Video: Die Platte ist getauft!

Geschrieben am 28.03.2012 um 22:04 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.

Am Freitag, 23.03.2012 war es soweit! Neckless taufte das zweite Album mit dem klingenden Titel «perfusion» (was der Titel bedeutet, erfährt ihr im Videobeitrag!). Gut zwei Jahre vorher, nämlich am 26.03.2010 (meinem 17. Geburtstag) wurde auch in der Grabenhalle St.Gallen eine CD getauft, nämlich ihre erste CD «rising sine». Nun sind sie zurück, im Gepäck ein neues Album, das sie in den Hardstudios Winterthur aufnehmen durften. Eine geballene Ladung Power, Rock, Pop und elektronische Elemente von krachenden Synthisizern – ein Kauf lohnt sich!

Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe für fürstenlandTV natürlich einen Videobeitrag realisiert, den ihr euch hier reinziehen könnt:

Es hat Spass gemacht und ich habe Bock auf mehr (live-Events)!



Bilder: Simon Eugster

Etwas auf die Ohren: Rend Collective Experiment

Geschrieben am 21.03.2012 um 14:33 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.

Rend Collective Experiment Music
Grossartige Musik will gefunden werden. Im Radio häufen sich die Kommerzsongs, die ich manchmal einfach nicht mehr hören kann. Mein Musikerherz schlägt jeweils höher, wenn ich wieder eine Perle entdecke, für die es sich lohnt, einige Minuten zu investieren und einfach die Musik geniessen.

Eine Band, die ich durch einen Post von Emanuel Reiter (übrigens selber Musiker) auf Facebook entdeckt habe, trägt den klingenden Namen «Rend Collective Experiment». Wie ihr Name bereits ahnen lässt, ist es keine Band im normalen Sinne. Sie sehen sich als «Collective» (eine Art Gemeinschaft) und stellen vor allem die Message ihrer christlichen Songs in den Mittelpunkt. Sie haben auch zwei Leadsänger und kooperieren mit anderen Musikern der ganzen Welt (eben auch mit Emanuel Reiter).

Ihr Sound zeichnet sich durch meiner Meinung nach starke Gitarrenriffs, eingängige Melodien, aber auch einfühlsame Songs aus. Eine ganze Bandbreite von Musik, die man einfach so geniessen kann. Ihr neuste Album trägt den Titel «Homemade worship by handmade people» und lässt es vielleicht schon erahnen, dass die Musik vollständig im «Home-Studio» aufgenommen wurde. Also nicht von einem riesigen Studio produziert, sonder komplett selber aufgenommen (chapeau!). Die Qualität leidet darunter überhaupt nicht, im Gegenteil! Das Album erhält wohl gerade dadurch einen speziellen Touch.

Einer der Songs aus dem neuen Album ist «Second Chance». Mit einem epischen Aufbau und tollen Riffs (oben schon angesprochen) glänzt das viereinhalb Minuten lange Stück in voller Pracht. Der Videoclip dazu ist nicht minder sehenswert und die Kombination erst… ein Augen- und Ohrenschmaus.

Wie gefällt euch der Sound?

Dass mir die Band (oder «Collective») gut gefällt, ist wohl klar. Das Album habe ich mir gleich bei cede.ch bestellt, denn ich will eben solche Musiker unterstützen! Wie gefällt euch «Rend Collective Experiment»?

Schweizer Filmmusik mit Raphael Sommer

Geschrieben am 01.02.2012 um 21:26 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.

Filmmusik und das noch aus der Schweiz? Kennst du nicht? Dann hast du ein grosses Talent verpasst.

In Sachen Filmmusik ist er ein gefragter junger Mann. Er hat bereits Jobangebote von grossen Firmen erhalten und auch ausgeschlagen. Sein Talent muss er nicht verstecken und präsentiert dies nun mit einer frischen Website. Unter sommerfilmmusik.ch kann man ein Teil seiner Werke betrachten, reinhören und staunen, was der 22-jährige aus Basel auf die Reihe bringt.

Übrigens war ich zuerst etwas verwirrt und fragte mich, weshalb gerade die Jahreszeit «Sommer» für die Filmmusik gewählt wurde. Naja, wenn man nicht weiss, wer dahinter steckt, können solche Verwirrungen passieren. Zwar durfte ich Raphael noch nicht «in Echt» kennenlernen, jedoch haben wir zusammen bestimmt noch das eine oder andere Projekt im Köcher, was ich bestimmt hier vorstellen werde (sobald es an der Zeit ist).

Der talentierte Musiker hat schon Soundtracks für Games (z.B.: Crysis – Back to Hell), verschiedene Filme, etc. gemacht. Ansonsten arbeitet er daneben auch noch bei Apple. Bei so viel Engagement und Herzblut kann man wirklich nur den Hut ziehen und am besten gleich einmal seine Website besuchen.

Als kleiner Vorgeschmack hier ein Trailer mit Musik von Raphael Sommer:

Cee-Roo: Was Mixtapes, Plattenspieler und Omeletten gemeinsam haben

Geschrieben am 05.12.2011 um 8:30 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.

Cee Roo

Es gibt sie doch noch: die kreativen Menschen mit verrückten Ideen. Der Typ nennt sich «Cee-Roo» (obwohl er mehr als nur Zero ist), trägt als Markenzeichen immer eine Kappe und seine typische Brille und tischt uns seine Werke mit einer Prise verrücktem Humor und Charme auf.

Er macht Mixtapes auf seine eigene Art und bietet sie auf seiner Facebook-Seite zum Download an, auf seinem Youtube-Channel findet man einige kreative Videos mit seinen Remixes.

Hier drei seiner kurzen Videoclips. Der erste zeigt, was man mit einem Plattenspieler sonst noch so machen kann (oder wie ein Remix analog entstehen könnte):

Daft-Punk und tolle Videoeffkte kombiniert:

Zum eigenen Remix auf der ganzen Welt tanzen:

Auf diesen Bieler bin ich übrigens dank Jeremy Kunz gestossen, der in seinem letzten Blogpost einen Video von ihm eingebettet hat. Der Typ reist nämlich auch mit L’TUR, wo Jeremy arbeitet.

Signatur

Ich und Musik: ExLibris, Spotify, Brass… oder was?

Geschrieben am 29.11.2011 um 9:57 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Musik.

Stereoanlage

Ich liebe Musik. Das müsst ihr wissen. Musik war schon immer ein Bestandteil meines Lebens. Meine Eltern sind sehr musikalisch und von meiner Mutter habe ich wohl auch einige tolle Gene erhalten, die mir den Rhythmus ins Blut und recht gut klingende Stimmbänder spendiert haben. Leider habe ich die Mathe-Gene meines Vaters nicht erhalten, aber was soll man machen?

Etwas abgeschweift bin ich jetzt, aber das darf ich zum Glück auf meinem Blog tun. Vor einigen Tagen wurde der Dienst Spotify in der Schweiz gestartet. Gratis Musik streamen und ab und zu etwas Werbung hören – das ist mal eine Ansage. Und aus Gründen schlägt Spotify auch Simfy. Nun hat BlogginTom die Kritik und These geäussert, dass Spotify anscheinend den Musikern extrem wenig zahlt, wenn man die Entschädigung pro Stream mit anderen Verkaufsmethoden vergleicht. Die hier verlinkte Grafik bringt die Grössen etwas näher.

Auf den ersten Blick mag die These ganz plausibel und logisch zu sein. Spotify zahlt den Künstlern sehr wenig und das ist ne Sauerei. Moment mal! Wenn man jedoch noch einmal hinschaut, werden da Äpfel mit Birnen verglichen. Man kann Streams (werbefinanziert oder via Premiumaccount-Kosten finanziert) nicht mit CD-Käufen oder iTunes-Downloads vergleichen. Da haben weltweit riesige Mengen an Nutzer die Möglichkeit, Songs zu hören und sie werden es auch tun. Das bringt dem Künstler Bekanntheit und dem Hörer kostenlosen Musikgenuss.

Was bringt das beispielsweise unseren Schweizer Künstlern, mag man sich fragen. Diese können nämlich niemals von diesen Verkäufen leben, auch nicht von iTunes Downloads oder den Verkäufen in den Plattenläden. Was wirklich Geld bringt, sind Merchandise und Gagen an Konzerten. Sonst muss man wirklich sehr bekannt und wenn möglich auch international erfolgreich sein.

Keyboard

Meiner Meinung nach ist Spotify eine Chance, um Musikern eine kleine Einnahmequelle zu bringe, aber auch um den Bekanntheit- und Beliebheitsgrad zu steigern. Man hört gerne einmal einen Künstler, den man vorher nicht kannte, weil es eben gratis ist. Und wenn man ihn wirklich cool findet, unterstützt man ihn (oder saugt seine Songs irgendwo runter, weil man Musiker nie unterstützen möchte und somit nie Umsatz für die Musikindustrie generieren würde).

Ich beispielsweise war begeistert von der Brass-Version, die Bligg von seinem bestehenden Album «Bart Aber Herzlich» herausgegeben hat. Ich wollte mir diese Deluxeversion unter dem Titel «Brass Aber Herzlich» kaufen! Dank Spotify hörte ich diese Musik überhaupt etwas genauer. Dass die Frau im ExLibris dann keine Ahnung hatte, wer Bligg ist und das Album nicht im Laden stehen hatte fand ich dann doch etwas seltsam. Dafür gehe ich eigentlich nicht in einen Laden, wo ich auf Beratung und Kundenbedienung zählen möchte. Ich hab das Album übrigens jetzt bei mir stehen und freue mich an dieser Deluxe-Version.

Brass Aber Herzlich Deluxe

Und staune darüber, wie lange dieser (kontroverse) Blogbeitrag geworden ist. Ihr dürft natürlich gerne das Thema zerreissen und eure eigene Meinung kundtun, dafür sind Blogs da. :)