1’095 Tage in der Blogosphäre – 3 Jahre mit Herz und Blut

Geschrieben am 20.12.2011 um 8:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein, Life.

Es ist schon fast unglaublich. Was einmal einfach so aus einer Idee «aus dem Bauch heraus» entstand, wurde zu einem Blog. Da feierte man das erste, das zweite Jubiläum, präsentierte gar seine Maturaarbeit unter dem Titel «bloggerfilm» vor grossem Publikum und jetzt habe ich 18 und der Blog auch schon 3 Jahre auf dem Buckel. Ich bin nicht mehr Kantischüler, sondern bin Praktikant als Videojournalist.

In meinem Leben hat sich in den letzten Jahren so viel geändert, dass ich gar nicht wüsste, wo ich beginnen sollte. Ich habe etwas weniger gebloggt. Weniger applelastig, weniger Technews (kann man ja eh überall lesen) und mehr Eindrücke, Erfahrungen, Tipps, Perlen und so. Mehr ich. Dass das dies auf Anklang stösst, zeigen meine Besucherzahlen, die sich trotz weniger Beiträge immer in einem schönen Bereich mit leichter Tendenz nach oben bewegen.

Und so verzichte ich für ein Mal auf einen Jahresrückblick, auf die achsotollen Wünsche für die kommenden «Festtage» (für viele eher Stresstage) und auf einen tollen philosophischen Spruch am Schluss. Aber wer wissen möchte, was denn in der Welt so bedeutendes passiert ist gegooglet wurde, der soll doch einfach mal auf der tollen Seite «Google Zeitgeist» vorbeischauen (nebenbei: ganz ohne Flash, dafür mit viel HTML5).

Stay hungry, stay foolish. (Oh, ich habs doch getan. Aber der Spruch stammt von Steve Jobs.)

Schreibblockade

Geschrieben am 29.12.2010 um 12:05 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein.


cc Carroy, Wikimedia

Aller Anfang ist schwer und momentan mache ich es mir irgendwie unglaublich schwer, mit meinen etwas spärlich ausfallenden Ideen etwas anzufangen. Blogger sprechen da gerne von einer «Schreibblockade», wobei es bei mir wohl nur vorübergehend und weniger ausgeprägt ist. Während andere vielleicht sogar ein halbes Jahr dauert, bis sie wieder mit dem Schreiben beginnen, ging es bei mir halt doch etwa eine Woche. Doch damit ist jetzt Schluss, denn dieser Beitrag hier läutet das Ende der Blockade ein.

In einem Kommentar hat man mir gesagt, ich solle wieder mehr Bilder posten. Ich beginne gleich damit und ihr dürft gerne grinsen oder euch am Kopf kratzen:

Eines kalten Samstags stand dies an der Anzeigetafel am St. Galler Bahnhof. Ich wäre gern an diesen Ort gefahren, den Ort mit dem klingeden Namen «Lautsprecherdurchsagen beachten». Wo der wohl liegt?

Bloggertherapie

Geschrieben am 08.11.2010 um 22:36 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.


Bild von Gerd Altmann gefunden auf pixelio.de

Ich wurde nicht erst einmal, sondern schon mehrmals gefragt, wie ich es denn schaffe, neben der Schule und all meinen Interessen und Tätigkeiten noch zum Bloggen zu kommen. Und die Frage ist wirklich berechtigt, denn ich bin eine Person, die einfach schlecht nein sagen kann und gerne mithilft. Ich bin eine Person, die gerne kritisiert, aber es dann auch selber besser machen möchte. So bin ich SO-Präsident, mache nebenbei Webdesign (damit ich nicht wie andere Schüler immer heulen muss, dass ich kein Geld habe und weil es meine Passion ist), halte meinen Körper mit Judo in Form, spiele Cajon, interessiere mich für Fotografie und Film, gehe an die Kanti Wil, mache dort als Maturaarbeit einen Film. Oh, und dann blogge ich ja auch noch.

Doch woher nehme ich die Zeit dazu? Ganz einfach: Wenn man Zeit für etwas finden will, findet man sie auch. Und etwas, was viele nicht begriffen haben, ist dass Bloggen befreiend wirkt, denn man kann sich die «Seele vom Leib schreiben» und schreiben, was einen gerade beschäftigt.

Und so ist bloggen irgendwie auch eine Therapie. Ich könnte euch nämlich erzählen, dass die Schule für mich momentan ein riesiger Druck und viel Stress bedeutet. Die Schülerorganisation bedeutet zusätzliches Engagement in meiner Freizeit und weniger Zeit zum erholen. Zusätzlich kommen verschiedenste Dinge und (wie schon einmal geschrieben) die vielen kleinen Dinge machen nun mal das Gefühl aus, das dir sagt: Montag ist ein Scheisstag. Oder sogar: die Woche wird scheisse (bzw. verdammt stressig).

Aber auch das geht vorbei, Zeiten ändern sich, Krämpfe vom Judotraining heute gehen vorbei und irgendwann (ich bin sicher, irgendwann kommt der Moment) bin ich auch wieder einmal ausgeschlafen.

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Erzähl der Welt etwas!

Geschrieben am 18.08.2010 um 10:16 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie WWW.

Der ganzen Welt etwas zu erzählen hat schon seinen Reiz. Hat nicht jeder von uns schon im stillen Kämmerchen mal echt tolle Einfälle gehabt, die eigentlich mit mehr Leuten geteilt gehören? Vielleicht hat der eine oder andere sogar schon mal etwas auf totes Holz (auch Papier genannt) geschrieben und seither hat das niemand gelesen, obwohl es wirklich gut ist?

Gehörst du dazu? Willst du endlich einmal etwas im Web veröffentlichen, aber nicht unbedingt regelmässig einen Blog pflegen und betreiben? Hast du Lust, einfach einmal etwas auf einem Blog zu platzieren? Dann bist du hier genau richtig! Ich biete allen Interessierten meinen Blog als Plattform für einen Gastbeitrag an – egal in welche Form, wie lange, wie kurz, du bist völlig frei. Schreib mir!

Da ich in diesem Blog bisher über praktisch alle Dinge geschrieben habe, die mich irgendwie beschäftigt haben, ist die Themenwahl völlig frei. Es kann ein Erlebnis oder eine Beobachtung aus dem Alltag sein, es können Ideen für ein Projekt sein, es können Gedanken übers Leben sein, es kann eine technische Erklärung sein, es kann eine frei erfundene Geschichte sein oder einfach sonst etwas. Du schreibst, ich publiziere.

[WordPress] Tune your Editor

Geschrieben am 29.10.2009 um 21:37 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie WWW.


WordPress liefert standardmässig einen Editor mit, der es dem User ermöglicht, die Artikel schnell und einfach zu gestalten. Damit die Sache aber nicht zu kompliziert wird, wurde der Editor auch dementsprechend abgespeckt und so fehlten dem WYSIWYG-Editor einige Funktionen, die ich selber als nötig erachte. Ich habe mich so schon ein paar mal genervt, dass man zum Beispiel beim Editor nicht einmal Tabellen erstellen und einfach bearbeiten (per Klick Spalten / Zeilen hinzufügen, etc.) kann. Aus diesem Grund habe ich mich auch auf die Suche gemacht und Google, als auch die WordPress-Datenbank ausgekitzelt. Dabei bin ich natürlich auch fündig geworden, ansonsten hätte ich diesen Beitrag ja nicht verfassen müssen.

Das edle Plugin, das euren TinyMCE-Editor, der von WordPress standardmässig verkleinert wurde, mit weiteren Funktionen beschmückt, heisst simpel und einfach «TinyMCE Advanced».

Das Plugin integriert sich in den Einstellungen und diese wiederum integrieren nahtlos Funktionen im Editor. So kann man also unter Einstellungen -> TinyMCE Advanced per Drag & Drop ganz einfach die zusätzlichen Bedienelemente von unten nach oben verschieben (also dem Editor hinzufügen) und auch so ordnen, wie man das gerne selber möchte. Hier ein kleines Screenshot:

Man sieht hier unten in der Box verschiedene Dinge, die man nach oben auf eine der vier Linien verschieben kann. Daraus schliesst ihr jetzt vielleicht, dass der Editor bis zu vier Linien erhält und damit steht ihr absolut richtig. Man kann auch Abstände einfügen und so seine eigene Ordnung in die Bedienungselemente des Editors bringen.

Wer sich also auch schon wegen des geschmälterten Funktionumfanges des integrierten Editors geärgert hat, der kann sich durch dieses Plugin das manuelle schreiben von HTML-Code sparen und sich über weitere Funktionen freuen.

Die Installation.

Nichts einfacher als das. Entweder man installiert das Plugin gleich im WordPress-Dashboard auf dem eigenen Blog (indem man nach “TinyMCE Advanced” sucht und auf installieren klickt – funktioniert aber nicht bei allen Webhostern wegen tlw. deaktivierten Funktionen!) oder man geht auf die Pluginwebsite im WordPress-Verzeichnis, klickt auf Download, entpackt die ZIP-Datei auf dem PC, lädt den Ordner “tinymce-advanced” dann in den Ordner /wp-content/plugins hoch. Nun muss man das Plugin nur noch unter Plugins aktivieren und schon ist es aktiv.

Die Verwendung.

Nichts einfacher als das (wir erinnern uns an die Bemerkung bei der Installation). Wie oben schon geschrieben geht man einfach auf Einstellungen -> TinyMCE Advanced und bewegt dort die gewünschten Felder, bzw. Schaltflächen per Drag & Drop an den Platz, den man wünscht. Anschliessend klickt man auf Save Changes und ist glücklich, denn der Editor hat sich verändert!

Bemerkenswert.

Ein Problem, das bei Bloggern bekannt ist. Wenn man sich da die Diskussionen anschaut und sieht, wie man das Problem löst, muss man fast zwingend grinsen. Aber zuerst einmal das Problem:

Man möchte einige Absätze Abstand einfügen. Der nette Editor denkt sich aber «Nein danke, daraus machen wir jetzt einfach einen Absatz und nicht 2 (oder 10, oder 20,…).» Genau dieses Absatz-Problem kann man mit diesem Plugin auch beheben.

Stop removing the <p> and <br /> tags when saving and show them in the HTML editor

Wenn man diese Option aktiviert, kann man ab sofort so viele Absätze einfügen wie man will. Lösungen, wie weisse Punkte auf jeden Absatz setzen, damit WordPress da einen Inhalt zu sehen meint, sind damit nicht mehr nötig. Transparente GIFs auch nicht. ;-)

Wer auch mal gerne mit der Maus arbeitet, der wird das Kontext-Menü zu schätzen wissen. Aktiviert man die gleichnamige Option in den Einstellungen, kann man per Rechtsklick Bilder einfügen, den gerade markierten Text mit einem Link versehen, die Ausrichtung des Absatzes ändern, etc.

Zum Schluss.

Das Plugin bereichert den Editor, vereinfacht die Verwendung und behebt die kleinen Dinge, die man gerne möchte. Für jeden Blogger interessant, darum hier nochmals der Link der Pluginseite. Btw.: Saubere Arbeit, Andrew Ozz! Herzlichen Dank!

Gruss,
Michael