Die Spinnen, die Libyer!

Veröffentlicht am: 23.02.10 | Aus dem Leben  | 1 Kommentar

Zuerst kommt das Gaddafi-Söhnchen in die Schweiz, schlägelt sich in unseren Hotels, wird festgenommen und schon beginnt die Krise zwischen der Schweiz und Libyen. Den Erdölhahn wollten sie uns zudrehen und dazu ihren Sohnemann, der ja gar nichts gemacht hat, zurück. Nun, aufs Erdöl dieser Halbgebackenen könnten wir wohl verzichten. However, sie schnappen sich zwei Schweizer als Geiseln und reden jede Menge Stuss. Man schickt dann denn Schlägersohn wieder in seine Wüste zurück, was jedoch nicht heisst, die Krise sei gelöst. Nein, der liebe Terroris… äh das liebe Staatsoberhaupt Libyens will eine Entschuldigung. Merz gibt sich jede Mühe, fliegt ein paar Mal in das Sandland. Das Ergebnis ist leider recht ernüchternd. Gaddafi möchte die Schweiz entweder mit einer Atombombe auflösen oder auf die Nachbarländer aufteilen. So müsste man nicht einmal eine Atombombe für uns Käsefresser verschwenden. So dreist wie er ist, geht er mit dieser Idee an zur UNO.

Und, ach wer hätte das erwartet, sein Vorschlag wird abgelehnt. Nun vergehen (vom Gefühl her) Wochen, ja Monate. Während dieser Monate gibt es immer wieder tolle Vorwürfe gegenüber den beiden Schweizern. Man will sie vor Gericht sehen, man beschmutzt sie mit diesem und jenem und eine der beiden Geiseln hatte wohl recht viel Glück (oder wahrscheinlich eher: die erschwindelten oder aus der Luft gegriffenen Argumente hakten einfach nicht ein) und wurde frei gesprochen. Rachid Hamdani wird also bald wieder in der Schweiz landen. Für Max Göldi sieht es jedoch anders aus. Den Schweizern in Libyen wurde ein Ultimatum für die Auslieferung von Max Göldi gesetzt, denn 4 Monate Haft warten auf ihn.

Das Gefängnis, in welchem Max seine Haftstrafe absitzen muss, ist dafür bekannt, dass Folter an der Tagesordnung steht. In diesem Terroristenland macht ja irgendwie eh jeder, was er will.

Amnesty International hat darum eine Aktion gestartet, bei welcher ihr unbedingt mithelfen müsst. Tragt euch hier bei Amnesty International ein und setzt zusammen mit vielen anderen Schweizern ein Zeichen dafür, dass der Saustall Libyen endlich einmal aufgeräumt werden muss!

Gruss,
Michael


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