A never-ending story: Mein bestellter iMac 27″

Geschrieben am 15.02.2013 um 17:30 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple.

iMac - Warten

Ihr kennt das. Man bestellt sich etwas, was man sich schon lange mal gewünscht hat und kann es kaum erwarten, bis das Ding endlich eintrudelt. Gerade wir technikbegeisterten neigen dann dazu, jeden einzelnen Tag zu betonen, dass man schon eeeeewig darauf wartet!

Wie dem auch sei. Ich habe meinen iMac 27″ mit 8GB RAM, 1TB Fusion Drive und 2GB Grafikkarte und zusätzlich 32GB RAM bestellt und bezahlt. Am 4.12.12 hat digitec dafür meine Zahlung erhalten. Mein zusätzlicher Arbeitsspeicher war schon sehr schnell lieferbereit, der Liefertermin meines iMacs war auf «Dezember» terminiert.

Der Liefertermin wurde verschoben, es wurde «Ende Dezember» daraus. Aus «Ende Dezember» wurde «Anfangs Januar», «Mitte Januar», «Anfangs Februar», «Mitte Februar» und jetzt doch tatsächlich «Februar». Und wenn man die Tage nachzählt, kann merkt man:

Und meine Fresse, aber das ist echt einfach eine Frechheit. Lieferschwierigkeiten hin oder her, Apple ist hier einfach nachlässig. Vielleicht sieht Apple Schweiz ja diesen Blogbeitrag und kann mir sagen, wie lange ich denn noch warten muss und weshalb diese miserablen Lieferzeiten der Fall sind. Meine Geduld ist jetzt wirklich langsam überstrapaziert!

Schweizer Filmmusik mit Raphael Sommer

Geschrieben am 01.02.2012 um 21:26 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.

Filmmusik und das noch aus der Schweiz? Kennst du nicht? Dann hast du ein grosses Talent verpasst.

In Sachen Filmmusik ist er ein gefragter junger Mann. Er hat bereits Jobangebote von grossen Firmen erhalten und auch ausgeschlagen. Sein Talent muss er nicht verstecken und präsentiert dies nun mit einer frischen Website. Unter sommerfilmmusik.ch kann man ein Teil seiner Werke betrachten, reinhören und staunen, was der 22-jährige aus Basel auf die Reihe bringt.

Übrigens war ich zuerst etwas verwirrt und fragte mich, weshalb gerade die Jahreszeit «Sommer» für die Filmmusik gewählt wurde. Naja, wenn man nicht weiss, wer dahinter steckt, können solche Verwirrungen passieren. Zwar durfte ich Raphael noch nicht «in Echt» kennenlernen, jedoch haben wir zusammen bestimmt noch das eine oder andere Projekt im Köcher, was ich bestimmt hier vorstellen werde (sobald es an der Zeit ist).

Der talentierte Musiker hat schon Soundtracks für Games (z.B.: Crysis – Back to Hell), verschiedene Filme, etc. gemacht. Ansonsten arbeitet er daneben auch noch bei Apple. Bei so viel Engagement und Herzblut kann man wirklich nur den Hut ziehen und am besten gleich einmal seine Website besuchen.

Als kleiner Vorgeschmack hier ein Trailer mit Musik von Raphael Sommer:

1’095 Tage in der Blogosphäre – 3 Jahre mit Herz und Blut

Geschrieben am 20.12.2011 um 8:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein, Life.

Es ist schon fast unglaublich. Was einmal einfach so aus einer Idee «aus dem Bauch heraus» entstand, wurde zu einem Blog. Da feierte man das erste, das zweite Jubiläum, präsentierte gar seine Maturaarbeit unter dem Titel «bloggerfilm» vor grossem Publikum und jetzt habe ich 18 und der Blog auch schon 3 Jahre auf dem Buckel. Ich bin nicht mehr Kantischüler, sondern bin Praktikant als Videojournalist.

In meinem Leben hat sich in den letzten Jahren so viel geändert, dass ich gar nicht wüsste, wo ich beginnen sollte. Ich habe etwas weniger gebloggt. Weniger applelastig, weniger Technews (kann man ja eh überall lesen) und mehr Eindrücke, Erfahrungen, Tipps, Perlen und so. Mehr ich. Dass das dies auf Anklang stösst, zeigen meine Besucherzahlen, die sich trotz weniger Beiträge immer in einem schönen Bereich mit leichter Tendenz nach oben bewegen.

Und so verzichte ich für ein Mal auf einen Jahresrückblick, auf die achsotollen Wünsche für die kommenden «Festtage» (für viele eher Stresstage) und auf einen tollen philosophischen Spruch am Schluss. Aber wer wissen möchte, was denn in der Welt so bedeutendes passiert ist gegooglet wurde, der soll doch einfach mal auf der tollen Seite «Google Zeitgeist» vorbeischauen (nebenbei: ganz ohne Flash, dafür mit viel HTML5).

Stay hungry, stay foolish. (Oh, ich habs doch getan. Aber der Spruch stammt von Steve Jobs.)

Der Apfel im Spotlight: Viel Analysten- und Expertengeschwafel

Geschrieben am 08.10.2011 um 15:24 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, WWW.

«Was wird jetzt aus Apple?» «Geht es nun abwärts?» «Apple ist nichts ohne Steve Jobs!» «Verkauft eure Apple-Aktien!» «Mit dem Verlust von Steve Jobs verliert Apple die innovativen Produkte!» «An die Perfektion und die liebe am Detail von Steve Jobs kommt niemand heran.» «Jetzt wird aus Apple eine Firma wie jede andere auch.»

Sätze wie diese waren in den Medien zur Genüge vorhanden. Viele Leute, die meinen, sie seien jetzt plötzlich der Apple-Experte. Na klar, oder? Jeder musste schon seinen Senf dazugeben, als Steve Jobs als CEO zurücktrat. Tragisch war dann jedoch der plötzliche Tod des Apple-Mitgründers, der leider an Krebs verstarb. Wenn ein solch schlimmes Ereignis durch die Welt geht wird aber auch viel geredet, jeder mausert sich selber zum tollen Experten. Ich musste ab und zu den Kopf schütteln, als ich Texte wie oben geschreiben gelesen hatte. Man liess Steve Jobs in eine Rolle des allwissenden Apple-CEOs schlüpfen, der uns «all diese weltverändernden, revolutionären Produkte gebracht hat». Als wäre es immer Steve selber gewesen, der die Produkte erfunden und entwickelt hat.

Klar, der Einfluss von Jobs war bestimmt noch gross und er hat einen grossen Teil zum Erfolg von Apple beigetragen. Die Firma mit dem angebissenen Apfel hat es schon immer verstanden, bereits vorhandene Dinge so zu verbessern, dass es die Masse auch verwenden kann. Neu erfunden hat man nicht unbedingt, man hat es vereinfacht und an die Masse gebracht, man hatte die richtigen Leute in der Firma, man kaufte die richtigen Firmen mit guten Ideen – kurz: man hatte eine Strategie, die man klar verfolgte.

Dies wird sich auch nicht ändern. Zwar war Steve Jobs mit seiner Detailverliebtheit und dem Sinn für das, was der Kunde kaufen möchte, in einer wichtigen Rolle, aber die Produkte werden jetzt nicht schlechter werden. Längst wurden intern Aufgaben an andere Personen übergeben, längst wurde geregelt, wer in Zukunft welche Aufgaben übernehmen wird. Er soll sogar Pläne für neue Produkte in den nächsten vier Jahren hinterlassen haben.

Es wird sich kurzfristig nicht viel ändern bei Apple. Die Firma hat sowieso einen Kurs angesteuert, der anders ist, als er früher war. Früher war man eher der Aussenseiter, man war das, was Apple damals unter dem Slogan «Think Diffrent» verstand. Heute wird jedoch eine viel grössere Masse angesprochen und Apple ist mittlerweilen sowas wie ein Lifestyle, weshalb die Produkte auch entsprechend der neuen Kundengruppe entwickelt werden. Sonst wird sich die Firma nicht gross ändern. Es werden weiterhin Produkte kommen, die (angeblich) die Welt «revolutionieren». Nächstes Jahr wird ein neues iPhone vorgestellt und viele andere Dinge.

Abwärts? Abwärts geht es mit Apple nicht. Ich behaupte sogar, dass Apple in den nächsten Jahren noch weiter wachsen wird. Und eure Apple-Aktien dürft ihr getrost behalten.

Signatur

Was taugt das iPad? – Video Review

Geschrieben am 19.08.2011 um 13:11 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Apple, Film, Review, Technische Geräte und so.

Vor 4 Monaten habe ich ein Päckchen von Brack mit einem iPad 2 32GB WiFi erhalten. Irgendwie schon ironisch, dass gerade ich ein iPad 2 gekauft habe, wo ich doch so kritisch darüber geschrieben habe, als es raus kam. Nichts destotrotz reizte es mich, einfach einmal gegen meine eigentliche Meinung, das Gerät trotzdem zu bestellen und zu kaufen. Ich erhielt das Gerät etwas günstiger und versprach als Gegenleistung dieses Review mit einem Videobeitrag. Ich möchte euch nun meine 4 Monate Erfahrungen mit euch teilen.

«Wozu braucht man ein iPad?»

Die häufigste Frage, die mir gestellt wird, ist wozu man ein iPad überhaupt braucht. Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass eigentlich alle mit dem iPad rumspielen wollen, aber selbst nicht einsehen, weshalb man ein solches Teil kaufen sollte.

Das iPad ist kein Ersatz für einen Computer oder für ein iPhone. Auch ein MacBook Air wird nicht vom iPad ersetzt. Es ist in der Tat ein Zwischending zwischen Notebook und Smartphone, aber es ist auch nicht ein Ersatz für eines der beiden Dinge. Der Spruch, dass es ein iPhone mit grossem Display sei, stimmt auch nicht ganz, aber es kommt der ganzen Sache halt schon ziemlich nahe.

Medien konsumieren kann Spass machen! Ich lese nämlich eigentlich praktisch nie Zeitung. Seitdem ich gemerkt habe, dass unsere Zeitung auch eine PDF-Version der Tageszeitung anbietet, lese ich diese meistens auf dem iPad und zwar mit iBooks. Ich lese meine Blogfeeds gerne mit einem Feederader auf dem iPad, ich schaue gerne Videos auf dem iPad, ich habe ein ganzes Maturabuch auf dem iPad gelesen, ich lese mit Flipboard die Inhalte, die auf Facebook, Twitter & Co. gepostet werden im Magazinstyle. Es macht unglaublich Spass, mit dem iPad Medien zu konsumieren.

«Also ist das alles nur Zeitvertreib?»

Nein! Das iPad ist nicht «nur Zeitvertreib». Beispielsweise hatte ich beim Organisieren des Kantiballs immer alle meine Dokumente dabei und musste nicht einen Stapel Papier mit mir rumschleppen. Ein riesigier Vorteil! Ich habe als Maturavorbereitungen jeweils mein BWL-Buch auf dem iPad mit der Pages-App zusammengefasst. So wurde ich definitiv weniger abgelenkt, als wenn ich am MacBook Pro gesessen wäre. Mails beantworten kann man auch mit einem angenehmen GUI. Den Kalender hingegen habe ich praktisch nie benutzt, dann eher auf dem iPhone.

«Was ist geil am iPad?»

Geil am iPad ist nicht nur, dass der Akku scheinbar ewig hält (das fand ich ziemlich heftig – das Laden dauert dafür auch länger als beim iPhone (ist ja irgendwie auch logisch)), sondern auch das Betriebsystem. iOS ist definitiv für Touchscreens ausgelegt und mit dem Betriebsystem-Update im kommenden Herbst 2011 auf iOS 5.0 werden noch einige tolle Erneuerungen dazu kommen. Daneben ist natürlich der App Store ein riesiger Vorteil gegenüber anderer Plattformen und Tablets. Die Auswahl ist riesig und es gibt massenweise sehr gute Anwendungen fürs iPad. Was man durch diese Apps alles machen kann, seht ihr zum Beispiel auch im Video, den ich unten eingebettet habe.

Das Display selber brilliert durch tolle Farben und dadurch, dass man auch seitwärts noch alles gut sehen kann. Übrigens empfehle ich euch allen die (mit Magneten funktionierende) Hülle «SmartCover» von Apple. So kann man (zumindest ich) im Zehnfingersystem ziemlich angenehm schreiben.

Und die Zeit fliesst hinweg…

Trotz all der Vorteile, die man fürs Produktive Arbeiten hat das iPad natürlich auch die Seite des grossen Zeitvertreibs! Es ist schon ziemlich erstaunlich, wie viel Zeit man mit einem solchen Gerät verbrauchen kann. Da es so viele verschiedene tolle Anwendungen gibt, kann man locker mal eine Stunde mit einer davon verbraten. Und dann gibts noch einige weitere Apps, wie z.B. eine Live TV – App, mit welcher man auch noch länger seine Zeit vertreiben kann. Die vielen Games mit atemberaubender Grafik und toller Bedienung folgen dann gleich darauf.

Was nervt!

Das spiegelnde Display kann einen schon ziemlich in den Wahnsinn treiben, wenn man mal an der frischen Luft etwas auf dem Tablet anschauen möchte. Zum Glück kann man die Helligkeit noch ziemlich nach oben schrauben. An praller Sonner ein Buch lesen ist jedoch nicht besonders lustig.

Die Dateiverwaltung ist eine Katastrophe. Zwar sagte man einmal an einer Präsentation von Apple, dass man das «herkömmliche Dateisystem» so gut wie möglich verstecken wollte, damit der Benutzer es viel einfacher hat. Es fehlt mir aber eine zentrale Dateiverwaltung, auf die alle Anwendungen zugreifen können. Momentan muss ich die Datei immer in einem Programm haben oder sonst mühsam via iTunes auf das Gerät kopieren. Das nervt!

Keine USB-Anschlüsse, kein Cardreader? Weshalb? Wieso kann man nicht schon von Haus aus den Speicher eines iPads mit SD-Karten erweitern und einen USB-Stick anschliessen? Es nervt ziemlich, dass man als iPad-Besitzer zuerst einmal Apple nochmals etwas Geld in den Ar… schieben muss, um einen entsprechenden Adapter zu kaufen, der zum Beispiel SD-Karten lesen kann. Nervt wohl am meisten.

Fazit und Videoreview!

Damit ihr ungefähr sehen könnt, was das iPad so drauf hat, habe ich euch in einem kleinen (aber feinen) Video die wichtigsten Dinge zusammengestellt:

Als Fazit kann man definitiv sagen, dass das iPad ein tolles Gerät ist. Es brilliert durch gute Bedienung und dank App Store durch die Funktionsvielfalt. Es ist realtiv leicht, der Akku hält unglaublich lange, das Display überzeugt durch die schönen Farben. Es ist jedoch für mich trotzdem hauptsächlich ein Gerät, das unterhaltet. Ein Gerät, das zum Medienkonsum geschaffen ist. Man kann zwar damit arbeiten, aber ich persönlich habe dann lieber eine echte Tastatur und einen Computer vor meiner Nase. Und das iPad nur «Just For Fun» zu kaufen, ist dann schon etwas teuer. Aber chame mache. Ich bin jedenfalls begeistert von diesem Gerät – mit kleinen Abstrichen, die viele Leute dazu bewegen, das Gerät eben gerade nicht zu kaufen.

So kann ich auch weder eine Kaufsempfehlung noch das Gegenteil aussprechen, denn das Gerät ist zweifelsohne grossartig. Ob man es wirklich braucht? Man kann es brauchen, aber man benötigt es nicht zwingend.

Danke!

Wie oben schon angetönt, habe ich das Gerät etwas verbilligt erhalten (jedoch nicht gratis) und mich deshalb verpflichtet, diesen Bericht zu machen. Ich möchte Brack für diese Geste herzlich danken!

Des Weiteren möchte ich meinem Bruder danken, der mir bei den Dreharbeiten geholfen hat.

Technisches Gschmeus

Es gibt immer wieder Leute, die mich nach einem solchen Videoreview nach nach Kameramodell, etc. fragen. Hier also noch etwas technisches Gschmeus, das man als nicht-Technikinterssierter überspringen kann:

Gedreht habe ich alles mit einer Canon EOS 550D (oder auch als Rebel T2i bezeichnet). Ich habe für alle Aufnahmen das Canon 50mm f/1.8 Objektiv verwendet und meist mit ziemlich offener Blende gefilmt, damit der Effekt der Tiefenunschärfe gut zu Geltung kommt. Geschnitten habe ich alles in Final Cut Pro und die Musik kommt von «The Acousticals», die ich auf jamendo entdeckt habe.