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Himmelfahrtskommando – Ein «Must-Have-Seen-Film», made in Switzerland

Veröffentlicht am 02.04.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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Himmelfahrtskommando

Da kommt sogar WAM ins Schwärmen. Ich hatte die dank der Einladung meiner Freundin das Vergnügen, an der Vorpremiere vom Film «Himmelfahrtskommando» in Wil teilzunehmen. Der neuste Wurf von Dennis Ledergerber begeistert. Der junge Regisseur zeigt, dass man auch ohne ein Millionenbudget (nämlich mit CHF 100’000) einen Kinofilm realisieren kann, der sich durchaus zeigen lassen kann.

Himmelfahrtskommando, das ist eine schwarze Komödie, basierend auf der gleichnamigen Novelle von Stefan Millius. Das Drehbuch überzeugte derart, dass Schauspielgrössen wie Beat Schlatter, Walter Andreas Müller und Andrea Zogg gar auf ihre Gage verzichteten und bei diesem Projekt mitarbeiteten.

Heile Welt

Ein unschuldiges idyllisches Schweizer Bergdorf am Thunersee – «Gottlingen» genannt – mit einem überforderten Gemeindspräsident kämpft um die Gemeindefinanzen. Da sind die weiss gekleideten Mitglieder einer amerikanischen Sekte herzlich willkommen, schliesslich bezahlen sie gut.

Himmelfahrtskommando

Wie der explosive Anfang der Geschichte zeigt, sind nicht alle Gottlinger begeistert von den fremden Besucher des Dorfes. Blöd nur, dass plötzlich Anhänger der Sekte ihre Mitglieder im fremden Land besuchen wollen. Eine Geschichte über Fremdenhass, Geldgier und was sie aus den Menschen macht.

Polarisierend

Der Film polarisiert. Die Themen sind allgegenwärtig und aktuell, die Aufarbeitung der Materie gewöhnungsbedürftig – oder einfach anders. Himmelfahrtskommando ist nichts für zarte Seelen und solche, die sich lieber Liebesfilme statt brutale Actionstreifen anschauen. Diesen Film liebt man oder man hasst ihn. Etwas dazwischen wirds wohl kaum geben.

Himmelfahrtskommando

Eine Spur Tarantino

Man spürt es schon zu Beginn des Filmes. Ein Auto fliegt in die Luft (übringes: die Explosion war echt) und eine Titelmelodie erklingt. Es könnte glatt ein Tarantinostreifen sein, auch die Machart der eingeblendeten Titel erinnert daran.

Eine weiteres Augenmerk liegt auf der verschachtelten Erzählstruktur aus der Sicht von Nebendarstellern. In verschiedene Kapitel gegliedert, wird der Film zum Beispiel aus der Sicht der Tochter des Gemeindepräsidenten oder des Pöstlers erzählt. Da ist Aufmerksamkeit gefragt, damit man mitkommt und die Zusammenhänge zu einem Strang zusammenstricken kann. Und das ist auch gut so. Denn wie es Beat Schlatter in Box Office schon gesagt hat: «Es gibt genug Schweizer Filme, die hier beginnen und etwas später weiss man schon, wie es dort aufhören wird» (sinngemäss Zitiert).

Kritik und Fazit

Das Budget war schmal und trotzdem gelingt Dennis Ledergerber ein Film, der in der Schweizer Filmwelt Beachtung erhält. Die Qualität leidet manchmal in der Tonqualität ein wenig, was aber nicht besonders stört. Ich hatte den Eindruck, dass an der Vorpremiere viele Leute überrascht waren. Überrascht, ein solches Ende zu sehen, überrascht, einen solchen Film zu sehen. Nicht alle waren zufrieden – eben, er polarisiert, aber viele lachende Gesichter waren anwesend. Ich finde; den Film muss man gesehen haben. Und: Ich freue mich auf den nächsten Wurf, Dennis! Hoffentlich erhält er in der Schweiz die verdiente Aufmerksamkeit und den Erfolg.

Bilder: copyright by www.moviebiz.ch

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PressPausePlay – Kunst und Digitale Revolution

Veröffentlicht am 25.02.2012 » 2 Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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Anfangs Januar habe ich zufälligerweise einen grossartigen Film über Digitale Kunst auf Vimeo entdeckt. Er verdient es, ganz angeschaut zu werden. Nicht nur aufgrund der grossartigen Aufnahmen, sondern natürlich auch aufgrund des Inhalts.

Unter dem Titel PressPausePlay hat «House of Radon» einen Film realisiert, der wunderbar die neuen Möglichkeiten im digitalen Zeitalter zeigt. Man beschränkt sich dabei nicht nur auf die Schokoladenseite, nämlich dass Kunst den Leuten viel einfacher zugänglich gemacht wurde und jeder Künstler sein kann, sondern auch dass die Qualität der Kunst teilweise relativ schlecht ist (sehr vereinfacht gesagt!). Es tun sich jedoch unglaublich viele Möglichkeiten auf, die früher gar nicht erst möglich waren. Wo man früher eine unglaublich grosse Sammlung an Samples haben musste, reicht heute ein Computer und ein Zugang zum Internet, wo sich solche Dinge ohne Probleme auch mal gratis runterladen lassen.

Als kleiner Vorgeschmack hier mal kurz der Trailer:

Der Film zeigt die verschiedensten Facetten, entgegnet jedoch auch, dass viele Leute schlicht kein Talent für die Sache haben, die sie tun. Nicht jeder ist mit dem Talent geboren, Musik zu machen. Darum gibt es auch unzählige Leute, die Kunst machen und damit nie Erfolg haben, weil Ihnen das Talent dort fehlt. Es stimmt jedoch nicht, dass es heute weniger Kunst gibt. Sie verlagert sich einfach ins digitale Medium und vervielfacht sich.

Dies und vieles mehr könnt ihr euch selber anschauen, denn der komplette Film lässt sich auf Vimeo betrachten. Und es lohnt sich!

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Schweizer Filmmusik mit Raphael Sommer

Veröffentlicht am 01.02.2012 » 1 Kommentar » Kategorie: Musik von Michael Eugster

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Filmmusik und das noch aus der Schweiz? Kennst du nicht? Dann hast du ein grosses Talent verpasst.

In Sachen Filmmusik ist er ein gefragter junger Mann. Er hat bereits Jobangebote von grossen Firmen erhalten und auch ausgeschlagen. Sein Talent muss er nicht verstecken und präsentiert dies nun mit einer frischen Website. Unter sommerfilmmusik.ch kann man ein Teil seiner Werke betrachten, reinhören und staunen, was der 22-jährige aus Basel auf die Reihe bringt.

Übrigens war ich zuerst etwas verwirrt und fragte mich, weshalb gerade die Jahreszeit «Sommer» für die Filmmusik gewählt wurde. Naja, wenn man nicht weiss, wer dahinter steckt, können solche Verwirrungen passieren. Zwar durfte ich Raphael noch nicht «in Echt» kennenlernen, jedoch haben wir zusammen bestimmt noch das eine oder andere Projekt im Köcher, was ich bestimmt hier vorstellen werde (sobald es an der Zeit ist).

Der talentierte Musiker hat schon Soundtracks für Games (z.B.: Crysis – Back to Hell), verschiedene Filme, etc. gemacht. Ansonsten arbeitet er daneben auch noch bei Apple. Bei so viel Engagement und Herzblut kann man wirklich nur den Hut ziehen und am besten gleich einmal seine Website besuchen.

Als kleiner Vorgeschmack hier ein Trailer mit Musik von Raphael Sommer:

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Verrückte Typen bei Joiz: M-Budget WG

Veröffentlicht am 20.10.2011 » Keine Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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M-Budget WG

Schon mal etwas von der M-Budget WG gehört? Na? Nein? Schäm dich! Okay, so schlimm ist es nicht, denn du hast ja mit diesem Beitrag noch die Gelegenheit, dieses Projekt kennenzulernen.

In Zusammenarbeit mit der Migros hat joiz die Sendung «M-Budget WG» gestartet. Es konnten sich WGs aus der ganzen Schweiz per Video bewerben und eine Jury wählt dann die besten und kreativsten Bewerbungen aus. Diese WGs kämpfen nun in verschiedenen Wettbewerben gegeinander an.

Alter Käse, sagst du? Nun, wer weiterkommt, das bestimmt dann nicht die Jury, sondern du. Im Onlinevoting treten die WGs gegeneinander an (nicht wie beim SF, wo man mit teuren SMS und Anrufen und über WAP voten kann). Das Voting ist selbstverständlich live und man kann während der Sendung mitchatten, Fragen stellen, Sprüche klopfen, etc. Also nichts mit alter Käse!

Ich konnte ein solche Sendung schon selber live miterleben und zwar direkt im Studio. Witzigerweise nicht hinter, sondern vor der Kamera. An einem Nachmittag nahm ich mir extra frei, um bei einem Testlauf den Moderator Stefan Büsser mit überraschenden Wörtern zu bombardieren, damit sich dieser gleich einmal auf alles gefasst machen konnte. ([EGO]Die Sendung ist also nur dank mir mindestens so gut, wie sie das schlussendlich geworden ist.[/EGO])

Es war interessant, zu sehen, wie sich joiz seit meinem letzten Besuch im Studio weiterentwickelt hat. Mehr Technik, bessere Technik, ein grösseres Team und einfach professioneller. Chapeau, Joiz! Ich liebe das Gefühl, vor der Kamera zu stehen. Eigentlich ziemlich ironisch, denn als Videojournalist bei der dfmedia stehe ich eigentlich immer hinter der Kamera. Aber man weiss ja nie. Und falls ich mal eine WG hab, mache ich auch bei der M-Budget WG mit, denn wer möchte schon nicht eine geile Party veranstalten und ein Jahr wohnen dürfen – auf Kosten der Migros?! Na also!

Für euch lohnt sich das Voten übrigens auch, denn man kann Preise im Wert von 20’000.– Stutz gewinnen. Findi guet!

Mehr M-Budget WG:

Da wäre Sendungs-Seite auf der Joiz-Homepage und hier die Seite mit dem Voting bei Migros im kultigen M-Budget-Design.

Neuste Sendung:

Damit ihr eine Ahnung vom Sendeformat erhält, könnt ihr euch hier gleich die erste Sendung (bei gewissen Leuten mit Kult-Potential) anschauen:

Signatur

Dieser Beitrag ist übrigens weder gesponsert, noch durch irgendwelche Bestechung entstanden. Ich bin einfach begeistert von diesem Projekt und möchte es so etwas unterstützen.

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Die Bühler AG baut ein Solarauto

Veröffentlicht am 04.08.2011 » 6 Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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Internet TV

Am vergangenen Dienstag habe ich die Mitarbeiter der Bühler AG besucht, um sie dort bei den letzten Vorbereitungen des Solarautos zu filmen und interviewen. Mit einem selbergebauten Solarauto möchten die Mitarbeiter schon diesen Herbst an der World Solar Challenge teilnehmen. Aus diesem Grund arbeiten insgesamt rund 30 Mitarbeiter freiwillig ausserhalb der Arbeitszeiten an einem firmeninternen Projekt. Dieses wurde eingeleitet, da die grundsätzlich drei verschiedenen Abteilungen (Getreide, Food, Nonfood) wenig miteinander zu tun haben. Man kam also mit der Idee auf, ein abteilungsübergreifendes Projekt zu lancieren. Die Idee für ein Solarauto kam dann in der späteren Phase und viele Leute konnten sich dafür begeistern.

Die Mitarbeiter, von jung bis alt, die zwar alle grundsätzlich etwas mit Maschinenbau am Hut haben, betreten mit dem Bau eines Solarautos somit ein neues Terrain. Dass die Leute alle mit Herzblut und viel Motivation dabei sind, merkt man spätestens, wenn man den Arbeitseinsatz anschaut und mit den Leuten spricht.

Noch diese Woche wollen die «Solar Energy Racers» auf die Räder und schon bald dann 3’000 km quer durch die Australische Wüste. Bis dahin gibt es noch einige kleine, aber wichtige Dinge zu tun – ich drücke die Daumen!

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Zeit ist gratis

Veröffentlicht am 20.03.2011 » 10 Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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Heute fiel mir plötzlich eine Idee für einen Kurzfilm ein. Eigentlich war es zuerst nur die Filmtechnik, die ich ausprobierte und weil da gerade ein Wecker vor die Linse fiel, war das Sujet & Thema dann auch schnell gefunden: «Zeit». Unter dem Titel «Zeit ist gratis» realisierte ich heute diesen kleinen Kurzfilm:

Gefilmt wurde mit einer Canon EOS 550D, geschnitten mit iMovie (es wurden keine Videoeffekte angewendet, ausser dass die Geschwindigkeit verändert wurde – der Rest ist alles optisch gemacht), vertont mit einem Zoom H4N und bearbeitet mit Garage Band. Ich hoffe er gefällt euch!

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bloggerfilm – und deine Mutter fragt nie mehr, was ein Blog ist!

Veröffentlicht am 28.11.2010 » 5 Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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Ladies and Gentlemen, proudly presenting my bloggerfilm! (Oder so ähnlich).

Wow, ich war echt überrascht, wie schnell sich mein Film verbreitete. Im Rahmen meiner Maturaarbeit habe ich einen Film gedreht, der dem Zuschauer einen Einblick in die Welt des Bloggens gibt. Fragen wie «Was ist ein Blog?» sind ab sofort geklärt und werden nach dem Schauen des Filmes nicht mehr gestellt. Der Film wurde seit der Veröffentlichung gestern Vormittag (ca. um 11 Uhr) bereits 1171 mal angeschaut! Wenn man etwas mit den Zahlen rumspielt, könnte man sagen, dass während der letzten 32 Stunden der Film all 98 Sekunden gestartet wurde (d.h. einmal pro ~1 ½ Minuten). Yeah! Auch eine schöne Zahl: Bis jetzt hat haben alle Zuschauer meines Filmes zusammen 702’600 Sekunden ihres Lebens damit verbracht, den Film zu schauen. Oder halt 10 Minuten pro Person.

Einmal mehr zeigt mir dieses Beispiel, wie schnell sich ein Film verbreiten kann, wenn die richtigen Leute darüber berichten und man sich für das Thema interessiert. So macht es richtig Spass, ein Projekt zu realisieren!

Jetzt dürft ihr gerne noch auf die Projektseite rüberwandern und einige coole Hintergrundinformationen erfahren. Aber erst nachdem ihr den Film einmal in der geilen Full-HD-1080p-yeah-DSLR-rockt-Qualität angeschaut habt!

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Glidecam HD-2000

Veröffentlicht am 28.10.2010 » 2 Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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Ich habe eine ganze Weile darauf gewartet und nun ist das Teil endilch hier, das Schwebestativ “Glidecam HD-2000″. Ich habe mir das Ding bestellt, um ansprechendere Videofahrten gestalten zu können und zusammen mit meiner Canon 550D sozusagen semiprofessionelle Filme zu gestalten. Wenn ihr gerne die Wirkung dieses Schwebestativs sehen wollt, zieht euch doch einmal diesen Film rein:

Doch zuerst muss ich das Ding erst einmal zusammenbauen und die Kamera richtig ausbalancieren. Ich werde jedoch bestimmt meinen Spass mit diesem Schwebstativ haben und einige meiner “Flugstunden” mit euch teilen können.

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Filmen mit der Canon 550D am Livekonzert von Neckless in St. Gallen

Veröffentlicht am 17.10.2010 » Keine Kommentare » Kategorie: Film, Fotografie, Musik von Michael Eugster

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Am vergangenen Samstag gab es wieder einmal etwas Arbeit für mich, denn ich habe mich als bereit erklärt, am Konzert von neckless in der Tonhalle von St. Gallen zu filmen. Die Afterparty der OLMA ist sehr beliebt und dementsprechend darf man auch anstehen. Eine glatte Stunde standen wir – umgeben von irgendwelchen Personen, und zwar mit ca. 1cm Bewegungsfreiheit – vor der Tonhalle an und kamen dann schlussendlich sogar mal rein.

Die Stimmung war super, meine Arme fühlten sich schon nach den ersten einigen Songs an, als ob man eine halbe Tonne rangehängt hatte, aber ich filmte trotzdem fast das Ganze Konzert mit meiner Canon 550D und dem 50mm f/1.8 Objektiv.

«Ein Härtetest»

Für meine Kamera war es auch sozusagen ein Härtetest, denn dauernd zu filmen ist für ein solches Gerät doch auch noch eine Herausforderung. Fazit: Die Kamera funktioniert sehr zuverlässig, aber nach etwa einer Stunde wurde die Speicherkarte sehr heiss und die Kamera schaltete den Videomodus aus. Nachdem man etwas gewartet hat, gings wieder weiter. Die Tonqualität ist nicht schlecht, aber halt auch nicht perfekt und das 50mm Objektiv ist in diesem Anwendungsfall nicht ideal, da die ruckartige Kamerafahrt etwas auf die Nerven geht (wenn man von Hand filmt). Das Wackeln ist zwar noch zu ertragen, sieht halt einfach nicht so professionell aus.

Autofokus vs. manueller Fokus

Die Canon 550D ist ja eigentlich keine Filmkamera, sondern eine Fotokamera, die auch filmen kann. Aus diesem Grund ist der Autofokus auch nicht wirklich zu gebrauchen, denn er stellt sehr langsam scharf und auf eine etwas komische Art. Doch der manuelle Fokus ist eigentlich eine ganz tolle Sache, denn gerade bei wenig Licht funktioniert der Autofokus von normalen Handycams nicht mehr so toll. Durch die Möglichkeit, manuell am Objektiv zu fokussieren, ist auch wirklich das scharf, was man will. Es braucht zwar etwas Übung, sieht aber dann trotzdem ganz brauchbar und wenn man es richtig kann auch gestochen scharf aus.

Trailer

Oben eingebunden seht ihr schon einmal einen kurzen Trailer vom Konzert. Wahrscheinlich wird es noch einen längeren Film geben und das auch mit besserem Ton :).

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Die Zukunft heisst DSLR

Veröffentlicht am 13.10.2010 » 4 Kommentare » Kategorie: Film, Fotografie von Michael Eugster

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Snapshot eines Filmes mit der Canon 550D, Objektiv 50mm f/1.8

Sie werden immer kleiner, immer besser und man kann unglaublich viel verschiedene Dinge mit ihnen machen. Digitale Spiegelreflexkameras oder kurz DSLR. Spätestens seit der Einführung der Canon 5D Mark II weiss man auch eindeutig, dass man mit diesen Spiegelreflexkameras tolle Filme machen kann.

Die Vorteile von DSLR-Kameras gegenüber konventioneller HDV-Kameras sind eigentlich klar. DSLR-Kameras sind günstiger, kleiner, wiegen weniger (wobei das Gewicht für wackelfreie Aufnahmen hier meistens noch etwas verstärkt werden muss) und man kann die Objektive auswechseln. Die Qualität wird auch immer besser und dank guter Sensoren kann man mit sehr wenig Licht gute, wenn nicht sogar besser Aufnahmen als mit anderen Filmkameras erzielen. Doch gerade der Fakt, dass sich die Objektive auswechseln lassen, bringen viele neue Gestaltungsmöglichkeiten. Man kann super mit Tiefenschärfe arbeiten, man kann mit der gleichen Kamera und verschiedenen Objektiven mit Weitwinkel, Makro, Tele, etc. filmen. Durch die geringe grösse kann man auf engerem Raum filmen.


Snapshot eines Filmes mit der Canon 550D, Objektiv 50mm f/1.8

Alles in allem ging die Entwicklung der Kameras rassant vorwärts. Sony brachte Filmkameras mit wechselbaren Objektiven auf den Markt, Canon und Nikon schlafen auch nicht und bringen neue Kameras auf den Markt, die auch immer bessere Filme machen können. Innerhalb weniger Jahren hat sich so viel entwickelt und ich glaube, die Zukunft des Filmens liegt in den Händen der DSLR-Kameras. Qualitativ können Sie gut mithalten. Sonst hätte man wohl kaum die letzte Dr. House – Staffel mit einer Canon 5D Mark II gefilmt. Wer sich dafür interessiert, kann bei Julian noch etwas mehr dazu lesen.

Ich habe vor einiger Zeit einmal einen Sony Camcorder gekauft, der auch FullHD-Filme aufgenommen hat. Doch wenn ich diese mit den Filmen der Canon 550D vergleiche, möchte ich die Kamera nicht mehr wirklich benutzen, denn die Schärfe ist niemals so gut wie bei der Spiegelreflexkamera. Ich werde auch meinen Bloggerfilm mit der Canon 550D und hauptsächlich einem Objektiv mit 50mm Festbrennweite und Blende f/1.8 filmen. Das Ergebnis werdet ihr dann irgendwann am Jahresende betrachten können.

Und falls ihr noch ein Beispiel von einem Schweizer Filmproduzent sehen wollt; Sam Flückiger filmt seit neusten auch mit Canon DSLR-Kameras (5D / 7D).

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Time Lapse mit der Canon 550D

Veröffentlicht am 08.08.2010 » Keine Kommentare » Kategorie: Film, Fotografie von Michael Eugster

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Ich habe mir vor meinen Ferien in Kroatien für das Projekt bloggerfilm eine neue Kamera angeschafft. Die Canon 550D macht nämlich tolle Filme und ebenso tolle Bilder (wenn man weiss, wie man sie bedienen muss). So konnte ich es mir nicht nehmen lassen, das neue Ding zwei Stunden lang auf ein Stativ zu stellen und alle fünf Sekunden ein Bild schiessen zu lassen. Das ganze habe ich mit QuickTime 7 zu einem Film zusammengefügt und auf Youtube geladen (unbedingt in HD-Qualität anschauen):

Die Bilder habe ich mit dem Programm EOS Utility per Remote machen lassen, d.h. alle fünf Sekunden empfing mein Mac per USB ein neues Bild, das mit einer auf dem Mac laufenden Anwendung ausgelöst wurde. So hatte ich genug Bilder für einen solchen Timelapse-Film mit Regen am Schluss…

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