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Fehlgriff Euro: Die Krise wird kommen

Veröffentlicht am 05.10.2011 » 1 Kommentar » Kategorie: rausgepickt von Michael Eugster

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Bild cc Wilhelmine Wulff // pixelio.de

Der Euro erlebte in den letzten Monaten, was passieren musste. Nachdem man bei der Einführung des Euros gross feierte und kaum hinterfragte, merkt die Welt nun, dass der Euro wohl doch nicht unbedingt die beste Idee war. Nun, nachdem der Euro einmal gerade einem Franken entsprach, weiss Europa, dass der Euro doch nicht das gelbe vom Ei sein kann. Nach verschiedenen, teilweise wirkungslosen, Massnahmen der Schweizer Nationalbank schaffte diese es doch noch, den Euro wieder auf den Kurs von 1.20 CHF zu bringen.

Gute Idee dahinter

Für den Konsument scheint der Euro eine tolle Sache zu sein. Gerade wer im Euroraum in die Ferien geht, weiss die Einheitswährung zu schätzen. Etwas Euro hat man eh noch irgendwo rumliegen und sonst muss man sich auch nicht lange informieren, welche Währung das Land hat und wie viel dies nun in der eigenen Währung wert ist.

Ein Konzept, das zum Scheitern verurteilt war

Trotzdem geht das Konzept der Einheitswährung nicht auf. Es hätte aufgehen können, wenn wirtschaftlich gleichgestellte (sprich gleich gute und gleich gesunde Volkswirtschaften) Länder daran teilgenommen hätten. Nun wurden aber auch schwache Länder aufgenommen und Stabilitätspakte nicht eingehalten, so ganz nach dem Motto: Wenn alle für eine Lockerung dieser Pakte sind, dann können wir es schon machen.

Beispiele Griechenland und Italien

Länder, die den Euro nicht hätten erhalten dürfen sind beispielsweise Griechenland und Italien. Italien ist auf gutem Weg, dem Euro und damit auch Europa an sich einen Stoss in die Brust zu geben. Wenn das Land wirtschaftlich abstürzt, dann kommen auch die übrigen Länder nicht ungeschoren davon.

Und alle schreien wieder «Krise»

Sie werden damit nicht unrecht haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass Europa – nein, eher die ganze Welt,  in naher Zukunft eine erneute Wirtschaftskrise erleben wird. Damit werden sicher auch Vorstellungen von einem tollen, sicheren Europa begraben. Auf jeden Fall wird die Krise kommen, früher oder später. Das heutige Wirtschaftssystem auf der Welt ist meiner Meinung nicht so, wie es ursprünglich gedacht wurde. Freie Marktwirtschaft sieht wohl anders aus und das System ist mittlerweile so komplex, dass alle Lehrbücher die aktuellen bzw. vergangenen Krisen nicht mehr erklären können. Sie hätten gar nicht passieren dürfen.

Danach ist man immer der Schlauere

Selbstverständlich kann ich hier noch so altklug Dinge schreiben, aber ich wusste es ja auch nicht, als der Euro eingeführt wurde. Das Volk war ja anscheinend dagegen, aber ich war sowieso noch zu jung, um das ganze auch nur ansatzweise zu verstehen – und Einfluss darauf hatte und habe ich sowieso nicht. Trotzdem: Es muss etwas gewaltiges ändern, damit unsere Wirtschaft in Zukunft normal weiterexistieren kann. Ob es die Menschheit mit ihrem Geiz, ihrem Egoismus, ihrer Geldgeilheit schaffen wird, wird sich zeigen. Ein sich selbst heilendes System ist es auf jeden Fall nicht mehr. Und eine neue Weltwirtschaftskrise wird bestimmt bald kommen. Und Trader werden auch aus dieser Krise Geld verdienen. Andere werden viel Geld verlieren. Wir werden sehen.

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Happy Jetlag: Einfach einmal verrückte Dinge tun

Veröffentlicht am 05.09.2011 » 5 Kommentare » Kategorie: Quatschstory, Reisen von Michael Eugster

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Bild von Flickr-User doitintheroad

Einfach einmal etwas Verrücktes tun. Jugendlicher Leichtsinn ausleben vielleicht? Kann man machen.

Und darum mache ich jetzt etwas, was eigentlich völlig gegen meine sonstigen Prinzipien geht. Reaktionen wie «Du spinnst doch!» habe ich genau gleich erhalten wie die Reaktion «Yeah, geil!». Ich plane eben nicht eine dieser «Pauschalreisen», sondern einen (Kurz-)Trip nach New Jersey! Zusammen mit einem Kollegen, der als Praktikant bei einer roten Fluggesellschaft (die gerade ein Logo-Redesign erlebt hat) arbeitet (praktisch, gell) und zwei anderen Kolleginnen geht es für drei Tage in die Staaten. Da nimmt man es doch gerne auf sich, einen neuen Pass zu machen (läck, der war teuer) und dann im Oktober zwei Tage zu fliegen.

Um unseren Jetlag gebührend fotografieren zu können, habe ich mir jetzt übrigens ein Weitwinkelobjektiv von Sigma für meine Kamera bestellt. Ich werde also sich nicht ohne Bilder in die Schweiz zurückkehren. Ich war ja noch nie in den Staaten und beim Gedanken an diese Reise, bin ich schon ein wenig aufgeregt. Das wird legendär!

Die einen mögen antworten: «So verrückt ist das nicht. Ich war schon einmal auf einem Kurztrip in New York, um einzukaufen (oder so).» Ist mir Hans was Heiri, irgendwie ist es schon etwas übertrieben, nur so kurz zu bleiben. Aber wenn man schon einmal eine Woche frei hat und diese mit einem günstigen Jetlag und drei guten Kollegen/-innen verbringen kann, sag ich da nicht nein. Man ist ja schliesslich nur einmal jung!

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