CHrailwaytrip – Im Westen einges Neues und im Süden nicht so warm

Geschrieben am 19.10.2012 um 12:09 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Fotografie, Reisen.

Dies ist der dritte Teil aus meinen Berichten vom «CHrailwaytrip».

Die Idee: Das GA auch mal nutzen, wenn man’s schon hat. Der Weg: Von Jugi zu Jugi – spontan. Der Zeitrahmen: maximal eine Woche.

Dies waren mal die Grundlagen für meinen «CHrailwaytrip». Einfach mal drauflosreisen, alleine und unabhängig. Über meine Reise über Lausanne nach Montreux habe ich ja bereits was gebloggt. Die Reise war damit natürlich noch nicht beendet.

Montreux, Dienstagmorgen. Ich wache früh genug auf, um weder den Tag noch das Früstücksbuffet zu verpassen. Gemeinsam mit meinem Zimmerkollegen Filip esse ich mich satt. Am Abend zuvor habe ich mich entschieden, nach Lugano zu fahren und dorthin telefoniert; es hat noch Platz in der Jugi. Filip arbeitet heute bei einem potentiellen zukünftigen Arbeitsgeber in Montreux, also trennen sich unsere Wege nach meinem Check-Out.

Montreux wollte von mir noch bei Tag entdeckt werden und es ist ein wirklich schönes Städtchen. Den Jazz vergroovets zwar irgendwie, wenn nicht gerade das Montreux Jazz Festival ist, denn viele Spuren von Musik habe ich nicht gefunden und ein Reichtum an Museen ist auch eher in Lausanne zu finden anstatt in Montreux. Nichtsdestotrotzz hat es mir dort gefallen und im Ortsmuseum konnte ich mich (mehr oder weniger) schlau machen über die Region.

Es ist Mittag, der Zugfährt ein und ich Richtung Süden. Nächste Destination Lugano. Die fünfstündige Zugfahrt und mein Buch fanden irgendwann ein Ende und so fand ich mich am frühem Abend in einem kühlen Lugano wieder. Irgendwann verstand ich dann auch, welchen Bus ich nehmen musste, um zur Jugendherberge zu gelangen.

Schon bald trug ich gelbe Hosen, fand mich im grossrn Fünferzimmer zurecht und trug meine (irgendwie definitiv zu kleine) Umhängetasche. Quasi voll integriert, denn sonst erkennt man den typischen Tourist ja am Rucksack, der «Dächlichappe» und der Kamera auf dem Wohlstandsranzen baumelnd. Mein Ziel war ja nicht, in diese Richtung aufzufallen.

Das Nachtleben an einem Dienstagabend ist in Lugano für einen Neuankömmling ungefähr so aufregend wie ein Sack Reis in China: gar nicht. Man sieht wenig Junge Leute, Clubs sind geschlossen und eine gute Bar muss man mit Apple Maps erst mal finden.

Weitere Erkenntnisse des Dienstag-Abends: Viele Bars schenken kein Bier aus, dafür erhält man etwas namens “Heineken” und bezahlt dann natürlich doppelt so viel wie in einem normalen “Spunten”. Es läuft nicht viel, dank Wind jedoch wenigstens mal die Nase. Ein Seeufer eignet sich tiptop für einige Fotos.

Frozen Sunlight – Bilder aus dickem Nebel und heller Sonne

Geschrieben am 28.12.2011 um 9:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Fotografie.

Heute bringe ich euch wieder einmal einen Auszug aus meinen Fototouren. Gestern ging es bei eisiger kälte nach draussen, um bei Nebel mit durchdrückender Sonne einige Motive in speziellem Licht festzuhalten. Einige Bilder möchte ich euch nicht länger vorenthalten!

Ich freue mich auf Kommentare und Feedback! Welches Bild gefällt euch am besten?

Happy Jetlag: Einfach einmal verrückte Dinge tun

Geschrieben am 05.09.2011 um 22:01 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Quatschstory, Reisen.

Bild von Flickr-User doitintheroad

Einfach einmal etwas Verrücktes tun. Jugendlicher Leichtsinn ausleben vielleicht? Kann man machen.

Und darum mache ich jetzt etwas, was eigentlich völlig gegen meine sonstigen Prinzipien geht. Reaktionen wie «Du spinnst doch!» habe ich genau gleich erhalten wie die Reaktion «Yeah, geil!». Ich plane eben nicht eine dieser «Pauschalreisen», sondern einen (Kurz-)Trip nach New Jersey! Zusammen mit einem Kollegen, der als Praktikant bei einer roten Fluggesellschaft (die gerade ein Logo-Redesign erlebt hat) arbeitet (praktisch, gell) und zwei anderen Kolleginnen geht es für drei Tage in die Staaten. Da nimmt man es doch gerne auf sich, einen neuen Pass zu machen (läck, der war teuer) und dann im Oktober zwei Tage zu fliegen.

Um unseren Jetlag gebührend fotografieren zu können, habe ich mir jetzt übrigens ein Weitwinkelobjektiv von Sigma für meine Kamera bestellt. Ich werde also sich nicht ohne Bilder in die Schweiz zurückkehren. Ich war ja noch nie in den Staaten und beim Gedanken an diese Reise, bin ich schon ein wenig aufgeregt. Das wird legendär!

Die einen mögen antworten: «So verrückt ist das nicht. Ich war schon einmal auf einem Kurztrip in New York, um einzukaufen (oder so).» Ist mir Hans was Heiri, irgendwie ist es schon etwas übertrieben, nur so kurz zu bleiben. Aber wenn man schon einmal eine Woche frei hat und diese mit einem günstigen Jetlag und drei guten Kollegen/-innen verbringen kann, sag ich da nicht nein. Man ist ja schliesslich nur einmal jung!

Fertig gelernt, jetzt will ich was tun!

Geschrieben am 14.05.2011 um 13:13 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.

Das Bild ist selbstverständlich zu 100% ernst zu nehmen, es sieht ja auch sehr nach Arbeit aus (das war jetzt übrigens Ironie). Aber hey, vielleicht gibts ja ein tolles Praktikum bei Starbucks, wo ich in einigen Filialen die Qualität und Bedienung als Undercover-Tester überprüfen muss. Und ob die Sessel genug weich sind. Und ob das Internet genug schnell ist. Doch bis dahin träume ich noch etwas weiter.

Wie es bei mir aussieht

Ich werde diesen Sommer die Kantonsschule (Gymnasium) mit der Matura abschliessen. Nach 12 Jahren Schule und 2 Jahren Kindergarten (irgendwie ist die Reihenfolge falsch, glaub ich) will ich nun unbedingt einmal etwas anderes tun, als die Stühle irgendeiner Schule zu bewärmen. Ich möchte etwas Praktisches tun, nebenbei etwas Geld verdienen, aber hauptsächlich Erfahrungen sammeln.

Wonach ich suche

Um diese Erfahrungen zu sammeln bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Praktikum. Ich interessiere mich sehr für Webdesign (hautpsächlich für den gestalterischen Bereich), Social Media und für ziemlich alles rund um Videoproduktion (sprich Filmdreh, Filmschnitt, Vertonung, Journalistische Recherche, Moderation,…). Meine Interessen sind jedoch sehr breit gefächert, denn ich interessiere mich auch allgemein für «Journalistisches» und alles, was mit irgendwelchen Kameras zu tun hat (Foto / Video).

Lebenslauf

Falls du dich gerade für meinen Lebenslauf interessierst, kannst du ihn auf dieser Unterseite nachlesen. Einen vollständigen Lebenslauf sende ich bei Interesse gerne auch per E-Mail im PDF-Format.

Da soll ich mich bewerben!

Weisst du gerade, wo ich mich bewerben sollte oder hast du gar eine eigene Firma. Sags mir doch einfach kurz per Mail an m[ät]meugster.net!

Looking to the stars

Geschrieben am 10.02.2011 um 22:58 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Fotografie.

Heute wollte ich mal wieder etwas Spezielles fotografieren und ging darum bei klirrender Kälte (okay, wenn ich ehrlich bin, war es dann doch nicht so kalt, aber trotzdem kalt genug). Ich möchte die Bilder einfach einmal etwas für sich selbst sprechen lassen und danach noch etwas dazu schreiben.

Wenn man so da steht und den Himmel betrachtet, sieht man zuerst einmal nicht viel. Man sitzt hier und wartet, bis die dreissig Sekunden für die Belichtung des Bildes um sind und schaut sich das Bild an. Erstaunlich! Sterne, die nicht gerade mit Bewegung assoziiert werden, bewegen sich wie auch die Wolken erstaunlich schnell! Während diesen dreissig Sekunden sieht man nicht, wie sich die Sterne bewegen. Schaut man jedoch das Bild an, das während dieser Zeit gemacht wurde, sieht man, dass die Sterne keine Punkte mehr sind, sondern dass sie sich auch bewegen.

Ich komme mir dann wirklich klein vor, wenn ich den Himmel mit diesen Sternen fotografiere, ja, so richtig klein. Nur ein winziger Punkt auf der Erde, ein noch kleinerer Punkt in der Milchstrasse und vom Universum möchten wir ja gar nicht erst beginnen. Und da erinnere ich mich an Fragen, die ich mir ab und zu mal wieder stelle:

Sind wir der einzige Planet mit Leben in diesem Universum? Wie gross ist das Universum? Wo endet es? Was liegt dahinter, wo es fertig ist? Es kann doch nicht unedlich weitergehen, jedoch auch nicht plötzlich aufhören?

Fragen, die mir wahrscheinlich nie jemand beantworten kann. Sie übersteigen wohl auch die menschliche Vorstellungskraft. Schon eine gewaltige Sache.

P.S.: Die Bilder sind übrigens alle in meinem Flickr-Album verfügbar und ihr dürft sie mit einem Hinweis zu mir sogar weiterverwenden! :)