Geschrieben am 28.09.2011 um 21:18 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Film, Musik.
Am vergangenen Samstag war etwas los im kleinen Oberuzwil. Mit einem Programm regionaler Bands brachte der Kult Day, welcher von der Kulturbeiz Eggä organisiert wurde, Schönes fürs Ohr auf die Bühne. Mit den Bands (Baby Genius, Thomaten & Beeren, REMO B. & The Keys, Chickpeace, Cosmic Rabbits, new griot) wurde ein gutes Händchen für noch unbekanntere Perlen gefunden.
Ich hatte die Möglichkeit, an diesem Anlass zu filmen und einen Videobeitrag für meinen Arbeitsgeber zu machen. Hier also mein Clip zum Kult Day Open Air 2011:
Ganz ohne Grund war ich ja nicht am Kult Day, denn ich habe dort auch mitgewirkt. So habe ich die Homepage vom Kult Day in Windeseile für ein paar Bier am Open Air selber hingezaubert. Ich bin gespannt, wie sich das Open Air, das ja einmal als Neueinweihung der Beiz gedacht war, entwickelt. Auf jeden Fall werden bestimmt auch im kommenden Jahr wieder musikalische Perlen in Oberuzwil auf der Bühne neben der Kulturbeiz Eggä auftreten.
Geschrieben am 02.07.2011 um 9:21 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Life.
Vier Jahre an der Kanti Wil sind vergangen. Wir haben alle ab und zu etwas blut geschwitzt, meine Klasse hat sich von Grund auf in der Zusammensetzung und im Zusammenhalt geändert. So starteten wir mit einer normalen Klasse von ca. 20 Schüler und wenn wir mal eines Morgens in der Englisch-Stunde richtig gerechnet haben, so könnten wir den jetzigen Stand von 15 Schüler locker nochmals mit 15 ehemaligen auffüllen.
An schnelle Wandel waren wir uns also gewohnt und dies musste auch so sein, denn jedes Schuljahr war wieder etwas anders und neue Herausforderungen warteten auf uns. Zu Beginn gab es einmal die Hürde der Aufnahmeprüfungen (ehrlich, ich kann mich nicht mehr gross daran erinnern, ausser dass es bei der Matheprüfung ein Sudoku gab, wovon ich etwa so wenig Ahnung hatte wie vom Rest der Matheprüfung ohne Taschenrechner), die wir logischerweise alle überstanden hatten. Der Druck der ersten Probezeit kam dazu, wir lernten eine neue Schule mit komplett anderen Anforderungen der Leistungen kennen. Einige Bio- und Physikpraktikaberichte später, wofür wir gefühlt immer fast einen Samstagmorgen brauchten, um schlussendlich nur eine einfach zählende Note fürs Zeugnis erhielten standen wir dann schon am Ende der wohl strengsten dritten Klasse (klar, das ging nicht so schnell, aber die Zeit verging teilweise echt im Fluge). Die ersten Sommerferien, die man zum Teil sehr intensiv für kommende Prüfungen einsetzen musste kamen. Doch auch die Vormaturavorbereitung mit reichlich Ablenkung brachte man hinter sich, um dann in einer Viertelstunde ca. 2-3 Jahre Wissen unter Beweis zu stellen.
Ich war schon immer bereit, etwas mehr zu geben, als man das musste. So bestand auch in gefühlsturbulenten Zeiten das FIRST mit Grade A sowie das DELF B1 mit 79/100 Punkten. Nebenbei gab es Projekte, wie das Open Air Zuzwil, bplaced, Webdesign für etwas Taschengeld und noch einiges mehr. Das vierte Jahr begann und ich setzte mir für meine Matura ein Ziel, das mit viel Aufwand verbunden war. Dass ich mit meinem bloggerfilm eine kleine Welle in der Schweizer Bloggerszene ausgelöst habe und sogar noch einen Auftritt bei Joiz dafür erhalten habe, hätte ich mir wirklich nicht träumen lassen! Die Bewertung mit dem besten Prädikat «sehr gut» und eine öffentliche Präsentation bei den ausgewählten Maturaarbeiten bestätigten meinen Arbeitseinsatz und das Herzblut bei der ganzen Sache.
Das vierte Jahr verging irgendwie auch extrem schnell. Kaum begonnen, schon waren wir in der Maturavorbereitung und kaum haben die ca. 4 Wochen begonnen, wo man sich intensiv vorbereitete und dann eine Woche lang jeden Tag 4 Stunden Prüfungen und anschliessend jeden Tag eine mündliche Prüfung hatte, so waren sie auch schon wieder vorbei. Es gab eine wohlverdiente Abschlussreise mit etwas mehr als der Hälfte der Klasse nach Mallorca (ich werde noch mehr dazu schreiben) und am Donnerstag kam dann das erleichternde Resultat…
Bestanden!
Auch wenn ich mir nie gross Sorgen um mein Bestehen gemacht habe, habe ich dann doch etwas gezittert (muss man ja doch fast, oder?) und war dann umso mehr erleichtert, als ich erfuhr, dass der ganze Jahrgang bestanden hat! Ein (verhältnismässig) kurzer, aber intensiver Abschnitt meines Lebens ist nun eigentlich abgeschlossen. Zum einen ist das etwas schade, denn ich sehe einen Grossteil der Klasse wohl nicht mehr viel in nächster Zeit, aber es ist auch ein sehr tolles Gefühl, dies alles geschafft zu haben und zwar als Jüngster der Klasse. ;-) Wie es weitergeht werde ich euch in einem späteren Blogbeitrag etwas genauer erläutern. Haltet bis dann die Ohren steif und vielleicht sieht man sich ja schon bald am Eidgenössischen Raclette- und Grillfest der Schweizer Blogger und Twitterer in Bern, das innerhalb von 10 Stunden ausverkauft war?
Geschrieben am 07.07.2010 um 8:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie WWW.
Ich möchte euch heute gerne mein neues (#Geheim)projekt vorstellen! Mein Kopf platzt schon fast aufgrund der vielen Ideen und Vorstellungen und ich möchte nun nicht länger warten und euch das Projekt vorstellen.
bloggerfilm – Ein Film über Schweizer Blogger
Im Rahmen meiner Maturaarbeit möchte ich ein etwas spezielles Projekt realisieren. Konkret möchte ich allen Zuschauern die Schweizer Blogger etwas näher bringen, klären was ein Blogger / Blog ist und noch einiges mehr. Ich habe mir natürlich schon genauere Gedanken gemacht und auf der Homepage bloggerfilm.ch niedergeschrieben.
Für dieses Projekt benötige ich eigentlich vor allem zwei Dinge: Blogger und Sponsoren. Ich möchte gerne Interviews und Portraits von verschiedensten Bloggern aus der ganzen Schweiz machen. Dazu brauche ich euere Mithilfe, denn ohne Blogger gibts auch keinen bloggerfilm!
Jetzt anmelden!
Ab sofort kann sich jeder Schweizer Blogger auf bloggerfilm.ch anmelden und schon ist er dabei. Weitere Infos würden dann später noch per Mail folgen. Einen Anmeldeschluss definiere ich jetzt einmal nicht, denn wir Blogger sind ja meist recht spontan.
Sponsern?
Um einen qualitativ hochwertigen Film zu produzieren braucht es das entsprechende Equipment. Dafür suche ich noch Sponsoren und bin froh um jeden Franken, der mir dabei hilft, die ganze Sache zu finanzieren. Entsprechende Gegenleistungen gibt es selbstverständlich auch. Alles Infos dazu findet man auf der Homepage und im Konzept des Projektes!
Geschrieben am 08.06.2009 um 7:00 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie WWW.
Nach meinem ersten Time Lapse – Versuch unter dem Titel “Nowilapse” geht dieses Video nun in die zweite Runde, mit mehr Videomaterial und mehr Aufwand.
Insgesamt über 13GB konvertiertes Filmmaterial, 210 Minuten in normaler Geschwindigkeit, aufgenommen mit einer Sony Full-HD Handycam (HDR-SR10E). Einige Clips sind von AVCHD in mpeg konvertiert, einige direkt als mpeg aufgenommen (-> dadurch leider auch etwas Qualitätsverlust).
Schlussendlich wurden die Clips mit einer Beschleunigung von 10’000% abgespielt, mit kdenlive geschnitten und mit dem Xvid-Codec gerendert.
Genug gequatscht, hier das Ergebnis:
Ach ja, noch zum Name «Nowilapse». Das ist ein kleines Wortspiel mit dem, was man sieht. Zum einen wurde Richtung Nollen gefilmt, Richtung Wil und das ganze in Time Lapse.
Rückmeldungen oder Fragen nehme ich gerne entgegen.
Geschrieben am 01.06.2009 um 19:54 von Michael Eugster, abgelegt in der Kategorie Allgemein.
Ja, ich habe es nun tatsächlich noch geschafft, meinen Time Lapse-Film zu erstellen und zu rendern. Das habe ich meinem Sidux (Linux) und kdenlive zu verdanken. Mit dem OpenSource Programm hat es ganz einfach ohne Komplikationen funktioniert, einen Time Lapse – Film zu erstellen. Ich habe ganz einfach den Video importiert und nun nach der Funktion “gesucht”, die aus dem zweistündigen Filmmaterial 1 Minute Filmmaterial macht. Nun, nach einem Rechtsklick auf die vorhandene Spur hat sich das schon erledigt. Die Geschwindigkeit kann man in Prozent verändern – und das unbeschrenkt. Bei diesem Film habe ich 900% eingestellt und bin so auf eine knappe Minute Filmmaterial gekommen.
Das Ergebnis ist eigentlich ganz zufriedenstellend.
Mit dem Youtube-Upload gab es dieses mal keine Probleme, dafür bei der Filmbeschreibung. Ich ärgerte mich mit dem Error “Please check your video description” herum, bis ich irgendwo dank Google den Hinweis fand, dass man die Zeichen “<” oder “>” in der Beschreibung nicht verwenden darf. Hätte man doch auch in die Fehlermeldung einbauen können, nicht?
Auf jeden Fall bin ich ziemlich froh, dass es nun endlich funktioniert hat.