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Meine Welt

Veröffentlicht am 03.05.2010 » 4 Kommentare » Kategorie: Life von Michael Eugster

Meine Welt
Bild von User eckwe auf pixelio.de

Schon witzig irgendwie. Ich wurde in eine Zeit hineingeboren, in der wirklich vieles passierte. Ich wurde in eine Welt hineingeboren, bei der manches krumm lief und doch so vieles seine grosse Faszination hat. Eine Welt voller Glück, aber auch voller Leid.

So konnte ich bereits eine Jahrtausendwende, eine Jahrhundertwende und zwei Jahrzehntenwenden erleben. Eine Jahrtausendwende erleben logischerweise nicht viele, wir jedoch schon.

Doch auch wurde der Alltag mit vielen Dingen überschattet, die die Menschheit trauig stimmte.

9/11 und ein darauffolgender Krieg. Grausamkeiten in anderen Ländern. Mit der USA verbunden natürlich auch die Wahlen in den Vereinigten Staaten. Der erste schwarze Präsident kommt an die Macht.

Tsunami in Asien mit Zahlen von Toten, die man sich lieber nicht vorstellt. Naturgewalten zeigen ihre Wirkung.
Erdbeben in Haïti, ein Vulkanausbruch in Island, der zeigt, wie anfällig unsere moderne Technik doch ist.
Solche Naturereignisse zeigen, wie klein wir doch sind. Sie zeigen, dass wir etwas nicht unter Kontrolle haben und wohl auch niemals unter Kontrolle haben werden.
Der Klimawandel ist ein Thema, das in aller Munde ist. Es wird heiss diskutiert und erstmals denken viele Leute an Umweltschutz. Ein Thema, das zwar von vielen immer noch belächelt wird, aber wohl auch in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen wird.

Auch die Wirtschaft bringt Dinge, die man so nicht erwartet hätte.
Finanzkrise. Ein Wort mit tausenden von Geschichten. Man liest von Bänkern, von Millionenbonus und denkt sich seinen Teil. Auch das Bankgeheimnis der Schweiz wird hinterfragt und man fragt sich auch langsam, ob dies zeitgemäss ist.
Griechenland. Aktuell ist dieses Land auch nicht gerade mit einer rosigen Eigenschaft in den Medien. Ich bin gespannt, was aus diesem Land passiert. Heute hat das Land vom IWF Hilfe erhalten.
Die Welt, in der ich lebe bleibt weiterhin spannend und voller Herausforderungen, die zu meistern sind. Ob im Grossen oder im Kleinen.

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Playing For Change

Veröffentlicht am 24.05.2009 » 5 Kommentare » Kategorie: Musik von Michael Eugster

Eine wirklich geniale und unterstützenswerte Idee, die ich euch heute gerne vorstellen will, ist das Projekt “Playing For Change”. Hier einfach erklärt:

Wie komme ich auf dieses Projekt? Es klingt so simpel, wie es ist. Ich habe mit dem iPhone auf Youtube einige Videos angeschaut und irgendwann sah ich per Zufall diesen Film und wurde auf das Projekt aufmerksam. Nachdem ich bei crossworld vorbeigeschaut habe, sah ich, dass auch er einen solchen Video verlinkt hat, der auf Video war. Dies lud mich dazu ein, bei Vimeo vorbei zu schauen und schon bald wurde ich fündig.

Auf ihrem Vimeo-Account befinden sich alle ihre Videos. Reinschauen lohnt sich wirklich. Unter dem Motto “Musik verbindet die Welt” wurden bei den Songs diverse Künstler (bzw. Strassenmusiker) auf der ganzen Welt aufgenommen und gefilmt. Das Ergebnis in Form der Filme lässt sich sehr gut sehen!

Auf Ihrer Website playingforchange.com findet man weitere Informationen.

Diesen Song müsst ihr euch aber noch geniessen:

Gruss,
Michael Eugster

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Zeit.

Veröffentlicht am 11.02.2009 » Keine Kommentare » Kategorie: Life von Michael Eugster

Ich kam spontan auf den Gedanken, einmal einen anderen Beitrag zu schreiben als zuvor. Dieser Artikel sollte einfach als kleiner Gedankenanstoss da sein. Manchmal meine ich nicht alles wortwörtlich, schreibe einfach was gerade kommt und manchmal übertreibe ich auch ein bisschen. Hier ist von all dem ein bisschen vorhanden ; – ).

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man in der heutigen Welt einfach viel zu viel Stress hat. Gerade in der Schweiz ist dies (denke ich) sehr verbreitet. Man muss immer irgendetwas getan haben, man muss auf die Sekunde genau kommen, sonst gibts Ärger, man muss immer in Bewegung sein.
Man spricht viel von Lebensqualität, die man in der Schweiz zweifellos hat. Aber etwas grosses und wertvolles hat man da irgendwie nicht beachtet: die Zeit. Während man in anderen Ländern mal eben ein paar Minuten später kommt, oder sonst eben noch später, hat man hier in der Schweiz schon wegen ein paar wenigen Minuten eine Stafe am Hals. An unserer Schule gibts ein “V”-System, wo man nach einer bestimmten Anzahl V’s (Verspätungen) beim Hausdienst mal anpacken muss. An anderen Orten gibt es ähnliche Dinge, aber meistens ein paar nicht besonders nette Blicke und Ärger.
Zugegeben, ich würde wahrscheinlich auch etwas blöd schauen, wenn jemand andauernd zu spät kommt und irgendwie nervt es einen auch, wenn Personen andauernd unpünktlich sind. Aber wenn man mal davon absieht, dann muss man sagen; man hat hier einfach zu wenig Zeit für sich. Es geht dauernd darum, etwas getan zu haben.

Warum nicht einfach einmal einen Tag lang nichts tun? Einen Tag lang einfach mal sich etwas ausruhen. In Wintertagen ist das etwas schwierig, aber in Sommertagen, wenn es schön warm ist, kann man dies doch sehr gut geniessen. Warum nicht einfach mal einen Tag lang mal etwas «relaxen» und sich einen Tag lang hinlegen und der Natur zuschauen, wie gut sie doch funktioniert. Schauen, wie der Wind durch die Gegend streift und die Sonne über die Wiesen scheint. Und am Ende des Tages kann man sagen: «Ja, heute habe ich nichts gemacht.»

Doch in der heutigen Zeit geht so was irgendwie einfach nicht mehr. Wenn man Freizeit hat, beschallt man sich mit Musik oder arbeitet an irgendwelchen Dingen, für welche man sonst nie Zeit hat. Das ist natürlich auch wichtig, aber irgendwie habe ich so das Gefühl, dass wir Schweizer (und nicht nur wir Schweizer) den Tick haben, zu viel zu tun oder anders: immer etwas zu tun. Sei es Sport zu treiben, Musik zu machen, vielleicht irgendwie im Garten arbeiten, die Homepage pflegen, irgendwo in einem Verein mithelfen. All dies ist eigentlich sehr wertvoll, aber ich denke man sollte auch einmal abschalten können.

Stellt euch einmal ein Leben völlig frei von Stress vor. Ohne Zeitdruck, ohne irgendwelche Dinge, die man bis morgen oder übermorgen erledigen muss.

Aber ein solches Leben ist und bleicht ein Traum. Denn ohne Zeitdruck geht es heutzutage nicht mehr. Wenn nicht alles so gut organisiert und auch durchdacht wäre, würde unser Leben nicht funktionieren. Wenn die Bahn plötzlich mal einen Tag blau machen würde, wären viele Schweizer buchstäblich am A****. Und all dies zusammen, alle Zusammenhänge bringt uns dann auch irgendwie dazu, dass wir eben dies alles nötig haben.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen, dass ihr demnächst Ferien habt und vielleicht genau dies einmal machen könnt; einen Tag einfach mal nichts machen und abschalten.

Gruss,
Michael Eugster

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Die gefährlichsten Plastiksäcke der Welt

Veröffentlicht am 18.01.2009 » 1 Kommentar » Kategorie: Life von Michael Eugster

Naja, bei einem kleinen Fussballturnier haben wir einen “echt tollen” Preis gewonnen; eine Salatschleuder mit dem gefährlichsten Plastiksack, den die Welt je gesehen hat. Auf jeden Fall könnte man dies meinen, wenn man die Beschriftung anschaut (siehe Bild oben):

«Plastiksäcke können gefährlich sein.
Um eine Erstickungsgefahr auszuschliessen, diesen Sack nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren.»

Denn sonst kommt der böse Sack plötzlich und lässt kleine Kinder ersticken. Obama wird bei Amtsantritt wahrscheinlich als erstes die gefährlichen Plastiksäcke verbieten, die die USA natürlich auch bedrohen…
Auch wenn die Angst vor den kommenden Plastiksäcken gross ist, werden sie trotz der schwebenden Gefahr immer noch in der Schweiz verkauft, manchmal sogar ohne Warnhinweis!

m_Blog fordert eine klare Deklaration der Plastiksäcke, sowie eine Einteilung in Gefahrstufen von 1 bis 10.
So soll dann zum Beispiel stehen:

«Achtung! Dieser Plastiksack wurde im Irak schlecht erzogen und es besteht die Gefahr, dass er sich plötzlich auflöst. Die aufsteigenden Dämpfe können zu Lungenschäden führen. Gefahrstufe: 6

Wir werden in naher Zukunft das Bundesamt für Gesundheit konsultieren und dort eine Meinung einholen. Wir hoffen auf eine positive Antwort.

Gruss,

Michael Eugster

P.S.: Für alle, die es nicht gemerkt haben: der Eintrag ist zu 99% ironisch geschrieben – also nehmt das nicht ernst ;D

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