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Kurz notiert: Lösung Update-Problem iOS 7 beta 1 auf beta 2

Veröffentlicht am 26.06.2013 » Keine Kommentare » Kategorie: Apple von Michael Eugster

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iOS7 beta Einstellungen löschen

Diese Kurznotiz richtet sich an Entwickler oder Leute, die ein Entwickler-Gerät mit dem noch instabilen Betriebsystem iOS 7 betreiben.

Ich hatte das Problem, dass ich mein iPhone von iOS 7 beta 1 nicht auf die beta 2 updaten konnte. Es kam das Apple-Logo auf dem Handy und darin blieb der Prozess dann auch stehen. Im MacRumors-Forum stellte dann jemand fest, dass folgender Workaround funktioniert:

Unter «Einstellungen» > «Allgemein» den Punkt «Zurücksetzen» anwählen und «Alle Einstellungen» zurücksetzen. Danach von der beta 1 das Update OTA oder mit iTunes durchführen.

Funktionierte bei mir dann einwandfrei. Nachteil: Alle Einstellungen müssen neu gemacht werden (Helligkeit, Datenschutzeinstellungen, WiFi-Passwörter sind weg). Nichtsdestotrotz wird Apple diesen Bug im Update-Prozess beheben müssen und hoffentlich in der beta 3 nicht das selber Spiel bringen. Aber dieses Risiko trägt man natürlich, wenn man ein noch instabiles System für Entwickler auf seinem iPhone installiert.

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Reisen mit dem iPhone 5, iOS 6 und Apple Maps

Veröffentlicht am 10.12.2012 » Keine Kommentare » Kategorie: Apple, Fotografie, Reisen, Review, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Es ist schon mehr als ein Monat vergangen, seitdem ich einen kleinen Railwaytrip in der Schweiz geniessen konnte. Ich war an mir noch unbekannten Orten und da sind technische Hilfsmittel im Idealfall schon sehr hilfsreich. Mein Hilfsmittel war in diesem Fall das iPhone 5, von Werk aus bestückt mit iOS 6 und entsprechend auch Apple Maps.

Schnappschüsse

Ouyeah! Mit dem iPhone 5 machte es bedeutend mehr Spass, einige Schnappschüsse von den Reisen einzufangen. Wenn ich meine Spiegelreflex-Kamera nicht zur Hand hatte oder nicht hervornehmen wollte, kam das iPhone zum Zug. Die Qualität der Kamera ist erstaunlich gut und Panoramafotos machen echt Spass!

Navigation

Ein leidiges Thema. Beim Reisen jedoch ein entscheidender Punkt, denn ich musste ja meine Jugendherberge finden, etc. Apple Maps war zum kotzen. Ich dachte, dass es nicht so schlecht sein konnte, aber die Navigation war während den Reisen einfach nicht brauchbar. Apple Maps fand Bushaltestellen nicht, Adressen existierten nicht und spezielle Orte fand man erst recht nicht. Glücklicherweise konnte ich über die Webanwendung von Google auf Google Maps zugreifen, wo ich dann die Orte fand, die ich suchte. Die Webanwendung an sich ist leider einfach nicht besonders benutzerfreundlich.

Schliesslich verwendete ich Google Maps in Kombination mit den genialen Guides von OffMaps (Open Street Map) und Apple Maps kam eher selten zum Zug. So funktionierte die Navigation mehr oder weniger. Mit der nativen Google Maps – Anwendung gings jedoch viel einfacher und flüssiger.

Update (13.12.12): Die offizielle Google-Maps-Anwendung ist im AppStore erschienen. Das Thema sollte sich damit erledigen, die Navigation ist wieder toll, wenn man diese App auf seinem iOS-Gerät installiert hat. Auf die Verbesserung von Apple Maps warten wir immer noch gespannt.

Akkulaufzeit

Wenn GPS gebraucht wird, sauft dies Akku wie blöd. Dazu brauchte ich meistens noch länger für die Navigation als mit Google Maps, was zu längerem Gebrauch vom GPS führte. So musste ich sparsam sein, um am Ende des Tages (oder Abends) noch ein wenig Akku zu haben, um die letzten Busverbindungen rauszusuchen. Ich warte ja immer noch auf ein Smartphone mit wirklich langer Akkulaufzeit und hoher Leistung. Bis dahin freue ich mich über Steckdosen im Zug und Ladegeräte in der Tasche.

Alles in allem

Überrascht es wohl nicht, dass ich auf die Google Maps – Anwendung im AppStore warte, da die von Haus aus mitgelieferte Navigation momentan schlicht unbrauchbar und das Kartenmaterial qualitativ schlechter ist. Die Akkulaufzeit leidet beim Reisen, bei schlechtem Empfang und beim Gebrauch von GPS ziemlich, man kann es sich für einen Tag trotzdem so einteilen, dass es reicht. Die Kamera lädt zu Schnappschüssen ein und macht auch mir Spass! Fürs Ideale Reisephone fehlt (wie allen anderen Smartphones) ein Akku, der wirklich lange durchhält und auch die gute Navigation. Die Aufgabe der Schnappschüsse erfüllt das aktuelle iPhone bravourös!

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«Michi, soll ich ein Android- oder iOS-Smartphone kaufen?»

Veröffentlicht am 13.02.2012 » 3 Kommentare » Kategorie: Apple, Technische Geräte und so von Michael Eugster

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Bild: (cc) Beau Giles / flickr

Die technikbegeisterte Garde von Leuten wird es kennen. Die eine mühsame Frage, die Freunde, Bekannte und andere Leute immer wieder stellen. «Was ist denn nun besser? Ein Android-Smartphone oder ein iPhone?» (es gäbe natürlich auch noch Windows-Phones und so weiter, aber die kommen eigentlich nie zur Ansprache).

Die kurze Antwort

Es ist mir eigentlich scheissegal völlig egal, was ihr kauft. Ich kann die Frage nicht mehr hören und sie ist etwa so unsinnig, wie wenn man fragt, ob die eine Automarke besser ist als die andere. Man könnte meinen, dass ich als kleiner Apple-Fan ausschliesslich Apple-Produkte empfehlen würde. Könnte man meinen, ist aber nicht so. Schlussendlich ist es mittlerweilen wirklich eine Geschmacksfrage, ob man nun auf ein iPhone oder das Android-Smartphone der eigenen Wahl setzt.

«Komm, etwas ausführlicher geht das schon noch.»

Stimmt. Ein wenig ausführlicher könnte ich tatsächlich werden. Wer weniger lesen möchte, geht zur Quintessenz. Voilà;

Betriebsystem: iOS vs. Android


Bild: (cc) Johan Larsson / flickr | Twitterclient unter Android

Android von Google steht dem Betriebsystem iOS von Apple eigentlich in keinem Punkt nach. Beide Betriebsysteme beiten ungefähr dasselbe, beide haben ihre Vor- und Nachteile. So ist das Betriebsystem von Apple geschlossen und Anwendungen von Entwickler müssen erst einmal bei einer Eingangskontrolle durchgewinkt werden. Im direkten Vergleich zeigt sich hier Android wesentlich liberaler, offener. Es gibt hier auch weniger Einschränkungen, was die Funktionen der Anwendungen der Mobiltelefone betrifft.
Der Fluch des offenen Systems ist hier noch der Faktor Sicherheit: Während es bei Apples Mobiltelefon noch keinen Virenbefall gibt, hat man diese Problem bei Android-Geräten deutlich öfter.

Gerätevielfalt

Das iPhone gilt als relativ kostspieliges Gerät. Es gibt jedes Jahr normalerweise ein neues Modell, nicht mehr und nicht weniger. Dies bedeutet für Entwickler, dass sie einen wesentlich kleineren Aufwand haben, da sie bedeutend weniger Geräte berücksichtigen müssen.

Die Gerätevielfalt ist unter dem Android-Betriebsystem viiiiiel grösser. In einem Handyshop oder im Internet findet man heutzutage praktisch alles vom Lowbudget-Smartphone bis hin zum powervolleren und teureren Gerät. Leider ist hier der Nachteil, dass Entwickler viele verschiedene Auflösungen, Hardwaregegebenheiten, etc. berücksichten müssen/sollen. Auch besteht überhaupt keine Garantie, dass neue Versionen des Betriebsystems auch jemals auf dem eigenen Gerät ankommen. Dies ist beim iPhone von Apple anders; in der Regel wird das Gerät mindestens ca. 2 Jahre lang unterstützt und erhält auch neue Funktionen.

Bedienung, Apps, Geschmack und so


Bild: (cc) Vasile Cotovanu / flickr | Siri unter iOS

Mir persönlich sagt die Bedienung des iOS als iPhone-User der ersten Stunde um einiges mehr zu als derjenigen des Android-Betriebsystems. Sie wirkt für mich irgendwie flüssiger, angenehmer, logischer. Doch die Android-Oberfläche hinkt hier eigentlich nicht gross nach. Was meiner Meinung nach noch etwas fehlt, sind wirklich schön gestaltete Apps. Aber hier solls sich ja schon bald bessern. Der Android Market bietet trotzdem eine gute Auswahl, wie der grosse Bruder AppStore.

Die Quintessenz

Worauf ich jedoch schlussendlich hinaus möchte, ist folgendes: Egal ob Android oder iOS, ihr seid mit beiden Betriebsystemen gut unterwegs. Wofür ihr euch schlussendlich entscheidet, ist Geschmackssache, Budgetsache, Einstellungssache gegenüber offenem oder geschlossenen System oder kann sonstige Gründe beinhalten. Es gibt gute Gründe für ein iPhone, aber ich kann auch die Leute verstehen, die sich das Gerät aus Prinzip nicht kaufen möchten. Ich werde wohl nur schon aufgrund der vielen Apps, die ich für iOS gekauft habe, nicht zu Android wechseln. Da wäre ich ja irgendwie blöd.

Also: Bevor ihr mich das nächste Mal fragt, was ihr kaufen sollt oder was nun besser ist; nehmt die Geräte in die Hand, testet sie. Wenn ihr merkt, dass ihr an einem Gerät mehr Spass haben könntet, kauft es. Grundsätzlich gibt es auf beiden Seiten gute Geräte, die Zielgruppe ist jedoch nicht per se die Gleiche.

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Platin Consulting: Wenn ein Start-Up Social Media nicht versteht [Update II]

Veröffentlicht am 01.11.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: WWW von Michael Eugster

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Platin Consulting

Solltet ihr jemals ein Start-Up starten, dann macht es bitte niemals so, wie das Platin Consulting gemacht hat. Denn was sich dort auf vor allem auf ihrer Facebook-Seite abgespielt hat, ist einfach nur peinlich.

Ich bin der Meinung, dass solche Fehler nicht noch einmal passieren sollten und berichte deshalb hier, wie es Jeremy Kunz auch ausführlich tat, darüber.

UPDATE: Die Firma gibt zu, ihre Fans betrogen zu haben und entschuldigt sich öffentlich. Mehr weiter unten in diesem Beitrag.

Wie alles begann: Ein guter Einfall

Eigentlich begann die Geschichte mit einem guten Einfall. Die Firma Platin Consulting startete auf Facebook einen Wettbewerb. Unglaublich dabei: Es winkten Preise von Apple-Produkten, wie es wohl noch nie bei einem Wettbewerb gesehen wurde:

Da wir über 350 Fans haben, gibt es schon mal folgende Preise zu gewinnen:

1. iPhone 4S 64GB mit Farb Wahl
2. iPhone 4S 32GB mit Farb Wahl
3. iPhone 4S 16GB mit Farb Wahl
4. iPhone 4S 8GB mit Farb Wahl
5. iPad 2, 64GB, 3G + WiFi
6. iPad 2, 32GB, 3G + WiFi
7. iPad 2, 64GB, 3G
8. iPad 2, 32GB, 3G

Preis Nr 9 welchen es ab 400Fans gibt wäre: iPad 2, 16GB, 3G + WiFi

Schaft ihr es sogar auf 450 Fans, dann wird noch ein iPad2, 16GB 3G frei geschaltet

Klingt toll, oder? Wer genau hinschaut, sieht, dass es jedoch noch kleine Fehler hat (es gibt kein iPhone 4S mit 8GB und das iPad gibt es nur in einer Version mit 3G + WiFi oder WiFi alleine). Halb so wild, man machte auf den Fehler aufmerksam. Leider wurde darauf beharrt, dass die Angaben stimmen und der Kommentator teilweise noch als blöd dargestellt.

Da beginnt die Sache langsam aus dem Ruder zu geraten. Denn auf Kritik scheint die Platin Consulting nicht gut zu sprechen zu sein.

Mit Social Media ist nicht zu gespassen – falsch reagiert!

Als Reaktion auf die Kritik wurden Kommentare und Pinnwandeinträge gelöscht, was natürlich den Effekt hatte, dass einige Leute wütend wurden. Witzig dabei: Ich habe auch etwas geschrieben und wurde wegen zwei Einträgen von den Fans entfernt und mir wurden die Schreibrechte entzogen. Nicht unbedingt die feine Art, mit Kritik umzugehen.

Et voilà: La misère

Ein guter Freund und Bloggerkollege Jeremy Kunz stand der Sache auch kritisch entgegen und schrieb einen Blogbeitrag über die ganze Sache (und hält diesen auf dem aktuellsten Stand). Abgesehen davon, dass Wettbewerbe auf Facebook laut den Richtlinien nicht erlaubt sind, zeigten sich weitere Lücken bei der Platin Consulting: Ein vollständiges Impressum fehlte, die Firma war hat ist keine GmbH oder ähnliches und verstösst teilweise gegen gesetzliche Richtlinien. Ich kenne mich hier wenig aus, Jeremy hat dies auf seinem Blog etwas genauer aufgelistet. Des Weiteren wurden die AGB von einem anderen Shop kopiert, Fake-Profile auf Facebook erstellt, ein geklautes Bild als Beweis für ein nicht vorhandenes iPhone 4S 8GB verwendet,…

Kein Happy End und es ist immer komplizierter, als es scheint

Leider endete die ganze Sache, hinter welcher bestimmt nur der gute Wille stand, in einem Desaster. Ich konnte mit Frau Gerber telefonieren und damit einen etwas genaueren Einblick hinter die Kulissen erhalten. Viele Dinge liefen im Hintergrund nicht wünschenswert, gerade was Sponsoren angeht. Ein grosser Teil sollte über Privatpersonen finanziert werden, welche anschliessend absprangen. Darin verstrickt sind private Probleme, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Man habe teilweise «Menschen zu stark vertraut» und wurde von diesen enttäuscht.

Enttäuschungen am Laufmeter

Beim Telefongespräch wirkte die Geschäftsführerin der Platin Consulting sehr geschafft von der ganzen Situation, es ging ihr bestimmt sehr nahe. Sie musste in den vergangenen Tagen wohl mindestens so viele Enttäuschungen erleben, wie die Fans, die auf ein iPhone oder ein iPad gehofft hatten. Ich glaube, die ganze Sache wurde für sie selber zu kompliziert, dass sie nicht mehr wusste, wie man am besten reagieren sollte.

Die Kommunikation schlug leider dann so fehl, dass sich die Fans schlussendlich ziemlich «verarscht» vorkamen. Aus dem Hauptpreis eines iPhone 4S mit 64GB wurde ein Fondue-Set und damit überhaupt noch Preise vorhanden waren, versuchte Platin Consulting, andere Preise nachzuschieben, denn die gesponserten Preise waren weder eingetroffen, noch wurde ein Beitrag eingezahlt. Und da macht es sich natürlich schlecht, wenn man anstatt eines iPhones etwas komplett anderes gewinnt. Da machen es 15% Rabatt auf den Shop auch nicht besser, denn das war nicht, was die Leute wollten. Man sieht zwar den guten Willen der Platin Consulting, aber man hätte wohl besser anders reagiert.

Hinter den Kulissen…

…sieht es kompliziert aus. Der Wettbewerb hätte so nicht durchgeführt werden sollen, die Platin Consulting machte von der Kommunikation viele Fehler, die angeblichen Sponsoren stellten sich als Enttäuschung heraus und das ganze endete imagemässig leider in einem Desaster und persönlich für die Geschäftsführerin bestimmt nicht in einem schönen Tag.

Auch einige Vorschläge, wie wenigstens 50% der versprochenen Preise auszuliefern, wurde ausgeschlagen. Leute wollten Hilfe anbieten, mit der Bedingung, dass man obige Bedingungen einhält oder sich entschuldigt. Dies wurde jedoch leider ausgeschlagen und man gab sich immer wieder als armes Start-Up, das so bös kritisiert wurde.

Am Ende sind wir immer klüger

Man merke sich folgende Punkte:

Mit Social Media ist nicht zu gespassen. Wer die Kommunikationskanäle nicht beherrscht, sollte sie auch nicht nutzen.

Verlose nur etwas, was du hast! Wenn man etwas verlost, sollte man dies erst tun, wenn das Gerät, etc. eingetroffen und wirklich zur Verfügung stellt. Mündliche Zusicherungen und krumme Geschichten? Besser nicht.

«Wir sind ein Start-Up, lasst uns in Ruhe!» zählt nicht als Rechtfertigung und kommt schnell in den falschen Hals. Mit Kritik muss man umgehen können, Rechtfertigungen sollten auf den Punkt gebracht werden, Fehler darf man zugeben und das Wort «Sorry» darf man gerne auch einmal fallen lassen.

Die Sache ist also komplizierter und verstrickter, als am Anfang gedacht. Ich fühle mich in der Lage, einige Dinge einschätzen zu können, zumal ich direkt mit der Geschäftsführerin Kontakt hatte, aber alles verstehe ich auch nicht. Was bleibt ist eine frustrierte Geschäftsführerin, die daran denkt, Konkurs anzumelden und eine frustrierte Fangemeinde, die nicht das erhielt, was versprochen wurde.

Update 1. November 2011: Die Story geht weiter…

Ende gut, alles gut? Denkste. Die Story geht weiter. Die Facebook-Seite von Platin Consulting wurde mittlerweile gelöscht. Vorher wurden jedoch noch weitere Statusmeldungen herausgegeben, wo das Unternehmen sich über die Kritik beschwert. Man gesteht zwar ein, naiv gewesen zu sein («war jemand noch niemals naiv oder hat was naives gemacht?») und gibt gewisse Namen und Emailadressen als öffentlichen Status heraus. Des Weiteren wurde kurzzeitig eine neue Platin Consulting – Fanseite erstellt.

Gelöscht = vergessen? Sicher nicht. Auch wenn diese Seite auf Facebook gelöscht ist, sind weiterhin Daten und Screenshots vorhanden. Fans wurden betrogen und versprochene Preise nicht verlost oder herausgegeben. Dies darf nicht sein. Es darf auch nicht sein, dass Sponsoren aussteigen (wobei hier angemerkt werden muss, dass diese angeblichen Sponsoren meist durch mündliche Aussagen zugesagt haben – wirkt alles so unglaubwürdig, dass die Inhaberin das hätte gesehen haben müssen).

Wie ich erfahren durfte, interessieren sich bereits klassische Medien wie der Kassensturz für diese eher komplizierte Geschichte. Ein Happy End gibt es bestimmt nicht.

Und um dem Erdbeertörtchen noch das Sahnehäubchen zu versehen, durfte ich von @technikblog erfahren, dass sogar Texte von der Homepage von einer Webdesign-Firma kopiert wurden. Vergleicht selber:

Zitrox OriginalKopie des Textes von Zitrox

Zitox Webdesign (Original) vs. Platin Consulting (kopierter Text)

Update 2. November 2011: Einsicht bringt Klarsicht

Endlich wird klares Licht in die Sache gebracht. Die Platin Consulting gibt ihre Fehler öffentlich zu und entschuldigt sich auf Twitter sowie auf der eigenen Homepage:

Platin Consulting entschuldigt sich öffentlich via TwitterPlatin Consulting entschuldigt sich öffentlich im Shop
Entschuldigungen sind auf Twitter @Platin_Cons, auf der Homepage und im Shop zu finden.

Die Entschuldigungen auf den Websites sind ein PDF mit folgendem Inhalt:

Sehr verehrte Kunden,
in den letzten Tagen gab es diverse Berichte über die Firma Platin Consulting, welche äusserst
negativ waren.
Wir haben ein Facebook Gewinnspiel durchgeführt, bei welchem Wir Produkte der Firma
Apple verlost haben. Jedoch hatten wir zu keinem Zeitpunkt Sponsoren für diese Preise.
Wir verstiessen mit dem Gewinnspiel gegen die Richtlinien von Facebook.
Nachdem verschiedene Schweizer Blogger aufgedeckt haben, das wir keine Sponsoren haben,
flüchteten Wir Uns in ein Lügengebilde, aus welchem Wir nicht mehr herausgekommen sind.
Leider war es dann zu spät.
Es war klar, dass die Fans auf Facebook enttäuscht waren und die Produkte forderten. Doch
als Startup Unternehmen können wir uns dies nicht leisten. Als der Druck zu gross wurde,
schlossen wir die Facebook Seite, um weitere Recherchen zu verhindern.
Wir möchten Uns an dieser Stelle bei Unseren Fans, Followern und Kunden entschuldigen.
Wir haben Ihr Vertrauen missbraucht, Sie belogen und betrogen. Dies war zu keinem
Zeitpunkt Unsere Absicht.
Wir hoffen, einen Weg zu finden, Ihr Vertrauen wieder zu gewinnen. Bitte Entschuldigen Sie
Unser Verhalten.
Freundlichst,
Milena Angela Gerber
Geschäftsführerin von Platin Consulting

Ich muss sagen, dass es schon etwas Mut braucht, eine solche Stellungsnahme zu veröffentlichen, aber sie bringt die Klarheit, die alle Teilnehmer am Wettbewerb verdient haben.

Zum Schluss der Geschicht…

…möchte ich noch anmerken, dass dieser Fall gut war, um ein Zeichen zu setzen. Dank Jeremy Kunz, der von Anfang an misstrauisch war, wurde dieser Fall aufgedeckt. Solche Dinge passieren nicht das erste Mal und sie dürften gar nicht erst passieren. Der Fall zeigt, wie kompliziert die Situation sein kann. Er zeigt aber auch, dass man sich nicht mit Bloggern anlegen sollte, die gewillt sind, Klarheit in eine Sache zu bringen.

Signatur

Weitere Blogbeiträge und Infos sind zu finden unter folgenden Adressen:

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Der Apfel im Spotlight: Viel Analysten- und Expertengeschwafel

Veröffentlicht am 08.10.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Apple, WWW von Michael Eugster

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«Was wird jetzt aus Apple?» «Geht es nun abwärts?» «Apple ist nichts ohne Steve Jobs!» «Verkauft eure Apple-Aktien!» «Mit dem Verlust von Steve Jobs verliert Apple die innovativen Produkte!» «An die Perfektion und die liebe am Detail von Steve Jobs kommt niemand heran.» «Jetzt wird aus Apple eine Firma wie jede andere auch.»

Sätze wie diese waren in den Medien zur Genüge vorhanden. Viele Leute, die meinen, sie seien jetzt plötzlich der Apple-Experte. Na klar, oder? Jeder musste schon seinen Senf dazugeben, als Steve Jobs als CEO zurücktrat. Tragisch war dann jedoch der plötzliche Tod des Apple-Mitgründers, der leider an Krebs verstarb. Wenn ein solch schlimmes Ereignis durch die Welt geht wird aber auch viel geredet, jeder mausert sich selber zum tollen Experten. Ich musste ab und zu den Kopf schütteln, als ich Texte wie oben geschreiben gelesen hatte. Man liess Steve Jobs in eine Rolle des allwissenden Apple-CEOs schlüpfen, der uns «all diese weltverändernden, revolutionären Produkte gebracht hat». Als wäre es immer Steve selber gewesen, der die Produkte erfunden und entwickelt hat.

Klar, der Einfluss von Jobs war bestimmt noch gross und er hat einen grossen Teil zum Erfolg von Apple beigetragen. Die Firma mit dem angebissenen Apfel hat es schon immer verstanden, bereits vorhandene Dinge so zu verbessern, dass es die Masse auch verwenden kann. Neu erfunden hat man nicht unbedingt, man hat es vereinfacht und an die Masse gebracht, man hatte die richtigen Leute in der Firma, man kaufte die richtigen Firmen mit guten Ideen – kurz: man hatte eine Strategie, die man klar verfolgte.

Dies wird sich auch nicht ändern. Zwar war Steve Jobs mit seiner Detailverliebtheit und dem Sinn für das, was der Kunde kaufen möchte, in einer wichtigen Rolle, aber die Produkte werden jetzt nicht schlechter werden. Längst wurden intern Aufgaben an andere Personen übergeben, längst wurde geregelt, wer in Zukunft welche Aufgaben übernehmen wird. Er soll sogar Pläne für neue Produkte in den nächsten vier Jahren hinterlassen haben.

Es wird sich kurzfristig nicht viel ändern bei Apple. Die Firma hat sowieso einen Kurs angesteuert, der anders ist, als er früher war. Früher war man eher der Aussenseiter, man war das, was Apple damals unter dem Slogan «Think Diffrent» verstand. Heute wird jedoch eine viel grössere Masse angesprochen und Apple ist mittlerweilen sowas wie ein Lifestyle, weshalb die Produkte auch entsprechend der neuen Kundengruppe entwickelt werden. Sonst wird sich die Firma nicht gross ändern. Es werden weiterhin Produkte kommen, die (angeblich) die Welt «revolutionieren». Nächstes Jahr wird ein neues iPhone vorgestellt und viele andere Dinge.

Abwärts? Abwärts geht es mit Apple nicht. Ich behaupte sogar, dass Apple in den nächsten Jahren noch weiter wachsen wird. Und eure Apple-Aktien dürft ihr getrost behalten.

Signatur

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Frische Schweizer Apps dank Fidelis Factory

Veröffentlicht am 18.05.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: Apple von Michael Eugster

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Zwei Jungs stehen hinter der Fidelis Factory. Mit kreativen Einfällen programmieren sie Apps für iOS (sprich: iPhones, iPads und iPod Touches) und für Mac OS X.

Vor einiger Zeit hat mich Luis Martins, der «Lead Graphics Designer» von Fidelis Factory, angeschrieben und gefragt, ob ich eine ihrer Apps testen möchte und gleich einen Promocode dazu mitgesendet (super Vorgehen, so macht man das richtig!). Ich konnte natürlich nicht widerstehen und hab kurzerhand nun endlich auch einen kleinen Videoclip ihrer Apps gemacht. Okay, als Videoreview kann man es eigentlich nicht so recht bezeichnen, aber immerhin erhält man einen kurzen Eindruck, worum es geht:

Zusammen mit Sandro Meier, dem «Lead Programmer» haben die beiden Jungs folgende Anwendungen in den AppStore gebracht:

Birdy (AppStore-Link 1.10 CHF) Birdy Lite (AppStore-Link – gratis):

Ein witziges, simples Game mit dem Ziel, alle Punkte auf dem Bildschirm wegzukriegen. Dazu muss man Birdy mit Tippen auf dem Bildschirm durch die Punkte lotsen (anscheinend kann der arme Vogel gar nicht fliegen).

Jasstafel (AppStore-Link – 1.10 CHF):

Mit dieser App kann man das Papier oder die Tafel zu Hause lassen und das iPhone als Jasstafel brauchen. Schade jedoch, dass man gerade beim Schieber auf 4 Personen beschränkt ist, denn man macht auch gerne einmal zu sechst oder zu dritt ein Spiel. In der Regel zeigt sich jedoch, dass man doch lieber ein Blatt zur Hand nimmt, das iPhone ist schlicht zu klein für eine Jasstafel. Da wär doch einmal eine iPad-Version angesagt, oder?

Giessenhof (AppStore-Link – gratis):

Unter dem klingenden Namen «Ristorante Giessenhof» bringt die App nicht nur aktuelle Informationen, Preise, etc. sondern auch gleich ein witziges Game und somit einen Mehrwert zugunsten der Unterhaltung mit sich. Darf man sich nur schon darum laden. Und dann irgendwann mal dort essen gehen. ;-)

PlusPoints (AppStore-Link – gratis) / PlusPoints Pro (AppStore-Link – gratis):

Ich habe mir meine Noten noch in ein Hausaufgabenheft notiert, dank den beiden Apps kann man dies nun auch mit dem iPhone tun und dabei wird sogar noch automatisch der Schnitt ausgerechnet. Zudem liegt eine für das Kollegium St. Fidelis in Stans optimierte Version unter dem Titel PlusPoints vor. Beide Versionen sind gratis!

Nicht getestet habe ich ich die App SecretNote (AppStore-Link – 1.10 CHF), mit welcher Notizen und Bilder, die in der App gespeichert wurden, mit einem Passwort schützen kann. Kann man brauchen. Ebenfalls nicht getestet, aber für Retro-Gamer sehr geil: Pong Oldschool (Mac AppStore-Link – 1.10 CHF). Nur schon der epische Trailer und Soundtrack mit Musik vom Komponisten Raphael Sommer macht das Ganze schon fast zum Retro-Must-Have.

Und jetzt bitte alle mal auf die Website von Fidelis Factory klicken und die Jungs auf Facebook liken!

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Vom Land ohne Hauptstadt und vom iPhone

Veröffentlicht am 13.02.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Apple, rausgepickt von Michael Eugster

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Heute mal so herrlich klischeehaft ein Bild mit Bergen. Von mir geschossen.

Habt ihr das gewusst? Ich wusste es nämlich nicht. Rechtlich gesehen (de jure) hat die Schweiz keine Hauptstadt. Die Hauptstadtfrage der Schweiz wurde so gelöst, dass man sich auf eine Bundesstadt geeinigt hat und die ist, wie man halt so weiss, Bern. In der Praxis (de facto) wird Bern jedoch auch als Hauptstadt bezeichnet und jeder Schweizer würde wohl auf die Frage, was die Hauptstadt der Schweiz ist, mit «Bern» antworten

Was man nicht alles durch die schöne, tolle Wikiepdia lernt? Unglaublich. Wie komme ich überhaupt dazu, so etwas zu schreiben? Das iFun-Team hat sich erlaubt, in einem Artikel über die Verbreitung des iPhones in der Schweiz genau dieses Detail einzubauen, worauf eine heisse Diskussion in den Kommentaren folgte.

[…] Und auch das Mac-Geschäft brummt in dem Land ohne Hauptstadt […]

Und somit wären wir wieder einmal schlauer. Rechtlich gesehen hat die Schweiz keine Hauptstadt. Damit sind wir Schweizer übrigens nicht alleine: Monaco, Nauru, Liechtenstein und die Vatikanstadt haben de jure auch keine Hauptstadt.

Um dem Titel gerecht zu werden muss ich natürlich auch noch aufs iPhone zu sprechen kommen. Die Schweiz ist ein iPhone-Land, rein rechnerisch gesehen besitzt jeder 10. Schweizer ein iPhone. Da verwundert es eigentlich nicht mehr gross, wenn ich im Zug beobachte, dass in vielen Abteilen jemand mit einem iPhone sitzt.

So long, wir sind mal wieder etwas gescheiter.

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Auf zur Currywurst-Stadt!

Veröffentlicht am 18.09.2010 » 5 Kommentare » Kategorie: Quatschstory von Michael Eugster

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OffMaps auf dem iPhone

Ich möchte gar nicht erst die Frage bringen, wer denn nun die Currywurst erfunden hat und ob Berlin überhaupt die Stadt der Currywurst ist. Fakt ist, dass man in Berlin garantiert an einer Currywurst-Bude vorbeigehen wird und auch sonst so einiges sehen wird.

Doch warum schreibe ich überhaupt über Berlin? Ihr habts bestimmt schon erraten; ich werde schon bald für eine Woche nach Berlin reisen. Die Maturareise – pardon, es ist eine Bildungsreise! – führt uns in die Stadt, von der so manche Menschen schwärmen und sagen, dass man sie unbedingt einmal gesehen haben muss. Eine Stadt, die man besucht und vielleicht am liebsten bleiben will. Eine Stadt, aus der tolle Musiker und Bands kommen, wenn wir da nur schon einmal an Peter Fox, Seeed oder Miss Platnum denken.

Ganz unvorbereitet möchte ich aber natürlich nicht sein und so habe ich mir vorsorglich schon einmal die Map von Berlin mit OffMaps aufs iPhone geladen, damit ich nicht in den Genuss von Roaminggebühren komme. Dazu habe ich mir einen Guide mit vielen Bars, Restaurants, Kinos, etc. heruntergeladen und bin somit schon einmal gerüstet. Oh, und damit ich nicht wieder von einer Rechnung überrascht werde, die gleich mal schöne 100 Franken teurer ist, werde ich dieses Mal auch die Combox ausschalten, die mir das letzte Mal in Kroatien viele Kosten beschert hat, wenn ich einen Anruf mal nicht angenommen hab. Man lernt ja anscheinend aus Fehlern ;).

So, und jetzt bin ich gespannt auf Berlin und freue mich!

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Telefonieren bis das iPhone 4 keinen Akku mehr hat

Veröffentlicht am 28.08.2010 » Keine Kommentare » Kategorie: Apple, WWW von Michael Eugster

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Dazu müsste man jedoch zuerst ein iPhone 4 haben. Toolani hat eine Bloggeraktion gestartet, wo man mit einem Beitrag teilnehmen kann. Ein iPhone 4 gewinnen klingt gut und mit einer ordentlichen Portion Glück ist dies vielleicht auch möglich.

Wenn es so regnet wie gerade heute, wär ich gern mal an einem anderen Ort, zum Beispiel an einem Strand. Doch momentan geht das leider nicht, also lassen wir es doch gleich. Mit Toolani könnte ich wenigstens billig in die Türkei telefonieren. 2.9 Cent pro Minute (also bei dem momentan schwachen Eurokurs etwa 3.77 Rappen pro Minute) kostet der Anruf da nur. Preise, von denen sich die Swiscom, Sunrise oder die Orange auch etwas abschneiden könnte.

Toolani kann auf verschiedene Arten genutzt werden. Entweder indem man lokale Anrufe durch toolani tätigt (, was darum billiger kommt) oder zum Beispiel mit der iPhone App via WLAN weltweit günstig telefoniert. Zwischen Toolani-Usern sind Anrufe übrigens kostenlos. Testen kann man den Service gleich mal mit einem Euro Gratis-Guthaben.

Und jetzt müsst ihr mir nur noch die Daumen drücken, vielleicht gewinn ich ja so ein Ding. Sollte ich es gewinnen, werde ich schauen, dass ich hier im Blog auch wieder einmal etwas verlosen kann. :)

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Mit Kritik umgehen

Veröffentlicht am 25.08.2010 » Keine Kommentare » Kategorie: Life von Michael Eugster

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Ich glaube, dass der Mensch ein Wesen ist, das seine Fehler am liebsten niemals zugeben möchte, zumindest, sofern dies geht. Hagelt es einmal Kritik, fühlt man sich ertappt, auch wenn bei sich selber kein böser Grundgedanke war. Es gibt also viele Situationen, wo man zu wenig weit denkt. Kommt es nun vor, dass sonst jemand weiter denkt und sich dabei kritische Fragen stellt, dann kann diese Person meist nur gewinnen, denn sie hat recht.

Es gibt Leute, die können mit Kritik umgehen, es gibt andere, die können Kritik nicht verleiden und es verreisst sie innerlich und meist merkt man dies dann auch äusserlich. Sie wollen sich nicht verbessern, hassen den anderen dafür, dass er weiter gedacht hat und so weiter.

Doch eigentlich muss es gar nicht so weit kommen. Denn wenn die Kritik konstruktiv und berechtigt ist, kann man als kritisierte Person nur gewinnen – falls (!) man die Kritik ernst nimmt. Diesen Grundsatz habe ich mir genommen. Wenn ich merke, dass jemand konstruktive und berechtigte Kritik bringt, nehme ich sie ernst.

Aktuell darf ich gleich einmal ein Beispiel nehmen, wo ich etwas unbewusst falsch gemacht habe und dabei nicht an alles gedacht habe. Und, wen verwunderts, es betrifft gleich meinen vorherigen Beitrag. Den Preis den ich dort angesetzt habe, war anfangs schon fast ein Brüller, denn so teuer verkauft man kein iPhone 3GS mehr. In den Kommentaren wurde ich darauf hingewiesen, hab mich nochmals im Internet über ähnliche Angebote und derren Preise schlau gemacht und dabei gemerkt, dass der Wert eines neuen iPhone 3GS zwar hoch ist, aber man für ein Gerät ohne Apple-Garantie nicht mehr so viel verlangen kann, wie für ein Neugerät mit Garantie, auch wenn das Gerät völlig neu und intakt ist.
Tja, und weil ich jemand bin, der Kritik aus den Kommentaren auch ernst nehmen will und nichts zensiere, habe ich diese Kritik aufgenommen und den Preis so nach unten korrigiert, dass er es nun mit vergleichbaren Angeboten aufnehmen kann. Aus diesem Grund habe ich mein Angebot im Inserat korrigiert und auf 610.- angesetzt. Meiner Meinung nach ein sehr gutes Angebot für ein Gerät, das erst einige Tage alt ist und das Angebot kann sich im Vergleich zu anderen Ebay-Angeboten auch ohne Probleme sehen lassen. Danke für euere Kritik, sie ist angekommen.

Wann habt ihr das letzte Mal Kritik ernst genommen und umgesetzt?

Es gibt Leute, die könnten auch noch etwas Selbstkritik vertragen oder mit Kritik umgehen lernen – andere schaffen das bereits problemlos und ich gehöre wohl mal zur einen, mal zur anderen Sorte. Sorry, kein Musterbeispiel. ;)

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Verkaufe iPhone 3GS 32GB weiss ohne Simlock!

Veröffentlicht am 23.08.2010 » 10 Kommentare » Kategorie: Apple von Michael Eugster

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Ich habe am Wochenende ein neues iPhone 3GS 32GB ohne Simlock auf Garantie von Apple erhalten und möchte dieses nun verkaufen. Also hab ich einfach einmal frisch und fröhlich auf Twitter einen Tweet darüber abgesetzt. @Touni gab mir dann den Tipp, ich solle doch ein Inserat auf Gratis-Inserate.ch machen und dort mein iPhone anbieten. Gesagt, gemacht – ich hab hier ein Inserat aufgeschaltet und biete nun mein iPhone zum Kauf an. Es ist völlig neu, am vergangenen Samstag habe ich es erhalten. Der Preis ist ein Richtpreis auf Verhandlungsbasis.

Falls jemand von euch Lesern an diesem Gerät interessiert ist, darf er sich auch gerne per Kontaktformular melden, ich gebe gerne weitere Infos.

Ansonsten: Das iPhone 3GS ist weiss, der Zustand logischerweise wie neu (es schliesslich auch erst ein paar Tage alt), inbegriffen ist alles, was bei einem anderen iPhone auch dabei ist. Das Gerät hat keinen Vertrag, an welchen man gebunden ist und es kann mit jedem Mobilfunkanbieter genutzt werden. Und natürlich gilt auch bei mir: «Dä schneller isch dä gschwinder» ;-).

Ah, Update: Nach Rückmeldungen in den Kommentaren habe ich den Preis im Inserat noch deutlich nach unten korrigiert und biete die Verhandlungsbasis von 730.- CHF.

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[Video] Mein erstes Mal

Veröffentlicht am 04.08.2010 » 7 Kommentare » Kategorie: Fotografie, Life, Musik, Review, Wetter von Michael Eugster

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Ja, heute könnt ihr mein erstes Mal in Form eines 3minütigen Videoclips mitverfolgen:

Ja, es war wirklich meine erstes Mal. Nicht das erste Mal in dem Sinne, den man normalerweise verwendet, denn nein es hat genauso wenig mit Sex zu tun, wie bei diesem S.EX Tape. Nein, ich möchte hier über etwas ganz anderes schreiben, nämlich über mein Lager in Kroatien. Wie ihr auf dem Film sehen könnt, war das christliche Sommerlager in Kroatien einfach nur toll – in vielen Facetten. Hier möchte ich aufzählen, was ich dort zum ersten Mal erlebt/gemacht habe (wer kein Bock auf Text hat; runterscrollen):

  • Das erste Mal Ferien in Kroatien
    Und es war wirklich wunderschön! Die Landschaft gefällt mir super, das Wetter war (bis auf einige Regengüsse) unglaublich schön und die Temperaturen angenehm warm.
  • Das erste Mal merken, der kroatische Lidl keine Ravioli kennt
    Wir haben auch wirklich 15 Minuten danach gesucht. Es gibt keine Ravioli dort. Darum haben wir halt Tortelloni gemacht.
  • Das erste Mal in einem christlichen Sommerlager – und dann noch als Leiter
    Es war eine spezielle Erfahrung, zum einen kannte ich einen Grossteil der Teilnehmer noch gar nicht und man merkte je länger je mehr, wie sich alle eingelebt hatten und der Zusammenhalt besser wurde. Auch merkte man, dass sich die jungen Menschen für unsere Themen interessierten.
  • Das erste Mal von einer ~9m-Klippe gesprungen
    DAS war wirklich ein Kick. Ich, der gerade einmal so knapp von einem 5m-Sprungbrett runtergesprungen ist (ihr wollt nicht wissen, was mich das an Überwindung gekostet hat) habe die Höhe gleich noch verdoppelt und es war… unglaublich! Kleiner Tipp für Nachahmer: Nicht runterschauen, nicht lange überlegen und einfach springen (wenn vorher schon jemand heil unten angekommen ist, schaffst du das auch).
  • Das erste Mal Ferien mit der Freundin
    Nicht ganz alleine mit der Freundin, aber doch mit ihr, was das Lager gleich noch schöner gemacht hat (und das schreibe ich nicht nur, damit es hier gut aussieht).
  • Das erste Mal ein Henna Tattoo
    Sorry Mum, aber einen kurzen Schockmoment musste ich dir noch geben. Das Tattoo ist zwar echt, aber verschwindet nach zwei Wochen wieder.
  • Das erste Mal spontan mit einem Strassenmusiker Cajon spielen
    Die wohl interessanteste Geschichte aus Kroatien. Ich habe mein Cajon mit in die Stadt genommen, um zusammen mit jemandem im Restaurant etwas zu spielen. Leider waren dazu zu viele Leute da und ich war sowieso nicht in Stimmung. Beim Rückweg motivierten mich meine Kolleginnen und Kollegen dazu, doch bei einem Strassenmusiker mitzuspielen. Hinsetzen, mitspielen hiess es und es war einfach nur toll (ich will ne Band!). Nach einem kurzen Dialog fand ich auf English heraus, dass er auf dem gleichen Camp war wie wir. So trafen wir ihn später nochmals und ich spielte nochmals einige Songs mit Mathijs Luijten. Ich bin übrigens seine kleine Kopie aus der Schweiz. Ich mache Musik, ich benutze ein MacBook, habe ein iPhone, fotografiere und filme seit neustem mit einer Canon-Kamera und einem 50mm-Objektiv, gestalte Websites und liebe (jetzt) Kroatien. Nun, so kann man auch Mathijs beschreiben – den einzigen Unterschied, den wir haben: ich bin zwei Jahre jünger und lebe in der Schweiz.
  • Das erste Mal eine Pizza nicht ganz aufessen
    Klingt komisch, aber ich habe bis dahin wirklich noch nie ein Stück Pizza liegen gelassen. Aber an diesem Abend war es einfach zu viel.
  • Das erste Mal wirklich Medienferien
    Das MacBook Pro habe ich zwar mitgenommen, aber nur drei Mal benutzt. Am Anfang (Skype), in der Mitte (Fotos kopieren und etwas Film schauen) und während der Carfahrt (Fotos kopieren). Das iPhone war auch meist ausgeschaltet oder nur mit den Apps Kamera, OffMaps oder iPod am Start. Mail, News, RSS-Feeds, Telefon, SMS, etc. wurden so weit reduziert, wie ich es mir selber nicht gewohnt war. Aber es tat gut.
  • Das erste Mal alle möglichen Gefühlslagen in kürzester Zeit erleben
    Glücklich, erschöpft, wütend, besorgt, traurig, hungrig, *heutekönntichbäumeausreissen*, erkältet (oops, kein Gefühl) und (oooh, es wird romantisch :P) die ganze Zeit verliebt (nein, nicht in eine andere).
  • Das erste Mal 16h Car fahren und dabei keine Sekunde schlafen
    Womit wir beim Gefühl «erschöpft» wären. Ich war noch nie SO kaputt am Abend.
  • Das erste Mal das iPhone eine Woche lang mit Solarstrom betreiben
    Und dank des Minimalbetriebs hat es immer gereicht.
  • und schlussendlich auch das erste Mal seitdem es meinen Blog gibt eine Woche lang nicht vom Ort aus bloggen, wo ich gerade war.
    Aber ihr habts ja auch ohne meine Posts überlebt, gell? ;)

Und hier noch abschliessend einige Fotos:

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