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Verrückte Typen bei Joiz: M-Budget WG

Veröffentlicht am 20.10.2011 » Keine Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

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M-Budget WG

Schon mal etwas von der M-Budget WG gehört? Na? Nein? Schäm dich! Okay, so schlimm ist es nicht, denn du hast ja mit diesem Beitrag noch die Gelegenheit, dieses Projekt kennenzulernen.

In Zusammenarbeit mit der Migros hat joiz die Sendung «M-Budget WG» gestartet. Es konnten sich WGs aus der ganzen Schweiz per Video bewerben und eine Jury wählt dann die besten und kreativsten Bewerbungen aus. Diese WGs kämpfen nun in verschiedenen Wettbewerben gegeinander an.

Alter Käse, sagst du? Nun, wer weiterkommt, das bestimmt dann nicht die Jury, sondern du. Im Onlinevoting treten die WGs gegeneinander an (nicht wie beim SF, wo man mit teuren SMS und Anrufen und über WAP voten kann). Das Voting ist selbstverständlich live und man kann während der Sendung mitchatten, Fragen stellen, Sprüche klopfen, etc. Also nichts mit alter Käse!

Ich konnte ein solche Sendung schon selber live miterleben und zwar direkt im Studio. Witzigerweise nicht hinter, sondern vor der Kamera. An einem Nachmittag nahm ich mir extra frei, um bei einem Testlauf den Moderator Stefan Büsser mit überraschenden Wörtern zu bombardieren, damit sich dieser gleich einmal auf alles gefasst machen konnte. ([EGO]Die Sendung ist also nur dank mir mindestens so gut, wie sie das schlussendlich geworden ist.[/EGO])

Es war interessant, zu sehen, wie sich joiz seit meinem letzten Besuch im Studio weiterentwickelt hat. Mehr Technik, bessere Technik, ein grösseres Team und einfach professioneller. Chapeau, Joiz! Ich liebe das Gefühl, vor der Kamera zu stehen. Eigentlich ziemlich ironisch, denn als Videojournalist bei der dfmedia stehe ich eigentlich immer hinter der Kamera. Aber man weiss ja nie. Und falls ich mal eine WG hab, mache ich auch bei der M-Budget WG mit, denn wer möchte schon nicht eine geile Party veranstalten und ein Jahr wohnen dürfen – auf Kosten der Migros?! Na also!

Für euch lohnt sich das Voten übrigens auch, denn man kann Preise im Wert von 20’000.– Stutz gewinnen. Findi guet!

Mehr M-Budget WG:

Da wäre Sendungs-Seite auf der Joiz-Homepage und hier die Seite mit dem Voting bei Migros im kultigen M-Budget-Design.

Neuste Sendung:

Damit ihr eine Ahnung vom Sendeformat erhält, könnt ihr euch hier gleich die erste Sendung (bei gewissen Leuten mit Kult-Potential) anschauen:

Signatur

Dieser Beitrag ist übrigens weder gesponsert, noch durch irgendwelche Bestechung entstanden. Ich bin einfach begeistert von diesem Projekt und möchte es so etwas unterstützen.

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Kulinarische Tiefflüge und Party im Gummihals-Mallorca

Veröffentlicht am 03.07.2011 » 4 Kommentare » Kategorie: Reisen von Michael Eugster

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Alle fünf Minuten kommt ein ganzer Car fauler Touristen an, die alle nur etwas möchten: feiern und auf der faulen Haut liegen. Das ist El Arenal (oder in unserer Deutschen Sprache: S’Arenal). El Arenal ist die typisch Feriendestination und bekannt für den Massentourismus. Man merkt das auch sehr schnell, denn alles ist überfüllt, (nach meinem Empfinden) ziemlich überteuert und auf Touristen ausgerichtet. Dass wir als Abschlussreise eine Reise nach El Arenal in Mallorca (in der Nähe von Palma) gemacht haben, passt wunderbar ins Konzept – wir waren typische Touristen.

Hinreise und Hotel

Wir reisten an einem Samstagmorgen nach Basel Mulhouse zum Flughafen, um von dort nach Palma zu fliegen. Wir waren selbstverständlich auch nicht die einzige Abschlussklasse und einige Gesichter sah man dann später in Mallorca wieder. Nach einem relativ kurzen Flug mit kleinen Turbulenzen angekommen in Palmas Flughafen, konnte man mit dem von TUI gleich mitorganisierten Car direkt zum Hotel tranpsortiert werden. Es war ja klar, dass wir die letzten waren, die raus konnten. Aber «Who Cares?», oder? Wir hatten schliesslich Ferien und darum war uns das ziemlich egal.

Beim Hotel Luna / Tropical Park angekommen gabs dann erstmal einen blauen Bändel um den Arm, damit wir auch immer schön gekennzeichnet waren für unser All-Inclusive-Dings. Das Zimmer war klein, geräumig, augestattet mit Bett, Komode, Schrank, Stühlen, Bad & Dusche, TV und Balkon und wurde jeden Tag geputzt. Wir machten uns aufgrund der zum Teil schrecklichen Bewertungen bei holidaycheck auf das Schlimmste gefasst, wurden dann jedoch eigentlich positiv überrascht.

Das Essen. Ja, das liebe Essen. Das war so ne Sache, denn eigentlich war das Buffet sowohl morgens als auch mittags und abends immer sehr gross und reichhaltig, aber man merkte schnell, dass die Esswaren nicht von der gewohnten Qualität waren, wie man sich das halt von der Schweiz teilweise gewohnt ist. Es schmeckte also nicht schlecht, aber auch nicht so dass man es einem Kollegen als «gutes Essen» weiterempfehlen würde, vor allem bei der Würze und beim Fleisch war ich nicht so ganz zufrieden, aber für den totalen Preis für das Angebot war es allemal mehr, als ich mir erwartet hätte. Und auch wenn das Hamburgerfleisch und das verwendete Öl am Pool nicht unbedingt toll aussah, konnte man es ohne Probleme essen.

Die Pool- und Hotelbar waren mit verschiedensten Dingen ausgestattet (oder halt dem günstigen lokalen Alkohol, den man hier nicht wirklich kennt), aber auch damit konnte man ohne Probleme zufrieden sein. Man musste nie extrem lange anstehen und gespart wurde beim Mischen auch nicht.

Soll heissen: Ich war ganz zufrieden mit dem Hotel, aber ein zweites Mal würde ich es wohl nicht besuchen. Dann doch lieber mit einer Gruppe von Leuten hier auf Mallorca ein Ferienhaus mieten, mit eigenen Pool versteht sich. Da hatt man dann vieleicht mal etwas Ruhe vor den Massen an Touristen und kann sich selbst verpflegen. Denn eines ist klar, gesund gegessen habe ich wohl nicht wirklich (auch wenn ich mir auch ab und wann einen ganzen Teller Salat gefüllt habe).

Muss man gesehen oder erlebt haben:

Naja, müssen tut man im Urlaub gar nichts. Aber wenn man schon mal in El Arenal bei Mallorca ist, kann man durchaus auch einmal gut essen und zwar nicht nur billige Qualität, sonder etwas günstiges, gutes, wo man garantiert auch einen vollen Magen voll gutes Essen hat. Das Restaurant «Del Sol» hat uns das genau geboten. Von der Bedienung hätte sich manch ein Restaurant ein Stück abschneiden können und nur weil es ein wenig versteckt zwischen den Läden ist, ist es nicht minder beliebt oder weniger gut.

Ansonsten kommt man günstig in ein Alpamare-ähnliches Ding namens Aqualand. Anscheinend der grösste Wasserpark in Europa. Kleiner Tipp: Druckt euch von der Homepage einen Gutschein aus, falls ihr dort vorbeigeht und mietet euch dort kein Gummiboot, denn die erhält man durch anstehen auch gratis und die cooleren (schnellen) Bahnen sind sowieso ohne Boot.

Ausgang: Wer auf Schlager steht, ist im MegaPark am rechten Fleck, wer auf etwas modernere Musik à la Charts steht findet im Paradies einen tollen Club. Sonst macht ihr einfach eure eigene Strandparty.

Der Strand ist übrigens nicht besonders schön. Das Sonnenbrandpotential ist relativ gross und am Anfang des Sandstrandes stinkt es manchmal schon ein bisschen. Jänu. Reicht zum chillen.

Übrigens spricht dort die halbe Welt Deutsch. Darum auch der Titel… Wollt ihr einen der gefühlten tausend Promoter, die euch dort anquatschen loswerden, könnt ihr also gerne mal Französisch auspacken, wurde bei uns ein Running Gag… :D

Zurückgereist…

…sind wir dann am Donnerstagmorgennach zwei Stunden Schlaf. Da wird man gerne in aller Hergottsfrühe aus den Federn gerissen und wartet dann eine halbe Stunde oder so auf den Car. Schlafen kann man ja nach einem Flug mit nur kleinen Turbulenzen (nichts nennenswertes) und einer zweistündigen Zugfahrt von Basel aus ja noch zu Hause. Am selben Nachmittag erfuhren wir dann übrigens auch die Ergebnisse unserer Maturaprüfungen. Die kennt ihr ja schon.

Fragen?

Fragt mich einfach, ich werd euch schon meine Meinung kundtun oder vielleicht noch einen Tip geben können. Vielleicht auch nicht. ;-) Wo hat eure Abschlussreise hingeführt?

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iPhoneradiojournalismus

Veröffentlicht am 26.06.2010 » 4 Kommentare » Kategorie: Life, WWW von Michael Eugster

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This Born und Alexander Sautter am go2leu2606

Da es einiges zu berichten gibt, spalte ich den Bericht in zwei Beiträge, den Morgen könnt ihr bereits jetzt hier nachlesen, der Bericht zum Rest folgt natürlich noch.

Journalismus, wie funktioniert das? Dies war die Frage, die als Hauptthema für diesen Morgen gestellt wurde. Gar nicht so einfach zu beantworten, auch für Leute, die mittendrinn sind.

Einige Personen haben sich eingesammelt in der Wohnung von «Löi» und nach einer Ration Kaffe und Gipfeli ging es dann auch schon los. Gestartet hat Peter Hogenkamp, der uns via Skype viele interessante Dinge dazu erzählt, warum er Leiter von NZZ Digitale Medien wurde und uns auch einen Einblick in seine aktuelle Situation gab. Man erfahrte dabei viele Dinge, teilweis auch mit dem Kommentar «dies bitte nicht twittern ;-)».

Matthias Born von der Berner Zeitung war der nächste Referent, der uns von A-Z Dinge erzählte, die die Berner Zeitung und seinen Arbeitsplatz betreffen. Ich staunte einige Male, wie komplex die ganze Sache doch ist und man sich doch gerne die ganze Sache bei Zeitungen etwas leichter und weniger komplex vorstellt. Da wir natürlich eine ganze Gruppe Geeks waren, ging er (wie auch die anderen beiden Referenten) auch immer auf aktuelle Themen, wie iPhone / iPad Apps, ePaper oder Paidcontent ein. Es ist anders, wenn man einmal auch die Seite der Journalisten selber sieht.

Alexander Sautter vom Schweizer Radio DRS war der Referent, der als Abschluss seinen Alltag auch noch vorstellte. Auch hier kann ich ohne weiteres «Wow!» sagen. Ich weiss selber ein bisschen, wie aufwändig Audioarbeiten sein können, aber man unterschätzt schlussendlich den Aufwand, der hinter einem Radiobeitrag steckt – Recherchen, Interviews, Gespräche, Mails, Aufnahmen und Cuts, Zeitdruck bis zum Sendetermin.

Bei beiden (This und Alexander) sah man, dass man als Journalist eigentlich meist noch viel mehr Infos oder Hintergrundwissen zu einem Thema mitbringen würde, jedoch alles aufs Minimum kürzen muss. Sei es, weil es sonst nicht mehr ins Layout passt (bei einer Zeitung) oder weil es schon sonst viele Themen in der Sendung gibt und fünf Minuten auf zwei Minuten gekürzt werden müssen (Radio).
Man muss also wirklich sehr flexibel sein und sich anpassen. Doch auch haben beide berichten können, dass einiges noch etwas nachhinkt und die alte Schule sich in die älteren Semester nun einmal eingeprägt hat und die schnellen Wandel, die es in der Gesellschaft gibt, manchmal nicht gleich schnell mitgemacht werden können.

Danke an Peter, Alex, und This für ihre äusserst spannenden Beiträge und danke an Leu fürs organisieren!

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