicht am 19.06.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Technische Geräte und so von Michael Eugster

iPad 2

Die GUI («Graphical User Interface» oder auf Deutsch «Grafische Benutzeroberfläche») rückt in den Vordergrund. Immer mehr Geräte, die momentan auf den Mark kommen, versuchen aufgrund ihrer grafischen Benutzeroberfläche zu trumpfen. Gerade bei Geräten mit Touchscreen ist diese wichtiger denn je. Früher schaute man beim Handy noch genau, wie gut die technischen Daten aussahen, die Benutzeroberfläche war ziemlich egal (und – seien wir ehrlich – sie war damals echt kacke).

Wie konnte es dazu kommen, dass Smartphones wie das iPhone 4, das Galaxy S oder ganz andere Geräte sich auf dem Markt überhaupt etablieren konnte? Was bedeutet dem Kunden heute noch die Hardwarespezifikationen?

Gerätedesign


Bilder: Dell XPS 14 (Quelle: Engadget) und MacBook Pro (Quelle: Apple)

Das Gerätedesign ist ausserordentlich wichtig und kann entscheidend sein, warum man ein Gerät kauft (oder eben nicht). So kann ich es nicht verstehen, wie es Dell immer noch hinbringt, äussert hässliche Produkte auf den Markt zu bringen, wie der Dell XPS 14.

Ein solches Gerät würde bei mir nur schon aufgrund des hässlichen Designs nicht ins Haus kommen. Der Produktedesigner ist wohl noch im Jahr 2001 stecken geblieben… Als wirklich gute Gegenspieler im Vergleich zu diesem hässlichen Design muss man zwingendermassen Apple nennen oder auch die Vaio Notebooks von Sony (auch wenn diese nicht so ganz meinem Geschmack entsprechen).

Bei Smartphones ist das Gerätedesign auch wichtig, jedoch höre ich von vielen Leuten, dass der Gesamteindruck und die Bedienung stimmen muss (darauf komme ich im nächsten Abschnitt zur GUI nochmals zurück). Ich finde beispielsweise das Design vieler Smartphones (wie das Samsung Galaxy S) ziemlich hässlich und die Verarbeitung ist auch nicht immer gerade das Gelbe vom Ei. Aber über Design kann man sich ja bekanntlich streiten.

GUI

Was jedoch noch viel wichtiger ist, ist die GUI. Gerade bei einem Smartphone, das man praktisch immer bei sich hat, muss eine gute Bedienung her. Wem Symbian noch etwas sagt, der weiss, was eine schlechte GUI ist. Die erfolgreichen Geräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine einfache, benutzerfreundliche grafische Oberfläche bieten, die auch noch schön aussehen sollte.

Ich habe schon einige Geräte getestet und bin darum auch schon mit Android und iOS in Kontakt gekommen. Beide Betriebsysteme haben ihre Vor- und Nachteile. Das iOS von Apple zeichnete sich bei mir immer als das OS mit der flüssigsten Bedienung und der schönsten Oberfläche aus. Die grafische Oberfläche überzeugte sehr. Android ist da zwar auf sehr gutem Weg, jedoch vom sowohl Aussehen als auch von der Flüssigkeit der Bedienung noch nicht auf gleichem Level.

Es bleibt jedoch dabei, dass der Benutzer (und häufig auch ich selber) das Gerät in erster Linie gar nicht anhand seiner Hardware beurteilt, sondern anhand der Benutzeroberfläche, mit welcher er ja täglich zu tun hat. So hat Microsoft mit ihrem Betriebsystem für Smartphones einen interessanten Ansatz auf den Markt gebracht, HP bringt mit WebOS und dem TouchPad endlich einmal gutaussehende Konkurrenz in den Tabletmarkt. Doch schlussendlich muss die Oberfläche vor allem folgende Punkte erfüllen: Sie muss intuitiv sein, sich flüssig bedienen lassen, gut aussehen und vor allem dem Benutzer alle Funktionen zur Verfügung stellen, die er vom Gerät erwartet.

Und die Hardware?

Gutes Gerätedesign und tolles Betriebsystem sind erst die halbe Miete. Wenn die Hardware zu wenig Leistung bringt, ist das Benutzererlebnis ungenügend. Die Hardware bleibt wichtig, aber gerade bei Tablets und Smartphones geraten sie häufig in den Hintergrund. Es wird entscheidender, welche Plattform man mag, als die technischen Spezifikationen. Diese interessieren heute nicht mehr besonders gross.

Bei Computern kann ich diesen Trend jedoch (verständlicherweise) nicht erkennen. Dort zählt die Leistung noch viel mehr, je nachdem, was man macht. Der «0815-Benutzer», der jedoch nur einige Dokumente bearbeitet und im Internet surft, braucht heute keinen teuren, leistungsstarken Computer mehr und muss sich um diese Details auch keine Sorgen mehr machen. Hardware wird dann wieder zum wichtigen Punkt, wenn die Leistung auch wirklich benötigt wird (bspw. für Videobearbeitung, Gaming, etc.).

Und jetzt bitte in zwei Sätzen?

Auch wenn bei der Wahl des eigenen Computers noch immer genau auf die Innerein geschaut wird, rückt die Hardware für den Käufer bei anderen Geräten zunehmends in den Hintergrund. Beim Kauf von mobilen Geräten (insbesondere mit Touchscreen) ist das Benutzererlebnis (Betriebsystem, grafische Benutzeroberfläche, Anzahl vorhandene Apps für das Gerät) entscheidend und ist (abgesehen vom Faktor Geld) neben dem Produktdesign und der Hardware wohl der entscheidenste Punkt beim Produktkauf.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Frische Schweizer Apps dank Fidelis Factory

Veröffentlicht am 18.05.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: Apple von Michael Eugster

Zwei Jungs stehen hinter der Fidelis Factory. Mit kreativen Einfällen programmieren sie Apps für iOS (sprich: iPhones, iPads und iPod Touches) und für Mac OS X.

Vor einiger Zeit hat mich Luis Martins, der «Lead Graphics Designer» von Fidelis Factory, angeschrieben und gefragt, ob ich eine ihrer Apps testen möchte und gleich einen Promocode dazu mitgesendet (super Vorgehen, so macht man das richtig!). Ich konnte natürlich nicht widerstehen und hab kurzerhand nun endlich auch einen kleinen Videoclip ihrer Apps gemacht. Okay, als Videoreview kann man es eigentlich nicht so recht bezeichnen, aber immerhin erhält man einen kurzen Eindruck, worum es geht:

Zusammen mit Sandro Meier, dem «Lead Programmer» haben die beiden Jungs folgende Anwendungen in den AppStore gebracht:

Birdy (AppStore-Link 1.10 CHF) Birdy Lite (AppStore-Link – gratis):

Ein witziges, simples Game mit dem Ziel, alle Punkte auf dem Bildschirm wegzukriegen. Dazu muss man Birdy mit Tippen auf dem Bildschirm durch die Punkte lotsen (anscheinend kann der arme Vogel gar nicht fliegen).

Jasstafel (AppStore-Link – 1.10 CHF):

Mit dieser App kann man das Papier oder die Tafel zu Hause lassen und das iPhone als Jasstafel brauchen. Schade jedoch, dass man gerade beim Schieber auf 4 Personen beschränkt ist, denn man macht auch gerne einmal zu sechst oder zu dritt ein Spiel. In der Regel zeigt sich jedoch, dass man doch lieber ein Blatt zur Hand nimmt, das iPhone ist schlicht zu klein für eine Jasstafel. Da wär doch einmal eine iPad-Version angesagt, oder?

Giessenhof (AppStore-Link – gratis):

Unter dem klingenden Namen «Ristorante Giessenhof» bringt die App nicht nur aktuelle Informationen, Preise, etc. sondern auch gleich ein witziges Game und somit einen Mehrwert zugunsten der Unterhaltung mit sich. Darf man sich nur schon darum laden. Und dann irgendwann mal dort essen gehen. ;-)

PlusPoints (AppStore-Link – gratis) / PlusPoints Pro (AppStore-Link – gratis):

Ich habe mir meine Noten noch in ein Hausaufgabenheft notiert, dank den beiden Apps kann man dies nun auch mit dem iPhone tun und dabei wird sogar noch automatisch der Schnitt ausgerechnet. Zudem liegt eine für das Kollegium St. Fidelis in Stans optimierte Version unter dem Titel PlusPoints vor. Beide Versionen sind gratis!

Nicht getestet habe ich ich die App SecretNote (AppStore-Link – 1.10 CHF), mit welcher Notizen und Bilder, die in der App gespeichert wurden, mit einem Passwort schützen kann. Kann man brauchen. Ebenfalls nicht getestet, aber für Retro-Gamer sehr geil: Pong Oldschool (Mac AppStore-Link – 1.10 CHF). Nur schon der epische Trailer und Soundtrack mit Musik vom Komponisten Raphael Sommer macht das Ganze schon fast zum Retro-Must-Have.

Und jetzt bitte alle mal auf die Website von Fidelis Factory klicken und die Jungs auf Facebook liken!

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

Nexus S mit Android im Alltag

Veröffentlicht am 19.04.2011 » 6 Kommentare » Kategorie: Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

Ich durfte im Rahmen der Swisscom-Expertengruppe das neue Nexus S von Google (bzw. Samsung, der Hersteller des Geräts) mit Android 2.3.3 testen. Für mich war das zum einen die Gelegenheit, einmal mit Android zu arbeiten und gleichzeitig eben auch meine Androidpremiere. Ich fand sowohl positive als auch negative Dinge, den vollständigen Bericht können alle unter 26-jährigen bald auf der Xtra-Zone nachlesen. Ich werde den Bericht nach Möglichkeit auch noch auf diesem Blog veröffentlichen, damit auch nicht-Swisscomkunden und Leute Ü26 den Bericht lesen können.

Drei Dinge muss ich aber noch loswerden:

Android-Apps sind hässlich. Sagt mir, was ihr wollt, aber bis jetzt fand ich praktisch keine Anwendung, die mich designmässig überzeugt hat (sogar Wunderlist – mit einem tollen Design auf praktisch allen Geräten – sah auf Android irgendwie crappy aus). Da hat Apple mit seiner GUI (, welche die Entwickler natürlich auch in ihre Apps einbauen können) eindeutig die Nase vorne. Oder wie erklärt ihr mir, dass gleiche Anwendungen von gleichen Firmen auf dem iPhone toll aussehen und auf dem Android-Betriebsystem einfach nur hässlich sind? Hier ein Beispiel anhand der Anwendung Meebo (Screenshot vom Android Gripes Blog):

Dies hat leider teilweise auch zur Folge, dass die grafische Oberfläche nicht besonders intelligent gestaltet wurde. Und da kommen wir zum zweiten Punkt: das iOS lässt sich viel flüssiger bedienen. Wer noch nie ein iPhone (bzw. ein Gerät mit iOS) in der Hand hatte, der wird sich nicht so sehr daran stören. Aber trotzdem fehlte mir bis jetzt immer der Überblick im Android-OS. Da häufig ein Hardware-Button ausserhalb des Displays für die Funktionen der Apps verwendet wird, hat man nie wirklich den Überblick, den man beim iOS hat. Das nervt extrem und man weiss nicht immer, wo genau man jetzt nach den Funktionen suchen soll.

Aber Android sticht Apples iOS mit Leichtigkeit, wenn es um ein gutes Benachrichtigungssystem geht. Die Push Notifications von Apples iOS sind super und sparen Akkulaufzeit (bei Android läuft das meines Wissens nach dem Pull-Prinzip, sprich das Gerät fragt immer nach, ob was Neues da ist). Was jedoch beim iOS komplett fehlt, ist eine gute Zentrale, die alle Push Notifications auch nach dem Wegtippen des Popups noch anzeigt. Einmal weggetippt, sind die Meldung für immer weg und bleiben höchstens noch als Zahl beim Symbol der Anwendung in Erinnerung. Da muss Apple nachbessern!

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Darum Apple!

Veröffentlicht am 06.07.2010 » 3 Kommentare » Kategorie: Apple von Michael Eugster

iPhone 3GS

Es gibt einige Gründe, warum ich auf Apple setze. Ich kann aber auch ohne Probleme mit Leuten leben, die bewusst keine Apple-Produkte kaufen. Doch warum setze ich eigentlich auf Apple? In diesem Beitrag möchte ich einige Punkte zeigen und ein Beispiel geben, das mich begeistert hat.

Es funktioniert

Es ist wohl der am häufigsten genannte Grund, aber es ist wirklich so. Ich setze aufs iPhone und aufs MacBook Pro, weil die Geräte wunderbar zusammenspielen. Mit dem MacBook Pro hatte ich noch nie Treiberprobleme (was man auf Windows überhaupt nicht sagen konnte), mein MacBook Pro musste ich auch noch nicht neu aufsetzen. Dasselbe gilt fürs iPhone (, ausser wenn man wie ich manchmal etwas rumfrickelt und mit dem Jailbreak Dinge tut, die vielleicht dann doch zu Abstürzen führen – selber Schuld ;) !).

Tolles Stück Hardware

Die Verarbeitung der Produkte ist ein Traum. Vergleicht nur einmal MacBook Pro mit Aluminium-Unibody mit irgendeinem Plastiknotebook. Man merkt schnell, dass dies kein Vergleich ist. Auch beim iPhone sieht man ganz klar, dass hier Qualität dahinter steckt und man sagt auch beim iPhone 4, dass die Verarbeitung ein Traum ist. Ich konnte das Teil auch schon befingern und kann das nur bestätigen!

Garantie garantiert! Und sogar weltweit?

Auf das iPhone erhält man von Haus aus ein Jahr Garantie. Treten irgendwelche Mängel auf, kann man beispielsweise einen Termin im Apple Store abmachen und klären, ob es auf Garantie geht. Hier möchte ich gerne ein Fallbeispiel zeigen:

Ich war am vergangenen Samstag in Zürich. Am Mittag habe ich über die AppleStore-App (US-Store Link) einen Termin an der Genius-Bar abgemacht. Die App gibts im Schweizer AppStore eigentlich noch gar nicht, aber der AppleStore in Zürich ist dort schon drin und so konnte ich einen Termin abmachen.

Ich war natürlich gespannt, ob es klappen würde. Und tatsächlich erhielt ich eine Stunde vor meinem Termin eine Pushbenachrichtigung als Erinnerung und danach die «Einladung» per Mail. Im AppleStore angekommen sah ich mich dann wirklich auf dem Screen der Reservierungen für einen iPhone-Termin. Einen Namen musste ich nicht angeben, der wurde vom iTunes Account übernommen.

Tatsächlich kam ich dann auch dran und wurde freundlich und kompetent bedient. Unter meinem iPhone Display hat sich schöner Staub angesammelt und ich fragte einfach einmal frech, ob dies auf Garantie geht. Eine halbe Stunde später sah mein iPhone wieder wie neu aus und der Displaywechsel ging gratis auf Garantie. Echt cool, denn das iPhone habe ich ja bei einem Gewinnspiel gewonnen und stammt aus Italien – die Garantie hat in der Schweiz trotzdem problemlos funktioniert!

Mich fasziniert einfach das ganze System, dass man sich über ne App via iTunes-Account einen Termin abmachen kann und alles reibungslos funktioniert hat – und zwar völlig einfach und «tubelisicher». Darum Apple!

Einfache, aber gute Bedienung

Davon könnten sich Entwickler mobiler Plattformen noch ein grosses Stück abschneiden. Ich habe bis jetzt noch kein einziges mobiles Betriebsystem gesehen, das sich so flüssig, einfach und intuitiv bedienen lässt (ach, übrigens: die Bedeutung von intuitiv…). Gleichzeitig sieht iOS auch noch toll aus, wofür man in gewisser Weise auch mitbezahlt, denn die Designer von Apple lassen sich wohl gut bezahlen.

Produktdesign

Dieser Punkt ist natürlich Geschmackssache, aber kennt ihr eine Firma, die solch stilvolle Designs bringt? Die Produktdesigner von Apple haben wohl auch ein entsprechendes Salaire, wenn gerade schon dabei sind.

ABER! – Die Minuspunkte

Wie bei jedem Markenprodukt bezahlt man gerne auch mal für die Marke. Wenn irgendwo ein Apfel von Apple draufklebt, dann zahlt man auch fürs Logo und unterstützt eine grosse Firma (, die übrigens Microsoft nun überholt hat). Einige Leute wollen weder für eine Marke noch für eine solch grosse Firma zahlen und kaufen aus Prinzip keine Produkte von Apple (oder auch Microsoft, Google, etc.). Der Preis ist meistens das grosse Gegenargument für viele und auch der Grund, warum man schlussendlich vielleicht doch zum Nokia-Handy mit Symbian greift…

Doch die anderen holen auf. Mit dem iPhone hat Apple wirklich eine neue Zeit von Smartphones eingeläutet, doch die Konkurrenz schläft nicht. Konkurrenz belebt das Geschäft und bringt Innovation. Das ist gut so und deshalb finde ich es auch gut, wenn andere Leute andere Firmen unterstützen.

Schlagwörter: , , , , ,

iPhoneradiojournalismus

Veröffentlicht am 26.06.2010 » 4 Kommentare » Kategorie: Life, WWW von Michael Eugster


This Born und Alexander Sautter am go2leu2606

Da es einiges zu berichten gibt, spalte ich den Bericht in zwei Beiträge, den Morgen könnt ihr bereits jetzt hier nachlesen, der Bericht zum Rest folgt natürlich noch.

Journalismus, wie funktioniert das? Dies war die Frage, die als Hauptthema für diesen Morgen gestellt wurde. Gar nicht so einfach zu beantworten, auch für Leute, die mittendrinn sind.

Einige Personen haben sich eingesammelt in der Wohnung von «Löi» und nach einer Ration Kaffe und Gipfeli ging es dann auch schon los. Gestartet hat Peter Hogenkamp, der uns via Skype viele interessante Dinge dazu erzählt, warum er Leiter von NZZ Digitale Medien wurde und uns auch einen Einblick in seine aktuelle Situation gab. Man erfahrte dabei viele Dinge, teilweis auch mit dem Kommentar «dies bitte nicht twittern ;-)».

Matthias Born von der Berner Zeitung war der nächste Referent, der uns von A-Z Dinge erzählte, die die Berner Zeitung und seinen Arbeitsplatz betreffen. Ich staunte einige Male, wie komplex die ganze Sache doch ist und man sich doch gerne die ganze Sache bei Zeitungen etwas leichter und weniger komplex vorstellt. Da wir natürlich eine ganze Gruppe Geeks waren, ging er (wie auch die anderen beiden Referenten) auch immer auf aktuelle Themen, wie iPhone / iPad Apps, ePaper oder Paidcontent ein. Es ist anders, wenn man einmal auch die Seite der Journalisten selber sieht.

Alexander Sautter vom Schweizer Radio DRS war der Referent, der als Abschluss seinen Alltag auch noch vorstellte. Auch hier kann ich ohne weiteres «Wow!» sagen. Ich weiss selber ein bisschen, wie aufwändig Audioarbeiten sein können, aber man unterschätzt schlussendlich den Aufwand, der hinter einem Radiobeitrag steckt – Recherchen, Interviews, Gespräche, Mails, Aufnahmen und Cuts, Zeitdruck bis zum Sendetermin.

Bei beiden (This und Alexander) sah man, dass man als Journalist eigentlich meist noch viel mehr Infos oder Hintergrundwissen zu einem Thema mitbringen würde, jedoch alles aufs Minimum kürzen muss. Sei es, weil es sonst nicht mehr ins Layout passt (bei einer Zeitung) oder weil es schon sonst viele Themen in der Sendung gibt und fünf Minuten auf zwei Minuten gekürzt werden müssen (Radio).
Man muss also wirklich sehr flexibel sein und sich anpassen. Doch auch haben beide berichten können, dass einiges noch etwas nachhinkt und die alte Schule sich in die älteren Semester nun einmal eingeprägt hat und die schnellen Wandel, die es in der Gesellschaft gibt, manchmal nicht gleich schnell mitgemacht werden können.

Danke an Peter, Alex, und This für ihre äusserst spannenden Beiträge und danke an Leu fürs organisieren!

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Heute will ich noch sagen

Veröffentlicht am 07.06.2010 » Keine Kommentare » Kategorie: Apple von Michael Eugster

Ich möchte heute noch sagen, dass ich an diesem Montag keinen wirklichen Beitrag schreiben werde, da er wohl sowieso dank der Keynote von Apple an der WWDC10 untergehen wird. Stattdessen könnt ihr ja auch einen Livestream oder Liveticker anschauen, wenn ihr euch für die Apfelproduktneuigkeiten interessiert.

Viel Spass und einen tollen Abend,

Schlagwörter: , , ,

6 Monate MacBook Pro

Veröffentlicht am 13.05.2010 » 1 Kommentar » Kategorie: Apple von Michael Eugster

Seit 6 Monaten bin ich nun stolzer Besitzer eines 15″ MacBook Pro und dass ich noch keinen Erfahrungsbericht darüber geschrieben habe ist schon fast etwas komisch.

Gehen wir nochmals etwas zurück. Am ersten Novembertag hat es mir gereicht und ich habe den Entschluss gefasst, zu switchen. Ich habe mir einige Gedanken gemacht, welches Gerät ich kaufen möchte und schlussendlich kam es sogar noch besser als ich mir gedacht hätte. Ich fuhr mit einem 15″ MacBook Pro nach Hause und freute mich auch schon an der Schönheit des Gerätes.

So konnte ich seit etwa 180 Tagen mit einem Gerät arbeiten, das mir wirklich den Alltag erleichtert.

Es läuft stabil.

Ich habe gehofft, dass ich solche Abstürze, wie ich es unter Windows noch hatte nicht mehr antreffen werde. Ich hatte es satt, täglich eine Fehlermeldung mit einem Button zum Senden oder Nicht senden zu haben. Ich wollte endlich ein stabiles System auf guter Hardware. Und mit dem Macbook habe ich das gefunden.
Mit 4GB RAM und einem 2.66 GHz Core 2 Duo Prozessor bin ich gut versorgt im Alltag. Die 500GB-Festplatte lässt mir viel Platz offen für kommende Bilder, Filme, etc. Meine externe Festplatte bringt mir zudem 1GB Speicher und Datensicherheit. Ich kann ohne Sorgen arbeiten und habe auch (wenn ich die Festplatte anschliesse) ein Backup zur Hand, falls mal was schief laufen sollte.

Es ist mein Mediacenter, mein Radio.

Ehrlich gesagt, ich weiss nicht mehr, wann ich das letzte Mal meine Stereoanlage gehört habe, um Radio zu hören. Seitdem ich mein MacBook Pro in meinem Zimmer platziert habe, wurde der Arbeitsplatz mit der eigenhändig ausgewählten Musik und Video aufgewertet. Radio höre ich nur noch selten. Ich möchte auch nicht dauernd Pop hören, ich mag auch gerne ab und zu einmal richtige nicht-kommerzielle Musik.

Es ist mein Arbeitsgerät.

In der Zeit, in welcher ich früher noch etwas die Registry optimiert und Fehler behoben, das System «aufgetunt» habe, kann ich nun arbeiten. Das MacBook eigenet sich perfekt, wenn man einfach arbeiten will. Ich game auch nicht mehr wirklich und das ist nicht so, weil die Games fehlen. Ich glaube, dass meine Produktivität am Computer eindeutig gestiegen ist, seitdem ich das MacBook habe.

Es ist mein Konsumergerät.

Ich konsumiere Filme, lese News, schau mir Blogartikel an, kommentiere Beiträge, tweete, schau mir Facebook an, höre die aktuelle Musik und vieles mehr. Mit dem Gerät wird man auch eingeladen, zu konsumieren – aber ob der Konsum allgemein gestiegen ist, kann ich nicht so sagen. Ich höre sicher mehr Musik, das ist klar.

Es ist mein mobiles Gerät.

Überall die eigenen Daten dabei zu haben und überall arbeiten zu können ist schon ein tolles Gefühl. Endlich muss ich nicht mehr mühsam alles auf USB-Sticks kopieren und an einem Uralt-Laptop weiterarbeiten, der eine halbe Tonne wiegt. Im Zug einen Blogbeitrag schreiben oder einen Song editieren – kein Problem! Und der Akku spielt auch mit, denn die Laufzeit ist wirklich toll!

Es ist mein Creativity-Device.

Hier ein Flyer, dort eine Homepage und noch einen Bericht für die Schule. Da einen Song aufnehmen und editieren und einen Promovideo für den Kantiball erstellen. Es macht wirklich Spass, auf dem MacBook etwas zu erarbeiten und ich hatte kein Probleme mit Software, denn ich habe für alle Programme, die ich auf Windows verwende eine Alternative für Mac gefunden oder auch eine Macversion des selben Programmes.

Wer sich übrigens interessiert, mit welcher Softwar ich arbeite, der darf gern das Interview bei «Das Setup» lesen. Dort sind die meisten Programme aufgelistet und auch verlinkt.

Alles in allem

Alles in allem muss ich sagen, dass mich das MacBook Pro und auch das System (Mac OS X Snow Leopard) voll und ganz überzeugt hat. Das System funktioniert einfach und das sollte überall so sein. Und wenn ich gerade nicht mein MacBook mitschleppen will, kann ich meine Mails immer noch mit dem iPhone beantworten und meine Blogs darüber lesen.

Es war zwar anfangs schon eine Umgewöhnung, jedoch hat sich der Umstieg in jeder Hinsicht gelohnt und ich würde mein MacBook Pro niemals mehr hergeben.

Schlagwörter: , , , , , , , , ,