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Video: Die Platte ist getauft!

Veröffentlicht am 28.03.2012 » 3 Kommentare » Kategorie: Musik von Michael Eugster

Am Freitag, 23.03.2012 war es soweit! Neckless taufte das zweite Album mit dem klingenden Titel «perfusion» (was der Titel bedeutet, erfährt ihr im Videobeitrag!). Gut zwei Jahre vorher, nämlich am 26.03.2010 (meinem 17. Geburtstag) wurde auch in der Grabenhalle St.Gallen eine CD getauft, nämlich ihre erste CD «rising sine». Nun sind sie zurück, im Gepäck ein neues Album, das sie in den Hardstudios Winterthur aufnehmen durften. Eine geballene Ladung Power, Rock, Pop und elektronische Elemente von krachenden Synthisizern – ein Kauf lohnt sich!

Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe für fürstenlandTV natürlich einen Videobeitrag realisiert, den ihr euch hier reinziehen könnt:

Es hat Spass gemacht und ich habe Bock auf mehr (live-Events)!



Bilder: Simon Eugster

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Etwas auf die Ohren: Rend Collective Experiment

Veröffentlicht am 21.03.2012 » 4 Kommentare » Kategorie: Musik von Michael Eugster

Rend Collective Experiment Music
Grossartige Musik will gefunden werden. Im Radio häufen sich die Kommerzsongs, die ich manchmal einfach nicht mehr hören kann. Mein Musikerherz schlägt jeweils höher, wenn ich wieder eine Perle entdecke, für die es sich lohnt, einige Minuten zu investieren und einfach die Musik geniessen.

Eine Band, die ich durch einen Post von Emanuel Reiter (übrigens selber Musiker) auf Facebook entdeckt habe, trägt den klingenden Namen «Rend Collective Experiment». Wie ihr Name bereits ahnen lässt, ist es keine Band im normalen Sinne. Sie sehen sich als «Collective» (eine Art Gemeinschaft) und stellen vor allem die Message ihrer christlichen Songs in den Mittelpunkt. Sie haben auch zwei Leadsänger und kooperieren mit anderen Musikern der ganzen Welt (eben auch mit Emanuel Reiter).

Ihr Sound zeichnet sich durch meiner Meinung nach starke Gitarrenriffs, eingängige Melodien, aber auch einfühlsame Songs aus. Eine ganze Bandbreite von Musik, die man einfach so geniessen kann. Ihr neuste Album trägt den Titel «Homemade worship by handmade people» und lässt es vielleicht schon erahnen, dass die Musik vollständig im «Home-Studio» aufgenommen wurde. Also nicht von einem riesigen Studio produziert, sonder komplett selber aufgenommen (chapeau!). Die Qualität leidet darunter überhaupt nicht, im Gegenteil! Das Album erhält wohl gerade dadurch einen speziellen Touch.

Einer der Songs aus dem neuen Album ist «Second Chance». Mit einem epischen Aufbau und tollen Riffs (oben schon angesprochen) glänzt das viereinhalb Minuten lange Stück in voller Pracht. Der Videoclip dazu ist nicht minder sehenswert und die Kombination erst… ein Augen- und Ohrenschmaus.

Wie gefällt euch der Sound?

Dass mir die Band (oder «Collective») gut gefällt, ist wohl klar. Das Album habe ich mir gleich bei cede.ch bestellt, denn ich will eben solche Musiker unterstützen! Wie gefällt euch «Rend Collective Experiment»?

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Schweizer Filmmusik mit Raphael Sommer

Veröffentlicht am 01.02.2012 » 1 Kommentar » Kategorie: Musik von Michael Eugster

Filmmusik und das noch aus der Schweiz? Kennst du nicht? Dann hast du ein grosses Talent verpasst.

In Sachen Filmmusik ist er ein gefragter junger Mann. Er hat bereits Jobangebote von grossen Firmen erhalten und auch ausgeschlagen. Sein Talent muss er nicht verstecken und präsentiert dies nun mit einer frischen Website. Unter sommerfilmmusik.ch kann man ein Teil seiner Werke betrachten, reinhören und staunen, was der 22-jährige aus Basel auf die Reihe bringt.

Übrigens war ich zuerst etwas verwirrt und fragte mich, weshalb gerade die Jahreszeit «Sommer» für die Filmmusik gewählt wurde. Naja, wenn man nicht weiss, wer dahinter steckt, können solche Verwirrungen passieren. Zwar durfte ich Raphael noch nicht «in Echt» kennenlernen, jedoch haben wir zusammen bestimmt noch das eine oder andere Projekt im Köcher, was ich bestimmt hier vorstellen werde (sobald es an der Zeit ist).

Der talentierte Musiker hat schon Soundtracks für Games (z.B.: Crysis – Back to Hell), verschiedene Filme, etc. gemacht. Ansonsten arbeitet er daneben auch noch bei Apple. Bei so viel Engagement und Herzblut kann man wirklich nur den Hut ziehen und am besten gleich einmal seine Website besuchen.

Als kleiner Vorgeschmack hier ein Trailer mit Musik von Raphael Sommer:

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Cee-Roo: Was Mixtapes, Plattenspieler und Omeletten gemeinsam haben

Veröffentlicht am 05.12.2011 » Keine Kommentare » Kategorie: Musik von Michael Eugster

Cee Roo

Es gibt sie doch noch: die kreativen Menschen mit verrückten Ideen. Der Typ nennt sich «Cee-Roo» (obwohl er mehr als nur Zero ist), trägt als Markenzeichen immer eine Kappe und seine typische Brille und tischt uns seine Werke mit einer Prise verrücktem Humor und Charme auf.

Er macht Mixtapes auf seine eigene Art und bietet sie auf seiner Facebook-Seite zum Download an, auf seinem Youtube-Channel findet man einige kreative Videos mit seinen Remixes.

Hier drei seiner kurzen Videoclips. Der erste zeigt, was man mit einem Plattenspieler sonst noch so machen kann (oder wie ein Remix analog entstehen könnte):

Daft-Punk und tolle Videoeffkte kombiniert:

Zum eigenen Remix auf der ganzen Welt tanzen:

Auf diesen Bieler bin ich übrigens dank Jeremy Kunz gestossen, der in seinem letzten Blogpost einen Video von ihm eingebettet hat. Der Typ reist nämlich auch mit L’TUR, wo Jeremy arbeitet.

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Ich und Musik: ExLibris, Spotify, Brass… oder was?

Veröffentlicht am 29.11.2011 » 5 Kommentare » Kategorie: Musik von Michael Eugster

Stereoanlage

Ich liebe Musik. Das müsst ihr wissen. Musik war schon immer ein Bestandteil meines Lebens. Meine Eltern sind sehr musikalisch und von meiner Mutter habe ich wohl auch einige tolle Gene erhalten, die mir den Rhythmus ins Blut und recht gut klingende Stimmbänder spendiert haben. Leider habe ich die Mathe-Gene meines Vaters nicht erhalten, aber was soll man machen?

Etwas abgeschweift bin ich jetzt, aber das darf ich zum Glück auf meinem Blog tun. Vor einigen Tagen wurde der Dienst Spotify in der Schweiz gestartet. Gratis Musik streamen und ab und zu etwas Werbung hören – das ist mal eine Ansage. Und aus Gründen schlägt Spotify auch Simfy. Nun hat BlogginTom die Kritik und These geäussert, dass Spotify anscheinend den Musikern extrem wenig zahlt, wenn man die Entschädigung pro Stream mit anderen Verkaufsmethoden vergleicht. Die hier verlinkte Grafik bringt die Grössen etwas näher.

Auf den ersten Blick mag die These ganz plausibel und logisch zu sein. Spotify zahlt den Künstlern sehr wenig und das ist ne Sauerei. Moment mal! Wenn man jedoch noch einmal hinschaut, werden da Äpfel mit Birnen verglichen. Man kann Streams (werbefinanziert oder via Premiumaccount-Kosten finanziert) nicht mit CD-Käufen oder iTunes-Downloads vergleichen. Da haben weltweit riesige Mengen an Nutzer die Möglichkeit, Songs zu hören und sie werden es auch tun. Das bringt dem Künstler Bekanntheit und dem Hörer kostenlosen Musikgenuss.

Was bringt das beispielsweise unseren Schweizer Künstlern, mag man sich fragen. Diese können nämlich niemals von diesen Verkäufen leben, auch nicht von iTunes Downloads oder den Verkäufen in den Plattenläden. Was wirklich Geld bringt, sind Merchandise und Gagen an Konzerten. Sonst muss man wirklich sehr bekannt und wenn möglich auch international erfolgreich sein.

Keyboard

Meiner Meinung nach ist Spotify eine Chance, um Musikern eine kleine Einnahmequelle zu bringe, aber auch um den Bekanntheit- und Beliebheitsgrad zu steigern. Man hört gerne einmal einen Künstler, den man vorher nicht kannte, weil es eben gratis ist. Und wenn man ihn wirklich cool findet, unterstützt man ihn (oder saugt seine Songs irgendwo runter, weil man Musiker nie unterstützen möchte und somit nie Umsatz für die Musikindustrie generieren würde).

Ich beispielsweise war begeistert von der Brass-Version, die Bligg von seinem bestehenden Album «Bart Aber Herzlich» herausgegeben hat. Ich wollte mir diese Deluxeversion unter dem Titel «Brass Aber Herzlich» kaufen! Dank Spotify hörte ich diese Musik überhaupt etwas genauer. Dass die Frau im ExLibris dann keine Ahnung hatte, wer Bligg ist und das Album nicht im Laden stehen hatte fand ich dann doch etwas seltsam. Dafür gehe ich eigentlich nicht in einen Laden, wo ich auf Beratung und Kundenbedienung zählen möchte. Ich hab das Album übrigens jetzt bei mir stehen und freue mich an dieser Deluxe-Version.

Brass Aber Herzlich Deluxe

Und staune darüber, wie lange dieser (kontroverse) Blogbeitrag geworden ist. Ihr dürft natürlich gerne das Thema zerreissen und eure eigene Meinung kundtun, dafür sind Blogs da. :)

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New York City – Meine Eindrücke vom Big Apple

Veröffentlicht am 15.10.2011 » 4 Kommentare » Kategorie: Reisen von Michael Eugster

New York City

Weshalb New York Big Apple heisst, konnte uns auf dem «Empire State Building» niemand wirklich sagen. Einer der Sicherheitskräfte meinte, das komme von der Form des Planes der New Yorker U-Bahn-Netze. Ich kann dort jedoch keinen Apfel erkennen. Wikipedia weiss es auch nicht so genau (oder zumindest nur einige Vermutungen), aber spätestens nach einer offiziellen Marketing-Kampagne von New York (1971), war der Name «The Big Apple» in aller Munde.

Wie auch immer. Nach einer langen Reise mit der Lufthansa – mein erster Langstreckenflug – war mir klar, dass mich in Zukunft noch einige Klimaanlagen mit eisigen Temperaturen erwarten werden. Am Newark Airport angekommen durften wir erst einmal so ca. 2 Stunden anstehen, damit ein Beamter einen Stempel auf unserem Zollformular machen konnte. Zum Glück ist das dort alles so gut organisiert, denn sie machten circa unglaubliche 4 Schalter von 20 auf. War ja auch keine lange Warteschlange hintendran. Neeein.

Irgendwann schaffte es unsere ganze vierköpfige Gruppe durch die Kontrollen und fuhr samt Gepäck mit einem gelben Taxi zum Hotel (es war billiger als der Shuttlebus). Glücklicherweise war unser Hotel gleich neben McDonald’s – man kann ja zu Hause wieder gesund essen. In ca. 40 Minuten (je nach Verkehr) waren wir dann auch mit dem auf gefühlte -100° C runtergekühlten Bus in Manhattan. Was man oben als Bild sieht, war auch unser erster Eindruck: WOW!

Massen an Menschen auf den Strassen, gelbe Taxis, Autos, vielspurige Strassen, riesige Leuchtreklamen, Wolkenkratzer zum Abwinken, Shoppingmeilen mit riesigen Läden, noch einmal unglaublich viele Leute, verschiedenste Nationen, musizierende Demonstranten an der Wall Street, überall Promoter, die irgendwelche Flyer verteilen, ziemlich schlechte Luft, Strassenmusiker, ein eher kompliziertes U-Bahn-System und ein ungmöglicher Busbahnhof, China Town, parfümierter Abercrombie & Fitch-Läden, Starbucks und McDonald’s an jeder Ecke, verschiedenste Gerüche, Polizeisirenen hier, Feuerwehr dort,… das ist New York, das ist Manhattan.

Eindrücklich war der Central Park als Kontrast, denn die Ruhe inmitten der Stadt war wirklich erstaunlich. Der Park war schön gestaltet und bot etwas Ruhe in der unglaublichen Stadt, die wirklich niemals schläft.

New York

Der Jetlag war bei mir zwar nicht sehr schlimm, aber ich merkte sehr wohl, dass manchmal einfach nicht Tag sein sollte, wenn wir noch unterwegs waren. So war ich jeweils meist etwas müde unterwegs, aber who cares, oder?

New York bietet unglaublich viel. Während den vier Tagen sahen wir viel, aber noch längst nicht alles. Die Mentalität dort ist wirklich anders als bei uns in der Schweiz. Man ist direkter, spricht auch gerne einmal mit fremden Leuten, ist freundlich und einfach lockerer als der typische Schweizer. Manchmal nervte mich das «hey, du bist jetzt mein Freund»-Getue in den Shops etwas, denn übertreiben muss man ja auch nicht.

Weshalb New York als «die Stadt, die niemals schläft» bezeichnet wird, ist mir nach diesem Besuch völlig klar. Es ist halt einfach so.

New York Manhattan Empire State Building

Der Blick vom Empire State Building bot trotz Nebel einen Überblick auf New York. Überall brennten Lichter, fuhren Autos, liefen Menschen durch die Strassen. Egal wann man unterwegs ist, es sind immer viele Leute auf den Beinen (ausser, wenn es richtig regnet).

Wenn man New York besucht, gibt es einige Orte, die man wohl gesehen haben muss. Meistens sind dort zwar hauptsächlich Touristen, aber man muss es trotzdem gesehen haben. Wir sahen beispielsweise die Freiheitsstatue in der Nacht von der Fähre aus, den Central Park, die Wall Street, den Times Square, den Überblick vom Empire State Buildung runter, die U-Bahn, verschiedenste Restaurants und McDo/Starbucks-Filialen, das «Spider Man»-Theater mit unglaublicher Bühnenshow und Kulissen (das hat mich wirklich beeindruckt) und einiges mehr.

New York stinkt

Das nervt!

Wasser ist teuer und die Flüssigkeit, die aus dem Wasserhahn rausläuft kann man knapp als Wasser bezeichnen, aber niemals trinken. Die Luft ist trocken und schlecht, wenn man sich an Schweizer Luft gewöhnt hat. Das Trinkgeld muss immer gegeben werden und als Schweizer ist das etwas ungewohnt, aber da gewöhnt man sich daran. Das Bus-Terminal ist zwar gross und man kommt an viele Orte (vergesst aber bitte die Schweizer Mentalität – hier ist man niemals ganz pünktlich, aber das ist auch egal). Bei welchem Terminal der Buss nun jedoch fährt, bleibt ein Rätsel. Die Kontrollen bei der Ein- und Ausreise dauern einfach zu lange. Ein durchgekautes Thema, das aber etwas leidig bleibt.

Typisch New York

Das rockt!

Die Leute sind freundlich und zuvorkommend, geben gerne Auskunft. Die Stimmung ist fast unbeschreiblich, man muss die Stadt erlebt haben. Es ist Spider-Man Theaterriesig! Das Strassensystem ist sehr einfach, da jede Strasse eine Nummer hat und alle Strassen gerade sind. Ich hatte bis zum Schluss trotzdem nie wirklich die Orientierung, aber das braucht bei mir immer eine Weile. Das Taxi ist relativ billig, bei uns bezahlt man einiges mehr. Das Essen ist gut, da man praktisch die ganze internationale Palette hat. Trotzdem landet man schnell wieder beim fettigen, möglichst fritierten Essen. Jänu. Günstiger ist es dort definitiv, aber dort wo viele Touristen einkaufen, sind die Preise wohl etwas teurer. Man findet praktisch alles an Kleider oder sonstigen Dingen, die man sich gerade so vorstellen kann. Das Musical mit der Spider-Man-Aufführung war unglaublich. Die Kulisse war wirklich ein anderes Niveau als bei unseren Musicals. Der Spirit der Stadt ist einfach geil, richtig erlebbar.

Naked Cowboy

Aufgefallen!

Die Stadt ist übersäht mit WLAN-Netzen. Einige davon sind auch kostenlos. Bye bye, Roaming. Überall Polizisten! An jeder Strassenecke stehen Polizisten oder fahren Polizeiautos durch. Die Stadt ist bestimmt viel sicherer als vor einigen Jahren. Die Polizisten sind übrigens auch sehr freundlich und cool drauf (im Polizeiauto mit dem iPad&iPhone gamen? chame mache.), trotz allem hat man Respekt vor ihnen. Campierende Leute vor dem Apple Store: Da wollten einige wirklich die Ersten sein. So rumlaufen, wie man will? Das kann man in New York. Da fällt einem höchstens noch der gitarrenspielende Naked Cowboy auf. Reklamen, Hochhäuser, gelbe Taxis, die Stadt entspricht zum grossen Teil wirklich den Vorstellungen, die man bereits von New York hat. Es ist einfach noch etwas grösser. Noch mehr ist mir aufgefallen, aber ich habs irgendwie auch wieder vergessen.

Die Stadt ist unglaublich und es ist wirklich toll, wenn man die Gelegenheit hat, sie zu sehen. Jeder sollte sie einmal besuchen und erleben. So wie ich mich kenne, wird es auch nicht der letzte Besuch dieser Stadt sein. Sie ist zu cool dafür.

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Der Apfel im Spotlight: Viel Analysten- und Expertengeschwafel

Veröffentlicht am 08.10.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Apple, WWW von Michael Eugster

«Was wird jetzt aus Apple?» «Geht es nun abwärts?» «Apple ist nichts ohne Steve Jobs!» «Verkauft eure Apple-Aktien!» «Mit dem Verlust von Steve Jobs verliert Apple die innovativen Produkte!» «An die Perfektion und die liebe am Detail von Steve Jobs kommt niemand heran.» «Jetzt wird aus Apple eine Firma wie jede andere auch.»

Sätze wie diese waren in den Medien zur Genüge vorhanden. Viele Leute, die meinen, sie seien jetzt plötzlich der Apple-Experte. Na klar, oder? Jeder musste schon seinen Senf dazugeben, als Steve Jobs als CEO zurücktrat. Tragisch war dann jedoch der plötzliche Tod des Apple-Mitgründers, der leider an Krebs verstarb. Wenn ein solch schlimmes Ereignis durch die Welt geht wird aber auch viel geredet, jeder mausert sich selber zum tollen Experten. Ich musste ab und zu den Kopf schütteln, als ich Texte wie oben geschreiben gelesen hatte. Man liess Steve Jobs in eine Rolle des allwissenden Apple-CEOs schlüpfen, der uns «all diese weltverändernden, revolutionären Produkte gebracht hat». Als wäre es immer Steve selber gewesen, der die Produkte erfunden und entwickelt hat.

Klar, der Einfluss von Jobs war bestimmt noch gross und er hat einen grossen Teil zum Erfolg von Apple beigetragen. Die Firma mit dem angebissenen Apfel hat es schon immer verstanden, bereits vorhandene Dinge so zu verbessern, dass es die Masse auch verwenden kann. Neu erfunden hat man nicht unbedingt, man hat es vereinfacht und an die Masse gebracht, man hatte die richtigen Leute in der Firma, man kaufte die richtigen Firmen mit guten Ideen – kurz: man hatte eine Strategie, die man klar verfolgte.

Dies wird sich auch nicht ändern. Zwar war Steve Jobs mit seiner Detailverliebtheit und dem Sinn für das, was der Kunde kaufen möchte, in einer wichtigen Rolle, aber die Produkte werden jetzt nicht schlechter werden. Längst wurden intern Aufgaben an andere Personen übergeben, längst wurde geregelt, wer in Zukunft welche Aufgaben übernehmen wird. Er soll sogar Pläne für neue Produkte in den nächsten vier Jahren hinterlassen haben.

Es wird sich kurzfristig nicht viel ändern bei Apple. Die Firma hat sowieso einen Kurs angesteuert, der anders ist, als er früher war. Früher war man eher der Aussenseiter, man war das, was Apple damals unter dem Slogan «Think Diffrent» verstand. Heute wird jedoch eine viel grössere Masse angesprochen und Apple ist mittlerweilen sowas wie ein Lifestyle, weshalb die Produkte auch entsprechend der neuen Kundengruppe entwickelt werden. Sonst wird sich die Firma nicht gross ändern. Es werden weiterhin Produkte kommen, die (angeblich) die Welt «revolutionieren». Nächstes Jahr wird ein neues iPhone vorgestellt und viele andere Dinge.

Abwärts? Abwärts geht es mit Apple nicht. Ich behaupte sogar, dass Apple in den nächsten Jahren noch weiter wachsen wird. Und eure Apple-Aktien dürft ihr getrost behalten.

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Voice of McDonald’s: Auf der Suche nach der besten Stimme

Veröffentlicht am 29.09.2011 » Keine Kommentare » Kategorie: Musik, Review von Michael Eugster

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Nach dem vergangenen Wochende, wo ich ja bereits Musik geniessen durfte, dreht es sich hier im Blog nochmals um Musik. Ihr fragt euch nun bestimmt, was die FastFood-Kette mit Musik am Hut hat. McDonald’s führt derzeit eine ganz witzige Aktion durch. Unter dem Titel «Voice of McDonald’s» die besten Stimmen von ausschliesslich McDonalds-Mitarbeitern gesucht. Ja, ihr habt richtig gehört: Nur McDonald’s-Mitarbeiter dürfen mitmachen. Eine solche Aktion, die speziell für die Angestellten des gelben Riesens gemacht wurde, ist schon sehr aussergewöhnlich und macht das Fastfood-Restaurant natürlich schon sympathisch.

Talentsuche unter den MitarbeiternVoice Of McDonald's

Durch diesen Gesangswettbewerb wird weltweit die beste Stimme von McDonald’s gesucht. Die Schweiz nimmt selbstverständlich auch an diesem Wettbewerb teil und stellt Gil Meidar als Kandidaten. Wie es bei solchen Wettbewerben nun einmal ist, muss auch bei Voice of McDonald’s, kurz VOM, gevotet werden. In aktuellen Voting geht es darum, dass die Vertreter verschiedener Gruppen (fast schon kontinental) gewählt werden. Die Schweiz befindet sich in der Gruppe «Southern Europa», also sozusagen «Südeuropa».

Die Gewinner der verschiedenen Gruppen tretten anschliessend gegeneinander an und es winken Preise im Wert von 25’000$ (1. Platz), 17’000$ (2. Platz), 12’500$ (3. Platz) und noch mehr Geld für weitere Plätze. Es geht also nicht «nur» um einen Titel.

Student «Gil Meidar» vertritt die Schweizer McDonald’s-Mitarbeiter

Der Luzerner Student Gil Meidar finanziert sein Studium durch seine Mitarbeit beim McDonald’s. Spätestens, wenn man einen seiner Youtube-Videos gesehen hat, merkt man, dass ihm die Musik definitiv liegt. Das muss sie auch, denn er studiert schliesslich auch Musik! Er ist auch der Schweizer, der es ins Voting von VOM Southern Europe geschafft hat. Er braucht nun noch eure Unterstützung, damit er es auch auf den ersten Platz im Voting schafft. Dazu geht ihr auf die Homepage vom-southerneurope.com und schaut euch den Clip von Gil an und falls euch die Musik gefällt, klickt ihr oben auf VOTE. Gil wäre bestimmt eine würdige Stimme von McDonalds. Seine Stimme passt meiner Meinung nach sehr gut zu Singer/Songwriter-Liedern, Pop oder R’n’B. Ich bin gespannt, was noch aus dem jungen Student wird und drücke alle Daumen beim Voting!

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Musikalische Genüsse am Kult Day

Veröffentlicht am 28.09.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: Film, Musik von Michael Eugster

Kult Day Open Air

Am vergangenen Samstag war etwas los im kleinen Oberuzwil. Mit einem Programm regionaler Bands brachte der Kult Day, welcher von der Kulturbeiz Eggä organisiert wurde, Schönes fürs Ohr auf die Bühne. Mit den Bands (Baby Genius, Thomaten & Beeren, REMO B. & The Keys, Chickpeace, Cosmic Rabbits, new griot) wurde ein gutes Händchen für noch unbekanntere Perlen gefunden.

Ich hatte die Möglichkeit, an diesem Anlass zu filmen und einen Videobeitrag für meinen Arbeitsgeber zu machen. Hier also mein Clip zum Kult Day Open Air 2011:


Internet TV

Ganz ohne Grund war ich ja nicht am Kult Day, denn ich habe dort auch mitgewirkt. So habe ich die Homepage vom Kult Day in Windeseile für ein paar Bier am Open Air selber hingezaubert. Ich bin gespannt, wie sich das Open Air, das ja einmal als Neueinweihung der Beiz gedacht war, entwickelt. Auf jeden Fall werden bestimmt auch im kommenden Jahr wieder musikalische Perlen in Oberuzwil auf der Bühne neben der Kulturbeiz Eggä auftreten.

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Mit Idda von Toggenburg Theaterluft schnuppern

Veröffentlicht am 05.08.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

Am vergangenen Mittwochabend hatte ich die Gelegenheit, einen Beitrag über das Freilufttheater in Maria Dreibrunnen bei Bronschofen zu drehen. Dort wird ab heute das Stück «Idda von Toggenburg» aufgeführt.

Eine grosse Tribüne ist bestuhlt, Zelte sind aufgestellt und die kunstvoll gestalteten Kulissen lassen vermuten, dass hier etwas Spezielles aufgeführt wird. Doch noch sind wenig Gäste eingeladen und ich darf die Generalprobe mit einigen anderen Journis, sowie Bekannten und Verwandten der Schauspieler betrachten und filmen. Bevor es jedoch losgeht, suche ich noch die Hauptdarsteller für ein Interview.

Alles ist etwas hektisch und die Regisseurin hat auch alle Hände voll zu tun. Witzigerweise entdecke ich, dass ich eine der Schauspielerinnen kenne und mache spontan ein Interview mit Lisa als Kammerzofe Sieglinde – schön, jemanden zu kennen, der einem alles erklären kann, was man für den Beitrag wissen möchte. Sie schaut dann auch, dass Idda (Nadine Landert) und der Heinrich von Toggenburg (René Berger) zu mir kommen und ein Interview geben.

Die Rolle von Idda passt wirklich gut zu Nadine Landert. Sie strahlt mindestens über beide Ohren, währenddem ich ein Interview mit ihr mache und lächelt auch nachher noch fröhlich weiter. Auch nach der Generalprobe hat sie mehr als ein Lächeln übrig, auch wenn sie bestimmt etwas müde ist.

Das Stück beinhaltet sehr viele Facetten — Liebe, Hass, Freude, Güte, Tod,… Der Theaterliebhaber mag da auf seine Kosten kommen und alle anderen, die gerne einmal ein schönes Zusammenspiel von extra fürs Stück gemachten Musik, Kostümen, der untergehenden Sonne am Abend, den Kulissen und der Schauspieler sehen möchten, dürfen es sich ja gerne einmal überlegen, an einem solchen Abend die «Idda von Toggenburg» anzuschauen. Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen!


Internet TV

Übrigens: Ich möchte in Zukunft ab und zu etwas mehr über die die Dinge schreiben, über welche ich bei meiner Arbeit berichte. Meist recherchiert man viel und erhält spannende Hintergrundinformationen, die man im 2 Minuten – Clip nicht mitkriegt oder aufgrund des kompakten Formats nicht einbauen kann. Diese weiteren Informationen — zu meiner Arbeit, zu Dingen hinter den Kulissen und mehr — möchte ich mit euch teilen.

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Kopierschutz: Der Fehler der Musik- und Filmindustrie

Veröffentlicht am 25.01.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Computer, Film, Musik von Michael Eugster

Es sind schon einige Jahre vergangen, aber damals war die Welt noch in Ordnung damals war DJ Bobo tatsächlich angesagt und damals hörte ich das Zeug sogar noch. Wie habe ich mich grün und blau geärgert, dass sich seine Alben meist nicht auf dem Computer abspielen liessen. Diese Zeit ist vorbei und einen solchen Kopierschutz habe ich schon lange nicht mehr angetroffen.

«Es gibt also keinen Kopierschutz mehr?», ist schnell gedacht, wenn man die Zeilen oben liest. Zu früh gefreut, denn der Kopierschutz existiert noch heute und sorgt für Ärger. Ich möchte euch jedoch nicht Fachbegriffe an den Kopf werfen, denn ich verstehe das Prinzip selber nicht zu 100% (und das Prinzip existiert schon seit 2003). Was ich jedoch zu 100% unterschreiben kann, ist dass dieser Kopierschutz alles andere als konsumentenfreundlich ist. Ein kleines Fallbeispiel:

Ich kaufe mir bei iTunes einen Film und möchte ihn auf meinem MacBook Pro anschauen. Kein Problem. Ich möchte meinen grösseren Bildschirm verwenden und schliesse ein VGA-Kabel ans MacBook Pro. Fertig lustig. Sobald ich das Fenster des Filmes auf den anderen Bildschirm schiebe, reklamiert iTunes (und jedes andere Programm), dass dieser Bildschirm den Film leider nicht abspielen darf. Und jetzt der Fehler an der ganzen Sache: Der zahlende Konsument wird benachteiligt, indem er den Inhalt nicht überall und auf allen Geräten abspielen kann. Wer sich jedoch den Film aus dem Internet zieht und sich in der Schweiz in einer Grauzone bewegt, zahlt nichts und kann den Film überall abspielen.

Das darf nicht sein. Solche Arten von Kopierschutz sind kontraproduktiv. Seht euch als Konsument. Würdet ihr eher für den Film bezahlen und ihn dafür nicht auf allen Bildschirmen oder unter Umständen sogar nicht mit dem Beamer anschauen können oder würdet ihr den Film in diesem Fall vielleicht eher herunterladen, nicht bezahlen und überall anschauen, wo ihr möchtet.

Das Gleiche gilt auch für Musik, etc. Warum muss man dem (potentiell zahlenden) Konsument diese Freiheiten wegnehmen? Man will angeblich die Musiker und Künstler schützen. Meiner Meinung macht man damit genau das Gegenteil. Bei der Musik hat sich Apple vor einigen Jahren entschieden, nur noch DRM-freie Musik anzubieten. Ich hoffe, dass das Gleiche schon bald mal mit den Filmen passiert.

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