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Syn City – vom Theater Neumarkt live ins Web #syncity

Veröffentlicht am 04.04.2014 » Keine Kommentare » Kategorie: Life, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Bild: Syn City Skyline, illustriert von Stephan Geiger

Was studierst du? Cast? Hä?

Bisher habe ich kaum über mein Studium gebloggt, nun ist es aber echt an der Zeit, dies nachzuholen. Denn das spärliche bloggen liegt weniger daran, dass es nichts Interessantes über das Studium zu erzählen gibt, sondern mehr daran, dass gerade sehr viel läuft. Und wer sich noch immer fragt, was man im Studium «Cast / Audiovisuelle Medien» macht – hier eine kleiner Einblick in ein grosses Spektrum:

 

Wenn, dann richtig: Live ins Web.

Meine bevorzugte Lernmethode ist «learning by doing». Während meinem Studium war dies bis jetzt der Grundtenor. Das hier angesprochene Projekt ist insofern spannend, weil es live ins Web übertragen wird.
Wir übertragen nämlich nächste Woche vom 8. bis 10. April 2014 live das Theater «Syn City» mit «Das Helmi». Dazu stellen wir im Theater Neumarkt sechs Kameras mit Kameramännern und -frauen auf, welche live von der Regie, dem Bildmischer und einer Onlineredaktion aufbereitet werden, so dass ihr den Livestream geniessen könnt. Klingt ganz easy, gell?

Wer meint, das sei nun alles, der hat sich geschnitten. Für eine solche Übertragung benötigt’s viel Vorbereitung. Wir beschäftigen uns mit der Planung des Streams, der Kameratechnik und Koordination vor Ort. Zudem wurde fleissig gefilmt, um vorab Videobeiträge online zu stellen. Diese Beiträge benötigen alle ein einheitliches Layout (Bauchbinden, Intro, Abspann, Schriften, Titel,…). Long story short: Unsere Rechner laufen heiss, um die Animationen rauszurechnen.

 

Blablabla, wo kann ich den Stream schauen?

Wenn du soweit durchgelesen hast, hast du es dir ja verdient, dies zu wissen. Auf der Website vom Theater Neumarkt findest du den Livestream. Aber noch nicht jetzt. Erst ab Dienstag. Oder ganz einfach unter syncitylive.ch!

 

Toll. Wo finde ich eure Facebook Fanpage?

Die Facebook Page zum Syn City Livestream findest du unter https://www.facebook.com/syncitylive. Dort gibt’s auch fancy Backstage-Fotos und Updates. Wenn wir mal twittern, dann mit dem Hashtag #syncity.

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Das Kult Day Open Air 2012 – Wo der Groove zu Hause ist!

Veröffentlicht am 06.09.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Life, Musik von Michael Eugster

Ihr erinnert euch an das letzte Kult Day Open Air in Oberuzwil? Dieses Jahr findet der musikalische Hochgenuss seine dritte Ausführung auf dem Platz neben der Kulturbeiz Eggä. Kleiner Unterschied zum Vorjahr: Ich bin nicht mehr nur als Videojournalist und Zuschauer dort, sondern im Hintergrund tätig. Zusammen mit einem kleinen OK organisieren wir gerade auf Hochtouren die letzten Dinge – es ist streng und macht Spass!

Am Samstag, 15. September 2012 findet der Anlass statt und ich würde mich freuen auch dieses Jahr wieder einige bekannte und vertraute Gesichter anzutreffen. Es lohnt sich! Wir bringen euch ins musikalische Schlaraffenland der Region und servieren euch handerlesene Acts!

Weitere Infos findet ihr selbstverständlich auf der Homepage kultday.ch oder auf Facebook (immer wieder mal was Neues).

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ERUGF: Wenn sich die Blogger- und Twitterszene zum Raclette trifft

Veröffentlicht am 22.06.2012 » 4 Kommentare » Kategorie: Life, WWW von Michael Eugster


Bild: Michael Schmid

Es war bereits zum zweiten Mal soweit. Der kreative Kopf David Worni lud mit seinem ganzen Team nach Olten zum zweiten ERUGF ein.

Ihr denkt jetzt vielleicht ERUGF, hääh? Schon letztes Jahr war ich am ERUGF und es war super. Die Bedeutung des Wortes ist «Eidgenössisches Raclette- und Grillfestival der Schweizer Blogger und Twitterer» und spricht eigentlich für sich. Man traf dort wieder tolle Leute, sah den Knackeboul auf der Bühne, diskutierte, ass dabei Raclette und fühlte sich vielleicht schon fast wie in einer grosser Familie. Oder so.


Bild: indero

Doch viel einfacher als tausend Worte ist ein Videoclip vom ERUGF. Hier stand ich nun auch mal vor der Kamera statt hinter der Kamera und wusste echt nicht, wo ich nun hingucken soll. Ich hoffe mein Senf gefällt euch einigermassen, den ich dazu gegeben habe. Ansonsten: Nächstes Jahr selber kommen!

Man sieht, es wurden viele angeregte Gespräche geführt und man hatte irgendwie fast zu wenig Zeit, um mit allen Leuten einigermassen ausführlich zu quatschen. Auf ein nächstes Mal freue ich mich jetzt schon!


Bild: Boris Baldinger

 

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AvatarDay 2011 – Seriös bis verrückt mit Fotokunscht

Veröffentlicht am 24.11.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Fotografie, WWW von Michael Eugster

AvatarDay 2011

Ja, da grinst er. Aber Pschhhht! Was er wohl damit meint. Und weshalb ist sein Gesicht schwarzweiss? Und seine Augen nicht? Und was soll das blaue Hemd?

Eigentlich egal. Gelobt sei die Bildbearbeitung. Doch bevor ich überhaupt ein Bild bearbeiten konnte, musste es ja entstehen. Dazu war ich am AvatarDay in St.Gallen, wo die Jungs von Fotokunscht.ch ihr Fotostudio öffneten, damit jeder kostenlos sein Profilbild bei einem kurzen Shooting erhalten konnte. Michi, bepackt mit Rasierschaum, Rasierer, Haarwachs, Hut, Sonnenbrille, Schal und einigen Ideen traf also im Fotostudio ein und liess Fotos von sich machen. Michi, das bin übrigens ich.

Die Ergebnisse lassen sich zeigen. Darum mache ich das auch:

AvatarDay Mix 1

Bildideen: Seriös vs. verpennt

AvatarDay Mix 2

Bildideen: Ich kann mich auch in der Luft entspannen vs. Lächelnd

Und so konnte ich meine verrückten Ideen auch realisieren. Es gab noch weitere Motive und viele Bilder, die ich euch aber vorenthalten möchte. Ha! (Okay, weil ihr schon bis hier gelesen habt, könnt ihr auch gerne den Link zu allen Fotos des AvatarDays haben).

Herzlichen Dank übrigens an pictura, die das schon zum dritten Mal aufgegleist hat. Hat Spass gemacht, wieder einmal Blogger, Twitterer (und auch Menschen ohne dieses Zeugs) zu treffen! Und dank Serge Bosshard durfte der AvatarDay dieses Jahr seine Premiere in St.Gallen feiern. Merci!

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Platin Consulting: Wenn ein Start-Up Social Media nicht versteht [Update II]

Veröffentlicht am 01.11.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: WWW von Michael Eugster

Platin Consulting

Solltet ihr jemals ein Start-Up starten, dann macht es bitte niemals so, wie das Platin Consulting gemacht hat. Denn was sich dort auf vor allem auf ihrer Facebook-Seite abgespielt hat, ist einfach nur peinlich.

Ich bin der Meinung, dass solche Fehler nicht noch einmal passieren sollten und berichte deshalb hier, wie es Jeremy Kunz auch ausführlich tat, darüber.

UPDATE: Die Firma gibt zu, ihre Fans betrogen zu haben und entschuldigt sich öffentlich. Mehr weiter unten in diesem Beitrag.

Wie alles begann: Ein guter Einfall

Eigentlich begann die Geschichte mit einem guten Einfall. Die Firma Platin Consulting startete auf Facebook einen Wettbewerb. Unglaublich dabei: Es winkten Preise von Apple-Produkten, wie es wohl noch nie bei einem Wettbewerb gesehen wurde:

Da wir über 350 Fans haben, gibt es schon mal folgende Preise zu gewinnen:

1. iPhone 4S 64GB mit Farb Wahl
2. iPhone 4S 32GB mit Farb Wahl
3. iPhone 4S 16GB mit Farb Wahl
4. iPhone 4S 8GB mit Farb Wahl
5. iPad 2, 64GB, 3G + WiFi
6. iPad 2, 32GB, 3G + WiFi
7. iPad 2, 64GB, 3G
8. iPad 2, 32GB, 3G

Preis Nr 9 welchen es ab 400Fans gibt wäre: iPad 2, 16GB, 3G + WiFi

Schaft ihr es sogar auf 450 Fans, dann wird noch ein iPad2, 16GB 3G frei geschaltet

Klingt toll, oder? Wer genau hinschaut, sieht, dass es jedoch noch kleine Fehler hat (es gibt kein iPhone 4S mit 8GB und das iPad gibt es nur in einer Version mit 3G + WiFi oder WiFi alleine). Halb so wild, man machte auf den Fehler aufmerksam. Leider wurde darauf beharrt, dass die Angaben stimmen und der Kommentator teilweise noch als blöd dargestellt.

Da beginnt die Sache langsam aus dem Ruder zu geraten. Denn auf Kritik scheint die Platin Consulting nicht gut zu sprechen zu sein.

Mit Social Media ist nicht zu gespassen – falsch reagiert!

Als Reaktion auf die Kritik wurden Kommentare und Pinnwandeinträge gelöscht, was natürlich den Effekt hatte, dass einige Leute wütend wurden. Witzig dabei: Ich habe auch etwas geschrieben und wurde wegen zwei Einträgen von den Fans entfernt und mir wurden die Schreibrechte entzogen. Nicht unbedingt die feine Art, mit Kritik umzugehen.

Et voilà: La misère

Ein guter Freund und Bloggerkollege Jeremy Kunz stand der Sache auch kritisch entgegen und schrieb einen Blogbeitrag über die ganze Sache (und hält diesen auf dem aktuellsten Stand). Abgesehen davon, dass Wettbewerbe auf Facebook laut den Richtlinien nicht erlaubt sind, zeigten sich weitere Lücken bei der Platin Consulting: Ein vollständiges Impressum fehlte, die Firma war hat ist keine GmbH oder ähnliches und verstösst teilweise gegen gesetzliche Richtlinien. Ich kenne mich hier wenig aus, Jeremy hat dies auf seinem Blog etwas genauer aufgelistet. Des Weiteren wurden die AGB von einem anderen Shop kopiert, Fake-Profile auf Facebook erstellt, ein geklautes Bild als Beweis für ein nicht vorhandenes iPhone 4S 8GB verwendet,…

Kein Happy End und es ist immer komplizierter, als es scheint

Leider endete die ganze Sache, hinter welcher bestimmt nur der gute Wille stand, in einem Desaster. Ich konnte mit Frau Gerber telefonieren und damit einen etwas genaueren Einblick hinter die Kulissen erhalten. Viele Dinge liefen im Hintergrund nicht wünschenswert, gerade was Sponsoren angeht. Ein grosser Teil sollte über Privatpersonen finanziert werden, welche anschliessend absprangen. Darin verstrickt sind private Probleme, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Man habe teilweise «Menschen zu stark vertraut» und wurde von diesen enttäuscht.

Enttäuschungen am Laufmeter

Beim Telefongespräch wirkte die Geschäftsführerin der Platin Consulting sehr geschafft von der ganzen Situation, es ging ihr bestimmt sehr nahe. Sie musste in den vergangenen Tagen wohl mindestens so viele Enttäuschungen erleben, wie die Fans, die auf ein iPhone oder ein iPad gehofft hatten. Ich glaube, die ganze Sache wurde für sie selber zu kompliziert, dass sie nicht mehr wusste, wie man am besten reagieren sollte.

Die Kommunikation schlug leider dann so fehl, dass sich die Fans schlussendlich ziemlich «verarscht» vorkamen. Aus dem Hauptpreis eines iPhone 4S mit 64GB wurde ein Fondue-Set und damit überhaupt noch Preise vorhanden waren, versuchte Platin Consulting, andere Preise nachzuschieben, denn die gesponserten Preise waren weder eingetroffen, noch wurde ein Beitrag eingezahlt. Und da macht es sich natürlich schlecht, wenn man anstatt eines iPhones etwas komplett anderes gewinnt. Da machen es 15% Rabatt auf den Shop auch nicht besser, denn das war nicht, was die Leute wollten. Man sieht zwar den guten Willen der Platin Consulting, aber man hätte wohl besser anders reagiert.

Hinter den Kulissen…

…sieht es kompliziert aus. Der Wettbewerb hätte so nicht durchgeführt werden sollen, die Platin Consulting machte von der Kommunikation viele Fehler, die angeblichen Sponsoren stellten sich als Enttäuschung heraus und das ganze endete imagemässig leider in einem Desaster und persönlich für die Geschäftsführerin bestimmt nicht in einem schönen Tag.

Auch einige Vorschläge, wie wenigstens 50% der versprochenen Preise auszuliefern, wurde ausgeschlagen. Leute wollten Hilfe anbieten, mit der Bedingung, dass man obige Bedingungen einhält oder sich entschuldigt. Dies wurde jedoch leider ausgeschlagen und man gab sich immer wieder als armes Start-Up, das so bös kritisiert wurde.

Am Ende sind wir immer klüger

Man merke sich folgende Punkte:

Mit Social Media ist nicht zu gespassen. Wer die Kommunikationskanäle nicht beherrscht, sollte sie auch nicht nutzen.

Verlose nur etwas, was du hast! Wenn man etwas verlost, sollte man dies erst tun, wenn das Gerät, etc. eingetroffen und wirklich zur Verfügung stellt. Mündliche Zusicherungen und krumme Geschichten? Besser nicht.

«Wir sind ein Start-Up, lasst uns in Ruhe!» zählt nicht als Rechtfertigung und kommt schnell in den falschen Hals. Mit Kritik muss man umgehen können, Rechtfertigungen sollten auf den Punkt gebracht werden, Fehler darf man zugeben und das Wort «Sorry» darf man gerne auch einmal fallen lassen.

Die Sache ist also komplizierter und verstrickter, als am Anfang gedacht. Ich fühle mich in der Lage, einige Dinge einschätzen zu können, zumal ich direkt mit der Geschäftsführerin Kontakt hatte, aber alles verstehe ich auch nicht. Was bleibt ist eine frustrierte Geschäftsführerin, die daran denkt, Konkurs anzumelden und eine frustrierte Fangemeinde, die nicht das erhielt, was versprochen wurde.

Update 1. November 2011: Die Story geht weiter…

Ende gut, alles gut? Denkste. Die Story geht weiter. Die Facebook-Seite von Platin Consulting wurde mittlerweile gelöscht. Vorher wurden jedoch noch weitere Statusmeldungen herausgegeben, wo das Unternehmen sich über die Kritik beschwert. Man gesteht zwar ein, naiv gewesen zu sein («war jemand noch niemals naiv oder hat was naives gemacht?») und gibt gewisse Namen und Emailadressen als öffentlichen Status heraus. Des Weiteren wurde kurzzeitig eine neue Platin Consulting – Fanseite erstellt.

Gelöscht = vergessen? Sicher nicht. Auch wenn diese Seite auf Facebook gelöscht ist, sind weiterhin Daten und Screenshots vorhanden. Fans wurden betrogen und versprochene Preise nicht verlost oder herausgegeben. Dies darf nicht sein. Es darf auch nicht sein, dass Sponsoren aussteigen (wobei hier angemerkt werden muss, dass diese angeblichen Sponsoren meist durch mündliche Aussagen zugesagt haben – wirkt alles so unglaubwürdig, dass die Inhaberin das hätte gesehen haben müssen).

Wie ich erfahren durfte, interessieren sich bereits klassische Medien wie der Kassensturz für diese eher komplizierte Geschichte. Ein Happy End gibt es bestimmt nicht.

Und um dem Erdbeertörtchen noch das Sahnehäubchen zu versehen, durfte ich von @technikblog erfahren, dass sogar Texte von der Homepage von einer Webdesign-Firma kopiert wurden. Vergleicht selber:

Zitrox OriginalKopie des Textes von Zitrox

Zitox Webdesign (Original) vs. Platin Consulting (kopierter Text)

Update 2. November 2011: Einsicht bringt Klarsicht

Endlich wird klares Licht in die Sache gebracht. Die Platin Consulting gibt ihre Fehler öffentlich zu und entschuldigt sich auf Twitter sowie auf der eigenen Homepage:

Platin Consulting entschuldigt sich öffentlich via TwitterPlatin Consulting entschuldigt sich öffentlich im Shop
Entschuldigungen sind auf Twitter @Platin_Cons, auf der Homepage und im Shop zu finden.

Die Entschuldigungen auf den Websites sind ein PDF mit folgendem Inhalt:

Sehr verehrte Kunden,
in den letzten Tagen gab es diverse Berichte über die Firma Platin Consulting, welche äusserst
negativ waren.
Wir haben ein Facebook Gewinnspiel durchgeführt, bei welchem Wir Produkte der Firma
Apple verlost haben. Jedoch hatten wir zu keinem Zeitpunkt Sponsoren für diese Preise.
Wir verstiessen mit dem Gewinnspiel gegen die Richtlinien von Facebook.
Nachdem verschiedene Schweizer Blogger aufgedeckt haben, das wir keine Sponsoren haben,
flüchteten Wir Uns in ein Lügengebilde, aus welchem Wir nicht mehr herausgekommen sind.
Leider war es dann zu spät.
Es war klar, dass die Fans auf Facebook enttäuscht waren und die Produkte forderten. Doch
als Startup Unternehmen können wir uns dies nicht leisten. Als der Druck zu gross wurde,
schlossen wir die Facebook Seite, um weitere Recherchen zu verhindern.
Wir möchten Uns an dieser Stelle bei Unseren Fans, Followern und Kunden entschuldigen.
Wir haben Ihr Vertrauen missbraucht, Sie belogen und betrogen. Dies war zu keinem
Zeitpunkt Unsere Absicht.
Wir hoffen, einen Weg zu finden, Ihr Vertrauen wieder zu gewinnen. Bitte Entschuldigen Sie
Unser Verhalten.
Freundlichst,
Milena Angela Gerber
Geschäftsführerin von Platin Consulting

Ich muss sagen, dass es schon etwas Mut braucht, eine solche Stellungsnahme zu veröffentlichen, aber sie bringt die Klarheit, die alle Teilnehmer am Wettbewerb verdient haben.

Zum Schluss der Geschicht…

…möchte ich noch anmerken, dass dieser Fall gut war, um ein Zeichen zu setzen. Dank Jeremy Kunz, der von Anfang an misstrauisch war, wurde dieser Fall aufgedeckt. Solche Dinge passieren nicht das erste Mal und sie dürften gar nicht erst passieren. Der Fall zeigt, wie kompliziert die Situation sein kann. Er zeigt aber auch, dass man sich nicht mit Bloggern anlegen sollte, die gewillt sind, Klarheit in eine Sache zu bringen.

Signatur

Weitere Blogbeiträge und Infos sind zu finden unter folgenden Adressen:

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Das Social Network Facebook schliesst die Türen

Veröffentlicht am 10.01.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: WWW von Michael Eugster

Für einige klingt dies wie die reinste Katastrophe, einem Weltuntergang gleich, denn sie verbringen ihr Leben praktisch nur noch auf Facebook. Ist ihnen langweilig, öffnen sie Facebook. Wollen sie mit dem Cousin aus der anderen Ecke des Landes sprechen: Facebook hilft. Facebook hat Leute zusammengebracht und vernetzt, zumindest virtuell.

Jetzt behauptet «WeeklyWorldNews», dass Facebook am 15. März die Türen schliessen wird. Mark Zuckerberg soll gesagt haben:

“Facebook has gotten out of control,” said Zuckerberg in a press conference outside his Palo Alto office, “and the stress of managing this company has ruined my life. I need to put an end to all the madness.”

Heute morgen hab ich dies gelesen und für einige, die etwas Englisch verstehen, mag dies ein Schock sein, dass die innovative Plattform bereits Mitte März schliessen möchte.

Meine Damen und Herren, wenn ihr all dies glaubt, dann hat der Trick von WeeklyWorldNews, einen Hoax in die Welt zu setzen, um Traffic zu produzieren, hervorragend funktioniert. Glaubts, wenn ihr es glauben wollt. Dann haben die Autoren dieses Artikels ihr Ziel erreicht und ich darf dabei auch noch grinsen.

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Facebook-User und ihre katastrophalen Privatsphäre-Einstelllungen

Veröffentlicht am 22.07.2010 » 3 Kommentare » Kategorie: WWW von Michael Eugster


Screenshot einer Person mit einem beliebig eingetippten Namen bei der Suche

Ich staune immer wieder, wie wenige die meisten User von Facebook über die Privatsphären-Einstellungen von Facebook wissen oder wie unbedacht sie diese einsetzen. Meistens werden die Standardeinstellungen durchgewinkt und viele Informationen öffentlich gemacht, die nicht unbedingt für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Es gibt User, die anderen Leuten ihre ganze Pinnwand mit allen Statusmeldungen zeigen, ohne dass diese befreundet sein müssen oder einen gemeinsamen Freund haben. Sehr bedenklich.

Freunde der Freunde

Ein weiterer Punkt drängt sich auf. Soll man den Freunden seiner Freunden mehr zeigen? Einige denken schon und so sind recht schnell viele Informationen über eine fast beliebige Person im entfernten Umfeld verfügbar. Hier zwei Beispiele (Namen und Bilder sind unscharf gemacht):


In diesem Fall hier sieht man praktisch alle Informationen (Beziehungsstatus, Auf der Suche, Fotos, Pinnwandeinträge, Status,…). Ist das sinnvoll?

Auch hier sieht man sehr viel, alle Urlaubsfotos, private Fotos mit Kolleginnen sind verfügbar.

Die Frage stellt sich, ob das sinnvoll ist. Meiner Meinung sollten nur diejenigen etwas sehen, die man auch als Freund hinzugefügt hat. Und auch dann sollen sie nur das sehen, was man will.

Privatsphären mit Listen

Es geht eigentlich ganz einfach. Man macht am Besten zwei oder drei Listen. Eine Liste sieht gar nichts (darf aber trotzdem Freund werden), die andere sieht z.B. keine Pinnwand und die andere sieht keine persönlichen Informationen wie den Beziehungsstatus, politische Orientierung, etc (alles nur Beispiele). Alle User, die nicht in einer List sind, sehen alles.

Wie macht man das? Ganz einfach. Hier eine kurze Anleitung (hier bereits einmal aufgegriffen (älteres Facebook-Design!)):

  1. Wähle unter Konto -> Freunde bearbeiten
  2. Klicke unter dem Titel Listen auf Freunde
  3. Oben an der Auflistung erscheint ein Knopf namens «Liste erstellen» -> anklicken
  4. Der Liste einen Namen geben und Freunde auswählen, die dort rein sollen
    • eventuell weitere Listen erstellen
  5. Wähle unter Konto -> Privatsphäre-Einstellungen
  6. Hier würde ich grundsätzlich die Einstellung «Nur Freunde» als Grundeinstellung verwenden, darauf aufbauend benutzerdefinierte Einstellungen verwenden.
  7. Klicke unten auf Benutzerdefinierte Einstellungen
  8. Nun kannst du für jeden Punkt einstellen, wer dies nicht sehen darf. Dort kannst du entweder einzelne Personen oder Listen eintragen.
  9. Fertig!

Vielleicht überdenken ja noch einige ihre Einstellungen bei Facebook und was sie der ganzen Welt zeigen wollen.

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iPhoneradiojournalismus

Veröffentlicht am 26.06.2010 » 4 Kommentare » Kategorie: Life, WWW von Michael Eugster


This Born und Alexander Sautter am go2leu2606

Da es einiges zu berichten gibt, spalte ich den Bericht in zwei Beiträge, den Morgen könnt ihr bereits jetzt hier nachlesen, der Bericht zum Rest folgt natürlich noch.

Journalismus, wie funktioniert das? Dies war die Frage, die als Hauptthema für diesen Morgen gestellt wurde. Gar nicht so einfach zu beantworten, auch für Leute, die mittendrinn sind.

Einige Personen haben sich eingesammelt in der Wohnung von «Löi» und nach einer Ration Kaffe und Gipfeli ging es dann auch schon los. Gestartet hat Peter Hogenkamp, der uns via Skype viele interessante Dinge dazu erzählt, warum er Leiter von NZZ Digitale Medien wurde und uns auch einen Einblick in seine aktuelle Situation gab. Man erfahrte dabei viele Dinge, teilweis auch mit dem Kommentar «dies bitte nicht twittern ;-)».

Matthias Born von der Berner Zeitung war der nächste Referent, der uns von A-Z Dinge erzählte, die die Berner Zeitung und seinen Arbeitsplatz betreffen. Ich staunte einige Male, wie komplex die ganze Sache doch ist und man sich doch gerne die ganze Sache bei Zeitungen etwas leichter und weniger komplex vorstellt. Da wir natürlich eine ganze Gruppe Geeks waren, ging er (wie auch die anderen beiden Referenten) auch immer auf aktuelle Themen, wie iPhone / iPad Apps, ePaper oder Paidcontent ein. Es ist anders, wenn man einmal auch die Seite der Journalisten selber sieht.

Alexander Sautter vom Schweizer Radio DRS war der Referent, der als Abschluss seinen Alltag auch noch vorstellte. Auch hier kann ich ohne weiteres «Wow!» sagen. Ich weiss selber ein bisschen, wie aufwändig Audioarbeiten sein können, aber man unterschätzt schlussendlich den Aufwand, der hinter einem Radiobeitrag steckt – Recherchen, Interviews, Gespräche, Mails, Aufnahmen und Cuts, Zeitdruck bis zum Sendetermin.

Bei beiden (This und Alexander) sah man, dass man als Journalist eigentlich meist noch viel mehr Infos oder Hintergrundwissen zu einem Thema mitbringen würde, jedoch alles aufs Minimum kürzen muss. Sei es, weil es sonst nicht mehr ins Layout passt (bei einer Zeitung) oder weil es schon sonst viele Themen in der Sendung gibt und fünf Minuten auf zwei Minuten gekürzt werden müssen (Radio).
Man muss also wirklich sehr flexibel sein und sich anpassen. Doch auch haben beide berichten können, dass einiges noch etwas nachhinkt und die alte Schule sich in die älteren Semester nun einmal eingeprägt hat und die schnellen Wandel, die es in der Gesellschaft gibt, manchmal nicht gleich schnell mitgemacht werden können.

Danke an Peter, Alex, und This für ihre äusserst spannenden Beiträge und danke an Leu fürs organisieren!

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In eigener Sache: Like and Share

Veröffentlicht am 12.05.2010 » 1 Kommentar » Kategorie: Allgemein von Michael Eugster

Einige mögen es schon bemerkt haben, dass ich immer wieder einige kleine Dinge hier im Blog umstelle und ausprobiere. Ich bin gern «Early Adopter» und zwar nicht nur beim Blog, sondern auch, was technische Dinge anbelangt. Ich teste gerne neue Dinge, auch wenn sie vielleicht noch nicht so reif für unsere Zeit oder für den grossen Markt sind.

So habe ich vor einiger Zeit einen «Gefällt mir»-Button und Share-Buttons eingebunden. Später habe ich dann als versuch einmal den Facebook «Like» Button eingebunden. Es scheint, dass sich dieser Button zur idealen Verbreitung wirklich gut eignet. Das Konzept vom Button ist wirklich toll und es ist gut zu gebrauchen. Deshhalb verschwand heute auch der allte «Gefällt mir»-Button und wird vollständig durch den Facebook Like Button ersetzt. Gefällt mir oder in Englisch I like!

Desweiteren habe ich dem Wikios Share-Button eine Chance gegeben. Die Seite selber ist eine tolle Sache für Blogs und News und man kann den Artikel auf verschiedensten Seiten mit anderen Usern teilen. Wenn sich der Button bewährt, wird er hier bleiben, sonst wohl wieder durch die «Sexy Bookmarks» ersetzt.

Was ist eure Meinung? Gefällt euch dieser Beitrag? Gefällt euch die Umstellung?

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Kantiball Line-Up und Social Networks

Veröffentlicht am 23.03.2010 » 3 Kommentare » Kategorie: Life, Musik, WWW von Michael Eugster

Neben der Homepage unserer Schülerorganisation habe ich mich dieses Jahr etwas für die Promotion via Web für den Kantiball eingesetzt. Dabei habe ich das erste Mal den Vorteil und die Möglichkeiten, die z.B. Facebook beherbergt so richtig für mich selber entdeckt und direkt angewandt. Ich konnte dabei einiges lernen, was ich wohl auch später noch brauchen kann.

Zum Kantiball gehört natürlich auch etwas Werbung und die Schülerinnen und Schüler (bzw. auch Auswärtige) wollen immer informiert sein und wissen, was läuft. So hielten wir uns (wie jedes Jahr) anfangs noch bedeckt, was Motto und Acts anging. Die Idee kam dann recht spontan und funktionierte ausserordentlich gut. Jede Woche schaltete ich einen sogenannten «Act of the Week» auf die Homepage und sah wie die Besucherzahlen in den Statistiken so richtig nach oben schossen.

Als Tüpfchen auf dem «i» schnitt ich anschliessend noch einige Clips der Acts zu einem Line-Up Video zusammen, welches auf Youtube seinen Platz fand. Dieses möchte ich euch auch noch gerne zeigen.

Man liest es ja schon überall, dass Social Networks wie Facebook, twitter und co. immer eine höhere Relevanz haben. Vieles läuft nur noch über Facebook ab, man lädt die Leute über eine Veranstaltung in Facebook ein, informiert sie über Twitter, postet Neuigkeiten auf der Facebook Fanpage oder in der Gruppe. Und ja, Facebook beherbergt mittlerweile so viele User, dass es zu einem Medium wurde, das man wirklich für solche Zwecke nutzen kann. Man soll es jedoch immer auch nicht zu aufdringlich machen und die Werbung begrenzen. Die User wollen ja informiert und nicht überschwemmt werden.

Nachtrag:

Wenn man von der Sache spricht, soll man auch Fakten nennen. Deshalb hier aufgrund eines Kommentars noch einige Zahlen: Während die recht frische SO-Homepage vorher mit 5-10 Besucher pro Tag nicht sehr reich besucht war, gingen die Besucherzahlen während den Ankündigungen jeweils immer schön etwa auf das Niveau plus/minus 100 Besucher hoch, sowohl am Ankündigungstag, als auch etwa zwei Tage nachher. Die Facebookgruppe selber beherbergt momentan fast hundert Mitglieder (exakt (Stand 23.03.10) 99 Mitglieder). D.h. es wurden eigentlich mehr (eindeutige) Besuche verzeichnet als Mitglieder. Dabei werden von der Statistik eigene Besuche von mir nicht gezählt.

Durch den Einsatz von weiteren Dingen (Info-Blätter, die im Kasten in der Kanti aufgehängt wurden) in Kombination mit Facebook wurden also für eine mittlere Kantonsschule (wir sind ja nicht so gross) recht viele Leute erreicht – in kurzer Zeit.

Der Video-Zusammenschnitt mit dem Line-Up auf Youtube wurde zudem innerhalb von ca. 1 1/2 Tagen ungefähr 200x angeschaut. Hier wird es wahrscheinlich auch mehr Nicht-Kantischüler geben, die sich diesen auch angesehen haben (im Verhältnis zu den Besuchern der SO-Page).

(Ende Nachtrag)

So, genug gequatscht, ich hoffe euch hat der Clip soweit gefallen (ist ja nichts Riesiges) und für alle weiteren Infos dürft ihr euch natürlich auf der Homepage der Schülerorganisation der Kanti Wil rumtummeln.

Gruss,
Michael

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